30. September 2019 - 19:25 Uhr

Saurfangs Mak’gora - Die Geschichte von Varok

Battle for Azeroth ist die erste World of Warcraft Erweiterung für die gleich mehrere der hochqualitativen Cinematic-Videos erstellt wurden. Bisher gab es immer nur das eine Cinematic für ein Addon, das abgespielt wird, wenn das erste Mal das Spiel gestartet wird. Doch dieses Mal ist alles anders. Bereits auf der BlizzCon 2017, als Battle for Azeroth vorgestellt wurde, präsentierte uns Blizzard unüblicherweise das (erste) Cinematic der Erweiterung: die Schlacht von Lordaeron. Doch das sollte erst der Anfang sein.

Im Verlauf der letzten 13 Monate wurden sage und schreibe fünf Cinematic-Videos veröffentlicht und in allen tauchte vor allem ein Charakter auf: Varok Saurfang! Seine Geschichte wurde in den Videos erzählt. Nicht nur die aktuelle, sondern auch die vergangene. Kein Wunder, schließlich ist Varok der Anführer der Rebellion gegen Sylvanas und zusammen mit Anduin gelang es ihm die Horde wieder auf den richtigen Pfad zu leiten. Hoffen wir zumindest mal, denn sonst wäre sein großes Opfer völlig umsonst gewesen.

Zu Ehren von Saurfang hat Blizzard nun ein neues Video auf dem offiziellen YouTube-Kanal veröffentlicht. In knapp 24 Minuten könnt ihr euch noch einmal alle Cinematics anschauen, die die Geschichte rund um Varok genauer beleuchten - von Anfang bis Ende! Neue Szenen gibt es dabei leider nicht. Mal sehen ob wir in Zukunft noch ein weiteres Cinematic für Battle for Azeroth bekommen oder ob die Schlacht von den Toren Orgrimmars das letzte in der Saurfang-Serie war.
 

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Kyriae - Mitglied
Hätte Sylvanas Teldrassil nicht abgefackelt wäre er an ihrer Seite geblieben und das hätte sie eigentlich wissen müssen. 
Denn in "Warcrimes" sagt er ja auch etwas zu dem Thema Völkermord an den Draenei.
"Als ich wieder klar denken konnte, erkannte ich, dass unser Tun unehrenhaft war. Aber ich bereue nichts, denn es nützt keinem etwas. Es würde die Vergangenheit nicht ungeschehen machen. Das einzige was ich machen kann, ist dafür sorgen, dass die Horde nie wieder so etwas macht." 
Und dann kam Teldrassil und die Horde tat wieder so etwas und er konnte es nicht verhindern.
Das ihm das gegen den Strich ging, vor allem weil er ja sowieso "Albträume" von den Schreien der Draenei Kinder hatte, war klar und somit auch sein Weg.

Für mich einer der intensivsten Nebencharaktäre überhaupt in World of Warcraft. Und auch wenn er in den letzten Addons nicht viel Screentime hatte, er war irgendwie immer präsent, auch in der Allianz. 
kionus - Mitglied
Naja man kann es Saurfang auch nicht recht machen. 
Rettet sie Hordenleben indem sie ihre Truppen nicht in ein gebiet schickt das für jegliche art von Armee ungeeignet ist, in dem der Feind sich blind auskennt und an das der Feind perfekt angepasst ist (beachte: keine der Horderassen ist an den kampf in waldgebieten angepasst, einzig die Waldläufer der Blutelfen und das sind viel zu wenige), und schaft es trotzdem einen totalen sieg mit niedrigen verlusten zu sichern ist Saurfang beleidigt. 
Opfert sie Hordensoldaten um einen Strategischen vorteil zu erringen und den Sieg zu sichern, (ignorieren wir einfach mal den ganzen Jaina ex Machina Bullshit) ist Saurfang auch beleidigt. 
Muhkuh - Mitglied
Anmerkung: Den - erfolgreichen - Angriff auf die Dunkelküste hat Saurfang strategisch so geplant wie er durchgeführt wurde, dann aber verweigert, Malfurion zu töten, wie eigentlich "Teil des Plans" war, um die Gegenwehr zu brechen. Wie wir heute wissen, hätte das aber eh keine Auswirkung gehabt, Teldrassil hätte trotzdem gebrannt, war doch "möglichst viele Tote" ihr eigentliches Ziel.
Kyriae - Mitglied
Naja, wenn man sich als Hordler die Zeit nimmt und sich mit Sylvanas ganz am Anfang unterhält, dann verspricht sie sich einmal und sagt schon da, dass die Vernichtung Teldrassils ihr Ziel ist, sie verbessert sich aber recht schnell und macht Malfurion draus. 

