Battle for Azeroth - König Anduin: vom jungen Prinzen zum Anführer!

Im Cinematic-Trailer der nächsten World of Warcraft Erweiterung - Battle for Azeroth - sehen wir Anduin mit Schwert und Rüstung kämpfen, doch beruht er sich später auf seine wahren Talente. Wir haben genauer hingeschaut!

Veröffentlichung
am 09.11.2017 - 08:39
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Der Cinematic-Trailer zur siebten World of Warcraft Erweiterung - Battle for Azeroth - war für viele das Highlight der diesjährigen BlizzCon. Qualitativ das Beste, was Blizzard bisher präsentiert hat. Im Fokus stehen natürlich die beiden Charaktere Sylvanas und Anduin. Vor allem der König von Sturmwind zeigt in dem Video eine ganz neue Seite. Ausgerüstet mit Shalamayne, dem Schwert seines Vaters, und einer prächtigen Löwenrüstung sieht er auf dem ersten Blick aus wie ein Krieger, der in die Fußstapfen seines Vaters tritt. Aber ist es das, was er selbst für richtig hält? Wir schauen uns die Geschichte des jungen Königs an, seine Entwicklung und die Entscheidung, die er schlussendlich in der Schlacht vor den Toren Unterstadts trifft.
 

Vom jungen Prinzen zum Diplomaten

Wer World of Warcraft von Classic bis heute spielt, wird den schwierigen Weg des jungen Anduin selbst miterlebt haben. Schon mit 10 Jahren saß er für kurze Zeit auf dem Thron, als sein Vater Varian verschwand. Zwar besaß Bolvar Fordragon die wirkliche Macht, doch nicht den Titel des Königs. Zusammen mit Lady Katrana Prestor regierten die drei über Sturmwind und die Allianz. Mit der Rückkehr von Varian und seinem bösen Zwilling Lo'gosh lernte Anduin die aggressive Seite seines Vaters kennen, die auch nach den Ereignissen rund um die Demaskierung von Katrana und der Entführung durch Onyxia, immer wieder zum Vorschein kam. 

Anduin wuchs langsam heran und obwohl Varian versuchte ihn zu einem Krieger auszubilden, wusste Anduin ganz genau, dass das nichts für ihn war. Zwar hatte er recht gute Dolchwurf-Fähigkeiten und der Umgang mit Pfeil und Bogen war ihm auch nicht fremd, aber ein Träger schwerer Waffen und Rüstung wollte er nie werden. Anduin folgte einer pazifistischen Philosophie und wurde später von seiner "Tante" Jaina Prachtmeer in Theramore zu einem Diplomaten ausgebildet. Kurz vor dem Kataklysmus durch Todesschwinge schikte man ihn nach Eisenschmiede. Zwar hoffte Varian darauf, dass das Leben mit den kriegerischen Zwergen etwas an der Berufung seines Sohns ändern würde, aber dieses Spiel durchschaute Anduin schnell.

Der junge Prinz war mit dabei als Magni sich in eine Kristallstatue verwandelte und Moira den Thron einforderte. Doch er floh aus Eisenschmiede mittels des Ruhesteins seiner "Tante" Jaina nach Theramore. Dort freundete er sich mit Bain Bluthuf an, der ebenfalls mit dem Problem zu kämpfen hatte, der Sohn eines Königs zu sein. Anduin schenkte ihm den Hammer "Fearbreaker", den er zuvor von Magni Bronzebart bekommen hatte. Als der Prinz davon erfuhr, dass sein Vater, der immer noch mit seinen Aggressionsproblemen, ausgelöst durch die Fusion mit Lo'gosh, zu kämpfen hatte, mit Agenten des SI:7 Moira ermorden will, eilte er nach Eisenschmiede und kam zum richtigen Zeitpunkt an, um seinen Vater ins Gewissen zu reden. Durch Anduins eingreifen wurde der Rat der drei Hämmer gegründet und weiteres Blutvergießen verhindert. 
 
