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von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
20.05.2012 - 13:12 Uhr

Diesen Sonntag habe ich mich von Diablo 3 losgerissen, um euch hier den 2. Teil über Jaina Prachtmeer zu schreiben. Dieses Mal geht es los mit der Gründung von Theramore bis kurz vor Wrath of the Lichking.

Meine Quellen:

Warcraft III: The Frozen Throne
Die deutschsprachige WoWWiki
Das Buch: Arthas – Aufstieg zum Lichkönig

Da ich weder den Manga noch das Buch Teufelskreis habe, beziehe ich die Informationen aus ihnen von dem deutschsprachigen WoWWiki.



Theramore und Angriff auf Durotar

Nachdem die Brennende Legion besiegt war, gründete Jaina ihren eigenen Staat. Er war beheimatet in den Düstermarschen und sie nannte ihn Theramore. Die Menschen erbauten dann noch zum Schutz von Theramore die Festung Nordwacht, welche sich sehr nah an den Ländereien der Orcs befand.
Allerdings kam es immer wieder zu aggressiven Überfällen von Menschen im Land der Orcs. So schickte Thrall den Mok’nathal Rexxar aus, um Antworten zu bekommen. Thrall war inzwischen mit Jaina befreundet und konnte sich keine Erklärung liefern, warum ihre Leute das machten. Allerdings wird das Gespräch zwischen Rexxar und Jaina gestört, denn der wahre Drahtzieher hinter den Angriffen erscheint in Theramore. Es ist Jainas Vater, Admiral Daelin Prachtmeer. Dieser hasst die Orcs seit dem Zweiten Krieg. Sie fielen in die Ländereien seiner Verbündeten ein und töteten viele seiner Leute, unteranderem seinen Sohn Derek. Er wollte die Horde endgültig vernichten und riegelte die Stadt ab, damit Rexxar und seine beiden Begleiter Vol’jin und Chen Sturmbräu die Stadt nicht verlassen konnten. Jaina selbst war unentschlossen. Sie wusste nicht was sie tun sollte. Einerseits liebte sie ihren Vater und verspürte große Loyalität ihm und den Menschen gegenüber, anderseits war sie seit dem Dritten Krieg eine enge Verbündete der Horde.

Jaina beschloss Rexxar und seinen Begleitern zu helfen, was zur Konsequenz  hatte, dass die Orcs mit einer Streitmacht zurück kamen und Theramore angriffen. In dieser Schlacht wird Daelin Prachtmeer schlußendlich von Rexxar getötet und die Horde triumphiert über den einstigen Helden der Allianz.

Treffen mit Aegwynn

Drei Jahre nach dem Tod von Admiral Daelin Prachtmeer ist die Festung Nordwacht immer noch ein Ärgernis für die Horde. Die Schuld dafür trug ein Dämon namens Zmoldor, der sich den Clan der brennenden Klinge zu Eigen gemacht hatte. Dieser hatte Agenten in die Allianz und Horde geschmuggelt und verbreitetete Ärger.

Allerdings machten auch Donnerechsen in Durotar Ärger. Thrall bittet Jaina um Hilfe, um sie nach Mulgore umzusiedeln. Aber ein magisches Schild verhinderte dies und Jaina begab sich auf die Suche nach der Quelle dieses Schildes. Dabei traf sie auf die legendäre Wächterin Aegwynn. Diese hatte vor dem ersten Krieg einen heftigen Kampf mit ihrem Sohn Medivh, der da noch von Sargeras besässen war und erholte sich dort.



Als Zmoldor offen angriff, half Aegwynn ihn zu besiegen und Thrall und Jaina richteten die Verräter in den eigenen Reihen hin. Da aber auch Jainas Vogt unter den Verrätern war, nimmt seinen Platz nun Aegwynn ein.

Der König kehrt Heim

Von Tyrande Wisperwind erfuhr Jaina von einem seltsamen Krieger, der sein Gedächtnis verloren hatte und nun nach Antworten sucht. Tyrande vermutete, dass dunkle Machenschaften dahinter steckten und schickte ihn nach Theramore. In einem Ritual erkannten Jaina und Aegwynn wer dieser Krieger wirklich war. Es war niemand anderes als der verschwunde König von Sturmwind Varian Wrynn. Allerdings hieß es, dass dieser zurück gekehrt sein sollte. Varian und Jaina reisten also nach Sturmwind. Dort befand sich Onyxia, die Tochter von Todessschwinge, die sich als Lady Katrana Prestor ausgab. Mit Hilfe von Marshall Windsor konnten sie Onyxias Komplott aufdecken. Doch was keiner ahnen konnte, es gab zwei Varians. Einmal den charmanten Varian, den Onyxia benutzen wollte und den Krieger Varian, der mit Jaina kam.

Und da es immer noch schlimmer kommen konnte, hatte Onyxia auch noch Anduin Wrynn, den Sohn von Varian, entführt.

Die Varians wollten sich endlich Onyxia stellen, aber bevor sie den Drachenhort betraten gab Jaina jedem eine Klinge. Die Schwerter Elemayne und Shala’tor sollten sie beide tragen.

Die beiden Varians drangen mit Truppen der Allianz in den Drachenhort ein und konnten die Brutmutter umstellen. Dort versuchte Onyxia ihren Trennungszauber erneut anzuwenden, aber als sich der charismatische Varian vor den kriegerischen Varian warf, wurde der Zauber umgekehrt. Dadurch wurde Varian wieder geeint und tötete mit seiner Klinge Shalamayne Onyxia.

Friedensverhandlungen und Angriff des Lichkönigs

Da nun König Varian Wrynn zurück in Sturmwind ist, hofft Jaina auf Friedensverhandlungen mit der Horde. König Varian und Kriegshäuptling Thrall stimmen zu und wollen kommen. Doch der Kriegshäuptling reiste nicht alleine an, sein Begleiter war Garrosh Höllschrei, der Sohn des legendären Grom.



Garrosh wollte mit Frieden und Handel nichts anfangen, und wollte es lieber kriegerisch lösen. Auch der Schattenhammer Clan missbilligte den Frieden zwischen den beiden Fraktionen. Deren Häuptling Cho’gall schickte die magisch manipulierte Garona Halforcen. Sie wurde im ersten Krieg magisch manipuliert und tötete Varians Vater König Llane.

Als Varian die Assassine an der Spitze vom Schattenhammer Clan sah wurde er wütend und war entsetzt. Er glaubte, dass es sich um einen Angriff von der Horde handelte. Garrosh allerdings glaubte, dass es ein Trick der Allianz wäre. Sie konnten allerdings die angreifenden Mörder des Schattenhammers zurückschlagen.

Danach brach ein Streit zwischen Thrall und Varian aus. Varian forderte Garona ein und beleidigte die Orcs. So gingen sie verstritten und wütend auseinander.

Allerdings gab es noch eine weitere Bedrohung für beide Fraktionen im Norden. Es war Arthas, der inzwischen zum Lichkönig aufgestiegen war. Jaina selbst spürte es, als Arthas seine altes Ich und die Präsenz von Ner’zhul zerstörte. Sie bemerkte dies in einer Nacht als sie mit Aegwynn in ihrem Turm in Theramore saß.


Arthas, der nun seine letzte Menschlichkeit verloren hatte und alleiniger Lichkönig war, griff Theramore an. Der Angriff selbst konnte abgewehrt werden, aber Arthas forderte Jaina auf nach Nordend zu kommen.



Weiter geht es in Teil 3 wo ich noch mal die Geschichte von Wrath of the Lichking wiedergebe und was kurz vor dem Kataklysmus geschah.

von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
13.05.2012 - 15:09 Uhr

Es ist Sonntag und wie jeden Sonntag kommt von mir etwas über die Lore. Dieses Mal sogar in mehreren Teilen. Es geht nämlich um die gute Jaina Prachtmeer, über die ja bald auch ein Buch erscheint und die, so wie es aussieht, eine wichtige Rolle in Mists of Pandaria spielen wird. Da ich aber irgendwann festgestellt habe, dass es verdammt viel über Jaina zu schreiben gibt, habe ich mir gedacht, dass ich dies in mehrere Teile verpacke. Diese Woche kommt Teil 1, von ihrer Kindheit bis zur Schlacht um den Berg Hyjal.

Meine Quellen:

Die deutsche WoWWiki
Das Buch: Arthas Aufstieg zum Lichkönig



Kindheit und Jugend

Geboren wurde Jaina während des Zweiten Krieges. Sie war die Tochter des Großadmirals Daelin Patchtmeer, der auch Herrscher über Kul Tiras war. Sie hatte mehrere Brüder, unter anderem den im Zweiten Krieg verstorbenen Derek Prachtmeer. Dieser wurde von den Drachenreitern der Horde getötet. Als junges Mädchen war Jaina besonders von den Geschichten über Aegwynn, der Wächterin von Tirisfal, fasziniert. Diese sollte sie auch viele Jahre später kennen lernen. Durch ihre adlige Abstammung war es nur eine Frage der Zeit bis sie auf den Kronprinzen von Lordaeron, Arthas, traf. Allerdings wurden bei Jaina magische Talente entdeckt, was sie zu einer Ausbildung in Dalaran qualifizierte.

