22. März 2019 - 20:21 Uhr

Classic - Beutetausch wird nur in Raids möglich sein!

Und schon wieder gibt es Neuigkeiten zu Classic. Scheint so, als wären die Entwickler aus dem Keller gekrochen, um nun Infohäppchen nach Infohäppchen zu veröffentlichen. Erneut geht es um eine Designentscheidung, die auf der BlizzCon 2018 verkündet wurde, nun aber teilweise doch nicht so umgesetzt wird. Nämlich die Möglichkeit seelengebundene Beute innerhalb der Gruppe zu tauschen! Ein Feature, das erst mit Wrath of the Lich King implementiert wurde. Trotzdem sollte es aber auch in Classic vorhanden sein. Der Grund dafür: die Entlastung des Supports! Durch das System ist es den Spielern selbst möglich falsch verteilte Ausrüstung mit Gruppenmitgliedern zu handeln, statt erst auf einen GM zu warten, der sich darum kümmert. 

Doch in Classic kann das System negativ ausgenutzt werden! Dadurch, dass es keinen persönlichen Loot als Beuteoption in Dungeons gibt, wird alles normal verwürfelt. Man stelle sich nun folgendes Szenario vor: Vier befreundete Spieler gehen mit einem unbekannten Spieler in eine Instanz. Dort wird ein toller Ausrüstungsgegenstand fallen gelassen, der für den Random und für einen der vier Freunde gut ist. Nun würfeln einfach alle vier Freunde auf das Item, damit die Chance höher ist, dass der bekannte Mitspieler es bekommt. Denn man kann es ihm durch den 2-stündigen Beutetausch ja nachher geben! 

Ziemlich unfair, aber sicherlich eine Methode, die früher oder später genutzt werden würde! Nachdem die Fans im Forum entsprechendes Feedback abgegeben haben, hat sich das Team nun dazu entschieden, dass der Tausch von Loot nur in Raids möglich sein wird. Denn dort ist meist sowieso der Plündermeister als Option eingestellt, wodurch der Raidleiter die Macht über die Beuteverteilung hat. 
 BEUTETAUSCH IN CLASSIC 

Auf der BlizzCon 2018 haben wir darüber gesprochen, dass wir planen, den Beutetausch in World of Warcraft Classic beizubehalten. Der Beutetausch wurde in Wrath of the Lich King eingeführt, um ein häufiges Problem zu lösen: Spieler konnten versehentlich Gegenstände plündern, die für andere Spieler gedacht waren, oder sie als Plündermeister an die falsche Person vergeben. Danach mussten sie dann Blizzard kontaktieren, um die betroffenen Gegenstände an ihre vorgesehenen Besitzer weiterzugeben. Dieser Vorgang konnte Tage dauern. Wir wollten den Beutetausch in WoW Classicbeibehalten, weil das Ergebnis im Endeffekt dasselbe ist: Die richtige Person erhält den Gegenstand. Dadurch sparen alle Beteiligten Zeit.

Aber wir haben auch eure Bedenken bezüglich des potenziellen Missbrauchs des Beutetauschsystems in Fünfergruppen gehört. Es wäre möglich, dass eine Gruppe aus vier Spielern einem fremden Spieler geschlossen Beute verwehrt, der sich der Gruppe angeschlossen hat. Bei den wesentlich größeren Schlachtzugsgruppen sind Einzelspieler eher darauf eingestellt, dass die Beuteverteilung unter Umständen von den Launen der vielen Spieler und Schlachtzugsleiter abhängt, die sich bereits kennen.

Deshalb haben wir beschlossen, dass die zweistündige Beutetauschregelung in WoW Classic nur für seelengebundene Beute aus Schlachtzügen gelten wird. Seelengebundene Beute aus Inhalten für fünf Spieler kann gar nicht gehandelt werden. Wir hoffen, dadurch Spielern Zeit zu sparen und gleichzeitig die Missbrauchsmöglichkeiten des Systems zu minimieren. Aus unserer Sicht kommt dieser Ansatz die Bedenken der Spieler zu diesem Thema besser entgegen.

