No more Raid? - Warum stellen so viele Progress-Gilden den Spielbetrieb ein?

Wenn es an Warlords of Draenor einen Kritikpunkt gab, war es, dass es einfach zu wenig Content und zu wenig zu tun gab. Die Raidinhalte waren zwar sehr gut, aber eben auch eher rar, so dass vielen Gilden (egal ob "Pro" oder "Casual") der Inhalt fehlte. Daher wollte Blizzard es mit Legion anders machen, was bisher auch klappt, womit allerdings in dieser Woche gleich drei große Gilden ihren Pro-Spielbetrieb eingestellt haben.

Veröffentlichung
am 16.02.2017 - 19:03
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Kompetitive Gilden gibt es einige in World of Warcraft, auch wenn momentan die ersten an die man denkt Exorsus, Serenity oder Method sind, kann man sicherlich von einigen mehr sprechen, die sich kompetitiv ausrichten. Mit diesem Begriff meinte ich, dass sie schon im Vorfeld eines Schlachtzuges mehr als die normalen Gilden tun um sich möglichst gut auf den eigentlichen Progress vorzubereiten. Dazu zählen unter anderem mehrere Charakter auf einer hohen Stufe zu besitzen, Encounter bereits auf dem Test-Server zu trainieren und natürlich die so genannten "Split-Raids" um aus dem Heroischen Modus möglichst viele Gegenstände für die Mythischen Varianten zu looten.

Vieles von dem, was diese Progress-Gilden tun, wurde eigentlich eingeführt um den eher Casual ausgerichteten Spielern zu helfen. Jedoch treiben solche Gilde es dann auf die Spitze und nutzen alles aus um die Haupt-Charakter zu verbessern. In Warlords of Draenor hat dieses Zusammenspiel auch recht gut funktioniert, denn immerhin hatte man nach der Höllenfeuerzitalle eine sehr lange Pause und konnte sich ausruhen. In Legion gibt es allerdings wesentlich mehr Spielinhalte und außerdem muss man einen Charakter dank der Artefaktwaffe und den Legendären Gegenständen immerzu weiter optimieren, selbst wenn man momentan "fertig" ist, denn mit Patch 7.2 kommen neue Boni.

Scheinbar ist dies nun ein Grund für einige Gilden die "Segel zu streichen" und die Beteiligung am Progress Rennen um die Weltspitze einzustellen. Neben der Französischen Gilde "From Scratch", die Gul'dan als vierte Gilde der Welt besiegen konnte, hat es auch die US-Gilden Midwinter und SNF erwischt. Alle drei haben in dieser Woche bekannt gegeben, dass sie sich nicht weiter am Progress-Rennen beteiligen werden. So sagen die Jungs von From Scratch zum Beispiel, dass sie erst einmal eine Pause benötigen, um das Spiel zu genießen.
 

Ich persönlich kann dies gut nachvollziehen, ich habe mich selbst erst in der letzten Woche dazu entschieden nicht mehr wirklich aktiv zu Raiden. Ich spiele also noch, aber Raide nicht mehr zu festen Zeitpunkten. Für mich ist Legion zwar ein geiles Addon aber ich setze mich selbst einfach zu sehr unter Druck alle möglichen Dinge, die es zu tun gibt, auch innerhalb einer Woche zu erledigen, weil ich für meine Gilde eine echte Bereicherung sein will. Denn obwohl Blizzard einem nicht zwingt, machen viele den Ultimativen "Grind", wie zum Beispiel die Artefaktwaffe vor der Nachtfestung auf Stufe 54 zu haben und daher designed Blizzard auch die Begegnungen innerhalb eines Raids so, als ob alle Spieler dies haben. 

Zumindest im schwersten, mythischen Modus, ist dies so. Also ist Blizzard letztlich doch schuld an der Situation? Eigentlich nicht, denn man reagiert lediglich auf das, was die Spieler tun um ihr Ziel zu erreichen. Wie es aussieht, wenn ein Schlachtzug nicht entsprechend designed ist, haben wir beim Smaragdgrünen Alptraum miterleben dürfen. Doch was ist die Lösung? Sollte Blizzard etwas verbieten und damit wiederum auch den Nicht-Progress-Spielern schaden? Oder sollen sie einfach wieder weniger Inhalte entwickeln?

Beides sind wohl keine wirklichen Alternativen oder wie seht ihr das? Dieses Thema wird mich in jedem Fall auch im nächsten Legion-Raidtalk beschäftigen und daher werde ich mich bemühen mir Gäste aus den verschiedenen Schichten des Spieler-Spektrums von World of Warcraft einzuladen. Aber auch schon jetzt freue ich mich über Eure Meinung in den Kommentaren.
Vanion

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Kaeltaz - Mitglied
Sind wir ehrlich Blizz hat es dieses Addon mit dem Grind einfach total übertrieben. Nicht mal in Classic oder BC musste man so viel Grinden um vorne mit dabei zu sein.
Es braucht einfach wöchentliche Caps um die Spieler nicht auszubrennen. Eine ähnliche Mechanik wie in Cata die Tapferkeitspunkte wären optimal. Dank den vielen Schwierigkeitsgraden ist man sowieso schon schneller Contentgesättigt.

