4. August 2015 - 13:00 Uhr

Der große "Level-Squish" - Meine Totalüberarbeitung des Levelprozesses

Update: Auch dieser Artikel von Elmo bekommt kurz vor der neuen Erweiterung, welche am Donnerstag Enthüllt wird neue Bedeutung. LvL 100-110? Irgendwie etwas das ich mir nie vorstellen konnte, lest Elmos Idee dazu:

Original News:
Maximalstufe 60 = Vergangenheit... und Zukunft?! Wird es mit der nächsten Erweiterung mehr als 100 Level geben, oder kommt nach dem Item-Squish der Level-Squish? Ich würde es ja begrüßen, aber nur, wenn dabei die Chance genutzt wird, die Levelstruktur von Grund auf neu zu gestalten. WoW hat sich in seinen 10 Jahren stark verändert, doch die Level sind nie an die Anforderungen der Zeit angepasst worden. Ich finde, es ist Zeit für eine radikale Umstrukturierung. Das heißt, wenn es nach mir ginge, würden eure stolzen Level-100-Charaktere auf Level 50 herabgestuft werden, bevor sie in die sechste Erweiterung starten!
 

Meiner Meinung nach leidet das Leveln in WoW inzwischen unter drei großen Problemen. Das erste existiert spätestens seit der Talentüberarbeitung in Mists of Pandaria. Damals wurde aus dem Talentbaum das heutige System, welches die Spieler nur noch alle 15 statt alle zwei Level ein Talent wählen lässt. Dadurch sind die zur Auswahl stehenden Optionen zwar spektakulärer geworden, aber all zu oft steigt man seither Level auf, ohne jedwede Neuerung für seinen Charakter. Aber was bringen Levelanstiege, wenn sie den Spieler in keinster Form beteiligen?

Das zweite Problem ist das repetitive Hetzen durch die immer gleichen Erweiterungszonen. Während man in den bisherigen ersten 60 Leveln noch jede Menge Auswahl an Gebieten hat, sind Zonen wie die Höllenfeuer-Halbinsel praktisch unumgänglich. Dadurch gestaltet sich das Questen mit jedem neuen Twink frustrierend monoton, denn immer wieder findet man sich in seinen Hassgebieten wieder. Aber das ist nicht mein Hauptproblem mit der aktuellen Levelstruktur.
 

Mein Hauptproblem mit der heutigen Levelstruktur

Mit den Erweiterung kamen immer mehr Level, Gebiete und Quests ins Spiel; damit dennoch die benötigte Spielzeit von Anfangs- bis Maxlevel möglichst konstant bleibt, hat Blizzard den Erfahrungspunktegewinn je Quest und Zone immer weiter erhöht. Das Resultat dieser 8 Jahre andauernden Politik ist Folgendes: Wenn man heutzutage nur durch Quests leveln möchte, bespielt man je Charakter rund 40 verschiedene Gebiete bis zum Erreichen der Maximalstufe. Dabei sieht man aber von keinem Gebiet je das Finale. Eine einzelne Zone von der ersten bis zur letzten Quest durchzuspielen, lohnt sich schon lange nicht mehr und mit jeder neuen Erweiterung wird es schlimmer.

Selbst ganz ohne Erbstücke sind die Quests einer Zone bereits grün markiert, wenn man gerade mal bei der Hälfte ihres Story-Verlaufs angekommen ist. Das heißt, will man auch nur einigermaßen effizient leveln, wechselt man die Zone lange bevor man sie in Gänze erforscht oder man ihren (oft sehr gut gemachten) Abschluss zu Gesicht bekommen hat. Die heutigen Verhältnisse geben den Spielern also einen äußerst starken Anreiz, Gebiete halbfertig abzubrechen anstatt sie abzuschließen. Ich finde das ist ein übler Nebeneffekt der letzten Jahre, der so weder im Interesse Blizzards Story- und Zonendesigner, noch im Interesse der Spieler sein kann.
 

Gleiche Spieldauer – Mehr Auswahlmöglichkeiten

Was ich mir wünschen würde, ist eine komplette Umstrukturierung des Levelverlaufs – allerdings ohne, dass sich dadurch an der benötigten Spielzeit bis Maxlevel etwas verändern muss. Dieses Ziel ließe sich dadurch erreichen, dass man deutlich mehr Auswahlmöglichkeiten bei den Erweiterungszonen anbietet. Klingt kryptisch, ist aber ganz simpel gemeint: Ich finde, in Zukunft sollten sich alle fünf Erweiterungen dieselbe Levelreichweite teilen. Sprich, man sollte entscheiden können, nur die Scherbenwelt, nur Draenor, nur Nordend, nur Pandaria oder nur die Highlevel-Cataclysm-Zonen zu spielen!