Arthas, ihre große Liebe

Mit etwa 14 Jahren sollte ihre Ausbildung in Dalaran beginnen. Ihr Vater schickte sie in die gleichnamige Hauptstadt von Lordaeron, um sie von dort aus in die Stadt der Magier eskortieren zu lassen. Der Kronprinz Arthas hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon etwas in Jaina verguckt und bestand darauf, sie persönlich dorthin begleiten zu dürfen. König Terenas zögerte, aber ließ seinen Sohn an der Eskorte teilhaben.

Während dieser Eskorte rasteten sie für eine Nacht im Hügelland. Arthas, der schon immer neugierig war und Jaina beeindrucken wollte, weckte sie. Er wollte mit ihr ein kleines Abenteuer erleben. Also schlichen sie von dort aus zu dem Internierungslager Burg Durnholde. Sie warfen einen Blick auf die Orcs und beobachteten sie. Jaina war erschrocken darüber, dass diese Kreaturen, die so viel Unheil angerichtet hatten, auch Familien gründeten. Sie erkannte, dass dieOrcs vielleicht nicht die Monster waren, wofür sie gemeinhin gehalten wurden. Allerdings hatte sie auch noch genug Angst und Respekt vor ihnen.

Als sie ihren Ausflug beendet hatten und in Dalaran ankamen, wusste Arthas, dass er Jaina wahrscheinlich so schnell nicht mehr wiedersehen würde. Jaina selbst wurde zur Schülerin von Erzmagier Antonidas und Arthas begann seine Ausbildung zum Paladin.

Neben Arthas gab es aber auch andere Mitbewerber. Kael’thas Sonnenwanderer war ebenfalls an ihr interessiert. Sie allerdings nicht an ihm. Erst auf der Zeremonie, bei der Arthas zum Paladin und Mitglied der Silbernen Hand erklärt wurde, sahen die beiden sich wieder. Arthas selbst war erfreut sie zu sehen, da er immernoch in sie verliebt war. Deshalb schaffte er es kurze Zeit später, sich in Dalaran einzuquartieren. Dort fanden die beiden dann zusammen und ihre Romanze begann. Allerdings verheimlichten sie es. Sie trafen sich immer heimlich in der Bibliothek oder anderen abgelegenen Orten. Dies ging aber irgendwann einmal schief und der abgelehnte Mitbewerber Kael’thas erwischte sie dabei, wie sie sich küssten. Diesem gefiel es gar nicht, ließ sich nur gemäßigt etwas anmerken.

Als Arthas die Stadt der Magier verlassen musste, besuchten sie sich häufig und die Beziehung geriet an die Öffentlichkeit. Beide Familien waren zufrieden mit dieser Beziehung und unterstützten sie. In einer Nacht, als sie zusammen im Bett lagen, hatte Arthas starke Selbstzweifel und Jaina schwor ihm, ihn niemals zurückzuweisen.

Schließlich nahm diese Beziehung dann doch ein Ende. Dies ging aber nicht von Jaina aus. Auf einem Ball in Lordaeron zogen sich Arthas und Jaina heimlich in die Gemächer von Arthas zurück. Als Jaina dann anfing laut über ihre Zukunft und eventuelle Kinder nachzudenken, wurde Arthas klar, dass er zu all dem noch nicht bereit war. Er wusste, dass er Jaina liebte und sie liebte ihn auch, aber er konnte diese Beziehung erst weiterführen, wenn auch er bereit dafür war. Und so endete (vorläufig) die Beziehung zwischen Arthas und Jaina.



Die Geißel

Es war inzwischen einige Zeit vergangen, seit die Beziehung mit Arthas endete und Erzmagier Antonidas hatte eine neue Aufgabe für Jaina. Sie sollte eine Art Krankheit, die sich im Norden von Lordaeron ausbreitete, untersuchen. Antonidas nahm an, dass der Sache mit Magie entgegenzutreten sei. Er unterrichtete Jaina auch, dass sie dort auf Arthas stoßen würde. Dieser wurde begleitet von seinem Mentor Uther Lichtbringer. Sie reiste unverzüglich in den Norden und traf auf Arthas und Uther. Zusammen reisten sie weiter, kamen sich dabei wieder näher und ließen ihre Beziehung neu aufleben.

Als sie einen Bauernhof untersuchten, trafen sie auf die ersten Mitglieder der Geißel und erkannten, dass sie durch vergiftetes Korn so geworden sind. Nach Untersuchungen der Kornkisten wussten sie, woher das vergiftete Korn kam. Die Stadt Andorhal war das zentrale Lager von welchem alles Korn überall hin geliefert wurde.

In Andorhal traf Jaina dann auf ein ehemaliges Mitglied der Kirin Tor, der seit einiger Zeit als verschollen galt. Es war Kel’thuzad, den sie als Verursacher der Seuche verdächtigten. Aber dieser war auch nur Diener größerer Mächte. Sie töteten ihn und machten sich auf den Weg nach Strahnbrad, um das dortige verdorbene Korn zu vernichten. Als sie allerdings ankamen, bemerkten sie, dass es bereits zu spät war. Die Einwohner dort hatten es schon konsumiert und verwandelten sich in untote Diener der Geißel. Da Jaina und Arthas nur mit ein paar Truppen auf sich allein gestellt waren, zog Jaina aus, um Hilfe zu holen. Sie konnte Uther Lichtbringer finden, kam mit einer Armee zurück und besiegte mit den anderen die Geißel. Arthas selbst fühlte sich etwas in seiner Ehre gekränkt, da er glaubte, dass Uther seinen Kampfgeist und seine Erfolge runterredet. Uther entschuldigte sein Verhalten damit, dass Arthas nun die Last der Krone das allererste Mal spüren musste. Er konnte aber herausfinden, das der Drahtzieher der Seuche ein Schreckenslord namens Mal’ganis ist und dieser solle sich in Stratholme aufhalten. Uther bat Jaina, dass sie ihn beruhigen sollte und sie schlich mit einem Unsichtbarkeitszauber hinter ihm her. Aber es tauchte eine merkwürdige Gestallt vor ihm auf. Sie hatte von dieser Gestalt schon gehört da, er schon König Terenas aufsuchte. Die Leute nannten ihn nur den Propheten. In Wahrheit war es der Letzte Wächter und Aegwynns Sohn Medivh, der Arthas erklärte, dass er mit seinen Leuten nach Kalimdor reisen solle. Arthas weigerte sich und zog mit seinen Leuten nach Stratholme.

Als er die Stadt mit seinen Truppen erreichte, musste er feststellen, dass sämtliches Korn zu Brot verarbeitet und auch schon verzehrt wurde. Also befahl Arthas, dass die Stadt „gesäubert“ werden müsse. Jaina und Uther, die nun auch vor Ort waren, lehnten seinen Plan ab. Mittels der Privilegien eines Kronprinzen, löste Arthas den Orden der Silbernen Hand auf und enthob Uther seines Kommandos. Jaina, die allerdings auch dagegen war, drehte einfach ab. Der immer mehr dem Wahnsinn verfallende Arthas, gefiel das gar nicht. Denn schließlich schwor sie ihm, ihn niemals zurückzuweisen und das hatte sie in diesem Moment getan. So endete die Beziehung zwischen Arthas und Jaina endgültig.



Einige Tage später trafen sich Jaina und Uther in den Ruinen von Stratholme. Diese hörte nicht mal mehr auf zu brennen. Uther war wütend und wollte wissen, was Arthas nun vorhat. Jaina hatte sich kurz vorher mit Arthas getroffen und dieser erzählte, dass er Mal’ganis nach Nordend folgen würde. Sie erzählte alles Uther, der dagegen etwas unternehmen wollte und reiste nach Lordaeron. Jaina hingegen bekam als Letzte Besuch vom geheimnisvollen Propheten. Medivh hatte es inzwischen bei Terenas, Arthas und Erzmagier Antonidas versucht, aber alle drei wollten nicht auf ihn hören. Also wandte er sich an Jaina und sagte, sie solle mit genügend Leuten nach Kalimdor aufbrechen. Jaina selbst zögerte, denn sie wusste nicht, was sie tun sollte und so bat sie um Zeit, damit sie sich mit Antonidas beraten konnte.

Kalimdor

Als sie in Dalaran ankam, ereilten sie die schlechten Neuigkeiten um Arthas. Sie erfuhr, dass Arthas nun dem Lichkönig diente und seinen eigenen Vater tötete. Dazu erfuhr sie, dass der Todesritter auch Quel’thalas, das Land der Hochelfen, auslöschte. So kam es zu einer unbequemen Begegnung mit Prinz Kael’thas, der außer sich war. Er stritt mit Jaina und warf ihr die Beziehung mit Arthas vor und dass er nicht verstehen könnte, Arthas ihm vorzuziehen. Jaina selbst wusste nicht, was sie sagen sollte, brauchte Kael’thas einfach nur jemanden, auf den er seinen Ärger projizieren konnte. Kurz bevor sie abreiste, stand ihr ehemaliger Geliebter mit seiner Untotenarmee vor den Toren Dalarans und wollte die Stadt der Magier zerstören. Jaina bat Antonidas mit ihr zu kommen, aber er meinte, dass es nun zu spät für ihn wäre und sie ohne ihn gehen müsse. Und so zog Jaina nach Kalimdor.

