14. Juni 2019 - 16:34 Uhr

Das ist Nazjatar - Großer Guide zum Gebiet

Der große Storyplot

Nachdem die Geschichte von Battle for Azeroth bisher vor allem auf Kul Tiras und Zandalar stattfand, wo Horde und Allianz versucht haben neue Verbündete für eine größere Streitmacht zu gewinnen, geht die Reise mit Patch 8.2 weiter. Die Helden Azeroths werden von Königin Azshara in eine Falle gelockt und in ihr Hoheitsgebiet geführt: Nazjatar! Dort rückt der Krieg zwischen den Fraktionen in den Hintergrund, denn eine neue Bedrohung tut sich auf, die bekämpft werden muss. Es gibt neue Questreihen, die uns durch das Reich der Naga führen. Folgend haben wir euch die komplette Geschichte zusammengefasst. Natürlich inklusive Spoiler!

Ein kurzer Blick zurück

Der letzte Stand ist bekanntlich der, dass Sylvanas den Dolch Xal'atath in ihren Besitz gebracht hat. Danke dafür an die lieben Hordler! Und wer gut bei der Vorquest für den Tiegel der Stürme aufgepasst hat, der wird wissen, dass in diesem Dolch nicht mehr Xal'atath selbst ruht. Sie wurde von N'Zoth endlich befreit und ist verschwunden. Als Dank hat sie dem alten Gott den Dolch überlassen. Bedeutet also, dass Sylvanas nun einen Dolch mit sich führt, der von N'Zoth kontrolliert wird. Zudem hat die Bansheekönigin Lady Aschenwind aus dem Gefängnis Tol Dagor befreit, um sie zur ihrer Verbündeten zu machen. Zwei wichtige Fakten für den Verlauf der folgenden Story.

Der Aufbruch ins Ungewisse

Hordler bekommen von Nathanos Pestrufer die Nachricht, dass Sylvanas einen Plan entwickelt hat, um den Krieg endgültig zu beenden. Die Flotte der Horde hat bereits mit der Mobilisierung begonnen. Bald wird man die Armeen der Allianz auf See treffen und ihre Anführer unter der Macht des Kriegshäuptlings zerquetschen. Bei der Allianz wiederum informiert Mathias Shaw darüber, dass die restlichen Schiffe der Horde sich auf die Abfahrt von Zuldazar vorbereiten. Die Allianz wird ihnen auf offenem Wasser weit überlegen sein. Die Chance sollte ergriffen werden, um diesen Krieg ein für alle Mal zu beenden!

Die Flotten beider Fraktionen machen sich also auf den Weg und es kommt, wie es kommen muss! Früher oder später findet eine Seeschlacht zwischen ihnen statt. Dabei tritt dann Azshara in Erscheinung. Sie teilt das Wasser mit Hilfe des Gezeitensteins von Golganneth, den sie schlussendlich doch in ihre Finger bekommen hat, und die Schiffe beider Fraktionen fallen hinab in die Tiefe. Natürlich überleben alle wichtigen Personen den ungewollten Abstieg.
 

Somit sind die Hordler zusammen mit Lor'themar Theron, Nathanos Pestrufer, Oculeth sowie Thalyssra in Nazjatar angekommen und Allianzler haben Jaina Prachtmeer, Genn Graumähne, Shandris Mondfeder sowie Mathias Shaw dabei. Schnell werden die beiden Gruppen von den Naga Azsharas angegriffen. Doch zur ihrer Rettung eilen ihre neuen Verbündeten. Die Ankoaner für die Allianz und die Entfesselten für die Horde. Früher oder später findet man sich dann im Hauptlager der Fratkionen wieder, wo die Geschichte weitergeht.

Der Auftrag von Nathanos

Bevor es weitergeht, gibt es auf Seiten der Horde ein wichtiges Treffen mit Nathanos! Auch er hat den Angriff von Azshara überlebt und es beginnt ein Dialog: "Ihr steht wieder auf euren Füßen. Gut. Euer Überleben ist der Schlüssel für den Plan der Dunklen Fürstin. Schaut euch um. Die gepriesene Flotte der Allianz liegt in Trümmern. Perfekt. Eine unerwartete Entwicklung, aber das ändert gar nichts. Wir haben unsere Anweisungen, die erfüllt werden müssen. Wir sind umgeben von den Toten, Sterbenden und anderem Geröll. Fühlt sich wie Krieg an, nicht wahr? Ich nehme an ihr werdet versuchen einen sicheren Platz für die Verwundeten zu finden. Ich habe eine Mission zu erfüllen."

