21. Juni 2020 - 10:17 Uhr

Shadowlands - Loreschnipsel: Licht, Leere, Schmied, Nachtkrieger & mehr!

Sehr viel über die Geschichte im Endgame von Shadowlands wissen wir bisher nicht. Alle Levelzonen in der Alpha sind nun freigeschaltet und einige Geheimnisse wurden bereits gelüftet. Doch noch viel mehr neue Fragen haben sich offenbart. Wir sind äußerst gespannt, wie es weitergehen wird und die Dataminer haben in den letzten Tagen einige interessante Hinweise gefunden. Außerdem gibt es auch noch ein paar Details zu möglichen Storyfäden, die wir während der Questphase im Jenseits herausgefunden haben und mit euch teilen wollen. Folgend eine Zusammenfassung mit allerlei Infos und natürlich Spoilern!


Wo ist Nathanos?

Genauso gut könnte man fragen, wo Sylvanas ist. Denn beide Charaktere haben wir bisher in Shadowlands nicht angetroffen. Doch das werden wir sicherlich noch. Spätestens wenn das Pre-Event oder das Intro der Erweiterung in der Testphase verfügbar ist. Zu Nathanos wurden nun auch die ersten Details gefunden. Im Roman Shadows Rising geht es unter anderem darum, dass Nathanos von Sylvanas beauftragt wird Bwonsamdi zu töten. Während des Pre-Events finden wir ihn offenbar in den östlichen Pestländern, wo einst sein Zuhause war, und bekämpfen ihn.

Zumindest geht dies aus einem Dialog hervor und zudem gibt es ein In-Game-Cinematic. Denn der Spelleffekt Nathanos Finale hat die beiden Zusätze "Play Movie 853" sowie "Apply Aura: Screen Effekt (922)". Ob wir Nathanos am Ende wirklich besiegen oder gar töten werden, das ist nicht bekannt. Aber sein wir mal ganz ehrlich: wäre das nicht etwas langweilig? Wenn wir Nathanos schon irgendwann töten sollen, dann doch als Raidboss!
Dialog von Nathanos
Gut, gut, gut. Wenn das nicht Azeroths mächtigste Champions sind.
Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt es geschafft, mich zu den unwahrscheinlichsten Orten zu verfolgen. Mein eigenes Zuhause.
Ich suche Vergeltung für all die schlechten, schlechten Dinge, die ich getan habe, nehme ich an. Wie schrecklich vorhersehbar.
Darauf habe ich lange gewartet. Machen wir weiter!
So enttäuschend! Ich habe mehr von euch Helden erwartet.
Allianz. Horde. Erbärmlich, ihr alle!
Hahaha! Ja! So ein köstlicher Hass.
Du nennst das Kämpfen? Ausgebildet von Amateuren, wie ich sehe.
Erfrischend, nicht wahr? Endlich einander gegenüberstehen.
Selbst dieser heruntergekommene Saurfang lieferte einen besseren Kampf als diesen.
Glaubst du ehrlich, du hast eine Chance gegen mich?
Meine Hunde werden aus deinem erbärmlichen Fleisch eine Mahlzeit machen.
Ich habe mit noch nie viel aus Gefühlen gemacht, aber das einnert mich an die die alten Zeiten.
Das alles wird langweilig! Gib mir eine echte Herausforderung.
Natürlich, meine Königin, wir werden Euch nicht enttäuschen.


Der erste Nachtkrieger

Wie geht es weiter mit Tyrande? Eine Frage, die sich viele Fans stellen. Seitdem sie zur Nachtkriegerin geworden ist wissen wir, dass ihr sehr wahrscheinlich ein unschönes Ende bevorsteht. Denn kein Nachtkrieger war jemals in der Lage diese Macht lange zu kontrollieren. Während der Kampagne der Nachtfae versuchen wir jedoch zusammen mit Shandris Mondfeder herauszufinden, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, um Tyrande zu retten. Zumindest geht dies aus einem neuen Dialog hervor, den die Dataminer gefunden haben. So reden wir mit Thiernax, dem ersten Nachtkrieger, und seinem Ehemann Kadarin. 

Die beiden stammen nicht von Azeroth, sondern von einem anderen Planeten. Nicht verwunderlich, denn schließlich kommen alle Seelen aus dem gesamten Kosmos in die Schattenlande. Verwunderlich ist allerdings zum einen, dass auf einem anderen Planeten ebenfalls Elune angebetet wird und zum anderen offenbar auch männliche Geschöpfe zum Nachtkrieger werden können. Abgesehen davon ist es auch schön zu sehen, dass Blizzard ganz offensichtlich eine homosexuelle Beziehung im Spiel darstellt 