Einige Monate waren vergangen als Jaina schlussendlich in Kalimdor ankam. Dabei waren Überlebende von Lordaeron, einige Ritter der Silbernen Hand und Freiwilligenbrigaden diverser Nationen der Allianz von Lordaeron. Jaina ließ verschiedene Stützpunkte errichten und zog aus zum Steinkrallengipfel, um sich erneut mit Medivh zu treffen. Dort traf sie auf einen alten Feind. Es waren die Orcs, die unter Kriegshäuptling Thrall dienten. Außerdem befanden sich auch schon Tauren unter den Orcs, aber Medivh konnte den Krieg beider Parteien beenden und einigte sie. Medivh brachte ihnen auch eine schlechte Nachricht und zwar, dass Grom Höllschrei erneut vom Blut Mannoroths getrunken hatte und so wieder den Dämonen diente.

Mit ihren neuen Verbündeten zog Jaina aus, um den verdorbenen Grom Höllschrei durch Zusammenarbeit von Schamanen der Horde und Priestern der Allianz zu heilen. Thrall musste dafür Grom mit einem magischen Gefäß gefangen nehmen. Dies gelang dem Kriegshäuptling und Grom wurde gereinigt. Thrall und Grom stellten sich dann zusammen dem, durch den Grom so verdorben wurde. Sie kämpften gegen den Grubenlord Mannoroth und gewannen, allerdings starb dabei Grom Höllschrei.



Die Nachtelfen und die Schlacht am Berg Hyjal

Zusammen zogen Allianz und Horde Richtung Norden ins Eschental. Aber in diesem Wald hat sich nicht nur die Brennende Legion, die nach und nach in Azeroth einfiel, beheimatet, sondern auch das uralte Volk der Nachtelfen. Diese wussten noch nichts von der Bedrohung durch die Brennende Legion und sahen die neuen Völker als Bedrohung. Sie löschten mehrere Stützpunkte von Allianz und Horde aus bis Medivh einschritt. Er rief nach Jaina und Thrall und machte sie mit Malfurion Sturmgrimm und Tyrande Wisperwind bekannt. So zogen die drei verschiedenen, aber dennoch verbündeten, Parteien auf zum Berg Hyjal. Dort plante Malfurion eine Falle für den Kommandanten der Legion, Archimonde. Archimonde hatte ein Ziel: Den Weltenbaum. Und das machte sich Malfurion zunutze. Er bündelte die Macht des Weltenbaums Teldrassil mit der Macht der Natur. Allerdings benötigte dies Zeit und die Allianz, die Horde und die Nachtelfen mussten so lange kämpfen, bis Malfurion fertig war. Als die Falle gestellt war, schlug sie auch zu und Archimonde konnte vernichtet werden.


Teil 2 wird dann nächsten Sonntag erscheinen. Da wird es darum gehen, was zwischen der Schlacht um den Berg Hyjal und Wrath of the Lichking mit ihr passiert ist.

von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
06.05.2012 - 13:04 Uhr

Diesen Sonntag schreibe ich über eine Fraktion, bei der man kein Ruf bekommen kann. Es geht um die Veteranen des zweiten Krieges, die unter Anduin Lothar gedient haben. Sie nannten sich die Söhne Lothars.

Meine Quellen:

Deutschsprachiges WoWWiki
Buch: Der Letzte Wächter
Buch: Im Strom der Dunkelheit
Buch: Jenseits des Dunklen Portals
World of Warcraft: The Burning Crusade
die wow-europe Seite

Herkunft des Namens

Der Name stammt vom ehemaligen General der Streitkräfte von der Allianz von Lordaeron: Anduin Lothar. Er führte die Truppen der Allianz im zweiten Krieg. Aber Anduin Lothar starb im Kampf gegen Orgrimm Schicksalshammer. Als Andenken an ihren ehemaligen General bezeichneten sich die Veteranen des zweiten Krieges als Söhne Lothars.

Die erneute Öffnung des Dunklen Portals

In der Nähe des ehemaligen Dunklen Portals ließ die Allianz einen Stützpunkt errichten. Sie nannten ihn Burg Nethergarde. Die Burg wurde von Edwin van Cleef persönlich entworfen und sollte jeden Ansturm der Horde bei einer erneuten Öffnung des Portals standhalten. Derweil wurde dies schon von Ner’zhul geplant.

Als er es dann geschafft hatte, stürmte die erste Welle der Orcs nach Azeroth, angeführt von Grom Höllschrei. Sie trafen schnell auf eine Armee der Allianz, angeführt von Danath Trollbann. Unter den Truppen waren zwar viele Söhne Lothars allerdings auch viele neue Rekruten. Grom bemerkte als einziger Orc, wie sich einer aus dem Schlachtgetümmel entfernte. Es war Danath Trollbann, der seine Männer zurücklassen musste um die dort sationierten Soldaten zu warnen. Als Danath dort ankam, schickte er direkt einen Boten zum neuen General der Allianz, Turalyon. Die Orcs unter Ner’zhul suchten derweil die jenigen Orcs, die in Azeroth zurück geblieben waren und nicht in Gefangenschaft geraten. Dort geriet er an Maim und Rend Schwarzfaust, die die meisten noch freilebenden Orcs unter ihre Kontrolle brachten. Sie lehnten es aber ab unter Ner’zhul zu kämpfen und sagten sie hätten nun eine eigene Horde, die sie die Dunkle Horde nannten.



Der Pakt mit Todesschwinge und die Erstürmung des Portales

Als Rend und Maim Schwarzfaust ablehnten, kam ein neuer Verbündete für Ner’zhul ins Spiel. Er zeigte sich anfangs nur in seiner menschlichen Gestallt als Lord Prestor, aber es war niemand anders als Todesschwinge. Er bot den Orcs einen Pakt an. Sie würden ihm helfen ein paar Wagen nach Draenor zu bringen, dafür würde sein Drachenschwarm mit den Orcs kämpfen. Ner’zhul hatte durch die Niederlage Zuluheds einige Monate vor der erneuten Öffnung des Portals keine Unterstützung mehr durch die Drachen und ging auf den Handel ein. Er brauchte für seinen Plan mehrere magische Artefakte wo unteranderem der Schädel Gul’dans zugehörte. Dazu reiste er zum Grab von Sargeras, dort wo Gul’dan durch die Dämonen die dort hausten getötet wurde. Er konnte den Schädel bergen und machte sich mit den anderen Artefakten auf den Weg zum Dunklen Portal. Allerdings sammelten sich die Allianz Streitkräfte unter der Führung von Turalyon. An seiner Seite waren ebenfalls bekannte Mitglieder der Söhne Lothars. Seine frühere Geliebte Alleria Windläufer, der ehemalige Schüler von Medivh Khadgar, der damalige Thane der Wildhammer Zwerge Kurdran Wildhammer und Danath Trollbann. Zusammen mit der Armee von Sturmwind schafften sie es durch das Dunkle Portal und erbauten dort in der Nähe der Höllenfeuerzitadelle die Ehrenfeste. Inzwischen hatte die Allianz auch herausgefunden was Ner’zhuls Plan war.Der alte Orc wollte nie wieder nach Azeroth, dafür aber mit der Horde in andere Welten vordringen und dafür viele Portale öffnen, in denen die Horde einfallen könnte.
Turalyon hingegen hatte andere Probleme. Die Frau die er liebte war von Rache zerfressen. Schon ihre gesamte Reise hatte Alleria keine andere Motivation als Rache an der Horde zu nehmen. Erst in der Ehrenfeste konnte er in Ruhe mit ihr reden und erweckte den Teil in ihr, der ihn liebte und den Turalyon an ihr liebte. So kamen sie wieder zusammen.
Ner’zhul zog inzwischen zum Schwarzen Tempel, da er dort seinen Zauber wirken wollte. Es war der perfekte Ort für den Zauber, denn dort trafen sich alle Leylinien. Die Allianz konnte die letzten Truppen in der Höllenfeuerzitadelle besiegen und folgte Ner’zhul

In Schergrat fanden sie dann heraus, was Todesschwinges Plan gewesen war. Er schaffte eine Menge seiner Eier nach Draenor, um sie dort schlüpfen zu lassen. Turalyon gab den Befehl die Eier zu zerstören. Als fast alle Eier vernichtet waren, erschien Todesschwinge und kämpfte gegen sie. Allerdings schaffte es die Allianz eine seiner Rüstungsplatten zu beschädigen, was der Allianz den Sieg brachte. Es wurden allerdings nicht alle Eier zerstört. Manche blieben unentdeckt und aus diesen schlüpften schwarze Drachen. Manche wurden sogar zu einer neueren Rasse, die friedvoller war als ihre Vorfahren. Es waren die Netherdrachen.

