10. Januar 2019 - 14:21 Uhr

Patch 8.1.5 - Loreschnipsel: Verräter und Geschwister!

Während der anfänglichen Kriegskampagne der Horde, haben die Helden den Leichnam von Derek Prachtmeer aus dem Ozean geborgen. In Patch 8.1 geht es dann weiter und man erfährt mehr über den Plan, den Sylvanas mit ihm hat. Im späteren Verlauf der Quests, belebt die Bansheekönigin den Bruder von Jaina mit Hilfe ihrer Val'kyr wieder. Zwar hat er noch seinen eigenen Willen und würde niemals Sylvanas dienen, doch um das zu ändern, soll er einer Gehirnwäsche unterzogen werden. 

Wieso? Danach möchte Frau Windläufer ihn zu seiner Familie zurückschicken, um dort als Doppelagent zu fungieren und die Familie von innen zu zerreißen! Eine ziemlich bösartige und etisch fragwürdige Kriegsführung! Das findet auch Baine Bluthuf, der die Taktiken von Sylvanas stark in Frage stellt. Doch dann endet erst einmal die Kriegskampagne! Mit Patch 8.1.5 geht diese Geschichte nun weiter. Hordler erhalten am Bootssteg von Dazar'alor eine neue Quest.
 


Der Verrat und die Flucht

Nachdem Saurfang bereits zu einem Rebellen geworden ist, folgt nun Baine Bluthuf. Denn er befreit Derek Prachtmeer und will ihn zurück zur Allianz bringen. Dazu vereinbart er mit Hilfe von Valeera ein Treffen mit Jaina in Theramore, wo die Kriegshäuptlings-Dame derzeit keine Spione hat. Die Flucht und die Übergabe scheinen zu klappen, zu dem genauen Ablauf gibt es jedoch noch keine entsprechenden Dialoge oder anderen Hinweise. Ebenfalls mit von der Rebellen-Partie ist übrigens der Verlassene Zelling, der Sylvanas Taten auch nicht mehr gut heißen kann.

Familie Prachtmeer ist also wieder etwas größer, auch wenn der "Neuzugang" ein Verlassener ist. Wie genau die Geschichte dort weitergeht, ist nicht bekannt. Allerdings gibt es noch einen Dialog zwischen Jaina und Derek. In diesem wird klar, dass Derek, so wie er jetzt ist, nicht nach Hause zurückkehren kann. Doch Jaina kennt andere Leute, dies das gleiche Schicksal erleidet haben. Eventuell findet er dort Hilfe. Wen genau sie damit meint, verrät sie nicht. Doch sie meint sehr wahrscheinlich Calia Menethil, auf deren Auftritt wir bereits seit dem Release warten.

Was wir aber sehr wohl wissen ist, dass der Verrat von Baine nicht lange unentdeckt bleibt. Sylvanas veranlasst eine Besprechung mit den anderen Anführern und teilt ihnen mit, dass jemand bei der Flucht geholfen haben muss. Schnell wird Zelling verdächtigt, doch Baine übernimmt die Verantwortung und gibt zu, dass er es war. Er wirft Sylvanas vor, dass die Mitglieder der Horde nur noch Diener von ihr sind und sie alle betrügt. Sylvanas sieht das aber anders.
 


Eine weitere Entscheidung treffen

Während der Questreihe rund um Saurfang in Patch 8.1, konnten die Hordler zum ersten Mal eine Entscheidung treffen. Verraten sie den Rebellen oder kämpfen sie an seiner Seite? Auch bei der Questreihe zu Baine gibt es eine Entscheidungsmöglichkeit, wie man den Dialogen entnehmen kann. So erzählt Baine dem Spieler von seinen Plänen und man muss auswählen, ob man ihm folgt oder aber Sylvanas darüber benachrichtigt. Wer die zweite Option auswählt, soll aber trotzdem mit Baine zusammen Derek befreien. Was für genaue Auswirkungen es haben wird, ob man Derek für Baine oder mit Sylvanas Erlaubnis befreit, das ist derzeit noch unklar.


