15. März 2020 - 11:32 Uhr

Interview mit Steve Danuser - Lore: Battle for Azeroth & Shadowlands!

Diskussionen rund um Battle for Azeroth gab es so einige. Nicht nur was das Gameplay angeht, sondern auch die Story! Von Anfang an gab es kritische Stimmen. Schon wieder Krieg? Ist doch klar, dass Sylvanas Teldrassil abfackelt! Wieso wird Sylvanas nun zum bösen Charakter? Garrosh 2.0! Im Laufe der Erweiterung wurde es dann auch nicht besser, denn viele der Ereignisse führten dazu, dass wir Spieler nicht wirklich verstehen konnten, was die Entwickler uns erzählen wollen. Es war zu viel auf einmal und es gab zu wenige Antworten auf (sehr) viele offene Fragen. Durch die Ankündigung von Shadowlands wurde einiges klarer, doch so richtig zufrieden ist kaum jemand. 

Lead Narrative Steve Danuser gab nun in einem Interview mit Mitarbeitern der Webseite Windowscentral.com einige Kommentare dazu ab und beantwortete verschiedene Fragen. Nicht nur zu Battle for Azeroth, sondern auch über zukünftige Ereignisse in Shadowlands. Wer an der Geschichte von World of Warcraft interessiert ist, der sollte auf jeden Fall mal einen Blick in unsere Zusammenfassung werfen, in der viele Entscheidungen der Entwickler erklärt werden.
 

Zusammenfassung der interessantesten Infos

  • Das Storytelling von World of Warcraft ist eine Teamarbeit und sehr viele verschiedene Leute arbeiten daran: Narrative Designer, Quest Designer, Cinematic Directors und Artists, das Story- und Franchise-Entwicklungsteam, Historiker, die sich sehr gut mit der Geschichte auskennen, und noch eine Menger anderer Kollegen. Es ist sehr wichtig für das Team Konsistenz und Kontinuität aufrechtzuerhalten.
     
  • Die Herausforderung besteht darin, alle Inhalte in zeitlich passenden Abständen zu veröffentlichen, die für das Spiel sinnvoll sind. Das Ziel ist es, eine fokussierte, unterhaltsame Geschichte zu erzählen, der das Publikum folgen und mit der es interagieren kann. Wenn zu viele Charaktere gleichzeitig im Fokus stehen, besteht die Gefahr, dass die Erzählung nicht zusammenhängend genug ist und für die Spieler schwer zu verfolgen ist.
     
  • Fans eines bestimmten Charakters oder einer bestimmten Handlung werden manchmal wütend, wenn sie kein sofortiges Ende für einen Handlungsstrang sehen. Die Entwickler verstehen zwar den Wunsch, Tatsache ist jedoch, dass es manchmal besser für das Spiel und sein Tempo ist, Dinge auf natürliche Weise entfalten zu lassen, als sie vorzeitig zu beenden.
     
  • Einige Handlungsstränge sind in sich geschlossen, wobei Anfang, Mitte und Ende in einem einzelnen Contentrelease enthalten sind. Es gibt aber auch viele wichtige Handlungsstränge, die sich verflechten und tiefere Geschichten erzählen, und manchmal kann eine Bedrohung erst dann vollständig aufgelöst werden, wenn zuvor noch eine andere Story behandelt wurde.
     
  • Als Spiel erzählt World of Warcraft Geschichten ganz anders als ein Film oder ein Buch. Eine große Schwierigkeit dabei ist natürlich, dass die Lore passend zum Gameplay sowie den Spielmechaniken sein muss. Ein Feature wie die Kriegsfronten bot dem Team die Möglichkeit zu sehen, wie Charaktere auf intensive Situationen reagieren und das auch über einen langen Zeitraum. Aufgrund des Gameplays konnten diese Handlungspunkte erst später in der Erweiterung aufgelöst werden. So wie z.B. der Sieg der Nachtelfen an der Dunkelküste.
     
