Vier große Kehrtwenden in der Geschichte von Warcraft

Die Eredar sind verantwortlich für die Brennende Legion, Odyn ist der wahre Anführer der titanischen Hüter und die Draenei lebten eigentlich immer auf Draenor?! In der Geschichte von Warcraft gibt es einige große Kehrtwenden...

Veröffentlichung
am 09.10.2017 - 17:35
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Heutzutage ist World of Warcraft eines der größten Spieleuniversen und kann man mit einer riesigen Lore punkten, die selbst langjährige Spieler nicht immer ganz verstehen, da es sehr viele Charaktere, Wendepunkte und verschiedene Medien gibt, in der die Geschichte erzählt wird. Klar, man muss die Geschichte rund um Azeroth nicht unbedingt mega durchdacht und toll finden, und es gibt bestimmt auch bessere Stories auf der Welt, aber das was Blizzard da in den letzten mehr als 20 Jahren geschaffen hat, ist auf jeden Fall eine sehr große Leistung. Vor allem während der letzten Erweiterungen von World of Warcraft, kam noch einmal viel Lore hinzu! 

Das Interessante an der Geschichte von Warcraft ist, dass es mehrmals ein Umdenken bei den Schreibern von Blizzard gab. So passen nämlich bestimmte Spielinhalten gar nicht mehr in die Lore hinein, da die Entwickler es, sagen wir mal, sich anders überlegt haben. Mit dem Erscheinen der Warcraft Chroniken hat man versucht die Lore wieder gerade zu ziehen und quasi einen neuen Grundbaustein zu setzen. Genau um diese Kehrtwenden in der Geschichte geht es in dem folgenden Artikel, die auch dazu geführt haben, dass Legion zu dem Lore-Addon geworden ist, welches wir heute spielen können!
 

Draenei, Eredar und Sargeras

Die Draenei trafen wir Spieler zum ersten Mal in Warcraft 3 und sie wurden vom bekannten Charakter Akama angeführt. Damals war die Herkunft der Draenei aber noch völlig unspektakulär. Es gab keine großartigen Weltraum-Geschichten mit vielen verschiedenen Planeten oder ähnliches. Auch das Aussehen war damals noch ganz anders. Die Draenei, wie wir sie heute kennen, existierten in gewisser Weise gar nicht. Damals war das Bild der Draenei das der Zerschlagenen, die durch die Teufelsmagie der Orcs auf Draenor mutiert sind. Zu Zeiten von Classic gab es sogar bereits einige "Draenei" auf Azeroth, die von Draenor fliehen und in den Sümpfen des Elends angetroffen werden konnten. 
 


Die Draenei auf Draenor

Zu Zeiten von Warcraft 3 war Draenor der originale Heimatplanet der Draenei, der mit den Orcs geteilt wurde. Die komplette Geschichte rund um Velen und die ihm folgenden Draenei, die von Argus flüchteten, von Planet zu Planet reisten und schlussendlich auf Draenor stürzten, gab es überhaupt nicht. Zumindest erklärt dies auch, wieso Draenor so nach Draenei klingt. Einfach weil man damals davon ausging, dass es wirklich der Planet der Draen(ei) und Or(cs) ist. In der heutigen Lore wurde diese Namensgebung damit erklärt, dass die Draenei den Planeten Draenor genannt hatten, da es bisher keinen Namen dafür gab. Denn die Orcs nannten ihren Planeten einfach nur "Welt", schließlich hatten sie keine Ahnung, dass es noch mehr da draußen im Weltall gibt. 

Glaubt man der alten Lore, so lebten die Draenei also schon tausende von Jahren auf Draenor, was natürlich dazu führte, dass sie dort eine große Zivilisation mit großen Städten aufbauen konnten. Shattrath, die Festung Karabor oder auch das Auchindoun sind dabei namenhafte Orte. Nach aktueller Lore lebten die Draenei allerdings nur rund 200 Jahre auf Draenor, wodurch es etwas seltsam erscheint, wie sie es geschafft haben sollen eine so schicke Lebensumgebung aufzubauen. Die Geschichte rund um die Zerstörung von Draenor bleibt aber gleich. So wurden die Orcs von Archimonde korrumpiert, der jedoch in den verschiedenen Lore-Auslegungen eine komplett andere Rolle hatte. Dazu später mehr. Der Krieg zwischen den Orcs und Draenei dauert laut neuer Lore etwa acht Jahre und nicht hunderte Jahre lang an, bis es dann schlussendlich zur Zerstörung des Planeten und der Erschaffung der Scherbenwelt kam. 

