12. Februar 2019 - 12:49 Uhr

Method: Die Vorbereitungen für den Progress sind zu intensiv geworden!

Erneut liegt ein Progress-Rennen in World of Warcraft hinter uns. Die Gilde Method konnte sich in der Schlacht von Dazar'alor den Sieg holen und das war gar nicht mal so leicht. Dabei reden wir aber nicht vom Schwierigkeitsgrad der Bosse, sondern von den Vorbereitungen, um die sich die Spieler der Gilde kümmern mussten. Bereits letzte Woche berichteten wir über die Pläne von Method, wie sie versucht haben, die bestmöglichste Ausrüstung zu erhalten. So wurden innerhalb von nur ein paar Tagen z.B. 30-mal die gleichen Bosse getötet, 75 Dungeons abgeschlossen, über 100.000.000 Gold investiert und so weiter. Klingt aufwändig und das war es auch.

Nun fand die offizielle Post-Raid Show statt, in der die Progress-Gewinner über das Rennen berichteten. Dabei war natürlich auch die Vorbereitungsphase ein Thema und Gildenleiter Sco hatte klare Worte dafür. Laut ihm ist die Vorbereitung für Hardcore-Gilden auf ein neues Raidtier heutzutage einfach unfassbar intensiv geworden. Ihm und seinen Mitspielern würde es sehr viel besser gefallen, wenn die Voraussetzungen zur Teilnahme am Progress nicht so absurd hoch wären. Dadurch würden auch mehr Gilden die Möglichkeit haben am Wettbewerb teilzunehmen und mehr Konkurrenz ist etwas, was nicht negativ ist. Es ist eher ein Ansporn.


Vorbereitungen im modernen World of Warcraft

Was genau bedeutet Vorbereitung auf den Progress? Taktiken auf dem Testserver lernen und einstudieren, damit der Boss zum Release perfekt gespielt werden kann? Nein, das ist nur ein sehr kleiner Teil des Ganzen. Es geht dabei in erster Linie um Ausrüstung. Im Progress zählt natürlich der Skill von Spielern, so wie bei jeder anderen "Sportart" auch. Doch anders als z.B. beim Sport in der realen Welt, ist die Ausstattung der Spieler äußerst wichtig. Mehr Itemlevel bedeutet meist auch mehr Heilung oder Schaden und darauf kann man in World of Warcraft natürlich nicht verzichten. 

Es geht in der Vorbereitungsphase also darum, dass man irgendwie ein so hohes Itemlevel wie nur möglich bekommt. Und genau das ist heutzutage in World of Warcraft sehr viel schwerer zu erreichen, als es noch früher der Fall war. Schauen wir einmal in die Vergangenheit, sah es folgendermaßen aus: die besten Gegenstände gab es im vorherigen Raidtier im schwersten Modus, den man auch generell als Progress-Gilde natürlich oft abgeschlossen hat, um die Mitglieder auf das nächste Rennen vorzubereiten. Fertig! 

Wie ist es im modernen World of Warcraft? Raids, mythisch-plus Dungeons ohne ID auf Beute, PvP und so weiter. Überall gibt es Ausrüstung auf sehr hohem Niveau und diese kann dann durch das Glücksspiel mit kriegs- und titanengeschmiedeten Upgrades dann noch einmal verbessert werden. Außerdem sorgt das System der persönlichen Beute dafür, dass nicht mehr relativ einfach der Loot unter den Raidmitgliedern aufgeteilt werden kann. Man muss das System umgehen, was an sich funktioniert, aber sehr aufwändig ist. Zu guter Letzt gibt es dann ja auch noch die Endgame-Fortschrittssysteme, die den Charakter zusätzlich verstärken. In Legion die Artefaktwaffen und in Battle for Azeroth das Herz von Azeroth. 


Keine IDs und Caps mehr

Der Unterschied zwischen früher und heute ist also offensichtlich äußerst groß. Nun kann man natürlich sagen: "Naja, man muss all das ja nicht machen. Die paar Itemlevel, die zusätzlich dadurch gewonnen werden.". Doch im Progress geht es um diese paar Itemlevel, die bereits einen Sieg oder eine Niederlage ausmachen können. Natürlich muss man nicht mythich-plus Dungeons auf Stufe 10 hoch und runter laufen, um zu versuchen, die beste Ausrüstung zu bekommen. Aber man kann es und deswegen macht man es. Man muss nicht das Herz von Azeroth auf Stufe X bekommen, um zusätzliche Y Itemlevel zu haben. Doch man macht es, denn es funktioniert. Man muss nicht mehrerererere Twink-Raids machen, um das Beutesystem zu umgehen. Doch es bringt einem etwas und deswegen tut man es. 

