12. Oktober 2018 - 08:51 Uhr

Raids sind für ein episches Spielerlebnis da, nicht für den Progress!

Die Schlachtzugsinstanzen spielen seit Beginn von World of Warcraft eine große Rolle. Schon im Geschmolzenen Kern und dem Pechschingenhort ging es den Gilden darum, wer als erstes die einzelnen Bosse und schlussendlich auch den Endboss besiegen konnte. Spannende Progress-Rennen begeistern seit jeher die Community. Und es hat sich über die Jahre hinweg eine ganze Fanbase rund um die großen Top-Gilden wie Method, Limit oder Exorsus gebildet.

Doch der Progress ist für Blizzard etwas, was die Community erschaffen hat, nicht sie selbst und auch ihr Fokus liegt nicht darauf. So gab Game Designer Ion Hazzikostas nämlich in dem am 11. Oktober 2018 abgehaltenen Q&A bekannt, dass Raids nicht für die Progress-Rennen entwickelt werden. Sie seien dazu da, um eine Geschichte zu erzählen und ein episches Erlebnis für die Spieler darzustellen. Genau dieses Denken könnte für die Progress-Raider zu einem Problem werden, wenn es um den neuen Schlachtzug „Battle of Dazar'alor“ geht.

So sollen einige Bosse nun nämlich doch mechanische Differenzen aufweisen. Demnach könnte zum Beispiel Grong der Zurückgekehrte für die Allianz etwas anders funktionieren, als König Grong für die Horde. Was die Reihenfolge angeht, so könnten die Entwickler sich doch dafür entscheiden, dass diese für beide Fraktionen gleich ist. Laut Hazzikostas soll die Community unter sich ausmachen, welcher welterste Sieg Bedeutung haben wird. Er betontet, dass es zwar immer spannend sei, die besten Raider beim Spielen zuzuschauen, aber es eben nicht der Sinn der Gestaltung von Raids sei, dies zu gewährleisten.

Die Entwickler wollen eine coole Idee nicht verwerfen, nur weil es zu einer Kontroverse innerhalb des World-First-Rennens kommen könnte. Wir finden diese Aussagen etwas seltsam, da Blizzard selber vor ein paar Jahren den Progress in den Raids als „kompetitiven PvE-Inhalt“ angesehen hat. Schließlich wurden auch schon mal auf der BlizzCon Schlachtzugsinstanzen von Innen gezeigt und nicht nur die PvP-Arenen oder mythisch-plus Dungeons. Zudem werden seit Battle for Azeroth offizielle Ranglisten auf der Homepage angezeigt.

Des Weiteren wissen wir nicht, in wieweit sich dies auf das Ungleichgewicht der Horde und Allianz auswirken wird. Schließlich sind nun schon zahlreiche Gilden auf die Seite der Horde gewechselt. Sollte es starke Abweichungen zwischen den beiden Fraktionen geben, könnten immer weiter Allianz-Gilden zur Horde wechseln, um mithalten zu können. Was haltet ihr davon?

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Qidan - Mitglied
Gewinnmaximierung. Den Progress hat in Zukunft nicht die Gilde gewonnen, die alle Bosse down hat, sondern alle Bosse auf Alli- UND Hordeseite :D

Ich finde die Entscheidung auch mehr als unnötig. Wieso muss man den Bossen unterschiedliche Fähigkeiten geben? Das verschwendet nur Resourcen in der Entwicklung, von der der 0815-Spieler gar nichts hat, weil dieser eh nur mit einem Char auf Alli- oder Hordeseite raidet. Das eingesparrte Personal währe an anderer Stelle im Content sinnvoller untergebracht gewesen. 
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AngelAki - Mitglied
Ihr macht euch viel zu sehr einen Kopf um sowas ^^ Wir spielersind die, die bestimmen wie sie den Content spielen.
Blizzard kann ihn uns nur stellen und ob Blizzard nun darauf aus war oder nicht, war das Streaming Event von Method riesig.