Oder besser noch: Man sollte sich entscheiden können, nach der Höllenfeuer-Halbinsel beispielsweise Gorgrond, anstatt die Zangarmarschen durchzuspielen. Oder sich Nordends Sturmgipfeln widmen, nachdem man mit Cataclysms Tiefenheim fertig ist. Das von mir vorgeschlagene Verteilen der insgesamt gleichen Spieldauer bis Maxlevel auf insgesamt weniger Zonen würde nicht nur dafür sorgen, dass die Geschichten der Zonen in ihrer Gänze durchspielt werden, es würde auch noch zwangsläufig dafür sorgen, dass viel mehr Auswahlmöglichkeiten bestünden. Und dies wiederum würde die Lust am Twinken verstärken, schließlich hat man nun die Möglichkeit, so ziemlich alle missliebigen Zonen komplett zu umgehen.
 

Parallele Erweiterungen & das Problem mit der Story

Ein Nachteil meines Systems – die Level-Hirarchie der Erweiterungen nebeneinander statt nacheinander verlaufen zu lassen – wäre natürlich, dass dies eine enorme Diskontinuität von WoWs Geschichte mit sich bringen würde. Ich als Story-Fan finde das aber wenig dramatisch, schließlich ist die Kontinuität seit der Überarbeitung der Classic-Zonen in Cataclysm ohnehin kaputt. So ist heute schon in den Level-1-bis-60-Gebieten der Lichkönig tot, obwohl wir erst später, mit Level 68, aufbrechen, um gegen ihn zu kämpfen.

Wenn meine Neustrukturierung dafür sorgen sollte, dass es sich in Zukunft wieder lohnt, Zonen bis zu ihrem Finale durchzuspielen, dann nehme ich ein Mehr an Story-Diskontinuität gerne dafür in Kauf. Ich denke, wenn mehr Spieler die Zonen in ihrem kompletten Umfang erleben, würde dies der Reputation von WoWs Geschichte deutlich mehr zutragen als die heutige Level-Politik. Ich kann nur für mich selbst sprechen, aber ich erlebe jedenfalls lieber 15 gute Zonen-Geschichten von Anfang bis Ende, als von 45 nur das abgehackte erste Drittel zu sehen.
 

Das Resultat

Du hast keinen Bock nach dem Beenden der Classic-Zonen in der Höllenfeuer-Halbinsel zu spielen? Mit meinem System könntest du stattdessen einfach den Berg Hyjal, den Heulenden Fjord, die Boreanische Tundra, den Jadewald, den Frostfeuergrat oder Draenors Schattenmondtal durchspielen! Die Betonung läge dabei jedoch auf Durchspielen. Statt wie heute in 3 Stunden 3 Zonen zu je einem Drittel zu bespielen, wäre es in meinem System eben effizienter in den 3 Stunden eine einzige Zone zu 100% durchzuquesten.

Man könnte natürlich auch nach der ersten Hälfte der Höllenfeuer-Halbinsel die erste Hälfte des gleichstufigen Jadewaldes spielen oder gleich in den höherstufigen Zangarmarschen weitermachen. Aber das Ziel meines Systems wäre es eben, den Erfahrungspunktegewinn durch Quests exakt so zu tunen, dass das Durchspielen einer Zone grundsätzlich attraktiver ist als das Reisen zu einer anderen, ohne dass sich an der Gesamtspieldauer von Anfangs- bis Maximallevel etwas ändert. Nur die Anzahl der zu spielenden Zonen wäre drastisch reduziert.

 

Die erste von vier Phasen meiner Überarbeitung des Levelprozesses stellen natürlich die Startzonen dar. Diese erstrecken sich auf Grund meines Level-Squishs nicht länger von Level 1 bis 10 sondern von 1 bis 5. Ansonsten, finde ich, muss sich hier nichts ändern. Auswahlmöglichkeiten gibt es ja auch heute schon genug: Je Charakter hat man schließlich die Wahl zwischen 13 Völkern und den 11 dazugehörigen Gebieten. Je Charakter können also ~91% des gesamten Startzonen-Contents ausgelassen werden.

