4. Oktober 2019 - 12:59 Uhr

Interview mit J. Allen Brack - BlizzCon, Classic, Konsolen & mehr!

Es wird mal wieder Zeit für ein Interview und dieses Mal gab es ein paar Antworten von J. Allen Brack, der nun seit knapp einem Jahr der Präsident von Blizzard Entertainement ist. Die Mitarbeiter der englischen Webseite Gamespot stellten Fragen zu verschiedenen Themenbereichen, wie z.B. Classic und die Chance auf eine Konsolenversion für World of Warcraft. Folgend haben wir euch die wichtigsten und interessantesten Informationen zusammengefasst sowie übersetzt. Das nächste Mal werden wir wohl am 01. November etwas von J. mitbekommen, denn als Präsident wird er natürlich die BlizzCon eröffnen. Zum ersten Mal ganz ohne Mike Morhaime.


Zusammenfassung des Interviews

  • Die Ankündigung von WoW Classic auf der BlizzCon 2017 und die Veröffentlichung des Spiels waren für J. Allen Brack ein absolutes Karriereerlebnis.
     
  • Trotz der jüngsten Entlassungen ist Blizzard ein werteorientiertes Unternehmen, das alle wichtigen strategischen Entscheidungen im Hinblick auf den Erhalt dieser Werte trifft. Die Entwickler legen weiterhin einen sehr hohen Wert auf das Motto "Gameplay First" und konzentrieren sich darauf, großartige Spielerlebnisse zu liefern.
     
  • Die BlizzCon 2019 soll laut J. die beste werden, die wir Fans jemals erlebt haben.
     
  • Blizzard hat die Ankündigung von Diablo: Immortal schlecht kommuniziert. Was leider komplett in den Hintergrung geriet, war die Tatsache, dass Blizzard weiterhin ein Unternehmen ist, das in erster Linie PC-Spiele entwickelt.
     
  • Mobile muss keine Erfahrung von geringerer Qualität sein und die Entwickler glauben, dass es möglich ist, Spiele in Blizzard-Qualität auf verschiedenen Plattformen zu entwickeln. Deshalb wurde Diablo 3 auch auf Konsolen veröffentlicht und das war ein voller Erfolg.
     
  • Nach der Ankündigung von Diablo: Immortal gab es eine Diskussionsrunde in den Büros bei Blizzard, in der sich das Team ganz offen die Fanreaktionen angeschaut und verarbeitet hat.
     
  • Hearthstone ist das einzige Handyspiel, welches Blizzard bisher gemacht hat. Und es dauerte eine Weile, bis sie herausfanden, wie sie ein gutes Handyspiel mit Blizzard-Qualität entwickeln konnten.
     
  • Blizzard hatte in der Vergangenheit weder Mike Morhaime noch eine andere Person an der Spitze, die gesagt haben: "Hey, Blizzard sollte [hier Spieltyp einfügen] machen". Stattdessen erhält ein Entwicklerteam, das sich für eine bestimmte Idee oder ein bestimmtes Genre begeistert, den Raum, etwas zu erstellen, zu iterieren und zu liefern, das sie für hervorragend halten.
     
  • Auf die Frage nach dem Einfluss von Activision auf das Unternehmen antwortete J. Allen Brack, dass das Overwatch League-Finale in Zusammenarbeit mit einigen Mitarbeitern von Activision Blizzard ins Leben gerufen wurde. Beide Unternehmen haben den Wunsch, dass die Spiele von mehreren Millionen Spielern auf der ganzen Welt gespielt werden. Die beiden Firmen haben unterschiedliche Herangehensweisen, um dieses Ziel zu erreichen, doch das Ziel ist das gleiche.
     
  • Die Tatsache, dass nun ein Entwickler nach Mike für das Unternehmen verantwortlich ist und Ray Gresko zum Chief Development Officer befördert wurde, spricht nicht nur für die Werte von Blizzard, sondern ist auch ein Indiz dafür, dass Activision Blizzard versteht, was für Blizzard wichtig ist.
     
  • Das World of Warcraft Team hat bereits darüber gesprochen, WoW auf Konsolen zu portieren, aber das Spiel wurde unter dem Gesichtspunkt der Benutzeroberfläche für eine Tastatur entwickelt. Vor allem die Tatsache, dass es so viele Fähigkeiten gibt, die eingesetzt werden können, macht die Entwicklung eines passenden Steuerungskonzepts nur schwer möglich.