Meiner Meinung nach ist es nichtmal die Waffe und die Artefaktmacht die die Spieler zum endlosen Grind treibt, denn die hat man in absehbarer Zeit oben, sondern die Legendaries. Solange man nicht seine BIS Legys hat fühlt man sich immer im Nachteil und versucht möglichst sämtliche IDs zu verbraten um die Bad-Luck Protection hochzutreiben.So hat man die perfekte Karotte erzeugt, die man aber nur mit ungesundem Spielverhalten überhaupt erreichen kann. Spieler die ihre besten Legys direkt bekommen haben können sich zurücklehnen und mal was anderes machen, nur noch zum Raid einloggen, gehört man nicht zu den Glücklichen heisst es sämtliche IDs verbraten die man kann sei es PVP, Mythics, Abgesandtenquests oder Raids.

Die Spieler wollen Ziele auf die man gezielt hinarbeiten kann, die irgendwann ein Ende haben und keine RNG Skinnerbox die auf purem Glück basiert.
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Zeref - Mitglied
Zitat"Es braucht einfach wöchentliche Caps um die Spieler nicht auszubrennen. Eine ähnliche Mechanik wie in Cata die Tapferkeitspunkte wären optimal. "

wenn ich mich an die tapferkeitspunkte errinnere haben sich viele spieler beschwert das man dies machen MUSS. und jetzt das system ist besser man kann mehr machen oder weniger keiner wird gezwungen.
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Stygia - Mitglied
All das Gejammer kommt von der eigenen Erwartungshaltung. Wenn für mich ein Legendary droppt freu ich mich darüber. Aber ich würde nie rumheulen "mimimimi 2 Monate und immer noch kein Legendary mimimimi".  Oder rumjammern das ich kein titanforged 925 bekommen habe nach dem xten myth+ run.Ich nehm das was ich kriege und hol das Beste davon raus. Und das macht viel mehr Spaß als wie ein Irrer dem perfekten item hinterher zu grinden.
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MrHarper - Mitglied
Legion ist gut ... aber dann doch nicht so gut.

Ich bin ehrlich... ich habe Warlords so gut wie ausgelassen, bis auf ein paar Stunden PvP die Woche gefiel mir das Addon ab Lvl 100 einfach gar nicht mehr. Es war in meinen Augen einfach kein WoW mehr wie ich es kannte und vermisste.

Nun wurde Legion angekündigt und ich wieder gehyped. Und da war ich ... zur Releasestunde am start mit meinem Jäger (vorher Todesritter als Main) und in recht guter Zeit (ohne zu hetzen) auf Lvl 110 gespielt... soweit so gut. Der Jäger machte mir während des Levelns schon sorgen... und so entschied ich auf den DK zurück zu wechseln... das Leveln war deutlich spaßiger! Auf 110 ging es dann los, es gab sehr viel zu tun. Und ich gebe zu... bis Dezember habe ich viel zu viel Zeit im Spiel verbracht um den Anschluss nicht zu verlieren, es gab einfach IMMER und zu JEDER Stunde etwas zu tun was sinnvoll war. Sei es nur Farmen weil die Preise noch recht hoch waren um den Goldbestand zu füllen.

Irgendwann mitte Dezember fragte ich mich nach dem Sinn des ganzen, denn der Spaß ging verloren. Ich hatte bis Dato 3 Legendarys mit dem Todesritter gezogen, mit 7.1 Release habe ich mein erstes bekommen, den Helm.
Dann kam der "tolle" Ring ein paar Tage später und dann über 1 1/2 Monate wieder gar nichts bis ich schließlich den Umhang noch erhalten habe... einige Gildenkollegen hatten bis dato schon 4+! und einige hatten natürlich das Glück die Besten zu ziehen, da der Helm zu dem Zeitpunkt eher Mittelmäßig war hielt sich meine Freude in Grenzen...

Jedenfalls hab ich immer schön Dungeons, Myth+, LFR, Raids und täglich meine Kisten gemacht... und zu dem noch eine ganze Menge Worldquests um die Waffe zu skillen. Ja viele viele Stunden investiert und ich fühlte mich einfach nie fertig... ich musste immer was tun um dran zu bleiben. Mitte Dezember entschied ich mich dann eine Pause einzulegen und habe bis zum Release der Nachtfestung nicht mehr geraidet, Der Spaß an dem eigentlich so tollen und liebevollen Addons war dahin. Nun geht es mir knapp 3 Wochen später wieder so... ich fühle mich von Blizzard stetig unter Druck gesetzt um Anschluss zu finden, Raide ich nicht bzw. habe ich kein Glück kann ich mein Char nicht besser ausstatten und da kommt ein großes Problem von Legion ins Spiel: Das Glück!

Mir kann niemand erzählen das Legion für den Casual gedacht ist bzw. auf die breite Masse zielt... NEIN!
Legion ist ideal für jene die wirklich Zeit haben und die Kraft und Lust aufbringen wollen viel zu spielen. Der Casual der mal 2-3x die Woche spielt kommt gar nicht mehr hinterher weil es viel zu viel zu tun gibt. Twinken kann man zusätzlich genau deswegen vergessen. Ich kenne jemanden der 6 Chars auf 110 hat und alle recht  gut equiped hat... aber sind wir ehrlich... der Mensch zockt von Morgens um 9 bis Abends um 12 ... und nein ... das will ich nicht!