 

Der Weg des Priesters

Während eines Banketts in Darnassus zur Begrüßung der Worgen als Verbündete der Allianz, traf Anduin zum ersten Mal auf Velen und unterhielt sich mit ihm über das Licht. Anduin war sich sicher, dass das Licht einen Plan für ihn hatte, wusste aber auch, dass Varians mutwillige und überfürsorgliche Natur ihn davon abhalten würden, diesen Plan weiter zu ergründen. Doch er fasste eine Entscheidung und beschloss seinem Vater zu erzählen, dass er von Velen zum Priester ausgebildet werden möchte, um das Schicksal zu verfolgen, dass ihm das Licht zugeteilt hat. Varian war nicht einverstanden, verletzte seinen Sohn in der Diskussion und wollte, dass er in Sturmwind bleibt, wo er sich von Erzbischof Benedictus ausbilden lassen könne.

Trotz der negativen Haltung seines Vaters, ging Anduin nach Velen, um mit ihm die Ausbildung zu beginnen. Velen wusste, dass der junge Prinz ein großartiges Schicksal vor sich hatte und willigte ein. Während seiner Ausbildung in der Exodar erfuhr Anduin, dass Velen den Kataklysmus kommen sah, doch die Bewohner Azeroths nicht darüber informierte. Velen zeigte ihm eine Vision der Brennenden Legion und offenbarte, dass sie noch viel schlimmer sein wird, als Todesschwinge. Anduin versuchte später den durch die bevorstehende Zukunft geblendeten Propheten davon zu überzeugen, dass jetzt gehandelt werden muss, denn jedes Leben ist ein Universum, welches gerettet werden muss. Velen besann sich und sagte Anduin, dass er zu einem mächtigen Priester und weisen König heranwachsen wird.

Anduin kehrte zum Todestag seiner Mutter nach Sturmwind zurück, nur um festzustellen, dass sein Vater sein Temperament immer noch nicht unter Kontrolle hatte. Später trafen sie sich an dem Grabe von Tiffin Wrynn und sprachen sich aus. Das böse Blut zwischen Vater und Sohn verschwand und Varian entschuldigte sich bei Anduin dafür, dass er so blind war und nicht sah, dass sein Sohn bereits zu einem gewissenhaften und starken Mann herangewachsen ist.
 
 

Der Hass und der Krieg

Anduin, weiterhin vertieft in seiner Ausbildung bei Velen, erfuhr von den schlimmen Ereignissen in Theramore und reiste nach Sturmwind. Er fand seine von Rachegedanken erfüllte "Tante" Jaina vor und konnte nicht begreifen, wie sie sich so verändern konnte. Anduin verachtete den Vorschlag einen Krieg gegen die Horde zu beginnen, da mit Sicherheit nicht alle Anhänger der Horde mit der Entscheidung von Garrosh Höllschrei einverstanden waren. Sein Vater war derselben Meinung und sie bekamen eine entsprechend wütende Antwort von Jaina, die blind vor Wut aus Sturmwind verschwand. 

In den folgenden Tagen hatten Anduin und sein Vater viele Gespräche, in denen Anduin versuchen wollte zu verstehen, was Hass aus Menschen machen kann. Es wurde ihm klar, wieso ein Krieg mit der Horde unvermeidlich war. Während einer Kriesenbesprechung mit den Vertretern der Allianz in Sturmwind gaben Anduin und Varian eine inspirierende Rede gegenüber ihren Verbündeten ab und versuchten ihnen zu erklären, dass ein Kampf gegen die Horde nicht mit Hass im Herzen geführt werden sollte. Es sollten stets die moralischen Grundwerte der Allianz eingehalten werden. Man kämpft für Ehre und Gerechtigkeit, nicht für Rache. Hinterlistige Taktiken, wie die von Garrosh, werden nicht toleriert. Anduin segnete seinen Vater und die Verbündeten mit dem Licht, die somit auf das Schlachtfeld zogen, während Anduin zurückblieb um auf das Königreich Acht zu geben. 
 