Die Reaktionen der Anführer

Erneut hat Sylvanas also wieder einen Schritt unternommen, wodurch sie die Horde eventuell eher schwächt, anstatt stärkt. Das merkt man auch, wenn man mit den Anführern redet, die während der Versammlung im Sturmsangtal herumstehen. Was sie zu sagen haben, haben wir euch folgend zusammengefasst.

Die Aussagen der Charaktere
  • Gallywix - Er hat das nicht kommen sehen. Hätte er vorher gewusst, dass sich die Lage so erhitzt, hätte er doppelten Eintritt verlangt.
     
  • Lor'themar Theron: Er sieht Baine nicht als einen Schuldigen, auch wenn seine Taten ziemlich drastisch waren. Er hat dadurch die Spaltung der Horde klar sichtbar gemacht, die bereits seit dem Angriff auf Teldrassil wächst. Jedoch hat Lor'themar Angst, dass Baine dadurch sein eigenes Volk in Gefahr gebracht hat. Ebenso würde der Blutelf sein Volk einem Risiko aussetzen, wenn er ihm beiseite stünde. Es sind gefährliche Zeiten und man sollte nicht vorschnell handeln, sondern gut planen und überlegen.
     
  • Rohkan - Wenn die Horde diesen Krieg gewinnt, muss sie auch danach noch zusammenbleiben. Doch Sylvanas macht es den Mitgliedern nicht einfach. Diese Geschehnisse haben nun noch mehr Öl ins Feuer gegossen. 
     
  • Talanji - Auch wenn die Horde dem Zandalariimperium geholfen hat, werden die Bewohner Zandalars Sylvanas nicht blind folgen. Baine hat Ehre und Resepekt im Kampf bewiesen und sollte die Chance haben, sich seinen Anklägern zu stellen und sich für ein angebliches Verbrechen zu verantworten.
     
  • Oberanführerin Geya'rah - Sylvanas ist zwar kein Orc, doch sie hat Stärke gezeigt, indem sie den verräterischen Tauren bestraft hat. Denen, den es an Loyalität mangelt, mangelt es auch an Ehre.
     
  • Thalyssra - Sie und ihr Volk haben gerade erst die Rebellion gegen Elisande hinter sich gebracht und nicht gerade unbeschadet überstanden. Sie betet für Baine, dass ihm nicht das gleiche Schicksal wiederfährt. Thalyssra überlegt, ob sie sich nicht noch einmal mit Lor'themar Theron treffen sollte, um über die aktuellen Geschehnisse zu reden. 
     
  • Mayla Hochberg - Sie ist außer sich. Das ist es, wofür die Horde steht? Diejenigen einsperren, die aus Ehre und Barmherzigkeit handeln? Vielleicht hätten die Hochbergtauren niemals ihre Heimat verlassen sollen ...
     
  • Rexxar - Es gibt Andere, die davon erfahren müssen! Und sie werden es!
     
  • Garona - Das ist der Grund dafür, weshalb wir die Köpfe unten halten und dem Kriegshäuptling folgen sollten. Zumindest aktuell. Baine hat einfach zu früh gehandelt.
     
  • Etrigg - Vor vielen Jahren hat Tirion Fordring alles geopfert, um das Leben des Orcs zu schonen. Es war eine Ehrensache für ihn. Baine hat nun genau das gleiche getan und dafür wird er bestraft? Etrigg hat Angst, dass die Horde zu dem wird, was sie einst fürchteten. Und das gefällt ihm gar nicht.

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Ereglith - Mitglied
Das wird jedenfalls spannend!
Kleiner Übersetzungshinweis:

You will leave the Horde in ruins!

wäre eigentlich: Du wirst die Horde in Trümmer legen. Nicht, das sie die Horde verlassen wird. :)
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Razurajin - Mitglied
Mir gefällt der Gedanke nicht dass es unter Umständen Untote auf der Seite der Allianz geben könnte. Dann haben sie bereits zwei Völker der Horde. Zuerst ehemalige Blutelfen und dann Untote. Vielleicht bin ich mit meinen Gedanken und meiner Meinung festgefahren aber für mich schaut es immer mehr danach aus als ob die Horde wirklich komplett zerstört werden soll! Ganz langsam.....!

Aber das möchte ich nicht. Auch wenn es vielleicht viele Allianzspieler nicht verstehen ich liebe die Horde, ganz besonders die Trolle haben es mir angetan. 

