Activision Blizzard Earnings Call: Drittes Quartal 2018

9. November 2018 - 08:37 Uhr 22 erstellt von Andi
Neben nackten Zahlen gibt es beim Activision Blizzard Earnings Call auch immer die eine oder andere interessante Info zu den unterschiedlichen Blizzard-Spielen. Dieses Mal Stand vor allem Diablo Immortal im Fokus, welches auf der BlizzCon bekanntlich nicht ganz so gut ankam. Was World of Warcraft angeht, so gibt es dort keine großartigen Highlights. Die Zahlen sind stabil und damit kann man zufrieden sein. Die Zahl der Abonnenten, die derzeit auf Azeroth Abenteuer erleben, wurde wie immer nicht verraten, da dieses Ritual bekanntlich 2015 abgeschafft wurde! In der folgenden Übersicht haben wir für euch die Highlights des Berichts zusammengefasst.
 

(Activision) Blizzard Allgemein

  • In diesem Quartal hatten Activision, Blizzard und King, die zusammen Activision Blizzard bilden, 345 Millionen monatlich aktive User.
  • Der Anteil von Blizzard selbst betrug dabei 37 Millionen monatlich aktive User. Der gleiche Wert wie im letzten Quartal.
  • Spieler verweilten im Durchschnitt 52 Minuten pro Tag in Spielen von Activision, Blizzard und King in diesem Quartal. Ein neuer Rekord.
  • Die Anzahl an Livestream-Zuschauern bei Spielen aus dem Hause Activision Blizzard ist in diesem Quartal deutlich gestiegen. Im Oktober waren unter den TOP 20 Spielen der größten Streaming-Plattform sieben von Activision Blizzard.
  • An der BlizzCon nahmen 40.000 Fans vor Ort teil und mehrere Millionen verfolgten den Livestream.


World of Warcraft

  • World of Warcraft: Battle for Azeroth setzte einen neuen Day-One-Rekord für das Franchise, mit 3,4 Millionen verkauften Einheiten.
  • Seit dem Release der Erweiterung gab es einen Anwuchs bei der Benutzung von Mehrwertdiensten. (Shop, Charakterservices etc.)
  • Nächstes Jahr wird der 15. Geburtstag von World of Warcraft gefeiert. Mit Events im und außerhalb des Spiels. 

 
Diablo Immortal

  • Viele der besten Mobile-Games basieren auf einem Franchise, welches von Konsolen- oder PC-Games kommt. Aus diesem Grund investiert das Unternehmen in die Entwicklung von Mobile-Games für Franchises von Activision und Blizzard.
  • Die Reaktion der Fans zu Diablo Immortal war eher verhalten. Doch die Reaktionen der Fans auf der BlizzCon bestätigten, dass Immortal gut bei Spielern auf der ganzen Welt ankommen wird. 
  • Wenn es an der Zeit ist, werden weitere Projekte zu Diablo angekündigt, die aktuell in Arbeit sind.
  • Es gibt viele Spieler, die sich mehr für Inhalte im Bereich Diablo auf dem PC und der Konsole interessieren. Das wurde auf der BlizzCon klar.
  • Der Release von Diablo Immortal wird nur der Anfang sein. Später folgen Updates.
  • Das Spiel wird erst veröffentlicht, wenn es den hohen Anforderungen von Blizzard und der Community gerecht wird. 
  • Ein Spiel auf mobile Plattformen zu bringen, mit der Qualität von Blizzard, wird für die Franchises von Blizzard ganz neue Wege eröffnen. Vor allem im China, wo Blizzard eine starke Marke ist.
  • Es ist dem Team wichtig, dass Diablo Immortal zum Release eine exzellente Spielerfahrung anbietet.


Andere Spiele

  • Hearthstone erreichte vor kurzem den Meilenstein von 100.000.000 registrierten Spielern.
  • Die Overwatch League baut weiterhin auf ihrem Erfolg der ersten Saison auf. Die nächsten 6 Teams zum Verkauf haben einen sehr viel höheren Verkaufswert als es in der ersten Saison der Fall war.
  • Die Overwatch League bestehen nun aus 20 Teams, davon sind 9 Teams nicht aus den USA.