Mit dem Erscheinen von Burning Crusade und der Einführung der "richtigen" Draenei, änderte Blizzard einen großen Teil der bekannten Lore. Die Zerbrochenen und Verlorenen (Draenei) waren nur noch eine Nebengeschichte und auf einmal gab es mit Velen und seiner Gefolgschaft, die mit Hilfe der Exodar von Draenor geflohen waren, eine komplett neue Story für die Rasse, die, wenn man sich die heutige Lore anschaut, einen sehr wichtigen Part eingenommen hat, wie wir vor allem in Patch 7.3 und dem Rückblick auf die Vergangenheit sehen können. 
 

Die "Eredar" ließen Sargeras verrückt werden?!

Kommen wir noch einmal zurück zu Archimonde, denn auch für die Eredar und Man'ari gibt es eine andere Auslegung in der alten Lore. Heutzutage wissen wir, dass die Eredar eine friedliche Spezies war, sehr talentiert im Umgang mit Magie. Als es dann jedoch zur Korruption durch Sargeras und dem Untergang von Argus kam, teilten sich die Eredar quasi auf. So gibt es nun zum einen die friedlichen Draenei, wozu wiederum noch die Unterrasse der Zerbrochenen und Verlorenen gehören. Zum anderen gibt es auch die dämonischen Man'ari. Zu den Man'ari gehören beispielsweise auch Kil'jaeden und Archimonde, allerdings werden sie meist immer noch Eredar genannt, was gerne zu Verwirrung führt. 

Zu Zeiten von Warcraft 3 war es so, dass die Eredar generell gar nichts mit den Draenei zu tun. Sie waren ein mächtiges Volk von hinterlistigen Hexenmeistern, die ihre dämonische Macht dazu genutzt haben, um zahlreiche von ihnen eroberte Welten zu unterjochen und nach der Herrschaft über das Universum strebten. Sargeras versuchte sie auszulöschen, verfiel jedoch nach dem Sieg durch ihre dämonische Magie in Depressionen. Als er schließlich gefallen war und sich vornahm die Schöpfung der Titanen aus dem Universum zu tilgen, befreite er die Eredar (und Nathrezim) wieder aus dem Wirbelnden Nether, wo er sie gefangen hielt. Sie waren von der Macht des gefallenen Titanen beeindruckt und schworen ihm die Treue
 

 

Die Hüter der Titanen

Das ein nicht gerade kleiner Teil der Geschichte von Warcraft 3 sozusagen falsch war, kann man noch gut verdauen, doch nun geht es noch einen Schritt weiter und wir fangen mal mit einer schicken Ansage an: alles was ihr in Wrath of the Lich King über die Hüter (Ulduar) und Wächter der Titanen gelernt habt, ist eine Lüge! Doch diese Lüge wurde äußerst gut von Blizzard verpackt, um eine andere Version der Lore ins Spiel zu bringen. Drahtzieher der großen Intrige ist dabei der Hüter Loken, den wir in den Hallen der Blitze besiegt haben. 
 

Aesir, Vanir und die Wächter

Eine kurze Vorgeschichte für das eigentliche Thema: die Titanen lassen sich in zwei Kategorien aufteilen. So gibt es zum einen die Vanir, titanisch für Erdriesen. Es sind die bronze-häutige Titanen Aggramar, Eonar, Khat'goroth und Sargeras. Sie haben die Berge und die tiefen Orte der Welt erschaffen. Zum anderen gibt es die platin-häutigen Aesir, titanisch für Sturmriesen, die stärker sind als die Vanir und Meere sowie den Himmel geschaffen haben. Zu den Aesir zählen Aman'thul, Norgannon und Golganneth. Während des Kriegs gegen das Schwarze Imperium wurden die Wächter von den Titanen erschaffen, die sich ebenfalls in Aesir und Vanir aufteilen lassen und von den Hütern (Archaedas, Freya, Hodir, Loken, Mimiron, Thorim, Tyr, Ra, Odyn) angeführt werden.
 

Die Story, wie wir sie kannten!

