24. November 2018 - 08:29 Uhr

BlizzCon 2018 - Interview: Lore, Kodex, Alte Götter & mehr!

Da hat sich doch noch ein Interview von der BlizzCon 2018 im World Wide Web versteckt! Dieses wurde vom russischen Content Creaotr XDlate geführt. Er konnte den Creative Director Alex Afrasiabi und den Technical Director Patrick Dawson vor das Mikrofon bitten. Dabei ging es primär um Fragen, die mit der Geschichte von World of Warcraft zu tun hatten. Inklusive einiger interessanter Antworten. Folgend findet ihr eine Zusammenfassung aller wichtigen Details. Ein Dank an das Übersetzer-Team von WoWHead, die das Gespräch von russisch auf Englisch übersetzt haben.


Zusammenfassung der interessantesten Infos

  • Der Tod ist nicht endgültig in World of Warcraft. Das haben wir in der Vergangenheit schon oft gesehen. Was die Alten Götter angeht, alle die die Helden von Azeroth bisher besiegt haben, können als "tot" gesehen werden. Jedoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass immer irgendein Ereignis stattfinden kann, wodurch einer oder gar mehrere wiederbelebt werden. Diener der Alten Götter gibt es schließlich viele!
     
  • Man sollte die Aussagen von Xal'atath auf jeden Fall nicht immer für voll nehmen. Sie lügt gerne mal, doch unter ihren Lügen befinden sich auch ein paar Wahrheiten. Die Herausforderung dabei ist herauszufinden, was wahr ist. In Patch 8.1 werden wir mehr über den Dolch erfahren!
     
  • So wie die Alten Götter, kann auch Sargeras noch einmal zurückkommen! Er sogar noch eher, denn schließlich ist er nur eingesperrt. Man sollte es so sehen: wenn der rote Stern am Himmel irgendwann nicht mehr zu sehen ist, könnte dies zu einem Problem führen!
     
  • Es könnte gut sein, dass noch ein weiterer Teil der Chroniken erscheint, aber derzeit gibt es dazu keine Pläne.
     
  • Die Entwickler schauen sich immer wieder Möglichkeiten an, um den Spielern die Geschichte von World of Warcraft im Spiel näherzubringen. Eine Art Chronik für die Helden ins Spiel selbst einzufügen, wäre eine tolle Idee. In dieser könnten viele Informationen zu verschiedenen Gegnern stehen, aber auch den Fortschritt, den der Spieler selbst gemacht hat, niedergeschrieben werden. Welche Abenteuer hat man schon erlebt? Es wäre dann wie eine Art von neuem Freischaltungs-System. Tatsächlich gab es dazu auch bereits Ideen im Entwickler-Team.
     
  • Im Abenteuerführer fehlt bei vielen alten Raids und Dungeons der Abschnitt zur Geschichte von Encountern. Alex ist sich darüber bewusst und er würde die fehlenden Infohäppchen gerne nachreichen.
     
  • Das Cinematic-Team von Blizzard ist in den Augen von Patrick Dawson das beste in der Spieleindustrie. Ob der Kosten-Nutzen-Faktor wirklich positiv ausfällt, kann man nicht sagen. Die Cinematics werden aus einer Passion heraus erschaffen und nicht um damit Geld zu verdienen. Das Ziel von Blizzard ist es, den Fans coole Inhalte zu bieten und diese Cinematics sind so ziemlich das Beste, was es gibt. Klar ist aber auf jeden Fall, dass diese kurzen Videos unglaublich kompliziert zu erstellen sind.
     
  • Easter Eggs auf Azeroth werden alle ganz zufällig eingefügt. Es gibt kein Meeting oder so etwas in der Art, in dem man darüber spricht, wo nun was hinkommt. Das machen die ganzen Entwickler einfach selber.
     
  • Den Entwicklern ist bewusst, dass die Artefakt-Formen der Druiden, die bei der Transmogrifikation an der jeweiligen Waffe gebunden sind, keine optimale Lösung sind. 
     
  • Wieso Sargeras nicht einfach mit dem Sargeritschlüsselstein nach Azeroth kam, ist eine sehr gute Frage und diese hat sich das Team auch gestellt. Allerdings weiß Alex die Antwort nicht mehr. Doch es gab auf jeden Fall eine. Eventuell hatte er ihn einfach verloren! 