Des weiteren, wen interessiert es ob die Allianz was anders hat als die Horde?
1. Gilde die Allianz ist, ist Platz 9 - Wenn man nun noch die CN-Gilden abzieht ist die 1. Allianzgilde Honestly auf "dann" Platz 14


Es ist ein Fakt das derzeit keine Allianz Gilde die Zeit in den Progress investiert wie die Gilden: Method, Limit etc.
Ich sage nur Method Active-Time (Twink-Runs - Progress + Grind):

19. September  16 Stunden
18. September: 14 Stunden
17. September: 17 Stunden
16. September: 16 Stunden
15. September: 15 Stunden
14. September: 14 Stunden
13. September: 15 Stunden
12. September: 14 Stunden
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Alorya - Mitglied
Das dürfte nicht der einzige grund sein.
Fakt ist, das die rassenboni bzw die volksfähigkeiten von trollen und orcs die 2 besten sind die es gibt, diese gibt es aber nur bei der horde, die allianz ist in sachen volksfähigkeiten nicht so gut aufgestellt, nur aufs raiden bezogen.
es mag sich nur um jeweils einen dmg-cd handeln, aber der kann unterm strich ausschlaggebend sein ob ein boss liegt oder nicht
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Sevo - Mitglied
Jeder mit genügend Gold, kann ich doch Progress kaufen, besitzt hinterher gutes Equip, hat die Archievmentens , und kann seinen Char nicht spielen, die Semi Progress Gilden sollte man alle
aus dem Verkehr ziehen, sie nehmen einen den Spielspaß. 
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Teron - Mitglied
Wenigstens gibt Blizzard nun zu, dass sie voll auf den Casualisierungszug aufgesprungen sind. Es muss kein Gegensatz zwischen Casuals und Progamern in WoW bestehen, es wäre möglich beide in WoW unterzubringen, aber mit dieser Äußerung und dem neuen Raid zeigt Blizzard nur mal wieder seine Verachtung für Leute, die sich Mühe geben im Spiel.
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kionus - Mitglied

dass sie voll auf den Casualisierungszug aufgesprungen sind.

der einzige Grund, dass WoW jemals so groß geworden ist, ist dass sie sich von Anfang an auf die Casuals konzentriert haben, also höre bitte mit diesem Casual mist auf.

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JohnQ - Mitglied
Sie seien dazu da, um eine Geschichte zu erzählen und ein episches Erlebnis für die Spieler darzustellen. 
 

Aha und welche ach so epische Geschichte spielt der Uldir Raid für die Allianz ? Ich glaub ich hatte nicht mal ne Quest dazu.....auf einmal müssen wir unbedingt den Blutgott töten...

Oder hab ich irgendeine spannende Questreihe der Allianz dazu verpasst?

Nicht falsch verstehen, ich mag die Geschichte der Allianz, aber mit dem Raid hatte sie meiner Meinung nach so gut wie nichts zu tun, maximal ein paar Hinweise darauf.
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Muhkuh - Mitglied
Storytechnisch war es schon immer so - siehe Chronicles Band 3 - dass Raids eigentlich nur von einer Fraktion erledigt werden, es spielmechanisch aber von beiden gespielt wird. Nur weil eine Story erzählt werden soll, heißt das ja nicht, dass Blau und Rot gleichermassen in dieser Story vorkommen müssen. Der kleine der beiden Raids in Patch 8.1 ist zB. storymässig eine Geschichte für die Allianz.
Es geht sich halt nicht immer bzw. eher selten aus, dass beide Seiten in der vom Raid erzählten Geschichte gleich vorkommen - das geht immer so wirklich nur dann, wenn ein großer Obermotz die Welt angreift und aufgehalten werden muss, beide also mehr oder weniger irgendwie zusammenarbeiten müssen. 
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JohnQ - Mitglied
@Muhkuh

ja das mag so sein, muss aber nicht so bleiben. Gerade wenn ich die Aussage tätige das ich eine epische Raidgeschichte erzählen möchte.
Ich hätte es gut gefunden wenn ich drüben auch, zumindest abgespeckt, eine Story rund um den Raid gehabt hätte, anstatt nur irgendwelche Elite Mops zu töten. Najo so ist dieser Raid halt, storytechnisch, bedeutungslos für mich. Zumindest solange bis ich mich aufraffen kann eine Horde Char zu spielen ;-)
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Nighthaven - Supporter
Es wäre ja problemlos möglich gewesen, in Boralus ne "Brotkrumen-Quests" zu Brann Bronzebart zu erstellen, der dann irgendwo in Nazmir rumsteht und sagt "Hey Leute, kommt mit, der Blutgott der Trolle muss erweckt werden" oder "Längst vergessenes Wissen, direkt vor unserer Nase" , während er auf Uldir zeigt. Dann macht man draußen 3, 4 Quests mit Bluttrolle umhauen und dann wird man in den Raid geschickt. Easy going.
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MonTyphon - Mitglied
Anscheinend vergisst ihr das selbst SoO schon mal kurz Unterschiede hatte nicht bei den Bossen aber beim Trash Horde hatte mehr und einfacherer grp dafür die allis wenig aber schwerer
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Sorigal - Mitglied
Hahahahahaaha ... also der Suchtfaktor Nummer eins - die bescheidene Itemspirale - dafür sind Raids nicht gemacht? Lustig!