Fangen wir erst einmal mit der Story an, wie wir sie in Wrath of the Lich King serviert bekommen haben. Loken war der Anführer der Wächter und Hüter von Azeroth, die von den Titanen zurückgelassen wurden, um die Welt zu beschützen, und er war dazu eingeteilt worden, Yogg-Sarons Gefängnis zu bewachen. Wie das aber halt so ist, wenn ein alter Gott bewacht werden soll, wird man früher oder später von ihm korrumpiert. Dies traf auch Loken, der wiederum Hodir und Freya korrumpierte, als auch Sif, die Frau von Thorim, tötete. Loken ließ den Tod von Sif jedoch so aussehen, als wäre die Eisriesen der Sturmgipfel dafür verantwortlich, wodurch der Krieg zwischen Thorim und den Riesen ausbrach. Doch nicht nur das, auch wurde dadurch ein Krieg zwischen den Aesir- und Vanir-Wächtern ausgelöst.

Der Krieg zwischen den Wächtern wurde dadurch beendet, dass Loken den größten Teil von ihnen in eine Art von Stasis versetzte. Übrigens sind eigentlich auch die Mogu Wächter, sie waren allerdings nicht von der Stasis betroffen, was ein wenig komisch ist, aber dafür gibt es mit Sicherheit auch irgendeine noch unbekannte Erklärung. Durch unseren Sieg über Loken in den Hallen der Blitze, wurde ein Notsignal ausgelöst, welches bekanntlich dazu führte, dass Algalon Azeroth reinigen wollte, wovon wir ihr abhalten konnten. Das war quasi das Ende der Geschichte der Wächter und Hüter in Wrath of the Lich King. 
 


Die Intrige von Loken

Doch vergesst nun all das, was in Wrath of the Lich King passiert es, denn die eigentliche Story wurde mit Legion komplett umgekrempelt. Eigentlich ist folgendes passiert. Loken und Sif hatten eine Affäre und durch die Korruption der alten Götter geschah es, das Loken Sif tötete. Dadurch wurde dann, wie bekannt, der Krieg mit den Eisriesen ausgelöst. Der Krieg wurde dadurch beendet, dass eine Armee mit der "Forge of Wills" in den Hallen der Steine kreiert wurde. Problem dabei war allerdings, dass die Schmiede durch Yogg-Saron mit dem Fluch des Fleisches infiziert wurde. Loken merkte, dass er etwas ziemlich Dummes angestellt hat und versuchte dies zu vertuschen. Und nun wird es richtig interessant.

Sein Plan war es, alle anderen Hüter zu vernichten. Dazu ging er einen Pakt mit Helya ein, die Odyn in den Hallen der Tapferkeit einsperren sollte. Denn laut aktueller Lore war eigentlich Odyn der Anführer der Hüter auf Azeroth, nur haben wir ihn in Wrath of the Lich King nie zu Gesicht bekommen, weil er weggesperrt wurde. Loken korrumpierte die anderen Hüter von Ulduar, wodurch nur noch Tyr, Ra und Archaedas übrig waren. Ra schmollte bekanntlich unter dem Mogu'shangewölbe, nachdem er herausfand, dass das Panetheon tot sei. Tyr und Archaedas bemerkten, dass sie die zwei letzten Hüter bei Verstand waren.

Sie stahlen die Scheiben von Norgannon, ein mächtiges titanisches Artefakt, welches automatisch die Geschichte von Azeroth aufzeichnet, um zu erfahren, was Loken getan hat. Doch Loken bemerkte den Diebstahl und schickte eine Horde von Monstern aus, um die beiden Hüter zu töten. Tyr opferte sich selbst während sein Kamerad mit den Scheiben entkam. Diese wurden in Uldaman versteckt und für viele Jahre von Archaedas beschützt, bevor wir unwissenden Helden von Azeroth kamen und den Hüter töteten, um an die Schatzkammer von Uldaman heranzukommen. 

Um seine Intrigen trotzdem noch vertuschen zu können, erschuf Loken das Tribunal der Zeitalter in den Hallen der Steine und füllte es mit falschen Informationen, die uns verwirren sollten. Loken machte sich selbst zum Anführer der Hüter und änderte die Codes von Algalon so, dass nicht beim Tod von Odyn das Notsignal gesendet wird, sondern bei seinem eigenen Tod. Der Plan von ihm ging komplett auf, bis wir Odyn in den Hallen der Tapferkeit fanden. 

