15. Mai 2019 - 18:57 Uhr

Unser Patch 8.2 Interview - Neuer Content und neue Infos!

Auch heute gibt es noch einmal ein Interview von uns! Gestern ging es um Classic und nun geht es weiter mit den neuen Inhalten, die uns in Patch 8.2 erwarten. Wir durften mit den drei Entwicklern Senior Game Designer Jeremy Feasel, Lead Design Kevin Martens und Technical Director Frank Kowalkowski reden, die uns auch noch ein paar neue Informationen zum Contentupdate verraten haben. Außerdem wurden weitere Details zum kommenden Geburtstagsevent in World of Warcraft ausgeplaudert. Folgend findet ihr eine Zusammenfassung der interessantesten Informationen und am Ende das ganze englischsprachige Interview im Video.


Zusammenfassung des Interviews

  • Zum 15. Geburtstag von World of Warcraft wird ein spektakuläres Event im Spiel abgehalten. Es wird einen ganz speziellen Raid geben, in dem wir erneut gegen Bosse aus der vergangenen Zeit kämpfen. So taucht z.B. Kael'thas wieder auf. Man wird von Boss zu Boss von Zeit zu Zeit und von Ort zu Ort innerhalb der Instanz reisen. Spieler, die es durch den Schlachtzug schaffen, schalten das epische Weltenbrecher-Mount (Todesschwinge) frei.
     
  • Auf die Frage, ob wir jemals die Stadt Mechagon selbst außerhalb des Dungeons Operation: Mechagon besuchen werden können, sagte Jeremy Feasel, dass er nicht sagen würde, dass dies niemals möglich sein wird. Wir fragten daraufhin weiter, ob uns eventuell die Freischaltungs-Questreihe eines Verbündeten Volks dorthin führt. Wir bekamen ein breites Grinsen und die Antwort, dass die Entwickler darüber aktuell nicht reden können/dürfen/sollen. 
     
  • In Patch 8.2 werden über 30 neue Mounts eingefügt, die teilweise komplett neue Modelle und Animationen haben. Die Entwickler haben versucht die Fantasie, die die beiden neuen großen Zonen mit sich bringen auch in den Belohnungen widerzuspiegeln, die die Spieler freischalten können. Wie die coole Roboterspinne von Mechagon oder die seitwärts laufende Krabbe von Nazjatar. 
     
  • Jeremy ist nicht der Meinung, dass das Mechagon-Bike als Mountbelohnung für den sehr aufwändigen Meta-Erfolg von Mechagon dadurch abgewertet wird, dass es das gleiche Mount in einer anderen Farbe als Beute von einem seltenen Gegner gibt. 
     
  • Der Gedanke hinter der Mount-Ausrüstung ist der, dass die Spieler eine zusätzliche Anpassungsoption bekommen, die sie auch nicht jederzeit ändern müssen. Die Entwickler wollten nicht, dass jedes Mount durch einen eigenen Mount-Ausrüstungsslot verändert werden kann. Das bedeutet aber nicht, dass sich das in Zukunft nicht noch ändern kann. Ausrüstung für Reittiere hört sich nach einem spannenden Thema an und das aktuelle System ist eine gute Basis, die ausgebaut werden kann. Auch hier hören die Entwickler gerne das Feebdack der Spieler an.
     
  • Im normalen Modus der Inselexpeditionen wird es ab Patch 8.2 länger dauern bis das gegnerische Team auf die Insel kommt. Dadurch haben Spieler mehr Zeit sich die Insel anzuschauen und zu erforschen. Ein wirklich eigener Spielmodus, der sich stark auf das Erforschen der Insel fokussiert, wird es nicht geben. Die Entwickler denken, dass eine größere Unterscheidung zwischen dem normalen und heroischen Spielmodus ausreicht. 
     
  • Etwas über das die Entwickler bei der Entwicklung von Kriegsfronten sehr stark nachgedacht haben ist, dass eine Schlacht um die 20 bis 30 Minuten dauert. Ein Kampf gegen einen Raidboss dauert 5 bis 10 Minuten. Es würde sich sehr viel nerviger anfühlen eine Kriegsfront zu verlieren als den Kampf gegen einen Raidboss. Aus diesem Grund hat man sich dazu entschieden den Sieg in einer Kriegsfront sehr wahrscheinlich zu machen.
     