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Allpa - Mitglied
Als ob jemand der classic spielt überhaupt 4 Freunde hat....booooooooooooooooooooooooooooooooom
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Teron - Mitglied
Warum wird etwas implementiert, was es zu Classic noch garnicht gab? Ich dachte damals war alles so toll, weswegen alle nach Classic verlangt haben. Ziemlich inkonsequent das ganze.
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Muhkuh - Mitglied
Weil die GMs anderes zu tun haben, als falsch verteilte Ausrüstung umzuverteilen 
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kaito - Mitglied
Weil der Beutetausch nicht für die Spieler sondern für die GMs war und wir das GM-Feeling von Calssic im neuen Classic nun mal nicht bekommen werden!
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FionSilberpfeil - Mitglied
Naja, GM "Feeling" ist wohl kaum der Grund, warum man Classic spielt. In dem Falle: Gut so! Denn so einen Fehler per GM machen "zu müssen" war damals echt panne.
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Kronara - Mitglied
Damals konnte man Items auch an andere geben. Dazu musste man aber ein Ticket erstellen und das konnte dann alles auch mal 2 Tage in Anspruch nehmen.
Das System jetzt ist im Ergebnis identisch, man benötigt nur keinen GM mehr dazwischen.
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Sorigal - Mitglied
Hervorragende Entscheidung, auch wird dadurch nicht das Classic-Feeling "gestört", da es schon früher den Umgang über einen GM gab.


Achja und ich freue mich natürlich schon auf die Sellruns :D
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Sorigal - Mitglied
Denke ich schon ... mit dem Gold können sich dann größere Gilden die Worlddrops für ihre Maintanks oder so kaufen :)

Mit den verschiedenen Phasen werden ja auch nach und nach neue ins Spiel kommen.

 
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Scaros - Mitglied
Ich bin mir bis heute unschlüssig ob ich Classic wirklich spielen will. Es ist/wird nicht das gleiche sein wie als ich als junger Mensch mit viel freizeit gezockt habe. Heute gehst du nur noch aufgrund von Raids oder dergleichen on weil du privat/beruflich so viel um die Ohren hast (und ganz nebenbei muss man auch ned mehr online sein). Und dann Classic? UND Sellruns. Mit welchem Gold willste die bezahlen.?

Hast du zu classic gespielt? Da gab es keien Inflation wie heute. Gold war Rare und nachdem ich mal für 2 Mungoelixiere (oder wie die hiessen) 150g wegen müdigkeit ausgegeben habe hatte ich nie mehr als 100g auf dem Mainchar. ^^

Damals war man "effizient", wenn man 100g in 2-3h gefarmt hat.

Also nochmals. Mit welchem Gold willst du einen Sellrun bezahlen? Die Leute müssten erst mal begreiffen was "viel" ist.

Wobei es noch unklar ist welche Economy das ganze haben wird.
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Sorigal - Mitglied
Ich habe sowohl damals gespielt als auch mögliche Goldquellen auf Privatservern erprobt.

100g sind für Unwissende/Ungeübte sehr viel in 2-3 Stunden...
wenn man weiß, wie sind 80 Gold / Stunde NICHT (!) übertrieben, sondern möglich.
Das Ganze setzt natürlich auch die richtige Klasse/Patchphase usw. voraus.

Aber ja, die Frage nach den "Preisen" bleibt wohl bestehen, solange bis es sich die Wirtschaft einigermaßen stabilisiert hat :)
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Nighthaven - Supporter
Zu zweit Tyrs Hand farmen? Ggf. noch Reiserucksäcke abstauben? :)
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Murtaw - Mitglied
Ich versteh die Frage "wie willst du die Sellruns bezahlen?" nicht. Der Preis richtet sich ganz normal nach Angebot und Nachfrage und natürlich danach wie viel Gold im Umlauf ist. Dann kann man für einen Sellrun zum Beispiel 500 oder 1000 Gold verlangen, vielleicht auch nur 200. Es  wird die Spieler geben, die soviel Gold haben und bereit sind es zu zahlen.
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rathura - Mitglied
Also ich war zwischen 9 und 12 Jahre alt als ich Classic damals gespielt habe, habe in der ganzen Zeit es nicht geschafft mein Epic Mount zu finanzieren. Hatte absolut keine Ahnung wie man in Classic Gold gemacht hat und ich hab auch jetzt keine Ahnung, freue mich aber sehr es bald herauszufinden.
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