Statistik: Berufe und deren Beliebtheit in Warlords of Draenor

Es gibt zwei neue Statistiken, die sich mit der Verteilung der Berufe auf den einzelnen Charakteren beschäftigt. Wie viele Charaktere besitzen welche Berufe und wie viele von diesen wurden auf die Maximalstufe gebracht?

Veröffentlichung
am 02.01.2015 - 21:14
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In World of Warcraft spielen die Berufe schon immer eine wichtige Rolle, denn durch diese könnt ihr beispielsweise Gegenstände für eure Charaktere herstellen, Fläschchen, Edelsteine, Verzauberungen und mehr für euch oder euren Raid brauen oder euch durch den Verkauf von hergestellten Dingen einfach eine goldene Nase verdienen. Jeder Held kann hier zwei Primärberufe wählen, die für ihn am meisten Bedeutung besitzen. Hier werden in den häufigsten Fällen Berufe ausgesucht, die für entsprechende Klasse nützlich sind  zum Beispiel Schmiedekunst als Krieger oder Schneider als Priester.

In Warlords of Draenor hat sich am System der Berufe im Spiel so einiges geändert, so dass jeder Spieler nun Zugriff auf quasi fast alle Berufe besitzt. Dies passiert über die Garnison, so dass ihr beispielsweise auch auf das Verzauberungs-Atelier zurückgreifen könnt, selbst wenn ihr Verzauberkunst nicht erlernt habt. Hier gibt es zwar ein paar kleine Einschränkungen, was den Ertrag aus den Gebäuden betrifft, jedoch ist es vom Prinzip her möglich, Dinge aus allen Berufen zu erhalten, die es in WoW gibt.

Natürlich habt ihr Vorteile, wenn ihr beispielsweise als Schmied auch die Schmiede in eure Garnison setzt. So könnt ihr nämlich über einen täglichen Cooldown bestimmte Materialien herstellen, die ihr dann für die Herstellung von noch besserer Ausrüstung benötigt. Dies bleibt einem "nicht-Schmied" untersagt. Je höher die Fertigkeit im entsprechenden Beruf ist, desto höher ist auch die Anzahl der Rohmaterialien, die ihr aus diesen Cooldowns bekommt. Daher bietet es sich in manchen Fällen einfach an, die Gebäude passend zu euren Berufen zu wählen und diese eben auch zu steigern. Nähere Details zu den Boni, die ihr für die Gebäude und die Berufe erhaltet, findet ihr in den entsprechenden Berufe-Guides auf unserer Seite.

Nun hat sich die englische Seite MMO-Champion erneut die WoW-Armory angeschaut und eine neue Statistik erstellt. Diese umfasst dieses Mal die Berufe und deren Beliebtheit in Warlords of Draenor und am Ende von Mists of Pandaria. Es wurden sich 3,7 Millionen Charaktere auf 2,5 Millionen Battle.net-Accounts angeschaut. Dabei fällt auf, dass in der vergangenen Erweiterung mehr Charaktere Schneiderei, Inschriftenkunde und Alchemie besaßen. Lederverarbeiter und Bergbauer gab es ebenfalls ein paar mehr in Mists of Pandaria. Dahingegen ist die Anzahl der Ingenieure, Verzauberer und Schmiede in Warlords of Draenor gestiegen. Kürschner, Juwelenschleifer und Kräuterpflücker sind in etwas gleich häufig in beiden Erweiterungen vorhanden.
 


Dann gab es noch die Statistik, die die Berufe in der Hinsicht miteinander verglich, ob diese auf die Maximalstufe gebracht wurde, oder eben nicht. Die drei Sammelberufe Kürschnerei, Bergbau und Kräuterkunde sind am häufigsten auf Stufe 700 gebracht worden. Bei der Alchemie sind es zumindest knapp 58 % der Charaktere, die diesen Beruf auf die Maximalstufe spielen konnten. Bei all den anderen Berufen überwiegt die Anzahl der Helden, die den Beruf zwar besitzen, aber nicht komplett aufgestuft haben.
 