Die Spieler vor sich selbst zu schützen, war in World of Warcraft früher relativ normal. Einige würden nun eventuell sagen, dass IDs und Caps doch sowieso nur dafür da sind, damit Spieler länger an das Game gebunden werden, weil man eben nicht direkt nach Zeit X fertig sein kann, wenn man genügend Spielstunden investiert. Das mag zu einem bestimmten Teil auch stimmen. Doch andererseits dienen solche Systeme auch einfach dazu, damit Spieler keinen kleinen Burnout bekommen.

Dadurch, dass es heutzutage kaum mehr Beschränkungen gibt und weitere Zufallssysteme, wie kriegs- und titanengeschmiedete Items, eingefügt wurden, kann man immer besser werden. Das ist für einen Wettbewerb, wie den Raid-Progress, aber ziemlich unpraktisch. Wie man an der Schlacht von Dazar'alor sehr gut sehen kann. 


Kann Blizzard etwas ändern?

Die Frage ist nun, ob Blizzard was ändern kann bzw. ob Blizzard etwas ändern will. Der Progress in World of Warcraft sorgt zwar für viel Aufmerksamkeit und ist ein tolles Ereignis, doch im Endeffekt nur für einen kleinen Teil der Spielerschaft. Ein gutes Beispiel dafür ist das System der persönlichen Beute, welches mit Battle for Azeroth auch auf Raids ausgeweitet wurden. Dies ist zwar für die Hardcore-Gilden (und andere) ziemlich unpraktisch, aber die Entwickler haben das gemacht, damit Durchschnittsspieler ein besseres Erlebnis in Schlachtzügen haben. Hier gilt eben wie so oft, dass World of Warcraft aus viele verschiedenen Spielergruppen besteht und es gibt immer Vor- oder Nachteile für eine bestimmte Gruppe, wenn etwas geändert wird.

Vorschläge aus der Community gibt es natürlich viele. Mit dabei ist z.B. auch ein eigener Tournament-Server, wie für das PvP oder den Mythic Dungeon International. Alle Gilden, die am Wettbewerb teilnehmen wollen, haben dort die gleiche Chance mit dem gleichen Itemlevel. Dadurch würde der Progress in ein ganz anderes Licht gerückt werden. Bisher war das Rennen um die Firstkills ein Event, welches von den Spielern selbst organisiert wurde. Wenn es ein offizieller Wettbewerb wird, gibt Blizzard auch direkt die Regeln vor. Ist das gut? Ist das schlecht? Das ist wohl ein Thema für sich, wo es unterschiedliche Meinungen gibt.

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crash0verwr1te - Mitglied
Das beste System für mich selbst als Spieler war das aus Lichking Zeiten. Du konntest nur einen bestimmten Gear stand ereichen ohne den ganzen Titanforge Müll

Es gab bei PdoK, Algalon und dem Lichking eine Maximale Anzahl an Trys.

Da kam es wirklich drauf an wer mehr Skill hatte und nicht wer mehr "Try and Errors" geschafft hatt.

Selbst wenn man als Gilde erst am Wochenende angefangen hatte konnte man 1. werden auf seinem Server.
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PacoAngel - Mitglied
Nun, so schlimm wie zur Classiczeiten kann es ja nicht sein, wenn der Boss in den ersten 4 Wochen liegt :D
crash0verwr1te - Mitglied
Lies dir den Artikel mal richtig durch und nicht so halb. Aber ich helf dir mal. Die Bosse liegen aber auch nur in der Zeit weil man mit extremen Zeitaufwand viel mehr Gear rausholen kann (Aktuell Vor und Während dem Progress) In Classic war es ja eben nicht möglich sein Gear in der Vorbereitungsphase immer weiter zu verbessen da irgendwann ende der Fahnenstange war und wenn eine ID durch war, konntest du entspannt bis zur nächsten ID warten.  
rinoa - Mitglied
Einmal Rang 14 bitte! 