Schreibe einen Kommentar

Du darfst keine Kommentare schreiben
Nur Mitglieder auf Vanion.eu können Kommentare schreiben und beantworten, sowie Votes abgeben. Logge dich also ein oder erstelle dir jetzt einen Account. Hat schließlich keine Nachteile.
Sekorhex - Gast
  • Die Reaktion der Fans zu Diablo Immortal war eher verhalten. Doch die Reaktionen der Fans auf der BlizzCon bestätigten, dass Immortal gut bei Spielern auf der ganzen Welt ankommen wird. 
Was ist das bitte für ein bullshit?! US Forum, EU Forum und Reddit war voll davon und das soll bei spielern gut angekommen sein?! Die tragen dort echt rosa roten brillen anders kann ich mir es nicht erklären.
5
2
Muhkuh - Mitglied
Es geht bei der Aussage um die Spieler, die es ausprobiert haben, nicht um Internetkommentatoren...
1
4
Zandanial - Mitglied
Viele scheinen es ja nicht probiert zu haben, so leer wie die Warteschlange dargestellt wurde
1
2
Psychox - Mitglied
Habe mich anfangs auch gewundert was diese Aussage soll zudem widerspricht es sich ein paar sätze danach wieder.
0
1
Muhkuh - Mitglied
  • Die Overwatch League bestehen nun aus 20 Teams, 9 davon aus den USA.
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube dass es 9 Teams AUSSERHALB der USA sind - letzte Saison waren es ja schon 9 US-Teams - Boston, Dallas, Florida, 2x Los Angeles, New York, Philadelphia, San Francisco -  und es ist zumindest Washington dazu gekommen.
1
1
Naras - Supporter
Die Reaktion der Fans zu Diablo Immortal war eher verhalten.

Die Untertreibung des Jahres. 
5
2
Rolfman - Mitglied
Hallo,
das stimmt wohl. Aber ich sehe das Problem auch anderwertig. Es wurde im Vorfeld gesagt, dass es noch kein D4 gibt und auch der Blizzcon keine Infos dazu kommen. Wenn man dann aber angeheizt von diversen Medien, trotzdem hinfährt und Informationen zu D4 erwartet, dann darf man seine Wut nicht nur an Blizzard auslassen, sondern sollte mal die Medien auseinandernehmen, die trotzdem falsche Erwartungen geschürt haben (bzw. derzeit immer noch schüren).
 
3
3
Mavf - Mitglied
Der ganze Absatz ist eine einzige Lachnummer, weder waren die Reaktionen verhalten noch das Spiel sonderlich gefragt...am Stand wo man die Demo spielen konnte gab es nicht mal eine Schlange! Also ordentlich schöngeredet Blizzard.. 
2
1
rathura - Mitglied
Keine Ahnung aber jeder Mensch der sich irgendwie mit der Online Spiel Welt und Sozialen Medien beschäftig, hätte diese reaktion auf ein Mobile Game erwartet.

Die Vorstellung war gut aber ich kann den Frust der Spieler verstehen.
Falls Diablo zum kaufen ist, werde ich es mir nichtmal angucken.
Wenn man mit Geld Ingame Vorteile kaufen kann werde ich es mir auch nicht anschauen. 
Und ich glaube so denken viele...

Sie hätten wenigstens irgendwas zu nem PC Spiel Sagen können, das hätte die Masse ruhig gestellt
Für mich als Diablo Fan fühlt sich das Mobile Game wie Ressourcenverschwendung an.
Ich meine, wieviele Seasons spielen wir jetzt schon ohne wirklichen Content? 5?
2
1
Blades - Mitglied
Das muss man imho trennen.

1) Die meisten Diablo Fans werden vermutlich keine Mobile Games mögen
2) Die Gruppe wird Immortal dort sicher nicht angespielt haben
3) Diese Gruppe ist aber eben gar nicht die Zielgruppe von Immortal
4) Auf der Blizzcvon werden aber vermmutlich auch einige wenige gewesen sein die Mobile Games schätzen
5) Diese haben Immortal angespielt und fanden es ev. wirklich überwiegend gut

Und schon sind beide Aussagen richtig, keiner hat gelogen ;-)

Edit:
Zum PC Spiel / D4.. da sollte man mal ins Auge fassen das es ev. kurz vor der Blizzcon zu einem "Titan Moment" gekommen ist und man das was man hatte in den Mülleimer geschmissen hat.
4
0
kaito - Mitglied
Mavf schrieb: "Also ordentlich schöngeredet Blizzard."