Legion ist gut, aber es besitzt Blizzards typisches Problem... erst zu wenig und dann viel zu viel. Ich bin seit 3 Tagen ausgeloggt und verspühre irgendwie keine Lust mich einzuloggen. Warum auch? Ich werde ja nicht fertig... kann keine Pausen genießen und in dem Sinne verstehe ich die Gilden vollkommen. Ich kenne auch einige Spieler die aufgrund des Balancings ihre Stiefel an den Nagel gehängt haben. Sind wir ehrlich ... Blizzard hat versagt. Das Klassendesign ist schrecklicher denje und das Spiel basiert inzwischen viel zu sehr auf das RNG System.

Ich glaube man muss wissen wann schluss ist. Ich mag WoW, die Welt, die Geschichten und das Erlebnis mit Freunden... aber ich mag es nicht das mich ein Spiel an dem ich eigentlich Spaß haben sollte so unter Druck setzt das mir der Spaß an der Freude vergeht...

Schade eigentlich, es begann so gut.
 
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Xerx - Mitglied
klar du hast in vielen punkten recht was den grind angeht.. aber hat man mal ne waffe auf 54 (was ja nichtmal zwingend ist schnell zu erledigen, da bis 7.2 noch etwas zeit ist und es dann neues knowledge gibt und du die ap ja nicht stacken kannst darüber hinaus) geht man ja nurnoch für die weekly +15 in die mythtics - schafft man ja recht fix in 1-2h durch
wenn man raidet braucht man food/pots/flasks - wenn man anfang von legion gut gold machen konnte sollte das problem auch nicht ganz so riesig sein
Ich raide aktiv und könnte mit 12h WoW pro woche locker auskommen - 3 raidtage und der m+ keystone - essentielles eben

@klassendesign: spiele pala/mage/schami/dk und bisher hat mich nur etwas die änderungen am mage genervt aber alles in allem finde ich bei diesen klassen das balancing als okay
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reykur - Mitglied
Die alleinige "Schuld" irgendwem zu zu schieben kann man hierbei finde ich nicht. Dafür hängt einfach viel zu viel voneinander ab.

In erster Linie ist es allerdings durchaus Blizzards veränderte Zielgruppe die sie erreichen wollen, hier liegt der Schwerpunkt eben nicht mehr beim reinen Vollblutspieler, sondern bei der breiten Masse. Das ist aber ein Kurswechsel, der sich nicht von heute auf morgen geändert hat, sondern nach und nach kam. Zwar gibt es noch viele Spieler von "damals" aber auch bei denen hat sich das Spielverhalten und der Schwerpunkt in vielen Hinsichten geändert. Nicht zuletzt, weil sich bei vielen auch das "RL" gewandelt hat.
Allerdings hat Blizzard meiner Meinung nach an einem Punkt da nicht mehr so ganz mit gedacht, oder es sich vielleicht zu einfach gemacht, denn in der Masse der heutigen Spieler sind die, die wirklich ihre Freizeit auf das Spiel ausrichten oder ausrichten wollen im Verhältnis masiv kleiner, als ein Myth-Raid als guten Raid-Kader braucht. Und 10er Raid ist nun mal leichter auf zu stellen als 20 Leute zu motivieren konstant dabei zu bleiben.
Schon zu WotLK hat sich gezeigt, dass die 10er stärker wurden. Mit der Zusammelneung der IDs sind extrem viele 25er-Raids gestroben (wobei hier, vorsicht, auch das Gildensystem mit eine Rolle spielte). War in meinen Augen eine logische Reaktion der Spieler. Nun mit WoD zu meinen, dass man die Myth-Größe auf fest 20 setzt war für die Programmierung der Kämpfe sicher leichter, ist aber nach wie vor ziemlich an dem vermehrten Spielverhalten der Spieler vorbei gewesen. Zugegeben, an der Stelle ist meine Sichtweise eindeutig rein subjektiv, denn es bezieht sich rein auf meiner Erfahrung wie sich das SG-Bild auf 5 Servern, mir bekannten Servern veränderte. Gerade auf den kleineren Servern war das extrem gut zu beobachten. Nur ein Beispiel, vor Cata gab es auf einem der kleineren Server ca. 10 aktive, durchaus erfolgreiche Progress-Gilden/SGs und zwei halbwegs erfolgreichen 25er. Nach der Umstellung auf das Myth-System gab es auf dem gleichen Sever genau eine Mythgruppe die mehr recht als schlecht Raiden konnte. Der Rest ist zerbrochen und/oder abgewandert. Myth-Raids wurden meist erst dann besucht, wenn sich die Serverbegrenzung dafür öffnete (leichteres Aufstocken mit RND-Spielern über das CRZ-System).
Grundsätzlich ist eine kleine Gruppe mit gleichen Ziel leichter zusammen zu stellen, zu motivieren und zu leiten, bzw zu kooridinieren als eine große Gruppe. Und genau das macht es oft so schwer eine Myth-Raid-Gruppe zu halten. Das Angebot von den Myth+ Instanzen hingegen kommt genau diesem Verhalten von kleinen Gruppen extrem entgegen. Logisch dass sich dieses Spielverhalten auch in die obereb Ränge schiebt (ein Stichwort dafür: Nachwuchsproblem). 

