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von Fabi in Diablo 3 - Kolumne
14.05.2012 - 19:50 Uhr
Ich bin auf den Diablo3-Release vorbereitet, wieso?
Ganz einfach, ich habe Zeit, Lust und bin vor allem gut ausgerüstet. Die gesamte nächte Woche habe ich nichts anderes vor als Diablo zu zocken. Die Lust sollte keine Frage sein, schließlich warten wir alle schon seit Jahren auf Diablo3.

Bleibt noch meine Ausrüstung:

  • Getränke, Chips, noch mehr zum Trinken und noch mehr Chips liegen bereit
  • Tiefkühlpizzen sind im Gefrierschrank 
  • Ausgeschlafen bin ich auch.
  • In ca einer Stunde kommt noch ein Kumpel zu mir, damit wir vernünftig zusammen loszocken können, wenn es diese Nacht um 00.01 Uhr heißt: "Bitte liebe LogIn-Server, lasst mich rein"
Seid ihr genauso gut vorbereitet, oder vielleicht sogar noch besser? Lasst es uns wissen, am besten direkt mit Foto. Ich kann es kaum noch erwarten. Daher in diesem Sinne: Genießt die nächsten Stunden, denn danach müssen wir Horden von Dämonen abschlachten und unser Leben aufs Spiel setzen.
von Fabi in Diablo 3 - Kolumne
14.05.2012 - 17:04 Uhr
Diese Nacht um 00.01 Uhr ist es soweit, Diablo3 wird endlich veröffentlicht und wir können mit dem Spielen beginnen. Um noch einmal alle Ungereimtheiten aus dem Weg zu räumen, hier der Ablauf des heutigen Tages.

Ab wann kann ich das Spiel installieren?
Ab heute (14.05.2012) um 17.01 Uhr könnt ihr auf den Installieren-Knopf drücken und das Spiel endgültig installieren. Gleichzeitig wird der Tag-1-Patch (1.0.1) bereitgestellt, diesen solltet ihr natürlich direkt mit downloaden und installieren.

Und dann kann ich auch direkt spielen?
Nein! Spielen könnt ihr, wenn Blizzard die Server hochfährt. Dies geschieht regional zu anderen Zeiten, bei uns um 00.01 Uhr (MESZ). Ab diesem Zeitpunkt sind die Server online und ihr könnt (zumindest theoretisch) Diablo3 spielen.

Theoretisch?!
Ja, theoretisch. Denn durch den Vorverkauf, dem frühen Download und dem frühen Installieren werden sehr viele Spieler um 00.01 Uhr einloggen wollen. Ob die LogIn-Server dem Ansturm standhalten ist fraglich. Blizzard hat dazu gesagt, dass sie den Spielerzufluss gegebenenfalls regulieren wollen und die LogIn-Zeit deshalb etwas länger dauern kann (bis 40 Sekunden). Wenn nach 40 Sekunden kein LogIn möglich ist, erscheint eine Fehlermeldung (Fehler 37), in diesem Fall solltet ihr es einfach noch einmal versuchen.

Und was mache ich bis dahin?
Am Besten geht ihr eurem ganz normalen Tagesablauf nach. Das große Highlight erwartet euch dann heute Abend ab 22 Uhr. Der Diablo3-Countdown hier auf Vanion.eu, also schaltet ein.

Ich möchte mit meiner Familie in Amerika spielen, dank Global Play kein Problem, oder doch?
Nachdem das Spiel einmal released ist und alles stabil läuft, wird dies kein Problem sein. Zu Beginn, das heißt, bis das Spiel in allen Regionen veröffentlicht ist, bleibt Global Play erstmal deaktiviert. Wann genau das System aktiviert wird, ist noch nicht bekannt.

Echtgeldauktionshaus - Ich mache das ganz große Geld
Gute Idee, jedoch nicht direkt zum Release, das RMAH wird eine Woche nach Veröffentlichung aktiviert, damit möchte Blizzard einen reibungslosen Start des Spiels sicherstellen.

Hat Blizzard nicht etwas von PvP erzählt - ewig nichts mehr davon gehört
Das stimmt! Denn das PvP-System, wie es ursprünglich im Spiel implementiert war, hat den Entwicklern nicht genügt und das System wurde vorerst aus dem Spiel entfernt. Dies haben sie vor allem entschieden, um den Release nicht noch weiter nach hinten zu schieben, doch auch ohne PvP hat das Spiel viel zu bieten. Wann es nun wirklich kommt, weiß nur Gott - ähm, Blizzard.

Damit solltet ihr noch einmal alle wichtigen Informationen zum heutigen Diablo3-Release-Tag haben, ich wünsche euch viel Spaß beim Warten und später natürlich beim Spielen.
von Fabi in Diablo 3 - Kolumne
12.05.2012 - 14:24 Uhr
In nicht einmal mehr drei Tagen ist es soweit und wir können dem Übel persönlich gegenübertreten.
Doch mit welcher der fünf Klassen man dies tuen möchte, ist eine wichtige Frage.
Dies findet auch Blizzard, daher haben sich die Entwickler nun dazu geäußert.

HIER GEHT ES ZU UNSERER FACEBOOK UMFRAGE!

Die Klassen von Diablo 3

Doch viel interessanter ist was ihr zum Release spielen werdet, und warum.
Lasst es uns wissen.
von Elvantor in Star Wars the old Republic - Kolumne
08.05.2012 - 19:22 Uhr
Mit großen Versprechungen hat Bioware zusammen mit EA die Spieler heiß gemacht. Das strikte Geheimhalten über den Inhalt hat dazu sein Übriges getan. Das gute Franchise und die guten Namen EA, Bioware und Lucasarts standen für viel Geld und eine solide Entwicklung. Schnell wurde so aus einem weiteren MMO ein potentieller WoW-Killer.

In der Nacht hat EA nun die Abonnentenzahlen bekannt gegeben und ein Schock ging durch die Community: 400.000 weniger Abonnenten als im Februar. Was ist passiert, ist Star Wars damit am Ende oder ist es eine zwischenzeitliche Schlappe?

Es kann keinen WoW-Killer geben

Zum einen muss gesagt werden, dass kein Spiel wieder die Zahlen von WoW erreichen wird. Das liegt daran, dass WoW erst den Markt so richtig gegründet hat. Blizzard hat es geschafft, Menschen für MMOs zu begeistern, die vorher niemals Everquest, Ultima Online, Dark Age of Camelot oder ein sonstiges der Urgesteine im MMO-Markt gespielt haben. Das hat Blizzards World of Warcraft zu dem gemacht, was es heute ist. Neue Spiele können lediglich Marktanteile abgreifen und WoW ein paar Spieler kosten. Letztenendes wird es darauf hinauslaufen, dass es nicht ein Spiel gibt, dass WoW den Rang abläuft, sondern mehrere die erfolgreich sich am Markt behaupten können. Darum ist es müßig zu beschreiben, warum SW:ToR nicht WoW vom Thron gestoßen hat. Es ist sinnvoller zu schauen, warum die Spielerzahl überhaupt gesunken ist und ob jede Kritik, die man in den Weiten des Netzes liest, gerechtfertigt ist.

