Artikel Erstellt am 17.06.2012 - 12:01 Von JohnnyRiot

Die Kirin Tor - Teil 2 - Vom Dritten Krieg bis heute

Diesen Sonntag kommt Teil 2 zu den Kirin Tor. Dieses Mal geht es los mit dem dritten Krieg und endet mit dem Kataklysmus. Wer Teil 1 noch nicht gelesen hat, kann das natürlich noch nachholen.

Meine Quellen:

Englisches WoWWiki
Deutsches WoWWiki
Forscherliga WoWWiki
Buch: Die Nacht des Drachen
Warcraft III
World of Warcraft – Wrath of the Lichking

Kel’thuzad und die Geißel

Die Kirin Tor beobachteten schon länger die Studien eines Magiers. Dieser hieß Kel’Thuzad und die Kirin Tor missbilligten es, dass er mit Nekromantie arbeitete. Sie verwarnten ihn mehrmals, bis er auf einmal verschwand.

Aber auf einmal brach eine merkwürdige Seuche im Norden Lordaerons aus. So schickten sie Jaina Prachtmeer aus, um diese zu untersuchen. Dort sollte sie mit ihrem ehemaligen Geliebten, Arthas von Menethil, dem Prinzen von Lordaeron und Paladin der Silbernen Hand, zusammen arbeiten. Ein Prophet, der der totgeglaubte Medivh war, suchte Erzmagier Antonidas auf und versuchte, ihn zu warnen. Aber der Erzmagier weigerte sich ihm zuzuhören und schickte ihn weg.



Wenig später war klar, dass diese Seuche die Menschen in Untote verwandelte und auch, dass Kel’Thuzad dahinter steckte. Dieser konnte allerdings getötet werden.

Rhonin, der nun wieder ein geachtetes Mitglied der Kirin Tor war, verlor in Andorhal seinen Vater, aber ein Leben nach dem Tod konnte diesem erspart bleiben.

Arthas selbst zog auf nach Nordend und fand dort das Schwert Frostgram und wurde durch dessen Einfluss zum Diener des Lichkönigs. Er verwüstete das gesamte Land Lordaeron und zog aus nach Quel’thalas. Als er dort den Sonnenbrunnen eroberte, um Kel’Thuzad als Lich wiederzubeleben, war Kael’thas Sonnenwanderer außer sich. Er hasste Jaina Prachtmeer dafür, dass sie mit ihm zusammen war. Er begab sich nach Quel’thalas, um sein Heimatland als König zu führen und wieder aufzubauen. Jaina hatte inzwischen auch Besuch von Medivh bekommen und willigte als einzige der Menschen ein, nach Kalimdor zu ziehen.

Um die Stadt vor der Geißel zu schützen, erschufen sie ein magisches Schild, welches Arthas allerdings nicht aufhalten sollte. Jaina konnte kurz vor dem Angriff noch fliehen und nach Kalimdor ziehen. Arthas selbst schaffte es bis zum Erzmagier Antonidas und tötete ihn. Dort bekam er die Tagebücher von Medivh, und so konnte Kel’Thuzad ein Dämonenportal erschaffen durch das Archimonde kam. Die letzten Überlebenden versuchten, ihn zu stoppen - allerdings vergebens. Archimonde wurde beschworen und zerstörte Dalaran.

Wiederaufbau von Dalaran

Die Kirin Tor weigerten sich, ihre Heimat zu verlassen. Und da Jaina siegreich in Kalimdor war, zogen sie zu den Ruinen ihrer einstigen Stadt zurück. Sie töteten die letzten untoten Kreaturen dort und fingen an, die Stadt wieder aufzubauen. Um die Stadt errichteten sie eine magische Kuppel. Diese war stark genug, jeden zu töten, der sie berührte. Auch die Hochelfen, die sich nun Blutelfen nannten, halfen beim Wiederaufbau.

Der Krieg der Ahnen

Veressa war inzwischen mit Zwillingen von Rhonin schwanger. Und kurz vor der Geburt wurde Rhonin erneut um Hilfe gebeten. Er sollte dabei helfen, Nozdormu zu finden. Dabei wurden die beiden in die Vergangenheit gezogen. Sie trafen auf die Nachtelfen Malfurion, Tyrande und Illidan. Letzterer  sah Rhonin als seinen Shan’do an. Außerdem waren an ihrer Seite Cenarius und der Orkveteran Broxigar. Broxigar war ebenfalls in die Vergangenheit gereist. Als Illidan die anderen dann verriet, wurde Rhonin der neue Anführer der Mondgarde.