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kaito - Mitglied
"WoW auf Konsolen"
Die Fähigkeiten bekommt man sicher auf heutige Kontroler und Kommunkation unter Spielern ist eh out. Wofür braucht das Spiel da noch eine Tastatur. Fällt vielleicht dann auch das schwachsinnigen Gefläme weg. Wer dann wirklich doch noch so was wie Kommunikation will kann ja weiter am PC zocken. 
Sekorhex - Mitglied
In FFXIV klappt es zb super mit Crossplay. Was Blizzard ändern müsste ist im grunde alle bossmechaniken.
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Kelturion - Mitglied
Wenn Blizzard richtig Eier in der Hose hätte würden sie bei der Blizzcon verkünden, dass Diablo Immortal gecancelt wird.

Alleine, dass das Spiel laut dem chinesischen Entwickler seit Frühjahr bereits fertig ist und man jetzt seit einem Jahr exakt garnichts mehr davon gehört hat lässt ja fast etwas Hoffnung aufkommen. :)
Sekorhex - Mitglied
Wenn Blizzard Werte hat und Qualität zeigen möchte dann sollen die es auch mal endlich tun! WoW Retail ist momentan am absteigenden Ast. Mehr Präsenz von den Entwicklern im Foren. Gameplay verbessern und nicht verschlimmbessern (Berufe und co.). Diablo 3 und Starcraft 2 endlich wiederbeleben. So wie die Situation bei den beiden Spielen ist, ist es einfach nur noch traurig. Ich will dieses Blizzard Unternehmen zurück was ich früher lieben gelernt habe. Mit der Diablo Reihe und Warcraft RTS Reihe.
Kiljael - Mitglied
Keine Infos zu Reforged, kann man das Spiel als tot bezeichnen? Die letzten offiziellen Infos zum Spiel waren irgendwann im Januar, seither gab es nur Info's zu WC 3 Turnieren oder inofizielle Sachen hier und da. Da das Spiel theoretisch im 3.11 erscheinen müsste, jedoch einfach keine Infos kommen, vermute ich mal das die Leute die das Spiel gekauft haben nach 1 Jahr noch immer ohne irgendetwas dastehen. Schöner Scam von Blizzard....
Liatama - Mitglied
Ich vermute eher, dass das einfach zur Blizzcon "plötzlich" veröffentlicht wird oder einige Wochen danach.
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nyso - Mitglied
Ohh ja, hier warte ich auch schon ewig auf Infos und ich finde die Stille schon sehr frech, ich hatte damals direkt zur Blizzvon vorbestellt...
Zerinox - Mitglied
"Warcraft III: Reforged wird voraussichtlich am oder vor dem 31.12.2019 veröffentlich." Das stand von Anfang an im Launcher und im Shop. Wo siehst du da jetzt Scam?
 
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Kiljael - Mitglied
Punkt 1: Es stand nicht von Anfang an da
Punkt 2: Die Leute haben vor 1 Jahr dafür bezahlt, es gab bis jetzt keine Infos außer denen welche es bei der BlizzCon gab
Punkt 3: Wenn ich ein Produkt vorbestelle und es nach einem Jahr nicht erhalten habe ist es rechtlich Betrug ;)
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Zerinox - Mitglied
2. Vor einem Jahr kanns schonmal nicht sein, da es erst zur Blizzcon 2018 angekündigt wurde, diese war am 2. und 3. November 2018, da ist dein Jahr noch nicht mal rum.
1. Stand es, ich habs direkt nach der Blizzcon vorbestellt und mich noch über die Formulierung "am oder vor dem" amüsiert.
3. Betrug, wenn mir das Release-Datum von Anfang an bekannt ist? Wage ich zu bezweifeln. Quelle?
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Jasteni - Mitglied

Das World of Warcraft Team hat bereits darüber gesprochen, WoW auf Konsolen zu portieren, aber das Spiel wurde unter dem Gesichtspunkt der Benutzeroberfläche für eine Tastatur entwickelt. Vor allem die Tatsache, dass es so viele Fähigkeiten gibt, die eingesetzt werden können, macht die Entwicklung eines passenden Steuerungskonzepts nur schwer möglich.

Das wäre mega. Gemütlich mit dem Controller zocken und dabei endlich gemütlich liegen^^ Kein sitzen vorm Pc mehr =D

Mobile muss keine Erfahrung von geringerer Qualität sein und die Entwickler glauben, dass es möglich ist, Spiele in Blizzard-Qualität auf verschiedenen Plattformen zu entwickeln. Deshalb wurde Diablo 3 auch auf Konsolen veröffentlicht und das war ein voller Erfolg.