Tiggi

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CyRo90 - Mitglied
Is doch klar dass die ganzen Berufe sich verändert haben... Während man früher mit Klasse X am besten die Berufe Y und Z hatte wegen der Boni ist es mittlerweile kack egal... keiner der Berufe taugt mehr was... Auser Ingi, der hat wenigstens noch n paar nette Gimmicks, die auch im Raid helfen können (z.B. die Boots)...
und das kaum Leute die Crafting-Berufe oben haben is ja wohl klar... die sind teilweiße unskillbar... Insofern man kein Material verschleudern will... Denn für jeden Kack punkt braucht man das Daylie-material, was man jetzt nicht gerade nachgeworfen bekommt... und bevor ich z.B. diese "Werte-Neu-ausrollen"-Kacke für 10 davon herstell um zu skillen behalt ichs lieber und stell dann n gescheiten Gegenstand her (und hoff einfach, dass der aus über 200 Werte-Combos was hat, was für mich überhaupt taugt -.-')...
Allgemein frag ich mich was Blizzard bei den ganzen Zahlen geraucht hat...
für nen 640 Gegenstand braucht man wenn man mit 600 und Lvl 90 anfängt 1,5-2 Wochen... Da geh ich einmal LFR und lauf wenns extrem gut läuft Pro Flügel mit 6 Items raus... Wenn ich diesen Berufsgegenstand dann aufwerten will muss ich 150 vom dayliezeug + 15 Wildblut (imho bei uns 1k das Teil) + Magischen Mist in guter anzahl haben... heißt, wenns blöd läuft nochmal knapp 1 Woche für die Daylie-Mats + 15k (Wildblut) + 2-3k (für das magische Zeug) für nen 655er Item... wenn ich normal Random gehe, was problemlos machbar is krieg ich das auch einfacher...
Damit das nicht reicht, kann ichs nochmal für 15 Wildblut, 200 von dem Dayliezeug und noch mehr Magischen Mist nehmen um ein 670er Item zu bekommen (wobei da ja der Tooltip immernoch auf 665 steht -.-).... auch nochmal 1-2 Wochen + 15k + 3-4k... dann hab ich für nen 670er Gegenstand wenn ich keine Scheune hab und es dumm läuft 4 Wochen gebraucht, fast 40k ausgegeben... und das auch NUR wenn ich glück mit den Werten hab, was nochmal ne ganz andere Sache ist...

Well done Blizzard.... NOT!!!

Meiner Meinung nach haben se mit diesem Addon den Berufen den Todesstoß gegeben...

So long...
 
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Nighthaven - Supporter
Massiv verwunderlicher Trend...

Dass gerade Lederverarbeitung und Schneiderei zurückgehen, aber dafür Verzauberungskunst und Juwelenschleiferei nach vorne gehen, ist für mich nicht nachvollziehbar.
Gerade im Bereich Juwelenschleifen und Verzauberungskunst, die weitaus weniger gebraucht werden als in sämtlichen früheren Addons (da weniger anwendbar), kommt man sehr gut mit einem Gebäude ohne Beruf klar. Und Geld machen kann man mit dem Beruf auch nicht wirklich, das Gebäude reicht aus, um seinen ganzen eigenen WoD-Kram zu disenchanten und somit zu Gold zu machen.
Lederei hingegen und Schneiderei sind m.E. weitaus attraktiver, da man mit relativ überschaubarem Aufwand an für den Start des Addons (sehr) gute Items gelangen konnte, die einem ordentlich viel Gold eingebracht haben. Zu Beginn gingen die 640er Items noch für nette 60k weg, jetzt erhält man immer noch um die 10k. Da hätte ich in der Tat gedacht, dass mehr Leute eher auf diesen Trend setzen.

Tjoa, so kann's gehen...
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Michiii - Mitglied
Dass immer noch gleich viele Sammelberufe haben, ist sehr überraschend. Der Nutzen hält sich in Grenzen
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Laruni - Mitglied
Seit dem letzten Patch wohl sogar mit die Berufe mit denen man am meißten Gold machen kann, nicht wegen der Kräuter oder Erze an sich, viel eher aufgrund der mittlerweile sehr gut droppenden Urgeister und daraus resultierenden Wildblut die man sehr gut verkaufen kann.

Haben mir jetzt schon mehrere genau so gesagt, ich hab jedoch alle Sammelberufe selber verlernt.
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