Thiernax und sein Mann wollen uns dabei helfen mehr über die dunklen Mächte von Elune herauszufinden. Es gibt ein Ritual, durch das Teile der Macht des Nachtkriegers auf andere Körper übertragen werden können, welches die beiden bereits einmal gemacht haben. Allerdings sind sie dadurch gestorben. Eventuell ist es möglich die Macht auf mehrere Gefäße auf einmal zu verteilen, um sie zu schwächen. Klingt doch nach einem Plan und wir werden sehen, ob sich dieser umsetzen lässt. 
​Dialog von Thiernax und Kadarin
​Thiernax: Dann ist ihr Schicksal besiegelt. Mein Beileid, aber du musst sie gehen lassen.
Thiernax: Für dich und für uns.
Kadarin: Bitte vergib meinem Mann, Thiernax wurde der Nachtkrieger, um unsere Welt zu retten, aber er hat am Ende einen hohen Preis bezahlt.
Kadarin: Thiernax kannte die Risiken, aber wir hatten keine Wahl.
Kadarin: Er hat die dunkle Macht von Elune angerufen und zusammen haben wir die Invasoren abgewehrt.
Kadarin: Obwohl wir unsere Welt gerettet hatten, begann die Macht des Nachtkriegers ihn zu zerstören.
Kadarin: Um ihn zu retten, haben wir versucht, seine Last zu verringern, indem wir Elunes Macht zwischen uns geteilt haben.
Kadarin: Aber unser Gambit ist gescheitert, wir haben beide unser Leben verloren und er hat sich seitdem selbst die Schuld gegeben.
Kadarin: Gehen wir in den inneren Garten.
Thiernax: Entschuldigt, Shandris, es fällt mir nicht leicht, vom Nachtkrieger zu sprechen.
Thiernax: Mehr Spriggins. Wir werden überfallen.
Thiernax: Ich habe noch nie gesehen, wie sie sich in diesen Zahlen versammelten.
Thiernax: Kadarin, nein, was hast du mit ihm gemacht?
Thiernax: Kadarin ... ich kann ihn nicht wieder verlieren.
Thiernax: Nichts ist passiert.
Thiernax: Diese Spriggins werden für das bezahlen, was sie getan haben.
Thiernax: Wenn ich nur härter gekämpft hätte ... Kadarin, vergib mir?
Thiernax: Das sollte genug Anima sein. Kehren wir mit aller Eile zurück.
Kadarin: Was ist passiert?
Thiernax: Kadarin, danke Elune. Es hat funktioniert.
Thiernax: Ich weiß nicht, ob das Schicksal des Nachtkriegers abgewendet werden kann, aber ich werde alles tun, um Euch zu helfen.
Thiernax: Ja, das sind wir.
Thiernax: Als Elunes dunkle Kraft in mir wütete, konnten Kadarin und ich etwas davon aus meinem Körper in seinen herausziehen
Thiernax: Vielleicht, aber das Ritual hat uns das Leben gekostet, wenn wir es erneut versuchen, müssen wir die Kraft auf mehrere Gefäße verteilen.


Anduin ist weg!

Was genau passiert während des Pre-Events und dem Intro der Erweiterung in Eiskrone? Einige erste Hinweise gibt es nun dank der Dataminer. So wurde ein Dialog von Meister Mathias Shaw gefunden, der uns mehr über Anduin, Turalyon, Bolvar und Genn Graumähne verrät. Es hört sich so an, als wäre Anduin verschwunden. Wohin, das wissen wir leider nicht. Doch Turalyon sitzt nun auf dem Thron in Sturmwind als Ersatzkönig. Wurde Anduin eventuell in den Schlund gezogen? Wurde er vielleicht von Sylvanas entführt? Oder ist er auf einer Mission? Ein weiterer interessanter Fakt ist der, dass Mathias mit Genn redet und der Meinung ist, dass er besser als Ersatzkönig geeignet wäre. 

Ebenfalls im Dialog wird erwähnt, dass die Ritter der Schwarzen Klingen nach der Schlacht in Eiskrone den Ex-Lichkönig und nun wieder Hochlord retten konnten. Sie haben ihn nach Archerus gebracht, wo er gerade regeneriert. Wir wissen bereits, dass Bolvar uns auf unserer Reise in die Schattenlande begleiten wird und quasi der neue Khadgar oder auch Magni wird. Eventuell gehört dieser Dialog zum Intro von Shadowlands und kurz danach machen wir uns auf in die Schattenlande.
Dialog von Mathias Shaw
​Champion! Ihr werdet in Sturmwind in einer Angelegenheit von großer Dringlichkeit ... und Diskretion gebraucht.
Komm sofort und komm alleine.
Die Schwarze Klinge hat den Lich - den Hochlord - aus der Schlacht in Eiskrone gerettet. Er erholt sich in Acherus.
König Graumähne, Ihr solltet nicht hier draußen herumstehen. Ihr seid ein zu verlockendes Ziel.
Trotzdem brauchen wir Euch im Thronsaal. Es gibt Staatsangelegenheiten, die bis zur Rückkehr des Königs überwacht werden müssen.
Ich bezweifle nicht die Fähigkeit des Hochexarchens, die Allianz zu verteidigen. Aber denkst Ihr nicht, ihr solltet als König auf dem Thron sitzen?
Ja, eure Majestät. Wenn jemand herausfinden kann, wie das alles zusammenpasst, dann ist es Bolvar.


Der Verbannte

Kommen wir nun zu unseren eigenen Lore-Infos und zuerst einmal geht es um den Kerkermeister. Während der Questkampagne erfahren wir, dass der Kerkermeister von den Oberhäuptern der vier Pakte als Verbannter bezeichnet wird. Dies lässt also stark vermuten, dass der Kerkermeister einst ein "normaler" Bewohner der Schattenlande war und erst später in Ketten gelegt wurde. Außerdem können im Schlund Lore-Gegenstände gefunden werden. Einer davon ist Worn Obleron Etching und durch diesen erfahren wir, dass der Schlund nicht immer der Schlund genannt wurde. Bedeutet das vielleicht auch, dass der Schlund nicht immer ein so grässlicher Ort war?


Die Leere und das Licht

Wer unsere Berichterstattung zu Shadowlands immer brav verfolgt hat, der wird wissen, dass in der Bastion eine Gedenkstätte für einen gefallenen Paragon erbaut wurde. Dieser opferte vor einer ewig langen Zeit sein Leben, um einen Angriff der Leere zu vereiteln. Der erste klare Hinweis darauf, dass auch die Leere Interessante am Jenseits hat. Außerdem wissen wir, dass im Dungeon Blutige Tiefen ein Naaru gefangen gehalten wird, wodurch auch das Licht eine Rolle in den Schattenlanden hat.