Der wohl wichtigste Satz in diesem Dialog ist, dass es eine unerwartete Entwicklung gab. Was genau heißt das? Meint er damit den Auftritt von Azshara? Wusste Sylvanas also nicht, was die Horde dort auf dem Meer erwartet? Egal ob die Antwort Ja oder Nein ist, auf jeden Fall ist Nathanos dort angekommen, wo ihn die Bansheekönigin hingeschickt hat. Denn nach dem Gespräch mit ihm passiert etwas sehr Interessantes. Er läuft los und hat nun den Dolch Xal'atath bei sich, den Sylvanas ihm offenbar gegeben hat. Er soll eine Mission erfüllen und benötigt dafür diesen Dolch. Nach ein paar Schritten verschwindet er und taucht auch nicht mehr während der Kampagne in Nazjatar auf. Was er tut, erfahren wir also nicht...

Die Befreiung der Sklaven

Zurück zur Hauptgeschichte! Wir lernen unsere Verbündeten von Nazjatar kennen und erfahren schnell, dass die Naga eine große Bedrohung geworden sind. Viele ihrer Freunde und Mitstreiter wurden von den Streitkräften verschleppt und versklavt. Sie werden von den Gedankenbindern kontrolliert und führen die Befehle der Nagakönigin aus. Unsere erste Mission ist es also sie zu retten. Dabei erfahren wir, dass einige der Naga die Magie der Leere beherrschen und einsetzen. Diese bösartigen Zauberer nennen sich die Shirakess. Eine viel größere Bedrohung geht allerdings von den gewalttätigen Zanj'ir aus, vor denen man sich in Acht nehmen muss.
 

Nachdem wir einige Gefangene befreit haben, schleichen wir uns an den Sklaventreibern vorbei, indem wir uns einen toten Gedankenbinder auf den Kopf setzen und so tun, als wären wie Sklaven. Jedoch kommen wir in eine unschöne Situation, denn einer der Naga gibt uns ein paar Aufträge, die wir als Sklaven verrichten sollen. Um den Schein zu wahren, machen wir da natürlich mit, füttern Schnappdrachen und sammeln Perlen in den naheliegenden Höhlen. 
 

Danach werden wir noch losgeschickt, um Material abzubauen, welches die Naga brauchen, um ihre Waffen zu verstärken. Dabei handelt es sich natürlich um Azerit, was auch sonst. Uns ist schnell klar, dass wir die Naga nicht mit dieser mächtigen Ressource herumspielen lassen können. Deswegen stehlen wir einige der Waffen und vernichten den Rest während einer bombastischen Flucht aus dem Waffenlager. 
 

Der Pakt von Lady Aschenwind

Zurück im Lager angekommen, zeigen wir Jaina / Lor'themar die Waffen. Nachdem sie sich diese genauer angeschaut haben, sagen sie uns, dass es sich dabei um die Arbeit von Lady Aschenwind handelt. Um mehr herauszufinden, machen wir uns auf die Suche nach der Quelle für die Waffen. Dabei kommt ein besonderer Schlamm zum Einsatz, der auf biolumineszierendes Licht reagiert. Wir sammeln also ein paar Materialien, um die Spur zu verfolgen, wobei wir unter anderem auf einen neuen Stamm von Murlocs treffen, den Blutflossen.
 

Diese Suche führt uns in eine abgelegene Höhle, wo wir auf eine große Ladung Azerit in Kisten stoßen. Weiter hinten aus der Höhle ist eine Stimme zu hören, die sehr nach Lady Aschenwind klingt. Und so ist es auch, wir treffen auf die gute Dame und werden schnell in einen Kampf verwickelt. Bevor wir Priscilla besiegen können taucht allerdings Azshara auf und es wird enthüllt, dass die beiden einen Pakt geschlossen haben. Deshalb rettet die Nagakönigin ihre Verbündete und wir kehren zurück ins Hauptlager, um Bericht zu erstatten. 

