Sylvanas Windläufer - Die Bansheekönigin Teil 2
Nachdem ich Teil 1 am letzten Sonntag veröffentlicht habe, kommt diese Woche nun Teil 2 zu Sylvanas Windläufer.
Meine Quellen:
Deutsches WoWWiki
Forschliga WoWWiki
Warcraft III
Warcraft III – The Frozen Throne
World of Warcraft
World of Warcraft – The Burning Crusade
Buch: Arthas – Aufstieg zum Lichkönig
Youtube
Der freie Wille kehrt wieder
Als Banshee musste sie Arthas dienen, ob sie wollte oder nicht. Sie schrie weiter ihre Qualen hinaus. Sie schrie, obwohl sie nicht schreien wollte, denn diese Schreie schadeten den Lebenden. Arthas hatte sie immer nah bei sich. Sie musste ansehen, wie ihr Peiniger in den Stadtstaat Dalaran einfiel und den Erzmagier Antonidas tötete. Danach zogen sie los, um von den Orcs des Schwarzfelsclans ein Dämonenportal zu erobern. Der Magier, der als der Lich Kel’thuzad wiedergeboren wurde, beschwor dort nun einen mächtigen Dämon. Dies war Archimonde. Er trat in die Welt und vernichtete Dalaran endgültig.
Aber es kam der Tag, an dem Sylvanas Hoffnung fand. Hoffnung, sich an ihrem Peiniger Arthas zu rächen. Denn Illidan Sturmgrimm hatte mithilfe eines Zaubers einen Riss in den Frostthron geschlagen. So schwand der Einfluss des Lichkönigs auf Sylvanas und anderen Mitgliedern der Geißel.
Rache
Sie hatte ihren freien Willen wieder, allerdings war sie noch eine körperlose Banshee und Arthas wusste noch nichts von Sylvanas Racheplänen. Varimathras, Balnazzar und Detheroc, drei Schreckenslords, wurden von Arthas aus „seinem“ Königreich Lordaeron vertrieben. Diese wollten dieses Königreich aber für sich zurückgewinnen. Daher riefen sie Sylvanas zu sich und wollten einen Pakt mit ihr schließen, denn die drei hatten etwas, an dem Sylvanas sehr interessiert war: ihren Körper. So ermöglichten sie ihr, in ihren Körper zurückzukehren und stellten Arthas eine Falle. Als er zurück in die Hauptstadt Lordaerons kam, griffen die drei Schreckenslords mit einer Armee freier Untoter den Todesritter an. Arthas, der im Palast groß geworden war, stürmte in seine ehemaligen Gemächer, aus denen er durch einen Geheimgang fliehen konnte.
Draußen wartete allerdings Sylvanas und griff ihn erneut an. Sie konnte ihn durch ein Gift lähmen, doch Kel’thuzad erschien und rettete den ehemaligen Prinzen.

Kampf um Lordaeron
Für die drei Schreckenslords indes war Sylvanas nun ein Ärgernis und sollte getötet werden. Sylvanas benötigte also eine Armee. Hinzu kam, dass sie mit ihrem nun freien Geist, die Eigenschaften eines untoten Körpers zu erdulden hatte. So begann sie, die Macht ihrer Bansheeschwestern zu nutzen. Sie übernahm die Geister einiger ansässiger Kreaturen – eines Ogerhäuptlings, eines Räuberhauptmanns und eines Murlocanführers – und zog sie dadurch auf ihre Seite.
Mit ihrer neuen Armee begann ihr Kampf. Der erste der drei Schreckenslords, der sterben sollte, war Varimathras. Ihre Armee schritt auf das Lager des Schreckenslords zu und überrannte es förmlich. Varimathras, eher ein feiger Zeitgenosse, bettelte um sein Leben. Er bot ihr an, gegen die anderen Schreckenlords helfen zu wollen. Sylvanas traute ihm nicht, nahm aber dennoch an.
Sylvanas hatte sich mittlerweiledas Ziel gesetzt, die Schreckenslords zu töten und sich dann zur Königin von Lordaeron zu kühren. Ihr Volk, das sich nun die Verlassenen nannte, sollte über dieses Land herrschen.
Detheroc hatte sich aber ebenfalls „Verbündete“ besorgt. Den er versklavte Marshall Garithos von der Allianz. Sylvanas allerdings griff mit Tücke an. Sie griff an als die Menschen und Dämonen schliefen und konnte diese so besiegen. So war nur noch Detheroc und seine Untote Armee übrig. Sylvanas besiegte den Schreckenslord und die restlichen Menschen und auch Garithos kamen wieder frei. Er und seine restlichen Truppen schlossen sich Sylvanas an mit der Hoffnung das Sylvanas samt ihrer Armee aus Lordaeron danach verschwindet.
