10. August 2019 - 07:28 Uhr

Classic - Dynamische Spawnraten waren fehlerhaft

Mit dem Reelase der offiziellen World of Warcraft: Classic-Server geht der Traum vieler Fans in Erfüllung. Allerdings auch ein Albtraum, denn wenn man einmal zurückdenkt, war die damalige Veröffentlichung des Spiels von vielen Problemen geplagt. Technisch gesehen wird es dieses Mal natürlich weitaus besser laufen, da die Entwickler in den letzten 15 Jahren natürlich viel gelernt haben. Zudem hat sich die Hardware auch stark verbessert. Doch ein Aspekt des Spiels ändert sich nicht: die Spawnraten!

Wenn sich mehrere tausende von Spielern auf einmal auf die Server stürzen, wird es ziemlich voll und benötigte Gegner sowie Gegenstände für Quests findet man nur selten. Im Laufe der Zeit konnte dies durch dynamische Spawnraten, Sharding, Phasing und Co. größtenteils verhindert werden. Wird heutzutage z.B. ein neues Addon veröffentlicht, kommt es kaum mehr zu solchen Problemen.

Natürlich muss man dazu sagen, dass es dieses Mal in Classic durch das Layering auch eine Art von Spieleraufteilung innerhalb eines Servers geben wird. Trotzdem konnte man schon während der Stresstests sehr gut merken, wie schnell es zur Situation kommen konnte, dass Questgegner nicht mehr vorhanden waren. Doch wie die Entwickler nun bestätigten, lag dies in den niedrigstufigeren Zonen in erster Linie an einem Bug. Denn schon zur damaligen Zeit gab es dynamische Spawnraten, die höher ausfielen, je mehr Spieler in einem Gebiet waren.

Durch diesen Bug wurden die verschiedenen Spawnstufen komplett ignoriert, doch der Fehler wurde nach dem 2. Stresstest behoben und eine Besserung kann beim aktuellen Stresstest bereits gesehen werden. Vor allem in den Startzonen und den Gebieten danach. Je weiter die Helden allerdings vorankommen, desto weniger schnell werden Gegner wiedererscheinen. Bedeutet also, wenn es sich in den späteren Zonen irgendwann staut, könnte es zu längeren Wartezeiten kommen. So wie damals! Doch zumindest zu Beginn des Abenteuers sollte das eher selten passieren.
 Respawn Rates in Classic Starting Zones 
After Stress Test 2, we were as concerned as many of you were about the inability to find enough spawns in the starting zones, so we double-checked our spawn logic, and it turns out there was a bug.

In the original 1.12 data, different spawn regions have different thresholds at which automatic respawning is triggered, but the bug was causing it to ignore these population thresholds. This affects the starting zones more than other zones because they have very aggressive thresholds for triggering respawns, to make sure that you can always progress through your first introduction to the game.

As you level up throughout the later zones, the respawn thresholds aren’t as aggressive, and you start having to compete more in higher level zones. We have verified that we’ve correctly reproduced the 1.12 spawn rates and thresholds throughout the game now, and while the respawn rates you see in Northshire aren’t the same as they are in Un’Goro, they will both be accurate to patch 1.12.

Thanks so much for your feedback, and for helping us find and fix this bug!

Schreibe einen Kommentar

Du darfst keine Kommentare schreiben
Nur Mitglieder auf Vanion.eu können Kommentare schreiben und beantworten, sowie Votes abgeben. Logge dich also ein oder erstelle dir jetzt einen Account. Hat schließlich keine Nachteile.
Teron - Mitglied
Also gibts in 2 Wochen doch nicht wirklich Classic, sondern etwas wo nur Classic dran steht. Und ich war wirklich so blöd zu glauben, dass Blizzard Classic neu auflegt.
Nhee - Mitglied
Tarso, es ist ja nicht nur diese eine Änderung, sondern es sind so viele Änderungen, die Classic halt jetzt eben nicht mehr zu Classic machen.
1
Alcurad - Mitglied
Ich bin mir nicht sicher worauf eure Aussagen hinaus wollen, Dynamische Spawnraten gab es schon zu Classic bzw zudem Stand von Patch 1.12 das mit dem Layering hatten sie ja schon für die Start Gebiete angekündigt da wird sich ohne hin die Spreu vom Weizen trennen, denn viele werden aus den Gebieten nicht mal raus kommen.
Die restlichen Aspekte dich ich da so sehe sind vor allem rein technischer Natur, natürlich könnte man argumentieren das ein Classic ohne Bugs kein Classic ist, aber naja.
nyso - Mitglied
Genau, denn Classic nicht spielen zu können ist ein wesentlicher Bestandteil von Classic. :D
2
Kronara - Mitglied
Es ist Classic wie früher mit der Ausnahme, dass man die Server Abstürze und langen Warteschlangen zum Start verhindern will.
Die haben nämlich nichts mit Classic und dem Feeling zu tun, sondern mit der doch sehr eingeschränkten Server Technik von vor 15 Jahren, über die sich damals sicherlich so gut wie jeder beschwert hat.
Und heute beschweren sich die selben Leute (und die Hater), dass eben genau diese Probleme wegen moderner Server nicht mehr auftritt.
Sicher, Blizzard könnte Server von damals nutzen oder simulieren. Aber dann musst Du auch mit deinem Rechner von vor 15 Jahren spielen!

Bis auf diese Sache ist an Classic selber nichts anderes. Eben nur die Technik im Hintergrund, die aber zu dem Feeling nicht dazugehört.
Selbst Bugs die es in 1.12 gab sind in Classic wieder vorhanden und werden (erstmal) nicht gefixt!
1
Digimon - Mitglied
Es ist nunmal so  das manche Dinge schlichtweg an die heutige Zeit angepasst werden MÜSSEN
und nein durch das verhindern von Abstürzen & lange Wartezeiten zerstört man keineswegs das Classic feeling.
Einzige wo Blizzard halt echt aufpassen muss (abgesehen davon das keine Komfort Features mit reinrutschen :P ) sind Bugfixes so dumm wie es klingt aber ich finde das man da dauf Acht geben sollte.