13. Januar 2020 - 21:07 Uhr

Patch 8.3 Cutscenes - Epilog zum Krieg: Von Wut und Frieden!

Das war also der sogenannte vierte Krieg und nun ist er vorbei. Wir waren live dabei, haben als Anhänger der Horde oder Allianz gekämpft und versucht unsere Heimat zu schützen. In einigen Fällen hat das geklappt, in anderen nicht. Teldrassil stand in Flammen und ist nun nicht mehr bewohnbar. Unterstadt wurde bombardiert und ist nun verseucht. Wie das bei einem Krieg nun einmal so ist, wurden viele Leben gelassen. Die Trauer um Saurfang ist auf Seite der Horde weiterhin groß und auch die Zandalaritrolle versuchen noch den Tod ihres Königs zu verkraften, auch wenn es eine würdige Nachfolgerin gibt.

Die Frage nach all dem ist: wie geht es weiter? Die komplette Schuld Ex-Kriegshäuptling Sylvanas in die Schuhe schieben und das wars. So ähnlich! Zum Ende der Geschichte rund um den Kriegs gibt es in Patch 8.3 zwei Epilog-Cutscenes. Eine für die Horde, in der darüber gesprochen wird, wer der nächste Kriegshäuptling wird. Und eine für die Allianz, in der die Unterzeichnung eines Friedensvertrags bekanntgegeben wird. Tyrande ist darüber aber alles andere als glücklich. Doch schaut selbst. 
 

Der Rat der Horde

Ein weiterer Kriegshäuptling hat die Horde verlassen und wieder einmal nicht gerade im Guten. Langsam wird es Zeit, dass sich mal etwas ändert. Denn die Horde verliert ihre Anführer schneller, als man gucken kann. Thrall, Garrosh, Vol'jin und nun Sylvanas! Wer ist als nächstes an der Reihe? Baine Bluthuf? Lor'themar Theron? Gallywix? Oder doch wieder Thrall? Nein, offenbar wird es einen Rat geben. Denn in Zeiten des Friedens braucht es keinen KRIEGShäuptling.
 

 

Der Friedensvertrag

Tyrande meldet sich zum Ende des vierten Kriegs auch wieder zu Wort. Nämlich bei einem Treffen der Oberhäupter der Allianz. Sie ist überhaupt nicht darüber erfreut, dass die Bansheekönigin fliehen konnte und das Anduin der Horde für ihre Taten verzeihen will, um endlich Frieden zu bringen. So soll nämlich ein Friedensvertrag unterzeichnet werden. Ihr Durst nach Rache wird erst enden, wenn Sylvanas getötet wurde. Laut Tyrande ist es naiv von Anduin zu glauben, dass die Horde sich jemals ändern wird. Auch nicht, wenn auf einem Stück Pergament steht, dass nun Frieden herrscht. Genn ist da der Meinung von Tyrande, doch Anduin glaubt fest daran, dass die Horde sich nun ändern wird und das für einen langfristigen Frieden die Taten vergeben werden müssen. 
 


Weitere wichtige Ereignisse

Zusätzlich zu den Quests mit den entsprechenden Zwischensequenzen gibt es noch zwei nicht so unwichtige Entwicklungen, die wir euch nicht vorenthalten wollen. So nimmt jemand neues den Platz von Handelsprinz Gallywix ein und Shandris Mondfeder ist besorgt über Tyrandes Entwicklung als Nachtkriegerin.
Was passiert mit Gallywix?
Gallywix ist nicht gerade der beliebteste Charakter in World of Warcraft und auch bei seinem Volk stehen die Umfragen eher schlecht. Allerdings bezahlt er gut und das ist es, was die Goblins am meisten kümmert. Nun sieht es aber so aus, dass der Handelsprinz zusammen mit Sylvanas geflüchtet ist. Er steht also weiterhin auf ihrer Seite und ist ja auch für die Produktion der vielen verschiedenen Azerit-Waffen verantwortlich, die Laufe des Kriegs von der Horde eingesetzt wurden. Während einer Versammlung des Rats der Horde unterhält sich Thrall mit Gazlowe darüber und schlägt vor, dass er der neue Handelsprinz des Bilgewasserkartells werden soll und diesen Job nimmt er auch an. Somit haben die Goblins einen neuen Chef.