Ich habe im Forum gelesen, dass einer in BfA Rang 500 gemacht hat. Es war für ihn ein Grindalptraum, der allerdings im Gegensatz zu Classic R14, auch ausgesetzt werden kann.
Denkt ebenfalls an die Materialbeschaffung damals! 
Der Aufwand hat sich nur auf das Equip verschoben.
Noshock - Mitglied
Ich finde dieses Mal war doch Konkurrenz da. Wieviel Gilden standen vor Jaina? Waren doch mehr als 10. Hätte sich nen Überraschungssieger geben können. Und ja der Aufwand ist fett und M+ Grinden bis der Arzt kommt ist net so toll. Aber damit wirste halt World First.
Ced2118 - Mitglied
Sobald ernsthafte Konkurrenz um den Firstkill da ist, werden Gilden wie Method oder Limit immer alles Mögliche tun, um den maximalen Vorteil oder wenigstens keinen Nachteil gegenüber der Konkurrenz zu haben. Warum? Weil sie es können und dazu bereit sind. Ich hoffe Blizzard ändert auf den Live-Servern nicht das geringste wegen diesen Gilden!
zeroload87 - Mitglied
Also die Hardcore Gilden brauchen wirklich nicht meckern wegen der ach so grossen vorbereitungen. Es zwingt sie ja niemand dazu aber die grinden ja wie verrückt um das ganze in der ersten id zu clearen. Kein wunder das die da kaum Kokurenz haben weil nicht jeder einsieht wochen lang inselexpos zu farmen ah´s leer zu kaufen und eine m+ nach der anderen zu gehen oder nen Sponsor hat der denen das brot schmiert. Dann dauert der Progress eben mal etwas länger und verzichtet darauf mit 405 nen mythic zu machen wo 415 droppt sondern stattdessen mit 395-400.
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Andi - Staff

Es zwingt sie ja niemand dazu aber die grinden ja wie verrückt 


Für einen weltweiten Wettbewerb soll man also nicht das machen, was möglich (und nicht verboten) ist? Klingt nicht gerade lgisch für mich. Dadurch verringern sich die Chancen zu gewinnen. Wieso dann überhaupt noch teilnehmen?
crash0verwr1te - Mitglied
@Andi 

Die meisten können auch nicht über Tellerrand schauen und verstehen nicht wie wichtig solche Progress Gilden im allgemeinen für so ein Spiel sind. 
Zharr - Mitglied
@ crash0verwr1te

Dann hilf mir doch mal über den Tellerrand zu schauen, denn ich nehme die Infos zum Progress-Race nebenbei mit und das wars halt . Es beeinflusst mich persönlich absolut überhaupt nicht wer wann wie schnell nen Raid geschafft hat. Ich nehme diese Infos zur Kenntnis und denke mir "Nich schlecht, GZ!" und gehe zum nächsten Tagespunkt über. 

Oder gibt es tatsächlich Leute die das Spiel spielen weil sie Method und Co. so geil finden?
 
Aegwinn - Mitglied
Es gibt sooooooo unglaublich viele Leute, die mit WoW aufhören würden, wenn Method sagt, das wars für uns, WoW macht uns keinen Spass mehr. Die Herde Schafe ist dermassen dumm und unreflektiert. Du hast es doch bei Spielen wie Wild Star gesehen. Gehen die grossen Gilden, geht die Masse an Spieler. 

Natürlich gibt es immer Leute, die sich davon nicht beirren lassen, aber weisst du wieviele Leute auf Streamer hören? Wenn Sco sagen würde, die Änderung ist doof und ich hör deshalb auf, rate mal wieviele mit ihm aufhören. Wenn er sagen würde, wir raiden nun auf den Classic Servern, rate mal was die Masse tut. 

@zeroload87: Du weisst schon, dass da Geld dahinter steckt oder? Rate mal wie die Investoren und Sponsoren das fänden, wenn sie zukünftig darauf pfeiffen würden ... dermassen unüberlegte Aussage.
Zharr - Mitglied
Ah ja. Hätte nicht gedacht dass es so "schlimm" ist. Aber stimmt schon, dieses hirnlose Herdenverhalten ist im Zeitalter des Internets ja überall zu beobachten. Bedenklich.
Ich hab erst mit 27 angefangen MMOs zu spielen und war auch vorher nicht so viel im Netz unterwegs wie heute (meist Amazon oder ebay, ab und zu mal Youtube und das wars). Mit anderen Worten - Ich hatte schon ne eigene Meinung bevor Social Media und Onlinegames so richtig groß wurden, kann also gar nicht nachvollziehen wie es ist damit aufzuwachsen (und bin froh drum!).

