10. Oktober 2019 - 11:15 Uhr

Patch 8.3 - Die gigantische Größe von N'Zoth!

Zum ersten Mal in der Geschichte von World of Warcraft stehen wir Helden bald schon vor einem entfesselten Gott, ganz ohne Ketten und ohne Gefängnis der Titanen. Wir bekommen es also mit der kompletten Macht von N'Zoth zu tun. Dementsprechend kämpfen wir auch nicht gegen ein Abbild oder einem Avatar von ihm, sondern seinen wahren Körper, falls man das so nennen kann. Die Dataminer haben bereits das Modell vom alten Gott aus den Spieldateien gezogen und es gibt auch noch einige weitere Informationen zum vollen Umfang seiner Größe, die laut offiziellen Beschreibungen gewaltig sein muss.


Das Köpfchen von N'Zoth 

Beginnen wir mal ganz oben beim Kopf vom alten Gott, in dem er seine finsteren Pläne schmiedet. Wie ihr auf den folgenden Vergleichsbildern erkennen könnt, sieht ein Mensch ziemlich mickrig aus, wenn er sich neben das Modell von N'zoth stellt. Stellt man auch noch die beiden alten Götter C'Thun und Yogg-Saron daneben, wird schnell klar, dass N'zoth zumindest von der Höhe her der größte von den dreien ist. Jedoch mit ebenso vielen Zähnen sowie Augen!
 



Es gibt übrigens zwei verschiedene Versionen von dem Modell von N'zoth. Nämlich eines mit roten Augen und Effekte rund um die Tentakel herum sowie eines mit lilanen Augen sowie Tentakel-Effekten. Sehr wahrscheinlich hat dies mit einem Phasenwechsel während des Bosskampfs in Ny'alotha zu tun. Eventuell gibt es auch wieder eine spezielle Phase, die nur im mythischen Modus aktiv wird. 
 


Das volle Ausmaß von N'zoth

Nun ist dieses Modell aber natürlich nicht so groß, wie z.B. eine komplette Zone oder gar ein Kontinent, wie es bei einem alten Gott sein sollte. Doch wie gesagt, es handelt sich nur um den Kopf. In Ny'alotha drehen sich zwei Bosskämfe rund um N'zoth. Als Endboss fungiert der Kopf, doch der vorherige Boss ist sozusagen der richtige Körper. In der Bossbeschreibung steht geschrieben: "Eine sich windende Masse aus Fleisch, Augen und Tentakeln liegt wie ein Berg vor uns. Ranken der Korruption und Angst sickern aus dem massigen Körper. Dies ist der Kern des Schwarzen Imperiums, der Sitz von N'Zoths Macht, im Körper eines Gottes.".

Korrekt, wir gehen in den Körper von N'Zoth hinein und kämpfen dort gegen den Gott. Um es genauer zu sagen gegen einen Avatar, doch der wichtige Fakt ist hier eben, dass der Beschreibung nach, der Körper wie ein Berg wirkt. Während der Entwicklung von Patch 8.2 konnten die Dataminer eine frühe Karte von Nazjatar finden, auf der offenbar N'Zoth eingearbeitet wurde. 
 

Später wurde die Karte wieder geändert und heutzutage finden wir den Ewigen Palast im Norden und nicht N'Zoth selbst. Was genau mal geplant war, wissen wir aktuell nicht. Eventuell hätte es gar keinen Ewigen Palast geben sollen, sondern ein ganz anderer Schlachtzug stand mal auf dem Plan. Trotzdem ist dies ein guter Hinweis darauf, wie groß N'zoth wirklich ist. Von den Maßen her würden wir schätzen, dass Nazjatar in etwa 2- bis 3-mal auf die Fläche passt. Und wer weiß, wie lang seine Tentakeln sind. Schließlich sieht man diese auch in den Höhlen vom Schrein des Sturms und es ist auch noch immer offen, ob der Tiegel der Stürme uns später nicht sogar schon einmal in den Körper vom alten Gott geführt hat.

Wir freuen uns auf jeden Fall schon darauf mehr über den Bosskampf gegen N'Zoth zu erfahren und das Kampffeld zu erblicken. Es hört sich nämlich nach einem sehr coolen Gefecht an. Eine weitere Frage, die man nun stellen könnte, ist die, ob die Ketten, die am Ende vom Ewigen Palast zerstört wurden, eigentlich die einzigen waren, die N'Zoth festgehalten haben. Denn für so viel Masse bräuchte man eigentlich ein paar mehr Ketten. Wo sind diese dann? Wurden sie bereits in der Vergangenheit durch irgendetwas zerstört? Vielleicht durch die bisherigen Kataklysmen? 

Schreibe einen Kommentar

Du darfst keine Kommentare schreiben
Nur Mitglieder auf Vanion.eu können Kommentare schreiben und beantworten, sowie Votes abgeben. Logge dich also ein oder erstelle dir jetzt einen Account. Hat schließlich keine Nachteile.
LaserBear - Mitglied
Der hat in der Grundschule für kleine alte Götter bestimmt immer die kleinen geärgert!
Jaina - Mitglied
N'Zoth ist ein kleiner Wurm! Der wird schon eins auf den Deckel bekommen, und Aus die Maus!