Die zweite Phase betrifft die Classic-Zonen. Diese habe ich in 5 Brackets mit einem Levelabschnitt von je 5 Leveln gestaffelt. In jedem der Brackets muss man im Schnitt nur eine einzige Zone komplett durchspielen, um fünf Level anzusteigen. Von 25 bis 30 hat man bspw. die Auswahl zwischen Brennender Steppe, Verwüsteten Landen, Krater von Un'Goro, Winterquell und Silithus.

Im Durchschnitt muss man, um von Level 5 auf 30 zu kommen, also nur fünf Gebiete von Anfang bis Ende durchspielen. Man hat somit je Charakter und je Bracket eine Auswahl zwischen 3 bis 7 Zonen (Zonen mit extrem wenigen Quests, wie der Pass der Totenwinde, die Mondlichtung und das Arathihochland, habe ich weggelassen). Wenn man insgesamt nur 5 von insgesamt ~27 Gebieten durchspielen muss, so bedeutet dies, dass man je Charakter ~81% des Classic-Zonen-Contents auslassen kann.

In der dritten Phase schlägt meine Überarbeitung richtig ein. Hier geht es um die nebeneinander angesiedelten Erweiterungs-Zonen. Auch hier habe ich 5 Brackets gebildet. Diesmal mit je 4 Leveln pro Bracket, schließlich soll der Levelaufstieg im späteren Bereich des Spiels länger dauern als zu Beginn. Dadurch, dass die Gebiete aller bisherigen Erweiterungen um dieselbe Levelreichweite konkurrieren, ergeben sich in dieser Phase extrem viel mehr Auswahlmöglichkeiten.

So kann man je Bracket aus 5 bis 8 Zonen eine einzige auswählen, die man dann von Anfang bis Ende durchquestet. Ein beispielhafter Levelweg von 30 bis 50 könnte so aussehen: Komplette Höllenfeuer-Halbinsel → komplettes Tal des Vier Winde → komplettes Tiefenheim → komplette Spitzen von Arak → komplett Eiskrone. Da man auch für diese Phase nur fünf Zonen abschließen muss, heißt das, dass man je Charakter ~84% des Erweiterungs-Zonen-Contents auslassen kann.

Die vierte Phase des Levelns & Questens macht dann die jeweils neuste Erweiterung aus. Da die Erweiterungen in Zukunft schneller erscheinen sollen (man soll die Hoffnung ja nie aufgeben...) würde ich davon ausgehen, dass es nur noch 5 Levelgebiete je Erweiterungskontinent geben könnte. In meinem Konzept hätte man damit 5 Brackets mit je 2 Leveln von Stufe 50 bis Maxlevel 60. Auswahlmöglichkeiten, was die Zonen angeht, hätte man in dieser Phase zwar überhaupt keine, aber immer mit dem Erscheinen einer neueren Erweiterung könnte man die ältere wiederum parallel zu den bisherigen ansiedeln.
 

Das Endergebnis

Der totale Zeitaufwand von Level 1 bis 60 (neues Maxlevel) sollte am besten genauso bleiben wie bisher von Level 1 bis 100 (heutiges Maxlevel). Die Levelphase der Classic-Zonen (Level 5-30), die Levelphase der Erweiterungs-Zonen (Level 30-50) und die Levelphase der allerneusten Erweiterung (Level 50-60) sollen dabei je etwa gleich viel Zeit beanspruchen. Die Gesamtdauer des Levelns ist also auf diese drei Phasen, mit je 5 abzuschließenden Gebieten, möglichst gleichmäßig aufgeteilt.

Damit wäre erstens für mehr Auswahlmöglichkeiten gesorgt. Zweitens könnten die einzelnen Levelaufstiege wieder mit mehr Bedeutung versehen werden. Drittens wäre es endlich wieder keine Effizienzeinbuße, ein Gebiet von der ersten Quest bis zu ihrem Finale zu durchspielen. Und das alles, ohne insgesamt mehr Zeit bis zum Maxlevel investieren zu müssen. Die einzigen, denen ein solcher Umbau mehr Zeit abverlangen müsste, sind Blizzards Entwickler, die, damit das reibungslos läuft, wohl jede Menge Zahlenspiele durchrechnen müssten.

Was haltet ihr davon? Lob, Kritik und Ergänzungen sind wie immer gern gesehen, behaltet dabei aber im Hinterkopf, dass dies alles nur ein grobes Konzept ist. Unschlüssigkeiten mathematischer Natur möge man mir daher bitte nachsehen.

