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Progress gegen Casual - World of Warcraft

29.01.2012 - 08:03 Uhr
von Elvantor in Kolumne
Seit einigen Jahren sind MMOs nicht mehr aus der Gamescommunity wegzudenken. Doch sind MMO-Spieler nicht gleich MMO-Spieler. Augenblicklich durch SW:ToR-Progress und Mist of Pandaria kocht ein Konflikt zwischen Casuals und Progress-Spielern auf, die sich offenbar auf den Tod nicht ausstehen können. Woher kommt der Unmut auf den jeweils anderen und wie gehen Gamedesigner damit um? 

Der Casual

Casualspieler sind eine sehr breit gefächerte „Spezies“. Zum einen tummeln sich dort die Spieler, die kein Interesse an Progress haben. Für diese steht oft das Zusammenspiel mit anderen im Vordergrund, es werden Gespräche mittels Chat und TS geführt, vom letzten Kneipen- oder Mädelsabend bis hin zu Gesprächen über die Trennung vom aktuellen Partner. Die Gilde, bzw. Freundesliste dient hier zum sozialen Austausch und miteinander. Das heißt aber nicht, dass diese Spieler kein Interesse daran haben, das Spiel zu erkunden und Dungeons oder Raids zu spielen. Für diese Spieler steht es allein nicht im Vordergrund unter den Ersten zu sein. Sie wollen lediglich gerne nicht das Gefühl haben nichts mehr zu tun zu haben und sie wollen durchaus die Geschichte des Spiels erleben.

Eine weitere Untergruppe bei den Casuals sind die Spieler, die gerne an Progress teilnehmen wollen oder schon früher teilgenommen haben, aber aus zeitlichen Gründen nicht mehr dazu in der Lage sind. Diese sind immer noch an den Fortschritten der Progressgilden interessiert und versuchen in ihrem zeitlichen Rahmen nicht weniger anspruchsvoll zu spielen. Diese kennen immer die besten Gegenstände und wo man diese herbekommt, informieren sich über ihre bevorzugte Klasse und über Taktiken. Teilweise kommt bei ihnen aber auch Neid gegenüber den erfolgreichen Gilden auf.

Progress-Spieler

Sie leben für dieses Spiel – besser sie leben für den Wettkampf, wer den Inhalt eines Spieles als erstes cleart. Dieser Wettkampf wird nicht nur zwischen einer Hand voll Gilden weltweit ausgetragen, sondern auch noch einmal auf jedem Server. Durch Seiten wie wowprogress, angeheizt, werden viele Stunden in das Spiel investiert. Gerne liest man nicht nur zu Hause sondern auch auf dem Weg zur Arbeit, Uni oder Schule mobil die neusten Informationen zu seinem Lieblingsspiel. Kommt dann neuer Inhalt wird manchmal auch extra Urlaub genommen, um stundenlang zu spielen, damit man den Wettkampf für sich entscheiden kann.

Vorurteile

Casuals haben keinen Skill und sollten lieber weiter ihre Babys sitten, als sich einzuloggen. Die Programmierer verwenden viel zu viel Zeit damit irgendwelchen Casualcontent in das Spiel zu bringen, als damit Bugs zu fixen und neuen Raidcontent zu machen.  
Was ist da dran? Natürlich inverstieren Casuals weniger Zeit damit sich in die Tiefen ihres Charakters einzuarbeiten, dafür haben einige von ihnen hervorragende Lore-Kenntnisse oder gute Fähigkeiten als Leiter einer Gilde. Ist jemand, der seine Klasse nicht bis ins letzte Detail beherrscht, sich Addons noch und nöcher herunterläd um ideal zu spielen, deswegen gleich ein Noob und hat in Azeroth nichts verloren?
Der Frage möchte ich mit einem Beispiel aus dem nicht Gameruniversum begegnen. Es gibt im Fußball Profispieler, die ihre ganze Zeit darauf verwenden ihren Sport zu perfektionieren, aber darf deswegen der einfache   Interessierte sich nicht dennoch einen Ball schnappen und mit Kumpels und Freundinnen draußen auf einem Bolzplatz einfach Spaß haben? Es spricht ja garnichts dagegen, dass Spieler einfach nur der Freunde wegen im Spiel sind und nicht unbedingt um in einem Wettbewerb zu stehen.