Auchindoun und der Schwarze Tempel

Die Allianz erreichte die Draenei Grabstätte Auchindoun, wo sich Ner’zhul versteckt hielt. Als sie dort eindrangen, trafen die Allianz Soldaten das erste Mal auf die Draenei. Denn dort versteckten sich die letzten Überlebenden des Krieges gegen die Orcs. Diese kämpften ebenfalls mit den Orcs und halfen der Allianz weiter vorzudringen. Ner’zhul konnte nur knapp entkommen und durch den Kampf gegen die zurück bleibenden Orcs, fiel die Allianz zurück. Sie schafften es nicht rechtzeitig zum Schwarzen Tempel und Ner’zhul öffnete viele verschiedene Portale. Allerdings gelang es ihnen noch ihm den Schädel des Gul’dan zu entreißen, bevor Ner’zhul durch einer der Portale flüchtete.
Turalyon, Kurdran, Alleria und Khadgar kehrten zurück zu der Ehrenfeste, wo sie Danath Trollbann zurück gelassen hatten. Sie wollten mit den verbleibenden Allianz Truppen zum Dunklen Portal flüchten, da die Welt Draenor drohte zu zerbrechen. Die Orcs selbst entschieden sich den gleichen Fluchtweg zu nehmen. Turalyon wollte allerdings nicht, dass auch nur ein Orc noch nach Azeroth kam. So gab er einem Wildhammer Zwerg den Schädel von Gul’dan. Turalyon wusste, dass dieser Zwerg der einzige war der dieses Portal noch durchschreiten würde. Ihnen gelang es das Portal zu schließen, kamen aber nur knapp mit dem Leben davon. Die Welt wurde zerrissen und die Söhne Lothars und die restlichen Soldaten dachten es wäre ihr endgültiges Ende. Aber sie bemerkten, dass die Meere verschwunden waren und die Welt sich verändert hatte.


The Burning Crusade

Als sich das Dunkle Portal das dritte Mal öffnete, stürmten die Helden Azeroth nach Draenor, die nun Scherbenwelt hieß. Dort fanden sich die ehemaligen Helden aus Azeroth wieder. Danath Trollbann war immer noch Kommandat der Ehrenfeste. Khadgar war nun Berater der Naaru. Kurdran hatte seine Wildhammer Zwerge im Schattenmondtal versammelt und die Wildhammerfeste gebaut. Allerdings gelten Alleria und Turalyon immer noch als vermisst und vermutlich tot. Nur ihr gemeinsamer Sohn Arathon der Erlöser ist auf der Suche nach ihnen und glaubt daran, dass sie leben. Zusammen mit den Naaru und den Helden Azeroth stoppten sie einen erneuten Einmarsch der Brennenden Legion in Azeroth.

Cataclysm

Während Danath und Khadgar weiterhin ihre Posten halten und Turalyon und Alleria immer noch vermisst werden, hat sich nur Kurdran in die Heimat zurück gewagt. Dort traf er auf seinen Nachfolger Falstad. Falstad, der nun Thane der Wildhammer war, war aber klar, dass nun Kurdran das ältere Recht hatte. Kurdrans der um einiges sturer war, bestand auch auf diesen Posten. Allerdings geschah etwas womit beide nicht gerechnet hatten. Magni Bronzebart, der König von Eisenschmiede, verwandelte sich selbst in Stein. Moira Bronzebart, die nun auch Königin der Dunkeleisenzwerge war, ergriff dadurch die Macht in Eisenschmiede. Aber sie verbot Anduin Wrynn die Stadt zu verlassen, was ihm aber durch einen Ruhestein zu Jaina Prachtmeer trotzdem gelang.

König Varian wusste nichts über das Schicksal seines Sohnes und marschierte zusammen mit der S.I. 7 in Eisenschmiede ein. Anduin, der durch Jainas Hilfe grade rechtzeitig zurück nach Eisenschmiede kam, konnte seinen Vater davon abhalten Moira zu töten. Stattdessen rief er den Rat der Drei Hämmer aus und vereinte damit alle drei Clans in Eisenschmiede. Jeder der Clans sollte einen Vertreter haben. Als Vertreter der Dunkeleisenzwerge sollte Moira sprechen. Für die Bronzebards sollte Muradin oder Brann Bronzebart sprechen und auch der Wildhammer Clan sollte einen Vertreter schicken. Falstad, der von der aktuellen Situation um einiges mehr Ahnung hatte, wollte gehen, aber Kurdran bestand drauf, dass er selbst zum Vertreter des Clans wurde. Kurdran hasste die Stadt Eisenschmiede allerdings. Die Mitglieder seines Clans fühlten anscheinend ähnlich. Ständig gab es Auseinandersetzungen zwischen Wildhammer- und Dunkeleisenzwergen. Es sollte der Hammer von Modimus wieder geschmiedet werden als Zeichen der Einigkeit, so wollte es Moira. Jeder Clan hatte einen Teil davon. Kurdran wollte sein Teil des Hammers nicht abgeben und stahl es eines Nachts. Moira erwischte ihn dabei und freute sich schon darauf es allen zu erzählen um den Ruf der Wildhammer noch mehr zu beschmutzen. Aber zu der Zeremonie, wo der Hammer neu geschmiedet wurde, erschien Kurdran dennoch. Aber er handelte gegen Moiras Plan und zerstörte seinen Teil des Hammers. Er erklärte damit, dass die Zwerge sich nicht an der Vergangenheit festhalten sollten, sondern in die Zukunft schauen sollen. Muradin stimmte ein und zerstörte sein Teil ebenfalls. Moira wurde somit gezwungen es auch zu zerstören.


Nach der Zeremonie hatte Kurdran begriffen, dass er nicht mehr der Anführer der Wildhammer sein konnte und gab es nun denjenigen, der es schon seit Jahren gemacht hatte. Falstad übernahm den Posten im Rat und Kurdran zog aus in das Schattenhochland, um gegen die Horde und Todesschwinge zu kämpfen.

von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
29.04.2012 - 13:01 Uhr

Ich hatte letzten Sonntag die Vertreter des Lichts, die Argentumdämmerung und den Argentumkreuzzug, im Fokus, aber es gibt nicht nur Anhänger des Lichts in Azeroth, sondern auch diejenigen, die eher naturverbunden sind. Deshalb schreibe ich diesen Sonntag über den Zirkel des Cenarius und die Expedition des Cenarius. Meine Quellen sind dieses Mal: Das deutsche und englische WoWWiki, Forscherliga-Wiki, das Buch Sturmgrimm und meine eigenen Erinnerungen an die Warcraft-III-Kampagne.

Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass ich die deutschen Namen benutze, weil Blizzard diese so im Spiel haben möchte. Unabhängig davon, ob sie mir selbst gefallen oder nicht.



Gründung

Alles begann mit Malfurion Sturmgrimm und dem Halbgott Cenarius. Denn der Halbgott bildete Malfurion als ersten Druiden aus. So kam es dann nach der großen Teilung von Azeroth, dass einige Nachtelfen sich entschlossen hatten, von Malfurion lernen zu wollen. Dieser lehrte ihnen alles was er konnte und gründete auch den Zirkel des Cenarius. Die Wahl warum sie Druiden werden wollten trafen sie aus Ehrfurcht und dem Wunsch nach Wissen. Nach einer Weile aber bat er Remulos, einer der Söhne Cenarius, um Hilfe. Dieser wurde damit zu einem wichtigen Bestandteil des Zirkels. Remulos weihte die jungen Druiden in alle Geheimnisse ein. Der grüne Drachenaspekt Ysera sah die Werte und das Potenzial in ihnen was sie vorher nur in Drachen gesehen hatte. So lud sie die Druiden in ihr Reich, dem Smaragdgrünen Traum, ein. Währenddessen wuchs die Organisation immer mehr an und nicht nur Nachtelfen wurden Mitglieder des Zirkels. Das erste andere Volk waren die Tauren. Allerdings schafften es später auch Mitglieder anderer Rassen. Aber die Mehrheit des Zirkels sind bis heute immer noch Nachtelfen. Es gab drei Erzrdruiden: Malfurion Sturmgrimm Fandral Hirschhaupt und Hamuul Runentotem.



Nach der Teilung von Azeroth und der Rückkehr der Brennenden Legion.

Die meisten Druiden befanden sich nach der Teilung von Azeroth im Smaragdgrünen Traum. Als aber die Geißel unter der Führung der brennenden Legion in Kalimdor einfiel, machte sich Tyrande Wisperwind auf den Weg, um die Druiden aufzuwecken. Malfurion selbst war dabei in großer Gefahr, denn als er schlief, war die Geißel dabei, den ihn umgebenden Wald zu zerstören. Tyrande konnte ihn allerdings noch rechtzeitig aufwecken. Als sie aber die Druiden der Klaue aufwecken wollte, stieß sie auf das uralte Gefängnis von Malfurions Bruder Illidan Sturmgrimm. Beide waren verliebt in die Priesterin von Elune. Aber ihr Herz gehörte Malfurion, dennoch mochte sie Illidan. Sie glaubte, er könnte eine große Hilfe gegen die Brennende Legion sein und befreite ihn.



Als dann alle Druiden wieder versammelt waren, trafen sie auf eine Gruppe aus Menschen und Orcs. Die Menschenanführerin war Jaina Prachtmeer und der Kriegshäuptling der Orcs Thrall. So taten sich die drei Völker zusammen, um gegen die Brennende Legion zu kämpfen. Sie zogen zum Weltenbaum auf dem Berg Hyjal und kämpften gegen die Brennende Legion. Malfurion bereitete eine Falle vor, die schwere Konsequenzen für sein Volk haben sollte. Als dann Archimond, einer der Anführer der Brennenden Legion, zum Weltenbaum gelangte, war die Falle fertig und Archimond wurde dadurch zerstört.

