Guild Wars Lore Teil 3: Was auf den anderen Kontinenten geschah - Guild Wars 2
03.10.2011 - 01:01 Uhr
von Sputti in News
Diesmal geht es um die Kontinente Cantha und Elona. Diese werden auch in GW2 wieder zu finden sein, wie ist jedoch bisher ungewiss.
Cantha:
Die Vorgeschichte:
Das Volk von Cantha lebte 1382 Jahre in Frieden. Geführt von den Kaisern im Zentrum von Kaineng. Bis dann der Anführer der kaiserlichen Garde, Shiro Tagachi, den Kaiser ermordete. Bis heute gibt es keine Erklärung warum er dies getan hat. Ein Assassine, Vizu, tötete daraufhin Shiro. In seinem letzten Atemzug bündelte Shiro so viel Kraft, dass er mit einem Schrei das Jademeer erstarren lies. Dieser Schrei ist heute bekannt als Jadewind. Danach brach Chaos in Cantha aus. Die beiden Gilden im Süden, Kurzick und Luxon, erklärte sich im Jahr 1527 den Krieg. Dies prägt auch noch die jetzige Geschichte, in der wir 55 Jahre später einsteigen.
Shing-Jea:
Man beginnt das Spiel im Jahr 1582 canthanischer Zeit, bzw. 1072 n.E. Auf der kleinen Halbinsel Shing-Jea tauchen plötzlich Befallene auf. Sowohl Tote als auch Lebende werden von dieser Pest befallen und werden zu den sogenannten Befallenen. Der Anführer und Ausbilder des Klosters in Shing-Jea, Meister Togo, hatte eine grobe Ahnung was es mit der Pest auf sich hatte und reist zusammen mit seinem besten Schüler (der Spieler) zur alten Bibliothek. Diese wurde jedoch von den Befallenen verwüstet was für Togo nur einen Schluss zu lies. Shiro Tagachi. Beim Untergang Shiro´s hatte dieser dafür gesorgt, dass mit Befallenen Chaos in ganz Cantha ausbricht. Diese Befallenen jedoch waren schnell besiegt gewesen. Die jetzige Zahl überstieg schnell die der damaligen Befallenen. Togo und sein Schüler machen sich auf nach Kaineng zum Kaiser.
Kaineng:
In Kaineng hatte man keine guten Nachrichten für Togo. Auch hier hatte sich die Pest ausgebreitet. Am Vizunahplatz dann begegnete man das erste Mal Shiro. Er war noch in seiner Geistergestallt und erzählte, dass er das Blut des Kaisers brauche, um wieder in seinen Körper zu gelangen. Der Spieler erfährt, dass man nur in der Lage ist Shiro zu töten, wenn man zum Weh no Su wird. Dies gelingt, in dem man eine Prüfung der Götter besteht.
Tahnnakei Tempel:
Shiro Tagachi hat die Geister der alten Helden in seinen Geistfesslern gefangengenommen. Während andere seiner Macht anheimgefallen sind, widersteht Vizu, die Assassine, die ihn damals beim Erntedankfest besiegte, noch immer seinem Willen. Der Spieler schafft es Vizu zu befreien und erfährt von dieser, dass man Shiro am besten mit den alten Artefakten der Kurzick und Luxon besiegen konnte.
Kurzick/Luxon:
Der Spieler wählt eine der beiden Seiten, Togo überzeugt die jeweils andere. Beide Gilden bekriegen sich, als jedoch in einer Schlacht zwischen Kurzick und Luxon Befallene beide Seiten angreifen und viele dabei sterben, wird beiden Gilden bewusst, dass man Shiro aufhalten muss. So erhält man die Artefakte, die Urne des St. Viktor und den Speer des Archeorus.