Nun geht es allerdings noch weiter. Denn in Maldraxxus untersuchen wir Grabsteine von einigen Maldraxxi, die ihr Leben im Kampf verloren haben. Zwei davon sind besonders interessant. Zum einen wird noch einmal die Leere erwähnt. Sogar explizit die Leerenfürsten, die die Schattenlande angegriffen haben. Zum anderen wird das Licht erwähnt ... welches ebenfalls die Schattenlande angegriffen hat. Mehr Details gibt es bislang nicht, doch die Tatsache, dass sowohl das Licht als auch die Leere das Jenseits angegriffen haben, dürfte sicherlich noch eine Rolle spielen.


Der Runenschmied

Der Runenschmied hat die Krone der Dominanz und das Runenschwert Frostgram erschaffen. So wurde es von Blizzard bereits während der BlizzCon 2019 bestätigt. Außerdem wissen wir, dass der Runenschmied ein Gefangener vom Kerkermeister ist. Er hilft uns dabei die legendären Gegenstände zu erschaffen. Aber wer ist der Runenschmied? Zwar ist dies nicht 100% belegbar, aber es könnte sehr gut sein, dass es sich um den Primus von Maldraxxus handelt. Der Anführer der Maldraxxi und das Oberhaupt vom Reich Maldraxxus. Doch er ist seit einiger Zeit verschwunden, wie wir während der Questkampagne in diesem Reich erfahren.

Wir finden außerdem eine Runenklinge, die vom Primus versteckt wurde und man erfährt, dass der Primus der beste Runenschmied der Maldraxxi war. Zählen wir nun also 1 und 1 zusammen, wäre es ziemlich logisch, dass der Primus der Runenschmied im Schlund ist. Hat der Kerkermeister ihn vielleicht eingekerkert, damit er den Helm des Lichkönigs, der von Sylvanas zerstört wurde, nicht wieder repariert? (Ein Dankeschön an Communitymitgied Samurin, der uns einen Hinweis auf diesen Zusammenhang gegeben hat.)

Natürlich muss man durch diese neuen Erkenntnisse auch noch einmal darüber nachdenken, wie eigentlich die Krone der Dominanz und Frostgram nach Azeroth kamen. Die Nathrezim haben sie aus den Schattenlanden geholt, das ist bestätigt. Sie haben sie aber nicht vom Kerkermeister, sondern vom Primus. Entweder bekommen (wieso?) oder geklaut (wie?). Es bleibt spannend ... 
 


Die Maschinerie des Todes

Die Maschinerie des Todes ist kaputt. Das ist der Grund, weshalb wir uns in die Schattenlande begeben. Die Anima fließt direkt in den Schlund und der Kerkermeister lockert dadurch seine Ketten. Falls er freikommt, würde er die uns bekannte Realität zerstören. Aber wieso ist die Maschinerie kaputt und seit wann? Fragen, die bisher nicht beantwortet werden konnten. Aber einige neue Hinweise gibt es nun.

Erst einmal was den Zeitpunkt betrifft. Während der Questkampagne im Ardenwald stoßen wir auf die Seelen von Ysera und wie uns die Nachtfae mitteilen, ist dies eine der letzten Seelen gewesen, die im Ardenwald angekommen ist, bevor die Maschinerie kaputt gegangen ist. Das bedeutet also, dass irgendein Ereignis zwischen dem Tod von Ysera und dem Beginn des Fraktionskriegs dazu geführt haben muss, dass die Anima der Schattenlande unkontrolliert in den Schlund fließt. 

Dann müssen wir noch einmal kurz über diese besagte Maschinerie sprechen. Die Seelenrichterin in Oribos sorgt eigentlich dafür, dass die Seelen in die für sie passenden Reiche geschickt werden. Doch die Seelenrichterin ist inaktiv und verweilt derzeit auf ihrem Thron in einer Art Betäubungszustand. Der Animafluss geht weiterhin durch Oribos durch. Das bedeutet also, dass die Seelenrichterin selbst die Maschinerie des Todes ist und das passt auch ganz gut, denn die Richterin sieht aus wie eine Maschine, die durch Anima angetrieben wird. 

Somit steht also fest, wenn wir die Seelenrichterin repariert bekommen, dann funktioniert der Tod auch wieder so, wie er funktionieren sollte. Nun stellt sich aber natürlich die Frage: wenn die Seelenrichterin eine Maschine ist, wer hat diese dann gebaut? Es ist wohl kein Zufall, dass Oribos selbst, die Seelenrichterin und auch die Bediensteten von ihr stark an die Architektur der Titanen erinnert... doch waren es die Titanen, die wir kennen?
 

Schreibe einen Kommentar

Du darfst keine Kommentare schreiben
Nur Mitglieder auf Vanion.eu können Kommentare schreiben und beantworten, sowie Votes abgeben. Logge dich also ein oder erstelle dir jetzt einen Account. Hat schließlich keine Nachteile.
MetaBowser - Mitglied
Wurde Anduin eventuell in den Schlund gezogen?
Das wolln wir doch hoffen. Jetzt noch die Tür zuschweißen und gut is... Der Burschi is echt ein gewaltiger Schaden für die Allianz... Turalyon macht sich sicher besser aufn Thron
2
Kyriae - Mitglied
Der Lichtfanatische Schwachkopf, der für seine Göttin Xe'ra sogar seine eigene Ehefrau verraten hat, die er angeblich ja so liebt. 
Natürlich ist er die bessere Wahl für die Allianz. Nicht.