  • Die Flucht von Sylvanas betrifft nicht nur die Verlassenen, die ihr jahrelang treu geblieben waren. Einige der Nachtelfen, die im Krieg der Dornen gestorben und später als Verlassene wiederbelebt wurden, fühlten sich verloren. Sie sind nun zwar frei von dem Befehl der Bansheekönigin, aber was sollen sie jetzt auf Azeroth tun? Deshalb haben Calia Menethil und Derek Prachtmeer geschworen ihnen zu helfen, eine Zukunft zu finden, die abseits von Hass und Bosheit liegt.
     
  • Mit Battle for Azeroth haben die Entwickler angefangen Reaktionen der Bewohner Azeroths nach größeren Ereignissen einzufügen. So trifft man auf viele NPCs in Städten, die sich z.B. über N'Zoth oder den Krieg unterhalten. Außerdem erzählen auch wichtige Charaktere wie die Fraktionsanführer mehr über ihre Gedanken. Dieses Element hat nicht nur den Entwicklern gut gefallen, sondern auch den Spielern. Deshalb will man das in Zukunft auch beibehalten.
     
  • Die Mischung der Geschichten von Fraktionskrieg, Azshara und alte Götter war von Anfang an so geplant. Sylvanas und der Fraktionskrieg waren zu Beginn aber eventuell ein wenig zu stark im Fokus. Durch die Story rund um das Sturmsangtal und Uldir sollten auch die anderen Geschichten in Fahrt kommen. Doch rückblickend betrachtet war das wohl doch zu wenig und beide Fraktionen (Horde und Allianz) hätten mehr mit den jeweiligen Ereignissen auf dem feindlichen Kontinent zu tun haben müssen. 
     
  • Eines der Hauptthemen dieser Erweiterung wurde von Sylvanas in den einleitenden Worten des Cinematic-Trailers von Battle for Azeroth zum Ausdruck gebracht: "Wir leben in einem KREISLAUF des Hasses." Um zu demonstrieren, dass es einen Zyklus gibt, hat das Team für Sylvanas eine Story-Struktur erschaffen, die grundlegend viel von dem wiederspiegeln sollte, was bereits durch Garrosh erlebt wurde. Ein Kriegshäuptling, der unter fragwürdigen Umständen zu diesem wurde. Ein brutaler Akt der Aggression, der Konflikte auslöste. Misstrauen im inneren Kreis, das zu einem Aufstand führte. Diese Parallelen waren beabsichtigt. Doch die Details waren komplett anders sowie natürlich das Ende.
     
  • Durch die Ereignisse in Battle for Azeroth wurde die Struktur der Horde grundlegend geändert und sie hat jetzt eine echte Chance zu verhindern, dass sich die Geschichte erneut wiederholt. Die Allianz jedoch zeigt Brüche, die nicht sauber verheilt sind, und diese Geschichte wird in den Schattenlanden fortgesetzt. (Tyrande)
     
  • Kriege bieten die Möglichkeit die Welt und ihre Bewohner auf eine große und subtile Weise zu verändern. Diese Änderungen werden jedoch nicht in kurzer Zeit sichtbar. Es ist ein schleichender Prozess. Viele Fans sind sehr gespannt darauf, was nun mit Tyrande und den Nachtelfen generell passiert. Doch bevor wir das Endergebnis sehen, muss die Geschichte sich noch weiter entfalten. Diese Charaktere haben noch einen langen Weg vor sich und es gibt noch viele weitere Lektionen zu lernen.
     
  • Der Release eines neuen Cinematics ist bombastisch. Sowohl für die Fans als auch für die Entwickler, die sich immer wieder über das durchweg positive Feedback freuen. Zu Beginn der Entwicklung von Battle for Azeroth erkannten die Entwickler die Gelegenheit, eine Reihe von Filmsequenzen zu erstellen, mit denen sich die Geschichte von Saurfang auf eine Weise entfalten kann, wie wir es noch nie zuvor getan hatten. In Zukunft wäre es großartig, wenn sich die Gelegenheit erneut ergeben würde, eine andere Geschichte auf ähnliche Weise zu erzählen, aber das Team möchte sicherstellen, dass sie die richtigen Geschichten und die richtigen Momente auswählen.
     