Malfurions Koma und Teldrassil

Durch Archimond wurde der Weltenbaum korrumpiert und gewahr den Nachtelfen nun nicht mehr das ewige Leben und machte sie sterblich. Malfurion selbst fiel in ein Koma was Konsequenzen nach sich zog. Denn Fandral Hirschhaupt übernahm nun die Führung des Zirkel des Cenarius. Fandral konnte sich nicht mit der Sterblichkeit abfinden und so schuf er ohne Erlaubnis von Malfurion einen neuen Weltenbaum. Diesen nannte er Teldrassil und sollte bis heute die Heimat der Nachtelfen sein. Denn in seiner Krone bauten sie ihre Hauptstadt Darnassus. Allerdings wurde Fandral korrumpiert und so auch der Weltenbaum.

Expedition des Cenarius

Während Fandral seinen dunklen Machenschaften nach ging, öffnete sich das Dunkle Portal erneut. Jenes Dunkle Portal, durch das die Orcs das erste Mal kamen, um Azeroth zu zerstören und nun Heimat der Brennenden Legion und der Anhänger Illidans war. So schickte der Zirkel eine Expedition durch das Dunkle Portal, um Draenor, die ehemalige Welt der Orcs, mit den überlebenden Lebewesen und die dortige unerforschte Welt zu studieren. Angeführt wurden sie von Ysiel Windsänger. Ihre Hauptbasis schlugen sie in den Zangarmarschen auf wo, sie direkt auf die bösen Machenschaften der Naga und Lady Vashj trafen. Allerdings errichten sie auch Außenposten auf der Höllenfeuerhalbinsel,  in den Wäldern von Terokkar und im Schergrat. Obwohl sie offiziel zum Zirkel des Cenarius gehörten, wurde die Expedition des Cenarius immer autonomer und unabhängiger vom Zirkel. Unter anderem gehört auch die Druiden-Organisation D.E.H.T.A., die sich in Nordend positioniert haben, zu der Expedition des Cenarius.

Der Smaragdgrüne Albtraum

Irgendwann kam über ganz Azeroth ein dunkler smaragdgrüner Nebel auf, der alle die er traf einschläferte. Malfurion selbst wurde im Smaragdgrünen Traum vom ehemaligen Berater von Azshara, Xavius, gefangen gehalten. Xavius verwandelte den Smaragdgrünen Traum in einen Albtraum, den viele zum Opfer fielen, auch Remulos fiel diesem zum Opfer. Durch eine List konnte er letztendlich seinem Gefängnis, welches ein Baum war, entkommen. Die verbliebenen wachen Lebewesen von Azeroth holte er in den Smaragdgrünen Traum, wo sie unter Führung von Varian Wrynn gegen die Kreaturen des Albtraums kämpften. Malfurion, der nun wieder in der wachen Welt war, erkannte, dass Fandral genauso wie der neue Weltenbaum Teldrassil korrumpiert war. Er schaffte es Fandral zu besiegen, jedoch drohte Teldrassil dadurch auseinander zu brechen. Er drang also in die Seele des Baumes ein und konnte die Korruption lösen. Allerdings trieb Xavius noch immer sein Unwesen. Er machte sich deshalb auf den Weg und konnte ihn besiegen. Als der Albtraum dann endlich ein Ende hatte, schafften sie Fandral in ein Gefängnis auf dem Berg Hyjal.

Als alles überstanden war, beschloss Malfurion nun in der wachen Welt zu bleiben und seine geliebte Tyrande zu heiraten. Zu der Hochzeit kamen nicht nur Mitglieder der Allianz, sondern sogar abgesandte der Horde. Die wichtigsten Gästen waren allerdings Alexstrasza mit ihrem Gefährten Korialstrasz. Da Teldrassil, im Gegensatz zum alten Weltenbaum, nie von den Drachen gesegnet wurde, holten die beiden es an diesem Tag nach.

Die Druiden der Flamme

Der von Todesschwinge ausgelöste Kataklysmus hatte in Azeroth viel Schaden angerichtet. Der Zirkel konnte allerdings an vielen Orten in Azeroth viel erreichen. So schafften sie es, dass in manchen Teilen von Desolace wieder Pflanzen wuchsen. Allerdings wollte Todesschwinge den Berg Hyjal angreifen und so holte er ein Grauen in diese Welt zurück, was vor einiger Zeit von einer größeren Gruppe von Helden bereits verbannt wurde. Er beschwor am Berg Hyjal den Flammenlord Ragnaros. Ragnaros fiel mit seinen Schergen über das Land her und bedrohte das Gefängnis von Fandral Hirschhaupt. Malfurion sah, dass Fandrals Korruption schon zu weit fortgeschritten war, um ihn laufen zu lassen. Die Wächter des Hyjals teilten seine Meinung und schickten extra einen Drachen los. Alysra, ein Großdrache des Grünen Drachenschwarms,sollte sich darum kümmern. Alysra holte Fandral aus seinem Gefängnis und brachte ihn zur Mondlichtung. Ysera ahnte schon, dass Alysras Entscheidung nicht die weiseste war. Hirschhaupt konnte so entkommen und er nahm Alysra mit. Fandral und Alysra wurden so zu Ragnaros´ Schergen. Währenddessen riefen die Wächter des Hyjals alle Kinder der Elune zusammen, um den Halbgott Cenarius wiederzubeleben. Als ihn dieses mit Hilfe von ein paar Helden gelang, gingen sie in den Angriff über. Sie schafften es, erneut Ragnaros zu besiegen und zurück in die Feuerlande zu verbannen. Die Druiden der Flamme hatten sich bis dahin noch nicht gezeigt. Erst als sich die Aspekte, Vertreter des Irdenen Rings und des Zirkel des Cenarius trafen, kamen sie aus ihrem Versteck. Sie wollten ein Ritual durchführen, um den alten Weltenbaum Nordrassil endgültig zu reinigen. Allerdings zeigten sich Fandral und seine Anhänger und spalteten Thrall in alle Teile der Elemente. Fandral und seine Anhänger zogen sich in die Feuerlande zurück, allerdings kämpften noch manche Druiden der Flammen gegen die Wächter des Hyjal.



Leyara, die ehemalige Geliebte von Fandrals Sohn, gelang es sogar Hamuul Runentotem so schwer zu verletzen, dass dieser beinahe starb. Malfurion schaffte es inzwischen in die Feuerlande einzudringen und dort einen Außenposten zu errichten. Mit vereinten Kräften von Horde und Allianz schafften sie es, den Feind dort zurückzudrängen. Als Malfurion und Leyara dann aufeinander trafen, warf sie ihm vor, dass er nicht die Stärke hätte, um irgendwen zu führen. Malfurion versuchte sie vor Fandrals Verderbtheit zu warnen, aber diese Warnungen ignorierte sie und wollte stattdessen seine Gefährten töten (so wie sie dachte, es auch mit Hamuul Runentotem getan zu haben). Ihr Plan wäre auch aufgegangen, wenn nicht auf einmal Hamuul Runentotem, der sich von seinen Verletzungen erholt hatte, auftauchte. Sie war sich sicher, dass er tot war und er versprach ihr sie von ihren Schmerzen durch den Tod zu helfen. So fand sie letztendlich ihren Frieden im Tod. Allerdings lebte noch der Majordomus der Druiden der Flammen, Fandral selbst. Fandral, der nun seine Druiden direkt aus Ragnaros' Reich steuerte, war schwer zu erreichen und so schickte Malfurion Helden aus, die ihn dann letzten Endes töten konnten.

von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
22.04.2012 - 13:00 Uhr

Es ist wieder Sonntag, es ist wieder Zeit für die Lore. Da mir nicht mehr wirklich feindlich gesinnte Fraktionen einfielen, über die ich heute hätte schreiben können, habe ich dieses Mal über eine uns freundlich gesinnte Fraktion geschrieben. Es handelt sich um die Argentumdämmerung bzw. den Argentumkreuzzug. Falls ihr noch Wünsche oder Ideen habt, worüber ich schreiben soll, könnt ihr es wie immer in den Kommentaren posten. Meine Quellen beziehe ich dieses Mal aus der deutsch-sprachigen WoWWiki.



Gründung

Die Argentumdämmerung entstand, wie der Scharlachrote Kreuzzug aus der Silbernen Hand. Sie wurde gegründet als Alexandros Mograine von seinem Sohn verraten und getötet wurde. Die Silberne Hand splittete sich in zwei Lager auf. Die einen waren der Meinung, dass Nicht-Menschen innerhalb des Ordens nichts zu suchen haben und unreine Wesen waren. Während die andere Seite sagte, dass ohne anderen Rassen der Krieg gegen die Geißel nicht zu gewinnen ist.

Aus dem Zweiten der oben genannten entstand dann die Argentumdämmerung unter der Führung von Lord Maxwell Tyrosus, Lord Raymond George und Offizier Reinherz. Die Leute, die ihnen nicht folgten, gingen zum Scharlachroten Kreuzzug.

Der Aufbau

Als sie die ersten Truppen besaßen, schickten sie Botschaften an Horde und Allianz. Aber es kamen auch andere Freiwillige. Wie z.B. Leonidas Bartholomäus, der zwar ein Untoter war, sich aber nicht Sylvanas Windläufer unterwerfen wollte. Und so konnte er unabhängig der Verlassenen gegen die Geißel kämpfen. Dadurch splittete sich eine Gruppe  von der Argentumdämmerung ab, die heute als Bruderschaft des Lichtes bekannt ist. Sie waren der Meinung Untote hätten auch Tod zu sein. Dennoch arbeiteten sie stets eng mit der Argentumdämmerung und sogar mit dem Scharlachroten Kreuzzug zusammen. Der Großteil der kleinen Splittergruppe ist an der Kapelle des hoffnungsvollen Lichtes anzutreffen.