Mein Herz schlägt schneller wenn ich einen spiele und ich zb einfach nur auf den Echoinseln ein Plätzchen suche, mich dort (oder eben jetzt Zandalar) hinsetze und die Umgebung genieße. 

Aber die Freude auf die Zandalari Trolle überschattet immer die Lore. 

Ich hoffe das alles gut ausgehen wird. :/
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Sascha117 - Mitglied
Die Hordler haben doch schon seid BC 2 ehemalige Allianzvölker von daher^^
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Kyriae - Mitglied
Bereits seit dem Buch "Before the Storm" (heißt der auf Deusch auch "Vor dem Sturm"?) sagt Sylvanas, dass es bald nur noch die Horde geben wird. Sie wollte schon ab da, die Allianz in die Horde eingliedern (da sie die Streitkräfte der Allianz braucht um gegen die Leere anzugehen).
Jetzt spiele ich mit meinem Quoten-Hordler (übrigens Troll-Schami) die Saurfang-Quest und auch da sagt sie, nachdem sie uns verabschiedet hat (und man sie nochmal anspricht), dass bald alle der Horde dienen werden. 
Dass sie gerade dabei ist, die Vision von Velen zu erfüllen, merkt die Gute dabei gar nicht.

Und du weinst, weil die Allianz vielleicht Untote bekommt? Ich meine, ich persönlich könnte auf die sehr gut verzichten, ich hätte lieber die Mag'har Orcs gehabt, aber die waren ja so blöde und sind vom Regen in die Traufe gelangt (eigentlich hätten sie auch auf Draenor bleiben können und sich Yrell anschließen, ist kein Unterschied zu Sylvanas)
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Lohatar - Mitglied
Ich hoffe das es in der Zukunft auch so "große" Entscheidungen für die Allianz gibt 
Das ist schon ein großes Stück Story  
Mal sehen wie es auf der löwenseite dan aussieht  
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Serath - Mitglied
Die Tauren nehmen es wahrscheinlich einfach nur Brain-AFK hin, dass Baine von Sylvanas eingesperrt wird und dackeln ihr weiterhin brav hinterher.


Ayayay.
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Kyriae - Mitglied
Magatha is coming. Die war ja schon immer mehr ein Fan von Sylvanas und wird den Job des Taurenchefs gern übernehmen. 

Wobei ich es schon stark finden würde, wenn die Baine-Tauren Hilfe von der Allianz bekommen. Immerhin bekommen wir noch eine Brachland-Kriegsfront, die mir bisher eigentlich unlogisch erscheint, es sei denn ein Teil der Tauren bitten um Hilfe bei der Allianz und bekommen sie. Ich denke schon, dass Jaina hier Anduin unterstützen würde.
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Dennis - Mitglied
Ich bin echt überfordert... Sylvanas ist einer meiner Lieblings-Charakter, aber alles weist daraufhin, das der "richtige" Weg Saurfang und Baine (mal schauen, ob andere folgen) sind. Keine Ahnung was Blizzard da vor hat, aber hoffe mal das sie jetzt endlich mal näher erläutern was Blizzards Plan für Sylvanas ist.

Lichtgeschmiedete Untote, dann garantiert als Spielbare Rasse bei den Allys, gefällt mir nicht...
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Whitecook - Mitglied
Um mal die Story etwas weiterzuspinnen. Wie wäre wenn Sylvanas unbedingt will das Derek befreit wird, weil Sie weiß bzw pokert das sich Bain als "Verräter" vor den anderen preisgibt damit Sie ihn wegsperren kann?(Ein öffentlicher Widerspruch gegen Sie weniger) Und da Derek vor der Befreiung schon umgedreht wurde nur das es keiner weiß und vielleicht auch er selbst nicht weiß was mit Ihm passiert ist. Schon hätte man einen perfekten Spitzel in den Reihen der Allianz. 
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Faen - Mitglied
Derek wird zu Calia Menethil gehen und sicher ihre Rechte Hand werden.. das Jaina mit Calia sprechen wollte verweist deutlich daraufhin das Calia Menethil welche ja eine Art Lichtgeschmiedete Verlassene scheint oder sowas in der Art (Halb Lebend halb Tot Balance und so) die Neue Anführerin der Untoten Freien Willens sein wird (Auch wenn in möglicher Dritter Untoten Partei)
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Andi - Staff
Jupp, sehe ich auch so! Und finde das ist ne ziemlich coole Verbindung, die da aufgebaut wird. :D
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Jasteni - Mitglied

