Würdet ihr Berufe verlernen, wenn ihr Rezepte behalten könntet?

Würdet ihr eure Berufe verlernen, wenn es die Möglichkeit gäbe, eure Rezepte komplett zu behalten?

Veröffentlichung
am 21.01.2015 - 00:06
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Berufe gibt es in World of Warcraft so einige und diese auch schon seit Classic. Für jede Rüstungsklasse gibt es einen Beruf, der euch dabei unterstützt, passende Gegenstände für euren Helden herzustellen und euch so zu verbessern. Doch auch die Sekundärberufe, die etwas Herstellbares bereithalten, könnt ihr bereits seit langer Zeit erlernen. Aus diesem Grunde gibt es auch wirklich zahlreiche Rezepte, die ihr im Laufe der Erweiterungen freispielen oder einfach finden konntet.

Manche dieser Rezepte sind so selten, dass sie nur von wenigen Spielern beherrscht werden. Erinnert ihr euch beispielsweise an das einzige epische Kochrezept, das es jemals im Spiel gab? Dies ist das Rezept: Dirges abgefahrene Chimaerokkoteletts, das ihr mittlerweile nicht mehr freispielen könnt. Jenes gab es im Zuge der Eröffnung von Ahn'Qiraj und erforderte, dass ihr eine enorm lange Reise auf euch nahmt. Mit dem Pre-Patch von Cataclysm jedoch änderten sich die Gebiete teilweise so stark, dass es in der Zwischenzeit nicht mehr möglich ist, jene Questreihe zu spielen.

Des Weiteren wurden mit Cataclysm auch viele weitere Quests aus WoW entfernt, die als Belohnung Pläne, Rezepte oder Muster bereithielten. So könnt ihr euch glücklich schätzen, wenn ihr beispielsweise die Pläne für die Dämonengeschmiedete Brustplatte als Schmied noch besitzt. Andere Rezepte hingegen könnt ihr zwar noch im Spiel finden, haben dann jedoch eine wirklich geringe Dropchance wie beispielsweise der Bauplan: Arkane Bombe, den ihr mit etwas Glück zum Beispiel bei Nefarian im Pechschwingenhort erbeuten könnt.

Es gäbe hier noch unzählige weitere Items, die wir aufzählen könnten, und einige Spieler sind eventuell gar stolz darauf, dass sie ganz seltene Dinge herstellen können. Ich bin zum Beispiel froh darum, die Handschuhe der Zauberbeherrschung mit meiner Schneiderin zu können und habe auch noch das ein oder andere Rezept gefarmt. Aus diesem Grunde würde ich auch Schneiderei nicht verlernen wollen, da ich schon relativ viel Zeit in diesen Beruf gesteckt habe. 
 

Doch manchmal muss man sich einfach für einen anderen Beruf entscheiden, weil der alte einfach nicht mehr so lukrativ ist oder sich der neue viel eher anbietet. Für Alchimisten zum Beispiel fallen mir so einige Tränke ein, die nicht wirklich viele können. Jedoch wurden mit Warlords of Draenor die Berufsboni entfernt, so dass sich dieser Beruf für manche Helden nicht mehr so lohnt, wie beispielsweise ein Herstellberuf für eure Rüstungsklasse. Als Paladin wurde die Schmiedekunst erlernt, Jäger, Schamanen, Schurken und Mönchen wählten die Lederverarbeitung und alle Stoffklassen die Schneiderei.

Zum Glück hatte ich auf meinen Charakteren jene Berufe schon und musst mich somit nicht umentscheiden. Ich glaube, ich hätte es bei der Schneiderei beispielsweise auch gar nicht gemacht, weil ich einfach relativ viele seltene Dinge herstellen kann, die ich nie wieder erlernen könnte. Nun könnte man sich vorstellen, dass es von Blizzard eine Art "Sicherung" für Rezepte geben könnte, die Rezepte, Pläne und Muster in Erinnerung behält, selbst wenn ihr entsprechende Berufe verlernt. Wollt ihr irgendwann auf diese zurück wechseln, hättet ihr all eure alten Rezepte noch und müsstet euch nicht ärgern, dass diese verloren gegangen sind.

So etwas Ähnliches gibt es auch in anderen MMORPGs wie beispielsweise WildStar, so dass eure Rezepte sowie die Fertigkeitspunkte erhalten bleiben, wenn ihr den Beruf wechselt. Zwar ist das Ganze mit einer Abklingzeit belegt, damit man das System nicht ausnutzen kann, jedoch verliert man dadurch bereits freigespielte Dinge nicht, weil man sich für einen anderen Beruf entscheidet.

Nun die Frage an euch: Würdet ihr eure Berufe wechseln, wenn es solch eine Funktion im Spiel gäbe?
Tiggi

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Nighthaven - Supporter
Ich habe meine Berufe auf all meinen Chars stets mit Bedacht gewählt und mich nicht darum geschert, ob sie weder Gold brachten noch "das absolute Maximum in Sachen DPS" darstellten.
Seit Beginn an ist meine Schurkin Kürschnerin und Lederverarbeiterin und trotz aller Höhen und Tiefen habe ich es nie bereut. Meine Twinks erhielten dann entsprechend passende Berufe, so dass ich seit MoP eigentlich jeden Beruf mit meinen Chars abdecke. Einmal musste ich allerdings Bergbau mit meiner Paladesse verlernen, da sie dann dafür Inschriftenkunde erlernte neben der Schmiedekunst. Die Ressourcen kommen dann vom Kräuterjäger oder vom Gnomenmagieringenieur.

Alles in allem passt es also und die Koteletts kann ich auch kochen ;)
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jemand - Mitglied
Berufesystem in WoW ist im A... sinnlos, langweilig und nur ein Zeitblocker. Das Cooldownsystem ist mal sowas von idiotisch..

Berufe sollten motivieren zu farmen, zu probieren und am Ende des Tages wenn man viel Zeit reingesteckt hat, gutes abwerfen.

TESO machts vor wie es sein soll, WoW machts vor wie man es am absolut bschissensten machen kann.
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oOArcticWolfOo - Mitglied
Das Berufe System in GW2 hat mir auch ziemlich gefallen wo man am rumm probieren war was passt und hinterher hatte man ein neues Item.
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nyso - Mitglied
Ja "probieren" und am Ende gepasst hat zumindest bei Rüstungen und Waffen immer das gleiche Schema.
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Naamah - Mitglied
Ich habe mittlerweile genug Twinks die so gut wie jeden Beruf abdecken...allderings würde ich ab und an mit dem ein oder andern Char den Beruf wechseln wenn man seinen Skill behalten könnte...also zb von Leder (700/700) auf Schmied (1/700) den dann eben auf (700/700) skillen und dann je nach dem wie ich es eben gerade brauche switchen, dafür würde ich auch 1K Gold kosten und einen wöchentlichen CD auf einen berufswechsel in kauf nehmen.
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Yuzolain - Gast
Hi,
ja wenn ich die Rezepte behalten könnte würd ich die anderen Berufe lernen um auch mit denen Rezepte zu sammeln =) Bei Lederver. fehlen mir 5 Rezepte (3 Sunwell, 2 WoD), Verzaubern nur noch 1 aus WoD.
1 Woche CD könnte das switchen zwischen den Berufen ruhig haben + 1000 Gold kosten. Sachen wie Ring Verzauberungen sollten, wenn der Beruf nicht aktiv ist, natürlich nicht funktionieren.
Gruß
Yuzolain the Collector


 
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