Zu sagen, das Blizzard daran schuld ist, ist genau so falsch wie zu sagen, dass nur die Spieler daran schuld sind. Hier liegt eine deutliche Wechselwirkung vor, in der allerdings der Anbieter, eben in dem Falle Blizzard das Hauptgewicht auf die Waage bringt. Will ich mehr Leute erreichen, muss ich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner kommen und der ist eben nicht Progress-Raid im "High-Level".

Ob das "Aussterben" der Raids nicht passiert wäre oder kleiner wäre wenn Myth-Raids mit einer 10er-Größe gekommen wäre, weiß ich nicht. Halte ich aber unter Berücksichtigung meiner Erfahrung für durchaus wahrscheinlich. Der Prozess selbst wäre aber wohl nur schleichender geworden.
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FredDD91 - Mitglied
Selbst bis in die Top 1000 Gilden ist es egal, welche legendären Gegenstände man hat. Ich würde meinen sogar bis in die Top 100. Auch Artefaktgrind ist eine selbst auferlegte Last. Ich habe nie gegrindet, einfach nur geraidet, ein paar M+ gemacht und bin bei 54/35/35. Sogar einen Twink hab ich auf 36/35/16 und ich suchte freilich nicht das Spiel. 
ich glaube vielen steht das Ego im Weg, bzw die Parses, der Schwanzvergleich. Kann man sich davon lösen, ist das Addon ein super Spiel.
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Avosh - Mitglied
Also wenn ich höre was dein Artefakt lvl angeht, suchtest du das Spiel auf garkeinen Fall! Lob und Anerkennung! ....Ironie off...
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FredDD91 - Mitglied
Also wenn 2 mal die Woche raiden und paar m+ machen schon als suchten zählt, dann weiß ich auch nicht^^
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reykur - Mitglied
Avosh, du darfst dabei nicht außer Acht lassen, dass mit steigendem Artefakterfroschungslevel auch die Artefaktmacht schneller ansteigt. Und gerade die Myth+ geben echt so einiges an Artefaktmacht.
Gerade mit Twink kommt man im Moment erstaunlich schnell hinterher, seit man da bei einem Erforschungs-Level von 20 Startet. 
Bei einer Erfroschungstsufe von 25 hast du so eine Waffe ohne großen Aufwand schnell auf 35.
 
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Xerx - Mitglied

Ich habe nie gegrindet, einfach nur geraidet, ein paar M+ gemacht und bin bei 54/35/35.

also das halte ich für Käse... Wenn maan nur seine weekly m+ macht und ein paar noch dazu just for fun, dann hat man nicht derart viel AP - es sei denn du machst immer alle AP WQs... Habe 54/36/0 und im januar mit dem tankspecc einige (ca 80-100) m+ geboostet - aber ja für top 1000 braucht man keine waffe auf 54 - aber es kompensiert
Und es ist nicht egal welche Legys man hat... Manche speccs machen einfach 20% weniger dmg ohne legy xy
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Soulsabsint - Mitglied
Es liegt vor allem auch am Wandel der Zeit, und nicht nur was Blizz jetzt gerade am Content verändert.

Ich selbst habe weitaus weniger Zeit zum Spielen, man wird immerhin nicht jünger, und Job und Kids gehen nunmal einfach vor. Fürs Spielen werd ich eben nicht bezahlt. So geht es vielen Spielern, und vor allem weitaus mehr Spielern als noch vor 10 Jahren. Die Bedingungen im bösen RL sind eben für alle härter geworden.

Wem ist es da zu verdenken, wenn man abends lieber in Ruhe abspannen will mit etwas zocken, als direkt von der Arbeit an den Rechner zu hetzen, sich in den Raidpausen das kalt gewordene Essen rein zu ziehen, und den Kids nur den Rücken zu zeigen, weil man eben gerade im Progressraid sitzt.

Und die Jüngeren, die eben diesen Druck zwar noch mit machen können, haben aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre bezüglich Game und Community gar nicht mehr kennen gelernt, was es heißt wirklich familiär mit Herz und Hirn mit einer Gilde verwachsen zu sein. Bekommen sie nicht ihr Wunschitem, oder passt ihnen irgend ein Kleinkram nicht, und sei es die Nase des Raidleads, dann suchen sie sofort eine neue Gilde. Das führt dann oft dazu dass man zwar einen harten Kern in der Gilde/dem Raidkader hat, aber sich ein gewisser Teil immer wieder auf die eigenen Taktiken, Stammspieler etc einspielen muss.
Das bremst den Progress oft mehr als fehlende Punkte in der Waffe etc. Oft wird das aber nicht gesehen, sondern die Spieler werden direkt ab dem ersten Raid nur nach ihren DPS gewertet.

Das sind Gründe, warum viele Spieler, die eigentlich mehr können, sich zurück ziehen und sich einen gemütlicheren Raid suchen. Und gerade viele alteingesessene Spieler suchen eben noch diesen Zusammenhalt, wie man ihn noch aus den alten Tagen kennt.

Beides zusammen, Progress und familiärer Zusammenhalt ist wirklich schwer zu finden heutzutage. Gilden schießen wie Pilze aus dem Boden. 

Wir haben dem progress den Rücken gekehrt, und genießen es am Wochenende mit Gleichgesinnten ein wenig zu raiden, um den Content zu sehen. Und ich kann jeden verstehen, der sagt er geht das ganze einfach mal ein paar Schritte langsamer an. Man hat dann einfach mehr vom Leben.