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Sekorhex - Mitglied
Den Entwicklern ist bewusst, dass die Artefakt-Formen der Druiden, die bei der Transmogrifikation an der jeweiligen Waffe gebunden sind, keine optimale Lösung sind. 

Schön, dass die es eingesehen haben aber arbeiten die auch an einer Lösung? Das wäre für mich als Druiden-Spieler sehr wichtig!
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Jasteni - Mitglied

Easter Eggs auf Azeroth werden alle ganz zufällig eingefügt. Es gibt kein Meeting oder so etwas in der Art, in dem man darüber spricht, wo nun was hinkommt. Das machen die ganzen Entwickler einfach selber.

Das soll auch so bleiben =D
Easter Eggs sind teilweise ja auch für nur eine kleinere Spielerschafft.
Und sie sollen ja auch nicht zu präsent sein^^
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MetaBowser - Mitglied

Wieso Sargeras nicht einfach mit dem Sargeritschlüsselstein nach Azeroth kam, ist eine sehr gute Frage und diese hat sich das Team auch gestellt. Allerdings weiß Alex die Antwort nicht mehr. Doch es gab auf jeden Fall eine. Eventuell hatte er ihn einfach verloren! 

Die Antwort auf die Frage steht doch im Tooltip des Items:

"Die Macht von Sargeras fließt durch dieses teufelsverderbte Titanengerät. Es ist ein Generalschlüssel für jede einzelne Welt der Legion, selbst für Argus."

Azeroth ist keine Welt der Legion :P
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Sascha117 - Mitglied
Von Argus nach Azeroth
https://www.youtube.com/watch?v=Vpq0hTaN88s
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Kronara - Mitglied
Naja, als Illidan das tat, war die Legion doch schon lange auf Azeroth. Daher ging es auch. Davor wäre es aber nicht möglich gewesen.
Ohne die Hilfe von Gul'dan ätte die Legion keinen Fuß direkt auf Azeroth setzen können, ohne ganz klassisch Jahrhunderte oder noch länger durchs Weltall zu reisen.

Davon ab war Sageras ja nicht mehr körperlich, konnte den Stein also gar nicht nuztzen.
Wenn hätten ihn seine Diener nutzen können. Aber das war ja nicht deren Ziel. Sie wollten ja ein neues Gefäß, einen neuen Körper für Sargeras.
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kaito - Mitglied
Ob nun VON Azeroth NACH Argus oder VON Argus NACH Azeroth, oder was auch immer.
Ändert nicht so wirklich etwas daran, dass die Antwort vermuten lässt, dass es wieder mal eine masiv an den Haaren herbeigezogene Erklärung war.
Jetzt muss man aber auch wieder zu Gute halten, dass WoW ein wenig das Problem hat keine zuerst fundierte und komplett ausgearbeitete Geschichte zu haben auf der dann das Spiel aufgebaut wurde. Da kann man so Dinger schon mal verzeihen, bei den ganzen Logikfehlern die immer auftauchen macht das den Braten auch nicht mehr fett.
Letztlich ist es alles Fanatsie ^^
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Naras - Supporter

Der Tod ist nicht endgültig in World of Warcraft. Das haben wir in der Vergangenheit schon oft gesehen. Was die Alten Götter angeht, alle die die Helden von Azeroth bisher besiegt haben, können als "tot" gesehen werden. Jedoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass immer irgendein Ereignis stattfinden kann, wodurch einer oder gar mehrere wiederbelebt werden. Diener der Alten Götter gibt es schließlich viele!

Oh no, erst ist der Tod nicht endgültig, dann gibt es noch das alternativ Universum. Bitte lasst Chraktere tot sein, wenn sie gestorben sind.

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oOArcticWolfOo - Mitglied
Dacht ich mir iwie auch wieso muss man das Warcraft Universum so kaputt machen mit ihren über-komplexen Universen wo Charaktere es immer wieder schaffen zurück zu kehren. Gut Ragnaros kann zb. immer wieder beschworen werden und Sageras ist zb. auch nur eingespert aber wenn sie jetzt anfangen so leute wie Uther (als Mensch) wieder zu belebn hört doch irgend wann die Sinnigkeit auf.
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Muhkuh - Mitglied
das alternativ Universum

Es gibt unzählige Alternativuniversen, nicht bloß eines - was wäre Nozdormu denn für ein Wächter der Zeit, wenn er schon in einem System von nur 2 Zeitlinien verloren gehen würde.
Bitte lasst Chraktere tot sein, wenn sie gestorben sind.

