26. November 2018 - 08:57 Uhr

BlizzCon 2018 - Interview: Anduins letzter Kampf, Kriegsfront & mehr!

Wenn man denkt es kommt Nichts mehr, kommt von irgendwo doch noch ein Interview der BlizzCon 2018 her. Die Hausmesse ist ja auch erst drei Wochen her. Aber gut für uns, so gibt es nämlich erneut ein paar Infohäppchen, wovon einige äußerst interessant sind. Vor allem für Lore-interessierte Fans. Geführt wurde das Interview von den beiden englischen Youtubern Taliesin & Evitel, die die Chance hatten Lead Game Designer Kevin Martens und Assistant Technical Director Frank Kowalkowski ein paar Fragen zu stellen. Wirklich viele interessante Details gab es nicht, aber ein paar Highlights haben wir euch dann doch herausgeschrieben! 


Die interessantesten Infos aus dem Interview

  • Der Comic "Son of the Wolf", der zu Legion veröffentlicht wurde, ist nur eine mögliche Zukunft. Sie ist nicht in Stein gemeißelt. Es kann sich immer alles ändern. Falls diese Zukunft eintreffen sollte, bedeutet das, dass Anduin den Krieg auf jeden Fall überleben und noch viele Jahre auf Azeroth verbringen wird. Bis es dann mit dem finalen Kampf von Licht gegen Schatten losgeht.
     
  • Die Entwickler haben viele Wünsche für mögliche Kriegsfronten in der Zukunft. Auch welche, in denen es nicht direkt um den Fraktionskrieg geht. Kevin würde z.B. gerne eine Kriegsfront in Drustvar haben, wo man gegen die Hexen und ihre Waldkreaturen kämpft. Frank hätte gerne eine Kriegsfront in Vol'dun, um den Vulpera etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken.
     
  • Der Wechsel der Volksboni und der Rassenwechsel in der Schlacht von Dazar'alor werden auf jeden Fall drinbleiben. Die Spieler sollen ein 1:1-Gefühl bekommen, wie es ist, die gegnerische Fraktion zu spielen.
     
  • Es sollte immer eine Balance von schlimmen Events in World of Warcraft geben. Die Vernichtung von Teldrassil war ein Desaster für die Nachtelfen. Als Gegenzug wird nun von der Allianz Dazar'alor angegriffen, was für einen wichtigen Charakter nicht gut enden wird.
     
  • Die Schlacht von Dazar'alor war als Schlachtzug schon lange auf dem Plan der Entwickler für Battle for Azeroth. Es war keine spontane Entscheidung. 
     
  • Die Beliebtheit von Zappi Boi war auf jeden Fall nicht geplant. Und nur auf Grund dessen, wurde er nun auch in die Storyline von Saurfang eingebaut.
     

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FionSilberpfeil - Mitglied

Es sollte immer eine Balance von schlimmen Events in World of Warcraft geben. Die Vernichtung von Teldrassil war ein Desaster für die Nachtelfen. Als Gegenzug wird nun von der Allianz Dazar'alor angegriffen, was für einen wichtigen Charakter nicht gut enden wird.