 

Die Lehren von Pandaria

Während einer diplomatischen Mission wurde Anduins Schiff von der Horde angegriffen, woraufhin der junge Prinz und die Mannschaft auf Pandaria strandeten. Varian, in großer Sorge um seinen Sohn, schickte Agenten des SI:7 los, um ihn zu finden. Anduin, der seinen Weg durch den Jadewald mehr oder weniger sicher überstand, wollte jedoch auf Pandaria bleiben, um die heilende Macht der Gewässer des Tals der Ewigen Blüten zu erforschen. Er lernte die Himmlischen Erhabenen kennen und versuchte den Tempel des roten Kranichs vor dem Sha der Verzweiflung zu beschützen, bevor er später zum Tempel des weißen Tigers ging, in dem er auf seinen alten Freund Baine Bluthuf traf. Zusammen mit den Helden Azeroths bestanden sie die Prüfung von Xuen, woraufhin das Tor zum Tal geöffnet wurde. Später half Anduin mit seinen Kräften des Lichts die Mogu davon abzuhalten in den Mogu'shan Palast einzutreten.

Während des Aufbaus der Löwenlandung in der Krasarangwildnis gab es ein Wiedersehen von Anduin mit seinem Vater. Er versuchte Varian zu erklären, dass der Krieg zwischen Horde und Allianz Pandaria vergiften und somit zerstören würde, was unbedingt verhindert werden muss. Varian berücksichtigte seine Bitte und wies seinen Sohn an, ihm zu vertrauen. Als die Soldaten der Allianz mit der Energie der Sha infiziert wurden, gab es ein erneutes Gespräch zwischen Sohn und Vater. Wolle man diese Macht nutzen und als Waffe einsetzen? Anduin riet davon ab, da einfach ein zu hohes Risiko darin bestand die eigenen Leute zu opfern. Varian kam zu dem selben Entschluss und zerstörte das eingefrorene Sha, welches sich vor den beiden befand. 

Nachdem die Horde die Götterglocke aus Darnassus gestohlen hatte, machte sich Anduin auf die Suche nach dem Hammer der Harmonie. Später dann kam es zu dem Showdown zwischen Garrosh und Anduin, der versuchen wollte den Kriegshäuptling selbst aufzuhalten die Glocke zu benutzen, um seine Soldaten mit Sha-Energie zu verstärken. Die Glocke wurde zerstört, begrub Anduin unter sich und fügte ihm schwere Verletzungen zu. Garrosh ließ den totgeglaubten Anduin liegen und zog sich zurück. Der schwer verletzte junge Prinz wurde von den Helden der Allianz zur Löwenlandung gebracht. Varian und Jaina, außer sich vor Wut, schworen Garrosh dafür bezahlen zu lassen. 
 

 
Anduin wurde von den Nebelwirkern der befreundeten Pandaren geheilt. Während er sich von seinen Verletzungen erholte, traf er auf den schwarzen Prinzen Furorion, mit dem er viele lange Unterhaltungen führte. Sie hatten oft unterschiedliche Meinung und später warnte Anduin die Helden Azeroth davor das Geschenk von Furorion, die Krone des Himmels, anzunehmen. Nach den Ereignissen rund um den Donnerkönig sah Anduin dabei zu, wie Furorion das Herz von Lei Shen verspeiste. Anduin, angewidert von der Tat des Prinzen und verwirrt von den Visionen, die Furorion sah und über die er ihm berichtete, traute seinen Worten nicht, was der schwarze Prinz als klug empfand, wie er ihm selbst sagte
 
Später, während der Belagerung von Orgrimmar, kämpfte Anduin zusammen mit seinem Vater Seite an Seite mit den Helden Azeroths. Garrosh wurde besiegt und Jaina riet dem König der Horde nun ein Ende zu machen. Varian marschierte mit seinen Wachen zur anderen Seite des Kriegsschauplatzes, wo sich die Anführer der Horde befanden. Anduin, sich nicht darüber bewusst, was sein Vater zu tun plante, rief ihm zu. Sein Vater sagte ihm, dass er das tun muss, was ein König tun muss. Doch anders als gedacht, erlebte Anduin, wie sein Vater Frieden mit der Horde schloss, statt sie anzugreifen. 
 