Progressspieler haben keine Freunde und keine Hobbies. Sie sind arbeitslos oder Studenten und kommen höchstens mal aus ihrer Wohnung wenn sie Tiefkühlpizzen kaufen müssen. 
Es stimmt, dass Spieler die Progress haben wollen viel Zeit in das Spiel investieren müssen. Aber sie haben ein Hobby, MMOs sind ihr Hobby. Was dem einen sein Fußballverein, die Partyabende und Modelleisenbahn sind, dass sind für die Progamer ihre Gilde, Raids und Therorycrafting. Daran ist erst einmal nichts schlechtes, jeder hat Hobbys und für jene sind es eben MMOs. Sie sind auch nicht weniger sozial, letztlich haben sie ihre Gilde der sie meist treu sind und auch andere Spieler mit denen sie sich verbunden fühlen. Es ist einfach eine andere Art des sozialen Beisammensein als mit Freunden jeden Freitag ein Bier zu trinken.  
Pro-Spieler sind auch nicht zwingend arbeitslos oder Studierende; es gibt Spieler, die arbeiten ganz regulär, verbringen aber ihre sonstige Freizeit mit dem Progress. Studierende haben auch nicht zwingend mehr Zeit als andere, zumindest, wenn sie ernsthaft studieren, ist das ein Vollzeitberuf. Nur dass sie sich ihre Zeit, ähnlich wie Selbständige freier einteilen können. 

Zwischen den Stühlen

Die Programmierer und Desiner stehen nun in der Schußlinie zwischen beiden Extremgruppen. Die einen wollen unbedingt harten Inhalt, der sie bis an die spielerische Grenze führt, die Anderen wollen Beschäftigung und die Möglichkeit abzuschalten. Die Entscheidung welcher Gruppe man den Vorzug geben soll, ist sicherlich hart . 

Die Casuals sind vermutlich in der großen Mehrheit und damit die Hauptgeldgeber der Spiele – besonders im Abomodell – diese Gruppe muss also unbedingt befriedigt werden. Auf der anderen Seite sind es die Prospieler und Gilden, die das Spiel in der Presse halten und öffentlichkeitswirksam sind. Man stelle sich einmal vor es gäbe keine Raidguides, Firstkillnachrichten, Berufs- und Klassenguides. Es würde kaum über das Lieblings-MMO geschrieben, wenn nicht grade ein neuer Patch kommt oder eine sonstige Ankündigung.

Beide Gruppen sind also von einer besonderen Wichtigkeit. Es muss ein Spagat gefunden werden, damit beide Gruppen so zufrieden wie möglich sind. Blizzard versucht dies im Augenblick in Mists of Pandaria mit einer neuen Möglichkeit sich etwas zu beschäftigen und mit Freunden zu interagieren, den Petkämpfen. Raids werden nach einiger Zeit vereinfacht, damit sie auch andere Spieler sehen und an der Geschichte teilhaben können. 
Die Progamer sehen aber den Status ihrer Rüstungen und anderer Gegenstände in Gefahr, wenn es immer mehr Spielern ermöglicht wird, diese zu bekommen. Sie wollen einzigartig sein und zeigen können, was sie geleistet haben.

Spielen und spielen lassen

Den Gruppen kann man vermutlich nicht gerecht werden, doch warum der Unmut auf die andere Gruppe? Die Casuals wollen mehr Inhalt für sich; gibt es den dann, wird geflamed, dass alles zu casual wird. Dabei sollten sich auch Pro-Spieler bewusst sein, dass es ohne die Casuals ihr MMO vermutlich längst nicht mehr gebe, da dem Publisher das Geld ausgehen würde. Gleichzeitig kann man sich aber auch daran erfreuen, dass man der Erste oder Zweite war, der etwas geschafft hat. Die Casuals kommen erst viel später in den Genuß raiden zu können, meist erst dann, wenn es die Progamer bereits einige Zeit geschafft haben.

Gleichzeitig sollten die Casuals sehen, dass die Progamer in ihrem Spiel ihr Hobby gefunden haben und ihren Teil dazu beitragen, dass das Spiel noch existiert. Günstiger kann ein Publisher keine PR bekommen als die, die durch die Progamer entsteht.

Es ist einfach unsinnig sich gegenseitig zu flamen, es ist unkonstruktiv und teilweise sehr beleidigend und verletztend. Wer genau hinschaut, sieht immer wieder was für die eigene Gruppe getan wird. Letztendlich gilt „Ludite et sinimini ludere!" Spielt und lasst spielen! Denn jede Gruppe hat ein Recht darauf in einem MMO ihren Weg zu gehen. Es muss nicht auf eine Konkurrenz hinauslaufen, solange die Spieler nicht einen Konfrontationskurs fahren.

Ergänzung

Die genannten Gruppen finden sich natürlich nicht nur beim Raiden, sondern auch im PVP wieder. 

Es gibt sicher einige Spieler, die sich zwischen den Gruppen fühlen, hier wurde nur auf die Extrema eingegangen.