Und wo ist Anduin ein "gewaltiger Schaden für die Allianz"? Bei solchen Sätzen merkt man, dass einige Leute, die Story entweder nicht kennen oder nicht verstanden haben. 
3
Adrianos - Mitglied
Und wo ist Anduin ein "gewaltiger Schaden für die Allianz"? Bei solchen Sätzen merkt man, dass einige Leute, die Story entweder nicht kennen oder nicht verstanden haben. 
Heruntergebrochen geht Anduins höheres Ziel (Frieden) sehr oft auf Kosten der restlichen Allianz, da er begangenes Unrecht der Horde (aus Sicht der Allianz) an diversen Stellen ungesühnt lässt. Damit meine ich keine Rache, sondern eher sowas wie Reparation, Gebiets(rück)abtritte, generelle Maßnahmen zum Schutz der Allianz und ihrer Bürger, etc.. Sowas fehlt aber komplett. Ich kenne keine Stelle, wo er aktiv Gerechtigkeit für seine Leute fordert oder sich um seine eigentliche Königspflicht (sein Volk beschützen) kümmert. Stattdessen wirkt es oft so, als interessiere sich Anduin gar nicht dafür (höchstens in mittelbarer Wirkung) und weist ihnen an, sie haben sich alles Gefallen zu lassen, während er versucht, diverse Hordeanführer mit ganz liebem Bitten zu überreden, doch nicht mehr ihre Wälder abzufackeln. :o)

Beim Epilog von BFA tritt das noch mal ganz stark hervor. Er drückt seine (wiederholte) Hoffnung aus, dass die Horde sich bessert. Das wars.
Winchester - Mitglied
Adrianos

Gewalt mit Gegengewalt zu kontern ist ja auch immer die beste Lösung. Sah man ja in Tirisfal..

Ein Rückeroberung kostet in den meisten Fällen nur noch mehr Tote.. Das Land ist sowieso hinüber.. Eine gesicherte Umsiedelung und zusätzlich Verhandlungen mit dem Agressor für eine gemeinsame Lösung womit beide Parteien miteinander agieren statt gegenseitig Land und Rechte abzusprechen erachte ich als die sinnvollere Lösung statt wie scheinbar von dir erwartet einen Rachefeldzug zu starten der in einen Genozid ausartet.

Der Hauptverantwortliche wurde gestellt, Anduin wäre auch mit allem was die Allianz noch hat in den wohl letzten Krieg gezogen wäre Saurfang nicht eingeschritten um das Blutvergiessen zu stoppen. Jetzt sind andere in der Führung und es ist wichtig Verhandlungen zu führen statt direkt dort weiterzumachen wie bisher.
 
1
Adrianos - Mitglied
Gewalt mit Gegengewalt zu kontern ist ja auch immer die beste Lösung. Sah man ja in Tirisfal..
Im Fall der Verteidigung - selbstverständlich. Was wäre denn die Alternative? Sich abschlachten lassen? Hinnehmen, der eigenen Rechte beraubt zu werden? :o) Eine sehr fragwürdige Message.
Weiß nicht, auf was du dich bei Tirisfal genau beziehst.
 statt wie scheinbar von dir erwartet einen Rachefeldzug zu starten der in einen Genozid ausartet.
Das habe ich nicht geschrieben. Das hast du irgendwie hineininterpretiert... entgegen des ausdrücklichen Wortlautes. ;)
 
Jetzt sind andere in der Führung und es ist wichtig Verhandlungen zu führen statt direkt dort weiterzumachen wie bisher.
Da keine Verhandlungen oder Vergleichbares geführt werden, wird es zwangsläufig so weitergehen, wie bisher. Deshalb ja auch der MoP-Reboot.
Anduin stellt ja keine Forderungen. Er hält die Augen zu und hofft, dass es schon gut gehen wird; die Konfliktgründe von pre-BFA sind immer noch da.
Winchester - Mitglied
Naja, da momentan keine direkten Feindbilder im Rat sitzen kann ich verstehen das er erstmal Hoffnung in sie setzt statt direkt Verhandlungen zu führen. Mit Thrall, Baine und dem Lordregenten versteht er sich ja einigermassen. Zudem ist der Vierte Krieg auch erst kürzlich beendet und Nzoths Angriff soeben erst überstanden.. Wie es weiter geht sehen wir erst ab Preevent.

Wann wäre denn Zeit gewesen für Verhandlungen? Er kam nach Sturmwind zurück und schon platzte Magni mit Furorion rein. Eventuell wird auch ein Teil im Buch erklärt wie es weiter geht und ob es Verhandlungen diesbezüglich gibt.
 
MetaBowser - Mitglied
Eine gesicherte Umsiedelung und zusätzlich Verhandlungen mit dem Agressor für eine gemeinsame Lösung
Die andere Backe hinhalten? Toll... Darum:
die Tür zuschweißen und gut is
Mit der Horde ist nur Frieden zu machen, indem man sie von der Karte radiert. Turalyon hat immerhin die Eier in der Hose, genau das zu machen, wenn ihm die Hordler zu sehr am Sack gehen
Kyriae - Mitglied
König Graumähne, Ihr solltet nicht hier draußen herumstehen. Ihr seid ein zu verlockendes Ziel.
Trotzdem brauchen wir Euch im Thronsaal. Es gibt Staatsangelegenheiten, die bis zur Rückkehr des Königs überwacht werden müssen.
Ich bezweifle nicht die Fähigkeit des Hochexarchens, die Allianz zu verteidigen. Aber denkst Ihr nicht, ihr solltet als König auf dem Thron sitzen?
Ja, eure Majestät. Wenn jemand herausfinden kann, wie das alles zusammenpasst, dann ist es Bolvar.


Gut, ich hab mir das noch mal durchgelesen, durchgekaut, analysiert und ... wie genau kommt man darauf, dass Turalyon auf dem Thron sitzt?

