Immer wieder tauchen sie in Azeroth auf und sorgen für Chaos. Wer wurde bei Streifzügen in Westfall nicht schon einmal überaschend von einem Luftelementar deutlich höherer Stufe angegriffen und dahin gerafft? Aber woher kommen die Elemente, was ist ihr Anliegen und was haben sie überhaupt mit Azeroth zu tun? In diesem Artikel möchte ich euch heute diese seltsamen Wesen unserer Welt näherbringen.
Einst waren diese Geister aus reinen Elementen die Untergebenen der alten Götter. Dies war vor einigen Millionen Jahren, als jene noch über Azeroth herrschten und die Welt voller Chaos war. Als dann die Titanen nach Azeroth kamen, die alten Götter unterwarfen und einsperrten, haben sie auch die Elementare von Azeroth in eine andere Dimension verbannt; diese nennt man die Elementarebene.
Die Elementarebene befindet sich im wirbelnden Nether, jedem Element ist dort eine Zone zugewiesen. Sie befindet sich im Kern von Azeroth; von dort werden sie immer wieder von den Sterblichen nach Azeroth beschworen, die sich dann ihrer Kräfte bemächtigen. So ziehen Schamanen, Geomancer und pandare Braumeister ihre Kräfte von den Elementargeistern, Schamanen und Magier beschwören die Elementare direkt aus der Elementarebene, in die sie aber nach geringer Zeit wieder zurück müssen. Die vor dem Katalysmus in Azeroth herumstreunenden Elementare sind vermutlich der Verbannung durch die Titanen entkommen oder haben einen anderen Weg in die Welt der Sterblichen gefunden. Als Todesschwinge von Tiefenheim nach Azeroth durch brach, kam auch die Elementarebene mit Azeroth in Verbindung, so dass heute Sterbliche in diese Ebene eindringen können.
Die Elemente werden von Elementarlords beherrscht, doch innerhalb der Elementarebene sind sich die Lords nicht unbedingt freundlich gegenüber gestimmt, so hat Ragnaros vor etwa 3000 Jahre gegen den Prinz der Luft Thunderaan gekämpft, um ihn in sich aufzunehmen. Nach dessen Fall konnte er ihn jedoch nicht vollständig aufnehmen und schloss die Reste in ein Amulett, das er dann zerschmetterte und die Bruchstücke an seine Leutnants weiter gab.
Feuer
Die Feuerlande werden von den Feuerelementaren bewohnt. Sie bestehen aus reinen Flammen, die zu einem humanoiden Körper zusammengehalten werden. Sie sind voller Hass und gelten als besonders grausam. Sie bevorzugen den Nahkampf, in dem sie ihre Feinde entzünden können, oder locken sie in trockene Wälder, in denen sie leicht ihre Opfer mit Feuer umgeben können.
Herrscher des Feuers ist Ragnaros, einst wurde er aus der Elementarebene von Thaurissan, dem Herrscher der Dunkeleisenzwerge, herbeibeschworen, der im Krieg der drei Hämmer in seine Heimatstadt zurückgedrängt wurde. Dieser hoffte so seine Feinde zurückzuschlagen. Doch Ragnaros ließ sich nicht unterwerfen und zerstörte die Heimat der Dunkeleisenzwerge, in dem er den Schwarzfels als Vulkan ausbrechen ließ; so entstand zum einen die Brennende Steppe als auch die Sengende Schlucht. Die Dunkeleisenzwerge wurden zu Untergebenen des Feuerlords, der von da an im Schwarzfels lebte. Dort im geschmolzenen Kern wurde er besiegt und dadurch zurück in die Feuerlande verbannt.
Als die Elementarebene in Kontakt mit Azeroth kam, ist auch Ragnaros wieder zu einer Bedrohung geworden, und versucht seitdem den zweiten Weltenbaum am Hyjal zu zerstören.
Erde
Tiefenheim ist die Heimat der Erdelementare, diese bestehen aus reinem Fels, der sich zu einem Körper zusammen fügt. Ihre Feinde bekämpfen sie durch pure Kraft, sie zerschmettern diese mit Vorliebe an Wänden oder am Boden. Erdelementare bewegen sich durch Stein wie Fische im Wasser. Therazane ist Herrscherin über die Erde, sie ist die Friedliebendste unter den Elementarlords.
Sie ist langsam, darum versucht sie jedem Kampf aus dem Weg zu gehen, kümmert sich aber mütterlich um ihre Untergebenen. Diese Zurückhaltung erklärt auch, warum sie – obwohl sie Todesschwinge nicht mag – dennoch nichts unternommen hat, um ihn aus ihrem Reich zu vertreiben. Man sagt, sie spüre jede Verletzung der Erde, darum steht sie auch immer im Krieg mit Neptulon, der unaufhörlich an der Küste nagt, mit Al’Akir, denn er erodiert die Oberfläche und Ragnaros, weil er ihren Kern aufwühlt.
Wasser
Unter allen Elementaren sind die Wasserelementare wohl die vielseitigsten. Bevor sie in den Nahkampf gehen, werden die Gegner erst mittels Wasser- oder Eismagie geschwächt. Sie bestehen vollständig aus Wasser oder einer anderen Flüssigkeit. Ihre Heimat ist die Abyssische Tiefe und ihr Herrscher Neptulon.
Neptulon gilt als jähzornig und verzeiht niemandem unerlaubtes Eindringen in sein Reich. Er ist der mächtigste unter den Elementarlords und ständig im Kampf mit Therazane und Ragnaros. Nach einem Kampf mit den Naga, denen der mächtige Leviathan Ozumat geholfen hat, verlor er seinen Dreizack und büßte einen großen Teil seiner Macht ein.
Luft
Die Luftelementare sind Wirbel aus Wolken und können sich nahezu lautlos fortbewegen. Sie sind vergleichsweise feige und bevor sie ihre Gegner angreifen, versuchen sie diese mit Wirbeln aus Staub zu blenden. Der Himmelswall ist ihre Heimat und alle Elementare und Wesen der Lüfte huldigen ihrem Lord Al’Akir.
Der Lord der Luft ist der schwächste unter allen Lords. Er ist sehr wankelmütig so, wie das Wetter selber. Obwohl sein Sohn Thunderaan von Ragnaros besiegt wurde, fühlt er sich mit dem Feuer verbunden und hofft mit diesem einst über die anderen Elemente zu herrschen.
Quellen: Shadow & Lights (1. Auflage 2004), Monster Guide (1. Auflage 2007),WoW-Wiki, Forscherliga Wiki