  • In Warlords of Draenor war es sinnvoll den Spieler als "Kommandant" seiner Garnison zu bezeichnen. Mit Legion wurde der eigene Charakter Anführer eines Klassenordens, weshalb er oft mit einem speziellen Titel bezeichnet wurde. Und in Battle for Azeroth wurde "Champion" verwendet, um den Status des Spielers als Held seiner Fraktion zu bezeichnen. In Shadowlands wird der Charakter als "Maw Walker" bekannt, der es sehr ungewöhnlich ist, dass jemand den Schlund betreten und verlassen kann. Die Entwickler wollen das Gefühl aufbauen, dass viele Helden zusammenarbeiten und alle vier Bündnisse stärken müssen, um auf den Sieg über den Jailor hoffen zu können.
     
  • Das Team ist stolz auf ihre Arbeit in Battle for Azeroth, aber sie glauben keineswegs, dass ihre Arbeit fehlerfrei ist, oder dass es keine Aspekte dieser Erzählung gibt, den sie hätten besser machen können. Die Arbeit als Geschichtenerzähler ist sehr iterativ. Die gute Nachricht ist also, dass es immer die Möglichkeit gibt, aus Fehlern zu lernen. Die Entwickler sind immer bemüht sich zu verbessern.
     
  • In Battle for Azeroth ist unglaublich viel passiert. Einerseits kann es für Spieler sehr aufregend sein, unerwartete Wendungen zu erleben, aber die Entwickler haben auch die Kritik vernommen, dass sich einige der Verbindungen zwischen den einzelnen Geschichten manchmal unklar anfühlten. So hätten die Pläne von Sylvanas früher erklärt werden sollen. Was hat sie mit dem Angriff auf Teldrassil wirklich beabsichtigt? Das Team hat das Feedback aufgenommen und wird es für zukünftige Updates berücksichtigen.
     
  • In Shadowlands hat sich das Team vorgenommen eine fokussierte Geschichte mit einem Bogen zu erzählen, der sich durch alle Patches bewegt und zu einem überzeugenden Ergebnis führt. Es werden gleich zu Beginn die Hauptfiguren in den Fokus gesetzt sowie wichtige Fragen gestellt, und während es auf dem Weg Wendungen und Überraschungen geben wird, ist es das Ziel, im Verlauf der Erweiterung eine Geschichte zu erzählen, die sich natürlich und zusammenhängend anfühlt. Wir werden erneut sehen, wie einige Hauptfiguren entscheidende Entwicklungen durchlaufen, die Auswirkungen über Shadowlands hinaus haben werden. Einige Storys, die schon lange laufen, werden zu Ende gebracht, und andere beginnen.
     
  • Zur Zeit der Entwicklung von Cataclysm war es sinnvoll, die überarbeiteten Zonen der alten Welt in die Zeitleiste dieser Erweiterung aufzunehmen. Im Nachhinein wäre es aber wohl besser gewesen eine Levelerfahrung zu bieten, die sich etwas neutraler anfühlt. Die Spielerfahrung für neue Helden in Shadowlands soll genau das sein. Ein eigenständiger Moment, der leicht in Battle for Azeroth und andere zukünftige Erweiterungen einfließt.
     
