14. Januar 2020 - 15:30 Uhr

Patch 8.3 Interview mit Ion Hazzikostas von Millenium.us

Weiter geht es mit dem nächsten Interview zu den Inhalten von Patch 8.3 und es gibt sogar einen kleinen Blick in die Zukunft. Dieses Mal hat der Game Director Ion Hazzikostas selbst Fragen beantwortet, die von Mitarbeiter der amerikanischen Webseite Millenium.us gestellt wurden. Dabei ging es unter anderem darum, wieso die Azerit-Essenzen nicht accountweit werden, ob das Verderbnis-System nicht wieder zu viele Zufallsfaktoren mit sich bringt oder auch N'Zoth selbst und wieso ein entfesselter alter Gott nicht gleich die ganze Welt ins Chaos stürzt. Folgend eine Zusammenfassung sowie Übersetzung der wichtigsten Details.


Die interessantesten Infos aus den Interviews

  • Die Art und Weise wie N'Zoth seine Macht manifestiert unterscheidet sich stark von Sargeras. Er hat nicht vor einfach ein Schwert in den Planeten zu stoßen und die Welt zu zerstören. Stattdessen versucht N'Zoth in die Köpfe aller Lebewesen auf dem Planeten zu dringen und ihnen seinen Willen aufzuzwängen, um Azeroth in ein größeres und bessere Ny'alotha zu verwandeln. Es ist also eher einer ein stiller Angriff und kein lautes Donnerwetter.
     
  • Die accountweite Freischaltung von Weltquests, Inselexpeditionen oder auch die Belagerung vom Boralus ist vorhanden, da die Spieler nicht gezwungen werden sollen, immer wieder den selben Vorgang zur Freischaltung der Inhalte durchzuführen. Essenzen sind jedoch wie mächtige Schmuckstücke und die Entwickler wollen nicht, dass man sozusagen Ausrüstung accountweit freischaltet. Ihnen ist aber klar, dass das Azerit-Essenz-System ein paar negative Auswirkungen für Twinks hat und das wird in Zukunft bei der Entwicklung ähnlicher Systeme berücksichtigt. 
     
  • Verderbte Gegenstände sind ein Experiment und spezifisch für Patch 8.3 ausgelegt. Die Entwickler wollten Warforging und Titanforging für eine Weile loswerden, da das System laut Feedback der Spieler das Itemlevel von Gegenständen zu stark beeinflusst. Das Verderbnis-System wird jedoch nicht mit in die Erweiterung Shadowlands genommen.
     
  • Ion glaubt nicht, dass das Verderbnis-System mehr Zufallsfaktoren ins Spiel bringt als die kriegs- und titangeschmiedeten Upgrades. Denn es gibt eine Grenze, wie viele verderbten Items man tragen kann (sollte), anders als beim anderen System, wo jedes Item per Zufall besser sein konnte und demnach angelegt wurde.
     
  • Die Obelisken vom neuen Affix Erweckt haben zufällige Positionen, die sich von Dungeonbesuch zu Dungeonbesuch ändern können.
     
  • Die Geschichte des Smaragdgrünen Traums und des Smaragdgrünen Alptraums wird in Shadowlands fortgesetzt. Nämlich im Gebiet Ardenwald.
     
  • Ein Patch 8.3.5 ist derzeit nicht geplant.
     
  • Content, der mehr Geschick erfordert, erfordert auch weniger Zeitaufwand. Die Entwickler versuchen eine Vielzahl von verschiedenen Spielstilen und Spielinhalten von der Belohnung her so anzugleichen, dass der Zeitaufwand oder der benötigte Skill auch die passende Belohnung repräsentiert. 

Schreibe einen Kommentar

Du darfst keine Kommentare schreiben
Nur Mitglieder auf Vanion.eu können Kommentare schreiben und beantworten, sowie Votes abgeben. Logge dich also ein oder erstelle dir jetzt einen Account. Hat schließlich keine Nachteile.
Yggdrasil - Mitglied
@Takanuva... Wenn es so schlimm ist, für dich, und ihr euch so amüsiert wie schlecht die Story ist, dann lösch doch das Spiel xD Ich spiele 13 Jahre und mag die Storys nach wie vor... Und nur weil nicht immer alles gleich einen Sinn ergibt, ist es nicht lächerlich oder an den Haaren herbei gezogen, du solltest das wissen, spielst ja auch nicht seit gestern...
1
Sekorhex - Mitglied

Die Geschichte des Smaragdgrünen Traums und des Smaragdgrünen Alptraums wird in Shadowlands fortgesetzt. Nämlich im Gebiet Ardenwald.

Ui das wird dann interessant, wenn man wieder Ysera evtl wieder sehen könnte.
4
Takanuva - Mitglied
Was soll daran interessant sein? Das ihnen die Story und die Gebiete ausgehen einfach ein Gebiet ausdenken das mit dem smaragdgrünen Traum zu tun hat dranhängen? Gerade am ardenwald und an maldraxxus inclusive Story um die mächte des lichkönigs riecht in meinen Augen nach Verzweiflung und den Wunsch noch ein paar Jahre mit an den Haaren herbeigezogenen Erweiterungen Geld zu scheffeln. Anstatt sie World of Warcraft in würde beenden und sich an wow 2.0 heran trauen.


 
Kyriae - Mitglied
@Takanuva - Abgesehen davon, dass dich niemand zwingt das zu spielen, ist die Geschichte um den Smaragdgrünen Traum und seinem Pendant nocht lange nicht auserzählt. Und der Ardenwald ist quasi die "Totenversion" vom Traum oder wie auf der Blizzcon gesagt wurde: Der Ardenwald repräsentiert Herbst und Winter, während der Traum Frühling und Sommer repäsentiert. 
Wenn dir das alles zu langweilig ist, ich glaube Tetris hat grad eine neue Version rausgegeben.
5
Takanuva - Mitglied
Der smaragdgrünen traum ist eine blaupause von Azeroth bevor es sterbliche Leben gab... wieso bitte braucht man da ein totenreich? Zudem hake ich in der Tat nach 8.3 wow ab... 11 Jahre hab ich nun schon auf dem Buckel..  und ich kann nur sagen Blizzard verrennt sich storytechnisch nun noch mehr mit shadowlands... 

was wow 2.0 ist? Nunja aus meinem Gedankengang wäre das ein anderer planet ohne alianz und Horde usw das dennoch im selben Universum spielt.
Takanuva - Mitglied
Ach und das mit dem Herbst und Winter was Blizzard da rausgehauem hat war fast so schwachsinnig wie die Aussage weshalb man nie was in der Chronik von den Schattenlanden gelesen hat.... weil die Chronik aus der Sicht der titanen geschrieben wurde... Ich meine OMG! Meine Kollegen haben uns schlapp gelacht. Wie soll man wow geschichtlich noch ernst nehmen nach so etwas ? Mich persönlich trifft das sehr da ich viele Jahre lange wow ausschließlich wegen der umfangreichen und fesselnden Story gespielt habe.
Muhkuh - Mitglied

Wie soll man wow geschichtlich noch ernst nehmen nach so etwas ? 


Naja, du nimmst dich ja scheinbar selbst auch ernst, dabei stell ich mir das eigentlich noch wesentlich schwieriger vor.
7