Der Speer von Suramar (Allianz)

Shandris Mondfeder erzählt den Allianzlern, dass wir eine Waffe finden müssen, um an den Naga am Gezeitenkonflux vorbeizukommen, die den Gezeitenstein bewachen. Wir machen uns deshalb auf in die Ruinen von Zin-Azshari, wo wir auf die Geister der Hochgeborenen treffen, die dort wie in einer Art von Fegefeuer leben. Sie selbst wissen nicht, dass sie tot sind und erleben den gleichen Tag immer und immer wieder. Irgendwann kommen wir an einer Statue von Azshara vorbei und ein Abbild von ihr erscheint, nachdem Shandris sich fragt, wie sie es nur wagen konnte ihr Volk 2-mal zu opfern. Erst für die Brennende Legion und danach für N'zoth. 
 

Die Nagakönigin macht sich über Shandris lustig und sagt ihr, dass sie als General doch wissen sollte, dass Opfer gebracht werden müssen, um ein größeres Wohl zu erreichen. Doch was für ein größeres Wohl? Mehr Macht? Dafür hat sie die vielen Leben eingetauscht? Laut Azshara versteht Shandris einfach noch nicht, wofür die Opfer gebracht wurden. Doch bald schon wird sie es.
 

Wir schauen uns weiter in der Stadt um und erledigen diverse Aufgaben. Auch wird mit den Geistern der gutmütigen Hochgeborenen gesprochen und überall liegen Bücher herum, die interessante Informationen beinhalten. So erfahren wir früher oder später, dass im Tempel von Eluna'lor die Hofdame Silazsi lebt, eine enge Beraterin von Azshara. Wir machen uns auf zum Tempel, wo wir auf viele weitere Hochgeborene treffen, die wir von ihrem Leid erlösen. Dabei wird von ihnen immer wieder der Speer von Suramar erwähnt. Ein mächtiges Artefakt, welches selbst die stärkste magische Barriere durchbrechen kann. Es ist im Besitz von Lady Silazsi, die wir nun besuchen und zur Strecke bringen. um den Speer zu erhalten. 

Der Speer von Suramar (Horde)

Auf Seiten der Horde macht sich Thalyssra auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Gezeitenstein zu erlangen. Wir machen uns deshalb auf in die Ruinen von Zin-Azshari. Denn wo sollte man besser Informationen über die Magie Azsharas herbekommen, als in der Heimatstadt der mächtigsten Magierin aller Zeiten. Dort angekommen finden wir einen inaktiven Kommunikationskristall. Diese wurden damals benutzt, um wie mit einem Telefon über weite Strecken hinweg miteinander zu kommunizieren. Thalyssra will ihn wieder aktiveren und schickt uns los, um ein paar magische Relikte zu sammeln. Nachdem wir wieder zurück sind, erscheint ein Abbild von Azshara.

Die Nagakönigin ist darüber belustigt zu sehen, dass wir versuchen diese alte Technologie wieder ans Laufen zu bekommen und Thalyssra ist erschrocken darüber, dass sie uns gefunden hat. Azshara erklärt der Nachtgeborenen, dass das hier ihr Reich ist und nicht ein einziger Zauber gesprochen wird, ohne dass sie etwas davon mitbekommt. Thalyssra gibt ihr zu verstehen, dass sie nicht ihre Königin ist. Sie selbst ist die erste Arkanistin von Suramar! Doch die Begeisterung Azsharas h#lt sich in Grenzen. Sie findet es eher amüsant, dass Thalyssra sich als erste Arkanistin betitelt.
 

Doch wie dem aus sei, nun können wir uns gerne weiter in der Stadt umschauen. Aber dabei sollen wir laut der Nagakönigin auf uns achten. Es wäre nicht schön, wenn wir Schaden erleiden, bevor das große Finale beginnt. Es geht also weiter und im Laufe der Quests aktivieren wir den zweiten Kommunikationskristall, wodurch wieder Azshara erscheint. Dieses Mal nur kurz und sie teilt uns mit, dass die Macht von N'zoth größer und größer wird. Außerdem erklärt sie Thalyssra, dass der Pakt mit dem alten Gott zu IHREN Bedingungen abgeschlossen wurde und ihr Volk dadurch ein großes Schicksal erwartet. Wir können die Wahrheit noch nicht sehen, doch das werden wir. Oh, und wie wir das werden...