@kionus - Du scheinst nicht verstanden zu haben, warum Saurfang angepisst war.
Es ging darum, dass Saurfang die Horde NIEMALS nach dem Völkermord an den Draenei wieder Unschuldige abschlachten lassen will. Und das wusste auch Sylvanas, denn sie war dabei als er es erzählt hat beim Kriegsverbrechentribunal gegen Garrosh. 
Zivilisten, vor allem Kinder, abzuschlachten ist ein Verbrechen, dass Saurfang nicht wiederholen wollte, um keinen Preis.
Und das ist übrigens auch kein Sieg, das ist ein Kriegsverbrechen. Punkt. Wer das anders sieht, sollte sich mal überlegen was für politische Ansichten er vertritt (und nein, da kann man kein Spiel/Buch/Film mit dem RL trennen).

Und auch die Seuche, die sie einsetzt ist ein Kriegsverbrechen. Die "Auferstehung" der Toten ist wider dem Glauben aller Völker (sogar den Verlassenen, da sie nur die freiwillige Wiederbelebung akzeptieren)

Wie man die Verbrechen von Sylvanas gut reden kann, kann ich nicht nachvollziehen. Das hat auch nichts mit guter Kriegsführung zu tun. Abgesehen davon, ist die untote Kuh auch noch feige wie sonst. was. Wenn sie so stark ist, wie sie und ihre Sklaven immer behaupten, warum hat sie Anduin nicht schon getötet? Da hatte sie schon mehrmals die Gelegenheit zu. Aber nein, sie hat sich immer wieder verpisst. Warum? Gehört das auch zu ihrem "glorreichen" Plan?
kionus - Mitglied
ich verstehe warum Saurfang gegen ihre methoden war, aber für mich verdeutlicht das nur warum ich seinen character nicht mag. Er wird von seiner vergangenheit verfolgt und seine Posttraumatische Belastungsstörung raubt ihm seine eignung für einen richtigen Krieg. 
Anders als z.B. Krom'gar in Stonetallon greift Sylvanas nie gezielt Zivilisten an. Teldrasil ist nicht nur eine Stadt sondern auch einer der größten (wenn nicht der größte) Millitärstützpunkte der Allianz in Kalimdor gewesen. Und den hat sie ausgeschaltet. Auch wenn es grausam und brutal war, war es neutral betrachtet ein guter Schachzug weil sie dadurch ihre eigenen Truppen massiv geschont hat. Weil du ja den vergleich zum RL wolltest hier mal ein vergleich: es wird bis heute disskutiert ob die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki als Kriegsverbrechen anzusehen ist. Teldrasil wäre ähnlich einzustufen. (übrigends hatten weder Hiroshima noch Nagasaki als Militärstützpunkt so einen großen wert wie Teldrasil)

Und die Seuche vor Lordaeron? Wäre vermutlich ein Kriegsverbrechen WENN es eine Neutrale Fraktion wie die UN gäbe die die Macht und die Befugnis hätte den Einsatz bestimmter Waffen als Kriegsverbrechen einzustufen. Gibt es aber nicht!

Sylvanas ist ne Bitch, das will ich garnicht bestreiten, ich sehe einfach ihre Taktiken in der Kriegsführung etwas differenzierter. 

Und bitte, bitte bitte komm jetzt nicht mit Brendam. Was dort passiert ist war grausam und schreklich und scheiße und noch ganz viele andere adjektive, aber genau das Passiert im Krieg, so war es schon immer und so wird es auch immer sein solange Soldaden aus Fleisch und Blut einen Krieg führen in dem sich Armeen über weite landstriche bewegen (was dank militärischem fortschritts nicht mehr lange sein wird). Dörfer die auf dem Weg der Armee liegen werden überfallen, männer getötet frauen und mädchen vergewaltigt, leichen verstümmelt und als warnung zurückgelassen. Im mittelalter war das besonders schlimm. Wenn uns geschichte eins gelehrt hat, dann das menschen grausam sind und, dass der Krieg all diese Grausamkeit ans licht führt.