 
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Kommentar
Seiten: 1
Gargh am 27.01.2012 - 19:29 - Kommentieren
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Daumen Hoch!!! Bin voll deiner Meinung. Ich finde gut, dass auf sowas mal eingegangen wird.

Max am 27.01.2012 - 19:37 - Kommentieren
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Wie andere Menschen respektiern und tollerant sein?!
Casual FTW :D

Gut geschrieben.

Froozy am 27.01.2012 - 19:39 - Kommentieren
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hm eig nen schöner text.
aber du hast die "progamer" vergesse, also die die es gern sein wollen.
das sind die, die die casuals flamen und denken die wären weil sie aktiv raiden voll im progress, obwohl der progress schon lang un der den wirklichen progamergilden entschieden wurde.
die sind es auch die sagen es wäre alles so casual obwohl die nicht mal den aktuellen hc content clear haben.
ich glaube die leute aus den topgilden beschweren sich gar nicht so über den schwierigkeitsgard der hc´s. die meisten behaupten ja raggi hc war der schwerste boss. es wird oft drüber geredet, dass vil paar encounter besser designed hätte werden können.

Shuwy am 27.01.2012 - 19:42 - Kommentieren
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casual progamer 4 life xDD

Leônie am 27.01.2012 - 20:54 - Kommentieren
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" Gerne liest man nicht nur zu Hause sondern auch auf dem Weg zur Arbeit, Uni oder Schule mobil die neusten Informationen zu seinem Lieblingsspiel. "
Boar cool ich bin Progress Spieler, wusst ich garnicht :P
Ne Scherz ^^ Super geschrieben!
Achja und btw: CASUALS FTW!!! :D

Gerri am 27.01.2012 - 20:58 - Kommentieren
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Du hast aus meiner Sicht mindestens zwei Gruppen von Spielern vergessen.

Eine weitere Gruppe sind leider die, für die selbst noch so einfaches Therorycraften eine unüberwindbare Hürde darstellt, jedoch für ihre 13 Euro Epix einfordern. Es handelt es sich um die Spezies der DKs mit Zauberkraft/Int-Trinket oder der Schurken mit Zauberdurchschlagssockel. Es ist nicht ganz von der Hand zu weisen, dass Blizzard für genau die den LFR vorgesehen hat.

Die andere Gruppe hat Froozy schon erwähnt: Es ist die Gruppe Möchtegernies, die sich selbst für Progamer halten, sich gern im Umfeld von Star-Gilden tummeln, gerne über Firstkills reden und darüber, was man früher alles in MC angestellt hat, dass früher mehr Lametta war, sich aber an den aktuellen Content und die Veränderungen in WOW nicht anpassen können, daher im aktuellen Content nichts gerissen haben und als "Nachtherren" und "Zwielichtbezwinger" rumrennen. Diese Gruppe ist auch vermehrt auf Community-Fan-Blogs anzutreffen, mag Goldverkäufer, hatet Blizzard sowieso, kommt aber von WOW nicht los und veranstaltet WOW-Nächte.

qoqsi am 27.01.2012 - 21:12 - Kommentieren
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es gibt keine pro gamer in world of warcraft. maximal leute die hardware und vieleicht reisekosten für promo events oder pvp turniere bekommen.

hab das interview von smasher mit knochen gesehen, smasher denkt ernsthaft er wäre pro gamer, sagt aber im selben interview das er kein geld fürs zocken bekommt, wie geil ist das denn?

das man sponsoren haben kann ohne auch nur einen funken skill sieht man gut an swifty... den krieger scheint er ja mittelmäßig zu beherrschen, das wars dann aber auch schon. extrem viel fame der junge, aber das er keinen skill hat raffen de kids nicht ;)

selbes bei athene, der bekommt in wow garnichts mehr gerissen

muse am 27.01.2012 - 21:54 - Kommentieren
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wann lernt es deutschland endlich gar nicht wird gar nicht zusammen geschrieben , wie ich es hasse ....

folkward am 27.01.2012 - 22:05 - Kommentieren
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Hallo zusammen, ich finde den Artikel gut geschrieben. Ich bin selber "casual", ich habe auch vor kurzem das pvp Spiel für mich entdeckt in wow. Was mich allerdings stört an der "progamer" Fraktion ist, das sie den Begriff casual für alle verwenden. Auch für gamer wie mich. Ich spiele wenn ich die zeit dazu habe und dann aber auch mit vollem Einsatz. Ich lese guides zu meiner klasse, lese guides zu den jeweiligen bg's und versuche immer das beste aus meiner Spielweise heraus zu holen. Mit anderen Worten ich gebe immer alles! Was mich an den so genannten "casuals" stört, welche auch die progamer meinen, sind jene die nur jammern, nerf jenes, nerf dieses! Ich möchte nicht den Zucker in den ar.... geblasen bekommen, ich will mir meine Erfolge erarbeiten, damit ich darauf stolz sein kann was ich erreicht habe.