Nach all dem erkunden wir weiter die Ruinen der Hochgeborenen und sprechen dort mit den Geistern der Gestorbenen, um Hinweise auf eine Möglichkeit zu erhalten, wie man Azshara bekämpfen kann. Dabei stoßen wir auf interessante Notizen in der alten Werkstatt von Oculeth, die er damals in Zin-Azshari aufgebaut hatte. Denn die Nachtgeborenen und Hochgeborenen waren einst Verbündete, die ganz einfach zwischen Suramar und Zin-Azshari umherreisen konnten. 
 

Durch die Informationen von den Geistern und aus den Notizen erfahren wir etwas über den Speer von Suramar. Ein mächtiges Artefakt, welches selbst die stärkste magische Barriere durchbrechen kann. Es ist im Besitz von Lady Silazsi, eine der Vertrauten von Azshara. Wir machen und also auf die Suche nach ihr, töten sie und bekommen den Speer. 

Das Treffen zwischen Shandris und Thalyssra

Nachdem man den Speer von Suramar erhalten hat, trifft man auf die jeweils andere Fraktion und somit begegnen sich Shandris und Thalyssra, die sich von früher kennen. Sie streiten darüber, dass die Nachtgeborenen sich damals hinter ihren magischen Mauern versteckt haben, während die Brennende Legion Azeroth angegriffen hat. Thalyssra verteidigt sich damit, dass Suramar gegen Azshara rebelliert hat und ohne ihren Mut hätten die Streitkräfte der Legion Azeroth vollkommen überrannt. Doch dann werden sie auch schon wieder von einem Abbild Azsharas unterbrochen. 
 

Die Nagakönigin sagt, dass es ihr Herz bricht, wenn sie sieht, dass sich ihre Untertanen streiten. Sinnlos, denn am Ende werden wieder alle ihr gehorchen. Auf die eine oder andere Weise. Shandris erwidert, dass sich Azshara sicher sein kann, dass Nachtgeborene und Nachtelfen eine Verachtung gegenüber sie teilen. Und genau damit gibt es auch schon eine erste Gemeinsamkeit, wie Azshara sagt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis alle wieder vor ihrem Thron knien. Als williges Subjekt oder als zerbrochene Leiche. Danach verschwindet das Abbild Azsharas. 

Thalyssra wendet sich wieder Shandris zu und versichert ihr, dass die Nachtgeborenen Suramar nur versiegelt haben, um die Säulen der Schöpfung von Azshara fernzuhalten. Die Macht, die sie nur mit dem Gezeitenstein hat, ist schon unglaublich groß. Shandris stimmt zu. Solange sie im Besitz des Relikts ist, ist die Hoffnung auf einen Sieg gering.

Was einst mal war ...

Bevor es weitergeht, noch ein kurzer Zwischenschritt. Wer die Hauptquestreihe von Nazjatar abgeschlossen hat, der kann danach zurück in die Ruinen von Zin-Azshari gehen, um dort erneut auf Shandris bzw. Thalyssra zu treffen, die einem eine persönliche Questreihe anbieten, durch die wir mehr über ihre Vergangenheit erfahren. Shandris erzählt uns, dass die Bewohner ihres damaligen Heimatdorfs Ara-Hinan während des ersten Kataklysmus nach Zin-Azshari gebracht wurden, nur um dort dann zu ertrinken oder aber, was viel schlimmer ist, als Geist ruhelos umherzuschwirren. Thalyssra wiederum erzählt uns, dass sie früher, vor tausenden von Jahren, oft durch die Straßen von Zin-Azshari gelaufen ist und viele der Geister hier kennt, die gar nicht wissen, dass sie tot sind.
 

Während wird nun weiter durch die Stadt laufen, hören wir einige der Geister sprechen. Und wie es der Zufall so will, sagen sie etwas über einen jeweils sehr wichtigen Charakter für Shandris und Thalyssra. Nämlich über Janius Mondfeder, dem Bruder von Shandris, und Sivara, der talentiertesten Schülerin, die Thalyssra je ausgebildet hat. Die Geister der beiden sollen noch irgendwo in der Stadt umherwandern und natürlich wollen wir sie finden. Die Hinweise lotsen uns zum Marktplatz, wo Königin Azshara heute eine Rede halten wird. Oder eher gesagt damals, denn die Geister stecken in einer Zeitschleife fest.
 