Dialog aus den Spieldateien
  • Thrall: Gallywix ist zusammen mit dem Rest von Sylvanas innerem Kreis aus der Stadt geflohen. Das Bilgewasserkartell bleibt also ohne seinen Handelsprinzen.
  • Thrall: Gazlowe, es war deine Klugheit und dein Einfallsreichtum, die die Mauern von Orgrimmar errichteten. Ich kann mir niemanden vorstellen, dem ich mehr zutrauen würde, um die Führung zu übernehmen.
  • Gazlowe: Ein Kartell ist kein Clan oder Stamm, Thrall. Dampfdruck, Bilgewasser ... es ist egal, wer das Geld liefert - solange die Bezahlung gut ist.
  • Gazlowe: Unter neuer Leitung" ist nur eine andere Art zu sagen, dass sich eine Gelegenheit bietet. Also, klar ... wir haben einen Deal!
  • Thrall: Kannst du sicher sein, dass keiner der Goblins hier noch von Gallywix finanziert wird?
  • Gazlowe: Oh, das garantiere ich. Deshalb bezahle ich sie besser als dieser Geizhals!
Die Wut von Tyrande!
Die Nachtkriegern verlässt nach dem Treffen zur Unterzeichnung des Friedensvertrags Sturmwind mit Shandris und ist weiterhin erzürnt über die Dummheit des jungen Königs. Sie und ihre Wächter werden ganz Azeroth absuchen, um Sylvanas zu finden. Shandris versucht sie zu beruhigen und äußerst ihre Befürchtung, dass das Licht in Tyrande langsam erlischt. Doch auch dazu hat Tyrande eine Meinung: Sie will wissen, wieso Elune ihre Kinder verlassen hat ...

Dialog aus den Spieldateien
  • Shandris: Ihr seit hart mit König Anduin umgegangen, Tyrande. Die Kaldorei können es sich kaum leisten, die Allianz zu meiden. Sie haben uns in diesen dunklen Zeiten geholfen und uns getröstet.
  • Tyrande: Der junge König ist dumm, unseren Feinden zu vertrauen. Harte Worte sollten die geringste seiner Ängste sein.
  • Shandris: Die Bansheekönigin führt die Horde nicht mehr an. Diejenigen, die eher zum Frieden neigen als zum Krieg, tun es nun.
  • Tyrande: Wenn der Wolf tollwütig ist, ist es egal, wer ihn reitet. Früher oder später wird das Biest seine Reißzähne zeigen.
  • Shandris: Ich bitte euch, lasst die Wut des Schwarzen Mondes los und umarmt erneut das Licht der Mutter. Ich könnte es nicht ertragen, euch an die Dunkelheit zu verlieren.
  • Tyrande: Versteht doch, mein Hunger nach Rache wird nicht gestillt sein, solange Sylvanas WIdnläufer frei ist - und bis ich weiß, warum Elune ihre Kinder verlassen hat.
  • Shandris: Tyrande! Sag nicht so--
  • Tyrande: Ich werde nicht länger in der Stadt der Menschen verweilen. Gehen wir zu den Ästen von Nordrassil zurück.
  • Tyrande: Von dort aus werden wir alle Winkel von Azeroth absuchen. Lass niemanden ruhen, bis die Banshee gefunden ist!

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Andi - Staff
Die Allianz "komplett aufgesplittert"? Nur Tyrande macht einen Aufstand, alle anderen sehen es offenbar wie Anduin. Genn weiß es noch nicht recht ... aber "komplett aufgesplittert" nenne ich das nicht^^
Takanuva - Mitglied
Wenn man die endsequenz sich anschaut steht die Horde im Kreis zusammen wärend anduin komplett alleine steht... Ich schätze Blizzard hat das nicht ohne Grund so gemacht... so oder so... Ich schätze innerhalb der Allianz ziehen zu ersten mal düstere Wolken auf so wie oft zuvor bei der Horde.
Lysander - Mitglied
Guck wie Genn zum Schluss verschwindet, nicht um sonst zeigen sie, wie sich seine Hand zu einer Faust ballt. Zufrieden ist Genn auf gar keinen Fall. ;)
Zerkandarius - Mitglied
Anduin steht nicht völlig alleine. Ich bin ein bisschen Überrascht, aber ausgerechnet Jaina ist am Tisch stehen geblieben. Sie ist zwar definitiv in dieser Szene eine Randfigur (weil sie am Rand steht, versteht ihr.... okay ich hör auf.), aber sie ist anwesend und sie bleibt bei Anduin.

In diesem Fall könnte es wohlmöglich vielleicht unter Umständen (aus Platzgründen verzichte ich auf weitere Möglichkeitsformen) auf die Verbindung zwischen Thrall und Jaina bzw. Baine und Jaina hindeuten.