Bestes Beispiel des GESCHREI der Blut dk sei zu stark. Nur weil man keine Lust hat sich mit der mechanik auseinander zu setzten, wie man zb seine stärken umgeht und seine Schwächen ausnutzt. Ich selber spiele keinen Blut dk ich spiele leidenschaftlich gerne den Heal Pala im bG und auch arena, aber gerade in random BG's machten viele den Fehler schön am DK drann zu bleiben oder am besten gleich noch das Jäger Pet an ihm kleben lassen aber dann über den selfheal nörgeln! ;-) naja blizz hat sich seine gamer so gezogen und muss damit klar kommen. Ich hab ja zum Glück noch die Wahl und kann mit der Gilde BG's rocken oder rbg machen.

So viel Spaß beim flamen

Grüße Folkward

LaCosta am 27.01.2012 - 23:15 - Kommentieren
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Zu "schwarz/weiß"!

Viele Punkte, wie soziales Interesse etc. haben diverse Progress-Spieler im gleichen Maße wie Casuals and so on...

Wussel am 28.01.2012 - 03:07 - Kommentieren
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Super geschrieben gibt ein Bienchen dafür ;)

Onkelfreeloot am 28.01.2012 - 12:32 - Kommentieren
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@LaCosta: Ich denke, es geht darum, was für den jeweiligen Spielertypen im Vordergrund steht.

@Gerri: Beim letzten Satz musste ich lachen! Schön, dass soclhe Leute hier eher weniger anzutreffen sind.
Dementsprechend könnte der Artikel auch auf der falschen Seite stehen; hier wissen das doch eh alle ;-)

PS: Alles Gute Vanion (heute?)!

Flo aka. Tankretter am 28.01.2012 - 13:31 - Kommentieren
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Ich zähle mich ganz klar zur zweiten Gruppe der Casual spieler. Ich habe früher zu ICC viel Zeit gehabt zum Raid. Ich war in einer Erfolgreichen Raid Gilde die ohne Probleme die Server-First geholt haben. Wir hatten großes Ansehen auf dem Server. Dies war einfach ein geiles Gefühl. Doch nach Icc brach die Gilde zusammen. Der Server wurde uns zu klein wir bekammen keine neuen Member mehr rein. Unsere Notlösung, wir wechselten mit den 10 Stamm Spielern die schon mehrere Jahre zusammenspielten den Server. Wir levelten zu Cata unsere Chars hoch. Wollte 25er spielen. Doch wir kamen einfach nicht an neue Leute ran. Doch dann in der letzten Sekunde, in der wir unsere Gilde fast auflösen wollten bekammen wir eine Massenbewerbung. Eine andere Tote Gilde vom Server kam zu uns in die Gilde und wir konnte einen erfolgreichen 25er stellen. Doch wir wurden hintergangen von den Leuten die wir neu in unsere Gilde aufgenommen haben. Zu Fl Zeiten verließ der gesamte neue Teil die Gilde. Wir standen da mit 7 Membern. 3 von unsern damaligen harten Kern gaben WoW auf. Und nun? Naja jetzt spielen wir sehr sehr casual mäßig WoW mit 3 Leuten aus den harten damaligen Kern. Wir haben 2 Raidtage in denen wir meist sogar nicht die Ini clearn können, weil wir einfach keine Zeit mehr für WoW haben. Nunja was mich einfach nurnoch am Spiel hält ist der Kontakt zu diesen 3 Leuten mit denen ich jetzt gut 3 Jahre zusammen WoW spiele. Ps: Tut mir Leid wenn ich jetzt zuweit ausgeholt habe.

peterpan am 28.01.2012 - 16:17 - Kommentieren
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Also, zunächst einmal ein Lob für die Zusammenfassung
der Diskussion. Persönlich bin ich allerdings der
Meinung, dass dieses leidige Thema schon seit Jahren
völlig festgefahren ist!

Wer ist „Pro-Gamer“? Was verstehen wir unter einem
„Casual-Gamer“? Das sind doch höchst subjektive
Fragen: DREAM Paragon wird beispielsweise unter einem
„Pro-Gamer“ etwas anderes verstehen als eine Top-20,
Top-50, oder Top-1000-Gilde. Wenn aber Begriffe
beliebige Inhalte transportieren, dann vermögen sie
keine Auskunft mehr zu geben.