 
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Muhkuh - Mitglied
Progress =/= Itemspirale. Progress ist der Wettlauf um den Kill.
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Sorigal - Mitglied
Viele Raider bilden sicht aber ein "Progress zu raiden" und machen sich riesigen Stress (siehe Dailies in MoP oder Artefaktmacht in Legion), obgleich sie definitiv nicht zu den (aller)besten gehören.

Sogar Classic-Gilden behaupten von sich, "Progress zu raiden", obgleich auf den illegalen Servern KT längst liegt.

Und würde irgendjemand anzweifeln, dass es gewisses Itemlevel nicht notwendig ist, um "Progress" zu schaffen? Wozu machen die richtigen "Pros" dann x-viele Split-Raids?
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oOArcticWolfOo - Mitglied
Ich sag ja Blizz weiß doch selber nicht mehr was sie sagen, durch sie wird das Spiel so komisch!
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MetaBowser - Mitglied

So gab Game Designer Ion Hazzikostas nämlich in dem am 11. Oktober 2018 abgehaltenen Q&A bekannt, dass Raids nicht für die Progress-Rennen entwickelt werden. Sie seien dazu da, um eine Geschichte zu erzählen und ein episches Erlebnis für die Spieler darzustellen.

Bämm... genau so ist es
/sign
Progresser stellen nur einen verschwindend geringen Teil der Spielerschaft dar. Die breite Mehrheit spielt das, weils Spaß macht und Epic sein soll
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Sorigal - Mitglied

weils (...) Epic sein soll

Stimmt, Itemgeilheit ist seit jeher einer der größten Faktoren, zu raiden und niemandem sonst ein Item zu gönnen :)
 

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DDRMaennchen - Mitglied
Wie so vieles in diesem Addon, wurde einiges falsch kommuniziert. Diese Aussage ist letztlich nur dazu da, um eine Stellung zu dem "neuartigen" Content zu beziehen.
Denn die Stimmen hierzu gab es ja schon von der Community. Ob die Designentscheidung richtig oder falsch ist liegt im Auge des Betrachters. 
Das ganze klingt aber doch nach einer Ausrede gegenüber den Progressgilden. 
Der Eindruck eines unfertigen, nicht ganz durchdachten Addons verhärtet sich immer mehr.
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rathura - Mitglied
Typische Blizzard aktion... Hier haben wir das Potenzial dass etwas zu E-Sports werden könnte? Zerstören wir sie mal... verstehe die Entscheidungen der Firma echt nicht mehr. Das Progressrennen war doch das erfolgreichste WoW Event bis jetzt, oder nicht?
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kaito - Mitglied
Vielleicht weil sie sich mit anderen Titeln die darauf ausgelegt sind in den E-Sport wollen?
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Blades - Mitglied
E-Sport der alle 5-6 Monate einmal dran ist? Da sind Dinge wie MDI vielversprechender.
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Gosuob - Mitglied
solange die raidgröße für mythic bei 20 bleibt wirds eh kein großer esport werden. dafür sind die kosten für ein minimum 20mann kader einfach viel zu hoch oder aber die spieler verdienen zu wenig. zwar verdienen die spieler auch durch streamen, aber da dürften die Einkommen sehr stark auseinander gehen. und preisgelder auf 20 aufteilen ist auch so eine sache. von dem was mein vorposter sagt, mal abgesehen.
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Vengeance - Mitglied
Blizzard hatte niemals die Intentionen Raiden als E-Sport zu machen nur weil eine Gilde es streamt und es seit Jahren so gemacht wird von ein paar Top Gilden heißt es noch lange nicht, dass Blizzard raids baut die für 1% der Spieler dann interessant sind 
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Kelturion - Mitglied
Ich wäre ja eher dafür, dass sie das Spiel wieder mehr zu einem Rollenspiel statt zu einem Sportspiel hin entwickeln.
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Kelturion - Mitglied
Interessante Aussage, die ich auch grundsätzlich begrüßen würde. Ich fände es sogar ganz spannend, wenn Blizzard hier noch experientierfreudiger würde und in einem Raid vielleicht mal für beide Fraktionen völlig unterschiedliche Bosse designen würde. Denkbar wäre ja sogar, dass es mal zwei komplett unterschiedliche Raids gäbe, je nach Fraktion. Also da ist definitiv noch Luft nach oben.

