Artikel Erstellt am 18.02.2016 - 10:35 Von Greyn

Was zum Teufel ... 77.000 Gold für eine WoW-Marke?

In unserer letzten Analyse zum Goldpreisverlauf der WoW-Marke, die noch gar nicht so lange her ist, errechneten wir einen aktuellen Durchschnittspreis von 60.000 Gold, wodurch Europa den 2. Platz in aufsteigender Reihenfolge belegt. Die Nordamerikaner bezahlen noch immer recht niedrige ~ 36.000 Gold und eine Steigung ist in dieser Region auch kaum zu erkennen. Anders sieht es jedoch bei uns aus. Mit einem Gebot von 35.000 Gold fingen wir an und jede Woche wird ein neuer Rekord erreicht. Schleichend maximiert sich der Preis!

Nun gab es jedoch einen bisher noch nie dagewesen Sprung, über den es auf jeden Fall wert ist zu berichten. Wir konnten es selbst nicht glauben, als gestern unser Preistracker 77.000 Gold anzeigte. Ein Bug? Nein, die Wirklichkeit! Zugegeben, der Preis ist bereits wieder gesunken, aber nicht wirklich tief. Wir befinden uns nun schon längere Zeit im 70.000er-Segment, welches wir wohl oder übel auch nicht mehr verlassen werden.

Doch wieso gab es innerhalb von 2 Wochen einen so rapiden Anstieg? Dadurch, dass wir auf Legion warten und es nicht so viel zu tun gibt, können die Spieler, vor allem durch Garnisonsmissionen, natürlich ihr Bankkonto füllen ohne große Ausgaben zu verzeichnen. Je mehr Gold also im Umlauf ist, desto mehr wird das die Marke kosten. Doch die beschriebene Tatsache ist nicht neu und erklärt somit den enormen Anstieg eher weniger. Zumal in Nordamerika der Preis dauerhaft stabil bleibt und auch die Spieler dort können ihr Reichtum täglich recht einfach vergrößern.

Welche Erklärung habt ihr dafür, dass wir nun auf einmal schon die 70.000er-Grenze erreicht und bei einem Durchschnittspreis von 73.000 Gold liegen? Schreibt uns gerne mal eure Meinung in die Kommentare und wie ihr den Preis findet. Ist es ok für euch, da wir ja auch generell mehr Gold in den Taschen haben? Oder ist die Zahl nun wirklich zu hoch?


(Preisverlauf der europäischen WoW-Marke des letzten Monats - Quelle: WoWToken.info)
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reykur reykur Mitglied
Um es einfach zu sagen, ich fühle mich von Blizzard verarscht was die Marke angeht. Aber das eh schon seit sie im Spiel ist. Der masive Preissprung die letzten Tage verstärkt dieses Gefühl, da nun ja bekannt ist und es bereist von Blizzard selbst gesagt wurde, das sie den Preis regulieren.

Und es mag sein, dass man auf vollen Servern gut und schnell viel Gold zu machen ist, aber das unterstreicht nur ein mal mehr, das Blizzard den kleinen Servern stehtig in den Arsch tritt.
# am 22.02.2016 - 09:35
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Baschtl Mitglied
Ich denke schon dass Blizz den Rahmen des Goldpreises steuert. Immerhin verdienen sie an der Marke mehr als an einem Abo. Von daher müss der Goldpreis so hoch sein, dass mehr Leute die Marke kaufen, und darf einen gewissen Pegel nicht überschreiten, damit die Tokens noch abgekauft werden... 

Wenn ich bedenke,  dass ich meine erste Marke bei 34k Gold gekauft hab, und mich noch geärgert hab, dass das so viel Gold war, könnte ich mir schon in den A beissen :((

Ich fürchte, dass der Goldpreis auch in Legion nicht mehr fallen wird. Von daher muss man zuschlagen so lange die Marken noch so billig sind.
# am 19.02.2016 - 08:27
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Zmay
Zmay Mitglied
Finds lustig wie die Leute denken da wär eine böse Absicht seitens Blizzard dahinter :P
Würd mal vorschlagen @Greyn ne Umfrage zu machen wer wieviele Marken sich gekauft und wer diese dann ins AH gestellt hat. Ich kenne keinen der solche Goldnot hat, da man sich mit etwa 3 Stunden Spielzeit in der Woche locker 20-30k Gold erfarmen kann.
# am 18.02.2016 - 22:15
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Melinalike Mitglied
Das hat nichts böse seitens Blizzard zu tun.
Sie handeln wie ein Unternehmen und bestimmen die Preise
# am 18.02.2016 - 23:47
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Zmay Mitglied
Soso also meinst du das Blizzard ausgerechnet in Europa den Goldpreise hochschraubt, damit weniger Leute die Marken kaufen, was bei einigen bezweckt das sie ganz mit dem Spiel aufhören, klingt meiner Meinung nach sehr kontraproduktiv.
# am 19.02.2016 - 05:17
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Melinalike Mitglied
Die leute werden nicht aufhören da zuviel Gold im Umlauf ist....
deswegen gehen sie mit den Goldpreisen hoch.
Am Ende gewinnt die Bank eh Blizzard
# am 19.02.2016 - 07:17
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Unbenannt-1.png reykur Mitglied
Da der Goldpreis für die Marken einzig von Blizzard selbst bestimmt und reguliert wird, finde ich deine Meinung Zmay, so wie sie rüber kommt doch sehr blauäugig.

