7. Juni 2019 - 09:34 Uhr

Patch 8.2 - Handwerk: Hochstufige Ausrüstung hat geringeres Itemlevel

Letzte Woche berichteten wir bereits über die neue hochstufige Ausrüstung, die Handwerker ab Patch 8.2 herstellen können. Dazu wird allerdings der abyssische Fokus benötigt. Eine Art von Handwerkstisch, an dem man stehen muss, um den Herstellungsprozess beginnen zu können. Dieser wird während einer Quest aufgebaut und es müssen Abyssische Splitter eingesammelt werden. Anfangs insgesamt 15 Stück und diese bekommt man von Bossen in Azsharas ewigem Palast oder man kann sie jeweils für 5 Prismatische Manaperlen beim Händler kaufen. Später braucht man noch mehr, um den Fokus aufzuwerten. 

Ein besonderes neues Herstellungsmaterial wie Atem von Bwonsamdi existiert nicht. Das bedeutet also, dass Handwerker keinen Dungeon und keinen Raid besuchen müssen, um die neue Ausrüstung herzustellen. Etwas was bisher kritisiert wurde. Doch es gibt auch einen Haken an der Sache. Die Ausrüstungsteile die Schneider, Lederverarbeiter, Alchemisten, Schmiede und Juwelenschleifer herstellen dürfen, haben nicht mehr die üblichen Itemlevel, die sich an den Raidmodi orientieren. 

Die neuen Abstufungen von Gegenständen in Azsharas ewigem Palast sind Itemlevel 415 (normal), 430 (heroisch) und 445 (mythisch). Bei den herstellbaren Ausrüstungsteilen gibt es Itemlevel 410 (Tier 1), Itemlevel 425 (Tier 2) und Itemlevel 440 (Tier 3). Nur Ingenieure brechen diese Regel, da sie ja bekanntlich Brillen herstellen. Also Azerit-Helme. Diese orientieren sich weiterhin an den normalen Abstufungen! 


Die neue herstellbare Ausrüstung

Schmiedekunst Lederverarbeitung
Schneiderei
Alchemie
Juwelenschleifen Ingenieurskunst

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Maulbeerbaum - Mitglied
Alchemi mit Mixologie(2Sunden Flask) und Kräutekunde auf dem Mainchar ( da liegen beim questen immer irgendwelche Kräuter rum) + KK und BB auf dem Druide (fliegendes kräutern)VZ auf 3. Twink und die restlichen Berufe auf Gammeltwinks verteilt. 
Privatier - Mitglied

In BfA hat man da schon ein wenig das Gefühl, das ist alles mit der heißen Nadel gestrickt. Da versteht man dann so böse Zungen, die BfA immer wieder als Zwischen-Addon beschimpfen.

....wenn's nicht gar auf's Ende zugeht...Ich hab da so ein komisches Gefühl...Ist alles ein bisschen seltsam derzeit...Lange Pausen zwischen den Erweiterungen, keine Beteiligung an Gamescom weil "nichts zu vermelden", viel Grinding aber wenig Story in 8.2, Kündigungen von Personal....usw. Hmmm. Bin mal auf die Blizzcon gespannt was es da bezüglich WoW zu vermelden gibt.
Andi - Staff
Würden sie WoW beenden wollen, würden sie sicherlich nicht an neuen HD-Modellen für Worgen und Goblins arbeiten. ;)
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Vengeance - Mitglied
Lange Pausen zwischen Expansions ist seit Wotlk so und zum Thema gamescom es kostet ein haufen geld und wenn man nichts zeigbares hat was soll man da? 
Crichton - Mitglied
Naja, wenn Blizzard heuer etwas neues ankündigen möchte, wie das nächste WoW Addon zB, werden sie das wohl eher auf der Blizzcon machen. 
Gamescom ist für Blizzard nur interessant um ein bischen was von bereits angekündigten Projekten zu zeigen und gibts halt momentan nichts. Was sollen sie dort also?
Wenn sie dort einzig und alleine mit Diablo Immortal auftauchen, fackeln ihnen die Leute den Stand ab...
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Privatier - Mitglied
Ich lese nur noch überall: "Binds when picked up". Was bezeckt Blizz eigentlich damit? Abschaffung des Handelns mit Gear? Ich finds einfach nur noch öde!! Berufe lohnen sich nicht mehr! Wenn man Gück hat und der Beruf zu seiner Rüstungsklasse passt, baut man sich sein eigenes Gear und das war's dann. Blümchen pflücken und Steine kloppen gehört die Zukunft. Schade. Da sind andere MMOs besser drauf. Und wo ich schon mal dabei bin: Nicht, dass ich ein großer Fan davon bin, aber: Was ist eigentliich mit Archäologie? Tot?
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Karpos - Mitglied
Naja, ich hab zwar auch keine Lösung für die Berufe, aber wenn es Blizzard so machen würde, dass man gute Rüstung herstellen und verkaufen könnte, würde keiner mehr raiden, keiner Myth+ spielen und jeder nur im AH seine Rüstung kaufen. Also auch nicht so die 1a-Lösung, oder? :) Wie gesagt, wie man es anders machen könnte, ich weiß es nicht, bin aber auch kein Entwickler bei Blizzard. ;) Würde mir aber auch wünschen, dass die Berufe mehr Wertigkeit hätten. 
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Andi - Staff
Generell werden die Nebenberufe ein wenig vernachlässigt. Finde ich schade. Vor allem bei Archäologie hätte es sich angeboten ein neues Volk in Nazjatar einzufügen. Klar ist der Beruf nicht vei jedem beliebt. Aber denke es gibt eine Hobby-Archäologen da draußen. :)
punny - Mitglied
Ja Berufe sind echt mies geworden. Alle Ausrüstungs Herstellenden Berufe dürfen nur noch 1-2 teile für sich selber machen. Alchemie lohnt sich nichtmal mehr da die Kräuter mehr wert sind als die Tränke. Für Edelsteine muss man hoffen das man irgendwann mal random einen Sockelplatz bekommt. Verzauberer ist da quasi noch am nützlichsten :P