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Reykur - Gast
Schöner Grundgedanke, würde das Twinken wieder etwas interessanter und abwechslungsreicher gestalten.
Asco - Mitglied
Ich würde es begrüßen.
Lässt das Spiel wieder etwas kompakter erscheinen.
Denn dadurch, dass das neue Talentsystem nur alle 15 Level eine Talentpunkt springen lässt und viele Fähigkeiten aus dem Spiel entfernt wurden, fühlt sich der Levelweg ziemlich verdünnt an.
Nerotip - Mitglied
Ich unterstützte diese Idee so und hoffe, sie wird eines schönen Tages implementiert!
Erdnusschrimp - Mitglied
Zum LvL-Squish:

Nur meine persönliche Anschicht.

Ein LvL-Squish wäre doch eig. völlig bedeutungslos da es wie hier bereits mehrfach erwähnt nur eine, ich nen es mal "Kenntlichmachung" ist die einem zeigt das man das aktuelle Max.-Level erreicht hat bzw. zur "Kontrolle" dient ob denn ein anderer Spieler aufgrund seines Levels den gleichen Inhalt absolvieren kann wie ich.

Der Squish würde nicht verhindern, das mit jeden weiteren Addon auch der "Standartinhalt": -neue Levelgebite- mehr werden. Denn auch wenn man jetzt wirklich das LvL-Cap mit dem nächsten Addon auf LvL. 60 "squishen" würde, würde es im darauffolgenden Addon trotzallem wieder erhöht werden.

Ich verweise hier auf evtl. Bedenken des "Stat.- und Zahlensquish" zu WoD der sich ja (wenn ich versuche minnimal Logik bei so etwas einzubringen) je mehr Addons veröffentlicht werden irgendwann wiederholen müsste. Ein "Teufelskreis" sozusagen.^^
Benni - Mitglied
ohne die news gelesen zu haben wäre das ganz klar das ende von wow für mich
Tarabas - Mitglied
sehe keinen grund dafür. was ist so schlimm an level 110? das ist auch nur eine zahl. und dass sie sich die arbeit machen und das umbauen nur damit man nicht über level 100 kommt halte ich für absurd. ich habe gar kein problem damit 110 zu werden oder iwann 150 oder 200... sehe da keine probleme!
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hogger97 - Mitglied
1.) So hohe Zahlen sind abschreckend für Neulinge, das kann ein  Problem darstellen, muss es aber nicht.
2.) Charakter-Ausbau, Entwicklung und Verbesserungen sind wesentlich übersichtlicher und nutzerfreundlicher wenn man nur 60 Stufen hat. Zusätzlich gilt zu beachten dass wenn man alle 2-3 Stufen ein spürbares Upgrade seines Charakters erhält (neues Talent, neue Skills) sich das Leveln dynamischer und belohnender anfühlt (anstelle von alle 15 Stufen ein Talent und gelegentlich neue Zauber).
Es hat im Grunde für die Spieler eine Menge Vorteile die Anzahl an leveln zu reduzieren und keine Vorteile sie endlos stacken zu lassen, nun gut möglicherweise der geringere Aufwand für die Entwickler die sich anstelle dessen auf anderes konzentrieren könnten.
 
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Klaphood - Mitglied
An sich eine schöne Idee, aber...

- So viel Aufwand, nur damit Leute die sich eh nichts durchlesen und genauer anschauen nun noch weniger reisen müssen?
- Nochmal 60 als Maximalstufe? Nein, danke. Wobei das natürlich für neue Spieler interessanter sein könnte (bzw. nicht so erschlagend wie "100")

Ich denke, Blizzard wird einfach wieder 5 oder 10 neue Stufen einfügen.

Und sich diesmal hoffentlich mehr auf eine durchdachtere Ausführung der Inhalte des Addons selbst konzentrieren!
hogger97 - Mitglied
Es ist ja nicht "nur damit Nicht-Questtextleser weniger reisen müssen" sondern dient azu, dass diejenigen die die Story interessiert auch einen Anreiz haben ein Gebiet komplett erleben zu können ohne dafür durch Ep-Verlust und Spielspass-Einbußen bestraft zu werden (nur graue Viecher zu hauen macht eben auch wenig Laune).
Und ich wüsste nicht was gegen Max.- Level 60 sprechen würde, sicher es war schon einmal da - aber was bewirkt das? Es hat meiner Ansicht nach keine echten Auswirkungen, die Spieler würden das seltsam finden für einige Zeit und sich dann daran gewöhnen, aber abgesehen davon dass es sich seltsam oder nicht richtig anfühlt - im Moment - sollte das keine Hürde darstellen.
Ich glaube aber auch dass Blizz einfach eine weitere Handvoll Stufen hinzufügt und ich hoffe natürlich dass die Erweiterung die morgen angekündigt wird ein wenig ausdauernder konzipiert ist.
isjzaruh - Mitglied
Meine Levelquetsche würde eher so aussehen.