Das weiß ich und ich hoffe das die Spielergemeinschaft das auch mal so annehmen kann. Es gibt richtig gute Mobile Games die kosten dann 10 € ca. und das ist den meisten für ein Game auf dem Smartphone zu viel. Warum auch immer. Aber es gibt Qualitativ gute Spiele und ich hoffe das Diablo auch eins davon wird. Ich bin sehr gespannt drauf und hoffe auf der Blizzcon neue Infos auch zur Beta zu bekommen =D
Kelturion - Mitglied
@Jasteni: Das glaube ich halt erst, wenn ich es sehe. Als Pay2Play gerne. Aber sobald die mit irgendnem Free2Play-Itemshop-Scheiß ankommen - was ich hier leider befürchte - bin ich raus.
nyso - Mitglied
Die BlizzCon 2019 soll laut J. die beste werden, die wir Fans jemals erlebt haben.

Puh das sagen sie zwar immer, aber diesmal müssen sie wirklich abliefern!
 
kaito - Mitglied
Besser, höher, schneller, weiter und irgendwann gibt es den Blizzard-Themen-Park mit jedem Jahr eine neue Attraktion zur BlizzCon, Spiele werden nur noch auf das Handy ausgeliefert und von China programmiert. Zugegeben, der war gemein, aber nicht völlig abwegig mag ich behaupten. 
Kyriae - Mitglied
Ich gestehe, vor einer Konsolen-Version von WoW habe ich ein wenig Schiss, da dann wohl diverse Leute von PC auf die Konsolen abwandern werden (warum auch immer die das toller finden). Solange PC und Konsole nicht miteinander spielen können, ist es doof. (ja, aber Overwatch.. ja, ist auch was anderes wie WoW).
Daher: Sollen sie da noch lange dran rumwerkeln, je später WoW auf Konsole kommt, desto besser ;)
Pocker - Mitglied
WOW für die Konsolen wollte ich immer haben. Wenn man mal davon ausgeht, dass jede Klasse "eigentlich" nur eine Hand voll Fertigkeiten permanent nutzt, wäre die Menge an Spells nach meiner EInschätzung nicht mal das Problem. Aber eine AoE mit dem Controller auszuwählen und dabei ggf. noch mobil bleiben? Schwierig.
Jasteni - Mitglied
Das Mobile bleiben ist weniger das problem denke ich. Das anvisieren wie du sagtest schon. Kann mir hier evt vorstellen das Feuerregen oder Blizzard als Mittelpunkt das anvisierte Ziel nehmen. Egal ob Feindlich oder Freundlich.
Denke es gibt eig. für alles dabei eine komfortable Lösung.
 
Kelturion - Mitglied

Nach der Ankündigung von Diablo: Immortal gab es eine Diskussionsrunde in den Büros bei Blizzard, in der sich das Team ganz offen die Fanreaktionen angeschaut und verarbeitet hat.

Was ich alles dafür gegeben hätte das zu sehen. :D

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Nova - Mitglied
Trotz der jüngsten Entlassungen ist Blizzard ein werteorientiertes Unternehmen, das alle wichtigen strategischen Entscheidungen im Hinblick auf den Erhalt dieser Werte trifft. Die Entwickler legen weiterhin einen sehr hohen Wert auf das Motto "Gameplay First" und konzentrieren sich darauf, großartige Spielerlebnisse zu liefern.
Bevor man nix über etwas Einschneidenes sagt, sollte man lieber Gar nix sagen oder einfach zugeben, dass diese Herangehenseise nicht unüblich ist. Vor allem nicht in Amerika. 
Aber dieses herumeiern um eine Thema mit der Aussage Gameplay First.. oje oje. Und das war wirklich ein Interview? Oder eher jemend der zwei Fragen zwischen Tür und Angel über den Zaun geworfen hat. ;D
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Kelathras - Mitglied

Bevor man nix über etwas Einschneidenes sagt, sollte man lieber Gar nix sagen

Ganz böse gesagt: Das trifft in dem Sinne, auch auf deinen Kommentar zu.
Was genau willst du denn hören?
oder einfach zugeben, dass diese Herangehenseise nicht unüblich ist. Vor allem nicht in Amerika.
Kann gut sein, aber ein börsenorientiertes Unternehmen wird sich da sicherlich nicht im Detail zu äußern. Das macht eigentlich kaum eine Firma.