 
 

Kriegsverbrechen

Die Gerichtsverhandlungen rund um Garroshs Taten begannen und Anduin lud Furorion ein, um ihn Zeuge des Verfahrens werden zu lassen. Die beiden kamen sich während der acht Tage langen Verhandlung näher und freundeten sich an. Außerhalb der Verhandlung besuchte der Prinz von Sturmwind Garrosh mehrmals vor seiner Zelle, da er mehr über ihn und seine Denkweisen erfahren wollte. Unter anderem sprachen sie auch über das Licht und Garrosh fragte Anduin, ob er selbst den Weg des Lichts gewählt habe oder aber das Licht ihn gewählt hat. Später dann verglich Garrosh den Prinzen mit Arthas, woraufhin Anduin ihm klarmachte, dass er in keinster Weise wir er ist. 

Im Laufe der Gerichtverhandlungen erfuhr Varian davon, dass Anduin, Baine und Jaina zusammen Magatha Grimtotem gestürzt hatten, ohne dieses politische Vorgehen mit ihm zu besprechen. Er war verärgert und diskutierte mit Jaina darüber. Der letzte Tag war gekommen und Anduin wollte ein letztes Mal Garrosh besuchen. Auf seinem Weg zu Garroshs Zelle sah Anduin Vereesa in Gedanken herumsitzen. Sie bemerkte ihn und nahm an, dass es vielleicht das Werk des Lichts sei, und sagte ihm, dass Garroshs letzte Mahlzeit vergiftet sei. Anduin rannte zur Zelle, um das Attentat von Sylvanas und Vereesa auf Garrosh zu verhindern. 

Als er dort ankam stand das letzte Mahl bereits vor Garrosh, doch er hatte es noch nicht angefasst. Garrosh erzählte Anduin davon, dass wenn er König sei, die Horde nach Sturmwind marschieren und es vernichten werde. Anduin war sich nicht sicher, ob er Garrosh sterben lassen sollte oder nicht. Garrosh nahm eine Schüssel hoch und im letzten Moment schlug Anduin ihm diese aus der Hand. Garrosh packte Anduins Arm und drohte ihn abzureißen, als er auf einmal sah, wie eine Ratte, die das verschüttete Essen anfing zu verspeisen, qualvoll starb. Er ließ Anduin los und sagte kein weiteres Wort.

Der letzte Tag der Verhandlungen war gekommen und der Kriegsverbrecher hielt seine letzte Rede. Anduin war verwundert darüber, dass Garrosh sich weiterhin für unschuldig hielt. Später dann trafen sich Anduin, Varian und Go'el, die darüber rätselten, wo Chromie abgeblieben war. Der Prinz suchte nach ihr und fand später die Wachen vor Garroshs Zelle bewusstlos auf dem Boden. Eine Stimme kam aus der Zelle und es war Chromie, die Anduin darüber berichtete, dass Kairoz die Vision der Zeit für etwas benutzen würde. Anduin sah sich um und blickte auf Furorion. Er begriff, dass der schwarze Prinz und seine beiden Bodyguards mit Kairoz unter einer Decke steckten. Furorion sagte dem Prinzen, dass er das tun muss, was das Beste für Azeroth ist und er hofft, dass Anduin ihm irgendwann verzeihen würde. Danach ließ Furorion Anduin in Ohnmacht fallen.
 
