Artikel Erstellt am 20.03.2015 - 17:06 Von Tiggi

Die Kochkunst: Ist es in Draenor besser oder schlechter geworden?

Hachja, mit dem Kochen in World of Warcraft ist es wahrscheinlich genauso, wie mit dem Kochen im echten Leben: die einen lieben es, die anderen hassen es. Im normalen Leben bestellt man sich dann abends einfach mal was beim Pizzalieferanten seines Vertrauens oder lässt Freund/Freundin das Szepter in der Küche schwingen. Im MMO läuft das Ganze so, dass man sich entweder seine benötigten Essen für den Raid selber kocht oder aber einfach ins Auktionshaus geht und dort einkauft. Schließlich gibt es immer Spieler, die am Bufffood-Markt beteiligt sind. Somit braucht man nicht selber Fische, Fleisch oder sonstige Kochutensilien farmen. Doch wie hat sich das Kochen in WoW eigentlich bis heute entwickelt?

Bis zum Release von Mists of Pandaria musste man sich für Kochrezepte immer in die offene Welt begeben und bestimmte Arten von Fleisch, Fisch oder andere Materialien sammeln. In Pandaria wurde dann die eigene kleine Farm eingeführt, die euch dann noch Zugriff auf weitere Rezepte und Zutaten gab. So konntet ihr eure Möhren, Kohlköpfe und weitere Gemüsesorten ganz einfach selber anbauen und abernten. Fische und Fleisch mussten zwar immer noch für manche Essen verwendet werden, jedoch konntet ihr zum Beispiel Grünkohl gegen eine Eisentatzmarke tauschen und mit jener Krokoliskenbauchfleisch erwerben. Rein prinzipiell brauchtet ihr eure Farm also nicht verlassen, um alle benötigten Zutaten zu erhalten und euch so selber mit Essen zu versorgen.

Doch auch gab es die Nudelwägen, die sich besonders tolle Köche freispielen konnten, um damit den Raid zu bereichern. Die Nudelwägen wurden über eine relativ aufwendige Questreihe freigespielt und gaben dann jedem Raidteilnehmer seine eigene Nudelsuppe, wie das beste Essen war, was ihr bekommen konntet. Wie bereits erwähnt: nur Köche konnten diese aufstellen und zu vor war es notwendig, eure Kochfertigkeiten enorm zu steigern und euch als Koch zu beweisen.

Dann kam Warlords of Draenor. Jeder Spieler sollte über die Garnison Zugriff auf alle Berufe erhalten. So verhielt sich das auch mit dem Kochen und es wurden neue Mechaniken eingebaut, die dazu dienen, dass jeder Charakter ganz schnell und einfach den Sekundärberuf leveln kann. Jeder Spieler hat direkt Zugriff auf alle Rezepte, unabhängig davon, wie hoch seine Fertigkeit ist. So wurden beispielsweise mit Patch 6.1 neue Essen ins Spiel gebracht, die eine Attributserhöhung von 125 gewähren. Jene kann auch ein Koch zubereiten, der erst 183 Punkte im Beruf Kochen besitzt. Lediglich die Anzahl der erstellen Essen variiert mit der Höhe der Fertigkeitspunkte.

Ebenfalls lernt ihr neue Rezepte nun ganz einfach, während ihr kocht. In Mists of Pandaria musstet ihr eure eigenen Essen ausprobieren, um in den Genuss von neuen Rezepten zu kommen. Benötigt werden zum Kochen in den meisten Fällen bestimmte Fleischarten oder Fische, die es überall auf Draenor zu angeln gibt. Die Notwendigkeit einer Farm und die Verwendung von weiteren Zutaten gibt es nicht mehr. Es hat sich also einiges verändert.
Wie seht ihr das mit dem Beruf des Kochs: hat er sich im Laufe der Zeit zu etwas Positivem entwickelt oder kauft ihr weiterhin euer Essen im Auktionshaus und kümmert euch gar nicht um das Kochen?
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Leandratiara Mitglied
kochen ist viel zu einfach. Und das jeder sofort alle Rezepte haben kann ist Mist. Ich habe gefühlt 1000 Mal die Kochdaylie im alten Shattrath gemacht um an das Rezept "köstlicher Schokoladenkuchen" zu kommen. Als ich es dann endlich bekam hab ich mich gefreut wie Bolle. Heute geht man zum Kochlehrer und kauft die Rezepte für nen paar Gold..... langweilig
# am 21.03.2015 - 14:58
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Kaninens Mitglied
Zu Mop war es mir zu aufwendig mit all den Zutaten (Ich hab es trotzdem gemacht) und jetzt ist es viel zu einfach.
Ich denke etwas mehr Anspruch wie aktuell hätte die Berufe interessanter gemacht.
# am 20.03.2015 - 22:44
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Althena Althena Mitglied
Wie alle Berufe inzwischen eigentlich überflüssig. Da man nicht wirklich was tun muss um kochen zu können könnte man die Gerichte auch gleich bei einem Händler verkaufen.

Ich fand kochen in MoP super weil man da einfach (Daylies, Anbau) was zu tun hatte. Klar ist es immer wieder mal nervig Daylies zu machen oder zu farmen, aber genau das ist es doch was einen zum spielen bewegt, oder nicht?
# am 20.03.2015 - 19:30
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Michiii Michiii Mitglied
Wie alle Berufe schlechter. Am spannendsten fand ich die Berufe allgemein noch eben so zu Classic bis WOTLK, ev. noch Cata. MoP war iwie noch ok. Aber das jetzt ist nur noch Routine um Geld zu machen. Ich meine, sogar die seltenen Pigmente beim Inschriftenkundler haben sie entfernt. Es gibt einfach gar nichts mehr spannendes bei den Berufen.
# am 20.03.2015 - 18:16
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haco0n
haco0n Mitglied
Ich finde es schade, dass es SO einfach wurde. Egal wie nervig es war von Zeit zu Zeit einige Dinge zu farmen oder sich überlegen musste: "Behalte ich die Eberrippchen oder verkaufe ich die..." - Es hatte seinen Charme. Jetzt ist es einfach, joa.. zu einfach.
# am 20.03.2015 - 18:06
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Zhijiian Zhijiian Mitglied
Damit hat ein weiterer Beruf seinen Reiz verloren. Schade, schließlich war es eine, wenn auch nervige, Herausforderung Kochen zu skillen.  MIr gefällt es überhaupt nicht, wie sehr die Haupt- und Nebenberufe vereinfacht wurden. Schade, dennoch mag ich ich WoW noch immer – aber wie lange wohl noch?
# am 20.03.2015 - 18:02
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