Er wirft Sylvanas vor, dass die Mitglieder der Horde nur noch Diener von ihr sind und sie alle betrügt. Sylvanas sieht das aber anders: Baine hat die Horde durch seine Taten betrogen.

Da frage ich mich tatsächlich wo den jmd von der Horde betrogen wird?
Wir kämpfen gegen die Allianz unseren erbittersten Feind und Übeltäter. Wir setzten unsere Soldaten auch nirgendwo als Kanonenfutter ein (so wie Garrosh damals mit allen anderen Völkern) und auch die neuen Verbündeten sind doch nur eine Stärkung der Horde.

Kriegstreiberei das kann man ihr vorwerfen aber doch keinen Verrat. Durch ihr handeln wird die Horde ja nicht geschwächt.
Mal gucken ob da noch änderungen kommen oder ob das so live geht =D
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Faen - Mitglied
Das ist der Moralische Kompass, die Horde hat Ideale und Werte (durch Thrall) es gibt einfach grenzen die sollen nicht überschritten werden was Sylvanas allerdings tat ihr scheint Aktuell noch jedes Mittel recht zu sein um ihr Ziel zu bekommen und die Welt in Ewigkeit dem Untot zu vereinen.
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kaito - Mitglied
Ob Kriegstreiberei Verrat ist oder nicht, kommt echt auf den Standpunkt an. Ich finde nämlich durchaus einen Krieg der aus persönlicher Meinung und Motivation vorangetrieben wird durchaus als Verrat an der Fraktion gewertet werden kann, auch wenn sie das immer anders hin stellt, wobei wir wieder dabei sind, dass Sylvanas eine manipulative Bitch ist und offensichtlich auch manchen Spieler erreicht ;p
Zudem, das sie die Werte der Horde verrät, ich glaube da muss man wiederrum gar nicht groß streiten.

Was mir aber oft fehlt, sind nachvollziebare, bzw. logische Begründungen für manche Aktionen. Zumindest Begründungen die man dann auch im Spiel findet und man nicht erst zich Bücher für lesen muss.
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Sekorhex - Mitglied
Um ehrlich zu sein die Taten die Saurfang und Baine jetzt getan und tun werden ist eher gut für die "richtige" Horde. Die Horde lebte schon immer mit der Tradition mit Ehre zu kämpfen. Das war als die Orcs in Draenor und nach Azeroth kamen und die Tradition wurde auch an andere Völker weitergegeben wie den Tauren und den Trollen. Blutelfen zählen da nicht mit, da die Blutelfen ja mit Sylvanas eher verbündet sind (siehe Warcraft 3 wegen Dalaran). Zu den Goblins braucht man ja sowieso nix zu sagen, da sie eher nur an sich denken. Sogar die Verbündeten Völker und das alle drei sind gegen Sylvanas Taten (Gab mal ab und an Dialoge wo dies gesagt wird).
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Jasteni - Mitglied
Das sind nicht die Werte der Horde sondern wie hier schon richtig festgestellt die Werte der Orcs, Tauren und teilweise auch Trolle. Das aber so hinzustellen als würde das stellvertreten für alle Mitglieder der Horde gelten halte ich für falsch.
Die Horde besteht einfach aus mehr als Nur Orcs und Tauren.

Und so sehr ich Baine auch mag. Das was er tut und auch Saurfang ist dafür zu kämpfen um eine alte Horde zu haben. Aber diese alte Horde wurde mMn mit dem Verbündung mit den Untoten, Trollen und Blutelfen aufgehoben.
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Sascha117 - Mitglied
Sylvanas hat ihre Leute doch schon in Arathi betrogen als sie sie abgeschlachtet hat. Außerdem gabs ja noch Wrathgate aber inwiefern sie da mitgewirkt hat weiß man ja nicht.
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kaito - Mitglied
Jasteni, wenn du davon sprichst, dass die Werte der alten Horde nicht mehr die Werte der neuen Horde sind, dann würde ich mal gern wissen, welches die neuen Werte sind.
Rache, Loyalität ohne Wenn und Aber, Sieg egal wie, Vernichtung allen Lebens (Tod den Lebenden!) und Zerstörung wo es nur geht?