( für Gnome ist er durchaus gigantisch )
1
Muhkuh - Mitglied
Vermutlich sollst du ingame und infight halt auch was erkennen können, was du da bekämpfst, wenn du quasi fast in ihm drin stehst, also auf Meleerange.
VeriteGolem - Mitglied
Der Rest von ihm ist wohl damit beschäftigt in Hentai aufzutreten. Allgemein macht sich Blizzard wenig Mühe. Die alten Götter werden seit mehr als 15 Jahren immer wieder aus der Gruselkiste geholt. Davor gabs den Overlord in Star Craft. Dafür gabs in Starcraft 2 dann Sargeras....äh Amon. 2 Spiele, quasi selbe Motive. Ich hoffe sie klatschen das Ding jetzt endlich mal weg. HP Lovecraft ist geil, aber langsam wirds Zeit für nen interessanten Gegner mit menschlichen Motiven (deswegen waren Illidan und Arthas auch die besten Bösewichte). Das ganze Legions, alte Gott, Leerenfürst Geschmampel ist ähnlich kreativ wie ein Avengers Film. Die alten Götter waren so lange interessant wie sie im Verborgenen handelten. Als man noch nicht wusste wer hinter Ahn Qirai steckt oder was unter Nordend lauert. Leider wurden sie dann als Alibi für quasi jeden Fiesling genommen. Deathwing? Korrumpiert. Garrosh (gähn)? Korrumpiert. Azhara? Korrumpiert. Obwohl es bei der noch schlüssig is.

Im Grunde kämpft man nur gegen Planetenkrebs.
1
LikeADwarf - Mitglied
Man kann alles so formulieren, dass es lächerlich klingt.
Mir persönlich - also ganz subjektiv gesehen - gefallen die Lovecraft inspirierten Antagonisten in Form des Chaotischen und absolut Bösen deutlich besser als besagte "menschliche Schurken". Ich hege eine große Faszination für das Unaussprechliche und irgendwie undefinierte. Deswegen gefallen mir die Designs auch deutlich besser als ein Kerl der eine Mischung aus Legolas und Lucifer ist. Nicht falsch verstehen, ich mag Illidan, aber die Motivation des Dämonenjägers geht jetzt auch nicht gerade über der eines Comic-Bösewichts hinaus. Ähnlich sieht es mit Arthas aus. Der gute, rechtschaffene Kerl der böse wird und die Welt erobern möchte - auch keine Neuerfindung (muss es ja auch nicht).

Was ich eigentlich sagen will, ist dass du sehr subjektiv argumentierst, dies aber in deinen Texten nicht deutlich machst, sondern für dein Empfinden Anderen die Schuld gibst.

Natürlich ist der Aufbau eines Schurken meist interessanter als das, was dahinter steckt. Irgendwann muss es ja aufgelöst und der Mythos damit beseitigt werden. Das funktioniert ähnlich wie Stephan Kings "Es" .... "Es" ist so lange gruselig und unheimlich, so lange man "Es" nicht greifen kann. Dennoch finde ich die Auflösung was "Es" eigentlich ist und das "Es" lediglich das absolut Böse verkörpert genial. Das ist aber eben eine persönliche Sache und ich begrüße den Schritt den Blizzard hier geht. Die Alten Götter sind mega Interessant, ich liebe ihr Design, die Lore hinter ihnen und lese im Spiel wirklich gerne wie sie sich Tumorartig durch die Geschichte des Planeten gefressen haben.

Wenn es dir nicht gefällt, ist das in Ordnung. Nur sei doch so fair und betrachte deine persönliche Meinung mit so viel Abstand, dass du nicht direkt Blizzard mangelnde Bemühungen unterstellst. Denn faul sind sie defintiv nicht. Ich bin immer wieder erschrocken, wie sehr es Leuten schwer fällt mal über ihren eigenen, persönlichen Horizont hinaus zu gehen. Das soll jetzt keine Beleidigung sein, aber ich denke du verstehst was ich meine.

Liebe Grüße.

 
5
Batavia - Mitglied
Garrosh war nicht korrumpiert, er nutzte lediglich die Macht zu seinen Gunsten. 6 setzen.
1
Muhkuh - Mitglied
 kreativ wie ein Avengers Film.

Dann müssten sie, Geschäftsleute wie sie sind, das Thema genau so beibehalten, sind doch 4 der 10 "finanziell erfolgreichsten Filme aller Zeiten" "Avangers Filme". 
LikeADwarf - Mitglied
Ich glaube man muss sich letztlich vor Augen halten, dass die größen in einem MMORPG nie korrekt wiedergegeben werden.
Nehmen wir doch einmal Sturmwind. Ich glaube uns ist allen bewusst, dass Sturmwind eigentlich viel gewaltiger ist, aber dank Limitierungen im Spiel und für die Übersicht alles etwas verkleinert wird. Hingegen wichtige Charaktere oder Gegenspieler (meist die Humanen) werden größer dargestellt als der normale Spieler Avatar. Das liegt nicht daran das Jaina ein fucking Riese ist, sondern sie zwischen den normalen Figuren hervorstechen soll. Das kann man finden wie man will.
Es ist immer ein Abwiegen zwischen "großer und kleiner Darstellung".