Ahjo....Horde vernichtet eine Allianzhauptstadt mitsamt Zivilisten und wie antwortet die Allianz? Vernichtet eine Trollhauptstadt einer Fraktion, die wir erst kürzlich trafen...und dann jammert Anduin auch noch, wir müssten vorsichtiger sein, wir könnten ja gewinnen wenn wir richtig angreifen....
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Mavf - Mitglied
Zumal die Stadt zwar geraidet wird, aber ja nicht zerstört wird. Stellt also nicht wirklich ein Gegengewicht dar. 
wenn ich das richtig verstanden habe geht das ganze auch für 2 Charaktere nicht gut aus, nämlich rastakan und mekkadrill. 
die Allianz verliert also bisher eine 14 Jahre alte Hauptstadt und einen seit 14 Jahre existierenden fraktionsanführer.
Die Horde verliert einen frisch eingeführten Charakter, gewinnt dadurch ein Volk mehr, muss aber damit leben das ihre neue Stadt als Raid eingeführt wird.. unterstadt zähl ich mal nicht mit zu weil da am Ende keiner gewonnen hat. 
Ausbalanciert.
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Tendas - Mitglied
Der farblose Gnom der in 14 Jahren weniger Story hatte als Rastakhan in der aktuellen Levelphase? Also da wiegt der Verlust von Rastakhan schwerer.
Außerdem Hat die Allianz in Undercity gewonnen, erst als dies Gewissheit war, hat Sylvanas alles hochgehen lassen. Somit kann auch UC genau wie Teldrassil von keinem mehr genutzt werden.
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Lohatar - Mitglied
Ok also was Balance angeht
Was war dan mit Unterstadt? 
War das kein Desaster für die untoten oder fanden die ihre Hauptstadt eh doof? :D 
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Ereglith - Mitglied
Du vergisst die klitzkleine Kleinigkeit, dass es nicht die Allianz war, die Unterstadt vernichtet hat.
Die Allianz hat da angegriffen. Ja.
Aber abgefackelt - oder Besser: ins Chaos gestürzt - hat das Sylvanas.
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kionus - Mitglied
wait! der Verlust unterstadts ist nicht Sylvanas Schuld. Zwar war sie es die am ende die reißleine gezogen und Lordaeron lieber zerstört hat als es den feinden zu übergeben (womit sie vermutlich den Fall des nördlichen kontinentes an die Allianz verhindert hat), aber verloren hätte die Horde die Stadt so oder so.
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Tendas - Mitglied
Die Allianz hat die Schlacht um Undercity eindeutig gewonnen und auch erst als das endgültig feststand hat Sylvanas getan was getan werden musste.
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kaito - Mitglied
"wait! der Verlust unterstadts ist nicht Sylvanas Schuld."

Du lebst auch hinter dem Mond, oder? Nur um es noch mal klar zu machen, weil das scheint bei dir nicht angekommen zu sein, so ist der Angriff auf UC im direkten Zusammenhang mit dem Angriff und dem völligen zerstören des Baums der Elfen zu sehen. Aber klar, das ist ja nicht Sylvanas Schuld, ja ne is' klar.
Hin zu kommt, das der völlige Verlust von UC sehr wohl ihre Schuld ist, denn sie hat der Horde jegliche Möglichkeit genommen die Stadt wieder zurück zu erobern. Damit hat sie nicht nur aktuell, sondern auch in Zuknuft dafür gesorgt, dass die Horde dort nie wieder ein durchaus strategisch gute Stelle nutzen kann. Stimm, extrem gut durchdacht. Oder eben doch nicht.
Unter dem Schnitt ist Sylvanas also für den Verlust und die komplette Zerstörung und nicht wieder Aufbaubarkeit zweiter Städte und deren Umland verantwortlich.
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lkionus - Mitglied
Durch die Zerstörung Unterstadts wurde zwar eine strategisch wichtige position zerstört, aber der nutzen der Stadt wäre für die allianz deutlich größer als für die Horde. Die verlassenen kontrollieren immernoch den Silberwald, Gilneas und die Hügellande, also alle Küstenregionen. Mit Tirisfal hätte die Allianz einen sicheren Brückenkopf gewonnen über den sie truppen landen könnten. Jetzt ist der einzige sichere Weg Truppen auf den nördlichen Kontinent zu bringen das Arathihochland.  

Abgesehen davon hätte Sylvanas die Schlacht gewonnen wenn Blizzard nicht mit ihrer bescheuerten deus ex machina lösung gekommen wären. Das ist schlimmer als das battle of the bastards.
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Kronara - Mitglied
@kaito
So etwas wie "nie wieder" gab und gibt es nicht WoW nicht! Wer die Seuche erschaffen kann, kann sie auch heilen, wenn er will.