Bevor wir aber zum Marktplatz kommen, erscheint wieder einmal das Abbild von Azshara. Sie will Shandris und Thalyssra ihre Macht demonstrieren und beschwört magische Wellen, um uns aus der Stadt zu vertreiben. Doch dank einiger magischer Artefakte, schaffen wir es der Magie zu wiederstehen und zum Marktplatz zu gelangen. Dort treffen wir nun auf ein Echo der damaligen Azshara und wenn wir mit ihr interagieren, wird das Video Kriegerbinger Azshara abgespielt. Denn dieses Echo stellt genau den Moment dar, in dem Azshara versucht ihre Stadt vor den Fluten zu retten. Man sieht sogar noch die Umrisse der arkanen Barriere, die die Königin aufgebaut hat. 
 

Nun erscheint erneut das Abbild der heutigen Azshara, die uns gerne mit den einst geliebten Personen wieder zusammenbringen möchte. Sie ruft nach Sivara, der Studentin von Thalyssra. Sie ist damals nicht gestorben, sondern wurde in einen Naga verwandelt und ist nun eine Kommandantin der Königin. Wir kämpfen gegen sie sie, doch merken schnell, dass Sivara viel zu stark ist. Bevor sie uns besiegen kann, unterbricht Azshara jedoch den Kampf und sagt, dass wir, ihre Subjekte, noch eine weitere Chance erhalten sollen, um vor ihrem Thron zu knien. 
 

Danach verschwinden sie beide, doch es war nicht das letzte Mal, dass wir auf Sivara treffen. Denn sie ist der erste Boss im Raid Azsharas ewiger Palast. Für Hordler endet hier die Questreihe, doch auf Seiten der Allianz erscheint nun noch der Geist von Janius Mondfeder, der Bruder von Shandris. Sie kann ein letztes Mal mit ihm reden und ihm den Weg heraus aus der Zeitschleifen zeigen, damit er in Frieden ruhen kann. 

Showdown am Gezeitenkonflux

Nun haben wir also den Speer von Suramar und wir können uns zum Gezeitenkonflux begeben, wo einige der mächtigsten Champions Azsharas den Gezeitenstein beschützen. Während Allianzler dabei Unterstützung von Genn Graumähne und Jaina Prachtmeer erhalten, sind Hordler mit Lor'themar Theron und Thalyssra unterwegs. Beide Gruppen treffen aufeinander, woraufhin erst einmal wieder die Frage aufkommt, ob man sich gegenseitig unterstützen will oder nicht. Doch es wird schnell klar, dass es alleine nicht möglich ist die Champions zu besiegen. Also entscheiden sich die Anführer für ein Bündnis. Allerdings nicht ohne vorher klar zu machen, dass ein Verrat zum Tod führt. 
 

Jaina und Thalyssra versuchen zusammen mit ihrer Magie den Gezeitenstein unter ihre Kontrolle zu bringen und Genn kämpft zusammen mit Lor'themar gegen die Streitkräfte Azsharas. Kurz vor dem Sieg erscheint dann erneut ein Abbild von Azshara. Doch statt zu versuchen uns aufzuhalten, lädt sie uns feierlich in ihren Palast ein. Wie sie selbst sagt, sind alle Vorbereitungen abgeschlossen und wir werden schon erwartet. Somit endet die Geschichte in Nazjatar und weiter geht es dann im Raid selbst. 

Das Schicksal von Lady Aschenwind

Und nun kommen wir zum großen Finale. Die Tore zum ewigen Palast öffnen sich, wo wir zusammen mit Shandris, Thalyssra, Jaina und Lor'themar versuchen, Azshara aufzuhalten. Die Königin taucht auf und heißt die Gäste in ihrem Zuhause willkommen. Erneut fällt auf, dass sie scheinbar nur darauf gewartet hat. Wie sie selbst sagt, sollen wir uns erst einmal mit ihren Dienern beschäftigen, denn sie muss sich noch um ein paar finale Details kümmern!