Classic Level 1-30
Burning Crusade Level 30-35
Wrath of the Lich King Level 35-40
Cataclysm Level 40-45
Mists of Pandaria Level 45-50
Warlords of Draenor Level 50-55
''Nächste Erweiterung'' Level 55-60


Meiner Meinung nach würde es sich schlecht anfühlen, wenn man direkt nach den Classic-Gebieten in die Draenor-Gebiete wandern kann und dort Gegenstände bekommt, die natürlich bedeutend stärker sind als wie in anderen Gebieten.

Deshalb halt ich eher weniger von deiner Levelquetsche, Vanion.
 
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hogger97 - Mitglied
Gut die Gegenstände müssten natürlich auch angeglichen werden keine Frage, aber dein System würde im Verlauf der Zeit auch wieder dazu führen dass man die Gebiete nicht durchquesten muss, was ja im Kern elmos Hauptfokus in dieser Debatte darstellt - also entweder dass oder der Levelweg würde bedeutend langatmiger werden.
Zu dem stünde man wieder vor dem Problem, dass die Gebiete die man weniger mag nicht überspringbar wären, man müsste die erste Hälfte der Höllenfeuer-Halbinsel abgrasen, immer wieder mit jedem Toon neu, das ist für Twinker weniger attraktiv als wenn man die Wahl zwischen BC WOTLK und Cata hätte.
Ich gebe dir aber Recht, von Classic direkt nach WoD fände ich auch einwenig unstimmig, darum würde ich den levelweg so gestalten:
Classic 1-30
BC, WOTLK Cata 30-40
MoP, WoD 40-50
Erweiterung X 50-60
Einfach damit man ein kleines bissle Auswahl erhält, aber trotzdem der Abstand zwischen den Erweiterungen noch eine Rolle spielt.
Erdnusschrimp - Mitglied
Im großen und ganzen eine gute Idee.

Es gibt nunmal für jeden persönlich Gebiete in den jeweiligen Addons die einem nicht gefallen.

Das negative an diesem System, dass die Lore dadurch "verrührt" wird, wurde doch von vornherein klargestellt.
Wenn man sich aber die im Thema dargestellte Aufteilung der Gebiete anschaut wird deutlich, dass man wenn man denn die Lore des jeweiligen Addons tatsächlich verfolgen will, dass auch tun kann mit dem Abstrich, das man dan eben nicht diese größere Auswahlt an Gebieten hat.

Zur Lore an sich:
Wenn man sich wirklich für die Lore interessiert sollte man das nach meiner Erkenntniss sowieso nich nur in WoW tun da man wahrscheinlich nichmal 1/4 der kommpletten aktuell existierenden Lore mitbekommt.
Bsp.: Die ereignisse zwischen MoP und Wod erfährt man nicht im Spiel sondern im Buch (dächte es Heist Kriegsverbrechen).
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Boogie7_st - Mitglied
Das Thema Lore wird aktuell ja auch schon mehr oder weniger dadurch "verrührt" :D, dass man jetzt schon kaum richtig questen kann. Eben eins der Hauptprobleme, dass die Quest vor Gebietsabschluß bereits grün oder sogar grau sind veranlasst die meissten Spieler jetzt schon abzubrechen und das nächste Gebiet aufzusuchen. D.h. wenn man vernünftig durchquesten möchte muss man jetzt schon den eigenen Willen dazu aufbringen.

Wenn man ein neues System aufbaut hat man aber eventuell die Chance die einzelnen Storyabschnitte irgendwie hervorzuheben und es eben wieder so zusammenzufassen / zu optimieren, dass zumindest diese Teilabschnitte am Stück absolviert werden können. Im Großen und Ganzen also teilweise eine Verbersserung der Situation, da man nicht mehr so viel skippen muss, bzw. unvollständig liegen zu lassen.
Allerdings müsste dann die Aufteilung der Gebiete etwas anders ausfallen... und wie auch schon oft erwähnt eben eher die einzelnen Addons auf ein ähnliches Level gebracht werden oder einfach alles skalieren zu lassen.
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oOArcticWolfOo - Mitglied
Wieso kann man sich 110 nicht vorstellen ? Es ist und bleibt einfach irgend ne dumme zahl die dir sagt du bist jetzt 10 Stufen höher kein plan wieso man aus so was immer nen Elekk drauß machen muss. 
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Boogie7_st - Mitglied
Der Grundgedanke ist absolut super, allerdings würde ich das ganze nicht so kompliziert gestalten.