Das hat auch nichts mit böser Absicht zutun, sondern lediglich damit Das Blizzard nur noch auf harte Zahlen steht. Und ob die Mehrzahl der Leute die zur Zeit mit Marke spielen dann aufhören werden, entzieht sich denke ich meiner Kenntnis genau so wie deiner.
# am 22.02.2016 - 09:30
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Kaninens Mitglied
Ich habe mir auch für die letzten 2 Monate Spielzeit gegen Gold gekauft, das war für je ca 60k. Dieses Gold habe ich verhältnissmäßig einfach im Spiel erwirtschaftet (diverse Drops, Transmoghandel und Garni).
Aber mehr wie 65k ist mir die Marke nicht Wert, das ist für mich einfach zu viel Aufwand.
Da zahle ich lieber 10 € im Monat (Gamecard) oder mache ein bisschen Pause bis Legion, je nach Laune.
# am 18.02.2016 - 20:44
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Kronara
Kronara Mitglied
Die Erklärung ist ganz einfach.

Angebot und Nachfrage regulieren den Preis. In den USA kaufen massig Leute die Token für Geld und packen sie für Gold wieder rein und sie werden auch normal gekauft. Das hält den Preis realtiv konstant bei den anfänglichen 35k.

Bei uns in Europa ist hingegen die Nachfrage erheblich größer als das Angebot. Das treibt den Preis hoch.
Da die Spielerzahlen gerade in Europa weiter fallen, wird sich daran auch nicht viel ändern. Kaum einer ist bereit, 20 Euro für ein Token auszugeben. Denn der Anteil an Gold ist recht gering und die meisten Spieler interessiert es mehr, seine eigenen Spielzeit zu finanzieren.
Wer unbedingt Geld für Gold ausgeben will, tut das bei Goldsellern, auch wenn das nicht erlaubt ist. Die Detection-Rate ist jedoch immer noch sehr gering. Es gibt zwar immer wieder Bans, aber ich kenne Leute, die das seit etlichen Jahren regelmäßig machen und das in nicht gerade all zu kleinem Umfang... und es passierte nie etwas.
# am 18.02.2016 - 20:26
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Melinalike Mitglied
Meine persönliche Meinung ist das das ganze system nicht transparent ist und blizzard noch soviel erzählen kann. Ich denke die haben beschlossen den preis nach oben zu drücken und fertig.
# am 18.02.2016 - 18:12
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Michiii Michiii Mitglied
Ich frag mich eher warum es in den USA so niedrig bleibt und bei uns so steigt.
# am 18.02.2016 - 15:59
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shingeki-no-kyojin-titan.jpg Erenjaeger Mitglied
Angebot und Nachfrage. Die meisten bleiben wohl beim Abomodell.
# am 18.02.2016 - 20:21
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Asco Mitglied
In den USA sind die Leute eher bereit Geld für Mikrotransaktionen auszugeben, da wird schnell mal zur Kreditkarte gegriffen um sich 35k Gold zu kaufen.
Sieht in Europa hingegen anders aus, da muss man die Leute mit einen höheren Gewinn in dem Fall Gold locken.
Deswegen ist die sache mit Angebot und Nachfrage, meiner Meinung nach, totaler Blödsinn, da sich der Preis nur in den von Blizzard festgelegten Rahmen bewegt.
# am 20.02.2016 - 23:50
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Lunizera
Lunizera Mitglied
Wundert mich nicht, denke wird noch weiter steigen.
Bin besonders gespannt wie sich der Prepatch auswirken wird.

Die Preisentwicklung ist mir aber erstmal egal, hab noch fast nen Jahrspielzeit und fast 3 Mio. Gold.
Und bis zur Erweiterung ist ja auch noch paar Monate Zeit zum Gold vermehren.