Ich finde es in Ordnung und kann damit Leben.
9
Trullashippie - Mitglied
Dem stimme ich zu :) Wobei ich allerdings denke das Sturmwind in der heutigen Zeit grösser dargestellt werden würde. Suramar Stadt oder Boralus beispielsweise wirken deutlich eindrucksvoller als Metropolen. So ein Sturmwind hätt ich schon ganz gern ;)
VeriteGolem - Mitglied
@Trullashippie: Eventuell. Silbermond hat aber gezeigt das die Spieler keinen Wert auf große Städte legen. Der normale Retailcasual macht in SW genau 3 Sachen: Transmoggen, vor dem AH im Handelsviertel posen und rumnerven mit gigantischen Mounts wo man dann auf jedem Briefkasten oder NPC AFK geht, einfach weil man ein Arschloch ist und mit dem Riesenmount in den Magierturm krachen zu den Portalen.

Ich liebe die Städte, insbesondere Ironforge. Aber die meisten brauchen eine Überarbeitung damit sie ähnlich lebendig wirken wie Boralus. SW haben sie ja mal angepasst, aber in den anderen Städten ist weiter NPC rumstehing angesagt. Ein RPG hat Tagesabläufe von NPCs. Das wäre wichtiger als Riesenstädte. Auch das Problem von Silbermond. Riesig, unübersichtlich und vorallem leer und tot was die NPCs angeht. Man hat nicht das Gefühl in der Hochburg der Gelfen zu sein
1
Lysander - Mitglied
Sturmwind wurde überarbeitet? Redest du von der Überarbeitung in Cata?
CoDiiLus2 - Mitglied
@VeriteGolem
Also in Sturmwind laufen schon immer mal NPCs rum. Einen Tagesablauf haben die dabei nicht.
Es laufen nur seit den Verbündeten Völkern teilweise mehr Leute rum.
Aber warum sollte man auch die alten Städte weiter anpassen, wenn dort eh wenig los ist.

Eisenschmiede ist eine tolle Stadt, aber es passiert dort wenig, es gibt wenig Portale oder große Wege woanders hin.

Das gleiche gilt auf Hordenseite. Orgrimmar passiert recht viel, auch da waren zu Vanilla schon NPCs unterwegs, aber mit der Überarbeitung in Cata und jetzt durch die Verbündeten Völker ist noch mehr los.

Donnerfels ergeht es da wie Eisenschmiede. Es ist nur wenig besucht im Verhältnis zu Orgrimmar und es geht recht wenig Wege wo anders hin in die Welt bzw. keine Portale.

Silbermond brauchen wir garnicht groß erwähnen, da es auch recht leer ist. Aber ich glaub am schlimmsten hat es vermutlich da eher die Exodar getroffen.
Es gibt schier keinen Grund dort zu sein, außer man hat sich einen Dreanei erstellt und muss da durch.

 
Razurajin - Mitglied
Man sieht ja auch nur den Kopf. Was ich so verstanden hab ist er um vieles gewaltiger und der Kopf ist, kann man sagen, nur die Spitze des Eisbergs. 
CoDiiLus2 - Mitglied
Ja ist nur das Köpfchen.
Seine Ausmaße sind schon weit höher. Sie die Map oben im Artikel
BigOce - Mitglied
ich bin von der Größe etwas enttäuscht...klar es ist riesig und es ist nur der Kopf, aber wenn ich mir mal das Warbringer-Cinematic von Azshara ins Gedächtnis rufe, wo man diese winzig kleine Silutette von Azshara vor dem gewaltigen riesigen Auge sieht...wirkt der Kopf winzig. Selbst im Tiegel der Stürme war das eine Auge größer als der Kopf....ich hätte wirklich auch beim "nur" Kopf mit deutlich gigantischeren Ausmaßen gerechnet...
4
Ogratosh - Mitglied
Naja aber schau doch mal auf dem ersten Bild der Vergleich mit einem Menschen, da würde die Größe vom Auge dann schon hinkommen eventuell. Ich meine irgendwo muss es ja auch eine Grenze geben, wie will man so einen boss fight sonst machen. Am Ende steht man vor einer Wand aus Körper und sieht eigentlich gar nicht gegen was man kämpft ^^
Nerdi - Mitglied
An sich kann ich das verstehen, aber wie willst du es sonst für Spieler zum kampf "zugänglich" machen?

Man kann ja komplett Kalimdor mit ihm ausbreiten, dann musst du Worldquests machen, stundenlang hin und her auf ihm reisen etc.

Ich glaube die größe ist ein Kompromis aus >>so groß es geht<< und >>nicht zu groß<<