Guild Wars Lore Teil 4: Eye of the North - Guild Wars 2
08.01.2012 - 11:56 Uhr
von Sputti in News
Achtung! Hier wird die gesamte Geschichte des Addons erzählt.
Die Beben
Die Geschichte beginnt damit, dass die gesamte Welt Tyria von Beben durchzogen wird.
Auf jedem Kontinent werden diese Beben war genommen. Bei einer Erkundungstour durch die entstandenen Risse begegnet die Gruppe einigen Wesen mit langen Ohren und einigen Zwergen. Zu Beginn kann man diese langohrigen Wesen nicht zuordnen, jedoch erklärt eines dieser Wesen, sein Name ist Vekk, dass sie Asura seien. Vekk berichtet daraufhin, dass die Welt durch die Zerstörer bedroht wird. Zerstörer sind Wesen aus Stein und Lava und entstanden der Sage nach durch den Willen und dem Atem von Primordus, einem der Alten Drachen. Sie haben die Asura aus ihren unterirdischen Höhlen getrieben und waren Schuld an den Beben, die selbst an der Oberfläche noch zu vernehmen waren. Als Vekk weitere Dinge erzählen wollte, wurde die Gruppe von Zerstörern angegriffen. Zusammen mit Vekk und dem Zwerg Ogden Steinheiler fliehen sie durch ein Portal.
Auf der anderen Seite des Porals angekommen, befinden sie sich im Norden, genauer in den fernen Zittergipfeln. Vekk sprengt den gesamten Mechanismus des Portals, wohingegen Ogdens Augenmerk auf Jora, eine Norn, fällt, die hier ihr Lager aufgeschlagen hat. Jora versteht zu Beginn die Sorgen von Vekk und Ogden nicht und sagt, dass sie etwas größeres jagt, erzählt aber von einem Ort namens Auge des Nordens, in dem sie ein paar Menschen gesehen hat.
Kurz nach der Ankunft im Auge des Nordens begegnet man Gwen. Gwen war im Prophecies Tutorial ein kleines Mädchen, welche von den Charr verschleppt wurde. Mittlerweile ist sie erwachsen und hat eine führende Position in der Ebon-Vorhut inne, einer Gruppe von Überlebenden aus Ascalon, die sich an den Charr rächen wollen.
Gwen berichtet von einer Gruppe Ebon-Vorhut-Soldaten, die in den Osten gezogen sind, um die Charr in ihrem eigenen Heimatland anzugreifen. Diese Gruppe hätte längst zurück sein sollen, daher besteht Gwen darauf, dass man zuerst nach den Soldaten sucht.
Ogden Steinheiler jedoch ist der Meinung, dass man gegen die Zerstörer starke Verbündete braucht. Die Norn eignen sich dazu hervorragend, unter anderem weil sie den Begriff "Angst" nicht kennen. Er verlangt, dass man sich mit diesen verbündet und sie überzeugt, gegen die Zerstörer in den Krieg zu ziehen.
Vekk hingegen ist überzeugt, dass man ohne die überragende Technik und Intelligenz der Asura einen Krieg gegen die Zerstörer gar nicht erst anfangen braucht. Er schlägt vor, in den Süden zu ziehen und den anderen Asura von der Lage zu berichten und sie dazu zu bringen, gemeinsam einen Mechanismus für den Kampf gegen die Zerstörer zu bauen.
Die 3 Geschichten, die erzählt werden, laufen parallel. Alle Leute, die man rekrutiert, helfen einem nicht in den andern Missionen sondern erst wieder bei der Rückeroberung der Transferkammer.
Die Geschichte der Norn
Vor dem Auge des Nordens trifft die Gruppe auf Jora, die nun von ihrer großen Bedrohung berichtet. Der Nornbär, eine Kreatur, die einem Norn in Bärenform gleicht, verwüstet die Umgebung. Jora hat es sich zum Ziel gesetzt den Bären zu töten. Zusammen mit ihr reist man nach Sifhalla und versucht dort den Nornbären zu stellen. Im Verlauf der Quest erfährt man von ihr, dass der Nornbär einmal Joras Bruder Svanir war, der durch eine dunkle Macht berührt und verwandelt wurde (dieselbe Macht raubte Jora auch die Fähigkeit, ein Bär zu werden).