Es ist zwar unser geliebtes Hobby, aber eben doch nur ein Hobby.
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Eisenflamme - Mitglied
Den Fehler bei Blizzard zu suchen ist die einfachste Lösung aber genau die Falsche und unwahre.

wod war was inhaltliche angeht ein schlechtes Addon, Das Blizzard das mit Legion besser macht, hatten viele gehofft, aber das es Blizzard so gut macht, damit hat keiner gerechnet. Es gibt unzählige Dinge die man machen kann und wo viel Lore enthalten ist. Soviel Lore wie es in Legion gibt, gab es schon lange nicht mehr. Die Leute müssen sie wahrnehmen.  klar gibt es grinding, aber im Gegensatz zu anderen Onlinespielen gibt es in Legion massig Abwechslung. Viele finden die Kirin Tor Wq Mist , ich persönlich mag sie sehr, weil sie etwas anderes sind , wo auch mal das Gehirn gefordert ist.

Es gibt unzählige Möglichkeiten seine Ausrüstung zu verbessern.Klar gibt es den Randomfaktor ob es eine Aufwertung gibt aber diese ist eigentlich nicht zwingend nötig um Encounter zu schaffen. Den Druck das so etwas " Must have " sein muss, liegt eher an viele Spieler die es als zwingend ansehen.

Für Firstkills haben viele Gilden gear gefarmt und ich fand, das es zu Zeiten wo es es noch Ausrüstung mit Resistenz gab schlimmer.

mit Legion hat Blizzard ein 1A Addon rausgebracht welches mit BC Platz 1 aller WoW Addons teilt.
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reykur - Mitglied
Den Fehler bei Blizzard zu suchen ist die einfachste Lösung aber genau die Falsche und unwahre.
Wenn du hier etwas differenzierter formuliert hättest würde ich den Satz so stehen lassen, aber in diesem Falle ist die Aussage einfach falsch.
 
mit Legion hat Blizzard ein 1A Addon rausgebracht welches mit BC Platz 1 aller WoW Addons teilt.
Bei dir? Ok. Allgemein? Nein. Zumindest nach den Umfragen die ich kenne, steht ein ganz anderes Addon auf dem ersten Platz und das sogar erstaunlich deutlich, was ich nicht gedacht hätte, sich aber schon allein der Spielerzahlen nach erklärt. Danach aber, da hast du recht, rangeln sich BC und Legion dicht zusammen um den zweiten. Verdient wie ich finde, denn Legion ist bis jetzt durchaus nicht schlecht geworden.

Und ganz ehrlich, ich glaube wir sind uns einig, dass noch schlechter als WoD wäre wirklich der Tod für WoW gewesen. Da war der letzte Patch fast so etwas wie der berühmte Rettungsring. Noch schlechter ging gar nicht mehr. Wobei, gibt ja immer einer es schaft unter einer niedrigen Messlatte aufrecht durch zu gehen.
Schön zu sehen, dass Legion noch mal zeigt, dass Blizzard es durchaus in WoW noch schafft was Gutes hin zu bekommen. Nach WoD hatte ich meine Zweifel.
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Mirabai - Mitglied
Ich bin immer noch fleißig am raiden, jedoch mit einer "Maßen" + "HC" only Gilde. Also wenn ich 2-3 mal nicht da bin interessiert es niemanden. Zusätzlich musste ich jedoch das twinken aufgeben, normalerweise hatte ich immer 4-5 Charas auf max Level und die einigermaßen gut gegeared. Jedoch müsste ich jetzt alle Waffen auf 54 bringen(für mich gibt es nur 100% oder gar nicht) und darauf habe ich keine Lust. Zusätzlich müsste ich NH auf normal, HC und 15+ mythic mit dem Twink machen. 

Das ist zeitlich einfach viel zu viel. Damals gab es kein Warforged oder TItanforged, man hat mit dem Twink in 2 Stunden HC gecleart und konnte ihn den rest der Woche abstellen, heute müsste ich das 5-6 Fache der Zeit je twink investieren. Was mit Haus, Frau und Kind nicht möglich ist. 

Haudi
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Tarabas - Mitglied
naja blizzard hats verbockt meiner meinung nach. die leute die in WoD gejammert haben, wollten einfach mehr story neben dem raiden zum spielen und twinken bzw. par mehr 5er inis. und blizzard reagiert auf die "kritik" mit einem grind addon. denn aus mehr besteht dieses addon nunmal nicht. grinden und farmen. und das nervt auf dauer einfach. ich fand WoD gar nicht so schlecht. für jemand mit arbeit und familie, der trotzdem dreimal die woche raiden will. man konnte einfach an raidabenden einloggen, 3 std raiden und dann ins bett gehen. aber jetzt spiel ich mitlerweile gar nicht mehr weil ich nicht mehr hinterher komme mit dem grinden und farmen und raidfinder interessiert mich halt nicht. also könnte man sagen Legion is der besch... bruder vom sch... addon WoD =)
bin jetz momentan wieder bei swtor gelandet wegen dem storytelling.
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Xerx - Mitglied
Ich spiele seit Legion wieder aktiv in einer Raidgilde auf einem recht inaktiven Server. Wir haben derzeit auch massiv das Problem, dass Spieler Raidpausen einlegen weil sie es nicht mehr mit dem RL unter einen Hut bekommen. Es sind seit dem NH Release schon etliche Myth Raids ausgefallen oder man musste mit Spielern aufstocken mit denen man eben keinen Progress fahren kann... Das demotiviert - vorallem wenn man andere Gilden sieht die ihren Kader voll haben mit 3/10 etc. und spielerisch nicht viel besser aufgestellt sind...
Es lösen sich derzeit so einige regionale Top Gilden auf weil einfach der Einsatz der reingesteckt wird (AP grind, Split farm etc.) nicht zu dem Ergebnis führt was sie sich verhofft hatten.