 

König Anduin Wrynn

Kurz nach der Rückkehr der brennenden Legion verbündeten sich Horde und Allianz, um gemeinsam an der Verheerten Küste gegen den Feind zu kämpfen. Doch Sylvanas ließ Varian im Stich, um ihre eigenes Volk zu retten, wodurch der König von Sturmwind von Gul'dan getötet wurde. Anduin wurde von einem zum anderen Tag der neue König der Allianz und musste die richtigen Entscheidungen in einer großen Krise treffen. Er vertrat die gleiche Meinung wie sein Vater und wusste, dass die Legion nur besiegt werden konnte, wenn Allianz und Horde zusammenarbeiten. Genn Graumähne und Jaina waren erfüllt von Rachegefühlen und Jaina machte deutlich, dass sie und ihre Magier der Kirin Tor niemals wieder mit der Horde zusammenarbeiten würden. Anduin verstand diese Einstellung, doch er beharrte darauf einen besseren Weg zu gehen. 

Im späteren Verlauf der Ereignisse erhielt Anduin den Kompass seines Vaters, den er ihm einst geschenkt hatte und den der König stets nahe bei sich trug. Anduin war wie gelähmt, als er den Kompass entgegennahm und realisierte, dass er bisher keine Zeit hatte, um um seinen Vater zu trauern. Anduin zog sich zurück und kümmerte sich nicht mehr um die Pflichten, die er als König zu erfüllen hatte. Seiner Meinung nach verdiente er die Krone nicht, was die Bewohner Sturmwinds wissen und deshalb auch keinen Glauben an ihm haben. Er beschloss sich vermummt unter das Volk zu mischen, um zu erfahren, was es denkt. Er erfuhr, das die Bürger ihn mögen und respektieren, aber nicht an ihn glauben. Später dann bekam er ein Gespräch zwischen Velen und Genn mit. Der Prophet war weiterhin sehr von Anduin überzeugt, doch Genn wusste, dass Anduin der Mut fehlte, da er nicht die Erfahrungen an der Verheerten Küste gemacht hat.

Der neue König verstand die Bedenken Genns und entschloss sich ins geheim zur Verheerten Küste zu reisen. Dort stand er nun auf dem Kriegsschauplatz, wo sind Vater fiel. Er offenbarte Genn und Velen seine Sorgen darüber das Erbe seines Vaters anzutreten. Er ist nicht der Held, nicht der König, der er war. Anduin fand im Sand eine Seite seines Vaters Schwertes und fiel zu Knie. Genn kniete sich vor den König hin und sagte ihm, dass die Taten seines Vaters heroisch waren und er das Volk herausforderte sich niemals der Furcht zu beugen. Anduin nahm das Schwert seines Vaters auf, sah ihn vor sich und fragte ihn, was er tun soll. Sein Vater antwortet: was ein König tun muss! Anduin verstand es und das Schwert begann wieder zu leuchten.
 

 

Anduins wahrer Weg

Anduin wusste nun, was er zu tun hatte und nahm das Erbe seines Vaters an. Im Cinematic zu Battle for Azeroth sehen wir ihn in einer Löwenrüstung mit dem Schwert seines Vaters, an der Seite seiner Kampftruppen. Doch sein Gesicht ist als einziges vermummt. Man merkt ihm seine Unsicherheit an, denn den Weg des Kriegers, den er gerade bestreitet, wollte er niemals gehen. Doch will er seinen Vater nicht enttäuschen. Während des kurzen Kampfgefechts verliert er seinen Helm und wir sehen, wie ihm die Angst und Ungewissheit ins Gesicht geschrieben ist. Wie soll er sein Volk regieren und retten, wenn er sich selbst nicht treu ist? 

Er begreift, dass nicht das Schwert und die Rüstung einen guten König ausmachen, sondern seine Taten, und lässt das Schwert seines Vaters fallen. Er glaubt an die Kraft, an die er schon immer geglaubt hat: die des Lichts. Anduin wirkt eine mächtige Heilung und belebt seine Truppen wieder. Sein Gesichtsausdruck ändert sich, denn er weiß nun wieder, welchen Weg er beschreiten wollte und nun auch gehen wird. Zusammen mit seinen Kämpfern stürzt er sich in den Kampf. 
 
