25. November 2019 - 11:45 Uhr

Blizzard - Übrig bleibt eine Community Managerin für ganz Europa!

Wir schweifen heute mal nicht ganz so weit aus, denn die Tatsache, dass es in den letzten Monaten allerlei Entlassungen und Kündigungen bei Blizzard gab, die ist wohl allseits bekannt. Vor etwa einem Monat berichteten wir über den Abschied vom deutschen Community Manager Toschayju, der letzte Vertreter für die deutsche World of Warcraft-Community bei Blizzard. In diesem Beitrag bekommt ihr auch noch einmal eine Zusammenfassung zu den Geschehnissen seit Anfang des Jahres.

Am Freitag erreichte der komplette Umstrukturierungsprozess bei Blizzard einen neuen, in unseren Augen negativen, Meilenstein. So gaben die beiden Community Manager Aerythlea und Rynundu bekannt, dass sie ab sofort nicht mehr als CM bei Blizzard tätig sind. Rynundu war der überhaupt letzte deutsche Community Manager im Unternehmen. Er kümmerte sich in den letzten Jahren um Hearthstone und Diablo, nachdem er bereits einige Zeit lang für World of Warcraft zuständig war. Anders als Aerythlea bleibt Rynundu aber im Unternehmen und arbeitet zukünftig im Lokalisierungs-Team.

Nun sieht es so aus, dass nur noch eine einzige Community Managerin für ganz Europa übriggeblieben ist: Thyvene. Wobei sie an sich keine Community Managerin ist, sondern als Community Developer arbeitet. Quasi die Teamleiterin für die Community Manager, wovon es nun (für Europa) endgültig keine mehr gibt. Weiterhin arbeiten bei Blizzard aber diverse PR- und Social-Mitarbeiter, die uns z.B. mit Beiträgen auf der offiziellen Webseite oder in den sozialen Medien versorgen. Aber man hat bereits in den letzten Wochen gemerkt, dass sie einiges zu tun haben und Beiträge, die auf der amerikanischen Webseite veröffentlicht wurden, erst sehr spät bei uns ankamen. 

Jeder kann sich jetzt seine eigene Meinung dazu bilden und wir werden da auch nicht viel zu sagen. Die Spieleschmiede wird sicherlich nicht ohne Grund die ganzen Umstrukturierungen vornehmen. Eventuell ist ein Community Management nicht mehr zeitgemäß und man braucht es nicht mehr? Zum Vergleich: früher gab es bei Blizzard pro Spiel und Region gleich mehrere CMs. Ich persönlich denke, dass wir spätestens rund um den Release von Shadowlands sehen werden, was all das für Auswirkungen auf die Community-Arbeit hat. Klar ist auf jeden Fall, dass in nächster Zeit nicht mehr viel in den europäischen Foren passieren wird und auch die Social Media-Kanäle werden nur noch mit den wichtigsten Infos aktualisiert.

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sedridor107 - Mitglied
Die Frage ist jetzt natürlich wie viele GMs bleiben?
Die Rolle der CMs ist ein bisschen überbewertet. CMs sind nur das Verbindungsstück zwischen Forum und Devs. Die GMs hingegen sind die Typen die alle Tickets bearbeiten und bei Support Anfragen im Game helfen. Ein schwund bei denen wäre weitaus schlimmer!
Teron - Mitglied
Bei dem offensichtlich massiven Spielerschwund, braucht man nicht mehr als einen. Falls überhaupt einen.
Muhkuh - Mitglied
Die Entlassungen wurden schon Ende des ersten Quartals bzw. im zwriten Quartal dieses Jahres ausgesprochen - und wohl schon ein Weilchen vorher beschlossen - das europäische Arbeitsrecht verschiebt das bloß um ein paar Monate.
Erenjaeger - Mitglied
Wir alle wissen nicht was deren generelle aufgabengebiete sind und ob man mehrere Manager für eine Region braucht. Aber eine für ganz EU ist wirklich nicht viel. Alleine wegen der spreche könnte man doch auf eine pro Land /sprschregion gehen. 
AFGhane - Mitglied
Allen Brack (CEO von Activison ... sorry: von Blizzard) sagt doch: wir hören auf Euch Fans ... also: Alles wird gut!!!
Da keiner mehr bei Blizzard zuhören kann weil nicht mehr vorhanden .... wird alles gut - für Activision :(
Muhkuh - Mitglied

Ganz ehrlich, für die wöchentliche/monatliche Zusammenfassung der Communitymeinungen und deren Weitergabe an die zuständigen Stellen (="auf die Spieler hören"), braucht es nicht zwangsläufig Community Manager, darum ist deren Aufgabenfeld auch weitaus breiter aufgestellt. Das ist nicht das, was verloren geht, wenn fast keine Communitymager mehr da sind. Die anderen Dinge im "Kundenkontakt", die nun fehlen werden, wiegen da weitaus schwerer.