Der Ansatz von Nighthaven ist super. Genau in die Richtung habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht. Funktionalitäten zum skalieren von Dungeons und Gegnern hat Blizzard ja bereits geschaffen. Würde man das auf die gesamte Welt anwenden hätte Blizzard auf einen Schlag Unmengen an neuem Content.

Ich würde es mir einfach so vorstellen, dass es weiter die ganz normalen Startgebiete für jedes Volk/Klasse gibt, in der man die Basics vermittelt bekommt. Und ALLE darauffolgenden Gebiete, sei es die dort ansässigen Mobs oder Quests, skalieren mit dem Charakterlevel mit. Eventuell könnte man das Dungeonjournal (und auch das Erfolgs-Menü) noch so erweitern, dass die Questlines dort vermerkt sind. Dann kann man auch nachträglich alle Questlines angehen. In dem erweiterten Journal könnten dann genaue Informationen zu den Questlines stehen (für Lore-Fanatiker), Start-NPC Locationen, Fortschritssanzeigen und andere interessante Dinge. Die Belohnungen könnten dann auch angepasst werden, sowohl Gold als auch Items... deren Werte skalieren zu lassen ist ja ebenfalls kein Hexenwerk und schon möglich. Wie Nighthaven schon geschrieben hatte wären weitere Belohnungen auch schön. Ich würde jetzt nicht zwingend eine neue Währung einfügen, als viel mehr einfach Pets, Mounts oder was auch immer als Abschlußbelohnung der Questlines einfügen. Somit lohnt sich das Questen für jeden Max-LvL Spieler und ist komfortabel und einfach nachholbar. Auch würde die Welt einfach authentischer wirken, wenn alle Gebiete an das Charakterlevel angepasst wären. Wer questen nicht mag, muss das ganze ja nicht nutzen... aber ich denke einfach, dass man damit schon viele Spieler motivieren könnte sich die alte Welt anzuschauen. Tatsächlich ist es so, dass die meissten meiner Mitspieler erst in den letzten Addons angefangen haben und wirklich viel verpasst haben.
 
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Rodby - Mitglied
Ansich, keine schlechte Idee. Man müsste dann nur bedenken das das ganze Gear überarbeitet werden müsste. Sollte aber kein Problem darstellen.
Und ich wünsche mir ein neues Talentsystem. Es muss nicht das alte sein (wäre trotzdem richtig nice) aber ich kann das Talentsystem so nicht weiter hinnehmen. Ich hoffe Blizzard wird eine weitere Idee für das Talentsystem haben. Ich mag es nicht und konnte einfach mich nicht damit anfreunden. Natürlich hat es Vorteile, aber ich wünsche mir ein besseres design des ganzen.
Ladisha - Mitglied
es hackt doch Oo ich mein mehr Levelgebiete als jetzt in wod wären  schon nett aber den 100 auf 50 runter setzten?? Ähhhh NEIN!!! außerdem is es doch jedem selbst überlassen ob er gebiete ganz durchspielen will oder nicht.... ich mein wenn es schöne gebiete sind bleibt man ja gern länger (mop zb) aber so wie in Nordend..nix wie weg von dort.. 
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Klaphood - Mitglied
Man hätte es auch freundlicher ausdrücken können... aber ja, so ähnlich wie du sehe ich es auch. ;)
hogger97 - Mitglied
Diese Ausdrucksweise, nun ja aber um dich mal eben zu schocken, nein es ist nicht jedem selbst überlassen. Das ist ähnlich wie Fliegen oder Nicht-Fliegen, wenn eine Form schneller, effizienter und lohnender ist werden sentimentale Motivationen über den Haufen geworfen und es wird in den sauren Apfel gebissen.
Sicher man kann bis Stufe 29 im Düsterwald rumhängen, aber was hat man davon? Man two-shottet jeden Mob, hat 0 Herausforderung, 0 Fortschritt und erheblich weniger Spass am eigentlichen Gameplay, auch wenn die Story einen vielleicht interessiert.
Und genau dein "aber so wie in Nordend..nix wie weg von dort" würde durch diese Idee gelöst werden, man müsste nicht nach Nordenend sondern könnte denselben Fortschritt im wesentlich schöneren Pandaria erreichen und dort mehr Spass haben.
Und ich verstehe nicht warum Leute so gegen Levelsquishes wettern, ist das irgendeine Art Egokomplex "große Zahlen gut, kleine Zahlen schlecht". Es kommt aufs selbe hinaus, ob 60 die Maximalstufe ist oder 100 macht keinen Unterschied, nein nicht einmal das - niedrigere Level sind übersichtlicher und nutzerfreundlicher, man zieht nur Vorteile aus niedrigeren Zahlen. Das ist genau der selbe Schmarn wie damals beim Itemsquish, 200k crits sind das gleiche wie 2 k krits wenn man die Hitpoints der Gegner entsprechend scaled, dennoch sind kleinere Zahlen performance-freundlicher, übersichtlicher und einfacher zu berechnen - und trotzdem whinen Leute rum weil "sich das nicht so geil anfühlt".
Zusammenfassung, Nachdenken schadet nicht.
 
