24. Oktober 2019 - 09:53 Uhr

Patch 8.3 - Das neue Affix Erweckt im Detail

Ein neuer Raid, eine neue Saison für das PvP und auch eine neue Saison für mythisch-plus Dungeons erwarten uns mit Patch 8.3! Wie üblich in Battle for Azeroth gibt es ein entsprechendes neues Affix für Dungeons ab Stufe 10. Nachdem wir in der ersten Saison durch das Affix Befallen mit dem Blutgott G'huun in Instanzen zu tun hatten, tritt nun der alte Gott N'Zoth durch das Affix Erweckt in Erscheinung. Oder besser gesagt seine Diener! Die Beschreibung des Affix lautet wie folgt.

Das Affix Erweckt
Obelisken im gesamten Dungeon ermöglichen es den Spielern, Ny'alotha zu betreten und mächtige Diener von N'Zoth zu konfrontieren. Wenn ein Diener nicht getötet werden, erscheinen sie während der letzten Boss-Begegnung im Dungeon.
 
  


Die Funktionsweise des Affix

Durch das Affix Erweckt erscheinen an vier verschiedenen Stellen Obelisken des Schwarzen Imperiums im Dungeon. Wenn Spieler mit einem Obelisken interagieren, betreten sie das Reich von N'zoth und werden dort vom Leutnant des Obelisken angegriffen. Wenn der Leutnant stirbt, erscheint auf seinem Leichnam ein Portal, durch das man in die Realität zurückkehren kann. Während man sich in N'zoths Reich befindet, können die normalen Gegner der Instanz einen nicht angreifen. Man ist quasi unsichtbar.

Der Clou an der Sache ist nun der, dass man diese Leutnants überall hinziehen kann, wo man möchte, um sie zu besiegen. Denn genau dort erscheint dann das Portal. Es ist also möglich Gruppen von Gegnern zu überspringen, was komplett neue Möglichkeiten eröffnet. Oder eher gesagt Schurken mit ihrem Umhüllenden Nebel weniger wichtig sind. Natürlich muss man aber trotzdem genug Zwischengegner töten, um den Dungeon abschließen zu können. 

Nun könnte man meinen, dass es dann ja auch möglich ist den Dungeon einfach ohne die Benutzung der Obelisken abzuschließen. Doch das funktioniert nicht. Denn wenn nicht alle Leutnants besiegt wurden, bevor der Endboss bekämpft wird, teleportieren sich alle verbleibenden Leutnants zum letzten Boss und die Gruppe muss es mit allen Gegnern auf einmal aufnehmen.

 


Die vier Obelisken

Es gibt immer vier Obelisken in jedem Dungeon. Egal wie klein oder groß dieser ist. Jeder hat einen anderen Namen und einen anderen Leutnant, der ihn bewacht. Bereits zu Beginn des Durchlaufs kann die Gruppe alle Obelisken auf der Karte einsehen, um Pläne aufzustellen. 

Obelisken und Leutnants
  • Verfluchter Turm von Ny'alotha - Bewacht von Leerenweber Mal'thir
  • Entropischer Turm Ny'alotha - Bewacht von Samh'rek, Zeichengeber des Chaos
  • Befleckter Turm von Ny'alotha - Bewacht von Blut des Verderbers
  • Brutaler Turm von Ny'alotha - Bewacht von Urg'roth, Brecher der Helden

Durch einen Klick auf die Türme erhält man den Buff Ny'alotha Incursion und wird in das Reich von N'Zoth teleportiert. Es ist nicht möglich während eines Kampfes die Obelisken zu nutzen. Bei der ersten Aktivierung des Obelisken erscheint der entsprechende Leutnant in N'Zoths Reich. Es ist nicht möglich alle vier Leutnants zu töten, wenn man den ersten Turm aktiviert hat. Man muss von Turm zu Turm gehen, um alle Leutnants nacheinander töten zu können. Nachdem ein Leutnant besiegt wurde, erscheint an seiner Position ein Riss, der entsprechende Obelisk wird zerstört und ebenfalls durch einen Riss ersetzt. Die Risse fungieren als Ein- und Ausgang, Obelisken nur als Eingang zum Reich von N'Zoth. 
 


Die vier Leutnants

Es gibt vier Leutnants, die mit den vier Obelisken verbunden sind. Sie haben jeweils unterschiedliche Fähigkeiten und einen variierenden Schwierigkeitsgrad. Werden sie besiegt, erhöht sich die Fortschrittsanzeige des Dungeons um 4%. Sobald die Gruppe einen Leutnant an seinem Obelisken angreift, wird dieser Armeen von N'Zoth einsetzen und einige einzigartige Adds in N'Zoths Reich beschwören. Sollten sich Leutnants zum letzten Boss teleportieren, setzen sie die Fähigkeit nicht ein.

Leerenweber Mal'thir
  • Es werden immer wieder zwei verschiedene Fähigkeiten eingesetzt. Durch Crippling Pestilence wird einem zufälligen Spieler hoher Schaden zugefügt und durch einen Krankheitseffekt seine Bewegungsgeschwindigkeit 8 Sekunden lang um 70% reduziert. Durch Lingering Doubt wird ebenfalls einem zufälligen Spieler hoher Schaden zugefügt, aber dieser erhält danach einen Flucheffekt, der die Zaubergeschwindigkeit 8 Sekunden lang um 70% reduziert.
  • Durch Armeen von N'Zoth werden fünf Skarabäen beschwört, die durch Volatile Rupture nach 4 Sekunden explodieren. Die Explosion verursacht hohen Schaden und hinterlässt einen Gifteffekt, der 6 Sekunden lang pro Sekunde Schaden zufügt. 
  • Ein recht einfacher Leutnant, der auch gut mit zum Endboss genommen werden kann.