Gäbe durchaus einie möglichkeiten wie man das ganze ändern könnte.
Um jetzt einfach mal ein paar Ideen so in den Raum zu werfen.

Gear welches dann durch Raiddrops/Quests aufgewertet wird.
Materialien die dann im Raid droppen.
Berufe stellen die Setteile und Waffen her. Wärend im raid dann der rest droppt
Rezepte droppen im Raid oder es droppt z.B. eine Blaue Waffe im Raid. Diese packt man dann in den Verschrotter und bekommt dabei dann Materialien und das Rezept für eine verbesserte Epische Version. Für genug Materialien muss man dann diese Waffe 3-4x auseinanderbauen.

Als im grunde ein schönes Beispiel finde ich da Sulfuras. Erst muss man bei einer Fraktion Ruf sammeln was bedeutet das man für die Materialien sammeln musste die zum teil auch im Raid droppen. Dann wenn man das Rezept für Sulfuronhammer hat, dann muss man unter anderem die Sulfuronblöcke sammeln welche im Raid droppen. + mehrere Materialien aus Raid Dungeon und durch farmen ausserhalb davon. Dann hat man ja schonmal eine Epische Waffe (wie gut die jetzt damals war weiß ich nicht^^)
Und dann gehts weiter mit dem Auge von Sulfuras um damit dann die Waffe auf zu werten.

Das System sollten sie bei viel mehr teilen machen. Da könnten Gilden auch schön zusammen arbeiten. Man bestimmt dann (je nach größe) ein paar die dann Schmied machen. ein paar die Schneider machen und welche die dann die grundmaterialien sammeln. Und dann kommt man im Raid zusammen um dann die höheren Materialien zu sammeln.
 
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Muhkuh - Mitglied
Abschaffung des Handelns mit Gear

Abschaffen des Full-equipens für relativ wenig Gold ohne je Inhalte gespielt zu haben. Derselbe Grund, weshalb man zB. mal nur maximal 2 erstellte Items anlegen konnte.

@punny: Ideallösung, wenn "die Gilde bestimmt" wer welchen Beruf zu nehmen und wer was für wen herstellen darf, ist das auch keine. "Ressourcen" die fremdbestimmt "verteilt" werden, führen über kurz oder lang zu Streit. Einer der Hauptgründe, weshalb das System, wie bei Sulfuras, aufgegeben wurde.
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kaito - Mitglied
Karpos schrieb: "... , aber wenn es Blizzard so machen würde, dass man gute Rüstung herstellen und verkaufen könnte, würde keiner mehr raiden, keiner Myth+ spielen und jeder nur im AH seine Rüstung kaufen"

Die Aussage kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ja, wenn man jeglichen Slot über einen Beruf bedienen könnte hättest du möglicher Weise recht, das ein Großteil sich nur über das AH bedienen würde, aber mit einem sinnigen und bereist schon immer mal vorhandenen System würde genau das nicht passieren, sondern die Berufe wieder atraktiver machen, das man nicht anfängt zu überlegen nach über 12 oder gar 15 Jahren seinen Beruf in dem man auch viele nicht mehr erhaltbare Rezepte hat an den Nagel zu hängen.

Vielleicht muss man einfach mal von der Frage her anfangen, was macht einen Beruf überhaupt interessant und lohnend. Sicher nicht Ausrüstungen herstellen die niemandem wirklich etwas bringen. Die Berufe hatten immer wieder durchaus interessante Elemente, die man vielleicht mal sinniger kombinieren sollte um sie interessant zum einen und attraktiv zum anderen zu machen.

Was die Nebenberufe angeht, das ist schon ziemlich traurig, Erste Hilfe ist gekillt, Archäologen vergessen, einzig Angeln hat durch seine Verbindung mit den Kochen durchaus noch Zuwendung erfahren. Ja, Archäologen ist vielleicht nicht für jeden etwas, aber obwohl ich den Beruf nicht wirklich verfolgt habe, gelegentlich zieh ich doch mal mit dem Schüppchen los und fand die Ideen in Legion sogar so gut, dass ich da meinen Spaß dran gefunden hatte.
In BfA hat man da schon ein wenig das Gefühl, das ist alles mit der heißen Nadel gestrickt. Da versteht man dann so böse Zungen, die BfA immer wieder als Zwischen-Addon beschimpfen.