Nighthaven - Supporter
Man könnte Deine tollen Überlegungen mit dem game-changing feature verbinden, welches von Blizzard mal angedeutet wurde und somit zu einem interessanten Ergebnis kommen. Während technisch viel zu tun ist, würde man dennoch mit einem Schlag eine Vielzahl an Inhalt gewinnen und daher könnte es sich lohnen:

Man könnte sämtliche alte Levelgebiete der vergangenen Addons zum Endcontent machen! Ja, richtig gehört: Endcontent.
Kaum einer spielt die ganzen Stories nach, da sie grau sind und es praktisch keine Belohnungen (außer Zeugs im Wert von ein paar Silber) gibt, ab und an nen Pet vielleicht und bisserl Ruf bei alten Fraktionen.
Wenn man aber alle Gegner auf Level 100 skalieren könnte (sofern man selber Level 100 ist), so könnte man durchaus (Gold)Belohnungen anbieten oder sonstige Währungen, Ressourcen etc. etc., indem man alte Storyquests spielt. Man questet z.B. auf der Maximalstufe durch Ashenvale und jede Quest spuckt ihre 13 Gold aus, die Mobs sind Level 100 ähnlich Daily Mobs und ggf. gibt es zusätzliche Belohnungen wie Darnassusruf (oder frei wählbaren Ruf) und eine Art "Elfenwährung", mit der man dann irgendetwas (Mounts, Pets, Garnisonsanhänger usw.) kaufen könnte.
Das Ganze könnte eine Weekly sein, bei der man z.B. die Wahl zwischen 3 Gebieten - sagen wir Feralas, Sturmgipfel und der Krasarangwildnis - hat und dort müsste man eine der alten Storylines durchspielen (es gibt ja häufiger so Gebietsquests, wobei man auf die Zusatzquests "haue 10 Tiger, loote 12 Pflanzen" verzichten könnte). Dort gibt es dann wie erwähnt auch spezielle Belohnungen und die Storylines, die man übersprungen - oder vor 7 Jahren gemacht hat - könnte man (erneut) absolvieren.
Das Ganze natürlich optional mit netten Belohnungen zwar, aber natürlich keinem Zwang, so dass ich keiner über das Recyclen beschweren kann.
Mir würde es damit übrigens auch leichter fallen, die post-Catalysm-Zonen auf Hordenseite durchzuspielen allein wegen der Geschichte. Bei der Allianz hab ich das nach dem Pre-Patch damals indes getan.

Args...hoffentlich geht der Post hier nicht so unter und Blizzard nutzt diese Ideen.
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hogger97 - Mitglied
Dann würden die Leute wiede rumheulen dass Blizzard Content recycelt und ich fänds auch nicht soo geil um ehrlich zu sein, ich habe die meisten Gebiete einmal durchgespielt für den Meister der Lehren, deshalb wäre das im Grunde sehr fade Wiederholung, sicher die meisten haben den alten Kram nicht gemacht aber ich würde es eher begrüßen Entwicklungsarbeit in neues, gut durchdachtes Material fließen zu sehen als irgendwie zu versuchen die alte Welt aufzupolieren, denn wenn man zurückblickt sind die Quests dort überwiegend "töte x Schleims" "klicke x Pfützen an".
Ich hätte nichts gegen Neubearbeitung der alten Welt, Dunkelspeer-Revolutions-Brachland bietet da ein gutes Beispiel, ich fänd es sehr schön wenn diese riesige Welt mehr bedeutung hätte, wenn es mehr einzigartige Items, rare Mobs, wichtige Fraktionen verstreut gäbe und mehr Endgame Content in Azeroth läge, aber schlichtweg alten Content auf 100 tunen und "neu" drauf schreiben wäre mir ein wenig zu uninnovativ (gerade mit den eintönigen fetchquests die überall zu finden sind)
Althena - Mitglied
Das Konzept ist genial. Dazu mein Garnissions Konzept und alles wird gut :)

Ich wünschte mir sehr mehr Auswahl zu haben. WoD ist das absolute Negativbeispiel was das leveln angeht. Null Ausweichmöglichkeit!