Schade, dass der Rekrutierungskrieg von allen Seiten geführt wird weil überall Spieler mit dem raiden pausieren - vorallem auf Lowpop-Servern.
 
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Teron - Mitglied
Ich habe heute meine Waffe auf 54 gekriegt, aber ich bin auch ein Nerd (wenn auch einer mit einer normalen 39-Stunden-Arbeitswoche). Ich habe mich schon gefragt, wie die ganzen Progressgilden das handhaben. Um effizient raiden zu können, muss man sich um seine Waffe kümmern, d.h aufs maximale Level bringen. Aber haben da wirklich alle Mitglieder der großen Raidgilden Zeit und Lust zu?

Ich raide zu festen Terminen in der Woche. Da mich PvP nicht interessiert würde mir ohne feste Raidgilde eine Menge Anspruch innerhalb von WoW verloren gehen, und dafür ist mir meine Zeit zu schade. Vanion, Dein Weg ist also keine Option für mich. Ich muss nicht in der ersten Reihe auf den ersten Plätzen mitspielen. Mache ich auch nicht. Noch nicht mal in der zweiten Reihe. Aber ich brauche schon 2-3 mal in der Woche etwas in WoW, was mich auch fordert. Für jemanden in meinem Alter findet sich Anspruch auch noch in der 3. Reihe. Und wenn ich sowas habe, dann habe ich auch die Muße mich darüberhinaus mit Inhalten zu beschäftigen, die nicht so anspruchsvoll sind. Aber ohne einen festen Raid, wären meine Tage in WoW gezählt.

Spiele, deren Inhalte ausschließlich aus Dünnbrettbohrerei bestehen, lassen mich das Spiel nicht genießen, sondern langweilen mich tödlich.
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Rob - Mitglied
hab auch aufgehört zu festen Raidzeiten zu raiden. Spiele einfach drauf los und geniese das Spiel. 
Content kommt viel zu schnell...
Es werden noch mehr "Progress" Gilde folgen die den hard progress nciht mit machen werden. Das ist ja dann ein full time job was sich nicht jeder leisten kann.
Ich denke das Blizz den Content für die normalen Top 5000 Gilden auslegen soll und nicht für die 0,5% der progress Gilden.
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Ivorwen - Mitglied
es ist doch einfach so wie immer - man fällt von einem Extrem ins nächste.
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Nova - Mitglied
..ich lese hier so einiges über Content usw. Glaube bei einem Kommentar stand es schon richtig. Was ist jetzt wirklich Content, wo ist das spielbare Storytelling?
Raiden hab ich aufgegeben. Auf der einen Seite schrumpft die Herausforderung, auf der anderen Seite sind die Herausforderungen die es gibt nicht wirklich meins. Z.B. Mystic. Für jemanden der gerne, gerade nach so einer starken Umstellung der klassen, erstmal alles ausprobieren möchte ist Legion der wahre Horror.
gal welche Mechanik sie jetzt anbringen. Die Lust habe ich schon länger verloren. Die Unterschiede im Raid, je nach Zeit, aber vor allem auch Glück und das nicht nur auf die Legendaries bezogen ist einfach nur noch witzlos.
Storytechnisch ist man bei SWTOR besser aufgehoben. Und Endgame.. na ja .. am Ende ist es dann doch nur der Raid den Blizz am Ende bringt. Die Worldquests halten nicht so lange vor. Die Mystics meines Erachtens auch nicht. Die Story wird offline erzählt.
Vielleicht sollte man sich im MMO Sektor einfach wieder stärker spezialisieren und nicht versuchen die eierlegende Wollmilchsau zu sein. Mag weniger Spieler bringen, aber dafür treuere. Mein Abo hab ich nicht verlängert.

Und was die "Progress" Gilden angeht. Die kommen und gehen. Aber beim Vergleich zu den alten Raids ist es auch eine Frage, ob Progress wirklich noch Sinn macht.

 
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Ctekk - Mitglied
Was ist das Problem wenn ein paar top Gilden aufhören? Gar keines! Andere rücken nach und der Progress findet unter denen statt. Wenn alle top Gilden aufhören findet der Progress einen Level darunter statt und bildet das neue top Level. 

Das schadet keinem.

Dafür wird der Rest ausgezeichnet durch frischen Content versorgt und hat viel Spaß die Dungeons in HC zu besiegen und vielleicht auch noch in Mythic reinzuschnuppern.

Meine Gilde ist bei weitem nicht optimal aufgestellt. Wir haben immer Schwierigkeiten auf die 20 Spieler zu kommen. Trotzdem haben wir Cutting Edge EN zu Jahreswechsel geschafft. 

