Ion Hazzikostas über die "neue" und "alte" WoW-Marke

Zwar nicht das interessanteste Thema, aber World of Warcraft Game Director hat in einem Interview ein wenig über die WoW-Marke geplaudert. Dabei ging es unter anderem um Bedenken der Spieler und um die Gründe, wieso die Marke überhaupt eingeführt wurde.

Veröffentlichung
am 14.02.2017 - 10:06
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Seit kurzem könnt ihr die WoW-Marke in World of Warcraft gegen Guthaben auf eurem Battle.net-Konto eintauschen. Schon auf dem PTR von Patch 7.1.5 wurde dieses Feature entdeckt, doch erst letzte Woche freigeschaltet. Und eigentlich ist es sogar mehr, als die Community haben wollte. So wollten viele Spieler gerne auch die Charakterservices, wie Fraktionswechsel oder Charakterumgestaltung, mit der WoW-Marke kaufen. Das können sie nun, aber zusätzlich noch viel mehr!

Sowohl alle Mikrotransaktionen, als auch jegliche Käufe im Battle.net-Shop können ab sofort quasi über die WoW-Marke gekauft werden. Also ist es beispielsweise auch möglich sich Hearthstone-Kartenpacks oder Helden in Heroes of the Storm zu kaufen. Ziemlich praktisch! Game Director Ion Hazzikostas gab in einem Interview mit den Mitarbeitern der englischen Seite Gixel.com nun ein paar Informationen über die "alte" und "neue" WoW-Marke heraus. 
 

Interessante Infos aus dem Interview

  • Die WoW-Marke wurde generell auf Wunsch der Spieler veröffentlicht und nicht weil Blizzard darin eine gute Einnahmequelle sah.
     
  • Ein großer Vorteil von diesem System ist natürlich, dass damit die Goldseller eingedämmt werden können. Und dies hat auch wunderbar funktioniert, wenn die Entwickler sich die Statistiken anschauen.
     
  • Die Entwickler sind der Meinung, dass die Marke die Wirtschaft im Spiel nicht stark beeinflusst hat. Die Marke ist einfach etwas, was die Spieler glücklich macht, aber gleichzeitig keinen starken Einfluss auf das Spiel hat.
     
  • Die neue Version der Marke wurde bereits angefragt, als die alte Version gerade angekündigt wurde. 
     
  • Bisher konnten die Entwickler feststellen, dass der Umtausch von Marke zu Guthaben meistens dafür eingesetzt wurde, um sich Items oder Services in World of Warcraft zu kaufen.
     
  • Ion ist der Meinung, dass es nicht darauf hinauslaufen wird, dass Leute anfangen World of Warcraft zu spielen, um Gold zu farmen, damit sie dann wiederum Guthaben anhäufen können, mit dem sie sich dann wiederum Items und Services in anderen Spielen kaufen können.
     
  • Die Marke wird weiterhin für Spieler sein, die primär World of Warcraft spielen.
     
  • Eine Verbindung zum Echtgeld-Auktionshaus, welches anfänglich in Diablo 3 zur Verfügung stand, gibt es eher nicht. Allerdings hätte es das System des Umtauschs von Marke zu Guthaben nicht geben können, wenn das Echtgeld-Auktionshaus noch aktiv wäre. 
     
  • Blizzard will nicht reich durch das System werden. Die wollen damit keinen zusätzlichen Umsatz erzielen. Und sie wollen keine Art von Bank werden. Es soll einfach den Spielern einen positiven Nutzen geben. 
Andi

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reykur - Mitglied

Ion ist der Meinung, dass es nicht darauf hinauslaufen wird, dass Leute anfangen World of Warcraft zu spielen, um Gold zu farmen, damit sie dann wiederum Guthaben anhäufen können, mit dem sie sich dann wiederum Items und Services in anderen Spielen kaufen können.


Ok, Aussage lassen wir jetzt so stehen. Heißt das jetzt, das nachfolgende ist nur eine Ausnahme?

Ich wollte mir gestern Overwatch Boxen holen, dann ist mir eingefallen dass ich noch genug Gold in WoW hab und hab sie mir darüber geholt. Schon ziemlich genial. Wollte WoW eigentlich aufhören, jetzt werde ich mich aber öfter mal einloggen und Gold farmen.


Einzelfall?
Und...

Blizzard will nicht reich durch das System werden. 

...ah, ok. Klar. Echt jetzt?


Irgendwie lässt das ganze Dingen einen echt nur noch grinsen. Klaaaar doch Blizzard. ;)
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delgo - Mitglied
Weil Blizzard auch auf das kleingeld angewiesen ist :D und selbst wenn wen juckt das? Ich versteh bis dato immer noch nicht wieso manche leute wegen dem Token ragen müssen 
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Broken_Mind - Mitglied
Weil manche Menschen erst glücklich sind wenn es etwas zu meckern gibt.
Bestes Beispiel ein Kumpel von mir. Er hat vor Jahren aufgehört zu spielen, würde aber gerne mal wieder anfangen seit Legion. Möchte aber nicht dafür monatlich zahlen. Also habe ich ihn auf die Marke hingewiesen darauf hin kam nur ein lol rofl WoW geht den Bach runter.
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Orden - Mitglied
Naja ich habe schon durch die wow Marke und durch die goldseller Gold erworben. Der Kurs bei den Goldsellern ist immer um die 40% Prozent besser. Vor 3 Wochen habe ich für 1100000 Gold 100 Euro bezahlt. Solange sich das nicht angleicht wird es immer Leute geben die illegal kaufen. Ich mache das seit 8 Jahren ohne Probleme.
ich würde es aber lieber legal bei Blitz erwerben wenn der Kurs stimmt. Alle reden immer davon das man die Marke in echtgeld umwandeln kann. Ist es möglich sich das Geld direkt auszuzahlen ? Man kann es doch nur als Battlenet Guthaben nutzen oder ? Was goldseller (oft Raidgilden die das Gold mit sellruns verdienen) vom battlenet Guthaben? Die wollen doch nur Bargeld.
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rathura - Mitglied
Nein man kann es sich nicht auszahlen lassen, ist also kein wirkliches "Echtgeld".
Ich wollte mir gestern Overwatch Boxen holen, dann ist mir eingefallen dass ich noch genug Gold in WoW hab und hab sie mir darüber geholt. Schon ziemlich genial. Wollte WoW eigentlich aufhören, jetzt werde ich mich aber öfter mal einloggen und Gold farmen.
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