  • Die heroischen Kriegsfronten werden sich stark von den normalen Kriegsfronten unterscheiden. Die Gruppe muss mehr wichtige Entscheidungen treffen, man muss sich auf bestimmte Situationen anpassen und es ist wichtig Ressourcen sowie Truppen gezielt einzusetzen. Weiterhin soll ein Sieg aber nicht schwer zu erringen sein, wenn man sich an eine gute Taktik hält. 
     
  • Das Team hat schon öfters darüber nachgedacht einen Dungeon für den Dunkelmond-Jahrmarkt zu entwickeln. Derzeit gibt es nichts, was sie ankündigen können. Aber es stehen ja noch so einige leere Zelte auf dem Festplatz.
     
  • Nazjatar ist von der Struktur der Zone zwar gut zu vergleichen mit Argus, aber die Entwickler haben darauf geachtet, dass es für die Spieler dieses Mal einfacher ist sich zurechtzufinden. Auf Argus sieht vieles gleich aus, was in Nazjatar nicht der Fall ist. Es gibt viele unterschiedliche Farben und das Design der verschiedenen Teilzonen unterscheidet sich stark, wodurch man schneller weiß, wo man nun gerade ist. Sogar die Gegner unterscheiden sich, je nachdem wo man gerade ist. 
     
  • Um das Fliegen in Battle for Azeroth freizuschalten muss man die beiden neuen Ruffraktionen auf einen respektvollen Rufstatus bekommen, den ersten Teil des Pfadfinder-Erfolgs haben und die beiden neuen Zonen Nazjatar und Mechagon erforscht haben.
     
  • Aktuell ist der Plan, dass Spieler auch direkt in Nazjatar und Mechagon fliegen können. Allerdings steht noch nicht fest, ob das auch so kommt. Die Entwickler wollen sich anschauen, wie lange die Spieler auf dem PTR brauchen, um die Anforderungen zu erreichen. Denn ja, wenn das Fliegen freigeschaltet wurde, ist es auch sehr viel einfacher die Inhalte in den neuen Gebieten zu spielen und der Aspekt der Erforschung der neuen Zonen rückt in den Hintergrund. 
     
  • Wer keine Begleiter mag, der muss auch nicht mit einem Kampfbegleiter in Nazjatar herumlaufen. Diese sind nicht verpflichtend, um die Hauptstory durchzuspielen. Jedoch gibt es natürlich Belohnungen, die man dadurch verpasst, wenn man sie nicht benutzt und ausbildet.
     
  • Generell hat das Team bei der Entwicklung von Nazjatar einen sehr hohen Wert darauf gelegt viele verschiedene mögliche Aktivitäten einzufügen, mit denen sich die Spieler beschäftigen können. Wenn man X nicht mag, macht man Y und wenn man auf A heute keine Lust hat, kann man auch B und C machen.
     
  • Es wird in Nazjatar spezielle Handwerksquest geben. Im Gebiet selbst findet man seltene Ressourcen oder merkwürdige Reagenzien, die zu einer Einführungsquest führen. Schließt man diese ab, kann man dieses neue Material oder die Pflanze oder was auch immer es ist, nun öfters finden und dadurch spezielle Dinge geschehen lassen. Zum Beispiel gibt es eine spezielle Pflanzensaat, die von Gegnern fallen gelassen wird. Pflanz ihr sie in Erdhaufen ein, dann passiert etwas. Für Bergabbauer gibt es spezielle Supervorkommen, bei denen man etwas bestimmtes machen muss, um sie abbauen zu können. Kürschner wiederum finden einen speziellen Köder, mit dem sie besondere Aale angeln können. Besiegen sie diese, gibt es durch das Kürschnern sehr viel Leder auf einmal. 
     
  • Auch wenn es schon hunderte von Reittieren und Haustieren in World of Warcraft gibt, existieren genug Spieler, die weiterhin auch gerne alle Neuheiten sammeln. Es mag sein, dass sich weitere Mounts und Pets nicht belohnend für bestimmte Spieler anfühlen, aber da muss man eben halt wieder erwähnen, dass es viele verschiedene Arten von Spielern in World of Warcraft gibt, die das auch anders sehen können.
     