Das Spiel ist als Beta live gegangen

EA hat viel, sehr viel Geld in die Entwicklung von SW:ToR gesteckt und hat mit Sicherheit Druck auf die Entwickler von BioWare gemacht, das Spiel zum Weihnachtsgeschäft zu veröffentlichen. So wurde Mitte Dezember ein Spiel veröffentlicht, das im Grunde die unveränderte Beta des Spiels darstellte. Nun ist es ja nicht ungewöhnlich, dass man ein Spiel erst testet und dann rausbringt, doch war bemerkenswert, dass es noch sämtliche Bugs enthielt, die die Spieler bereits in der Beta bemängelten. Performanceprobleme, verbuggte Quests, Gegenstände, NPCs und so weiter. Im Grunde ist ein unfertiges Spiel live gegangen. Dies konnte man auch daran erkennen, dass zum Beispiel das Vermächtnissystem nicht implementiert war, lediglich den Vermächtnisnamen konnte man wählen. Viele Spieler konnten in den ersten Wochen darüber hinwegsehen, da das Spiel sie noch fesseln konnte. Doch im Laufe der Wochen und der immer größeren Zahl an Spielern, die das Endgame erreicht hatten, wurde es offensichtlicher: Das Spiel hatte zu wenig Endgamecontent.

Bioware hat schnell gehandelt

Bioware hat aber schnell auf die Kritik der Spieler reagiert, jede Woche wurden haufenweise Fehler im Spiel korrigiert. Das ging in einer Geschwindigkeit, wie dies noch kein anderes MMO zeigen konnte. Das hat nach viel berechtigter Kritik Lob verdient, das die Entwickler nie bekommen haben. Es wurde sogar schnell neuer Endgamecontent geliefert, eine weitere Operation (Raid) eingefügt und das Openworld-PVP auf Illum eröffnet. Sicherlich kann man sagen, dass Bioware ein gutes Spiel abgeliefert hat, wenn man das mit den Anfängen von WoW vergleicht. Denn auch da gab es eine Reihe Bugs und gar kein Endgamecontent, doch muss ein Spiel, das nach WoW kommt, mehr bieten als dieses zu Release. Das haben Bioware oder EA nicht richtig verstanden.

Patch 1.2, der heilige Gral?

Mit Patch 1.2 sollte vieles besser werden, Felyndiia von der Gilde For The Horde hatte im SW:ToR-Podcast hier auf vanion.eu davon berichtet, dass er der Meinung sei, 1.2 sei erst der richtige Release von Star Wars. Sehr viel deutete darauf hin. Eine mächtige Operation sollte mit drei Schwierigkeitsstufen Einzug in das Spiel halten: Storymode (WoW: Schlachtzugsbrowsermodus), Hardcore (WoW: normal) und Nightmare (WoW: Hardmode), ein anspruchsvoller Flashpoint (Instanz), das Ganze abgerundet mit einer neuen Warzone (Schlachtfeld) und gewerteten PvP-Kämpfen. Mit dem Vermächtnissystem kam dann auch für Casualspieler ein Feature hinzu, dass das Twinken attraktiv gemacht hat und den Spielern Anreize gab, ihre Twinks auf das Maximale an Fähigkeiten und Leveln auszubauen und die gesamte Geschichte des Spiels zu erleben. Auch schienen sämtliche Performanceprobleme endlich gelöst worden zu sein.

Dann kam endlich der Patchtag, doch die Spieler, die noch vom Testserver schwärmten, waren schockiert: Keine gewerteten Warzones, das System sei noch nicht ausgereift gewesen und wurde für später versprochen, kein Nightmaremodus, ebenfalls „coming soon“. Sowohl PvP- als auch Progressspieler waren enttäuscht. So war es kein Wunder, dass Progressgilden in Kürze durch die Operation gerannt sind, was in WoW im normalen Modus auch nicht länger dauert. Dazu kam ein extremer Bug, der es einigen Spielern nicht erlaubte, sich in das Spiel einzuloggen. Dies wurde zwar schnell behoben, doch leider ist das nicht das, was sich die Community erhoffte. Das anpassbare Interface hat auch nur bedingt die Anforderungen der Community erfüllt. Die einzelnen Frames sind nun zwar verschiebbar, doch echte Anpassbarkeit in Größe von Balken und Ausblenden bestimmter Elemente ist immer noch nicht möglich, nicht mal eine Individualisierung der Farbe, was nicht viel an Änderungen gekostet hätte.

Fazit der Schwächen

Zusammenfassend muss gesagt werden, dass Bioware das Spiel zu früh auf den Markt gebracht hat. Wäre das Spiel so, wie der aktuelle Stand mit 1.2 ist, auf den Markt gekommen, hätte man diverse Schwächen hinnehmen können. Doch das fehlende PvP ist für einige Spieler ein Problem, denn was macht man mit dem höchsten Level: entweder PnP oder PvE. Für Letzteres kamen in den letzten Wochen immer wieder Inhalte, doch waren diese nicht anspruchsvoll genug, bzw. über den aktuellen Patch lässt es sich nicht sagen, denn der Content fehlt einfach. Die fehlende Anpassbarkeit und fortwährende Kritik am Interface und dessen Unzulänglichkeit steigern noch den Frust, den die schwächelnde Performance schon geliefert hat. 

Visionen für die Zukunft

Trotz der berechtigten Kritik an Bioware muss man sagen, dass das Spiel auch einiges an Pluspunkten auf seiner Seite hat. Die Story steht da weit im Vordergrund, durch die Vertonung und den interaktiven Gesprächen hat das Spiel beim Questen eine Tiefe, die kein anderes Spiel liefern kann. Auch die Aussage von Bioware, dass man für die kommenden Patches bereits die Sprachaufnahmen im Kasten hat und die mehrjährige Verpflichtung der Synchronsprecher lassen darauf schließen, dass die Entwickler sich viele Gedanken gemacht haben und gut vorbereitet sind. 

Auch die Geschwindigkeit der Entwicklung ist hervorzuheben, Vorschläge der Community werden schnell umgesetzt und neue Ideen aufgenommen. Im Januar kam ein Contentpatch mit 4 Raidbossen, im April einer mit 4+1 Raidbossen, also innerhalb von knapp 3 Monaten 9 Raidbosse. In der Zeit hat World of Warcraft nicht einmal eine Raidinstanz neu in das Spiel engefügt. Das gibt Hoffnung für das Spiel. Die Bossmechaniken sind deutlich innovativer als in anderen MMOs. Und es muss gesagt werden, dass den aktuellen Content nur eine Handvoll Gilden clear hat und der Nightmaremodus noch kommt.

Die Interaktivität, mit der Bioware auf die Community eingeht, durch wöchentliche Frage- und Antwortthreads, dem Guildsummit, der wiederholt werden soll, und wie die Community ernstgenommen wird, zeigt eine hohes Maß an Feinfühligkeit der Community gegenüber.

Auch wenn man auf den Branchenprimus WoW schaut, muss man sich fragen, wo dort die Langzeitmotivation steckt, die viele Spieler in SW:ToR vermissen. Es gibt dort auch nur Raids, gewertete Schachtfelder und Arenen. Da hat sicher SW:ToR noch einiges nachzuarbeiten, doch das Spiel ist grade einmal sechs Monate alt.