Die Instanzen werden ein Problem wenn es darum geht das das Ziel ist das man alles durchquestet in einem Gebiet. Aber hier gibt es bestimmt auch Lösungen. Evtl. ein Einbau in die Storyline.

Was die Lore angeht...es gibt sehr wenige die sich damit wirklich beschäftigen. Frag mal ein paar Spieler dazu und ihr werdet feststellen das kaum einer wirklich weiß was in WoW los ist Storytechnisch. Ich selber tu mir auch sehr schwer zu kapieren warum alles so ist wie es ist.
Klaphood - Mitglied
Ich weiß vlt nicht genau was du meinst, aber ich finde das Leveling ist eines der wenigen Dinge, die bei WoD sehr gut gelungen sind!

Ich habe teilweise Charaktere zu 80% durch Schätze sammeln gelevelt, einen anderen nur durch die Bonusmissionen und manche eben mit normalem Questen. Solche Möglichkeiten bot bisher kein anderes Addon.

Aber vlt. meinst du auch nicht das Leveln von 90-100, sondern die Gesamtstrecke von 1-100 (worum sich dieser Artikel ja auch dreht)! :)
Lorayo - Mitglied
Eine der besten Ideen, die mir ich in letzter Zeit gelesen habe! Nur das leveln über Instanzen muss da noch in irgendeiner Art und Weise verbaut werden.
Sly - Mitglied
Diese Idee, die Vorstellung ist (wie hier schon erwähnt) wirklich HAMMERGEIL...!!!
Ich queste und level für mein Leben gerne, hänge immernoch mit 100ern in der ganz alten Welt rum, weil einfach viel zu schöne und gutgemachte Dinge dort gibt.

Level per Gebiete zu erhalten... mal eine ganz andere Sache und vor allem:
Es würde nicht soviel auf der Strecke bleiben wie es (seit WoD) ganz KRASS der Fall is.

Top Sache, echt...
Leroya - Mitglied
Gibt viele Konzepte in der Vergangenheit die eine fast ähnliche Struktur besaßen wie z.B das man entweder in Nordend oder in der Scherbenwelt von 60-80 questen kann.
Aber Gebiete sind momentan sowieso irrelevant weil jeder Inis rusht und damit extrem schnell twinkt.
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Rayleighex - Mitglied
Wooooooooow, ich find diese Idee hammer geil! 

I WANT THIS!!!

Einfach, dass man mal wieder komplette Gebiete durchquesten kann, ohne dass man ab der hälfte einfach so wenig EP bekommt, weil eh alles Grün / Grau ist...

Also geniale Idee, ich wills haben, reichs mal bei Blizzard ein, das ist toll!^^ 

Was ich übrigens auch mal genial fände... wenn man so städte wie Stormwind und Orgrimmar wieder aufbauen würde... Stormwind ist seit mittlerweile 2 Addons kaputt - bitte, wie lange brauchen die denn, um da wieder was zu reparieren? Orgrimmar wurde letztes Addon zerlegt - das kann man auch mal wieder aufbauen. 

Ich finde einfach, dass Stormwind viel schöner aussieht, wenn es heile ist^^
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Maywen - Mitglied
Die ganze Zerstörung Azeroths war meiner Meinung nach das schlimmste was WoW passieren konnte...
Die ganzen sch... Krater, Löcher mit Lava gefülltem Zeug, die verschiedenen schönen Orte wie die Dunkelküste...

Aber ja, Sturmwind müsste eig. schon längst wieder aufgebaut sein....
Stygia - Mitglied
es wurde erstürmt und in keinsterweise zerlegt. niemand hat orgrimmar niedergebrannt oder sowas. orgrimmar is deshalb vollkommen intakt geblieben
 
hogger97 - Mitglied
Stormwind ist in Teilen wieder aufgebaut, der Park ist noch nicht wieder auf dem Damm aber die Statuen am Eingang sowie die Stadtmauer sind restauriert. Städte reparieren dauert eben *wirft einen Blick auf Gnomeregan und seufzt*