Weisheiten eines Mönchs Teil 4: Leahs Verwandschaft
Nachdem ich diese scheußliche Königin ausgeschaltet habe, begebe ich mich auf den Weg von Alt-Tristram nach Neu-Tristram. Dort wartet direkt Hauptmann Rumford auf mich. Ich soll mit Leah sprechen, weil diese die wahnwitzige Idee, ihren Onkel zu retten, nicht aufgeben will. Natürlich will sie das nicht, sie liebt ihn. Ich werde mit ihr reden und nachsehen, was sich da machen lässt. Sie sagt, wir müssen zur Hütte ihrer Mutter Adria gehen, da dort der Schlüssel zur Kathedrale versteckt sei. Adria? Dieser Name sagt mir etwas. Auf jeden Fall löst er ein ungutes Gefühl in mir aus. Auf dem Weg spricht Leah von ihrem Vater, der starb, als Tristram von Diablos Schergen attackiert wurde. Mich beschleicht eine gewisse Vorahnung. Könnte es wohl sein, dass ihr Vater derjenige war, der... Nein, ich darf nicht spekulieren. Spekulationen benebeln den Geist und lenken mich von meinem wahren Auftrag ab.
An Adrias Hütte, oder viel mehr dem, was davon übrig ist, angekommen, entdeckt Leah einen versteckten Keller. „Ich gehe voraus, du folgst“, sage ich ihr. Am Ende der Leiter findet sich viel Ungeziefer, allerdings auch eine Feuerstätte, über der ein Kessel hängt. Plötzlich wackelt der Boden. Hände ragen aus der Erde empor. Untote, schon wieder. Ich höre Leahs ängstliche Stimme. „Daltyn? Hauptmann Daltyn, seid Ihr es?“ Scheinbar ist der Anführer der Monster ein Kollege Rumfords. Gewesen zumindest. Nach dem Kampf finde ich ein paar Heiltränke. Welch wundervolle Erfindung. Währenddessen findet Leah den Schlüssel zur Kathedrale und das Tagebuch ihrer Mutter. Mit ihrer Erlaubnis werfe ich einen Blick hinein. Die Worte drehen mir den Magen um. Adria kannte Aidan. So, wie es klingt, kannte sie ihn nicht nur flüchtig, sondern sehr vertraut. Ist es möglich, dass er Leahs Vater ist, so wie ich es befürchtete? Oder ist das alles nur Zufall? Doch was bedeutet es für Leah, wenn ihr Vater der Mann ist, der Diablo in sich aufnahm?
Als ich den Keller verlasse, werde ich erneut attackiert. Nachdem dieses Problem gelöst ist, entdecke ich ein Loch am Wegesrand. Ein Massengrab ist es. Was immer die Toten wiederbelebt, es darf nicht hierher gelangen, sonst wird Neu-Tristram endgültig überrannt und dem Erdboden gleich gemacht. Kurze Zeit später erblicke ich das Ziel dieser Reise: Die Kathedrale von Tristram. Ein sehr altes, erhabenes Gebäude. Es könnte so schön sein, wäre da nicht dieses große, klaffende Loch, das der gefallene Stern hinterlassen haben muss. Aus dem Loch strahlt blaues Licht. Doch was macht es? Es leuchtet blau, so viel steht fest. Doch zusätzlich steigt ein merkwürdig riechender Rauch auf. Als ich auf das Loch zugehe, bricht ein Teil des Bodens ab und stürzt herab. Das wird auch mein Weg sein müssen. Was wird mich da unten erwarten? Werde ich Deckard Cain finden und retten können? Was ist der gefallene Stern? Fragen über Fragen. Ich springe...