Totgesagte leben länger

So schnell wie nun SW:ToR totgesagt wird, kann es auch zu einem Revival kommen. Sollte es Bioware gelingen in den kommenden Monaten das Versprochene weiter umzusetzen, lohnt sich ein zweiter Blick gegen Ende des Jahres sicher. Leider wird dann mit Guild Wars 2 und Mists of Pandaria eine harte Konkurrenz auf dem Markt sein. Doch wenn zwischen dem Release von MoP und dem ersten Contentpatch wieder Langeweile aufkommt, lohnt ein Blick in die Sterne und neuer Versuch für Bioware. Es bleibt für die Entwickler zu hoffen, dass trotz der Schnelllebigkeit und Wankelmütigkeit von Spielern das Spiel sein wahres Potential noch zeigen darf. Anderen Spielen ist dies trotz massiver Verbesserungen nach einigen Patches nicht gelungen.

Selbstgemachter Unmut

Viele Spieler sind nun enttäuscht, dass SW:ToR nicht ihr Gralsbringer ist. Aber vielleicht lagen auch die Messlatten zu hoch. Man hat erwartet, dass das Spiel mehr Langzeitmotivation bietet als WoW, doch woher soll die kommen? Was muss ein Spiel bieten, dass die Spieler lange im Spiel bleiben? Bei WoW liegt ein Großteil an den Gemeinschaften, man kennt viele Spieler über Jahre und spielt gerne zusammen, unterhält sich und macht sich somit selber den Spaß, den das Spiel selbst so nicht bietet. Star Wars ist sehr jung, viele Spieler kennen sich erst kurz, daher kann SW:ToR damit nicht punkten und Spieler halten. 

Es ist dieses nicht reflektierte Hochjubeln eines Spieles, das den Fall um so schlimmer macht. Somit haben Spieler und Community mit dazu beigetragen, dass der Sturz nun so hart aussieht. 

Fazit

Bioware resp. EA hat einige Fehler in der Releasepolitik gemacht, doch sie geben nicht auf und programmieren massiv an ihrer Vision eines MMOs weiter. Das Ganze hat immer noch Potential, auch bei nur 1,3 Mio Spielern. Wir werden sehen was die Zukunft bringt, doch müssen die Texaner nun überlegter vorgehen, denn alle Vorschusslorbeeren sind nun aufgebraucht.
von Totem in Diablo 3 - Kolumne
24.03.2012 - 15:04 Uhr
Ich bin gestern auf einen sehr interessanten Artikel hingewiesen worden und denke, dass dieser ein großes Diskussions-Potential hat. Es geht um Spieler, die reales Geld für Spiele ausgeben, um sich verschiedenste Vorteile zu verschaffen, sei es bei Spielen wie Farmville, Zynga (Poker usw.) oder eben auch Diablo 3, was das Haupthema dieses Beitrags sein soll.

Würdest du Geld im Echtgeldauktionshaus ausgeben oder bist du ein Gegner dieses Systems? Siehst du Vorteile oder nur Nachteile bei diesem Thema? Ich würde mich über viele Meinungen und Antworten freuen und wünsche viel Spaß beim Lesen.

Der Artikel wurde auf der Seite diabloprofessions.com in englischer Sprache veröffentlicht und ich habe versucht das Ganze für euch zu übersetzen.


Anti-Echtgeldauktionshaus-Spieler:

Nachdem ich auf den verschiedensten Diablo-3-Seiten hunderte von Kommentaren gelesen habe, musste ich feststellen, dass es sehr viele Spieler gibt, die sagen, dass sie kein reales Geld in Gegenstände investieren werden oder es zumindest in den öffentlichen Foren nicht zugeben. Anti-EGAH-Spieler argumentieren, dass man durch intensives Spielen so oder so an die besten Items (best in slot) kommen kann. Das Problem dabei ist, dass genau diese Spieler wahrscheinlich nie Diablo 2 gespielt haben oder dessen Gegenstands-Wirtschaft nicht verstehen. Der Zufallsfaktor der Beute, die fallen gelassen wird, und die Gegenstands-Eigenschaften machen es nahezu unmöglich, nur durch reines Spielen die beste Beute zu ergattern. WoW und andere moderne MMO´s sind Schuld an diesem Gedankengang. Je mehr Zeit man in diese Spiele investiert, um so bessere Chancen hat man an die Ausrüstung zu kommen, die man sich wünscht. In Diablo 3 versucht Blizzard diese zwei Spieldesign-Typen zu verbinden, aber man wird keineswegs die best-in-slot-Gegenstände vollständig auf eigene Faust erhalten. Na los, installiere Diablo 2 und versuche einen Windforce (Bogen) als Beute zu erhalten, geschweige denn einen mit perfekten Werten. Selbst wenn du zehn Jahre Zeit bekommst, wirst du den Bogen wohl nie erbeuten. Die Ergänzung von Gold und Echtgeldauktionshaus erleichtert den Handel zwischen den Spielern. Das ist das Beste, was Blizzard bei Diablo 3 für die Spieler und für den eigenen finanziellen Vorteil des Unternehmens hinzugefügt hat.

 
Eine Sache, die man bedenken sollte, ist, dass diese Kommentare nicht die gesamte Spielergemeinde als Ganzes widerspiegeln. Ich glaube, sie repräsentieren mehr die Gemeinschaft der Hardcore-Spieler, also diejenigen, die Gaming-News und Foren lesen und begabt darin sind, eigene und ggf. neue Spielstrategien zu erforschen. Die, die Geld für das EGAH ausgeben werden, durchsuchen wahrscheinlich diese Foren nicht mal, aus welchen Gründen auch immer. Einige sind mehr Gelegenheits-Spieler mit begrenzter Spielzeit, was damit endet, dass sie sich WoW-Gold kaufen oder sich auch an anderen Mikro-Transaktionen von anderen Spielen beteiligen. Sie sind nicht die Art von Spieler, die Zeit in solchen Foren verbringen, geschweige denn überhaupt wissen, dass sie existieren. Also ist es eine gute Sache für die Spieler mit mehr Zeit, den anderen etwas zu verkaufen, um ein bisschen Geld zu verdienen. Die eigentliche Frage ist nun, wieviel ist möglich?
 
Das "Ich-verkaufe-Alles"-Syndrom:
 
Wenn ihr auf dem Laufenden seid, was Spieler mit der Spielveröffentlichung planen zu tun, werdet ihr feststellen, dass eine Menge von ihnen vor hat, alles was sie finden für reale Währung zu verkaufen. Einige sind Anti-EGHA und andere wollen die vermutlich hohen Preise zu Beginn des Spiels einfach zum persönlichen Vorteil nutzen. Wenn all diese Spieler ihre Gegenstände und ihr Gold im normalen Auktionshaus verschleudern, wird es dann noch irgendeine Nachfrage geben oder wird es einfach nur den Markt überfluten und die Preise stürzen? Auch Pro-Auktionatoren aus anderen MMO`s wollen Geld machen, indem sie alles verkaufen und dann noch mehr Gegenstände sammeln, um sie wieder zu verkaufen. Charakter-Entwicklung tritt dabei völlig in den Hintergrund, während sie ihr Einkommen maximieren. Wird die Nachfrage da sein, dass am absoluten Minimum die besten 1% der Verkäufer ein angemessenes Geld machen? Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten und wir können darüber im Moment nur spekulieren. Allerdings können wir auf Mikro-Transaktionen anderer Spiele schauen, um zu beurteilen, wie groß die Nachfrage ist.
 