Aber dieses herumeiern um eine Thema mit der Aussage Gameplay First.. oje oje.

Njoa... nur das die Gamplayerlebnisse von Blizz immer oberste Spitze waren und das zu einer Philosophie der Firma geworden ist.
Ich erinnere an die 50/50 Rate von Spieleentwicklungen, die den Standards nicht entsprochen haben und daher wieder in die Tonne gewandert sind....

Über die Entlassungen kann man nun denken was man will.
Sich direkt einen Aluhut aufsetzen und von Verschwörungen fantasieren, oder sonst was.

 
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Nova - Mitglied

 

Bevor man nix über etwas Einschneidenes sagt, sollte man lieber Gar nix sagen

Ganz böse gesagt: Das trifft in dem Sinne, auch auf deinen Kommentar zu.
Was genau willst du denn hören?

oder einfach zugeben, dass diese Herangehenseise nicht unüblich ist. Vor allem nicht in Amerika.

Kann gut sein, aber ein börsenorientiertes Unternehmen wird sich da sicherlich nicht im Detail zu äußern. Das macht eigentlich kaum eine Firma.

Aber dieses herumeiern um eine Thema mit der Aussage Gameplay First.. oje oje.

Njoa... nur das die Gamplayerlebnisse von Blizz immer oberste Spitze waren und das zu einer Philosophie der Firma geworden ist.
Ich erinnere an die 50/50 Rate von Spieleentwicklungen, die den Standards nicht entsprochen haben und daher wieder in die Tonne gewandert sind....

Über die Entlassungen kann man nun denken was man will.
Sich direkt einen Aluhut aufsetzen und von Verschwörungen fantasieren, oder sonst was.

Nein tut es nicht. Ganz unböse gesagt. Es ist relativ normal, dass ein Unternehmen in dieser Branche schon mal von Fluktuation betroffen ist. Sei sie durch den Arbeitgeber herbeigeführt oder nicht. Denke hier kann man durchaus sagen, das dies eine Entscheidung im Sinne des Unternehmens war, kurz die luft einziehen und dann erst das Thema mit der Wertigkeit raus hauen. 
Von Detail war übrigens nie die Rede. Aber sie haben immer versucht drum rum zu reden und so viel zu viele Sätze dafür verbraucht die gar nichts ausgesagt haben. 
Also es gibt sicherlich nicht wenige, die nach dieser Erweiterung der Meinung sind sie hätten lieber ein paar der MA behalten sollen und nach WoW umschiften oder wenn sie schon für WoW gearbeitet haben, behalten. Ich persönlich gehöre übrigens nicht dazu, auch wenn ich kein wirklicher Freund dieser Erweiterung bin. 
Was Du mit Verschwörungsfantasien meinst weiss ich nicht. Da kann ich Dir leider nicht folgen. Dazu habe ich mich auch nicht geäussert.
Hogzor - Mitglied
Wow, sehr schlechtes Interview... Keine Informationen, keine Aussagen, kein Inhalt. Bloß "wir haben Werte"
Kelathras - Mitglied
Was genau soll daran schlecht sein?
Was bedeutet "keine Aussage"?

Er macht doch Angaben. Ob Sie dir passen oder nicht, ist ein ganz anderes Thema.
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Zandanial - Mitglied
Nächsten Monat bei der Blizzcon bekommen wir doch genug Infos. Was willst du da jetzt in nem Interview vorher noch hören...
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Hogzor - Mitglied
Was ist der Inhalt des Interviews? Welche Informationen liefert es? 
Jasteni - Mitglied
Das sie immer noch das Motto haben "Gameplay First", das sie aus der Fehlkommunikation bei Diablo Immortal gelernt haben und es känftig besser machen wollen, das sie Qualitativ gute Mobile Games auf den Markt bringen wollen (also kein rumgeiere mit warten oder zahlen), das HS nicht direkt von anfang an gut auf den Handys funktionierte, das es nie einen Chef gab der alles von oben herab bestimmt hat sondern das die Infos und Ideen aus den Teams kamen, das Activison Blizzard bei der OW League hilft sie aber sonst unterschiedliche herangehensweisen haben bei gleichen Zielen, das die Führungsposition nun ein Entwickler hat zeigt das Blizzard die Entwicklung am wichtigsten ist und zuletzt arbeiten sie daran WoW auf Konsolen zu portieren (das arbeiten bezieht sich hier auf Gedanken machen besprechen etc. kein Entwickeln aktuell).
Das sind soe die Infos aus dem Interview. Und das ist nichts?
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