Wobei, moment mal, Zerstörung wo es nur geht und Vernichtung allen Lebens, das hatte schon mal jemand vor. War glaub ich so ein verrückter Drache. Oh, das bringt wieder so viele nette Spekualtionen mit sich. *freu*
 
Es bleibt spannend.
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Muhkuh - Mitglied
Also eigentlich hat sie in Arathi überreagiert, nicht betrogen, der Betrug lag hier eher auf Seiten der Allianz, die Calia in das Treffen reingeschuggelt hat. Andererseits war Sylvanas dieser Vorfall sicher nicht gänzlich Unrecht, hat man so doch relativ unvorhergesehen die fraktionsinterne Opposition vom Hals geschafft  ohne dafür extra irgendwelche besonderen Komplotte schmieden zu müssen.
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Jasteni - Mitglied
Zusammenhalt, Loyalität und die Freiheit. Die Werte der alten Horde z. B. das Ehre wichtiger ist als Leben sind halt nur bei Orcs und Tauren geblieben.
Und ich befürworte es nunmal das man die Freiheit mit allen Mitteln erkämpfen darf.
Und tut mir leid ich will auch nicht nach den alten werten der Horde leben nur damit der Krieg zwischen Allianz und Horde niemals endet. Und er kann nur mit einem Sieg von einer der beiden Fraktionen enden.
Und wer nicht bereit ist alles für den Sieg der Horde zu tun der ist mMn ein Verräter der Horde.
 
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Eisenflamme - Mitglied
Es gibt Situationen, wo Dinge getan werden müssen die unpopulär sind und auch Grenzen überschreiten. Meine Hordechars werden weiterhin Sylvanas treu bleiben. Mit Ehre alleine wird ein Krieg nie gewonnen. 

Die „Ehre“ ist auf beiden Seiten schon lange nur noch ein Wort unter vielen. 

Für den Kriegshäuptling!
Für die dunkle Fürstin!
Für die Horde!
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Kyriae - Mitglied
Die Allianz hat Caelia nicht zum Treffen reingeschmuggelt, ganz im Gegenteil. Anduin war stinksauer, dass sie da war und einen evtl Frieden gefährdet hat.

Sylvanas betrügt die Horde insoweit, dass sie sie schamlos benutzt. Und die Hordler, sorry Leute, sind so saudämlich und bekommen es nicht mit.
Sie hat, seit sie eine Untote ist, rein gefühlskalt alles eingesetzt um das zu bekommen was sie will. Nur hatte sie bisher immer jemanden, der sie an die Kandarre genommen hat. Jetzt als Warchief ist da keiner mehr.  Deswegen bin ich immer amüsiert und genervt zugleich, wenn die Sylvanas-Fanbase ihre rosarote Brille nicht absetzen will und der Meinung ist, dass Sylvanas "verdorben" wurde. Sie war schon immer so seit sie Untot ist, findet euch damit ab dass sie das alles aus eigenem Antrieb macht.

Ich glaube allerdings schon, dass da jemand nachgeholfen hat um sie auf den "Knochenthron" zu bringen und ich glaube, dass es die Alten Götter oder gar die Leere selber war. 
Das mag im ersten Augenblick Widersprüchlich sein, da die Leere Sylvanas hasst und sie tot sehen will. Jedoch weiß auch die Leere, dass Allianz und Horde sich bis jetzt immer zusammen getan haben wenn ein großer Gegner kommt und letztendlich haben diese Winzlinge der Horde und Allianz - wenn auch mit Hilfe der Titanen - letztendlich die Legion besiegt. Somit kommt jemand wie Sylvanas gerade recht.

Durch ihr handeln wird die Horde ja nicht geschwächt.