Ein Teil der Spieler-Gemeinschaft gibt auch Geld für Spiel-Gegenstände aus, selbst wenn sie dem Charakter keine Stärke oder Vorteile verschaffen, sondern nur für die Ästhetik sind. Wie profitabel sind diese virtuellen Gegenstände? Wir werden das in Teil 2 behandeln.


via.
von Zodion in World of Warcraft - Kolumne
21.03.2012 - 17:34 Uhr
Einige Tage sind seit unserer letzten heroischen Schlacht in der Kriegshymnenschlucht verstrichen.
Hin und wieder hat es meine kleine Priesterin in ein neues Schlachtfeld verschlagen. Ich war auch wieder bei diesem äußerst rüpelhaften und kurz angebundenen Rüstmeister, um mir neue Schultern zu kaufen. Leider gab es nur noch das Auslauf Model für mich und dann auch noch in den Farben der letzten Saison. So ein Mist!
„So schnell wie ich immer das Zeitliche segne, können sich meine Gegner eh nicht gerade lange an meinem Anblick ergötzen“, denk ich mir und nehme die Werte noch mal genauer unter die Lupe.
Über mein neues Kopfteil kann ich nicht viel sagen. Es besitzt ebenfalls gute Werte und ist unsichtbar, denn ich habe es ausgeblendet. Nicht weil es mir nicht gefällt, sondern weil ich letztens erst beim Frisör war. Man kann ja nicht einfach seine neue Haarpracht unter gefühlten Tonnen aus Stahl verstecken. Gott sei Dank, dass Pietro (mein absoluter Lieblingsfrisör) meine Haare innerhalb von Sekunden von einer „es-fehlt-nicht-viel-zu’r-Glatze“- zu einer schönen Langhaar Frisur verwandeln kann. Natürlich gegen entsprechendes Gold, versteht sich! Weißes, schulterlanges Haar trage ich nun. Perfekt für meine Priesterin.

Zwar hab ich jetzt meinen 4er Set-Bonus, trotzdem fehlen mir noch haufenweiße Gegenstände. Also keine Zeit verschwenden und gleich weiter Ehre farmen und sich wieder für ein zufälliges Schlachtfeld anmelden.
Diesmal zieh ich das ganze jedoch ganz anders auf. Es knarzt ungeheuer, als ich mich von meinem Stuhl erhebe. Ich tripple zum ersten Fenster und lasse den Rollladen herunter. Immer noch zu hell. Ohne große Umschweife gehe ich zum nächsten Fenster und lasse dort auch noch den Rollladen runter sausen.
Nun leuchten nur noch meine beiden Monitore. Vorsichtig taste ich mich durch die Dunkelheit wieder zurück zu meinen Schreibtisch. Dieses mal wird mich nichts ablenken. Weder meine Umgebung, noch die Uhrzeit und schon gar nicht diese Droge namens Facebook! Mit grimmigem Blick schalte ich meinen Zweitmonitor aus.
„Kein Bock auf heilen! Sollen die anderen mir doch auch mal den Arsch retten! Heute reiß ich selbst mal was. Ich bin eine, eine … ja hmm, was bin ich denn? Eine Kriegsgöttin!“. Mittels der dualen Talentspezialisierung bin ich innerhalb von Sekunden eine Schatten Priesterin, die anderen das Fürchten lehrt.
Das altbekannte ‚Plopp‘ ertönt und ich betrete das Schlachtfeld. Während des Ladebildschirms und der Wartezeit vor dem Beginn der Schlacht, suche ich mir noch eine bequeme Sitzposition.
Diesmal hat es uns in die Zwillingsgipfel verschlagen. Zwar wieder ein Flaggen Battleground, dafür aber in einem schönen, neuen Setting.
Als ich endlich eine halbwegs annehmbare Sitzposition gefunden habe, sind die anderen schon aus der Türe rausgeeilt und springen auf ihre Reittiere. Schnell mal Innerer Wille angeschmissen und mit 10% mehr Laufgeschwindigkeit meinen Kumpanen hinterher geeilt.
Mein Pferd wiehert vor Schmerzen, als ich ihm mit voller Wucht auf den Rücken springe. So reite ich los, aber folge nicht dem Beispiel der anderen Allianz Spieler, die den Berg hinunter laufen. Nein, ich bleib auf der Plattform und reite weiter auf den Abgrund zu. Ein Draenei Krieger bemerkt meinen von Suizid durchtränkten Plan und bleibt stehen, um das Spektakel besser sehen zu können. Während ich auf den Abgrund zureite, denke ich mir noch: „Heute gibt’s eine gute Show für dich kleiner Draenei. Stuntman Zodion zeigt dir mal wie das geht!“
Heipa heipa, immer weiter! Genau am Abgrund springe ich ab und ich segle weit über dem Boden.
Winkt dieser Krieger mit etwa zu? Nicht mit mir Freundchen, was glaubt er denn wen er vor sich hat? Blitzschnell lasse ich meinen Mauszeiger in die obere rechte Ecke schnellen und bleibe genau auf den Levitieren Icon stehen. Noch einen kleinen Augenblick warte ich bevor ich auf die linke Maustaste drücke. Klick. Nichts passiert. Der Abgrund kommt immer näher und ich fange an schneller zu klicken. Immer noch ohne Wirkung. Adrenalin durchströmt meine Adern und ich hoffe inbrünstig, dass ich diesen Sturz überleben werde.
Wie ein Meteor krache ich auf den Boden. Die Titanium Knochen meines Pferdes geben keinen Millimeter nach und somit bekomm ich die ganze Wucht des Aufpralls zu spüren. Mit mehr Glück als Verstand überlebe ich den Absturz. Jetzt aber schnell weiter reiten und bloß nichts anmerken lassen. Ich hatte schlichtweg vergessen, dass ich die Glyphe für Levitation noch nicht in meine Schatten Skillung eingefügt habe, gehört natürlich alles zu meinem Plan! Halb tot, reite ich also weiter in Richtung gegnerischer Flagge. War ja eigentlich auch klar, dass so was passieren würde, ich hab ja gar keine Schattengestalt an. Meine Priesterin verhüllt sich in Schatten und genauso wie ich eins mit der Dunkelheit bin, so durchfliest auch der Schatten meinen Charakter.
Wild umherhüpfend warte ich und schließe mich dann der Gruppe an, um unseren Flaggenträger zu unterstützen.