Erste Erfolge und Naxxramas


Die Argentumdämmerung konnte die ersten Erfolge feiern mit der Eroberung von Stratholme, die Vernichtung von Totenschwur, die Rückereroberung zahlreicher Stellungen, Städte und Siedlungen und einige Siege über den Scharlachroten Kreuzzug.

Aber der größte Erfolg war für die Vernichtung von Kel’thuzad und der Nekropole Naxxramas. Doch sie wurden verraten. Kreuzzfahrer brachten das Phylaktium von Kel’thuzard zu Vater Ingo Montoy. Er sollte das Phylaktium endgültig vernichten. Doch er war ein Agent des Kultes der Verdammten und brachte es so zu Geißel zurück. So konnte konnte der Lich zurückkehren.

Archerus, eine neue Bedrohung

Als Naxxramas verschwand, tauchte eine neue Nekropole am Himmel der Östlichen Pestländer auf. Es war die Nekropole Archerus unter der Führung von Darion Mograine. Die dort stationierten Todesritter löschten die Scharlachrote Enklave aus und bedrohten dann die Kapelle. Doch der Lichkönig hinterging damit seine Männer. Sein Plan war einzig und allein genügend seiner Männer in den Tod zu schicken, bis er dann schließlich Tirion Fordring ohne größere Probleme töten könnte. Die Todesritter erkannten es und Darion Mograine übergab Tirion Fordring den verdorbenen Aschenbringer. Dieser reinigte ihn und konnte den Lichkönig damit vertreiben. Nach dieser Schlacht gründete Tirion Fordring den Argentumkreuzzug.

Der Argentumkreuzzug

Der Kreuzzug besteht aus vier verschiedenen Teilen:

Die Argentumdämmerung unter Hochlord Maxwell Tyrosus

Die letzten Anhänger des Ordens der Silbernen Hand

Der Bruderschaft des Lichts

Ehemalige Mitglieder des Scharlachroten Kreuzzuges, die den Orden verlassen haben oder von ihm zurück gelassen wurden.

Der Argentumkreuzzug bricht deshalb nach Nordend auf. Sie können einige verschiedene Gebiete sichern. Tirion Fordrin reist getarnt nach Nordend, wo er im Hafen von Valgarde ankommt.

Das Argentumturnier

Nach langen heftigen und verlustreichen Schlachten stehen die Kreuzzügler kurz vor der Eiskronenzitadelle. Sie suchten würdige Mitstreiter, Champions die mit ihnen den Lichkönig bekämpfen sollten. Die Schwarze Klinge beteiligte sich auch an dem Turnier. Diesem Ruf folgten viele Champions von Horde und Allianz. Und in einem extra gebauten Kollosseum traten sie gegen die schrecklichsten Bewohner von Nordend und den Champions des Argentumkreuzzuges an.

Der Lichkönig sieht seine Chance den Vormarsch zu stoppen und sendet einen Agenten aus. Er nennt sich der Schwarze Ritter, aber alle Versuche von ihm bleiben zwecklos, denn er wird enttarnt und sogar zwei Mal getötet. Also hatte Arthas vor dem Turnier selbst mal einen Besuch abzustatten und ließ den wiedererweckten Anub’arak auf die Champions los. Aber die Champions, die durch die Wettkämpfe gestärkt wurden, schafften es somit den Gruftlord endgültig zu vernichten.



Sturm auf die Eiskorenenzitadelle

Dem Argentumkreuzzug gelang es, die Eiskronenzitadelle zu stürmen. Sylvanas Windläufer und Jaina Prachtmeer kämpfen sich gemeinsam mit den Champions durch die Seelenschmiede, die Grube von Saron und den Hallen der Reflexion. In den letzteren können sie dem Lichkönig nur dank eines Luftschiffes knapp entkommen.

In den Hallen der Reflexion kommt auch die bittere Wahrheit raus. Als Uther Lichtbringers Geist erschien und offenbarte, dass es immer einen Lichkönig geben müsse, da sonst die Geißel außer Kontrolle geraten würde.

Trotz dieser schlechten Nachricht kämpfte sich Tirion Fordring mit mehreren Helden durch die Eiskronenzitadelle hoch bis zum Thron von Arthas. Tirion und den Helden gelang es den Lichkönig zu besiegen, aber als es um die Nachfolge des Lichkönigs ging, wollte zuerst Tirion dieses dunkle Schicksal annehmen. Allerdings bemerkte er nicht wie ein alter Freund in neuer Gestalt dies beobachtete. Der für tot geglaubte und nun untote und entstellte Bolvar Fordragon sollte der neue Lichkönig werden

Nach dem Krieg

Der Argentumkreuzzug bezieht nach den Siegen in Nordend ihre alten Stellungen, Siedlungen und Festungen wieder. Durch den Tod des Lichkönigs Arthas können die Kreuzzügler die Geißel von zahlreichen Orten vertreiben. Außerdem forderte Tirion seine alte Grafschaft von Herdweiler zurück.

von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
15.04.2012 - 13:00 Uhr

Diesen Sonntag hab ich wieder eine Fraktion, von der ich euch berichten will. Dieser Fraktion gehören alle möglichen Rassen an, hat aber ihren Ursprung bei den Goblins. Es ist die Venture Trading Company (kurz: Venture Co.)

Ursprung

Gegründet wurde diese Gesellschaft von Mogul Razdunk, der bis dato auch deren Leiter ist. Diese Unternehmensgruppe bildete er zusammen mit mehreren anderen gierigen Geschäftsmännern. Das Hauptquartier haben sie in Undermine auf Kezan. Allerdings dient Ratchet auch als Ausgangsbasis für viele Mitglieder des Unternehmens. Ihr größter Konkurrent ist das Dampfdruckkartell. Besonders Gazlowes aus Ratchet hat ihnen den Kampf angesagt. Dabei geht es ihm vor allem um die Macht und Kontrolle über die Stadt Ratchet.



Die Venture Co. versucht die Handelswege über Azeroth wieder herzustellen und hat dafür verschiedene Handelsposten. Außerdem werden immer mehr Geschäfte von der Venture Co. aufgekauft. Zu den Angestellten des Unternehmens gehören Vertreter vieler verschiedener Rassen. Sogar Gnolle und Kobolde arbeiten für sie.

Aktuelle Projekte

Brachland: Dort betreiben sie mehrere Minen und drohen, das gesamte Land mit ihren rücksichtslosen Arbeiten unbewohnbar zu machen.

Mulgore: Die Venture Co. versucht hier die Tauren zu vertreiben, damit sie freie Bahn haben, um das Land vollständig zu plündern, da es reich an Eisen und Zinn ist.

Steinkrallengebirge: Hier setzen sie verstärkt den Superschnitter 6000 ein und bauen ein gold-grünes Erz ab.

Schlingendorntal: Auch hier betreiben sie Minen und fällen die Bäume.



Ziele und Handelspartner


Ihre Ziele sind ganz einfach: „Möglichst viel Profit aus allem rausholen.“ Sie wollen aus wirklich allem Gold machen und das setzen sie wenn nötig auch mit Gewalt um. So war die Bruderschaft der Defias ein guter Kunde von ihnen. Sie verkauften ihnen starke Gifte, die sie von Zanzil dem Ausgestoßenen erworben hatten.

Auch Kael’thas Sonnenwanderer hatte sich mit der Venture Co. eingelassen. Mit der Hilfe der Agenten der Venture Co. konnten Kael’thas und seine Blutelfen es schaffen, die Festung der Stürme zu erobern.

von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
08.04.2012 - 13:04 Uhr

Wie jeden Sonntag schreibe ich wieder etwas über die Lore. Da ich euch nun schon von Fraktionen wie der Arguswacht oder der Brennenden Klinge berichtet habe, schreibe ich heute über deren Anführer „Der Schattenrat“.
Meine Quellen sind dieses Mal das Buch Aufstieg der Horde und das englische WoWWiki.



Gründung

Der Ursprung des Schattenrats liegt in Draenor und wurde von Gul'dan gegründet. Der Schattenrat sollte dazu dienen, die Horde aus dem Verborgenen zu steuern und zu lenken. Gul’dan nahm in den Rat nur seine engsten Vertrauten auf. Zwar war auch Kriegshäuptling Schwarzfaust in dem Rat, aber Gul’dan tat dies nur, um ihn zu manipulieren. An den wirklich wichtigen Versammlungen des Rates nahm Schwarzfaust nicht teil, da sie ihm verschwiegen wurden. Mitglieder waren einige Hexenmeister, Necrolythen und sogar zwei Oger. 

Als Kil’jaeden meinte, die Zeit wäre reif, verabreichte er mithilfe von Gul’dan und des Rates den Orcs das Blut von Mannoroth. Nur der Frostwolf-Clan und einige Orcs wie Orgrim Schicksalshammer tranken nicht davon.

Der Untergang des Rates und die Todesritter

Als das Dunkle Portal das erste Mal geöffnet wurde und die Horde in Azeroth einfiel, stand die Horde vollkommen unter der Kontrolle des Rates. Der Frostwolf-Clan wollte sich allerdings dem Rat nicht unterwerfen und wurde als Strafe verbannt. Die Orcs griffen nun weiter die Menschen an und es gelang ihnen sogar, die Stadt Sturmwind zu zerstören.