Doch wird die Horde. Sie wird geschwächt, weil sie gegen die moralischen Standards diverser Völker verstößt und diese Völker zwar mitkämpfen aber von ihr angewidert sind und somit zweifeln und rebellieren. Ja, man kann sagen, dass die Werte der "Thrall-Horde" nicht die Werte aller Völker sind (auch wenn Sylvanas die Orcs, Tauren und Trolle in einen Topf wirft), aber genausogut sind die Werte der "Sylvanas-Horde" nicht die Werte aller Hordevölker. Und im Gegensatz zu den Werten der "Thrall-Horde" können diverse Völker mit den neuen Werten nichts anfangen, können sie nicht vertreten.
Und aus diesem Grund schwächt Sylvanas die Horde, ja sie zerstört sie gerade zu. 
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Kyriae - Mitglied
@ Eisenflamme

Mit Ehre alleine wird ein Krieg nie gewonnen. 

Wer jedoch die Ehre weglässt, wird immer verlieren. Glaub mir, das sage ich dir als Militärhistoriker. 
Jeder Feldherr, König, Kaiser was auch immer, der die Ehre außen vor gelassen hat, hat vielleicht schnelle Siege errungen, aber er hat langfristig immer verloren. 
Man kann übrigens auch unpopuläre Dinge mit Ehre tun, einen Baum mit Zivilisten abfackeln gehört da jedoch nicht zu. 
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Jasteni - Mitglied

Ja sie tut es aus eigenem Antrieb. Aber eben für die Horde. Ich finde das deutlich besser und fruchtbarer als das was Go'el vorher gemacht hat. Bei ihm wäre die Allianz irgendwann angekommen (Jaina würde da ja langsam geistes Krank) und hätte die Horde von Azeroth weg geputzt. Und das ist absolut nichts das ich wollen würde. Da ist die Idee mir deutlich lieber den Gegner zu töten bevor er das bei mir machen kann.
Und dann finde ich es mehr als nur ein bisschen ok einen wichtigen Militärischen Standort vom Feind zu vernichten. Das war ja keine 08/15 Handelsstadt. Das war die Hauptbasis der Nachtelfen. Mit Soldaten, Anführern und Kriegswaffen. Jeder der dort lebte war nicht nur ein Feind sondern auch ein pozenzieller Soldat der die eigenen Leute töten würde. Für mich keinensfalls harmlose Zivilisten. 

Und was bringt die Ehre wenn ich den Feind nicht besiegen kann oder wenn er mich sogar besiegt weil ich nicht bereit war alles zu tun für den Sieg?
Dann ist das ganze nämlich nur ein gemetzel das niemande weiter bringt.

Und bevor ich es vergesse. Sylvanas hat auf Kalimdor die Allianz extrem geschwächt. Und wer ist hauptsächlich dort beheimatet? Die Untoten? Die Blutelfen? Nein die Orcs, Tauren und Trolle die dadurch sich ausbreiten können. Und die Orcs können endlich wieder einen dort leben wo es auch leben gibt und nicht nur in einer Wüste.

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kaito - Mitglied
Krieg... der Tyran löscht aus, der Diplomat findet einen Konsens und die Möglichkeit miteinander zu leben.

Ich frage mich allerdings gerade wie du auf Freiheit kommst? Entweder du rennst mit oder du stribst und rennst dann als Untoter mit seh ich nicht als freie Wahl an. Ich zweifel nach wie vor, dass sie es für die Horde tut, für ihre Horden Untoter ja, aber der Rest?
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Jasteni - Mitglied
Das hat die letzten Jahre ja super funktioniert mit der Diplomatie.
Die Folgen war Mord, Intrigen und viel mehr nur kein Frieden.
und die Freiheit bezieht sich darauf frei leben zu können ohne Angst zu haben die Allianz um die Ecke kommt und einen umbringt.
Jeder Orc musste doch Angst wenn er Bäume fällt das die Nachtelfen ihn zweiteilen aus den Schatten raus.
Jeder Untote wurde förmlich gehasst.
Der Hass zwischen Nachtelfen und Blutelfen wird bei so langlebigen Kreaturen auch noch lange anhalten.
Und die Trolle sind auch keine Freunde der Nachtelfen und Menschen.
Und bei all dem Hass gibt es da einfach keine Freiheit solange es beide seiten noch gibt.
Go‘el hat es ewig lange versucht und mit welchem Ergebniss? Keinem. Seine Zeit war praktisch vergeudet als Kriegshäuptling nachdem Ogrimmar etabliert war.
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Kyriae - Mitglied
Teldrassil war kein militärischer Stützpunkt sondern eine zivile Hauptstadt. 
Theramore war ein militärischer Stützpunkt.