Ich möchte euch nur ungerne mit stupiden Massenschlachten langweilen, deswegen springen wir einige Minuten nach vorne.
Es steht 2 zu 2 und beide Teams sind in Besitz der jeweils gegnerischen Flagge. Da die Horde zuletzt eine Flagge erobert hat, verlieren wir in Falle eines Remis.
Endlich kann ich mein angeborenes Anführer-Gen voll ausleben: „Kommt schon Leute! Alles oder nichts. Wir haben noch genau 3 Minuten Zeit die Flagge zu erobern oder wir werden verlieren! Also alle nach vorne und Flaggenträger auf den Spot!“.
Zu dreizehnt reiten wir also in die finale Schlacht. Alles oder Nichts. Ein Druide hat es leider nicht ganz kapiert und sucht wohl immer noch seine Reittiere, um sich diese auf eine Leiste zu packen. Dann muss es halt so gehen!
Da der Schwächungszauber auf dem Flaggenträger erst bei drei Stapeln ist, müssen wir erst die Heilen fokussieren und dann unseren Schaden auf den Flaggendieb konzentrieren! Zwar könnten wir auch alle Heiler mit Kontrolleffekten belegen, jedoch gibt es immer einen Hans-Wurst, der meint er müsse Flächeneffekte durchspammen.
Gesammelt gehen wir in die feindliche Basis. Alle Fernkämpfer stellen sich oben auf die Plattform, um nicht von nervigen Nahkämpfern am Zaubern gehindert zu werden. Unsere Nahkämpfer stehen unten und warten nur auf unser Zeichen, um loszulegen.
Ein kurzes „Go!“ signalisiert allen, dass sie sich in Zeug legen sollen. Ich trete aus dem Schutz der Mauer auf den Balkon und nehme den ersten Heiler als Ziel. Einige Hordler sind von unseren Angriff etwas überrascht und überfordert und somit ist es für uns ein Leichtes den ersten Heiler ins Jenseits zu schicken. Auf beiden Seiten wird Heldentum gezündet. Einige gehen bereits auf den Flaggenträger und die anderen konzentrieren sich auf den zweiten Heiler.
Nur noch eine Minute und unsere Reihen lichten sich bereits. Ein Magier neben mir wird von einem Todesritter nach unten gezogen und wird dort von mehreren Feinden in die Zange genommen. Der letzte verbliebene feindliche Heiler steht unter meiner Plattform. Einer unserer Schurken wirft eine Rauchbombe auf den gegnerischen Flaggenträger und segnet damit auch das Zeitliche.
Konzentration! Alles ist auf einmal so logisch. Mein hell leuchtendes Garn, dass auf meinem Umhang gestickt ist, wird gerade aktiv und bringt mir 295 Zaubermacht. Ebenfalls ist der Stärkungszauber meiner Vorherrschaftsinsigne auf mir, weitere 1300 Zaubermacht. Ebenso wirken fünf Stapel von Dunkler Prediger auf mich. Ohne zu überlegen drücke ich G und Shift + 4. Mein Dunkler Erzengel lässt mir Flügel wachsen und das Gesangbuch von Anhoor lässt mich rot leuchten vor Macht.
Bevor ich nach unten springe, zaubere ich zwei Gedankenstachel auf den Flaggenträger. Ich lande genau neben einem Todesritter, der nach meinem Psychischen Schrei voller Angst davon rennt. Mit Stille Strafe ich den Heiler, der sich die ganze Zeit unter der Plattform versteckt hat. Er kann also 5 Sekunden lang den Todesritter nicht von meinem Furchzauber befreien. Den Krieger, der auf mich zu gerannt kommt, entwaffne ich mit Psychischen Entsetzten. Ab diesem Zeitpunkt habe ich knapp 4 Sekunden Zeit um mich um den Flaggendieb zu kümmern. Der Krieger mit unserer Flagge hat nur noch 60% seiner Trefferpunkte und alle seine Deffensivfähigkeiten musste er für den großen Ansturm verwenden. Mittlerweile haben sich die Schwächungszauber auf 5 Stapel erhöht, also 50% mehr Schaden. Der Flaggenträger, der immer noch in der Rauchbombe des verstorbenen Schurken steht, kann seinen Sturmangriff nicht benutzten, da ich für ihn außerhalb des Sichtfeldes bin. Meine zwei Stapel von Gedankenstachen, die ich noch oben auf der Plattform gewirkt habe, sind noch 3 Sekunden aktiv. Ich drücke E und mein Charakter beginnt einen Gedankenschlag zu wirken, der dank den Schwächungszaubern der Gedankenstachel, auf den Flaggenträger zu 85% kritisch trifft. Und ich treffe ihn kritisch! Das macht ihn dadurch für vier Sekunden bewegungsunfähig. Noch zwei Sekunden Zeit bis ich unterbrochen werden könnte. Meine Mitspieler sind noch weit weg und das Schlachtfeld ist gleich zu Ende. Ich wirke erneut einen Gedankenstachel. Der Krieger sinkt auf 27% seiner Trefferpunkte. Also noch einen Gedankenstachel und dann ein Schattenwort: Tod hinterher, das ich Dank meiner Glyphe zweimal wirken kann.
Ich will gerade zum alles entscheidenden Schlag ausholen, als meine Augen plötzlich von einem Hell brennenden Licht getroffen werden. Ich reiße meine Hand schützend vor meine Augen und drehe mich weg. Außerstande die Tasten zu erkennen, drücke ich mit zusammengekniffenen Augen wild umher.
Als sich meine Augen langsam an das plötzliche Licht gewöhnt haben, sehe ich, dass das Schlachtfeld vorbei ist. Wir haben verloren.
Meine Mutter wuselt in meinem Zimmer umher und faselt irgendwas von einem schönen Tag.

Eine Erkenntnis hab ich trotzdem gelernt: Manchmal ist stupides Facerollen, bis die Nase blutet, doch effektiver.
von Zodion in World of Warcraft - Kolumne
13.03.2012 - 13:08 Uhr
Ein herzliches Willkommen an euch, liebe Fans des gepflegten Scharmützels!
In meiner ersten Kolumne, die ich auf Vanion.eu veröffentliche, wird dem PvP (Player vs. Player) endlich etwas Aufmerksamkeit geschenkt.
In der heutigen Episode werdet ihr meine frisch Level 85 Priesterin auf ihre Heldentaten in der Kriegshymnenschlucht begleiten können.

Seit zwei Stunden habe ich nun den kataklysmischen Level-Content hinter mir gelassen. Scheinbar unendliche Stunden des stupiden Questens haben nun ein Ende gefunden und ich kann mich endlich wieder meinem Kronjuwel in der World of Warcraft widmen. Dem PvP.

Zielstrebig klicke ich auf das kleine Allianz-Symbol im Interface und ohne große Umschweife lenke ich meinen Cursor auf den ‚Ehre‘-Reiter. Genau das ist es, was ich brauche! Ehre bedeutet neuere und bessere Ausrüstung. Neue Ausrüstung macht die Arena erst möglich und in der Arena erwartet mich wahrer Ruhm! In meinen Gedanken sehe ich schon wie ich neben Reckful auf der nächsten Blizzcon auf der Bühne sitze und diesem aufgeblasenen Talbadar endlich zeige, wer hier der bessere Priester ist!
Neben meinen träumerischen Gedanken habe ich mich schon für ein zufälliges Schlachtfeld angemeldet. Kurz ein Schlachtfeld gewinnen, 'kkthxbb‘ in den Channel posten und dafür 270 Ehre sowie 100 Eroberungspunkte absahnen. Klingt doch nach einem Plan!
Eben noch die Wartezeit überprüfen. Unter einer Minute! Hossa, denk ich mir, ein Hoch auf die Allianz. Die kurze Wartezeit überbrücke ich damit, meine Ausrüstung durchzusehen. Ich freu mich wie ein kleiner Junge, als ich meine Hose erblicke. Ich hatte extremes Glück. In den zwei Stunden, in denen ich 85 war, habe ich schon eine Gruppe für die Baradinfestung auf Tol Barad gefunden. Rausgesprungen ist für mich dann die Saison 11 Disziplin Hose. Für alle, die sich jetzt denken: „Man hat der wieder Schwein!“. Es sei mir gegönnt.
Da ich in der Level-Phase schon das ein oder andere Schlachtfeld bestritten habe, konnte ich mir gleich noch die Brust aus der alten Saison kaufen.
2er Set-Bonus: Check.