Allerdings machte Gul’dan einen Fehler, der ihm teuer zu stehen kommen sollte. Als Durotan vom Frostwolf-Clan mit seiner Frau zurückkam, um die Horde vom Krieg abzuhalten, wurden beide getötet. Gul’dan selbst fiel in eine Art Koma. Über den Tod Durotans wurde Orgrim Schicksalshammer sehr wütend, da sie schon lange Freunde waren. Dank Gul’dans geistiger Abwesenheit konnte er den Kriegshäuptling Schwarzfaust zu einem Kampf um Leben und Tod herausfordern. Der Sieger würde der Kriegshäuptling der Horde sein. Schwarzfaust ging auf den Kampf ein und verlor. Als neuer Kriegshäuptling erfuhr Schicksalshammer dann auch vom Schattenrat und tötete fast alle Mitglieder. Als er bei Gul’dan ankam, erwachte er aus seinen Koma und konnte seinen Tod noch einmal verhindern, indem er Schicksalshammer eine neue Waffe gegen die Menschen versprach.





Gul’dan hatte Schicksalshammer eine Waffe versprochen und dieses Versprechen hielt er ein. Er ließ menschliche Leichen heranschaffen und erweckte sie mit den Seelen seiner ehemaligen Diener des Schattenrates wieder zum Leben. Sie sollten sich nur immer stark vermummt bewegen, damit keiner der restlichen Horde erkannte, wie ihre wahre Gestalt aussah.

Am Ende verriet Gul’dan die Horde und suchte das Grab von Sargeras auf, in dem er dann seinen Tod fand.

Der Schattenrat heute

Es ist nicht klar wie der Schattenrat sich wieder gründen konnte, aber einige Mitglieder hatten überlebt oder wurden wiederbelebt. Unter anderem konnten Vorpil und Schwarzherz einen Kampf gegen die Allianz in Auchindoun wohl gerade noch überleben. Allerdings befinden sich nun auch Mitglieder anderer Rassen im Rat. Wichtig ist für Mitglieder des Rates, dass ein Mitglied die Ideologien der Brennenden Legion teilt.

Der Schattenrat konnte sich einer umfangreiche Anzahl an Anhängern ermächtigen. Etwas höhere Mitglieder dienen zur Infiltration von Orgrimmar und anderen Städten.

Ihr aktueller Hauptsitz liegt im Schattenlabyrinth in Auchindoun.

Diener des Schattenrats:

Clan der Brennenden Klinge
Clan der Sengenden Klinge
Arguswacht
Das Syndikat (es gibt eine Verbindung, welche ist nicht zu 100% bekannt)
Kult des dunklen Strangs

von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
01.04.2012 - 12:10 Uhr

Nach meiner Freude, dass ich nun auch einen Beta Key für die MoP Beta erhalten habe, kommt hier mein Beitrag für diesen Sonntag. Ihr habt euch zwei Themen von mir gewünscht und das waren die Argus Wacht und die Druiden des Giftzahns. Ich hab über beide Fraktionen nicht wahnsinnig viel gefunden. Deshalb hab ich beide Themen in einen Beitrag gepackt. Da ich auch nach meinen Quellen gefragt wurde, möchte ich diese auch hier angeben. Ich beziehe meine Quellen aus der Forscherliga WoWWiki, der Englisch sprachigen WoWWiki und der WoW-Europe Seite. Ich hoffe trotzdem, dass ich euch genug Informationen über beide Fraktionen liefern kann.

Arguswacht

Die Arguswacht ist eine geheimnisvolle Gruppe und ist Teil des Schattenrats. Dazu sind sie verbündet mit dem Syndikat im Alterac. Bekannte Mitglieder sind die Schatten Magier in Strahnbad und in den nördlicheren Gebieten von Alterac. Wie viele Kulte die zum Schattenrat gehören, ist auch die Argus Wacht nur ein Werkzeug des Rates.



Die Blutsteine

Sie benutzen die Blutsteine, die sie unteranderem zu Amuletten formen und dem Syndikat überlassen. Die Blutsteine enthalten große Macht und wurden von den Verlassenen in einem sicheren Tresor in Unterstadt verschlossen. Allerdings hat eine Gruppe von Verräter, angeführt von Kegan Darkmar, sie gestohlen. Die Arguswacht benutzt diese auch um Dämonen zu beschwören. Kegan Darkmar hat diese Steine wohl als Überbleibsel der Alten Götter und schreckliche Waffen bezeichnet. Ihre Kraft ähnelt von der Präsenz her der Macht, die die Orcs bekamen wenn sie Dämonenblut getrunken hatten.

Bündnis mit dem Syndikat

Sie sind ein Bündnis mit dem Syndikat eingegangen, um ihre Macht zu erweitern. Wohlwollend sahen sie wie die Gruppe Banditen die Burg Stromgarde eingenommen wurde. Sie wollen ihren eigenen Staat daraus gründen und dann ihre dämonischen Herren nach Azeroth holen. Sie beten zu Sargeras und handeln in seinen Namen.




Da ich leider nicht so viel zu dem Thema finden konnte, habe ich ja noch eine zweite Fraktion diese Woche behandelt. Es sind die Druiden des Giftzahns.




Aufbruch ins Brachland und die Höhlen des Wehklagens

Die Druiden waren Teil eines Orden von edlen Druiden und ihr Plan war es das Brachland zu heilen.

Der Druide Naralex fand dort eine Reihe unterirdischer Höhlen. Dort waren einige Risse im Boden, aus denen Dampf aus unterirdischen Quellen austrat. Jedes Mal wenn solcher Dampf austrat, hörte es sich an wie ein wehklagiges Heulen. Deshalb nannte er diesen Ort die Höhlen des Wehklagens. Naralex dachte, er könnte diese Höhlen und die unterirdischen Quellen dazu nutzen, das Land zu heilen.



Der Smaragdgrüne Traum

Um seinen Plan in die Tat umzusetzen, brauchte er den Smaragdgrünen Traum. Er musste die Energien des Traums anzapfen und sich damit selbst in den Traum versetzen. Als er den Traum betrat, verwandelte sich für ihn alles in einen Alptraum. Das Wasser in den Höhlen wurde faulig und die zahmen Kreaturen mutierten und wurden zu blutrünstigen Monstern. Auch seine Gefolgsleute wurden korrumpiert und wurden zu Dienern der Besudlung, die dieses Land heimsuchte. Sie wollten das Land ihren verderbten Träumen gleich machen und waren somit nur noch eine Verirrung der Natur.

von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
25.03.2012 - 13:00 Uhr

Diesen Sonntag werde ich euch wieder eine der verschiedenen Fraktionen näher bringen. Ich habe mich diese Woche für eine entschieden, bei der es möglich war (zumindest vor Cataclysm, heute weiß ich es nicht mehr ganz genau) sogar ehrfürchtig zu werden. Es ist das Syndikat. Da langsam die Fraktionen immer weniger werden, würde ich mich über Ideen von euch sehr freuen.

Gründung

Während des Zweiten Krieges dachten der König von Alterac, Aiden Perenolde, und andere Adligen aus Alterac, dass die Allianz den Krieg verlieren würde. König Perenolde ging daher ein Bündnis mit der Horde ein und ließ sie durch ihr Reich ziehen. König Trollbane, aus dem Königreich Stromgarde, erkannte den Verrat und stürzte den König mit seinen Adligen.



Der ehemalige König Perenolde wurde mit seiner Anhängerschaft von Uther Lichtbringer zur Verbannung verurteilt. Die Verbannten aus Alterac erkannten aber, dass die wenigen noch freien Mitglieder der Horde auch mit ihnen nichts zu tun haben wollten. So begannen sie zu stehlen und zu rauben und bildeten irgendwann eine Bande. Diese nannten sie das Syndikat. Sie waren zwar auch untereinander zerstritten, aber sie saßen zusammen in ein und demselben Boot. Die Mitglieder des Syndikat hielten sich nie lange an einem bestimmten Punkt auf. Sie plünderten lieber ein Dorf oder eine Stadt und zogen weiter. Durch das Herumreisen gesellten sich professionellere Diebe zu ihnen. Sie waren besser in dem was sie taten als die ehemaligen Adligen und der gestürzte König. Daher waren sie dem Syndikat sehr willkommen, auch wenn die meisten Perenolde verabscheuten.

Rückeroberung von Alterac

Als die Geißel und die Brennende Legion in das Land einfielen, sah Perenolde die Chance, sein altes Reich zurückzuerobern. Er machte aber nicht den gleichen Fehler wie zuvor und verbündete sich mit dem Feind. Er wartete lieber bis die Armee der Allianz abgelenkt war. Die Bürger von Alterac waren verwirrt und verängstigt als Perenolde mit seinen Leuten dort einfiel. So eroberte er das Alteracgebirge wieder zurück. Allerdings breitete sich dort auch die Geißel aus, die erstmal bekämpft werden musste. Dies gelang ihnen auch und Alterac gehörte somit wieder Perenolde.