Sorry, aber UC wäre auch ohne die Aktionen von Sylvannas verloren gewesen. Die Allianz hätte ja UC nicht angreifen müssen. Das war deren Entscheidung und kein Naturgesetz, dass sie dazu zwang!

@lkionus
Beim ersten Teil muss ich dir zustimmen.
Bzgl. dem zweiten Teil hast Du aber unrecht. UC wäre so oder so gefallen. Dazu war die Allianz zahlenmäßig einfach viel zu überlegen. Sylvannas hat die Seuche auch erst frei gelassen, als nichts anderes mehr ging.
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kionus - Mitglied
@kronara  nachdem Sylvanas das erste mal die Seuche eingesetzt hat waren die Allianz Streitkräfte eigentlich gebrochen, die Belagerungswaffen waren zerstört, die Reihen gebrochen und aufgelöst und abgeschnitten von der Stadt. Wenn sie nicht mit Gasmasken bis zur Mauer laufen wollten und dann daran hochklettern, dann war der Rückzug die einzige Option. 
(oder zumindest die Stadt solange weiter belagern bis neue Belagerungstürme gebaut wurden und man etwas gegen die Seuche tun konnte, bis dahin wäre aber vermutlich schon Horden Verstärkung eingetroffen, hätte die Allianz zwischen sich und der Stadt eingezwängt und aufgerieben)  

Ohne Jaina wärs das gewesen.
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Kyriae - Mitglied
Da Anduin quasi der Rote Faden von WoW ist, denke ich mal schon, dass er den ganzen Kram überleben wird. Ob er die ganze Zeit der liebe nette Anduin bleibt, ist eine andere Sache
Interessant wäre es schon, wenn wir Anduin für eine Weile an die Leere verlieren würden, erfahren, dass nur er Azeroth von der Verderbnis befreien kann, und wir dann versuchen müssen ihn wieder zurückzuholen. Auf unsere Seite und als Priester des Lichts. 
Andeutungen in diese Richtung gibt es ja schon seit einigen Jahren, die letzte Große kam ja von Garrosh.
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Sascha117 - Mitglied
Der rote Faden ist für Allys auch besser sichtbar, da die Horde schon alles rot anmalt^^
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Jasteni - Mitglied

Der Wechsel der Volksboni und der Rassenwechsel in der Schlacht von Dazar'alor werden auf jeden Fall drinbleiben. Die Spieler sollen ein 1:1-Gefühl bekommen, wie es ist, die gegnerische Fraktion zu spielen.

Und darauf könnte man doch Fraktionsübergreifendes Raiden einführen. Story technisch wäre es völlig egal und ausserhalb des Raids wäre es einfach nicht möglich zusammen zu spielen.
Auf Schlachtfelder, dort wo der Fraktionskrieg eig. am meisten toben sollte, ist es auch möglich für die Gegnerische Fraktion zu spielen. Warum das System dann noch etwas ausweiten.
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Jasteni - Mitglied

Warum das System dann noch etwas ausweiten.

Warum das System dann nicht noch etwas ausweiten. So sollte der Satz sein =D
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Kyriae - Mitglied
Ich wäre für fraktionsübergreifendes Raiden per LfR für die früheren Raids während der Levelphase. Immer wenn ich frage, ob Leute in dem entsprechenden Level Lust haben einen Raid zu machen heißt es: Kann man solo machen.
Jo, wenn ich 120 bin, aber dann brauch ich diesen Raid nicht mehr von der Story her. 

Fraktionsübergreifendes Raiden im aktuellen Content nur, wenn es zur Story passt und das passt es derzeit nicht wirklich. Vielleicht bekommt die Horde die Möglichkeit auch von der Lore her als Söldner für die Allianz bzw Anduin (ähnlich wie Valeera Sanguinar, die ja eine Blutelfe ist, sich aber dem Haus Wrynn verpflichtet fühlt) zu verdingen. 