  • Die Tentakel von N'Zoth haben sich seit seiner Gefangenschaft fest um Azeroth geschlängelt. Von Hinweisen in der Puzzlebox von Yogg-Saron über die Machenschaften von Todesschwinge und dem Zwielichtshammerklan bis hin zum Geflüster von Il'gynoth im Smaragdgrünen Alptraum sowie seiner Befreiung im Kampf gegen Azshara. In Patch 8.3 wird eine Welt gezeigt, die kurz davorsteht, in N'Zoths idealisierte Zukunft des wiedergeborenen Schwarzen Imperiums verwandelt zu werden. Während das Licht sich nur einen wahren Weg vorstellen kann, sieht die Leere endlose Möglichkeiten. Strategisch gesehen haben die alten Götter immer Pläne innerhalb der Pläne und warten darauf, dass sich eine Tür schließt, damit sich eine andere öffnen kann. Zu glauben, dass der Kampf gegen N'Zoth nur ein einziges Ergebnis haben kann, würde bedeuten, die Lektionen zu ignorieren, die er uns beibringen wollte.

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Fion - Mitglied
  • Die Mischung der Geschichten von Fraktionskrieg, Azshara und alte Götter war von Anfang an so geplant. Sylvanas und der Fraktionskrieg waren zu Beginn aber eventuell ein wenig zu stark im Fokus. Durch die Story rund um das Sturmsangtal und Uldir sollten auch die anderen Geschichten in Fahrt kommen. Doch rückblickend betrachtet war das wohl doch zu wenig und beide Fraktionen (Horde und Allianz) hätten mehr mit den jeweiligen Ereignissen auf dem feindlichen Kontinent zu tun haben müssen. 
Ehm...ja ne is klar. Der Krieg war zu stark im Fokus? 90% der Zeit wusste man nichtmal, warum man gerade Sache X oder Y tut. Nur, das man es tat weil die Gegenseite irgendwas getan hat.
  • aber die Entwickler haben auch die Kritik vernommen, dass sich einige der Verbindungen zwischen den einzelnen Geschichten manchmal unklar anfühlten.
Manchmal? Jeder einzelne Patch fühlt sich so an, als würde man 3 Kapitel überspringen..... 8.2 zum Beispiel. Mit einem Mal hast du Naga-Invasionen und mit einer Quest springst du von Boralus auf ein Schiff mitten im Ozean, wo sich schlagartig ein Loch auftut und du reinfällst und mitten in der Geschichte um Azhara bist. Kaum 10 Minuten und man ist dort! Und davor gibt es kaum bis keine Erklärung.....außer hier und da mal einen Satz ala "Oh, die Naga greifen an, warum jetzt?" Selbst die Horde, die ja theoretisch weiß warum sie gerade dort fahren, wird mehr oder weniger in 10 Minunten dort abgeladen....
  •  für die Entwickler, die sich immer wieder über das durchweg positive Feedback freuen (Cinematic)
Hab ich was verpasst? Die Qualität wird ja nie in Frage gestellt...nur der ganze Rest was die Story angeht. Bzw. der Fokus der Cinematics. 
  • Einige der Nachtelfen, die im Krieg der Dornen gestorben und später als Verlassene wiederbelebt wurden, fühlten sich verloren. Sie sind nun zwar frei von dem Befehl der Bansheekönigin, aber was sollen sie jetzt auf Azeroth tun? Deshalb haben Calia Menethil und Derek Prachtmeer geschworen ihnen zu helfen, eine Zukunft zu finden, die abseits von Hass und Bosheit liegt.
Wie...wie wärs damit, zu den Nachtelfen zurückzukehren? IST JA NICHT SO ALS HÄTTE TYRANDE SIE DIREKT NACH DER BELEBUNG DARUM GEBEN/DAZU EINGLADEN!!!! ...Sorry. Das klingt so verdammt dumm...Als hätten die Elfen sie direkt verstoßen wie die Menschen damals. (Mit gutem Grund zu der Zeit)
 
Adrianos - Mitglied
Es ist sehr wichtig für das Team Konsistenz und Kontinuität aufrechtzuerhalten.
lol xD

Kläglich gescheitert, befürchte ich - aber nicht erst seit BFA.
Nova - Mitglied

 Die Entwickler verstehen zwar den Wunsch, Tatsache ist jedoch, dass es manchmal besser für das Spiel und sein Tempo ist, Dinge auf natürliche Weise entfalten zu lassen, als sie vorzeitig zu beenden.