Wahrscheinlich ist es mir auch egal wer das Rennen macht weil ich selbst nicht raide. Aber selbst wenn, wäre es kein Grund für mich mit WoW aufzuhören weil irgendein Typ, den ich nichtmal wirklich kenne, keinen Bock mehr hat. Ich spiele das Spiel weil ICH Spaß daran habe. Und ich höre auf wenn es mir keinen Spaß mehr bringt. 

Jedenfalls tun mir die Pro-Raider im Progress-Race nicht leid, denn das was die da beschreiben sind selbstgemachte bzw. selbst auferlegte Leiden. 


Wild Star hätte ich gewünscht dass es sich länger hält, denn auch da haben die Entwickler viel Liebe zum Detail bewiesen und nen großen Aufwand betrieben. Ich war selber ab der Beta dabei und dann noch 2-3 Monate nach Release. Geile Cinematics, ein herrlich abgedrehter Humor, stimmige Welt, Charaktere die beim Laufen nicht aussehen als würden sie im Lauf "ihr Geschäft verrichten". Da passte einfach vieles, dafür dass es noch so jung war. (OK, einige Spieler haben nicht begriffen dass das AH keinen Sinn macht wenn man die Klamotten zu Preisen reinstellt, die unter dem normalen Händlerpreis liegen, aber dafür kann das Spiel ja nichts ^^)

Aber wie bei jedem Ausflug in andere Spiele bin ich dann halt wieder zurück zu "WoW only", weil zwei MMOs gleichzeitig... ging auf Dauer einfach nicht. Allerdings habe ich aufgehört bevor dort die großen Gilden aufgehört haben (hätte nicht mal gewusst welche die großen Gilden waren). Hätte ich vorher nicht WoW gespielt, wäre ich da betsimmt länger aktiv gewesen. Gleiches gilt für Guild Wars 2, schon alleine weil ich 2 Jahre Guild Wars 1 gespielt habe, bevor ich über LOTRO zu WoW gekommen bin.



 
Jasteni - Mitglied
Man muss einfach die Möglichkeit erschaffen an sein BiS Gear besser/schneller dran zu kommen. Selbst wenn man jede Woche nhc/hc geht und M+ schafft man es nicht innerhalb der Zeit überall BiS Gear mit dem höchsten Proccs zu haben. Und das ist halt einfach scheiße.
Zauberforce - Mitglied
Mir würde es schon reichen wenn ich mir den dungeon für die wochenkiste aussuchen dürfte, so nach dem motto ich brauche den gürtel aus dem kronsteiganwesen z.B. also bitte wochenkiste mit der loottabelle kronsteiganwesen.
 
escape - Mitglied
Um die Vorbereitungen zu erleichtern sollte als aller erstes der Plündermeister wieder eingefügt werden. Wobei ich eigentlich sagen muss das es mir egal ist was die Hardcore Gilden tun müssen um sich auf ein neues Wolrd First Race vorzubereiten. Den Plündermeister wegen dem kleinsten teil der WOW community zu entfernen ist für mich das schlimmste am derzeitigen WOW. Kein Loot zu bekommen ist so oder so blöd, aber wenn man sich einen neuen Boss hart erarbeitet hat und man dann beim Looten nicht mehr als Mundgeruch bekommt ist es echt ein blödes gefühl. Beim Plündermeister hat man wenigstens all die Items gesehen die man sich zusammen erarbeitet hat
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Andi - Staff
Öhmm wait wait wait. ;D Der Plündermeister wurde nicht für den kleinsten Teil der WoW-Community entfernt. Er wurde entfernt, weil somit das Raiderlebnis für  Gelegenheitsspieler besser wird. Zumindest ist das die offizielle Aussage. :)
escape - Mitglied
Soweit ich weiss, wollte man damit die split raids unterbinden. Wie jeder weiss, hat es das nicht unterbunden, nur etwas umständlicher gemacht
Sweetdeal - Mitglied
Fast jede Gilde ist korrupt,  daher war PM immer scheiße.  

Personal Loot ist gluck, aber auch nur bedingt. Nach 2-3 IDS können dir die Leute AES handeln, wie PM fertig.