Wir schauen uns BfA einmal an. Anduin, Hochkönig der Allianz, sitzt in Sturmwind und regelt die Staatsangelegenheiten. Er ist selten mit an der Front.
Wer aber ist an der Front? Genn Graumähne, als Vertretung für Anduin Wrynn.
Wenn Anduin nicht in Sturmwind ist, sitzt Genn auch dort als Vertretung für ihn um die Staatsangelegenheiten zu regeln.

Nun ist Anduin weg. Scheinbar weiß keiner genau wo er abgeblieben ist.
Sprich, Genn MUSS in Sturmwind bleiben und wir wissen alle, das er lieber an der Front wäre. Vielleicht sogar lieber die Suche nach Anduin anführen würde.
Das Problem ist nur: Wenn Anduin weg ist und Genn weg ist, WER soll dann auf den Thron sitzen?
Genau aus dem Grund wollte Genn ja in "Before the Storm", dass Anduin heiratet, damit jemand die Staatsangelegenheiten regelt, wenn Anduin nicht in Sturmwind ist und Genn ebenfalls nicht (z.B. weil er tot ist, das ist ja sein Argument im Buch)

Anduin wird bzw hat zu diesem Zeitpunkt bereits Turalyon als Oberbefehlshaber der Allianzstreitkräfte eingesetzt, das heißt, er macht in Shadowlands den Job von Genn, den dieser in BfA gemacht hat: Er vertritt Anduin an der Front.

So verstehe ich jetzt diese "Dialolgfetzen":

Genn ist ein extrem unruhiger Charakter. Auch wenn er mit Anduin nicht immer einer Meinung ist, was vor allem bei Hordefragen der Fall ist, so ist er loyal. Ab gesehen davon, dass er in Anduin einen weiteren Sohn sieht. 
Die Allianz wird angegriffen und er, Genn Graumähne, der seit dem Tod von Varian die Allianzstreitkräfte - zusammen mit Jaina - anführt und an der Front Anduin vertritt, kann dort nicht hin, weil er in Sturmwind bleiben muss. Dazu die Sorge um Anduin.Die Sorge um die Allianz. 

Das er da unruhig ist, kann man ihm nicht verdenken.

Und ich denke genau hier versucht Shaw ihn zu beruhigen "Ich habe keinen Zweifel daran, dass der Hoch Exarch die Allianz verteidigen kann."  Als Oberbefehlshaber der Streitkräfte.
Aber er, Genn Graumähne, ist König und Vertretung für Anduin, der nicht da ist, er MUSS die Staatsangelegenheiten führen. Wenn nicht er, wer dann?
Er ist auch der Einzige, der den Adel in Schach halten kann, eben weil er König ist. Zwar ohne Königreich derzeit, aber er ist König. 

"Denkt ihr nicht, ihr solltet als König auf dem Thron sitzen?"

Ich denke, hier bezieht sich Shaw darauf, dass ein König dort sitzen sollte, damit das Volk ihn sieht. Weiß, da ist jemand. 

Daher denke ich, dass es hier nicht darum geht, dass Turalyon auf dem Thron sitzt, sondern, dass Genn einfach unruhig ist und was tun will und nicht nur "blöd rumsitzen".

Und Shaw möchte, dass er sich um die Staatsangelegenheiten kümmert, denn wenn ihm was passiert, jetzt wo keiner weiß wo Anduin ist, dann wird Chaos herschen.




 
3
Blades - Mitglied
Genn kann Anduin gar nicht als König vertreten. Er ist zwar Teil der Allianz mit eigenem Königtitel, aber mit dem Thron von Stormwind hat er nicht mehr zu tun als Magni oder Tyrande. Der König von Storwind muss aus Stormwind sein. Damit ist Genn draussen. Da Anduin keine Frau und keine Kinder hat bleibt eben nur der High Commander also der Anführere der Truppen. 
Der Fehler ist es Genn überhaupt als möglichen Vertreter anzusehen, er kann keiner sein.
Kyriae - Mitglied
@Blades - Erzähl dein Argument Blizzard, denn bei Blizzard vertritt Genn Graumähne Anduin in Sturmwind, wenn Anduin nicht da ist.

Der König von Sturmwind ist ja Anduin, ob er nun in Sturmwind ist oder nicht. Aber die Staatsgeschäfte kann Anduin in die Hände einer ihm vertrauten Person abgeben für die Zeit wo er nicht da ist. Diese Person muss NICHT aus Sturmwind stammen. Anduin kann es jedem geben, Genn, Velen, Moria und wenn er Bock drauf hat sogar Baine oder Thrall.

Im Übrigen darf auch nach deiner Logik auch Turalyon Anduin nicht als König vertreten, da auch Turalyon nicht aus Sturmwind kommt sondern aus Lordareon. 

Aber wie gesagt, beschwer dich bei Blizzard, denn Blizzard selber hat Genn als Vertretung für die Staatsgeschäfte in Sturmwind beschlossen, wenn Anduin nicht da ist. Nachzulesen in "Before the Storm".
Adrianos - Mitglied
Das Storywriting wird an dieser Stelle leider wieder sehr unglaubwürdig. :/
Talyus - Mitglied
eigentlich ist es sehr glaubwürdig an dieser stelle.

kyriae hat das schon gut erfasst
Adrianos - Mitglied
Es ist unglaubwürdig, weil es seitens dem Rest von Sturmwind (insbesondere House of Nobles) keine Akzeptanz für so eine Fremdherrschaft geben würde.

Kyriaes Punkt, dass Blade sich bei Blizzard beschweren soll, ist insofern schon richtig. ja. :P
Muhkuh - Mitglied
Es ist unglaubwürdig, weil es seitens dem Rest von Sturmwind (insbesondere House of Nobles) keine Akzeptanz für so eine Fremdherrschaft geben würde.

Und aus einem 10 Sekunden Soundfile wissen wir ja jetzt eindeutig, dass es da jetzt ganz dolle Akzeptanz gibt ...