Mit Hilfe des Segens des Wolfes – einer uralten Macht, die nur am Schrein des Wolfes geholt werden kann – schafft man es den Nornbären zu stellen und zu töten.
Danach begleitet man Jora zum Schrein der Bärin, da das Blut ihrer eigenen Familie an ihren Händen haftet und sie diese erst wieder reinwaschen muss. Ihre Aufgabe ist es ihre ehemalige Heimatstätte zu säubern. Diese wurde von Charr besetzt, und ist für die Norn daher nicht mehr bewohnbar. Nachdem dies geschafft ist, schließt sich Jora der Gruppe an.
Ogden Steinheiler ist nach wie vor erpicht darauf, eine Armee von Norn auf die Beine zu stellen, um so die Zerstörer aufzuhalten, die sein Volk so sehr bedrohen. Nachdem er erfährt, dass Jora nicht die richtige Person ist um seinen Wünschen Nachdruck zu verleihen, bekommt er von Sif Schattenjäger einen weiteren Namen genannt: Olaf Olafson. Dieser Norn soll das nötige Prestige und Ansehen unter den Norn besitzen, um sie zu einer größeren Aktion überreden zu können. Die Gespräche mit Olaf zwischen ihm und dem Spieler, die teileise mit Fäusten unterstrichen werden, finden ein jähes Ende, als eine Welle Zerstörer die Gemeinschaft unterbricht. Um den Ursprungsort dieser Zerstörer-Gruppen herauszufinden, begibt sich der Spieler an dieser Stelle mit der tatkräftigen Unterstützung Olafs zum Rabenthron, um mit dessen Segen des Raben die Zerstörer zurück in den Berg zu drängen. Olaf Olafson ist ganz entzückt von diesen Wesen, vor denen Ogden so viel Angst hat und er sieht sie als würdige Gegner und lohnenswerter Jagdaufwand. Olaf versichert seine Unterstützung gegen diese Bedrohung. Eine Armee aufzustellen ist laut Olaf allerdings keinesfalls möglich, jeder Norn jage für sich selbst, Armeen seien gänzlich überflüssig.
Die klugen Asura
Zusammen mit Vekk reißt man nun in Richtung der befleckten Küste, einem im Süden gelegenen Dschungel. Als man bei den Vlox-Fällen ankommt, findet gerade eine Konferenz zum Thema Zerstörer statt. Wie immer bei den Asura gibt es mehr Meinungen als Konferenzteilnehmer. Schließlich unterbricht Vekk die Diskussion. Ein Plan wird gefasst: Gemeinsam sollen die drei besten Techniker der Asura eine Maschine entwerfen, die mit Leichtigkeit Zerstörer töten kann. Hierfür werden Gadd, Oola und Renk auserkoren. Doch diese leben in Abgeschiedenheit von den anderen Asura. Oola hat ihr Labor mit komplizierten Abwehrmechanismen geschützt, wo Gadd wohnt, weiß kein Asura und Renk lebt in der Wildnis.
Um Gadd zu finden machte man sich in den Süden auf, wo er angeblich sein letztes Lager aufgeschlagen hatte. Dort trifft man die Nekromantin Livia, Gadds Gehilfin. Mit ihr zusammen findet man schließlich Gadd, der gerade versucht mit Hilfe des Blutsteins eine Macht einzufangen und für seine Experimente zu benutzen. Vekk und Gadd beginnen sich schon bei ihrer Ankunft zu streiten. Gadd wiederum erklärt, dass wenn sie ihm bei diesem Experiment helfen er vielleicht beim Kampf gegen die Zerstörer seine Hilfe anbieten würde. So lässt man sich auf gefährliche Experimente ein. Kurz vor der Fertigstellung seiner Machtkristalle beschließen Vekk und Livia, dass es zu gefährlich wird und sie abbrechen müssen. Gadd ist sauer und scheucht sie davon.
