Die Zwerge sind eine zähe, aber auch kleine Rasse. Heute soll es darum gehen, woher diese kommen, wie die Clans entstanden und warum die Zwerge gerne tief in Mutter Azeroth leben. Lest nach dem Newsumbruch weiter, um mehr von Magni und den anderen Zwergenführern zu erfahren.
Der Ursprung
Ihren Ursprung haben die Zwerge in den Irdenen, welche von Titanen als humanoide Prototypen für subterrane Lebewesen erschaffen wurden. Wahrscheinlich wurden sie von Khaz’goroth geformt, um die Erde und was darunter liegt zu formen. Doch ereilte die Irdenen schnell der Fluch des Fleisches, welcher von den alten Göttern kreiert wurde. Durch diesen transformierten die Irdenen zu den Troggs. Jene waren jedoch im Vergleich zu ihren Ursprüngen geistig zurück entwickelt und kannibalisch. Die Titanen schlossen aus diesem Grund die Troggs in den Hallen von Uldaman ein. Die Titanen erschufen eine zweite Serie von Irdenen, doch diesmal im Bewusstsein, dass ihre Geschöpfe für den Fluch des Fleisches anfällig waren. Diese neuen Irdenen verwandelten sich durch den Fluch in Zwerge, die ihre kognitiven Eigenschaften und ihre Liebe zu der Erde Azeroths behielten. Die Titanen waren nicht gänzlich zufrieden mit ihren neuen Geschöpfen, aber sie sahen, dass die Zwerge in der Lage wären, ihre Aufgaben zu erfüllen. Ob es sich bei den Irdenen in Nordend, die immun für den Fluch scheinen, um einen dritten Prototyp handelt, ist bisher nicht genau bekannt.
Die große Trennung nahmen die Irdenen mit großen Schmerzen wahr, denn sie waren mit der Erde, die gespalten wurde, verbunden. Daraufhin zogen sie sich in die alten titanischen Städte von Uldum, Uldaman und Ulduar zurück. Dort überdauerten sie 8000 Jahre in einem dämmrigen Schlaf, bis sie erneut erwachten. Sie hatten nun die Macht über die Erde und Steine verloren, und ihre Körper wurden fleischlich. Die Transformation war jedoch nicht bei allen Zwergen gleich weit fortgeschritten. Die Zwerge von Eisenschmiede, die in Uldaman schliefen, scheinen am weitesten vom Fluch des Fleisches transformiert; ihnen ist nur noch die Steingestalt geblieben, um sich zu schützen. Die Frostgeborenen aus Ulduar in Nordend hingegen scheinen noch einen größeren Teil von Irdenen in sich zu tragen.
Die Clans
Zu Beginn gab es nur einen Zwergenclan in den östlichen Königreichen, den Eisenschmiedeclan. Aus ihm gingen drei Clans hervor: Die Bronzebarts, die die Stadt Eisenschmiede kontrollierten; die Wildhammer, welche die Hügel und den Fuß des Eisenschmiedeberges bewohnten und die Dunkeleisenzwerge, die im Schatten des Berges lebten. Sie alle wurden von einem König namens Modimus Ambossar beherrscht. Nach dessen Tod brach ein Bürgerkrieg zwischen den Zwergenclans aus, welcher als Krieg der drei Hämmer bekannt wurde. Die Bronzebartzwerge gingen aus diesem Krieg siegreich hervor und verbannten ihre Brüder aus Dun Morogh. Doch dieser Sieg sollte nicht das Ende des Krieges sein.
Der Wildhammerclan zog in das Sumpfland, wo sie ihre neues Königreich mit dem Bau der Stadt Grim Bartol gründeten. Der Dunkeleisenclan zog in das Rotkammgebirge, und ihr selbstherrlicher Führer, der Zauberer Thaurissan, benannte die dort gegründete Stadt im Rotkammgebirge.
Einige Jahre stärkte Thaurissan seine Streitkräfte, um beide anderen Clans zeitgleich angreifen zu können. Er schickte seine Frau Modgud mit einer Armee gegen die Wildhammerzwerge in Grim Bartol und zog selber mit einer zweiten Streitmacht in die alte Heimat, nach Eisenschmiede. Er hoffte durch den Angriff auf beide Städte eine Verbündung dieser zu vor zu kommen, so dass nicht die eine Stadt eine andere zur Hilfe rufen konnte. Doch war Thaurissans Armee nicht stark genug, um gegen die Bronzebarts zu bestehen, und wurde aufgerieben. Thaurissan floh zurück in seine Stadt, verfolgt von seinen Widersachern. Modgud schien zunächst mehr Erfolg zu haben: Sie belagerte die Stadt mit ihren Truppen und beschwor im Inneren der Festung dunkle Schatten, die deren Bewohner terrorisierten. Schließlich gelang es ihr, durch die Tore zu brechen und Verderbnis im Inneren zu säen. Dieser Erfolg währte nur kurz, bis Khardros, der Herrscher der Wildhämmer, sich durch die Reihen der Kämpfenden mühte und die Königin der Dunkeleisenzwerge tötete. Ihrer Anführerin beraubt zerstreuten sich ihre Anhänger in alle Richtungen; von einigen wird sogar behauptet, dass sie in die Tiefen von Grim Bartol flohen.
Thaurissan wollte den Kampf jedoch nicht aufgeben und begann eine mächtige Beschwörung eines Lakaien, doch anstelle eines kleinen Elementars befreite er den Feuerlord Ragnaros aus der Elementarebene. Die Beschwörung war nicht vollständig, doch reichte die präsente Essenz des Lords, dass dieser eine Armee von Feuerelementaren durch die Berge schickte. Taurissan wurde dabei getötet und seine Dunkeleisenzwerge unter dem Schwarzfels von Ragnaros versklavt. Das einst vor Leben strotzende Rotkammgebirge ist nun größtenteils verwüstet und als brennende Steppe und sengende Schlucht bekannt.
Die Bronzebartzwerge zogen sich wieder nach Eisenschmiede zurück, während die Wildhammer versuchten, ihre Stadt wieder aufzubauen. Doch war die Verderbnis der Art so groß, dass es ihnen nicht mehr gelang, die Hallen zu reinigen. So zogen sie in das Hinterland zum Aerie Peak. Dort begannen sie sich mit den Greifen zu verbrüdern. Die überlebenden Dunkeleisenzwerge in Grim Bartol verwandelten sich durch die Beschwörungen von Modgud in die dunklen Skardyn.