Was ich auch noch interessant finde, ist die zentrale Rolle, die Lor'themar inzwischen einnimmt.
kionus - Mitglied
Und mal wieder hat Anduin ein Problem mit respekt. Mit Varian hätte Tyrande nie so gesprochen. Aber Varian hätte vermutlich auch ihren und Genns fall von Befehlsverweigerung nicht einfach so gehen lassen.
Anduin muss sich mal ein paar eier wachsen lassen und den anderen klar machen, dass er der Hochkönig der Allianz ist und sein Wort gesetz ist und nicht irgendein müder vorschlag.
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Kyriae - Mitglied
Oh, ich denke Tyrande hätte auch mit Varian so gesprochen.
Und Befehlsverweigerung. Ich habe die Cutscenes nicht geschaut, aber Befehlsverweigerung habe ich bei beiden nicht wirklich gesehen. Die Allianz ist nicht die (alte) Horde, wo nur das Wort des Hochkönigs Gesetz ist. Und solange die Völker die Allianz als Ganzes nicht im Stich lassen, kann jeder Anführer der Völker tun und lassen was er/sie will. Und weder Tyrande noch Genn haben in dem Krieg keine Unterstützung gegeben. Ganz im Gegenteil, die Nachtelfen haben sogar ein Teil ihrer übriggebliebenen Streitkräfte geopfert (Vorquestsreihe zu Daz'alor), hätten sie bei einer Befehlsverweigerung nicht getan. Und auch Genn hat Anduin immer unterstützt, wenn er auch nicht immer einverstanden war/ist. 

Und wo jetzt das Problem ist, wenn da Stimmen sind, die zur Vorsicht gegenüber der Horde warnen, weiß ich nicht. Frankreich und Großbritannien waren auch nicht glücklich darüber, dass sie Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg vergeben sollten, sie haben es aber getan. Das heißt nicht das Friede Freude Eierkuchen war (und bis heute teilweise ist). 

Und Tyrande ist ja nicht nur auf die Horde und spezielle auf Sylvanas sauer, sie ist auch auf Elune wütend. Im Grunde ist Tyrande die einzige Figur, bei der Sylvanas das geschafft hat, was sie schaffen wollte: Die Hoffnung töten. 
kionus - Mitglied
@Kyriae die Allianz ist keine Demokratie sondern eine Absolute Monarchie mit Hochkönig Anduin an der spitze. Auch wenn Anduin immer den rat der anführer der anderen Völker einholt und sie oft wie gleichgestellte behandelt, steht er über ihnen und im Zweifel zählt sein Wort.Keiner von ihnen hat die Autorität sich darüber hinweg zu setzen.

In Sturmheim hatte Genn befehle auszukundschaften was die Horde dort vorhatte, jedoch nicht mit ihnen zu interagieren sofern nicht unvermeidbar. Die Horde konnte nochnicht mal anlanden bevor Genn sie aus dem hinterhalt angegriffen hat. Nicht gerade eine Situation in der das Unvermeidbar war.
Und das war noch bevor der Krieg angefangen hat, als noch der waffenstillstand von nach der schlacht um Orgrimmar aktiv war.

Tyrande hat einfach einen großteil der Nachtelf- und Worgentruppen genommen und ist damit nach Darkshore gereist um eine neue front zu eröffnen obwohl ihr Anduin genau dieses nur stunden zuvor verboten hat weil die Truppen eigentlich an anderer stelle gebraucht wurden. Außerdem hat sie sich wohl in letzter zeit ganz schön bitten lassen überhaupt zu erscheinen und hat es mehrmals verweigert bzw. ignoriert als Anduin nach ihr gerufen hat.

Ich sage nicht, dass keiner einwände haben darf gegen diesen Frieden, aber die art wie Tyrande da mit Anduin redet finde ich schon arg respektlos. Ich verstehe, dass sie wütend ist, aber das ist keine entschuldigung.
 
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Adrianos - Mitglied
@Kyriae die Allianz ist keine Demokratie sondern eine Absolute Monarchie mit Hochkönig Anduin an der spitze. Auch wenn Anduin immer den rat der anführer der anderen Völker einholt und sie oft wie gleichgestellte behandelt, steht er über ihnen und im Zweifel zählt sein Wort.Keiner von ihnen hat die Autorität sich darüber hinweg zu setzen.
Bullshit. Wo hast du das denn her? Die Allianz ist ein militärisches Kriegsbündnis souveräner Nationen. Der Hochkönig ist in WoW lediglich das Pendant zum "Supreme Allied Commander".
 
