19. Februar 2020 - 08:25 Uhr

Diese Woche zum letzten Mal: Artefaktwissen geht nicht höher!

Fast so wie zum Ende von Legion, funktioniert das System des Artefaktwissen auch in Battle for Azeroth. Jede Woche wird die Artefaktwissensstufe um eins erhöht. Der Spieler muss dafür nichts machen, das geht ganz automatisch. Passend zum ID-Reset am Mittwoch braucht man dann immer weniger Artefaktmacht für den Stufenaufstieg vom Herz von Azeroth. Sehen tut man davon nicht viel, außer natürlich an der Höhe der erforderlichen Artefaktmacht. Perfekt für Neueinsteiger, Wiederkehrer oder einfach Leute, die etwas langsamer sind und somit gar nicht hinterherkommen würden. 

Diese Woche wurde die Stufe aber zum letzten Mal erhöht. Zumindest wenn es nach den Aussagen der Entwickler vor dem Release von Patch 8.3 geht. Denn damals hieß es, dass das System sechs Wochen lang die benötigte Artefaktmacht weiter verringern wird und mit dem heutigen ID-Reset sind wir in Woche 6 angekommen. Somit wird es nun also nicht mehr einfacher das maximale Level vom Herz von Azeroth zu erreichen. Wahrscheinlich werden die meisten Spieler aber bereits die wichtige Stufe 75 für die 3. geringe Azerit-Essenz freigeschaltet haben und der Rest ist somit nur noch ein kleiner Bonus. Folgend zum Vergleich noch einmal die Auswirkungen in einer Tabelle.



Da wir nun das Ende der Erweiterung erreicht haben, können wir ja mal eine kleine Feedback-Runde starten. Auch in Shadowlands wird es wieder eine Art von Artefaktmacht-System geben: das Anima! Alleridngs soll es sich weniger nach einem Grind anfühlen und es handelt sich um eine Art von Währung, die aktiv ausgegeben werden kann, statt nur um eine Fortschrittsleiste, die nach und nach gefüllt wird. Was haltet ihr von dieser Änderung und welche Wunschvorstellung habt ihr vom neuen System? Hättet ihr so etwas lieber gar nicht mehr im Spiel? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

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MetaBowser - Mitglied
Das Farmen bzw. "Grinden" von Artefaktmacht ist nicht das Problem. Der Fehler in BfA lag eher bei den Perks, die sich als ähnlich unbefriedigend darstellten wie die Talentstufen während der Levelphase. Ein verzweigter Talentbaum wie bei den Artefaktwaffen in Legion ist wesentlich geiler

Was ich wesentlich mehr begrüßen würde, wäre eine Weiterführung des Verderbnis-Systems. Es hat erstmals seit vielen Jahren wieder dazu geführt, daß man sich den Tooltip der Ausrüstung wieder mal echt durchlesen mußte und überlegen, ob das Gear sinnvoll ist oder mehr schadet, als es nützt; den Perk auf der Ausrüstung mit den Detrimentals abwägen mußte.

Ansonsten war einfach der Standard-Ablauf: "Oh, das hat nen besseren Item Level als meins. Das nehm ich..."
Muhkuh - Mitglied
Ansonsten war einfach der Standard-Ablauf: "Oh, das hat nen besseren Item Level als meins. Das nehm ich..."

Das ist aber eigentlich genau das, von dem Blizzard seit Ewigkeiten spricht, dass es das Ziel der "Itemisation" sei: Wenn man ein neues Item bekommt, soll man auf den ersten Blick wissen, dass bzw. ob es besser ist als das, was man besitzt und es sofort anlegend nicht erst bis nach dem Dungeon/Raid warten und höhere Mathematik, meist in der Form von externen Berechnungstools, befragen müssen.
MetaBowser - Mitglied

Das ist aber eigentlich genau das, von dem Blizzard seit Ewigkeiten spricht, dass es das Ziel der "Itemisation" sei: Wenn man ein neues Item bekommt, soll man auf den ersten Blick wissen, dass bzw. ob es besser ist als das, was man besitzt und es sofort anlegend nicht erst bis nach dem Dungeon/Raid warten und höhere Mathematik, meist in der Form von externen Berechnungstools, befragen müssen.

Das ist auch OK... is ja nicht so, daß die Verderbnis eine komplexe Mathematik ins Spiel bringt. Es ist ein gesunder Mittelweg

Ansonsten kann ich Attribute wie STR, INT, AGI, etc. sowieso gleich in die Tonne kippen und einfach draufschreiben "Du machst ein bissel mehr Schaden und kriegst weniger aufs Maul als bisher"
Teron - Mitglied
Ich finde es auf jeden Fall gut, wenn es wieder irgendwas zu "grinden" geben wird wie in Legion und BfA, wobei ich es in Legion und BfA nie als Grind empfunden habe, sondern als fortwährende Möglichkeit meinen Char zu verbessern, und weiterhin auch mit dem Mainchar noch etwas zu tun zu haben. 

Was ich von der neuen Ressource Anima halte? K.A., es ist noch viel zu wenig darüber bekannt. Und spezielle Wünsche habe ich nicht, was aber wohl an mir liegt, ich bin immer so unkreativ. Aber das es etwas geben wird, finde ich schonmal gut weil s.o.
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Sekorhex - Mitglied
Es ist das was du sagst Grind. Grind ist dafür da um die Verbesserung des gegenstandes oder des charakters zu dienen.
Redana - Mitglied
Das Sammeln von Azerit für die Upgrades der Halskette fand ich verhältnismäßig und gut gelöst. Die Aufholmechanik mit dem Artefaktwissen hat gut funktioniert und sowohl Pausen, als auch völlige Neueinstiege ermöglicht. Das Freischalten der Slots für die Essenzen habe ich als angenehm emfpunden, es war ein erreichbares Ziel, mit einer wirksamen Belohnung.