 
1
Adrianos - Mitglied
Und aus einem 10 Sekunden Soundfile wissen wir ja jetzt eindeutig, dass es da jetzt ganz dolle Akzeptanz gibt ...
Da es mehr wahrscheinlich nicht dazu geben wird (ist ja der übliche Umfang), steht man damit für gewöhnlich vor vollendeten Tatsachen. ;)
Snokeseye - Mitglied
Bei Anduin könnte ich mir seeeehr gut vorstellen das er nach Lordaeron ging wegen Calia um sie zu beobachten und dann wurde er vom Scharlachroten Kreuzzug gefangen genommen. In den Büchern der Scharlachroten wird Anduin ja bereits sehr schlecht geredet.
Raptor - Mitglied
Ein homosexuelles Paar gabs mindestens schon in WoW, da gabs in Legion mal diese VZ Quest
2
Chiyo91 - Mitglied
Es gibt auch ein Pärchen zwischen einer Goblin und einer Mag'har-Orcin bei der Pre-Quest zur Insel Mechagon. :)
Und in einem Romantikschmöker erfährt man, dass Madame Goya eine Lebensgefährtin hat.
 
Garris - Mitglied
Homosexuelle Charaktere sind nix neues in WOW. Da sie aber von einer uns unbekannte Welt zu stammen scheinen wundere ich mich warum es sich nicht um Eingeschlechtliche Wesen handeln könnte und warum niemand diese Option in betracht zieht.
kionus - Mitglied
Es gibt auch noch Kaja und Rakera, die beiden Trolle aus den Vol'dun quests.
Ich denke wir können festhalten, es gibt sie zwar, aber man muss sehr genau hingucken um sie zu finden.
Ryukatsu - Mitglied
Alles, was ich bisher über die Schattenlande weiß, macht mir Angst. Ich bin sehr froh, dass wir nicht sterben können. Ich würde nicht gern in die Schattenlande kommen selbst, wenn die funktionieren. Vor allem die Bastion und die Venthyr sind sehr unangenehm. Die einzigen mit denen ich "leben" könnte wären die Nachtfae, obwohl die sicher auch noch ein paar Haken und Geheimnisse haben.
Belegun - Mitglied
Der Name sieht mir wie ein Anagram aus.
Was passiert den nachdem Tot Ysera? 
Laut Planung war Legion das Leveln von links nach Rechts geplant auf der Karte. Die Sturmgipfel und Helyas Pakt mit Sylvannas fallen mir da spontan ein. Vielleicht war unser Ausflug dorthin der Auslöser. 

Diese Seelenrichterin erinnert mich stark an den Leerengott auf Argus den Aleria als erstes Tötet bevor sie einen in die Instanz schickt. Im Moment glaube ich das Licht und Leere in den Schattenlanden im Gleichgewicht sind ala Dark Crystal Wesen. Und Sie sich im Restlichen Blizzard Universum auf verschiedene Weise bekriegen. Diablo als Dämonen und Engel. Starcraft Zerg und Menschen (Sorry bin da nicht so Lorefirm) Vielleicht werden alle Universen von Blizzard vereinigt außer in HoS 
 
Blades - Mitglied
Hm.. mir kommt gerade eine Idee. Mal angenommen der Jailer ist wirklich ein Verbannter. Er wird angekettet im Schlund. Was im fehlt ist sein Herz, seine Energie. Das sieht man auf div. Bildern. Der Arbiter hat aber eines, allerdings eines das optische eher zum Jailer passen würde. Ansonsten sieht der Arbiter aber eher wie eine Titanenkonstruktion aus.
Also... man kerkert den Arbiter ein, nimmt ihm das Zentrum seiner Macht, sein Herz. Das gibt man einem Titanenkonstrukt das so Kontrolle über den Seelenfluss in den Schattenlanden bekommmt. Es passt einfach. Der Arbiter wäre dann eine erfolgreiche Übernahme der Schattenlande durch die Ordnung.
4
Nova - Mitglied
 Turalyon sitzt nun auf dem Thron in Sturmwind
Sollte da nicht Genn Sitzen? Seltsam das ist. 
2
Raptor - Mitglied
Naja nicht nur ist Turalyon die für einen anhaltenden Frieden mit der Horde deutlich bessere Wahl, er ist ja wohl auch die bei weitem verdienstvollere Person (für die Allianz und für Azeroth) 
2
Sekorhex - Mitglied
Wieso möchtest du einen Rachsüchtigen Worgen auf den Thron Sturmwinds sitzen haben? Sogar Turalyon ist da entspannter für die Allianz als der rasende Genn.
2
Muhkuh - Mitglied
Wieso sollte Genn da sitzen? Was wir bisher vom neuen Roman wissen, hat Anduin dort Turalyon zum Hochkommandanten der Allianz ernannt, was dann wohl gleichbedeutend mit "zweiter Mann der Fraktion" bedeutet, zumindest in einer Welt wie Azeroth, wo das Militär so eine hohe Bedeutung hat.
1
Nova - Mitglied
Tja warum .. evtl. weil Genn der einzige König ist. Warum sollte er nicht da sitzen. Seine "Raserei" bezieht sich in erster Linie auf Sylvanas, weil sie seinen Sohn umgebracht hat. Unter einem Hochkommandanten verstehe ich den Anführer der Streikräfte nicht des Staats. Und ob Tyr. die bessere Wahl ist, steht bei der Aussage ja nicht zur Debatte. Mir ging es um den Adelsaspekt.
3
Kyriae - Mitglied
Das wundert mich ehrlich gesagt auch ein wenig, da Genn bisher immer Anduin vertreten hat in Sturmwind, wenn Anduin nicht da war. Das ist ja auch einer der Gründe, warum Genn gerne hätte, dass Anduin heiratet, damit die Nachfolge auf jeden Fall geregelt ist, sollte Anduin was passieren. 