Das hört sich für mich eher nach Arbeitsschritten an als an gewollte Verzögerung. Aber wäre ja auch ok. 
Flowerchild - Mitglied
Das Thema um N'Zoth (wir haben noch nicht alles gesehen) wurde ja schon von vielen verschiedenen Quellen überlegt. Das mag für die Zukunft spannend sein, macht die Story rund um 8.3 allerdings nicht wirklich besser, meiner Meinung nach.

Ansonsten lese ich da nicht viel raus. Viele Sätze sind grob gesagt "Wir sind Stolz auf unsere Arbeit (dürfen sie ja auch sein), sehen aber immer potenzial für Verbesserung" und "Alte Storys gehen mit oder ohne Wendungen zu Ende und neue Geschichten starten". Sätze die von einem Verantwortlichen in der Situation eben gesagt werden müssen.
Ob sie wirklich auf die Spieler hören und aus den Erfahrungen lernen, wird man dann eh erst in Shadowlands sehen. 
Kyriae - Mitglied
Ob sie wirklich auf die Spieler hören

Auf welche Spieler sollen sie denn genau hören? Was die Story betrifft gibt es soviele Meinungen wie Spieler.
Viele Spieler finden es doof, dass wir soviele Storystränge haben. Ich persönlich - und ich kenne noch viele andere - finde es großartig.
Sylvanas-Fans finden ihren Weg doof, ich finde ihn konsequent und stimmig. (Wenn auch ich ihn ein wenig traurig finde und es schön finden würde, wenn sie endlich erlöst wird ohne Angst haben zu müssen in der Dunkelheit gefangen und gefoltert zu werden.)
Ich finde Anduin hatte zu wenig Screentime, andere finden er hatte zuviel (Wobei ich glaube, dass viele sich einig sind, dass er ruhig etwas aggressiver werden könnte ohne sich gleich selbst zu verlieren)
Und und und
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Flowerchild - Mitglied
Ich beziehe mich damit auf das Interview. Auf welche Spieler sie genau hören bzw wie sie das ganze Feedback einschätzen wird das spannende in Hinsicht auf Shadowlands.
Selbstverständlich gibt es unterschiedliche Meinungen, das braucht es ja auch um eine kritische Fehleranalyse zu machen.
Ich für meinen Teil find die Sylvanas Story auch spannend. Prinzipiell habe ich auch nichts gegen viele Storystränge gleichzeitig, solange sie gut erzählt sind. Und daran scheitert die Story von BfA, meiner Meinung nach, ein bisschen. Keine der Storystränge entfaltet sich wirklich.
Der Fraktionskrieg hat die Höhepunkte (Angriff auf eine Hauptstadt der Horde, Abbrennen der Nachtelfenheimat) fast schon hinter sich, bevor das Addon wirklich anfängt. Aszhara macht noch soweit einen guten Konflikt, N'Zoth wirkt aber wieder gehetzt abgearbeitet. Aber das ist immer Ansichtssache, da hast du natürlich recht.
Ich bin optimistisch, dass sie das richtig machen und wir eine tolle Story im nächsten Addon bekommen werden. Auch wenn ich mich noch nicht wirklich mit dem Titel "Schlundschreiter Flowerchild" anfreunden kann.
Arbeitsspeicher - Mitglied
Ich dachte für den ersten Moment da ist Jumbo von Galileo abgebildet
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Snokeseye - Mitglied
"Deshalb haben Calia Menethil und Derek Prachtmeer geschworen ihnen zu helfen, eine Zukunft zu finden, die abseits von Hass und Bosheit liegt." Klingt das nur für mich danach, dass Sie sich der Horde anschliessen?
Ansonsten der Teil mit N'Zoth klingt natürlich spannend, als wäre der Patch wirklich nur eine Vision und da kommt noch mehr. Fänd ich nice.
Muhkuh - Mitglied
Da es bei der Frage weniger um die Verlassenen an sich und mehr um die "unzähligen" im Krieg der Dornen wiederbelebten untoten Nachtelfen geht, deren Existenz im Untot, bis zur plötzlichen Flucht von Sylvanas, fast ausschließlich geprägt war von Hass und Bosheit, implantiert in die Köpfe dieser neuen Untoten durch die Dunkle Lady, klingt das für mich nicht unbedingt danach, dass die beiden sich der Horde anschließen würden. Mehr danach, dass sie sich entschlossen haben, verwirrt und ohne Sinn in ihrem neuen Leben, zurückgelassenen Wesen zu helfen und zu zeigen, dass ihr Unleben auch einen anderen Sinn haben kann, als nur den Hass, der ihrer Wiederbelebung zugrunde lag.
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Snokeseye - Mitglied
Dachte eher im Sinne von Sie treffen sich ja auch in Tirisfal mit den Verlassenen könnte ja sein, dass sie alle zusammenführen möchten.
Kyriae - Mitglied
Lilian schickt ihnen quasi die untoten Nachtelfen mit, daher war für mich persönlich klar, dass die beiden den untoten Nachtelfen helfen wieder zu sich und zu ihrem Volk zu kommen. 
Es könnte noch interessant werden von der Story her, besonders wenn die untoten Nachtelfen auf Tyrande treffen.