Es geht hierbei eher nicht um Leute wie Uther, Rhonin oder Varian Wrynn, eher um Entitäten wie Alte Götter, Elementarlords oder mächtige Dämonen der Legion, bei denen Tod einfach eine etwas andere Bedeutung als bei Normalsterblichen hat.
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Vengeance - Mitglied
Geb ich dir vollkommen recht immer dieses "ja die sind nicht ganz tot" ist halt extrem billig iwie im storytelling 
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Kronara - Mitglied
Das war in WoW noch nie der Fall. Die Spieler sterben doch auch ständig und werden wiederbelebt.
Bei einfacheren Lebensformen wie Hunter Pets ist das easy, für Mensche, Orcs und Co. schon etwas aufwendiger.
Alte Götter, Titanen und Co. können genauso wiederbelebt werden. Hier ist es nur um ein Vielfaches schwieriger, aber nie unmöglich.

An diesem System ist NICHTS billig. Das gab es in Warcraft schon von Anfang an und ist einfach ein Bestandteil des Warcraft Universums!

Und nun zu meinem ersten Beispiel: Sonst dürfte sich jeder Spieler nach einem Tod mal direkt ne neuen Char erstellen, den wieder hoch leveln und erst in 2 Monaten das nächste mal versuchen den Raid zu schaffen... bis zum nächsten wipe und dann wieder ne neuer Char usw.

Allerdings gibt es auch den endgültigen Tod in WoW. Dazu muss aber schon vor dem Tod dafür gesorgt werden, dass es unmöglich wird.
So bei Vol'jin durch die Verseuchung durch die Legion.
Ebenso kann auch Ragnaros nicht wiederbelebt werden oder die Dämonen, die im Nether getötet wurden.
Wenn diese starben kehrte ihre Essenz in die Elemantar Ebene (Elementare und Elementar Lords) bzw. in den Nether (Dämonen). Werden sie aber dort getötet, sterben sie endgültig.
@oOArcticWolfOo daher kann auch Ragnaros nicht mehr beschworen werden, da seine Essenz endgültzig vernichtet wurde.

Das trifft aber z.B. nicht auf die alten Götter zu. Der physische Körper, zumindest der Teil den wir bekämpft haben, ist tot. Aber nicht alles was sich in der Welt von ihnen befindet und nicht ihre Essenz (die sich vermutlich in den Überresten tief in der Welt verbirgt).
 
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oOArcticWolfOo - Mitglied
Er hat seinen aller aller wichtigsten Schlüssel einfach so verloren... oh man... :D
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Krano - Supporter
"Den Entwicklern ist bewusst, dass die Artefakt-Formen der Druiden, die bei der Transmogrifikation an der jeweiligen Waffe gebunden sind, keine optimale Lösung sind."

Jaaaaaaa? Uuuuuuuuuuund? Wird das geändert? Arbeiten sie an irgendwas? Hallooooooooo? :D

Menno, DARAUF hätte ich gern mal ne Antwort. :D
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Wegarax - Mitglied
Das is wie das leise elektronische Knistern in meinem Headset... ich bekomm es nur mit wenn alles ganz leise ist... jetzt hab ich eine Mechanische Tastatur und es ist nie wieder ganz leise...
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Kronara - Mitglied
Nein werden sie mit 99%iger Sicherheit nicht. Wieso solten sie an alten Systemen noch etwas nachträglich ändern.
Eine Chance gibt es nur, wenn das System noch mal wieder kommt, dann ggf. in einer anderen Form. Dann besteht eine minimale Chance, dass auch das alte System geändert wird.
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CoDiiLus2 - Mitglied
Klar ist das keine Optimale Lösung aber ich sehe da jetzt keinen Unterschied zu den anderen Leuten welche Ihre Waffe immer dann ummoggen müssen und dann auch noch auf den Waffentyp achten müssen, sofern sie nicht grad auf eine Artefaktwaffe moggen. Also warum was ändern?
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kionus - Mitglied
ich dachte immer man kann mit dem schlüsselstein eh nur auf Welten mit hoher dämonischer präsenz reisen, bzw dahin wo sie auch ihre dämonenportale gebaut haben.
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Nighthaven - Supporter
Ja guck, dann hat es doch immense Auswirkungen gehabt, als man mit LvL 12 den Schattenrat in Durotar zu Classic Zeiten ausgeräumt hat, sonst hätten wir zu viele Hexer und Dämonen :)
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