Man könnte nun natürlich spekulieren, ob das alles nicht immer so von Blizzard geplant war, aber sein wir mal ganz ehrlich, zu Zeiten von Wrath of the Lich King hat man mit Sicherheit noch nicht darüber nachgedacht uns in vielen vielen Jahren auf einmal diese Intrige aufzutischen. Doch generell haben es die Schreiberlinge bei Blizzard ganz gut hinbekommen. Mit Sicherheit gibt es hier und da ein paar Ungereimtheiten und die Tatsache, dass ein großer Teil der Lore von Wrath of the Lich King eine Lüge war, ist auch nicht so wirklich glaubhaft, doch wie schon bei den Draenei, liefert es einen viel interessanteren zusammenhängenden Verlauf der Geschichte.
 
 

Das Überleben der Titanen

Im Abschnitt über die Draenei, kamen wir bereits darauf zu sprechen, dass es in der Vergangenheit eine leicht andere Begründung dafür gab, weshalb Sargeras sich gegen das Pantheon der Titanen stellte. Die wahre oder eher heutige Geschichte ist jedoch anders. Auf seinem Kreuzzug gegen das Chaos traf Sargeras auf das ultimative Böse, das seit Anbeginn der Zeit darauf lauerte, das Universum ganz und gar zu verschlingen: die Leerenfürsten. Als Sargeras eine der durch die Leere verdorbenen Welten erblickte, erkannte er, dass der Dunkle Titan und der unstillbare Hunger der Leerenfürsten eine weitaus größere Bedrohung für das Universum darstellten als die chaotischen Dämonen. 

In seinem Wahn entwickelte der Sargeras seinen fürchterlichen Plan: Das Leben im ganzen Universum muss ausgelöscht werden, bevor die Leerenfürsten die Oberhand gewinnen und alle Welten korrumpieren und anschließend verschlingen. Die anderen Titanen waren trotz großer Ängste wenig begeistert von dieser Idee und lehnten sie ab. Verraten gefühlt von seinen Geschwistern reiste Sargeras nach Mardum, befreite die Dämonen und nahm die geballte Macht der Teufelsenergie in sich auf. Sargeras' bronzene Haut schmolz und verwandelte ihn unter unaussprechlich großen Schmerzen in einen Dämon - das war die Geburtsstunde der Brennenden Legion. Trotz Sargeras Verwandlung versuchten seine Brüder und Schwestern ihn zur Vernunft zu bringen. Doch statt seine Geschwister anzuhören, entfesselte er einen gewaltigen Teufelssturm, der das gesamte Pantheon binnen weniger Augenblicke auslöschte.
 

Die wahre Geschichte und der Seitensprung nach Pandaria

Das Pantheon wurde vernichtet und die Titanen sind tot. Das dachten wir viele Jahre lang. Doch es war nur die halbe Wahrheit. Wie wir durch die Chroniken Band 1 erfahren haben, hat der Titan Norgannon einen Zauber auf die Titanen gelegt, bevor Sargeras sie vernichten konnte. Durch diesen war es möglich, dass die Titanen überlebt haben, was Sargeras aber (damals) nicht wusste. Die Seelen von Aman'Thul, Eonar, Norgannon, Golganneth, Khaz'goroth und Aggramar flohen nach Azeroth und ließen sich dort in die Hüter nieder. Die Hüter selbst spürten zwar etwas davon, konnten sich die seltsame Veränderung aber nicht erklären.

Nur der Wächter Ra wusste, was geschehen war. Er extrahierte die Seele von Aman'Thul und sicherte sie in einem Behälter im Tal der Ewigen Blüten. Viele viele Jahre später, zeigte Ra die Seele dem Mogu-Kriegslord Lei Shen. Anders als erwartet, hinterging Lei Shen Ra, nahm die Kraft von Aman'Thul in sich auf und verskalvte Ra, wodurch er das erste Mogu-Imperium erschaffen konnte. Wie wir wissen, konnte er aber von den Helden Azeroths besiegt werden und der ominöse Furorion (Wrathion) verspeiste das Herz des Donnerkönigs Lei Shen, wodurch er an die Macht von Aman'Thul kam. Was er damit anstellen wird, wissen wir aktuell noch immer nicht...

Zugegeben, eventuell kann man das nicht zu 100% als Kehrtwende der Entwickler sehen, da nie zu 100% offiziell bestätigt wurde, dass die Titanen tatsächlich tot sind, aber es ist schon ein wenig verwunderlich, dass das Thema niemals wirklich angeschnitten und nur durch einen zusätzlichen Satz im ersten Teil der Chroniken auf einmal klargemacht wurde, dass die Titanen wohl doch noch leben. Zwar körperlos, aber das ist ja erst einmal zweitrangig.
 