Das Problem ist eher die Artefaktpower die richtig viel Zeit verlangt. Ein einfaches wöchentliches Cap könnte das ganze auch schon wieder lösen. Oder Artefaktpower ganz entfernen. Deshalb kann der Content trotzdem im jetzigen Tempo kommen. 

Ich versteh nicht warum jetzt ein Drama entstehen sollte, wenn alle derzeitigen top Gilden aufhören. Es wird immer top Gilden geben.

Let the content flow!
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dubstar - Mitglied
das "problem" fällt halt am ehesten bei den gilden auf, die die meiste aufmerksamkeit bekommen (top 300). nichtsdestotrotz existiert das auch im "kleinen".

du raidest bei einer wochenend gilde... 5 spieler haben ihre waffe auf 54 der rest nicht. zwangsläufig kommt die frage auf: "läg der boss jetzt, wenn mehrere spieler die waffe auf 54 hätten?"
und schon hat man einen gewissen "druck" selbst mehr zu machen, noch eine WQ, noch eine M+ ini.

natürlich macht man sich den druck meistens selbst, jedoch möchte man auch nicht der bremsklotz im raid sein - zwickmühle.
 
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Blades - Mitglied
Imho sollte eindeutig der "normale Spieler" bei Blizzard im Vordergrund stehen. Die Frage ob etwas positiv oder negativ ist sollte immer aus dieser Sicht gesehen werden. 99% der Spieler "schaden" damit 1% nicht ausbrennen kann es nicht sein.

Nichtsdestotrotz gibt es eingie Dinge die eben beiden Seiten schaden. z.b. der massive Anteil an rng. Etwas rng ist gut, aber aktuell ist es zuviel.. titanforged, die richtigen stats, das richtige legendary.
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Nudin - Mitglied
Finde es eh (sry wegen der Wortwahl) grenzdebil soviel Zeit in etwas zu stecken, von dem man nichts hat. 
Vor Jahren hat mal ein ehemaliger Progressraider (Schurke) was passendes gesagt: Das Progresd-Raiden schafft sich selbst ab!
Und genau das wird passieren. Der Aufwand steht in keiner Relation mehr! WoW braucht auch kein Progressraiden oder so! Und deswegen soll Blizzard auch gar keine Rücksicht auf die 0,01% der Spieler nehmen.
Schuld daran sind meiner Meinung nach Gilden wie Method, Serenity oder Exsorsus!
Dadurch das diese es so maßlos übertreiben, wird der Druck auf alle anderen erhöht da mit zu ziehen.


 
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Valred - Mitglied
Nein der Druck wird von Blizzard dadurch erhöht das sie die Bosse auf 54 Traits tunen... Würden sie halt auf die 0,01% scheißen dann würden sie die Bosse auch nicht so tunen und es wäre ihnen egal das der Raid am ersten Tag clear ist... Dann jammert die Community aber wieder rum das der Content zu einfach wäre... Man kann es eh nie recht machen... Mich stört es einfach nur das ich als "normaler" Mythic Raider der einfach nur etwas mehr Herausforderung im Raid sucht, jetzt bestraft wird wenn er nicht die 54 Traits hat bzw. andere in der Gilde diese nicht haben... In vergangenen Addons konnte man ez mit 2-3 Abenden in der Woche Mythic Clearen bevor der nächste Raid Content kam. Solang Blizzard aber den Content auf eine gewisse Anzahl an Traits tuned musst du diese auch Grinden... Und das ist leider einfach nur Arbeit und kostet Zeit und die will man vll nicht in Endlose Dungeon runs investieren.
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Tiggi - Mitglied
Sorry Valred, aber welcher Boss ist denn auf 54 Traits "getuned"? Natürlich werden Bosse einfacher, wenn alle im Raid ihre Artefaktwaffe komplett fertig haben, aber es ist doch kein Zwang, das zu haben. Wer das behauptet, baut sich eine schöne Ausrede, warum es nicht gerade mit dem Raiden klappt. Ich habe mit meinem Char auch keine 54 Traits und raide mythisch. Natürlich MÜSSTE ich es haben, weil es eigentlich schon Muss ist, das ist richtig, aber das ist der Standard, den du als Progressraider hast. Und alles was unter Top100 ist, benötigt sowas auch nicht. Zwänge wie "du MUSST 54 Traits haben, sonst darfst du nicht mitraiden" sind da absolut über und ergeben für mich null Sinn ^^

"In vergangenen Addons konnte man Mythisch an 2-3 Abenden erledigen"- im Farm, wenn man die Bosse schon mal gelegt hat, ja, das ist richtig. Aber nicht beim Progress und wir befinden uns derzeit im Progress in der Nachtfestung. Den Smaragdgrünen Alptraum und auch die Prüfung der Tapferkeits machste heute im Farm an einem Tag im mythischen Modus. Ich erinnere mich an keine Gilden, die aktuellen Content vor Erscheinen des nächsten in 2-3 Tagen geprogressed hat (zum Beispiel Herz der Angst, Thron des Donners, Hochfels, Schwarzfelsgießerei etc). Schlacht um Orgrimmar zählt da ja nicht drunter ^^
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Valred - Mitglied
Wer lesen kann ist klar im vorteil...
Spätestens ab Star Augur sind die Bosse auf 54 Traits getuned... und wenn du an Krosus am Enrage Wipest weist du das jeder dd der auf 40 Traits rumsitzt nicht ganz so geil ist...