Das eigentliche Thema und Ärgernis ist m.E., dass der
Schwierigkeitsgrad massiv schwankt, von Content-Patch
zu Content-Patch und von Addon zu Addon! BLIZZARD ist
offenbar nicht bereit oder in der Lage, einen halbwegs
konstanten Schwierigkeitsgrad anzubieten, mit der Folge,
dass stärkere und schwächere Spieler sich immer wieder
unter-/überfordert fühlen.

Das Prinzip "Spielen und spielen lassen" ist in jedem
Fall zu unterstützen!

philipp am 29.01.2012 - 23:28 - Kommentieren
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also ich habe 0 problem mit casual und prospielern.. mit mitten drin... wir sind zur zeit bei spine und bei der dritten sehne also ich denke das ist der teil der halt mittelmaß ist. keine top world gilde aber eine die unter die besten 500 kommt.
was mich stört ist das blizz einfach das game immer mehr in die casual richtung macht.
wir haben jetzt 3 systeme lfr,normal,hardmode..
warum kommt dieser sch... nerf im hardmode?
ich möchte einfach nur einmal eine erklärung von blizz.
sie haben gesagt der hardmode ist für die leute die halt mehr zeit investieren. die sogenannten casuals haben doch den content clear wenn sie es im normal mode legen. wenn der skill für den hardmode nicht ausreicht dann reicht er nun mal nicht aus. das hat nichts mit zeit zu tun die man rein steckt. wenn man etwas länger den normal mode farmt sind die ersten bosse im hc nen witz.
wir schaffen jetzt auch an einen abend 6/8 hc.. wo wir vor paar wochen noch 3 abende gebraucht haben und das liegt einfach am gear.
so und jetzt zurück zur frage warum kommt der % buff im hardmode??
ich spreche nur mal von unserer sicht: wir brauchen und wollen den buff nicht ABER um unter die top 500 zu kommen müssen wir den buff benutzen. da kann keiner sagen spielt doch weiter ohne buff. NEIN es geht nicht weil jeder diesen buff ausnutzt und im progress sieht man nicht ja die haben buff benutzt oder nein die haben nicht benutzt. das interessiert dann keinen mehr.
deshalb soll blizz einfach mal klar kommen das wir im hardmode keine nerfs haben wollen.
wenn der skill für bosse nicht reicht dann hat man einfach pech gehabt und legt die bosse mit dem nächsten content wenn man das achievment haben will.
oder blizz sollte soeinen nerf erst 2 monate vorm nächsten content bringen dann kann man es verkraften aber ganz ehrlich nach 2 monaten schon mit 5% anfangen ist einfach beschissen zumal man von diesen 2 monaten nochmal 2 wochen abziehen muss da viele zwischen weihnachten und neujahr nicht geraidet haben.
aber man kann viel schreiben,blizz geht den weg den sie gehen wollen. schreiben viele leute der content ist zu schwer wird er generft obwohl die beiträge nur von leuten kommen die epix wollen und keine richtigen raider sind...

Whitelight am 29.01.2012 - 23:43 - Kommentieren
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Naja wer unter den top 500 spielen will muss halt mit sowas leben intressiert ausser euch doch eh keinen ober ihr 390 oder 620 im ranking seid ..
Viel Spass noch ingame du "richtiger" Raider..
KKthnxBb

Reteq am 30.01.2012 - 13:52 - Kommentieren
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Guter Artikel, der nochmal unterstreicht, was derzeit schief läuft. Denn Blizzard schafft es gerade, dass beide Extreme unzufrieden sind.
Der letzte Patch glänzte durch Resteverwertung und Einfallslosigkeit im Core-Content.
Das beste Feature war tatsächlich der überarbeitete Dunkelmond-Jahrmarkt.
Nur ein paar Spielchen einmal im Monat - egal, wie gut umgesetzt - ergeben nunmal keinen Spielspaß für mehrere Monate.

Bleibt zu hoffen, dass Cata ein Übergangs- und Vorbereitungs-Addon war und wir mit MoP wieder frischen Wind bekommen.
Wenn Blizz aber weiter so überfordert wirkt und Content zwischen fahrlässig stupide und inspirationslos veröffentlicht, wenn man weiterhin Bücher lesen muss, um der Lore überhaupt noch folgen zu können, dann werd ich mich wohl selber der Fraktion der Schwarzseher anschließen.
Zwar nicht so lautstark und subjektiv, aber inzwischen gibt doch es genügend Alternativen, die zeigen, dass es doch noch möglich ist.

Seiten: 1

World of Warcraft Kolumne

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