Die restliche Ausrüstung ist größtenteils blau und auch aus dem aktuellen Content. Gedankt sei der kurzen Wartezeit im Dungeonfinder für das Heiler-Volk!
Endlich ploppt auch das Schlachtfeld-Fenster auf. Siegessicher betrete ich mit meinen 1200 Abhärtung das Schlachtfeld.
Kriegshymnenschlucht, der Klassiker unter den Battlegrounds. Wir holen einfach die Flagge und auf dem Heimweg fangen wir unsere ab.
Ich buffe meine tapferen Mitstreiter mit allen mir möglichen Stärkungszaubern, überlege noch kurz, ob ich meinen Furchtzauberschutz für mich selber beanspruchen soll. „Passt schon“, denk ich mir. „Skill regelt alles sowieso, soll sich dieser Schurke drüber freuen!“.
Der Countdown erscheint auf meinem Bildschirm. Plötzlich wachen alle aus dem Winterschlaf auf und fangen an gegen die Tür zu rennen. Ich persönlich bin ja auch ein ganz großer Fan von gegen Wände oder Türen rennen, genau wie der kleine Harry Potter, aber das ist eine andere Geschichte.
Das Allianz-Wappen ziert meinen Bildschirm und gemeinsam laufen wir der Schlacht entgegen. Gekonnt bleibe ich kurz nach der Schwelle stehen, um auf mein schnelles, weißes Ross zu springen. Während ich schon massig Staub aufwirbel, rennen manche noch gegen irgendwelche Kanten oder müssen wohl noch ihr Mount auf ihre Leisten ziehen.


Gefolgt von einem Paladin und gestärkt von seiner Reitaura, fliege ich wie der Wind über das Schlachtfeld. So etwas wie Fallschaden kenn´ ich nicht, schließlich bin ich ja Priester, wozu kann ich denn heilen?
In der Ferne sehe ich einige Hordler, die uns wohl abfangen wollen. Ich verlangsame die Schritte meines Pferdes und lasse erstmal das Kanonenfutter vorlaufen. Dort stehen sie wie eine Wand, einer gefährlicher als der andere. Ich klicke einen nach dem anderen durch und sehe mir ihre Lebenspunkte an. Keiner liegt unter 150.000 Trefferpunkten und jeder hat einen Namen, der einem das Fürchten lehrt: Dèvîl, Ênrâge, Hundéklos, Dié... Was? Nochmals ein zurück! Tatsache, Hundéklos. Ich lache erst mal lauthals los und bemerke garnicht, dass ein hinterhältiger Schurke beginnt, an mir herum zu säbeln. Ich bekomme nur noch mit, wie ich einen vernichtenden Schlag bekomme, der mir mit 33.000 Schaden fast 1/3 meiner gesamten Trefferzahl abzieht.
Etwas genervt über meine Unseriösität, lasse ich meinen Geist frei und warte satte 28 Sekunden darauf, dass sich die Geistheilerin dazu bequemt, mich wieder ins Leben zurück zu schicken.
Rechtzeitig zu der Massenschlacht bin ich wieder zur Stelle und unterstütze den Flaggenträger mit meiner Heilung. Unser armer Krieger, der schon alle möglichen Cooldowns zum Überleben benutzt hat, kassiert immer mehr Schaden. Verdammt, meine Schmerzunterdrückung ist auch schon raus! Gerade noch rechtzeitig rette ich ihn mittels Glaubenssprung. Er fliegt aus dem Spieler-Wirrwarr direkt zu mir und mein Schild schützt ihn vor weiteren Schaden. Innerlich schreie ich: „Lauf Forrest, lauf!“. Ich schieße ihm noch ein Gebet der Besserung hinterher, als ich auch schon von diesem blöden Hundéklos durch das Pendant vom Glaubenssprung, dem Todesgriff, in die Mitte von zwei Hordlern gezogen werde.
Instinktiv drücke ich die Eins, was zeitgleich mein Psychischer Schrei ist. Eisige Ketten umklammern mich. Ich versuche mit Machtwort: Schild wegzulaufen, aber ich habe den 4er-Set-Boni ja gar nicht. Konzentration! Strg + C – meine eingebaute Insignie (gedankt sei dir, Menschen-Fähigkeit!) –, Strg + T für ein Verzweifeltes Gebet, was mich immerhin um 40.000 HP heilt. Ich hämmere die ganzen Tastenkombinationen durch, jedoch vergebens. Ich werde zerpflückt, wie Getreide in einem Mähdrescher.
Immerhin steht es jetzt 1 zu 0 für uns. Scheinbar hat sich mein heroischer Einsatz für den Krieger gelohnt.

Das Spiel geht noch einige Zeit so weiter und ich campe durchgehend unseren Friedhof. Inzwischen habe ich einen recht guten Draht zu der Geistheilerin. Wir diskutieren nun des Öfteren über den Sinn des Lebens. Wir haben ja auch genug Zeit dafür.
In Unterzahl gewinnen wir, oder vielmehr meine Mitstreiter, das Schlachtfeld mit 3 zu 2. Leicht genervt, aber dennoch glücklich über mehr als 500 Ehre, verlasse ich das Schlachtfeld. Ein neues Item kann ich nun mein Eigen nennen, und erschöpft logge ich mich aus der World of Warcraft aus.
von vanion in World of Warcraft - Kolumne
20.02.2012 - 01:10 Uhr
Mein lieber Kollege von MMO-Champion schreibt heute etwas über die momentan laufende interne Alpha von Mists of Pandaria und die bald startende Beta Phase. Ich hatte schon früher meine eigenen Theorien zur Beta veröffentlicht, doch aus gegebenem Anlass denke ich, es ist sinnvoll ein wenig über die Testphasen von Blizzard zu schreiben.

Die momentan laufende Alpha ist eine INTERNE Alpha. Nicht zu verwechseln mit der Family and Friends Alpha. Diese wird vermutlich schon einige Zeit laufen aber die Möglichkeit für Leaks usw. ist sehr gering, da sie auf Blizzard Mitarbeiter in "höheren Positionen" beschränkt ist. Z.B. die Community Manager, welche im Moment auch Fragen zu den Talenten beantworten.

In der Vergangenheit kam nach so einer internen Alpha Phase eine Family and Friends Alpha, bei der VIELE Mitarbeiter einen Zugang für sich und ihre Freunde/Familie bekommen haben. Diese Alpha Phasen unterlagen zwar einer NDA aber dennoch sind der Client und Informationen immer am ersten Tag der entsprechenden Test Phase geleakt. Denn der Kreis der Testpersonen ist einfach um ein vielfaches größer als in der internen Alpha. 