 
nyso - Mitglied
Wirklich schöner Zusammenschnitt, nur schade das Blizzard die Videos nicht in 4k/UHD anbietet.
Azurios - Mitglied
und so verlässt uns einer der ältesten Figurenen des Warcraft universums   ich frage mich wie es wohl weitergeht mit Horde und Allianz nachdem sich Sylvanas gegen alles Leben ausgesprochen hat   die frage ist nur was der grund dafür ist und woher sie ihre Macht hat die mir nach langem überlegen noch immer nichts anderem in Wow gleicht
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Jasteni - Mitglied
Ich glaube Sie nimmt sich alle Macht/Kräfte die Sie bekommen kann. Natur, Licht, Schatten (Leere), Elemente etc. Sie beschränkt sich nicht und gebündelt macht Sie das extrem Mächtig.
kionus - Mitglied

einer der ältesten Figurenen des Warcraft universums

wenn man bedenkt, dass Saurfang erst in Classic eingefürt wurde, ist das bei weitem nicht war. 
Vorallem auf allianzseite sind noch fast alle charactere die man in WC2 kennengelernt hat am leben, Turalyon und seine gang sind also erstmal 9 jahre älter und ich weiß nicht ob Kadghar schon in WC1 einmal erwähnung gefunden hat, dann wäre er nämlich nochmal ein jahr älter.

Nymeria - Mitglied
Ich spiele WoW nach wie vor in erster Linie der Geschichte wegen - und in dieser Beziehung finde ich BfA einfach großartig.
Habe mir angewöhnt, Spielinhalte die mir nicht gefallen, auszulassen. Hab auch so immer noch mehr als genug zu tun. Treffe immer wieder auf nette, hilfsbereite Leute die Buffs verteilen oder kurz mal aushelfen, ja, ich rede von Retail und nicht von Classic! Bin auch sehr gespannt, wie es weitergeht ... Blizzcon ist ja nicht mehr lange hin.
Für Azeroth!
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LikeADwarf - Mitglied
Auch wenn ich Saurfangs Weg nicht folgen konnte, so habe ich ihn als Charakter immer geliebt.
BfA ist für mich (vorsichtig, persönliche Meinung) nachwievor ein grandioses Addon und diese Cinematics bestätigen mich in meinem persönlichen Empfinden noch einmal.
Verdammt bin ich auf die Blizzcon gehyped :D
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Cocoon26 - Mitglied
Es ist auch echt ein tolles Addon da es einiges zu bieten hatte nicht so wie Draenor wo fast alles über so ein blöden Tisch gemacht werden musste.
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Kyriae - Mitglied
Nicht gehyped sein!
Meine Oma hat immer gesagt: Kind, freu dich nicht zu sehr auf etwas, denn dann wirst du zu 100% enttäuscht.
Nehm ich mir zu Herzen und so kann man nur positiv überrascht werden ;)
kaito - Mitglied
Wie man es nimmt, denn für ihn war es ja das was er sich erhoft hatte.
Winchester - Mitglied
Er sehnte sich schon ewig nach einen Kriegertod der ihm immer wieder verwehrt wurde. Es ist zwar nicht sehr ehrenvoll wie er starb aber für ihn war es das Opfer wert um weiteres sinnloses Blutvergiessen zu vermeiden. Er bekam endlich seinen Wunsch erfüllt.
Trullashippie - Mitglied
Hat mich mal wieder geflasht wie geschickt sie die Story zusammenfassend inszenieren. 1 Jahr BfA in knapp 23 Minuten Spielfilm, und die Weltquests waren dann halt die Werbepausen. Ich bin durchaus gewillt mein Ingamegold in das nächste Addon zu investieren^^

Für mich gerad einfach nur gutes Entertainment.
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Andi - Staff
Es ist echt bemerkenswert, wie viele Cinematics es gab. Leider finde ich persönlich Saurfang einfach sehr uninteressant. Ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihm aufbauen und demnach waren die Cinematics zwar immer super anzuschauen, haben mich meistens jedoch nicht gecatcht. Ich hoffe stark darauf, dass die Finanzen stimmen und im nächsten Addon erneut so viele hochqualitative Videos produziert werden können! Vielleicht mit etwas mehr Abwechslung. ;)
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Elorion - Mitglied
Saurfang war einer der letzten großen Helden in der Horde.
Damit war er perfekt für die Rolle die er in diesem Addon gespielt hat.

Das muss ich selbst als Alli zugeben.
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Jasteni - Mitglied
Kann ich super nachvollziehen. Nur Durotan konnte mich bisher mitreißen bei den Orks. Alle anderen hingen so sehr an der Ehre wie andere an Göttern. Und das ist neben Nachtelfen, Blutelfen, Trollen, Tauren und Gnomen wirklich ermüdend.
wowhunter - Mitglied
In dem Addon war er für mich auch nur "der Rebellenanführer".
Ansonsten kannte ich ihn früher nur von ICC, wo mir bei jedem Durchlauf mit meinen Paladinen die Szene sehr nahe ging, als er nach dem Kampf seinen Sohn nach Hause geholt hat. Sowohl auf Horde und noch mehr auf Allianzseite. "Muradin, lasst einen Trauernden Vater durch."
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