Mein persönlicher Raid-Traum ist immer noch ein Raid für jeweils die Fraktion, den man nur mit 10 Leuten machen kann (auch im LfR-Mode), man dann nach dem letzten Boss auf einander trifft, es gibt ein kurzes Scharmützel und dann tauchen noch mal 3-4 Raidbosse auf, die man nur gemeinsam als 20er Schlachtzug erledigen kann. 
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Kelathras - Mitglied

Und darauf könnte man doch Fraktionsübergreifendes Raiden einführen. Story technisch wäre es völlig egal und ausserhalb des Raids wäre es einfach nicht möglich zusammen zu spielen.
Auf Schlachtfelder, dort wo der Fraktionskrieg eig. am meisten toben sollte, ist es auch möglich für die Gegnerische Fraktion zu spielen. Warum das System dann noch etwas ausweiten.


Weil die Änderungen um Raid halt mal garnichts mit fraktionsübergreifendes Raidsystem zu tun hat. Sondern eher im Gegenteil. Es ist ein fraktionsspezifischer Raid, der je nachdem, ob man Horde oder Allianz spielt, sogar anders abläuft!
Der Switch ist doch nur dafür da, dass alle Spieler, alle Boss machen können. Und das bekommt man bei den Hordebossen nur verdeutlicht, indem man als Ally die Hordesachen als Alibihordler nachspielt.

Das Video von Andi dazu ist, mal am Rande erwähnt, sehr aufschlussreich.

Aber:
Ja, möglich wäre auch (und ich würde es begrüßen!) dass man mal einen oder 2 Raids, als Allianz und Horde gemeinsam einen Raid startet.
Entweder man kann diesbezüglich, Spieler der anderen Seite einladen, oder (was auch lustig wäre) dass via Zufallsprinzip, die Hälfte des Raids zur gegnerischen Fraktion wird. ^^
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Jasteni - Mitglied

Weil die Änderungen um Raid halt mal garnichts mit fraktionsübergreifendes Raidsystem zu tun hat. Sondern eher im Gegenteil. Es ist ein fraktionsspezifischer Raid, der je nachdem, ob man Horde oder Allianz spielt, sogar anders abläuft!
Der Switch ist doch nur dafür da, dass alle Spieler, alle Boss machen können. Und das bekommt man bei den Hordebossen nur verdeutlicht, indem man als Ally die Hordesachen als Alibihordler nachspielt.

Aber darauf kann man ja aufbauen. Jeder Spieler weiß ganz genau welche Rasse er bei der anderen Fraktion spielen wird.
Demnach sollte man Fraktionsübergreifend einladen und dann den Raid auf Horde bzw. Allianz einstellen.
Und da auch mein Hinweis das es im PVP schon so ähnlich abläuft. Nur das Gruppenbildung müsste eig. noch eingeführt werden.
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Vengeance - Mitglied
Rassenboni streichen fertig, rassen sind eh nur optik und die top 100 world first spieler machen auch nur min/maxing was vllt 5dps mehr bringt 

Für die "die hard" spieler ist das natürlich hier kein guter Kommentar sorry^^
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kaito - Mitglied
"Die Spieler sollen ein 1:1-Gefühl bekommen, wie es ist, die gegnerische Fraktion zu spielen."

Bei dem Satz hab ich echt überlegt, ob da jemand jegliche Hirnzelle vorher abgeschaltet hat, oder ob sich da nur extrems unglück ausgedrückt wurde.
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Jasteni - Mitglied

Bei dem Satz hab ich echt überlegt, ob da jemand jegliche Hirnzelle vorher abgeschaltet hat, oder ob sich da nur extrems unglück ausgedrückt wurde.

Wieso das? Das ist eine super überlegung grade um den Top Gilden zu zeigen das die Rassenboni eben nicht so wichtig sind und das man auch als Allianzer den Raid super spielen kann.
Und für alle andere nicht ganz so "0,1% mehr dmg ist voll wichtig" Spieler ist es auch mal eine gelunge Abwechslung.
Das ganze eifnach so nieder zu machen ohne Begründung finde ich da schon echt schwach.
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