Ich bin dann mal in Azeroth - Der Wald von Elwynn: Kapitel 1 - World of Warcraft
31.01.2012 - 12:15 Uhr
von Baragul in News
Ich bin dann mal in Azeroth - Der Wald von Elwynn
Kapitel 1 - Die Abtei des Nordhains
Kaum in Azeroth oder genauer gesagt, kaum im Nordhaintal angekommen, wartet auch schon Arbeit auf mich! Ein Marschall Namens McBride verlangt von mir Hilfe. Er berichtet mir, dass durch den Kataklysmus ein Weg zur brennenden Steppe frei wurde. Über diesen Weg haben es Orcs geschafft, in das Tal einzudringen. Diese befinden sich nun im Kampf mit den hier ansässigen Soldaten. Die Waffe, welche mir gerade erst geschenkt wurde, wartet darauf, benutzt zu werden.
Zuerst richte ich mein Schwert gegen die Kampfworgs der Angreifer. Die Soldaten haben schon alle Hände voll zu tun und können meine Hilfe gut gebrauchen. Trotz ihrer spitzen Zähne sind sie keine würdigen Gegner für mich und ich schaffe es in kurzer Zeit meine erste Aufgabe abzuschließen. Doch dies war nur der Anfang. McBride berichtet mir, dass die Orcs strategische Informationen sammeln und auf den richtigen Moment zum Angriff warten. Es liegt nun an mir, die Spione zu töten und ich schrecke natürlich auch nicht davor zurück. Sie haben keine Chance gegen mein Schwert und ich schaffe es, sie zurückzuschlagen. So meistere ich auch meine zweite Aufgabe und als Belohnung erhalte ich von Marschal McBride einen Brief, der mich zu einem Krieger Namens Llane führt. Er hat bereits von meinen Taten gehört und erklärt sich dazu bereit, mir eine neue Fähigkeit zu lehren. Mit ihr wird es mir noch leichter fallen, meine Feinde zu zerschmettern!Unser Triumph gegen die Orcs währet jedoch nicht lange. Während meiner Abwesenheit haben die Schwarzfelsorcs Goblins angeheuert, die unsere Reihen ausdünnen sollen. Ich melde mich umgehend bei einem Stellvertreter, der sich Willem nennt. Er selbst befindet sich hinter der Abtei des Nordhains, und beobachtet das ganze Geschehen mit einem Fernrohr aus sicherer Distanz. Viele Soldaten sind durch den Hinterhalt der Goblins bereits gestorben und Willem fürchtet noch mehr zu verlieren! Nun schickt er mich, um ihrem Angriff ein Ende zu machen. Gleichzeitig soll ich mit Hilfe eines Gebetsbuches und dem heiligen Licht die bereits verletzten Soldaten heilen. Dank meinem Training schaffe ich es, die beachtliche Zahl der Goblins zu dezimieren und sogar den ein oder anderen Soldaten zu retten. Zusammen mit ihnen bringen wir die Situation wieder unter Kontrolle und schlagen die Goblins zurück. Willem wartet nun mit seinen Gefolgsleuten auf die Nachzügler der Goblins. Ich soll soll mich jedoch wieder bei McBride melden und ihm von unserem Sieg berichten.
Der Norden und der Westen sind sicher! Wir haben es zwar geschafft die Abtei zu verteidigen, allerdings befindet sich noch eine große Anzahl an Schwarzfelsorcs im Osten, auf der anderen Seite des Flusses. Über dem Wald schwebt eine große Rauchwolke und vom Fluss her erkennt man ein rotes Glimmern. Sie haben begonnen, den Wald niederzubrennen! Bewaffnet mit meinem Schwert und einem Feuerlöscher mache ich mich direkt auf den Weg Richtung Fluss. Die Weinfelder stehen bereits in Flammen und die einst grüne, fruchtbare Erde hat sich durch das Feuer schwarz gefärbt! Neben den Orcs macht mir die Hitze ganz schön zu schaffen, doch ich arbeite mich langsam nach vorne. Ich töte einen Orc nach dem anderen und versuche dem Feuer Einhalt zu gebieten. Als Beweis für meine Arbeit nehme ich die Waffen der toten Orcs an mich - sie werden sie ohnehin nicht mehr brauchen! Schließlich mache ich mich auf den Rückweg, das kühle Wasser des Flusses ist eine echte Wohltat, obwohl mich die Waffen etwas nach unten ziehen. Stolz auf mich und meine Arbeit, gibt mir McBride letzte Anweisungen für den finalen Schlag. Die Orchorde wird von jemandem angeführt, der sich Kurtok der Schlächter nennt. Nun gilt es, ihn zu vernichten und das bevor er seine Männer neu formieren kann! Ich schleiche mich immer tiefer in das Feindgebiet und halte Ausschau nach der Kreatur. Letztendlich finde ich ihn weit hinter den Weinfeldern, in einer Passage, die durch die Berge führt. Und was noch viel wichtiger ist, er ist alleine! Ich verliere keine Zeit und verwickle ihn direkt in einen Kampf. Obwohl er stärker und zäher ist als alle anderen Orcs, gegen die ich bisher gekämpft habe, schaffe ich es, auch ihn zu besiegen. Mit dem Tod ihres Anführers bleibt den Orcs nichts anderes übrig, als sich vorerst zurückzuziehen. McBride freut sich ganz besonders über diese Nachricht und möchte umgehend Arbeiter losschicken, um die Passage zu schließen und den Orcs den Weg zur Abtei des Nordhains zu versperren.
Das Nordhaintal ist gerettet, doch noch weitere Aufgaben warten auf mich! Hinter den Grenztoren soll ein Dorf namens Goldhain liegen. Dies soll mein nächstes Ziel sein. Zum Abschied gibt mir McBride noch ein Brief mit, den ich bei einem seiner Kollegen, Marschal Dughan, abfliefern soll. In ihm stehen einige Berichte über die Kobolde, welche hier einst für Unheil gesorgt haben, allerdings durch die plündernden Orcs vertrieben wurden. Über sie und ihren Angriff wird natürlich auch berichtet. McBride hält diesen Angriff nur für ein Vorläufer von noch etwas viel größerem, grausamereren! Auf der letzten Seite finde ich schließlich ein Empfehlungsschreiben. Durch meine Dienste wurde mir der Status eines Stellvertreters in der Armee von Sturmwind verliehen! Mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen und dem Gefühl von Stolz in meiner Brust, mache ich mich auf den Weg Richtung Süden.

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