Oola war leichter zu finden, jedoch schwerer zu erreichen. Ihr Zuhause war mit vielen Fallen und Rätseln bewacht. Nachdem man sich jedoch ihr durchgeschlagen hatte, war es einfach sie für den Kampf gegen die Zerstörer zu gewinnen.
Renk lebte in einer abgelegenen Ecke des Dschungels. Als man ihm begenete, wurde er gerade von Zerstörern attackiert. Nachdem man diese besiegt hatte, schloss sich auch Renk der Gruppe an.
Als man mit Renk in Rata Sum ankam, wurde dieses jedoch von Zerstörern attackiert. Zusammen mit Oola, Renk, Livia und überraschender Weise auch Gadd, schlägt man die Zerstörer zurück. Dabei jedoch benutzt Gadd die Macht seiner Kristalle und stirbt dabei. Man erfährt daraufhin, dass Gadd Vekks Vater war. Zusammen mit Oola, Renk und Livia begibt man sich auf die nächste Reise.
Die Ebon-Vorhut
Nachdem man von Gwen auf die Reise in die Charr-Heimat geschickt wurde, trifft man dort zur Enttäuschung aller Niemanden an. Auf dem Boden lagen Helme und Rüstungen jedoch keine Leichen. So kam man zu dem Schluss, dass die Soldaten nur verschleppt wurden. Bei dem Angriff auf eine Charr-Festung jedoch fand man keine gefangen Soldaten, sondern einen Charr. Brandor Grimmflamm wurde von den seinen gefangen genommen, da er die Ansichten die Hierophanten Brandseele nicht vertrat. Mit ihm wurden seine Brüder und Freunde gefangen genommen, die allerdings an andern Orten festgehalten wurden. Gwen vertraut Brandor nicht, sie würde ihn am liebsten töten. Brandor jedoch versichert, dass er weiß wo die Charr die Ebon-Vorhut Soldaten gefangen halten.
Man befreit daraufhin mit Brandor seine Brüder und Freunde. Mit ihnen lernt man mit den Wehr-Verschlingern, großen Insekten, die in der Lage waren als Katapullt zu dienen, umzugehen.
Daraufhin greift man die Festung von Hierophant Brandseele an. Im selben Augenblick kamen Zerstörer aus der Erde. Das waren die Dinge, weswegen sich Brandor und seine Freunde von ihm abgewand hatten. Brandseele betete die Zerstörer an. Jedoch wandten die Zerstörer sich gegen Brandseele und seine Leute und vernichteten sie alle. Nachdem man die Zerstörer besiegt hat, befreit man die Gefangenen Soldaten und diese schließen sich der Gruppe im Kampf gegen die Zerstörer an.
Die Zentrale Transferkammer
Die Zentrale Transferkammer war die Heimat der Asura. Sie hatten sie dort errichtet, weil dort riesige Mengen von Energie vorhanden waren. Zusammen mit den Norn, den Zwergen und der Ebon-Vorhut versuchten die Asura diese nun von den Zerstörern zurück zu erobern. Einer alten Sage nach wurden die Zerstörer vom Großen Zerstörer gelenkt. Dieser konnte nur vom Großen Zwerg besiegt werden. Im Kampf gegen die Zerstörer gaben die Zwerge dann ihre Fleischlichkeit auf und verwandelten sich in steinerne Kämpfer. So konnten es die wenigen Zwerge mit riesigen Horden von Zerstörern aufnehmen, während der Rest den Kampf mit dem Großen Zerstörer aufnahm.
Der Große Zerstörer
Im finalen Kampf gegen den Großen Zerstörer standen den Helden keine Golems und Zwerge mehr zur Seite. Trotzdem bezwangen sie den Großen Zerstörer und Tyria schein gerettet.
Wissenswertes
Svanir wurde von Jormag, einem der alten Drachen, übernommen und wurde nur wegen ihm zum Nornbär.
Die Macht, die die Asura in der Zentralen Transferkammer wahrgenommen haben, war die Aura des Drachen Primordus, welchen man auch in der Transferkammer sehen kann.
Der Große Zerstörer war der erste Meisterkrieger von Primordus.
Im letzten Lore-Teil geht es dann um die beiden Bücher Ghost of Ascalon und Edge of Destiny.
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