 

Die Absichten von Illidan Sturmgrimm

Kommen wir zur vierten und für diesen Artikel letzten großen Kehrtwende der Entwickler, die von der Auslegung her vom gleichen Niveau, wie die Geschichte von Loken ist. Durch neue Geschehnisse werden alte erlebte Abenteuer auf einmal komplett anders dargestellt und haben somit auch einen anderen Einfluss auf die Entwicklung der Lore in der Zukunft. Dabei geht es um so ziemlich alles, was wir in Burning Crusade in der Scherbenwelt erlebt haben. Speziell die Story rund um Illidan, der von einem Bösewicht in Legion zu einem (halbwegs) gefeierten Helden wurde.
 

Der verrück gewordene Illidan

Schauen wir einmal zurück auf Burning Crusade, so war die Story von Illidan die, dass er Angst vor Kil'jaeden hatte, der ihn wahrscheinlich dafür bestrafen würde, dass er Arthas am Ende von "Warcraft 3: The Frozen Throne" nicht besiegen konnte. Deshalb zog er sich in die Scherbenwelt zurück, schloss das dunkle Portale und verweilte in der Welt, um dort Streitkräfte und Macht zu sammeln, mit der er den Kampf gegen Kil'jaeden gewinnen wollte. So schaffte er gar eine weitere Armee von korrumpierten Orcs mit dem Blut von Magtheridon. Zusammenfassend kann man sagen, dass er einfach verrückt und machtbesessen geworden ist. Wahrscheinlich, weil er gegen Arthas verloren hatte. Er belügt sogar die Spieler im Kampf gegen ihn und sagt, dass nicht einmal Arthas ihn besiegen konnte, was ja schlichtweg falsch ist.

Die Entwickler zerstörten also diesen ikonischen Charakter aus dem RTS durch eine relativ lachhafte Geschichte, dass er durchgedreht sei. Nicht gerade eine schöne Charakterentwicklung. Doch heutzutage wissen wir, dass all das, was Illidan getan hat, ganz falsch interpretiert wurde. Zumindest möchten uns die Storyschreiber das klar machen. Mit den Warcraft Chroniken und dem Roman über Illidan, wurde die Geschichte in ein anderes Licht gerückt, um sie mit der Erweiterung Legion dann weiterführen zu können. 
 

Illidan, der aufopfernde Held

Illidans Ziel war für ihn selbst immer klar: er wollte die brennende Legion auslöschen, mit allen Mitteln. Doch so ganz genau hat er das nie jemanden erklärt oder besser gesagt, keiner konnte in seinen (nicht immer guten) Taten sehen, dass er eigentlich ein wichtiges Ziel verfolgte. Hätte er das getan, hätte man eventuell sogar ein Bündnis mit ihm eingehen können. Wie wir im Laufe von Legion, dem Startgebiet der Dämonenjäger und der Kampagne rund um das Herz des Lichts erfahren haben, ist Illidan das auserwählte "Kind von Licht und Schatten", welches uns zum Sieg gegen die Brennende Legion führen soll, was er schlussendlich auch tun wird. Im letzten Raid von Legion: Antorus, der brennende Thron.
Andi

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Splash - Mitglied
Danke für das zusammenfassen der bisherigen Lore mit den ganzen richtigen bzw. falschen Wendungen. Dennoch möchte ich sagen das wir Odyn nicht das letzte mal gesehen haben. Er ist für mich eines der heftiges Bad Asses in diesem Spiel! Mich würde es nicht wundern, dass wir bald schon Wiedersehen werden und zwar als Raidboss!
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Andi - Staff
Japp, das denke ich auch. Er sollte noch ein paar Auftritte bekommen!
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Hortenisteinhue - Mitglied
In einen Satz Odyn zweimal unterschiedlich geschrieben! :D "Loken machte sich selbst zum Anführer der Hüter und änderte die Codes von Algalon so, dass nicht beim Tod von Odin das Notsignal gesendet wird, sondern bei seinem eigenen Tod. Der Plan von ihm ging komplett auf, bis wir Odyn in den Hallen der Tapferkeit fanden. "
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Andi - Staff
Also eigentlich sind es zwei Sätze, aber trotzdem ist es natürlich nicht korrekt. Demnach, Danke für den Hinweis. 
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