Ohne PM hat man wenigstens ne reale Chance und ist nicht auf Fetternwirtschaft oder dummen DKP Systemen angewiesen :-)
Kelturion - Mitglied
Ich denke auch, dass ein separater Tournament-Server die beste Wahl wäre, dann hätte man sogar mehrere Probleme mit einem Schlag gelöst. Man könnte den Spielern dort gleichwertiges Equipment zur Verfügung stellen und hätte zudem auch die Möglichkeit recht unkompliziert global zeitgleich zu starten, was ja beim aktuellen System auch recht unschön und etwas unfair ist.

Es sollte bei den World Firsts ja schließlich vor allem darum gehen, wer spielerisch die Nase vorne hat und nicht, wer im Vorfeld am meisten Zeit und Kohle in die Vorbereitung stecken kann.
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Muhkuh - Mitglied
Nur, dann wäre es kein echter "World First" mehr, sondern "bloß" ein "Tournament First", denn es sind nicht die Liveserver, die jedem Spieler zur Verfügung stehen, mit den gleichen Regeln für jeden,  sondern eigene Server mit eigenen dafür vorhandenen, besonderen Regeln. 
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Vengeance - Mitglied
Tournament Server sind keine Option du hast halt 0 Progress auf deinem Live Char und jeder kauft sich einfach BiS dann geht es wirklich nur noch um's Zeit stoppen
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Kelturion - Mitglied
@Muhkuh: Ist halt die Frage was du mit besonderen Regeln meinst. Natürlich sollte es dort vom Liveserver-Stand keinerlei Abweichungen geben, außer dass man den Leuten eben standardisiertes Gear, Flasks usw. zur Verfügung stellt - eben das, was sie sonst aufm Liveserver ohnehin hätten. An den Mechaniken usw. sollte natürlich nichts geändert werden.

Wenn es um Progress auf den Live-Servern geht könnte man ja die entsprecheden World Firsts Achievements an den Mainchar weiterreichen, das wäre ja nicht das Problem.

Evtl. wäre es auch eine Option die Öffnung des mythischen Schwierigkeitsgrads auf den Liveservern an den Firstkill des Tournament-Realms zu koppeln, so würde man eine Konkurrenzsituation zwischen beiden Systemen auch verhindern.

@Vengeance: Ich glaube nicht, dass lediglich das Tragen von BiS-Equipment die Sache zu einem einfachen Durchmarsch macht. Du kannst stark davon ausgehen, dass die Hardcore-Gilden auch auf den Liveservern bereits ihre Chars im Vorfeld bereits so nah wie möglich an den BiS-Stand gebracht haben. Und gerade der Aufwand dafür wird doch hier gerade von Method kritisiert.
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ChokiDoki - Mitglied
Empfinde die Vorbereitungen tatsächlich als wichtigen Teil des Races. Gerade das macht den Unterschied zu anderen Formaten. Es auf ein reines "playing by the numbers" runterzubrechen halte ich nicht für erstrebenswert.
Mit den "Feinheiten" der Spielmechanik können die wenigstens Normalos was anfangen. Aber wenn 100.000.000.000 Gold ausgegeben wurde für Servertrans um ein 400 Item zu kriegen. Das verstehen die Menschen und damit versteht man was für einen hohen Einsatz die Progressracer bringen.
Es macht es um einiges unspannender wenn man diesen großten Teil weglässt. Sowohl für die Spieler die viel weniger Einsatz bringen, als auch für die Zuschauer und sogar für Newsseiten wie Vanion hier. Wie viele Artikel ließt man hier zu Spreadsheets der DMG Variation ? Richtig, keine. Weil es aber auch kaum jemand versteht bzw. weil die wenigsten sooo tief im Thema drin sind. Um unterhaltsam für eine größere Masse zu sein, sollten andere Dinge im Vordergrund stehen. Ähnlich beim Fußball. Der Fußball bleibt durch Gossip relevant. Keine Sendung befasst sich da wirklich mit Taktikanalysen.

Natürlich kann man überlegen inwiefern da Blizzard zumindest einen Riegel vorschieben kann ,damit es nicht "zu" absurd wird. Ist dann eine Frage der Balance. Aber wenn man 1000h für ein 0.3 besseren GS investiert, dann ist nicht das System das Problem, sondern die Spieler. Wenn Method meint das tun zu müssen, sollen sie. Aber dann ist es ihre Entscheidung. Wenn sie die 1000h lieber anderweitig für Entspannung nutzen, dann sollen sie es tun. Entspannung und mentales Training ist nicht wertlos! Evlt. sogar wertvoller als die 0.3 GS.