Und ganz nebenbei hätten wir dann in der Allianz untote Waldläufer/Wächterinnen, was das Tor zu einer neuen Heldenklasse "Dark Ranger/Warden" öffnen würde und hier auch die Möglichkeit besteht, nicht nur eine weitere Kette-Klasse sondern auch Tank, Heiler und DD  reinzubringen.
Wenn man dann das auch noch "aufweicht", indem man u.a. Draenei (mti den Rangari haben sie quasi Waldläufer; beide Gruppen), Menschen und Trolle (beide Völker), Untote das werden zu lassen, dann hätten man auch mehr Auswahlmöglichkeiten als schon wieder "nur" Elfen (da ebenfalls beide Gruppen in beiden Fraktionen). 
Snokeseye - Mitglied
@Kyriae klingt nice würde mir gefallen aber bei Blizz weiss man ja leider nie. ^^ Ich hätte mir auf Ally Lichtgeschmiedete Untote gewünscht das wäre nice
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Nova - Mitglied

Da es bei der Frage weniger um die Verlassenen an sich und mehr um die "unzähligen" im Krieg der Dornen wiederbelebten untoten Nachtelfen geht, deren Existenz im Untot, bis zur plötzlichen Flucht von Sylvanas, fast ausschließlich geprägt war von Hass und Bosheit, implantiert in die Köpfe dieser neuen Untoten durch die Dunkle Lady, klingt das für mich nicht unbedingt danach, dass die beiden sich der Horde anschließen würden. Mehr danach, dass sie sich entschlossen haben, verwirrt und ohne Sinn in ihrem neuen Leben, zurückgelassenen Wesen zu helfen und zu zeigen, dass ihr Unleben auch einen anderen Sinn haben kann, als nur den Hass, der ihrer Wiederbelebung zugrunde lag.

This! Ich denke auch, dass diese Gruppe evtl. so etwas wie eine zusätzliche Eliteeinheit auf Azeroth darstellen könnte. Die Frage bleibt am Ende wer führt dann wirklich die Verlassenen. Oder wird die Gruppe um Menethil der Allianz zugehörig und die andere Gruppe bleibt Horde? Wird es überhaupt noch wichtig sein ob Allianz oder Horde? Who knows.
Nighthaven - Supporter
Naja, irgendwer wird ja die Untoten anführen müssen.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich keine Undercity mehr und auch kein Teldrassil. So gesehen sind die beiden Nachtelfen Tyrande und Sylvanas woanders aktiv.