Allerdings finde ich die Aussage etwas unglaubwürdig, weil sie sich mit dem, was Blizzard bis dato gemacht hat, doch ziemlich beißt.
- Blizzard pusht diesen kompetitiven PvE-Aspekt doch selbst am laufenden Band. Wenn das nicht erwünscht ist, warum bietet man dann den Progress-Gilden so eine große Bühne? Warum führt man dann extra zusätzliche "World First"-Erfolge und derlei Dinge ein?
- Wenn "Story" hier im Mittelpunkt steht, warum hat man dann gerade erst aus Allianzperspektive den mit weitem Abstand am miserablesten in die Story integrierten Raid der WoW-Geschichte rausgehauen? Bei Uldir hat sich Blizzard noch nicht mal die Mühe gemacht auch nur eine einzige popelige Quest zu implementieren, welche zumindest noch versucht Uldir irgendwie sinnvoll zu integrieren. Das wurde einfach lieblos ins Spiel geklatscht.
 
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Blades - Mitglied
Zunächst einmal halte ich den Ansatz für korrekt. Content sollte designt werden um dem Spiel zu dienen und nicht eien gute Idee dem "World first" Rennen opfern.
Dabei können sie ja etwas darauf achten das die Unterscheide bei den (Aus Progress Sicht ;-)) "Trash Bossen" liegen. Im World First Rennen liegen die ersten 5-7 Bosse miest eh nach maximal 2 Tagen. Ob da dann ein Boss ev. 10% schwerer ist oder nicht fällt vermutlich bei diesen (!) kaum ins Gewicht. Sofern dei Reihenfolge erhalten bleibt (Horde Flashback in der Mitte) wären ja die letzten 3 Bosse identisch, das wären dann diejenigen bei denen die Allianz wieder vertrieben wird und die Allianz das "nacherlebt". Daher wäre das Ende vom Schwierigkeitsgrad her für beide Seiten eh wieder gleich und das sind ja die schwersten Encounter.

Ein echter "Lore Fail" wäre es dann nur wenn die Allianz das World First Rennen gewinnt.... dann hätten wir einen Allianz Flashback auf ein gar nicht existierendes Ereignis auf Hordeseite ;-)
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Sadeas - Mitglied
"Oh, es hat sich gezeigt, dass der Liveprogress ein Riesenerfolg bei der Community war. Was machen wir Chef?"
"Lass ihn uns als unwichtig erklären."

- Ich wäre gerne mal bei so einem Meeting bei Blizzard dabei :D
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Valred - Mitglied
Solang das Tuning in Battle of Dazar'alor passt sollte es kein Problem sein, dann hat der gewonnen der zuerst alle Bosse down hat, gibt dann halt nicht den einen Endboss um den sich alles dreht. Problematisch wird es eigl. nur, wenn einer der Bosse der Unterschiedlich ist für eine der Fraktionen, ein Blocker ist und dadurch das Race verzerrt. Wobei es am Ende sowieso keinen Unterschied macht weil in den Top 5 eh keine Ally Gilde vorhanden sein wird. ;)
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Logira - Mitglied
Wobei es am Ende sowieso keinen Unterschied macht weil in den Top 5 eh keine Ally Gilde vorhanden sein wird. ;)
*ironie on* und wenn doch hats Blizzard im Design verkackt, ja klar. :D *ironie off*

leider wirst du aber wohl recht behalten. :(

 
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Muhkuh - Mitglied
Story > Progress heißt ja jetzt nicht, dass Progress völlig negiert wird und absolut egal ist, bloß dass sich dieser ab und an der Story - es ist halt immer noch ein RPG, auch wenn das manche Retrofanatiker das bestreiten und sich mehr zurück zu RPG wünschen - beugen muss, wenn diese es erfordert.
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