  • Für die Entwickler ist es immer schwer zu entscheiden welche Belohnungen für immer im Spiel vorhanden sein und welche nur eine Erweiterung lang für Spieler interessant sein sollten. Bei den speziellen Animationen für die Azerit-Essenzen hat man sich für Zweiteres entschieden, anders als z.B. bei den Designs der Artefaktwaffen. 
     
  • Aktuell schauen die Entwickler sich an, wie sie Ausrüstung dadurch interessanter gestalten können, dass sie Spezialeffekte auf Items bringen. In der Schlacht von Dazar'alor, im Tiegel der Stürme, in Nazjatar und in Mechagon gibt es allerlei Gegenstände mit zusätzlichen Boni durch Anlege- oder Benutzeffekte. Das Team ist sehr interessiert an dem Feedback der Spieler und eventuell wird dies in Zukunft dazu führen, dass immer mehr Ausrüstungsteile Effekte erhalten. Es wäre schön, wenn dadurch auch ein wenig der starke Fokus auf Attributswerte verloren geht, den Spieler meist haben.

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CoDiiLus2 - Mitglied

Man wird von Boss zu Boss von Zeit zu Zeit und von Ort zu Ort innerhalb der Instanz reisen.

Wenn ich das so lese und auch Keal'thas dabei ist, gehe ich sogar von einem Best of aus. ^^
Fies wäre es wenn es 15 Bosse sind :D
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Blackace - Mitglied
Keine Infos zu weiteren Klassenanpassungen?
Da ist doch immer noch recht viel auf der falschen Bahn. :/
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Muhkuh - Mitglied
Warte, ich geb dir die Antwort: "Größere Klassenanpassungen werden in Battle for Azeroth, neben dem normalen Balsncing, nicht mehr passieren, so etwas ist eher Thema bei einen neuen Addon" - Aussage letztes Q&A.
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Blackace - Mitglied
Genau um das balancing ging es mir, das ein build nicht mehr komplett umgebaut wird ist mir klar.
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CoDiiLus2 - Mitglied
Bedenkt, das es sonstige Anpassungen oft erst immer mit .5 Patches gibt
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Drachenseele - Mitglied

Jeremy ist nicht der Meinung, dass das Mechagon-Bike als Mountbelohnung für den sehr aufwändigen Meta-Erfolg von Mechagon dadurch abgewertet wird, dass es das gleiche Mount in einer anderen Farbe als Beute von einem seltenen Gegner gibt. 

Na ja also meiner Meinug nach sollte das Mount nicht noch mal extra droppen sondern exklusiev für den Erfolg erhältlich sein aber das ist nur meine Meinung.

Ausrüstung für Reittiere hört sich nach einem spannenden Thema an und das aktuelle System ist eine gute Basis, die ausgebaut werden kann. Auch hier hören die Entwickler gerne das Feebdack der Spieler an.

Klingt gut also ich würde mir schon wünschen das sie das in Zukunft weiter ausbauen würden und vlt auch so das man doch jedes Mount indivieduell ausrüsten kann. Fände ich persönlich genial.
  • Aktuell schauen die Entwickler sich an, wie sie Ausrüstung dadurch interessanter gestalten können, dass sie Spezialeffekte auf Items bringen. In der Schlacht von Dazar'alor, im Tiegel der Stürme, in Nazjatar und in Mechagon gibt es allerlei Gegenstände mit zusätzlichen Boni durch Anlege- oder Benutzeffekte. Das Team ist sehr interessiert an dem Feedback der Spieler und eventuell wird dies in Zukunft dazu führen, dass immer mehr Ausrüstungsteile Effekte erhalten. Es wäre schön, wenn dadurch auch ein wenig der starke Fokus auf Attributswerte verloren geht, den Spieler meist haben.
Also grundsätzlich finde ich den Gedanken ja gut aber ich weis nicht ich habe mich schon dabei erwischt das ich mein Item mit höherem Itemlevel nicht gegen einen solchen Gegenstand mit effekt ausgetauscht habe. Es fühlt sich irgendwie so an als würde man dadurch eher Schritte nach hinten gehen als sich zu verbessern. Grad wo heute ja das Itemlevel für vieles Vorraussetzung ist. Also ich bin auch noch eher skeptisch momentan.
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Eisenflamme - Mitglied
Super, dass das Mount „ Todesschwinge“ als Erfolgsbelohnung geben wird! Ob in dem Jubiläumsraid auch Arthas ein Boss sein wird? Ich hoffe auf ein „Best off“ der Bosskämpfe:)
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Karpos - Mitglied
Also für mich klingt das (fast) alles leider eher abschreckend. Warum? Weil es mir irgendwie zu viel wird. Weniger ist manchmal mehr. 