Das nennt man alternative Fakten. ;)
Aber die passen wiederrum zu Rolfmans Kommentar.
0
3
Kelturion - Mitglied
@Rolfman: Es geht bei dem Shitstorm aber nicht primär um Diablo 4. Es ging um den Aspekt, dass überhaupt gar nichts für die Hautspielergruppe (PC-Spieler) angekündigt wurde.

Die Erwartungshaltung der meisten Fans war nicht Diablo 4 (denn das wurde vorab ja klar kommuniziert, dass dazu nichts kommt). Es wurde aber erwartet, dass es nach der inzwischen ewig langen Durststrecke endlich mal neue Inhalte gibt (D3 Patches, D3 Addon/DLC, D2 HD-Remake, o.Ä. erwartet).

Oder um mal einen Vergleich zu ziehen: Stell dir vor die Zeit für die Ankündigung eines neuen WoW-Addons wäre längst überfällig, Blizzard würde auch entsprechend für die Blizzcon entsprechende Panels an pominenter Position im Zeitplan platzieren und dort würden sie dann stattdessen die Entwicklung eines Warcraft-Shooters für den 3DS ankündigen. Das Resultat dürfte dann ähnlich aussehen.
1
2
jelzone - Mitglied
  • Seit dem Release der Erweiterung gab es einen Anwuchs bei der Benutzung von Mehrwertdiensten. (Shop, Charakterservices etc.)
Wa rja zu erwarten durch die Verbündeten Völker und den utopischen AH Preisen für flask etc.

well Played Blizzard 
0
4
lkionus - Mitglied
naja ist trotzdem nich wirklich blizzards schuld,
die haben ja mit den traditionsrüstungen versucht die character dienste mit den völkern  einzugrenzen
4
0
kaito - Mitglied
Vielleicht sollte man bedenken, dass der Shop mit aufgezählt wurde der ja nun seit einer Weile auch Dinge in Europa anbietet die vorher nur über den USA-Shop erhältlich waren. Ich denke dass das sehr deutlich in diese Zahlen mit rein spielt. Zudem scheinen ja wohl mehr Gold-Marken gekauft zu werden.
2
0
Jasteni - Mitglied
Ich bin schon länger dafür das AH deutlich mehr zu regulieren damit eben nicht so übertriebene Preise enstehen können. Aber dann können die Spieler natürlich nicht mehr mehrere MIllionen Gold dort verdienen.
0
3
kaito - Mitglied
Warum muss denn immer alles von Blizzard reguliert werden. Das könnten die Spieler selbst machen.
3
0
jelzone - Mitglied
War keines Wegs negativ gemeint als gewinnorientiertes unternehmen ist es halt genau richtig, es wird ja auch keiner dazu gezwungen die Dienste in Anspruch zu nehmen, man wird einfach leichter dazu verleitet. Hat nix mit Verschwörungstheorien zu tun. 
Activision Blizzard ist ein Unternehmen wie jedes andere auch und jedes Unternehmen ist darauf aus Kunden zu gewinnen und alte Kunden zu binden um maximalen Gewinn zu machen.
dein Volk gefällt dir nicht mehr ? Wechsel für geld
dein Name gefällt dir nicht ? Wechsel für geld 
du willst eines der neuen Völker mit deinem Main spielen den du seit 14 Jahren spielst ? (Schon erwähnt ) Wechsel für geld.
die Liste ist endlos und keines Wegs negativ gemeint.

und wenn man mal logisch denkt wird es kein Zufall sein das z.b ankerkraut zum Start von bfa nervig zu Farmen war. Hohe ah Preise heißt das mehr Leute mehr Gold brauchen und der Großteil der zu bfa wieder angefangen hat wird keine hohen Reserven gehabt haben, also kauft man ne Marke. Ganz einfach 
0
1
Tendas - Mitglied
Die Flasks waren eher zu billig und das von Anfang an. Zu Legion konnte man die Flasks selbst in späteren Raids teurer verkaufen als die BfA Flasks jetzt.
Außerdem hat es sich zu keiner Zeit in BfA (bis heute!) die Flasks herzustellen und zu verkaufen, da die Rohmats IMMER mehr Wert waren.
Das bedeutet sogar, dass die Flasks nicht "zu utopischen AH Preisen" angeboten wurden, sondern zu billig waren.
1
0