Ich rede nicht davon an 2-3 Abend den ganzen Raid durch geprogresst zu haben... Sondern als Gilde die 2-3 mal in der Woche raidet den Content zu clearen bevor der nächste Raid Content aufgeht... Und da gegen ne Wand zu laufen weil dir der DMG wegen Waffen Traits fehlt und nicht weil du scheiße spielst oder noch zu wenig gear hast ist einfach nicht so geil... Und sorgt für ziemlich miese Stimmung bei den Raid Membern. Denn in diesen Gilden haben die Leute nicht unbedingt Zeit die Traits zu farmen sondern wollen eigl einfach nur Raiden... und das ging in vergangenen Addons auch Problemlos... Aber du musst ja nur 5 DDs haben die ihre Waffe erst auf 40 haben das sind pro DD 7% dmg flat die dir fehlen...
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rathura - Mitglied
Also ich finde man muss in legion klar unterscheiden, zwischen den Inhalten die Blizzard bringt und wirklichem Content. Für mich ist Legion mit MoP das schlechteste Addon. Wenn man einigermaßen im PVE Content mithalten will,ist man gezwungen Tag für Tag den gleichen Ablauf zu machen. In WoD konnte ich mich wenigstens noch nur zu Raidzeiten einloggen und dann spielen.
Desweiteren finde ich es schwer Mythic + oder Artefaktwaffen als wirklichen Content zu bezeichnen. Im Endeffekt läuft man die ganze Zeit die gleiche Instanz, nur ein paar % stärker. Nicht umsonst finden die Leute in Diablo (gleiches System) keine Langzeitmotivation. Und dann die Artefaktmacht. Hat man keine Lust Mythic + zu grinden, ist man noch nicht auf lvl 54. Das heißt ich muss um meiner Gilde immer mehr zu helfen meine Waffe zu leveln, Artefakt macht farmen. Und das beschreibt alles was ich in WoW aktuell tue. Einloggen -> Aufträge verteilen -> World Quests durchgucken -> HC Dungeon machen -> Ausloggen. Einmal die Woche dann  ne Mythic +15 und die Weekly und das wars. Ich raide super gerne und nighthold macht mir spaß, aber legion ist kurz davor mich so zu nerven dass ich trotz Nighthold Progress aufhören möchte.
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Rakshasa - Mitglied
Jaja, in Classic war das alles besser. Wir bekommen nun ein Addon, wo man wie in Classic Wochenlang grinden muss ûm sich firstskills zu holen und die ersten Progress Gilden hören auf. War wohl doch nicht so viel besser damals. Und nein, wer jetzt sagen will es sei etwas komplett anderes, Naturresistenz für Huhuran zu farmen als in MoS Artefaktpower der sollte mal versuchen, etwas objektiver darüber nachzudenken. 

Ich persöndlich finde das nicht so schlimm. Ich bin in einer Heroic Gilde, wir haben letzte ID Gul'Dan auf Heroic besiegen können und schauen jetzt halt wie weit wir im Mythic kommen. Wir genießen das spiel und versuchen so weit zu kommen wie es eben geht. Wer sich selbst so unter druckt setzt der ist dann letzendlich selber schuld. 

Abgesehen davon würde ich nicht von "so vielen" sprechen, sind nur drei von einigen Hundert, vor allem weil die alle so austauschbar sind. Wären das Method, Nova oder Prestige Gaming beispielsweise gewesen dann wäre es sehr schade, weil die der Community mehr bieten als nur Progress Gilde zu sein und man deren Verlust wirklich spüren würde. Aber From Scratch und co wird niemand vermissen. 
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Zeref - Mitglied
So lächerlich von diesen "progress" gilden. blizzard macht für die leichter das dies bereits innerhalb der erste woche den content cleaeren und als dank für blizzard quitten die das game? also als ich noch preogress geraidet habe WOLTK da war nix innerhalb einer woche tod.. monate MONATE hatts gedauert bis irgendwas lag. da hatte man 6 bis 7 raidtage musste berufe neben den raidzeiten farmen, twinken war kaum möglich. und die beschwären sich jetzt weswegen? zu viel zu tun? zu wenig zu tun? diese "progressgilden" wissen wohl  nicht wie das damals war.. ulduar, eiskrone das waren noch gute zeiten, die heutigen progressgilden sind viel zu verwöhnt... kann ich nur drüber lachen.
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myst2000 - Mitglied
Denke nicht, dass die aufgehört haben! Sondern eben nur mit dem Progress raid etc da wird fast jeder weiter Spielen und abends mal nen raid machen wenn er lust hat etc ohne Zwang ^^
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Teldrias - Mitglied
Die Vorstellung das man einem Dienstleister den man bereits voll bezahlt hat weiterhin etwas schuldig ist, zum Beispiel dessen Dienstleistung weiterhin in Anspruch zu nehmen obwohl man keinen Bedarf mehr daran hat, ist eine Form geistiger Umnachtung die man nur in der WoW Community findet. 
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jelzone - Mitglied
Ich denke ca. 80 Prozent der Progress Gilden haben den damaligen Progress auch gespielt ^^
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