 

Abschließende Worte

Wir haben Anduin nun schon acht Jahre lang begleitet und gesehen, wie er vom jungen Prinzen zu einem Mann und König der Allianz wurde. Die Beziehung zu seinem Vater war schwer, doch er beugte sich nicht dem Zukunftsplan, den Varian für ihn hatte, sondern ging seinen eigenen Weg, den Weg des Lichts. Im Laufe der Jahre zerstritt er sich zwar mit seinem Vater, doch zum Ende hin, lernten beide etwas dazu und kämpften gemeinsam für eine friedvolle Welt. Doch bringt der Weg des Friedens auch Kosten mit sich, wie Anduin schweren Herzens erfahren musste, als Varian starb. Nach einer längeren Ungewissheit, geplackt von Selbstzweifeln, schöpft Anduin jedoch neuen Mut aus den Worten seines Vaters. Aber möchte der junge König den gleichen Weg gehen, wie es sein Vater getan hat? Nein, denn auch wenn der Frieden schwer zu erreichen ist, Anduin weiß, dass das Licht ihm zur Seite stehen wird.

Und nun sind wir gespannt darauf, wie die Geschichte und Reise von Anduin in Battle for Azeroth weitergehen wird. Viele schwere Entscheidungen wird es zu fällen geben und es wird garantiert eine Zerreißprobe für den jungen König sein. Fraglich ist noch, wie die Beziehung zwischen Anduin und seiner verärgerten "Tante" Jaina weitergehen wird und auch, welche Rolle Genn Graumähne im Krieg gegen Sylvanas als Berater des Königs einnimmt. Versucht er, komme was wolle, die Horde zu bekämpfen und Anduin davon zu überzeugen, dass dies der richtige Weg sei? 
Andi

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Dendras - Mitglied
Ich bekomm immer eine Gänsehaut wenn ich den Trailer seh von BfA. Mal gespannt wie die Entscheidungen sein werden und die Geschichte so verläuft. Schöner Artikel. :-)
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Nymeria - Mitglied
Doch Sylvanas ließ Varian im Stich, um ihre eigenes Volk zu retten, wodurch der König von Sturmwind von Gul'dan getötet wurde. 
Für die Allianz hat es so ausgesehen, aber es entspricht nicht den Tatsachen. Vol'jin war schwer verwundet und bat Sylvanas dafür zu sorgen, dass die Horde nicht untergeht. Im Ingame-Cinematic auf Hordenseite sieht man deutlich wie sie zögert, ehe sie den Rückzug befiehlt. Zudem versucht sie, den schwerverletzten Vol'jin in Sicherheit zu bringen. Mir hätte daher eine Formulierung wie "Doch Sylvanas ließ Varian SCHEINBAR im Stich" besser gefallen.

Edit: Außerdem impliziert der Satz dass Varian NICHT getötet worden wäre, wenn Sylvanas ausgeharrt hätte - was jedoch ebenfalls nicht stimmt. Vielmehr wären alle gestorben. Außer Sylvanas, die dann allerdings eine weitere Val'kyr hätte benutzen müssen.

Davon ab, ein sehr schöner und ausführlicher Artikel - vielen Dank, Andi!
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Muhkuh - Mitglied

 die dann allerdings eine weitere Val'kyr hätte benutzen müssen.


Wäre nicht möglich gewesen, ihre drei Val'kyr, Arthura, Daschla und Agatha haben sich bereits geopfert für ihr Leben, mehr hat sie nicht - darum war sie in Sturmheim, um mehr bzw. neue Val'kyr zu bekommen, denn ohne stirbt ihr Volk aus.
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Nymeria - Mitglied
Ah okay, danke Muhkuh. Hab da wohl nicht aufgepasst und dachte, sie hätte noch eine übrig gehabt, jetzt ist sie komplett ohne? Au weia. o.O
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redcloud - Mitglied
Schöner Artikel Andi!