Ausbreitung des Syndikats

Perenolde wollte nach dem gewonnen Kampf gegen Geißel, Allianz und Brennende Legion sein Reich erweitern. Dies wollte er tun, um die bereits schwer geschädigte Allianz für seine Verbannung noch mehr zu bestrafen. So zog er in den Süden in das Arathihochland. Dort wurden auch einige Siege erlangt, allerdings geriet Aiden Perenolde in Gefangenschaft. Er wurde in ein Gefängnis gebracht, in dem er letztendlich auch starb. Aliden Perenolde wurde als der Sohn des ehemaligen Königs sein Nachfolger als Anführer des Syndikats.

Ihre ersten Ziele waren es Chaos und Unordnung zu verbreiten und dafür schlugen sie eine versteckte Basis im Alteracgebirge auf. Als aber der Dritte Krieg endete, sah Aliden, dass er das Reich seines Vaters wieder zu alter Stärke bringen könnte. Dafür erschlossen sie mehrere Außenposten, unter anderem in der Burg Durnholde und Teile der Stadt Stromgarde.

Heute

Heute hat das Syndikat zwei Anführer. Der erste ist immer noch Aliden, der über Alterac und Umgebung die Kontrolle hat. Der andere ist Lord Falkenstein, der über das Arathihochland bestimmt. Die größten Probleme innerhalb der Organisation waren, dass die ehemaligen Adligen von Alterac sehr egoistisch auf neue Gebiete waren. Immer wenn Ländereien, ein Bauernhof oder ähnliches erobert wurde, wollten sie die Kontrolle darüber. Mit der Rückeroberung des Alteracgebirges bekamen sie alle einen Teil ihrer Macht zurück. Da sie aber alle mehr als die anderen wollten, distanzierten sich die einzelnen Adligen von den anderen. Heute sagen sie, sie würden in Autonomie zu den anderen Adligen leben.



Ein richtiges Heer gibt es nicht mehr beim Syndikat, denn jedes erwachsene Mitglied muss in den Kampf ziehen können. Aber seit sie sich wieder im Alteracgebirge aufhalten, beteiligen sich die etwas höherrangigen Mitglieder nur noch selten am Kampf. Ihr Heer besteht aus mehreren tausend Männern und Frauen, allerdings fehlt diesen die Führung. Die edleren Haushalte halten zwar die Treue zu Perenolde oder sich gegenseitig, aber sie spalten sich eher von den anderen ab. Damit sind Armeen, die aus mehr als 50 Personen bestehen, sehr selten.


Die meisten Mitglieder des Syndikats haben keine wirkliche Berufsausbildung und so wird ihnen beigebracht, wie sie sich Ressourcen „aneignen“. Das bedeutet in diesem Fall nicht unbedingt, dass sie stehlen und rauben, was dennoch häufig genug passiert. Aber sie haben auch andere Methoden alles zu bekommen was sie wollen. Es werden zum Beispiel Schläger in ein Dorf geschickt. Dort wird den Bewohnern dann gesagt, dass dieses Dorf nun unter dem Schutz des Syndikats steht und dafür werden Steuern fällig. So sammeln sie alle möglichen Dinge, die sie gerade haben wollen. Sollte sich ein Dorf weigern zu zahlen, fallen sie über dieses her, bis die Einwohner entweder zahlen oder alles zerstört ist. Meistens sind die Steuern, die das Syndikat verlangt, so hoch, dass das Dorf es gerade mal so schafft, diese aufzubringen. Da es verschiedene adlige Haushalte gibt, streiten diese sich auch oft um einzelne Dörfer, welche dann meistens zum Schlachtfeld gemacht werden. Außerdem erheben sie bei Reisenden Wegezoll, um diese durch ihre Ländereien ziehen zu dürfen.

Die Mitglieder des Syndikats sind meistens Krieger oder Banditen. Es gibt nur wenige Magier und Hexenmeister in ihren Reihen. Da sie einen absoluten Mangel an Heilern haben, bevorzugen sie den Kampf aus dem Hinterhalt. Der ideale Kampf für das Syndikat sieht folgendermaßen aus: Das Opfer wird aus dem Hinterhalt angegriffen um zu bekommen, was sie wollen und schnell zu flüchten, ohne verfolgt zu werden. Einen Zermürbungskrieg wollen sie vermeiden, weil sie diesen nicht gewinnen würden. Daher vermeiden sie auch längere Gefechte.

Ihr Todfeind ist die Allianz. Allerdings hassen sie die Horde ebenfalls und sehen sie als Bestien, die nur für Sklavenarbeit gut sind. Sylvanas Windläufer hat deshalb auch schon Kopfgelder auf Mitglieder des Syndikats ausgestellt. Als Thrall noch Kriegshäuptling war, schickte er sogar ein paar Agenten aus, um das Syndikat auszuspionieren. Krusk, Drul, Tog’thar und ihr Anführer Gol’Dir wurden allerdings alle gefasst und nur Krusk gelang es zu fliehen, während die anderen in Durnholde gefangen gehalten wurden. Außerdem sind ihnen die Diebe von Rabenholdt ein Dorn im Auge.

von JohnnyRiot in World of Warcraft - Lore
18.03.2012 - 13:00 Uhr

Wie jeden Sonntag behandel ich heute wieder eine der verschiedenen Fraktionen, die uns in Azeroth begegnet. Da sich ein Community-Mitglied gewünscht hatte, etwas mehr über den Clan der Brennenden Klinge zu erfahren, habe ich lang genug recherchiert und meine eher mittelmäßigen Englischkenntnisse genutzt, um diesen Wunsch nachzukommen. Ich möchte dazu auch sagen, dass ich als Allianzler nicht wirklich viel in den Horde-Startgebieten queste. Es könnte daher sein, dass ein paar Details aus manch einer Quest nicht drin stehen. Ich bitte euch, mir das zu verzeihen.



Ursprung

Die Orcs der Brennenden Klinge lebten damals als Clan zusammen auf Draenor. Als aber die Verderbnis durch die Hexenmeister und der Brennenden Legion kam, waren sie einer der Clans, die am stärksten von dem dunklen Einfluss befallen war. Sie wurden zu geistlosen Sklaven der Legion und wurden immer blutgieriger. Aber sie schworen dem ehemaligen Kriegshäupling Schwarzfaust ihre Treue.

Kampf in Azeroth

Als sie in Azeroth einfielen, war dieser Blutrausch allerdings so fortgeschritten, dass Oger sie in Schach halten mussten, damit sie nicht noch die eigenen Leute töteten. Als die letzte Schlacht des Zweiten Krieges kam, wurde der Clan durch Uther Lichtbringer besiegt.


Der Großteil des Clans wurde ausgelöscht. Diese Schlacht überlebten weniger als 25 Mitglieder. Die wenigen, die das Glück hatten zu überleben, wurden nur mit höchster Anstrengung und viel Kraftaufwand gefangen genommen, da sie sich bis zuletzt in ihrem Blutrausch wehrten.

Internierungslager und die neue Horde

In den Lagern nahm ihr Blutrausch stark ab und ihr Zustand begann sich zu normalisieren.
Thrall und Orgrim Schicksalshammer, die ebenfalls interniert wurden, konnten dieser Gefangenschaft entkommen. Während Thrall sich aus der Burg Durnholde befreite, kämpfte Orgrim Schicksalshammer sich aus der Unterstadt von Lordaeron heraus. Als die beiden zusammentrafen, begannen sie gemeinsam die Internierungslager zu befreien. So kamen sie auch an die Überlebenden der Brennenden Klinge. Die sogenannten Schwertmeister bildeten eine Elitegruppe innerhalb der Horde, die unter anderem die Leibwache von Thrall übernahm. Nach einiger Zeit merkte man, dass sich einige wenige Überlebende nicht in die Gesellschaft der neuen Horde eingliedern konnten. Ein paar begannen andere Ziele zu verfolgen und manche wurden zu Mördern und flohen. Diese Orcs verließen die Horde, um den Clan der brennende Klinge neu aufleben zu lassen. Sie fingen wieder an ihre alten, dämonischen Ziele zu verfolgen.

Heute

Sie dienen dem wieder gegründeten Schattenrat und der Brennenden Legion. Sie organisieren sich in einzelnen Zellen ihrer Sekte. Dazu sind die Mitglieder in drei Ränge eingeteilt: die Seconds, die Thirds und die Nothings. Der Rang Seconds bezieht sich auf den Zweiten Krieg, in dem die Horde gegen die Allianz kämpfte. Der Name Thirds kommt vom dritten Krieg, wo die Horde etwas tat, was für die Brennende Klinge undenkbar wäre: Sie verbündete sich mit der Allianz gegen die Legion. Damit bezieht sich der Rang Nothings auf die immer mal wieder auftretende Waffenstille zwischen Horde und Allianz.

Die Seconds: Sie sind der Rang, der direkt unter der Führung des Clans steht.

Die Thirds: Hier sind die meisten Mitglieder eingeteilt. Sie sind hungrig nach Macht und werden alles tun, um sie zu bekommen.

Die Nothings: Sie wurden eingeweiht, sind aber der niedrigste Rang und sind damit für´s Jagen, Putzen, Kochen, Servieren usw. zuständig. Außerdem werden sie auch gerne mal als Köder eingesetzt.



Der Hauptsitz der Brennenden Klinge ist die Festung Donneraxt in Desolace. Zudem sind sie viel in Durotar unterwegs. Ihr Einfluss reicht bis in den Flammenschlund, der direkt unter Orgrimmar liegt. Gerüchten zufolge sollen sie sogar Spione in der Allianz haben, da auch ein paar Kobolde dem Clan angehören.

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