Wer den Bundesligamanager aus den 90ern oder Anstoß kennt und diese Spiele mit den heutigen Versionen vergleicht, das ist einfach zu viel in meinen Augen. Früher 5 Minuten für Einstellungen, dann gespielt. Heute muss man teils stundenlang Einstellungen vornehmen, um einen Spieltag zu spielen.

Und genau das Gleiche trifft immer mehr auf WoW leider zu. Hunderte Haustiere, hunderte Reittiere, zig Völker und immer wieder neue. Mir ist bewusst, dass es eben Leute gibt, die genau das mögen und sogar fordern, aber mich schreckt es ab. 

​Und wenn ich dann lese, neue Effekte auf die Items usw. Puh. Naja, ich schau es mir mal an logischerweise und hoffe, dass es mir trotzdem gefällt und gefallen wird, aber momentan bin ich echt skeptisch. 
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Drachenseele - Mitglied
Ich denke du solltest dir da nicht so ein Stress machen! Es zwingt dich ja keiner alles zu sammeln oder jedes Volk zu spielen. Spiel einfach so wie es Dir am Liebsten ist und lass Dir von niemand eine Spielweise aufdrängen. Und das mit dem Items muss man auch erstmal sehen wie das ankommt und ob es da wirklich mehr davon in Zukunft geben wird. ;-)
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Karpos - Mitglied
Könnt ihr Kiddies hier auf der Seite es mal lassen, persönliche und begründete Meinungen mit dem Daumen nach unten zu bewerten? Wenn ihr eine andere Meinung habt, könnt ihr das schreiben, begründen und argumentieren! Aber das könnt ihr anscheinend nicht und so ein Klick auf den Daumen ist ja schneller gemacht. Armselig!

Genauso armselig ist es von den Seitenbetreibern, solch eine Funktion anzubieten. Es gibt schon einen Grund, warum Facebook keinen Daumen nach unten anbietet und auch erst nach Jahren den bösen Smilie eingeführt hat. Bei Instagrak gibt es auch nur Likes und nichts anderes und so sollte es auch sein. Mag man etwas, likt man, mag man es nicht oder ist anderer Meinung, scrollt man weiter oder argumentiert dagegen! 
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nyso - Mitglied
Sehe ich komplett anders, ich bin froh das es hier die Möglichkeit gibt nach unten zu Voten. Argumentieren ja klar, aber manchmal hat man einfach nicht die Zeit dazu und will trotzdem seine Meinung ausdrücken. Auf Twitter und Facebook fehlt mir das genau so, wie oft und wie gern wünschte ich zu sehen wie viele Downvotes ein Trump bekommt. 

Allein schon um ein aussagekräftigeres Stimmungsbild zu erhalten ist die Gegenteilige Meinung genau so wichtig wie die positive. Alles andere ist dieses Schwachsinnig lieberare Windeln von Menschen, was Heute auch schon in der Schule zelebriert wird "Alle die dabei sind bekommen einen Preis, es gibt keine richtigen Gewinner". 
Meiner meinung nach der völlig falsche Weg und erweckt ein gestörtes Bild innerhalb von Personen, wenn sie immer nur "positives" sehen, aber nie das Negative.
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Karpos - Mitglied
@nyso: Schön, dass du dich dazu äußerst, aber deine Aussagen sind leider fehlerhaft. 

Wenn ich einen Beitrag gut finde, dann geb ich ihm ein Like. Soweit verständlich. Denn ich gehe mit den Aussagen des Verfassers konform. 

Gehe ich nicht mit den Aussagen des Verfassers konform und gebe lediglich ein Dislike, hinterlasse ich Fragezeichen. Man kann nicht einfach etwas scheiße finden, ohne eine eigene Meinung zu etwas zu haben oder einen Alternativvorschlag parat zu haben. Also, kann man schon, aber das ist dann einfach primitiv und dumm.