Turalyon empfinde ich persönlich als gefährlicher wie Genn auf dem Thron, da Turalyon sich nie wirklich von Xe'ra losgesagt hat. Nie ein Wort darüber, das sie wohl ein wenig zu extrem war, ganz im Gegenteil: Im Gespräch mit Alleria verteidigt er das Handeln von Xe'ra auch noch. 

Zwar ist Anduin auch ganz dicke mit dem Licht, aber er folgt dem Licht nicht unkritisch wie man auch in "Before the Storm" gesehen hat bei der Wiederbelebung von Calia. Zudem ist er von der Götterglocke verletzt worden und Blizzard deutete während Pandaria mal an, dass dies nicht ohne Folgen geblieben ist.

Und ob Turalyon für einen anhaltenden Frieden mit der Horde die bessere Wahl ist, bezweifel ich. Zwar hat er in Legion mit ihnen gemeinsam gegen die Legion gekämpft. Aber das war mehr oder weniger eine Ausnahme. Er kennt die Horde eigentlich nur als Gegner, vor Legion und nach Legion. 
Genn misstraut der Horde zwar, aber die Horde ist ihm im Grunde egal (sagt er ja auch nach dem Kampf zwischen Saurfang und Sylvanas), er will nur Sylvanas und Nathanos tot sehen. 

Wenn da einer passend wäre für den Frieden, dann wohl eher Velen. Aber ein Draenei, auch wenn es der Prophet ist, ist vermutlich nicht durchsetzbar, denn es gibt ja immer noch einige abergläubische Menschen ;)

Auf jeden Fall bin ich gespannt wie es in der Allianz weitergeht und hoffe, dass, wenn Turalyon austickt, ich als Allianzspieler wie auch die Hordespieler in BfA, mir aussuche kann ob ich dem Fanatiker hinterherlaufe oder ob ich weiter Loyal zu Anduin stehen kann. 
2
Kronara - Mitglied
Einfach weil Gen kein Bürger von Sturmwind ist. Was hat er dann auf deren Thron zu suchen!
Wir reden hier auch aktuell nur vom Thron von Sturmwind. Ob er damit automatisch auch Anführer der Allianz ist... möglich, aber muss nicht Zwangsweise sein.

Bei der Horde hat das auch mehrmals gewechselt. Dabei ist Anführer der Orcs nicht gleich Anführer der Horde!

Genn misstraut der Horde zwar, aber die Horde ist ihm im Grunde egal (sagt er ja auch nach dem Kampf zwischen Saurfang und Sylvanas), er will nur Sylvanas und Nathanos tot sehen.

Naja er will nicht nur die beiden Tot sehen, er will dass ALLE Verlassenen vernichtet werden und zwar ausnahmslos. Das nennt man Völkermord.
Denn der Untod an sich ist sein Feind, Sylvanas und Nathanos als Anführer stehen nun mal auf Platz 1 seiner Abschussliste, aber nicht als einzige.
Und da er das Ziel nicht erreichen kann, solange die Horde zu den Verlassenen steht, bedarf es Krieg um sein Ziel zu erreichen. Und darauf würde es unweigerlich hinaus laufen, wenn Genn Sturmwind oder gar die ganze Allianz anführen würde!

Nova - Mitglied
Mir ging es um den Adelsaspekt. folgt man Deinem ersten Grund.. aeh.. Turalyon ist ein Bürger von Sturmwind? achos.. .. und folgt man den loreschnipseln geht es am Ende genau darum.. Tyralion wurde geschickt um Sylvanas zur Strecke zu bringen. Nicht um  den Trohn zu beehren ..! Und wie gesagt Genn ist ein König.. und war all die Zeit Berater von Anduin.. egal ob Agressiv oder nicht. 
1
Kyriae - Mitglied
@Kronara 
Naja er will nicht nur die beiden Tot sehen, er will dass ALLE Verlassenen vernichtet werden und zwar ausnahmslos. 

Du scheinst nicht auf dem neuesten Stand zu sein. 
Er war nicht sonderlich erbaut darüber, dass Anduin ein Treffen zwischen Menschen und ihren Untoten-Familienmitgliedern arrangieren will. Er hat da zähneknirschend, weil von Anduin zurechtgewiesen, hingenommen. Allerdings hat Genn es sich nicht nehmen lassen, ebenfalls bei dem Treffen dabei zu sein. Nicht direkt zwischen den Leuten, jedoch - wie auch Anduin - auf Beobachtungsposten.
Es gibt nach der Sache im Arathi ein Gespräch zwischen Genn und Anduin, wo Genn zugibt, dass er sich geirrt hat was die Verlassenen betrifft. Er mag sie zwar immer noch nicht, aber er sieht sie nicht mehr als das als was er sie vorher gesehen hat, sondern als Wesen, mit einem freien Willen, die selbst entscheiden können ob sie gut oder böse sind.

Und es genauso ist es Fakt, dass Genn am Ende der "Belagerung von Ogrimmar" sagt, dass ihm die Horde scheiß egal ist. Es ist ihm egal, ob sie sich gegenseitig killen oder Blümchen pflücken, solange die Horde nicht die Allianz angreift. ABER, er will Sylvanas und Nathanos zur Rechenschaft ziehen, für das was sie getan haben. In Gilneas und der Dunkelküste.

Natürlich weiß ich, dass man als Hordespieler es nicht gewöhnt ist, zu sehen, dass Anführer ihre Meinung ändern können und zugeben, dass sie sich geirrt haben und natürlich weiß ich auch, dass Hordespieler endlich mal einen Massenmörder auf Seiten der Allianz haben wollen. 