Erntetempel:
Die Luxon und Kurzick bitten vereint im Erntetempel die alten Drachendame Kuunavang um Rat. Diese jedoch unterlag der Macht von Shiro Sie schenkt den Helden, die sie aus dem Geist von Shiro befreit hatten, eine weitere, fast gottgleiche, Fertigkeit.
Kaineng:
Shiro hatte inzwischen mit seinen Befallenen und seinen neuen Kreaturen, den Shiro´ken, den Kaiser in seine Gewalt gebracht. Togo und der Spieler befreien diesen jedoch. Plötzlich tötet einer der Shiro´ken, in einem Moment der Unaufmerksamkeit, Togo. Was bis dato niemand außer Togo selbst und Shiro wusste war, dass Togo kaiserliches Blut hatte. Er entstammt einer Linie längst vergessener Kaiser. Shiro kehrte in die Welt der Sterblichen zurück. Dies war aber sein Fehler, da der Spieler in daraufhin tötet. Die Gesandten, Geister die sterbliche Wesen in die Nebel (Himmel) oder Unterwelt leiten, versprechen Shiro´s Geist für immer zu verbannen, sodass der Welt von diesem keinen Schaden mehr droht.
Elona:
Die Vorgeschichte:
Noch vor dem Exitus der Götter, gab es 6 von ihnen. Abaddon jedoch wurde aus den Kreisen der Götter verstoßen. Abaddon, Gott der Weisheit, wurde, nachdem er Leid über Elona brachte, ins Reich der Qual verbannt. Und vor nicht allzu langer Zeit zog eine Armee von Untoten durch Elona. Geführt von ihrem König Palawa Joko nahmen sie Gebiet um Gebiet ein. Turai Ossa, ein Kournier, führte seine Armee in die letzte Schlacht gegen Palawa Joko. Auf einem Stück zwischen Kourna und dem Ödland bezwang Turai Ossa den Untotenkönig. Dieser Ort ist heute als Turais Weg bekannt.
Istan:
Zu Beginn sammeln sich die Sonnenspeere um eine von Kosaren besetzte Stadt zu befreien. Nach der spektakulären Rettungsaktion werden die Sonnenspeere von Varesh Ossa, eine Nachfahrin Turai Ossa´s und Kriegsherrin von Kourna, besucht. Auf Anweisung Varesh´s beschatten wir eine Frau namens Melonni. Jedoch stellt sich heraus, dass diese von Kormir geschickt wurde, da ein Ausgrabungsteam, das einige uralte Ruinen untersuchen sollte, vollständig dahingerafft wurde. Sofort begannen kournische Truppen eigene Ausgrabungen zu unternehmen. Kormir beginnt sofort mit eigenen Untersuchungen und in der Ausgrabungsstätte angekommen, begegnet man dem Apokryphum, eine alten Macht, die aus der Zeit Abadoons kommt. Nach dem Sieg über das Apokryphum ist Kormir sehr beunruhigt und sucht auf den andern Kontinenten nach Hilfe. Währenddessen finden die Sonnenspeere heraus, dass sich die kournischen Truppen mit den Kosaren heimlich in einem Sumpf treffen. Als die Sonnenspeere das Treffen unterbanden und Khayet, eine kournische Generalin, töteten, sagt diese zum Abschluss „Heil Abaddon“. Kormir kehrt kurz darauf aus Cantha zurück und berichtet davon, dass Varesh vermutlich Abaddon wiederauferstehen lassen möchte. Es entsteht ein Krieg zwischen Istan und Kourna.