Nachdem der erste Boss - Abyssalkommandantin Sivara - aus dem Weg geräumt wurde, finden die Helden sich in einer großen Halle wieder, die aus mehreren Ebenen und Durchgängen besteht. In der Mitte befindet sich eine riesige arkane Barriere, die nicht durchschritten werden kann. Um sie zu deaktiveren müssen zwei arkane Kugeln benutzt werden, die nach den beiden nächsten Bossen Schwarzwasser Behemoth und Glanz von Azshara erscheinen. Die arkane Barriere verschwindet und wir sehen, wer sich dort hinter versteckt: Priscilla! Aber sie ist nicht allein, auch Azshara steht neben ihr und sie führen eine Diskussion. So fordert Lady Aschenwind sie auf, ihren Teil des Deals zu erfüllen.
 

Sie versprach ihr Macht und wie die Nagakönigin sagt, gibt sie ihr diese nun auch gerne. Jetzt wo die Gäste, also wir, angekommen sind. Azshara beginnt einen Zauber zu wirken und Priscilla merkt schnell, dass irgendwas nicht stimmen kann. Azshara soll aufhören, doch das tut sie natürlich nicht und Lady Aschenwind verwandelt sich in eine Monstrosität. Wie die Nagakönigin sagt, wollte sie Macht haben und diese hat sie jetzt. Das Geschäft ist somit abgeschlossen. Azshara verschwindet und Lady Aschenwind greift uns ein letztes Mal an. Sie ist der vierte Boss im Raid und wird natürlich von uns besiegt.

Somit endet hier ihre Geschichte, doch nicht ohne eine spannende Wendung! Während des Kampes sagt Priscilla, dass wir dumme Marionetten sind. Die Bansheekönigin hat uns geködert. Sie hat Azshara das gegeben, was sie wollte. N'zoth wird auferstehen ... sein Wahnsinn ... kommt ... Nach dem Gefecht fragen sich die Helden natürlich, ob das stimmt, was Lady Aschenwind da erzählt hat. Wurden wir als Teil eines dunklen Deals zwischen Sylvanas und Azshara nach Nazjatar gelockt? War Lady Aschenwind, die von Sylvanas aus dem Gefängnis befreit wurde, der Mittelsmann dafür?

Das Gefängnis von N'zoth

Es geht weiter durch den Palast und Azshara beobachtet unseren Fortschritt. Wie sie selbst sagt, hatte "er" vielleicht doch recht. Wir zeigen großes Potenzial. Nach weiteren Kämpfen schaffen wir es schlussendlich Azshara zu konfrontieren, doch wir laufen in eine Falle. Jaina und Thalyssra können uns nicht hinausteleportieren. Ihre Magie wird geblockt. Azshara ist wieder sehr belustigt ... der Diamantenkönig wurde zum Bauern gemacht... Auf einmal empfangen wir eine Vision. Sie zeigt uns Titanensäulen, Ketten, die in die Dunkelheit absteigen ... die Siegel werden schwächer ... die Welt schreit.

Azshara verschwindet und fordert die Helden auf ihr zu folgen. Wir sollen sie finden ... finden im Kreis der Sterne! Natürlich machen wir das auch, denn es bleibt keine Zeit, um auf Verstärkung zu warten. Wir finden uns beim Gefängnis von N'zoth wieder. Es wird klar, dass jede Bewegung, die wir gemacht haben, so von Azshara geplant war. Dieser dumme Zwerg (Magni) glaubte, er könnte Azeroth retten, indem wir ihr kleines, glänzendes Herz stärken. Das Geschenk eines schlafenden Titanen. Ja, ein Titanenherz war genau das, was gebraucht wurde. Nicht um die Welt zu heilen ... sondern um das Gefängnis eines Gottes zu zerstören. Das Schwarze Reich erhebt sich ... und die Welt erwartet ihre wahre Königin.
 

Der finale Kampf gegen Azshara beginnt und in diesem zieht sie die Macht aus dem Herz von Azeroth heraus, welches wir die ganze Zeit mit uns herumgetragen und ermächtigt haben. Diese Macht wird benötigt, um das Gefängnis von N'zoth zu zerstören. Nun wissen wir also, dass all das von N'zoth und Azshara geplant war. Magni wurde wirklich unbewusst zu einem Diener der alten Götter, um Macht zu sammeln!