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akaji - Mitglied
Vor allem wie Shandris auch sagt. Die Nachtelfen können es sich aktuell überhaupt nicht leisten sowohl die Horde (als Ihre Feinde weiterhin zu sehen) als auch die Allianz jetzt zu verlieren... Die Nachtelfen sind die, die am meisten Verluste im Krieg hinnehmen mussten, keine Frage. Aber Tyrande ist einfach aktuell komplett nicht mehr Sie selbst. So wie Sie jetzt ist, ist Sie nur noch auf Rache aus und ich kann es womöglich schon bereits sehen, dass wir Sie definitiv an die Dunkelheit verloren haben. Ausserdem wurde in den letzten Zwei addons Shandris sehr stark ins Rampenlicht der Nachtelfen gesetzt,...

Auch wenn ich es schade finde... Aber ich glaube Tyrande und Malfurion werden wohl demnächst Korumpiert irgendwie rumlungern und darauf warten, dass wir Sie kaputt machen. ich werde auch jetzt hier schon bereits sagen, dass der Alptraum wiederkommen wird mit Malfurion an der Spitze.
Adrianos - Mitglied
Zitieren üben wir noch. Freilich steht da, dass er die Allianz anführt. Aber kein Wort davon, dass die Allianz eine absolute Monarchie ist. 

https://wow.gamepedia.com/High_King

Schau mal, der Abschnitt unter "Role". Exakte Quellen stehen sogar in den Fußnoten. :o)
Takanuva - Mitglied
Also zu erst einmal ist es amüsant zu sehen dass es gefühlt das erste mal ist dass die Horde komplett zusammen steht und die alianz fast in komplett aufgesplittert ist. 
Jeder sieht dass tyrande nicht mehr sie selbst ist seit dem sie die nachtkriegerin würde..  und falls sie nicht so eine kehrtwende hinlegt wie jaina werden wir sie wohl bald bekämpfen zudem denke ich dass elune nicht das ist wofür wir sie bisher halten 

nun zu euch. Also ich meine mich zu erinnern dass im Buch wolfsherz tyrande selbst varian zum Hochkönig ausgerufen hat dank ihrer Visionen... ergo stand varian als Hochkönig über den restlichen Anführern. Ob anduin den Titel inne hat bzw man ihn einfach so erbt ist nicht ganz sicher. Doch eins ist ganz klar... bisher ist er im Grunde noch zu unerfahren für diese Bürde.
kaito - Mitglied
"Tyrande meldet sich zum Ende des vierten Kriegs auch wieder zu Wort. […] Sie ist überhaupt nicht darüber erfreut, dass die Bansheekönigin fliehen konnte […]"

Diese langohrige Zicke hätte ja einfach mal da sein können anstatt ihren eigenen Scheiß zu bauen, oder habe ich sie nur glänzend bei dem "Angriff" auf Orgrimmar übersehen? Zwar waren Teile der Nachtelfen da, aber sie hab ich nirgendwo aus machen können und Kommandant der Nachtelfen dort war ja Mondfeder. Selbst ihr Flohhaufen war da. Den einzigen den Tyrande damit wirklich verantwortlich machen könnte wäre sie selbst aber da Rache bekanntlich blind macht… mit ein Grund, warum ich Kyriae recht gebe, sie hätte zu diesem Zeitpunkt mit Varian genau so gesprochen. Im Moment scheint Blizzard Tyrande (leider) als reinen Racheengel aufbauen zu wollen. Ob sie dabei noch mal auf den Boden der Tatsachen zurück kommt, oder genau dieser Weg für später wichtig wird, muss sich dann wohl erst noch zeigen. Schon in Legion bekam man sehr deutlich mit das sie von Verzeihen so gar nichts hällt, dabei wirkte sie früher auf mich recht umsichtlich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Blizzard den Char einzig für die schwarzen Augen der Nachtelfen "geopfert" hat.
Muhkuh - Mitglied

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Blizzard den Char einzig für die schwarzen Augen der Nachtelfen "geopfert" hat.


Blizzard hat ja auch schon rund um die BlizzCon verkündet, dass Tyrande eine der Hauptfiguren und ihre Suche nach dem Grund, warum Elune die Nachtelfen scheinbar nicht mehr erhört, eines der Hauptthemen in Shadowlands sein wird.
kaito - Mitglied
Erzählen tun sie immer viel, aber schön das du noch mal auf diese vage Aussage die wohl mal gefallen ist hinweist. Was mich aber wieder daran erinnert, dass mich zunehmend dieses, ja da kommt noch mal was in BfA tierisch angefangen hat zu nerven, auch oder vielleicht gerade weil ich die Idee dahinter so mäh find.