Kourna:
Die vereinten Kräfte Istans und der Sonnenspeere erstürmen Gandara, die Mondfestung, und Kormir führt einen brillanten Militärschlag aus, der die Kournier sehr wirksam zurückschlägt. Varesh jedoch ruft ihre Truppen einfach zum zentralen Tempel der Festung zurück und bereitet sich auf die Begegnung mit dem Gegner vor. Bei der finalen Konfrontation im Zentrum der Zitadelle ruft Varesh mächtige Dämonen herbei. Die Streitmacht der Istani und der Sonnenspeere versinkt im Chaos und viele werden getötet oder gefangengenommen (auch Kormir), doch die Spieler können sich in Sicherheit bringen. Zusammen mit Melonni schlägt man daraufhin ein Lager auf und befreit zusammen mit Magrid, einer Korsarin, Kormir und ein paar ihrer Freunde aus der Festung Gandara. Zusammen mit Kormir versucht man sich nun nach Vaabi durchzuschlagen und dort Verbündete für einen Krieg gegen Varesh zu finden.
Vaabi:
Während Varesh offiziell Truppen nach Vaabi entsandte um den Sonnenspeeren nachzusetzen, begann sie am Großen Hof von Sebelkeh ein Ritual um Margoniter, finstere Kreaturen von Abaddon, zu rufen. Kormir versucht die vier Fürsten von Vaabi zu einen, doch zu Beginn gelingt ihr das nicht. Nachdem jedoch mehrere Attentate auf die Fürsten begangen wurden, begannen diese zu begreifen und unterstützen die Sonnenspeere. Bei einem Sturm auf die Sebelkeh Basilika sahen sie ein Grauen, dass so nie gesehen wurde. Varesh hatte alle Priester und Bediensteten der Basilika abgeschlachtet. Ihr letzter menschlicher Verbündete, General Morghan, wandte sich nun von Varesh hab und beginnt den Sonnenspeeren zu helfen. So erfahren sie auch von Vareshs Plan im Ödland von dem Ort, wo Abaddon einst gelebt hat und von den Göttern besiegt worden war, ein Portal in das Reich der Qualen zu öffnen.
Auf dem Weg zum Ödland:
Für Kormir und die Sonnenspeere gab es nun ein Problem. Sie konnten nicht durch das Ödland reisen, da der schwefelige Sand sämtliches Leben auslöscht. Sie beschließen den alten Untotenkönig Palawa Joko wiederzubeleben. Während diesem Ritual wird Kormir über einen Riss ins Reich der Qualen geschleudert. Der Untotenkönig Palawa bringt den Spielern bei, wie sie auf den Junundu – Würmern, die sich unter der Erde fortbewegen – reiten können. Somit ist das Durchqueren der Wüste kein Hindernis mehr. Sie reisen zu den Ruinen von Morah und stören dort Varesh bei der Vollendung ihres Rituals. Wir töten sie, doch ist Abaddons Kraft in der Normalen Welt so angewachsen, das dieser Varesh wiederbelebt. Man tötet sie noch einmal und wird dann, ähnlich wie Kormir, durch einen Strudel ins Reich der Qual geworfen.
Das Reich der Qual:
Die Sonnenspeere, die durch den Strudel ins Reich der Qual geworfen wurden, entdecken Kormir wieder. Zusammen findet man heraus, dass Abaddons Macht mit den Seelen, die er hier gefangen hält, zu tun hat. Nachdem man den Fluss der Seelen befreit hat und diese endlich in die Unterwelt gelangen konnten, sucht man einen Weg, um Abaddon aufzuhalten. In einem Tempel finden sie alte Relikte der fünf Götter und erhalten den Segen derer. Dort begegnet man jedoch Shiro, dem Boss aus Factions, und dem Lich, dem Endboss aus Tyria. Nachdem diese besiegt sind, stellt man sich einem Gott. Abaddon, immer noch durch seine Fesseln sehr eingeschränkt, wird von dem Spieler besiegt. Im Augenblick seines Todes werden sein Wissen und seine Macht freigesetzt und drohen, das gesamte Reich zu vernichten. An diesem Punkt erkennt Kormir ihr Geschenk und wirft sich in das freigesetzte Wissen und die Macht. Sie ersetzt Abaddon und wird zum neuen sechsten Gott:
Kormir, Göttin der Wahrheit und des Wissens.
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