Niederlage und Zusammenarbeit

Wir schaffen es Azshara zu besiegen. Dennoch ist es kein wirklicher Sieg. Denn ihr Meister wird auferstehen. Niemand kann das mehr verhindern. Lo'themar und Jaina sind sich dessen sicher. Bei all ihren Lügen, sprach Lady Aschenwind eine Wahrheit. Der Krieg zwischen der Allianz und der Horde hat uns abgelenkt. Geteilt haben wir keine Hoffnung gegen N'Zoth. Eventuell haben wir hier in Nazjatar ein gemeinsames Ziel gefunden, aber die Schlacht tobt immer noch jenseits dieser Gewässer. Solange Sylvanas Orgrimmar hält, kann es keinen dauerhaften Frieden geben.

Jaina fordert Lor'themar auf, dass der Krieg beendet werden muss. Er weiß das genau. Es ist an der Zeit. Er wird seinen Leuten erzählen, was in Nazjatar passiert ist. Wie Azshara fiel, weil Horde und Allianz zusammenstanden. Von der Bedrohung, die aus der Tiefe steigt, und alles, was auf dem Spiel steht, wenn wir versagen sollten. Er wird seinen Platz neben Saurfang und Thrall einnehmen und beten, dass die Sin'dorei bei ihm zur Seite stehen...

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KleineFuechsin - Mitglied
Hallöchen, mal ein ganz großes Dankeschön für den Guide, ich suche schon seit zwei Tagen wie ne Bekloppte in Nazjatar rum. ^^ Jetzt weiß ich wenigstens, dass ich erst diesen Energiekern reparieren muss. Das hat mir echt geholfen, nochmal danke dafür. :-*
Nighthaven - Supporter
Aalverseuchte Gewässer...also ich hab einen neuen Köder und finde nirgendwo mehr die aalverseuchten Gewässer, auch nicht dort, wo damals die Quest war. Ist das ein spezieller Fischschwarm, der nur ganz ganz selten spawnt? Und wieviele Stellen gibt es?
Nighthaven - Supporter

Doch erst muss der Energiekern repariert werden und dazu werden Abyssische Splitter benötigt. Insgesamt 15 Stück und diese werden von Elite-Gegnern in Nazjatar gelassen oder man kann sie jeweils für 5 Prismatische Manaperlen beim Händler kaufen. 


Andi, bist Du sicher, dass diese Splitte von Elite-Gegnern droppen? WoWhead meint, dass es nur im Raid droppt und man sie kaufen muss.
Andi - Staff
Jepp, scheinbar nicht mehr. Auf dem Testserver war es noch so. Aktuell kann man sie leider nur durch Manaperlen kaufen. :( Das System wurde ja generell einmal auf dem PTR überarbeitet. Ich frage mich, ob das noch ein unschöner Effekt davon ist. Denn eig. sollte man ja die erste Version ohne Raid herstellen können. Kann man zwar, aber dafür braucht man dann 75 Perlen. Irgendwie nicht gut gelöst. Naja ...
Bleakly - Mitglied
Wirklich ein sehr großer Patch. Danke für die viele Mühe Andi.
Ich weiß nicht ob ich mit der Meinung alleine dastehe, aber wäre es nicht besser gewesen einen Teil davon schon in Patch 8.1.5 zu packen?
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Andi - Staff
Hey, gerne gerne. Ich muss sage, dass Patch 8.2 wirklich fast zu groß ist. Ich bin seit Wochen dabei Guides und Artikel zu machen. Das ist schon recht extrem. Ja, ich bin auch total der Meinung, dass da irgendwas falsch geplant wurde. Mechagon hätte eig. in Patch 8.1 oder 8.1.5 sein müssen. Aber naja, nun kriegen wir alles auf einmal. Wer weiß, vielleicht ist 8.3 dafür kleiner. :P
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Emmi12 - Mitglied
Das sehe ich auch so...Danke Andi für die Mühe...Ich bin von den ganzen Sachen die da auf uns zukommen total erschlagen...Man weiß gar nicht wo man zuerst anfangen soll. ;) Wenigsten kann man dann hier immer gut nachschauen...aber es ist doch sehr viel auf einmal.
Ich hätte es auch besser gefunden,wenn wir Mechagon schon zwischenzeitlich bekommen hätten... ;)
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