Doch Blizzard sorgt dann relativ schnell mit entsprechenden E-Mails/Anrufen bei Website Betreibern dafür, dass Bilder etc. von der Seite herunter genommen werden (So geschehen in der Cataclysm Alpha, als viele Websites, unter anderem MMO-Champion die Bilder von überarbeiteten Cataclysm Gebieten wieder offline nehmen mussten.). 

Ich hatte in meinem Post Anfang Februar vermutet, dass eine Alpha zu Mists of Pandaria sehr bald startet, wenn sich Blizzard an ihren normalen "Fahrplan" halten. Doch scheinbar möchte man die Informationen die verteilt werden ein wenig kontrollierter halten. Denn eine F&F Alpha ist nach bisherigem Kenntnisstand noch nicht erfolgt. 

Es wäre natürlich möglich, dass Blizzard bewusst das Presse Event im März abwartet um eine solche Alpha oder direkt die Beta Phase zu starten. Denn nach einem Presse Event haben wir bislang immer auch ein "Lift" der NDA erleben können. Berichte um Mists of Pandaria sind natürlich auch für die Presse von viel größerem Wert, wenn die F&F Alpha nicht zuvor schon ein Großteil des neuen Contents gespoilert hat.

Fest steht daher, dass wir eine Alpha bzw. Beta Phase spätestens für Ende März erwarten können. Bis dahin werden wir also vielleicht mit den wenigen Brocken Neuigkeiten leben müssen, welche Blizzard uns zuwirft! 

Da dies lange dauern kann, ein tolles Video von Method zum Drachenseele Raid, welches die Cataclysm Geschichte ein wenig besser dastehen lässt als sie in Patch 4.3 präsentiert wurde. Leider in Englischer Sprache, aber es lohnt sich!
von vanion in Diablo 3 - Kolumne
07.02.2012 - 09:32 Uhr
Das schon vor einiger Zeit angekündigte Battle.net Guthaben ist nun aktiv. Damit könnt ihr im Augenblick ausschließlich WoW Dienste, wie Char Transfers etc. bezahlen. Der hauptsächliche Einsatz wird dann später zum Release von Diablo 3 kommen, um mit diesem Guthaben im RMA (Real Money Auctionhouse) einkaufen zu können.

Hier ein Bild aus der Accountverwaltung und darunter Yuzolains Meinung zum Battle.net Guthaben. Die FAQ zum Guthaben findet ihr in dieser älteren News.



Hier Yuzolains Meinung zum Battle.net Guthaben:

Das  "Battle.net Guthaben" ist ein Guthaben Konto zu eurem Battle.net Account. Dieses wird  in der Landeswährung vom Account- Inhaber geführt und kann, wie gewohnt, mit den bereits vorhandenen Zahlungsmöglichkeiten aufgefüllt werden.
 
Mit dem erscheinen von Diablo 3 und dem RMAH (Real Money Auction House) kommt eine weitere Möglichkeit hinzu, mit der wir das Konto weiter füllen können. Soweit so gut, oder auch nicht?! In vielen Kommentaren, auf den üblichen verdächtigen News Seiten, melden sich wieder viele Spieler die ganz und gar nicht begeistert von diesem neuen System sind. Mit dem "Battle.net Guthaben" soll uns nur weiter das Geld aus der Tasche gezogen werden und überhaupt, Blizzard ist böse! Was viele dabei übersehen: Man muss dieses System nicht nutzen, man hat keine Nachteile dadurch. Mit dem Guthaben kann man dann im Diablo 3 RMAH shoppen gehen, seinen WoW Account bezahlen, einen Charakter Transfer durchführen oder ein Spiel aus dem Blizzard Shop kaufen. All das kann man auch ohne das "Battle.net Guthaben" machen. Den einzigen Nachteil, den ich bei dem ganzen Guthaben Konto sehe, ist, das man nicht an das eingezahlte Geld rankommt. Das bedeutet, wenn wir keinen  Bock mehr auf Blizzard und deren Spiele haben, liegen einige Euros dort rum, mit denen wir nichts anfangen können, ausser vielleicht Spiele/Bücher/etc. direkt im Shop zu kaufen, um diese dann wieder zu verkaufen.
 
Der Vorteil, den ich bei diesem System sehe, ist, das man sich einige Schritte und Zeit spart, wenn man mit dem Geld, was man im Diablo 3 AH verdient, zum Beispiel seinen WoW Account bezahlen möchte, ohne den Umweg über Paypal -> Bank -> Einzelhandel oder Ebay für eine Gamecard zu machen. Natürlich ist die Hemmschwelle, sich irgendwelchen Ingamekram (Haustiere & Mounts) zu kaufen viel niedriger, als wenn man das Geld erstmal auf dem eigenen Konto haben muss. Sicher geht Blizzard davon aus und rechnet bestimmt fest damit, aber werden sie dadurch direkt zu den Bösen?
 
Weitere Möglichkeit wieder an das Geld zu kommen, wäre der Handel über das RMAH in Diablo. Man benötigt dazu dann einen weiteren Battle.net Account mit Diablo 3, vielleicht von einem RL Bekannten und kauft diesem einen Gegenstand, in Höhe des verbliebenden Guthaben ab. Dadurch fallen natürlich wieder Gebühren an und man muss dabei seinem Bekannten vertrauen.
von King_Dom in Guild Wars 2 - Kolumne
31.01.2012 - 16:00 Uhr
Inspiriert von dem Artikel „We don’t need no stinkin‘ endgame“ aus der Reihe der Flameseeker Chronicles, möchte ich mich in dieser Kolumne mit dem Thema Endgame, sowie der allgemeinen Bildung von Vorurteilen über Guild Wars 2 beschäftigen.
 
 
Eine der weit verbreiteten Annahmen über Guild Wars 2 ist, dass es ein reines oder zumindest überwiegend PvP orientiertes Spiel ist. Hierbei stellt sich die Frage „Wie ist diese Annahme entstanden?“ Gehen wir einmal von dem eher schlecht informierten und selbsternannten MMO-Experten aus. Dieser wird mit großer Wahrscheinlichkeit behaupten, dass es in GW2, abgesehen von PvP keinen Content gibt und er das Spiel, weil er PvE’ler ist, von Beginn an aufgrund dieses „Fakts“ ignoriert. 
Diese Einstellung resultiert vermutlich aus einer der folgenden 2 Gründe. 
 
Zum einen kann es sein, dass dieser Spieler direkt von GW1 auf GW2 schließt. Das sind für mich persönlich,  die Leute die mich dazu bringen in meine Tastatur zu beißen. Ich selbst bin ehemaliger WoW Spieler und habe mich, bis ich es aus Interesse an der Lore gespielt hab, absolut nicht mit Guild Wars beschäftigt. Die allgemeinen Vorurteile, die ein WoW-Spieler über Guild Wars hat, sind mir nur zu gut bekannt, weshalb ich es sehr schade finde, wenn diese direkt auf den Nachfolger übertragen werden. Zum einen einfach, weil die meisten der Vorurteile – wie man durch meine Betitelung dieser schon erahnen vermag – selbst in GW1 nicht wahr sind, aber auch vor allem, weil die beiden Spiele für mich so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht.