Da ist ein großer Unterschied. Aber einen kritiklosen Anhänger eines Diktatoren kann man mit logischem Denken nicht kommen. Die laufen ihrem heiligen Führer immer hinterher. Haben wir in der Geschichte ja schon immer gesehen.

Und in der Allianz war lediglich Genn ein Feind der Horde bzw der Verlassenen. Und nachdem er mitbekommen hat, dass viele Verlassene immer noch die Personen sind, die sie zu Lebzeiten waren, hat er seine Meinung dem Volk der Verlassenen gegenüber etwas geändert, aber nicht Sylvanas gegenüber.

Einen Krieg Verlassene vs Worgen hätte einen sonstigen Frieden nicht im Weg gestanden. 

Nachtelfen und Blutelfen sind auf zwei verschiedene Kontinente (im Gegensatz zu jetzt, wo sie beide auf einem Kontinent sind).
Trolle mögen Blutelfen noch weniger, sind aber zusammen in einer Fraktion
Die Untoten werden von allen Völkern der Allianz UND der Horde nicht sonderlich gemocht.
Die Nachtelfen haben übrigens akzeptiert, dass die Orcs Bäume fällen, solange die Orcs es nicht übertreiben. Da gab es ein stilles Abkommen, das Garrosh dann in den Müll geworfen hat. 

Und wer denkt, dass Sylvanas das für das Wohl der Horde macht, der denkt auch, dass Hitler ein lieber netter Mensch war. 
Sorry, ich kann nicht nachvoll ziehen wie man so blind ist.

Es geht hier übrigens auch nicht um den Krieg an sich - der schon dämlich ist, sondern um die Art des Krieges.
Und da ist Sylvanas nun mal eine Kriegsverbrecherin, ob ihr blinden Gefolgsleute es so wollt oder nicht.
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Jasteni - Mitglied
Teldrassil war eine Militär Basis! Dort waren Soldaten, Kriegsschiffe und das Hauptdomizil der Anführer der Nachtelfen.
Ratschet ist keine Militär Basis oder Goldhain. Aber Teldrassil ist wie alle anderen Hauptstädte auch eine Militär Basis eben weil in jeder einer Armee steht mit allem drum und dran. Nur hatten die Nachtelfen ihre grade entsandt. Nur deshalb konnte man deren Basis überhaupt erst einnehmen und zerstören.

Und die Verlassenen werden von der Allianz grade von den Worgen und den Menschen aber aktiv gehasst. Das ist nochmal ein deutlicher unterschied.
Bei dem einem will man nicht im selben Haus zusammen wohnen bei dem anderen will man den anderen beim blossem anblick schon töten.
Also man kann das nicht mal eben alles so verallgemeiner das die Untote überall total unbeliebt und gehasst werden.

Und der Vergleich zwischen Sylvanas und Hitler hinkt doch so meilen weit.
Das ist so als würde ich sagen Anduin kümmert sich um sein Volk so gut wie der gute Kim in Nordkorea um sein Volk.

Sylvanas kümmert sich um die Horde und sie sorgt dafür das die Horde in Zukunft auch bestehen bleibt ohne vor der Allianz zu knien. Und sie bezieht die ganze Horde mit ein. Nicht wie Garrosh der alles aussser Orcs als Kanonenfutter missbraucht hat.

Und wollen wir mal nicht vergessen das der Frieden wegen der Allianz nie zustande gekommen ist. Varian hat das lange schön aktiv verhindert. Und Tyrande hat immer offen gezeigt das sie es nicht will. Und die anderen haben nie gesagt „ich finde frieden gut mit der Horde“ sondern die haben einfach geschwiegen. Welche andere möglichkeit bleibt da der Horde eig. wenn die mal endlich Frieden und Freiheit wollen?
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