Die Hauptstadt
Der letzte Schreckenslord den Sylvanas noch nicht besiegt hatte war Balnazzar. Dieser hatte sich mit seinen Truppen in die Hauptstadt Lordaerons verbarrikadiert. Zusätzlich holte er mit Hilfe eines Dämonentors Diener der brennenden Legion zur Hilfe.
Varimathras, der nun als Berater von Sylvanas diente, schlug einen Zweifrontenkrieg mit einer Zermürbungstaktik vor. Sylvanas stimmte diesem Plan zu und nach und nach konnten sie in die Stadt einfallen. Als die Schlacht gewonnen war, war nur noch Balnazzar dort. Garithos verlangte, dass Sylvanas das Land zu verlassen hätte, das sah sie aber anders. Sie wollte die Treue ihres Beraters testen und befahl Varimathras, erst Garithos und dann Balnazzar zu töten. Garithos zu töten fiel dem Schreckenslord nicht schwer, seinen „Bruder“ Balnazzar allerdings umso mehr. Also hinterging Varimathras das erste Mal seine neue Herrin. Sie täuschten Balnazzars Tod vor und Sylvanas war zufrieden.

Die Verlassenen
Als Sylvanas nach der siegreichen Schlacht in den Ruinen der einst so prächtigen Hauptstadt Lordaerons stand, verkündete sie folgende Worte: „Wir sind die Verlassenen, wir töten jeden der sich uns in den Weg stellt.“ Dies gilt nun bis heute als Credo der Verlassenen.
Die Untoten begannen die Hauptstadt wieder aufzubauen, allerdings nicht auf die Art, wie sie es als Menschen getan hätten, sondern nach ihren eigenen, untoten Vorstellungen. Zudem begannen sie im Silberwald und Tirisfal ihre ehemalige Heimat wieder aufzubauen. Allerdings gab es immer noch eine Bedrohung: die Allianz im Süden. So brauchte sie Verbündete und wer wäre dafür besser geeignet als die Horde. Die Horde und Allianz lagen im Krieg, ein Zustand, der sich wohl nie ändern wird. Sie fing an, falsche Informationen zu verbreiten und mit Hilfe des Irdenen Rings schaffte sie es nun schlussendlich ein Teil der Horde zu werden. Außerdem hatten sie beide einen gemeinsamen Feind: den Lichkönig. Allerdings interessiert sie sich nicht für die Horde. Sie hat ihre eigenen Pläne und zwar die Verbreitung ihrer eigenen Seuche.
Obwohl die Horde ihr misstrauisch gegenüber eingestellt ist (beruht auf Gegenseitigkeit), schickte sie immer ihre Truppen, wenn die Horde danach verlangte.
The Burning Crusade
Die Blutelfen waren nun ein neues Volk, welches aus den Überlebenden der Hochelfen hervorging. Ihr Land hatte schweren Schaden durch den Angriff der Geißel erlitten und Sylvanas bat Thrall darum, dass diese nun der Horde beitreten könnten. Thrall stimmte zu, aber stellte eine Bedingung: Quel’thalas musste frei von der Geißel sein. Die Blutelfen begannen also die Überbleibsel der Geißel in ihrem Land zu bekämpfen und zu vernichten. Sylvanas half mit einer Armee der Verlassenen aus.
Als sie um den Windläuferturm kämpften, fanden einige Blutelfen die Halskette, die Sylvanas von ihrer Schwester Alleria geschenkt bekommen hatte. Die sonst emotionslose Bansheekönigin konnte ihre Trauer nicht verbergen und gab das Klagelied der Hochgeborenen wieder.
Als die Geißel soweit besiegt war, dass die Blutelfen in die Horde aufgenommen werden konnten, schickte Sylvanas der Hauptstadt Ressourcen, um den Wiederaufbau zu beschleunigen.
Außerdem schickte sie ihre Leute in die Scherbenwelt, um dort ihren Verbündeten von der Horde zu helfen und um in dieser fremden Welt neue Reagenzien zur Verbesserung der Seuche der Verlassenen zu finden.
Weiter geht es nächste Woche mit Teil 3, in dem ich dann erläutern werde, was zu Wrath of the Lichking und Cataclysm alles passiert ist.