Abgesehen davon, nur weil es mehr Teilnehmer gibt, heißt das nicht das es zwabgsläufig spannender wird. Oft ist es der Fall, das der glücklichste Try der ist, in dem der Boss fällt. Heißt wenn alle den gleichen theoretischen DMG haben ist es eine Frage des Glücks wer zuerst fertig ist. Oder aber Qualität setzt sich durch und dann bleibt Method einsam Erster.

 
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jelzone - Mitglied
Ein Turnier Server wäre keine Option
weil:
 dadurch würde es zwei verschiedene Progress rennen geben, wie muhkuh schon sagt es gäbe dann den tournament First und den echten worldfirst. 

Es wäre uninteressant wenn jeder sich einfach BiS Gear kaufen würde.
es muss Unterschiede geben was bei Boxern die Technik, Ausdauer ,Muskeln usw usw ( gibt viele Faktoren) ist , ist bei wow Spielern zu einem wichtigen Teil das Gear. Und das muss man sich erarbeiten. 
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Lisann - Mitglied
Na wie wärs damit:
Bis zum World First das maximale ItemLvl auf Myth Standard-ItemLvl des Vorrraids runterskalieren - sprich Beine 400 auf 385, Füße 395 auf 385, Taille 375 bleibt 375 ect., die ID nach dem World First das ItemLvlCap entweder langsam Woche für Woche anheben (395, 405...) oder ganz rausnehmen.
So ists auf den LiveServern spiel- und vergleichbar, das ItemLvl der ProgressGilden am Anfang gleich, keiner ist gezwungen Titenforged zu farmen, das Finetuning von Blizzard kann auf ein fixes ItemLvl ausgerichtet sein und ein Nerf des Schwierigkeitsgrades im Farmstatus ist auch schon mit dabei.
Und das Skalierungssystem ist in den Timewalking Dungeons schon erprobt.
Was will man mehr?
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Aegwinn - Mitglied
Also das Problem mit Live und Tournament-Server bezüglich Konkurent lässt sich ja extrem einfach lösen. Einfach mythic Schwierigkeit auf dem Live Server nicht verfügbar machen. Aber ich fände eine andere Idee viel interessanter.

Die Zeit in der man für alles speziellere einen eigenen Server braucht, sind doch längst vorbei. Warum nicht das System im Raid selber einbauen. Am Anfang des Raids werden Händler eingebaut. Ähnlich wie in BC bei Kael'thas, sind diese Items nur in dem Raid und dem Schwierigkeitsgrad verfügbar. Alle haben die gleichen Voraussetzungen und ein fairer Progress könnte starten. Neu, Mythic Raid startet nun zum gleichen Zeitpunkt 1. wie NHC und HC und 2. alle zum gleichen Zeitpunkt.

Zu den Gegenargumenten. ich finde es schon ein starkes Stück, wenn Geld eine entscheidene Rolle spielen soll. Gerade Fussball ist diesbezüglich doch so ein gutes Beispiel. Ja natürlich kann man sich nicht einfahc die besten Spieler zusammenkaufen und dann alles gewinnen. Aber wir sehen doch, dass mit einem entsprechenden Geldtopf eine viel bessere Mannschaft zusammengestellt werden kann. 
Bezüglich dem Gossip ... der bleibt doch bestehen? Es gäbe sogar viel mehr Gossip, weil viele sehr gute Spieler nicht mehr durch diesen unglaublichen Aufwand abgeschreckt werden würden. Ich glaube es gibt sehr viel mehr Spieler, die sowas leisten könnten, wie die bei Method, aber einfach keine Zeit und Lust haben 20h pro Tag vorm Rechner zu sitzen die Woche davor. 

Method sagt doch selbst, das Gearen ist nur Mittel zum Zweck. Gear ist keine Belohnung für sie für gute Leistung, sondern ein notweniges Übel(Meine Worte). 

Btw. wie Spassig es sein kann, wenn man auf dem gleichen ilvl ist, sah man doch z.B. bei den Challenge Modes. Damals war es halt das Problem, dass viele Speccs auf dem ilvl richtig schlecht skalierten, aber dieses Problem gibt es ja nicht mehr. 

Ich persönlich fände so ein Race 1000x spannender und ganz geil wäre es, wenn es ingame eine Möglichkeit gäbe das anzuschauen.