NAch dem Sieg über die Dämonenarmee, konnten sie mithilfe von Nozdormu in ihre Zeit zurück reisen. Nozdormu versprach dort dem Magier und seinen Kindern Freundschaft. Kurz nach seiner Rückkehr wurden seine Kinder Giramar und Galadin geboren.

Die Zwielichtdrachen

Krasus selbst zieht später aus, um erneut die Bedrohung von Grim Batol zu untersuchen. Veressa machte sich ebenfalls auf den Weg dorthin, da sie dort ihren Cousin vermutete, der ihren Kindern die Macht entziehen wollte. Später traf auch Rhonin ein, und gemeinsam trafen sie auf den ersten Zwielichtdrachen, der von Lady Sinestra als perfekt angesehen wurde. Sinestra war die ehemalige Gefährtin von Todesschwinge und tauschte ihren alten Namen gegen den Namen Sinestra aus. Sie wollte mit ihrem ehemaligen Gemahl nicht mehr in Verbindung stehen und ihren eigenen Drachenclan erschaffen. Sinestra konnte letztendlich besiegt werden, aber im Dunkeln von Grim Batol lauerte jemand auf seine Chance. Todesschwinge hatte den Kampf zwischen den Helden und seiner ehemaligen Gefährtin beobachtet und benutzte so ihre Erkenntnis für seine eigene Zwecke.

Sie gingen zurück nach Dalaran. Rhonin selbst wurde zum Anführer der Kirin Tor und Leiter des Rates der Sechs. Dalaran sprach dadurch die Neutralität aus, da sie sich nicht in den Krieg zwischen Horde und Allianz einmischen wollten. Allerdings sagte Rhonin, dass er, wie Tirion Fordring, weiterhin loyal zur Allianz stehen würde.

Dalaran erhebt sich

Die Stadt Dalaran war inzwischen wieder aufgebaut und die Kirin Tor waren nun bereit, ihre Heimat zu verlassen. Allerdings nicht ohne ihre Stadt. Also erhoben sie mit Hilfe von Magie die Stadt in die Lüfte und lenkten sie Richtung Nordend. Dort führten sie Krieg gegen den Blauen Drachenschwarm. Außerdem wurde Dalaran ein wichtiger Punkt für Abenteurer, die ebenfalls gegen den Blauen Drachenschwarm sowie den Lichkönig kämpften.

Der Krieg gegen die blauen Drachen endete damit, dass der Aspekt der Magie, Malygos, getötet wurde. Aber nur dank der Hilfe von Helden in Azeroth konnte der Aspekt der Magie getötet werden. Diese halfen auch schon zuvor bei einem Angriff auf die Violette Festung von Dalaran. Dort hatten die Drachen es geschafft, einzudringen und fingen an, Gefangene zu befreien.

Auch nach dem Kataklysmus schwebt die magische Stadt Dalaran über der Mitte Nordends. Welche Bedeutung die Kirin Tor in der Zukunft haben, werden uns nur weitere Add-Ons und Bücher zu World of Warcraft zeigen.



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Grandorg22 Gast
Also entweder hab ich war verpasst in den Büchern oder du bist falsch informiert. Den zu WotLK war Karsus aka Korialstaz noch recht munter.
# am 21.04.2013 - 12:53
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JohnnyRiot Gast
danke für deine korrektur habe da einen fehler mit dem brunnen gemacht und ich verbesser es eben.
# am 17.06.2012 - 16:41
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Shikor Gast
gut geschrieben, aber man sollte vielleicht auch erwähnen, dass Krasus nun tot ist und somit ein neuer Magier in den Rat der Sechs aufgenommen wird. P.S.: Der Brunnen auf der Hochelfen hieß nicht "Brunnen der Ewigkeit", sondern "Sonnenbrunnen" P.P.S.: Ein Schild der zum schützen da ist, ist männlich, nur Schilder die etwas teigen sollen tragen den Artikel "das".
# am 17.06.2012 - 15:43
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Lexorate Gast
Klasse geschrieben. Freu mich schon auf nächsten Sontag!
# am 17.06.2012 - 13:27
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Nefarian (aka Tomal) Gast
Vielen Dank für die Arbeit :) und immer schön ein bisschen sein Lore-Wissen aufbessern zu können (:
# am 17.06.2012 - 13:19
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