Ich sehe es nicht so, dass Sylvanas oder die Horde Varian an der verheerten Küste verraten haben. Graumähne möchte das vielleicht gern so sehen, weil es ihm gut in den Kram passt, das heißt aber nicht, dass es auch so war. Die Hordetruppen waren geschlagen, Vol‘jin, ihr Kriegshäuptling, tödlich verwundet, und Sylvanas tat das einzig Vernünftige: Die wenigen Überlebenden in Sicherheit bringen, wo nichts mehr zu gewinnen war. Leider hat Varian das nicht rechtzeitig mitgeschnitten, aber was hätte Sylvanas denn tun sollen? Auch ums Leben kommen? Was hätte das geändert? Nein, ich sehe da einfach keinen Verrat. 

Kleine Anmerkung:
Kämpfe werden bestritten und Wege beschritten. ;-)

mfg,
red
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reykur - Mitglied
Genau genommen hat der Kriegshäuptling den Rückzug befohlen, Sylvanas ihn umgesetzt. Was man ihr allerdings durchaus vorwerfen kann, ist, dass sie ihre Verbündeten, und die Allianz war zu dem Zeitpunkt genau das, nicht darüber richtig informiert hat. Klar das Graumähne steil geht, einfach weil es ihm gut in den Kram passt und das ist das mit der Erwartungshaltung, da will man missverstehen.
Verrat nicht, fehlende Kommunikation ja.

Ändert aber nichts an der Sache, dass sich die Fronten jetzt erst mal verhärtet haben, eben weil es anschließend keinen Dialog gab und Sylvanas wie Graumähe es viel wichtiger fanden ihren Privatunternehmen weiter zu führen.

So oder so tut mir Anduin ein wenig leid. Bleibt zu hoffen, dass er keinen zu großen Knacks bekommt, sondern den umsichtigen Blick den er oft schon zeigte wieder findet.
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Fabiel - Mitglied
Ihr Vergesst aber eine sache woher sollte die allianz wissen das sylvanas den rückzug angeordnet hatt damit die horde überlebt . Aus der sicht der allianz war es so und jeder ali hatt so gedacht als er das video sah bis man sich das video von der horde angeschaut haben . Warum sollte Gen nicht denken das wir verraten worden sind der kann sich schließlich net die blizz videos anschauen also ist es nur logisch das die allis so denken und Gen sowie Anduin Rache für den verrat wollen. Aber Anduin will es garnicht den wie wir aus der lohre wissen verabscheut er gewalt er hatt sogar Garrosch gerettet. Ich denke das er wegen in einer situation die uns noch nicht bekannt ist dazu gezwungen wird in den krieg zu ziehen um sein volk zu schützen. WIr werden sehen was passiert.
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Muhkuh - Mitglied
. Ich denke das er wegen in einer situation die uns noch nicht bekannt ist dazu gezwungen wird in den krieg zu ziehen um sein volk zu schützen. 

Du meinst, eine Situation wie zB. die, dass Teldrassil lichterloh brennt?
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Fabiel - Mitglied
Nein ich denke nicht das das der grund ist, warum ausgerechnet Anduin in krieg zieht, ich denke da ist noch was anderes, hatte mir gedanken gemacht und das ist nur eine ide bzw das könnte ich mir vorstellen . Da Azeroth ein Titane ist, auf dem wir leben bzw Horde Allianz und Bedenkt man das sie verletzt wird nach dem tod von 
kil'jaeden, mit dem riesiegen Wunde, könnte ich mir vorstellen das sie am sterben ist. Da sie wen sie will mit den Völkern oder Personen komunizieren kann siehe Magni Bronzebart. Vielleicht ist Azeroth für den krieg verantwortlich vielleicht will sie das sich beide Völker auslöschen oder aber verschwinden. oder wie auch immer. Vielleicht Wird Azeroth verschwinden und wir müßen uns zu einer Neuen Heimat begeben . Wenn sie mit Magni reden konnte dann wird sie auch in der lage sein Gedanken zu Manipulieren . WIe gesagt das ich nur ne fixe ide aber ich könnte mir gut vorstellen das es so kommt ist aber nur meine Meinung .
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