Abgesehen davon, dass Genn Anduin immer in Sturmwind vertreten hat, wenn Anduin nicht dort war.
Es geht im Übrigen auch nicht darum, dass Genn kein Bürger von Sturmwind ist, ist Turalyon übrigens auch nicht. Viele Menschen, die in Sturmwind leben, sind keine ursprünglichen Bürger von Sturmwind, sondern kommen aus allen Menschenvölkern, da Sturmwind das einzige übriggebliebene Menschenreich ist. 
 
Muhkuh - Mitglied

Natürlich weiß ich, dass man als Hordespieler es nicht gewöhnt ist, zu sehen, dass Anführer ihre Meinung ändern können und zugeben, dass sie sich geirrt haben 


Ne, natürlich. Schließlich war ja nicht 344435334 Jahre lang Thrall der Kriegshäuptling der Horde.. 
Adrianos - Mitglied
Ich fands immer seltsam, dass die verschiedenen Unterfraktionen der Fraktionen keine "Ersatzbosse" haben bzw. wenn nur sehr wenige. Für Stormwinds Story wäre es sicher interessanter gewesen, wenn das House of Nobles mit Anduins Verschwinden mal wieder zugeschlagen hätte. 
Kyriae - Mitglied
Die müssten eigentlich aus ihren Löchern kommen und sich streiten, wer auf dem Thron sitzen darf. Wobei eigentlich die Ellerian-Familie den größten Anspruch darauf hat, wenn denn noch einer von denen lebt. 
Kronara - Mitglied
Naja, nicht wenn Anduin vor seinem Verschwinden den Ersatzkönig noch selbst bestimmt hat.
Da ja keiner weis weiso er weg ist, ist es ja durchaus möglich.
Sousou - Mitglied
Naja, die Seelenrichterin als Maschine zu beschreiben ist... bisschen weit hergeholt, oder?
Nur weil sie kein Gesicht hat? Dann dürfte ja einiges was wir bisher besiegt haben ne Maschine gewesen sein. Und wenn es ne Maschine ist, dann sollte es keine "sie" sein. :-)
realLabereule - Mitglied
Die "Mutter" ist auch eine Maschine und wird als SIE bezeichnet also von daher gebe ich Andi recht. Sie wirkt schon sehr maschinenhaft die Seelenrichterin
3
Blades - Mitglied
Naja, sie sitzt dort nur herum und entscheidet zig Mal in der Sekunde wohin jemand geht. Auch redet sie nicht und macht nichts anderes. Dann gibt es da noch "the purpose" (mir fehlt gerade der deutsche Begriff) nachdem sich in Oribos alles richtet. Für mich klingt es so als wäre auch der Arbiter eher Gefangener des "purpose" als Quelle. 
Das klingt tatsächlich viel mehr nach "Computer" als nach Lebewesen. Oder aber nach jemandem der in der Rolle des Arbiter "gefangen" wurde.

So oder so sieht vieles danach aus als könnten "Gut und Böse" in den Schattenlande sich ganz anders präsentieren als es sich aktuell darstellt. Aber ich könnte inzwischen darauf wetten das der Jailer nicht wirklich unser Feind ist. Die Schattenlande, ihr Pakte, das Schicksal der Toten,.. all das stellt sich als eine extrem negative Vorstellung dar.
kionus - Mitglied
Es geht ja nicht darum, dass die Seelenrichterin eine Maschiene ist! Es geht um die Maschinerie des Todes von der sie nur ein teil ist.
Kronara - Mitglied
Also ich bekomme auch langsam das Gefühl, dass der Jailer maximal der Feind des Status Quo in den Schattenlanden ist, am Ende aber ggf. eher wichtig ist für das überleben von alles und jedem.
Denn auch das die Leere sowohl auch das Licht bereits die Schattenlande angegriffen haben, ist doch verwunderlich. Wer oder was ist dort, dass beide hassen oder gar fürchten?
War der Jailer wirklich mal der Arbiter und wurde "ersetzt", weil er ggf. jemanden unangenehm wurde? Weil er etwas böses verhindern wollte?
Möglich ist es. Kann natürlich auch was ganz anderes sein, aber es klingt schon sehr plausibel, wenn man von der Seelenrichterin als Maschine spricht, als Konstrukt der Titanen z.B. Vielleicht ersetzt sie wirklich den Jailer, der einst der Seelenrichter war (sein Herz fehlt und das Herz der Seelenrichterin wirkt einfach deplatziert, als wäre es nicht ihres).

Und WENN dem so wäre, dann würde es auch ein ganz anderes Licht auf die Geschehnisse rund um Sylvanas werfen, inkl. ihrem Pakt mit dem Jailer und dem Versuch, ihn zu befreien.
LikeADwarf - Mitglied
Nathanos <3
Schade, dass wir nicht weiterhin treu an seiner Seite stehen dürfen. Freu mich aber immer auf seine Dialoge :) 
1
LikeADwarf - Mitglied
Tatsächlich mag ich Nathanos als Charakter sehr gerne und ich hätte mit einer Klassen/Rasse gerne weiterhin die Möglichkeit gehabt an seiner und Sylvanas Seite zu stehen. Das hat eigentlich nichts molit trollen zu tun, sondern ist eine subjektive Meinung. Das er am Ende oder in der Mitte des Addon vermutlich sterben wird, ist mir aber durchaus bewusst und für den Story Verlauf wohl auch notwendig.

Ich wollte dich nicht emotional Provozieren @Sousou :( tut mir leid wenn du dich dadurch getrollt fühlst, dass Leute Nathanos ernsthaft mögen. 
 
3
Kronara - Mitglied
Naja mir geht es eher mit Sylvanas so.
Nathanos musste man nur ertragen, da er ja wie ihr Schoßhund dazugehört hat und imemr da war.