Samh'rek, Zeichengeber des Chaos
  • Durch den Sofortzauber Cascading Terror werden drei Spieler mit einem magischen Debuff belegt, der jeweils eine andere Laufzeit hat. Dieser kann dispellt werden. Wenn der Debuff ausläuft, werden der Spieler und alle Spieler um ihn herum für 3 Sekunden in einen Furchtzustand versetzt.
  • Durch Armeen von N'Zoth werden fünf Fleischbestien beschwört, die normal getankt werden können. Sie setzen Tear Flesh ein, wodurch ein starker Blutungsdebuff auf dem Ziel hochstapelt. 
  • Es ist nicht möglich immer alle Ziele vom Debuff zu befreien, weshalb dieser Leutnant für einige Unterbrechungen im Kampf sorgt. Der Tank sollte immer zuerst dispellt werden und es ist ratsam den Leutnant nicht mit zum Endboss zu nehmen.

Blut des Verderbers
  • Es werden immer wieder die Schadenszonen Defiled Ground ausgestoßen. Entweder unter zwei zufälligen Spieler oder unter dem Leutnant selbst. Diese verursachen pro Sekunde hohen Schaden, wenn Spieler drinstehen. Sie verschwinden erst, wenn das Blut des Verderbers getötet wurde.
  • Durch Armeen von N'Zoth werden fünf Tentakel beschwört, die auf zufälligen Ziele Mind Flay einsetzen. Dadurch wird die Bewegungsgeschwindigkeit um 65% reduziert und pro Sekunde wird geringer Schaden verursacht. Die Fähigkeit kann unterbrochen werden.
  • Nach dem Leerenweber der einfachste Leutnant und es ist gut möglich ihn mit zum Endboss zu nehmen.

Urg'roth, Brecher der Helden
  • Es werden immer wieder zwei verschiedene Fähigkeiten eingesetzt. Durch Spirit Breaker erhält das aktuelle Ziel (Tank) 8 Sekunden lang 100% mehr Schaden. Durch Dark Fury wird nach 3 Sekunden sehr hoher Schaden an allen Zielen verursacht, die sich im lilanen Kreis aufhalten, der durch den Einsatz der Fähigkeit erscheint.
  • Durch Armeen von N'Zoth erscheinen viele Korpuskel im Raum. Diese setzen Vile Corruption ein, wodurch im Umkreis von 12 Metern um sie herum die Bewegungsgeschwindigkeit um 65% verringert und alle 1,5 Sekunden leichter Schattenschaden verursacht wird. Die Korpuskel haben nur wenige Lebenspunkte.
  • Je nach Endboss könnte es schwierig sein diesen Leutnant zusätzlich zu besiegen. Generell ist er aber ein einfacher Gegner.


Die Stimme des Verderbers

Wenn ihr einen mythisch-plus Dungeon startet, könnte es sein, dass ihr einen kleinen Fisch an der Position fliegen seht, wo sich in der 3. Saison Bwonsamdi hat blicken lassen. Er hat die gleiche Funktion wie vorher der Loa. Wenn man es nicht schafft den Dungeon im Zeitlimit abzuschließen, ist es möglich den Fisch anzusprechen, um die Gunst des mächtigen N'Zoth zu erhalten. Ein Buff, der Schaden und Heilung um 20% erhöht. 
 

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Bullzhunter - Mitglied
lol ein Fisch? na ich hoffe mal der wird noch durch ein N'zoth Auge ersetzt ^^
Muhkuh - Mitglied
Eher nein, denn "die Stimme" von N'Zoth ist schon längere Zeit ein Fisch, siehe Azshara und ihr Warbringer Film.
Bullzhunter - Mitglied

Wenn ein Diener nicht getötet werden,

Da ist wohl die Gramatik auf der Strecke geblieben. Oo
wowhunter - Mitglied

Doch das funktioniert nicht. Denn wenn nicht alle Leutnants besiegt wurden, bevor der Endboss bekämpft wird, teleportieren sich alle verbleibenden Leutnants zum letzten Boss und die Gruppe muss es mit allen Gegnern auf einmal aufnehmen.

Endboss oder letzter Boss? Das ist nicht immer das gleiche. :)
Ich hoffe daher doch "letzter Boss".
Sahif - Mitglied
Würde beides durchaus Sinn machen. Auch wenn dann vllt. beim Endboss die Leutnants kommen auch wenn man ihn eher macht als einen der vorherigen. Dann hat man ggf. den Vorteil der Säulen verspielt.
Two - Mitglied
Ion hatte ja schon in seinem Intro-Video erklärt, dass das eine Methode ist, damit der Schurke nicht zur Pflichtklasse wird, bzw. die Gruppe nicht zwangsweise immer Unsichtbarkeitstränke nehmen muss. Das Konzept ist also offensichtlich: man kann Teile vom Trash sparen, muss die damit gewonnene Zeit aber mit einem zusätzlichen Bosskampf "bezahlen" den Profis dann wahrscheinlich einfach mit dem nächsten Boss zusammen machen werden.
kaito - Mitglied
Sie könnten ja auch einfach mal den Nebel bei den Schurken wieder entfernen. Sieht man von den "Profis" ab, scheinen in RND zwar alle immer nach dem Nebel zu schreien aber es nahe zu immer ein Depp dabei der den Unterschied zwischen Verstohlenheit und Unsichtbarkeit bis jetzte einfach nicht gerafft hat, was immer für mehr Ärger als Nutzen sorgt.
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