28. Juni 2020 - 15:31 Uhr

Die Anschuldigungen gegen Method - Das Ende der Top-Gilde!

Seit vielen Jahren ist Method als eine der weltweiten TOP-Gilden in World of Warcraft bekannt. Die Mitglieder haben sich einen First-Kill nach dem anderen geholt und schon lange ist Method weitaus mehr als nur diese talentierte Spielergemeinschaft, die ziemlich gut darin ist, Raidbosse schnell zu töten. Es handelt sich um eine Organisation, die sich voll und ganz auf eSports-Themen fokussiert. Sowohl in World of Warcraft als auch in anderen Spielen. Doch auf Grund aktueller Vorwürfe gegen die zwei Mitglieder Josh und Sascha sowie die Anschuldigungen der absichtlichen Verschwiegenheit gegen die Firmenleitung, steht Method vor dem Ende.

Es geht um die sexuelle Belästigung sowie Nötigung von minderjährigen Mädchen. Der Aufruhr begann bereits Anfang dieser Woche und erst jetzt berichten wir darüber, da dieses Thema ziemlich heikel und sensibel ist. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden auf Vanion.eu nicht im vollen Umfang darauf einzugehen. Die Anschuldigungen sind schwer und es gibt allerlei Gerüchte. Wer sich ein wenig im World Wide Web umschaut, der wird sowieso bereits vieles dazu gelesen haben. 

Da Method jedoch das Aushängeschild der Raiding-Szene von World of Warcraft ist und wir bisher immer über die Erfolge der Gilde berichtet haben, möchten wir euch mitteilen, dass Method aus besagten Gründen in zukünftigen World-First-Races wohl nicht mehr vertreten sein wird. Sehr viele Mitglieder haben die Organisation bereits verlassen, diverse Sponsoren (z.B. Corsair und MSI) haben ihre Verträge gekündigt und Partnerschaften wurden aufgelöst.

Gründer Scrott McMillan hat eine lange Nachricht (Twitter) zum Thema geschrieben. Laut Mitglied Deepshades wurde die Gilde in World of Warcraft außerdem schon aufgelöst. Ein offizielles Statement gab es dazu bisher nicht. Was stimmt und was nicht wird hoffentlich in den nächsten Wochen geklärt und wir wünschen den Mitgliedern der Organisation Method, die mit all dem nichts zu tun hatten, alles Gute für ihre Zukunft. Ebenso hoffen wir, dass die Wahrheit vollends ans Licht kommt und den betroffenen Mädchen Gerechtigkeit widerfährt.

Hinweis: Die Kommentarfunktion zu diesem Artikel wurde deaktiviert, um unnötigen Diskussionen, Schuldzuweisungen oder ähnlichem vorzubeugen. Natürlich hat jeder das Recht seine Meinung zu sagen und es stimmt sicherlich auch nicht alles, was aktuell im Internet geschrieben wird, doch lassen wir einfach die zuständigen Behörden ihre Arbeit tun.