                               Guild Wars 2                                                          nicht Guild Wars 2
GW2 vs GW1 im Vergleich

Im Laufe meines Lore-Streitzuges habe ich schon die ein oder anderen Stunden mit Guild Wars verbracht und muss leider sagen, dass ich mich, trotz des an sich schönen PvP Systems, nicht so richtig mit dem Spiel anfreunden kann, weil mir die Kontrollen einfach zu schwammig sind. Besonders mein eigenes Missbefinden gegenüber einigen Aspekten von GW1 führt dazu, dass ich immer mal wieder eine Shift-Taste mittels Zahnstocher entfernen muss.
Natürlich hat ArenaNet in GW2 einige gute Sachen des Vorgängers (Ja, sie existieren) übernommen, aber genau das haben sie auch mit einer Vielzahl an anderen Spielen getan. Zum Beispiel die knackige Steuerung ist ein Anspruch, den die meisten erst aus WoW anerzogen bekommen haben. Diese ist laut vielen Personen, die es schon getestet haben, auch definitiv in GW2 vorhanden. Genau das ist der Schlüssel zu einem guten Spiel. Die besten Sachen aus anderen Spielen kombinieren und hier und da noch seine eigenen Innovationen in den Mix schmeißen. Man muss aus den Fehlern und Erfolgen seiner Konkurrenz lernen, wenn man eine Chance auf dem Spielemarkt haben will. Denselben Prozess hat auch WoW durchlaufen. Es wird oft als der unzerbrechliche Status Quo der MMO Szene gesehen und jeder der ähnliche Elemente in seinem Spiel hat, wird als WoW Klon betitelt. Jedoch hat es Blizzard nicht anders gemacht. Sie haben die besten Elemente aus anderen Spielen, wie zum Beispiel Everquest und Dark Age of Camelot, in einem kombiniert. 
Meiner Meinung nach ist das einzige was GW 1&2 wirklich verbindet, die ohne Frage wunderschöne Lore und jedem, der seine Annahmen direkt von einem aufs andere überträgt, kann ich nur empfehlen sich vielleicht doch noch einmal genauer zu informieren.
 
Der zweite Grund ist einfach eine verfälschte Definition von PvE-Content in einem glorreichen Zusammenspiel mit der weit verbreiteten negativen Einstellung gegenüber dem Level-Prozess. Ein Spiel wird zum Großteil an seinem „Endgame Content“ bewertet. Dieser ist der Teil eines Spiels der die Langzeitmotivation bieten soll. Es hat sich einfach über die Jahre eine eher negative Einstellung zum Level-Prozess etabliert, in der es einfach nur als eine Hürde gesehen wird, die einen von dem „richtigen“ Spiel abhält. Uns wurde im Laufe der Jahre beigebracht, dass der wirklich gute Kram erst am Ende kommt- also sollte man sich dabei beeilen, den Rest möglichst schnell zu bewältigen. Genau an diesem Punkt möchte ich ArenaNet Entwickler Jon Peters zitieren: „Ihr bezahlt uns für Guild Wars 2. Wir werden euch nicht durch einen Haufen Müll kämpfen lassen, bevor ihr bekommt wofür ihr bezahlt habt. Ihr bekommt von Anfang an das was ihr auch haben wollt.“ 
 
Diese Aussage stellt eigentlich schon dar, was ich euch mit dem zweiten Teil dieses Textes sagen möchte. Guild Wars 2 bietet einem das sogenannte „Endgame“ von der ersten Sekunde an. 
 
Das Problem hierbei ist nur „Was der MMO’ler nicht kennt, das spielt er nicht.“ Viele werden wahrscheinlich befürchten, dass ihnen, wenn sie kein PvP wollen, einfach die Langzeitmotivation fehlt. Diese Angst ist auch durchaus berechtigt, wenn man GW2 wie ein normales Standard MMO sieht, aber genau da liegt der Fehler. Es ist in den meisten Aspekten einfach etwas völlig Neues. Man kann es in meinen Augen wirklich so sehen, als würde das Endgame mit dem ersten Log In beginnen. Kein ewiges Leveln, bevor man in das PvP einsteigen kann. Man betritt eine Welt, in der sich Sachen verändern, ob durch eigene Taten oder die der anderen. Also kann man, selbst wenn man ein Gebiet schon einmal durchquert hat, zurückkehren und ein komplett neues Abenteuer erleben. Wenn ihr jetzt denkt, dass man dann ja zu hoch im Level wäre, kommt das Side-Kick System ins Spiel. Sobald man ein Gebiet betritt, das eigentlich für eine geringere Stufe gedacht ist, wird man für die Zeit auf ein angemessenes Level gesetzt. So kann einem ein Gebiet mit dem gleichen Charakter  immer wieder neuen Content bieten. Man spielt Guild Wars 2 für das Erlebnis in der offenen Welt, und kämpft nicht durch diese hindurch, um später Spaß zu haben. Es gibt von Anfang an die Möglichkeit epische Kämpfe mit bis zu hundert, oder im World vs World sogar mit bis zu 500 Spielern, zu bestreiten. Solche Kämpfe und diese auch noch von Beginn an, zeigen erst die wahre Bedeutung von  Massively Multiplayer Onlinegame. 

GW2 Dynamic Event Kampf
 
Besonders die Instanzierung von Guild Wars ist ein Punkt, den viele Leute kritisieren, aber was bringt einem eine offene Welt, wenn man sie nur durchquert, um letztendlich zu dem instanzierten Content zu kommen? Man kann es nicht bestreiten, dass WoW mit Cataclysm einen enormen Fortschritt bei der Überarbeitung des Level-Bereichs gemacht hat, jedoch ist es bei den meisten Spielern noch immer weit davon entfernt, als eigentlicher Inhalt des Spiels betrachtet zu werden. Guild Wars 2 bricht in diesem Fall die etablierte Regel, den Level-Bereich vom Endgame zu trennen.
 
Natürlich ist GW2 ein wenig anders als andere Spiele, aber warum sollte man auch immer wieder für den gleichen Kram in einer neuen funkelnden Verpackung bezahlen? Es wird viele Spieler abschrecken, die an das alte MMO System gewöhnt sind. Man kann es aber nie jedem recht machen und es ist einfach an der Zeit, dass ein Spiel kommt, das den Spielern die Möglichkeit gibt, zumindest etwas Neues auszuprobieren. Spieleentwickler des MMO Bereichs ruhen sich schon viel zu lange darauf aus, eine altbewerte Methode immer und immer wieder aufs Neue hübsch zu verzieren. Bisher wurde das Wasser nur mit den Zehnspitzen getestet, aber jetzt kommt ArenaNet und macht eine metaphorische Arschbombe. 
 
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In Harmony


Eine Gilde mit einer großen Geschichte, welche in Cataclysm aber keine deutschen Firstkills mehr holen will, sondern sich auf eine weniger aufwendige Spielweise besinnt. Das ist in Harmony. Bekannt geworden durch den deutschen Firstkill von Kil'Jaeden.
 
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