Ich sage immer zu Freunden und neuen Bekannten: Ihr könnt mir gerne sagen, dass ich ein Arschloch bin, aber BEGRÜNDET es. Vielleicht stimme ich dann zu oder ich habe Gegenargumente und kann euch vom Gegenteil durch Argumente zumindest überzeugen, warum ich wann, wie bin usw.

nd genauso verhält es sich mit Dislikes. Gibt es sie nicht, muss man, um seinen Unmut über ein Posting auszudrücken, bei Instagram, Twitter und Facebook argumentieren, sich Zeit nehmen, die richtigen Worte finden, seine Meinung niederschreiben und sich auf Gegenwind gefasst machen. Ein lediglich einfach Dislike trägt lediglich dazu bei, im Kindergartenstil etwas scheiße zu finden, jemanden als "Arschloch" oder "doof" zu betiteln, mehr jedoch nicht. 



 
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Balren - Mitglied
@Nyso
Was meinst du mit "Schwachsinnig lieberare Windeln"? Falls du irgendwas über Liberale sagen wolltest: liberal bedeutet etwas fundamental anderes, als das, was du beschreibst. Du meinst wahrscheinlich eher sozial, aber selbst dann macht das "Argument" keinen Sinn. Und es ist auch kein richtiges Argument btw.
Es ist außerdem nicht so, dass du nur positives siehst, nur weil du keine namenlosen dislikes bekommst. Du kannst immernoch Kommentare lesen und dir dort interessantere Informationen und Standpunkte als einfach nur "Scheiße!" durchlesen.
Und selbst wenn man gar kein negatives Feedback bekommen könnte, wäre dein letzter Satz Schwachsinn. Wenn du eine These zu irgendeiner Kausalität vorbringst, argumentiere doch bitte nicht damit, dass es deine Meinung sei, sondern mit Daten, aus denen sich logische Schlüsse ziehen lassen.
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nyso - Mitglied
"Liberalismus (vom lateinischen "liber", das heißt "frei") ist eine Weltanschauung, die die Freiheit und damit die freie Entfaltung des einzelnen Menschen in den Mittelpunkt rückt.". Nur das diese freie Entfaltung Heute an vielen Stellen durch das Ausblenden von Negativen beeinträchtigt wird, deshalb windeln. 

Ich habe mich nie gegen eine Konversation ausgesprochen, aber natürlich kann man auch aus namenlosen Dislikes viel ablesen. Wenn jemand auf Twitter Postet "XXX ist total geil" und der überwiegende Teil reagiert mit einem Dislike kann der Poster auch ohne zusätzliche Formulierungen durchaus daraus schließen, dass es ein Großteil seiner Leser das eben genau nicht so sieht. Eine andere Form von Dislikes ist das Vergeben von Ratings, etwas worauf sich viele Menschen verlassen, wenn sie beispielsweise ein Produkt kaufen wollen. Es ist also durchaus sinnvoll auch eine negative Stimmung durch einen "anonymen" Klick abgeben zu können. Der Missbrauch von solchen Bewertungssystem ist wieder ein komplett anderes Thema.
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Aegwinn - Mitglied
Du kannst nicht auf der einen Seite dich über likes freuen und andererseits über Dislikes beklagen. Das ist aus meiner Sicht einfach heuchlerisch. Der Dislike Button macht 1:1 das gleiche wie der like button. Er zeigt, ob mir dein Beitrag gefällt oder nicht. Ob ich diesen nun kommentieren soll oder nicht, das liegt an mir. Man muss auch nicht immer alles begründen. Wenn ich in ein Restaurant gehe und mir das Essen nicht schmeckt, dann geb ich es zurück und sag es schmeckt mir nicht, ich möchte was anderes. Warum es mir nicht schmeckt? Das weiss ich evt. gar nicht genau, ich weiss nur, dass es mir nicht schmeckt. Natürlich ist detailliertes Feedback für das Restaurant und den Koch besser, aber vielleicht kann ich mich nicht gut genug artikulieren um das Feedback korrekt zu formulieren. Vielleicht will ich es auch nicht.

Du ärgerst dich darüber, dass du 2 likes und 7 dislikes hast? Nun dann gibt es 9 Personen die sich zu deinem Beitrag geäussert haben und davon stimmen 7 nicht mit deiner Meinung überein. Ganz einfach. 
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