Sollte Anima in ähnlicher Form funktionieren habe ich nichts dagegen, sehr gerne.

Das Aufsatteln zusätzlicher "Sammlungen" habe ich allerdings als problematisch empfunden. Immer wieder neu eine funktionierende, vernünftige Azeritrüstung zu sammeln, die Essenzen für mehr als einen Charakter und on Top noch einen Umhang "zu Füttern" der ledigleich dafür sorgt, das ein Upgrade System spielbar/verfügbar wird, ist mir persönlich dann aber doch zu viel des Guten.
Das System mit "korrumpierten" Items ist sicher für MInmaxer und "studierte" WOWler ein Vergnügen, aber bei mir löst es - mindestens- gemischte Gefühle aus. Erst überlege ich mir, ob ein gedropptes Item sinnvoll ist, dann ob es irgendwann mal wertvoll werden kann und danach muss ich mir noch überlegen, ob die zusätzlichen "Affixe" mehr Lust oder Frust auslösen. Komme mir vor wie auf einer Bühne (bin aber vermutlich mehr ein Laborexperiment): "Reinigen oder ungewaschen tragen, das ist hier die Frage"
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Nighthaven - Supporter
Reinigen!

Ne, Spaß beiseite, dein Post trifft es sehr gut und ich stimme Dir voll und ganz zu :)
Snippey - Mitglied
Ich finde man wird zuviel zugemüllt mit Ressourcen und Währungen. Aber damit jeder Spieler unterschiedliche Facetten des Spiels auch aktiv zockt verstehe ich die Notwendigkeit und eine weitere macht den Kohl auch nicht mehr fett. Aber Währung sollte dann grundsätzlich keinen Taschenplatz verstopfen, wie z.B. die Feiertagswährungen oder die Visionsgefäße. Dass die nicht stacken ist sowieso irgendwie idiotisch angesichts der accountgebundenen Drops, die zusätzlich noch die Taschen füllen, und, und, und...
BfA ist, was unnützen Kram angeht, ganz vorne. Ich hoffe in Shadowlands wird das allgemein wieder etwas eingedämmt.
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Muhkuh - Mitglied
Ich glaube, bei den Gefäßen ist das, damit du die auf einen Blick siehst und weißt, wieviel du hast, ohne nach der Zahl zu suchen. Aber du hast recht - Feiertagswährungen, Haustierkampfwährungen, etc. wären wesentlich besser irgendwo anders, als in den Taschen aufgehoben.
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wowhunter - Mitglied
Bei Feiertagswährungen ist es vermutlich, weil sie ja nur temporär sind und daher keine "dauerhafte" Wärhung.
Und bei den Haustiermarken liegt es vermutlich daran, weil man sie per Post verschicken können muss (weil accountgebunden). Hier bräuchte es dann ein Accountweites Währungssystem, was aber vermutlich nicht so schnell kommen wird, weil Blizzard ja daran festhält, dass der Charakter im Fokus steht und nicht der Spieler dahinter.
Muhkuh - Mitglied
Allerdings gibt es bei Feiertagswährungen die eine oder andere Währung, wenn ich mich nicht komplett irre, die auch bestehen bleibt, wenn der Feiertag um ist, da ist irgendwie nicht konsequent eine Linie durchgezogen.
Snippey - Mitglied
@wowhunter: die Feiertagsmarken sind nicht temporär (halt nur im Zeitzraum verwendbar) und Haustierkampfmünzen könnte man wie Gold in der Post handhaben - beides spricht nicht gegen Blizzards Fokus.
wowhunter - Mitglied
@Muhkuh: Stimmt, die Münzen von den Ahnen bleiben bestehen. Die könnte man als Währung umsetzen.
@Snippey: Dann müsste man beim Postversand aber eine ganz neue Oberfläche schaffen. Und gerade bei den Accountsachen ist es ja auch kein Problem, bei Platzproblemen die Dinger einfach alle bei einem Twink zu lagern. Insofern nehmen die beim Main nie permanent Platz weg (wenn man es nicht möchte).
Snippey - Mitglied
@wowhunter Ja, das müsste man. Aber die Oberfläche wurde lange nicht mehr angefasst, die könnte also eine Überarbeitung gut vertragen :) die accountgebundenen Marken und Items (Benthics, neue Teile) kann man an einen Bankchar senden, klar. Aber allein die Nowendigkeit eines Bankchars ist schon irgendwie nur so mittel.
wowhunter - Mitglied
Gibt es für die Zeit nach Level 80 eigentlich ein Limit oder ist das dann OpenEnd? Und Wieviel Azerit braucht man dann für 81+?
Muhkuh - Mitglied
Gibt es für die Zeit nach Level 80 eigentlich ein Limit oder ist das dann OpenEnd?

Open End, es steigt aber nur noch das Itemlevel pro Stufe um 3 (?) und davon abhängig die darauf befindlichen Werte um einen geringen Betrag. 
Und Wieviel Azerit braucht man dann für 81+?

Müsste man sich mit obiger Tabelle eigentlich noch aus"rechnen" können. Mal schauen: wenn ab dieser Woche 80 50.12k braucht, braucht 81 65.16k und braucht 82 84,71k usw. - nach 86 wirds dann wirklich zum Rechnen.
Maulbeerbaum - Mitglied
85000 sind pro Woche mit etwas Zeit und Geduld möglich. Durch den Rufgrind und den Verträgen (hätte sonst nicht alle Weltquest gemacht) habe ich das jede Woche geschafft und habe die Kette auf fast 82 (gleich noch den rest abgeben sollte bis 82 reichen).