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kaito - Mitglied
Blizzard: "Fuck the EU!"

Aber klar, wenn die Politiker da es schon vor machen.
Wofür gibt es google translate ;)
Muhkuh - Mitglied
Nicht nur die EU ist hier betroffen. Auch Ozeanien, Südamerika und ja, auch NA, haben einiges an CM verloren.
kaito - Mitglied
Echt jetzt? DAS ist deine Begründnung für was genau?
Oder nur eine Unterstreichung für mein "Wofür gibt es google translate"?
 
Muhkuh - Mitglied
Echt jetzt? DAS ist deine Begründnung für was genau?

Dass es nicht "Fuck the EU" seitens Blizzard heißt, sondern "Fuck the community service". SO schwer ist das aber nicht zu verstehen. 
Sekorhex - Mitglied
Dann wäre es wohl das beste EU Forum zu meiden und dann in US unterwegs zu sein.
Blades - Mitglied
Das Forum scheinen aktuell primär die "Forum Ambassador" zu bearbeiten. Afaik unterstützt von div. GMs. Dort dürften ev. übersetzte Blueposts leiden aber nicht die Forenadministration bzgl. Meldungen und so, die hat Toschayju eh nicht selbst gemacht (überwiegend ;-)).
Viel problmematischer dürften die anderen CM Aufgaben werden. Influencerbetreuung, Fanseitenbetreuung, Ansprechpartner für diese, Events vorbereiten,.....

Dinge die man als Spieler eher indirekt bemerkt die aber trotzdem weh tun.
Sekorhex - Mitglied
Auch richtige moderation im Forum ist im EU nicht richtig gegeben. So oft was ich da schon gelesen habe von beleidigungen bis hin klarnamen veröffentlichungen.
Blades - Mitglied
Da passiert zu 99% nur auf Melden etwas, wenn man es meldet wird aber normalerweise auch reagiert.
Sartan - Mitglied
wenn man keine Community ist, braucht man auch keinen Community Manager
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Kezan - Mitglied
"Wir wollen mehr auf die Spieler hören"





...halt nur nicht die in Europa
Muhkuh - Mitglied
Ganz ehrlich, für die wöchentliche/monatliche Zusammenfassung der Communitymeinungen und deren Weitergabe an die zuständigen Stellen (="auf die Spieler hören"), braucht es nicht zwangsläufig Community Manager, darum ist deren Aufgabenfeld auch weitaus breiter aufgestellt. Das ist nicht das, was verloren geht, wenn fast keine Communitymager mehr da sind. Die anderen Dinge im "Kundenkontakt", die nun fehlen werden, wiegen da weitaus schwerer.
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sedridor107 - Mitglied
@Muhkuh Für Kundenkontakt und Support sind doch die GMs zuständig nicht die CMs oder nicht? Hoffen wir mal das von denen nicht auch nur noch einer übrig ist :(
Muhkuh - Mitglied
Für Kundenkontakt

"Kundenkontakt" ist mehr als "Support". Aufgabe der CMs ist zB. die Organisation und Planung von Community-Events, Influencer- und Fanseitenkontakt/-betreuung, usw..
Kethesta - Mitglied
Auf die Spiele wirkt sich das aber nicht aus, habe ich das richtig verstanden? Wird dann eher die europäische Community so behandelt, als wäre sie garnicht vorhanden?
Sousou - Mitglied
Rynundu war ja auch bevor er CM wurde im Lokalisierungs-Team. Ich erinner mich noch an die ganzen Debatten über Eisenschmiede vs. Ironforge.
Blades - Mitglied
Rynundu war ursprünglich Gamemaster. Er hat dann seine ersten Forenschritte im Kundendienstforum gemacht (da sind GMs dafür zuständig) und ist dann ins Community Management gewechselt.
Muhkuh - Mitglied
Da bin ich ja gespannt, wie Thyvene da solo die Community auch noch "developen" kann, was ja ihre eigentliche Hauptaufgabe wäre, die Community - "Entwicklung".
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