Worauf ich aber noch spekuliere ist das man irgendwann mit der Marke, mehr als nur Spielzeit bekommt.
Fände so ne Charakteranpassung gegen Gold nicht schlecht.
# am 18.02.2016 - 14:53
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myst2000 Mitglied
Ja Servertranser etc wäre gegen Gold echt nicht schlecht hab mir das auch schon gedacht.
# am 18.02.2016 - 16:14
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Blades Mitglied
Naja, ich denke das Blizzard primär am Gewinn interessiert ist.

- Wenn sie den Preis künstlich niedrig halten gibt keiner Geld für den Token aus
- Wenn Sie den Preis künstlich hoch halten kauft die token keiner mehr auf

Den höchsten Gewinn machen sie eben wwirklich wenn sie das ganze über Angebot und Nachfrage regeln.

Zu den USA.... im Land der "unbegrenzten Kreditkarten" sitzt das Platikkärtchen ev. wirklich lockerer......
# am 18.02.2016 - 14:14
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blackhawk0v Mitglied
Tendenz steigend oder wieder fallend?
# am 18.02.2016 - 13:46
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WoWScrnShot_072216_155429.jpg Tyronix Mitglied
ich denke mal wird erstmal wieder steigen und zu legion release bzw 1monat davor wahrscheinlich angefangen wieder sinken wenn neue spieler kommen /alte zurückkommen
# am 18.02.2016 - 14:12
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chooi Mitglied
Ich ärgere mich immer noch ein wenig, dass ich mich nicht direkt am Anfang mit Marken eingedeckt habe. Aber da ich täglich im Durchschnitt immer noch zwischen 10-20k Gewinn durch Garnison und AH mit wenig Aufwand mache, stört es mich nicht so sehr. Wenn die Kosten für die Marke meine Gewinne auffressen, wird es vielleicht Zeit wieder aufs normale Abo umzusteigen. Andererseits: wozu braucht man sonst noch Gold? Repkosten und Raidbedarf zahlt jeder aus der Portokasse. Mit Crafting-Sachen kann man sich weitestgehend selber versorgen. Mounts, Pets und anderen Quatsch kaufe ich nicht.
# am 18.02.2016 - 13:46
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Samkian Mitglied
naja "sich richtig eindecken" geht ja nicht:

In einem Zeitraum von 24 Monaten können maximal 36 Marken mit Gold im Auktionshaus erworben und dann für Spielzeit eingelöst werden.

Es darf sich immer nur eine Art von Marke gleichzeitig im Inventar befinden. Wenn einer der Charaktere auf einem Battle.net-Account momentan eine Marke besitzt, die aus dem WoW-Shop stammt, kann der Eigentümer des Accounts keine weitere Marke aus dem Auktionshaus kaufen.

Ebenso kann keine Marke aus dem WoW-Shop gekauft werden, während ein Charakter des Accounts eine Marke aus dem Auktionshaus besitzt.

Es können sich gleichzeitig maximal 10 Marken im Inventar befinden. Diese Maximalanzahl gilt charakterübergreifend für den gesamten Battle.net-Account.
 
# am 19.02.2016 - 15:47
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AlliFan Mitglied
finds gut, dadurch bekomm ich mehr für meine Marken :) 
# am 18.02.2016 - 12:57
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Nekros Mitglied
Ich denke es gibt viele die im Moment monatlich kein Geld ausgeben wollen um in ihrer Garnision zu sitzen und daher ihr Abo gekündigt haben. Einige davon könnten aber Interesse haben mit dem Gold das sie während WoD angesammelt haben (war ja wirklich nicht schwer) noch ein paar Monate weiter zu spielen, und so die durschnittliche Nachfrage deutlich erhöhen.
# am 18.02.2016 - 11:50
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myst2000 Mitglied
Die Leute von Blizzard können sagen was sie wollen, die steuern 100%ig den Preis und nicht alleine Angebot/Nachfrage das können die mir nicht erzählen, dass 3 Monate die Marke um 60k hängenbleibt und jetzt der Preis um fast 20k in 2 Wochen gestiegen ist wegen Angebot/Nachfrage...

Sorry, aber für blöd verkaufen brauchen die mich nicht. Die haben sicher ihre Finger da im Spiel!
# am 18.02.2016 - 11:42
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Krueger Mitglied

Die Leute von Blizzard können sagen was sie wollen, die steuern 100%ig den Preis und nicht alleine Angebot/Nachfrage das können die mir nicht erzählen, dass 3 Monate die Marke um 60k hängenbleibt und jetzt der Preis um fast 20k in 2 Wochen gestiegen ist wegen Angebot/Nachfrage...


Und warum "steuern" sie nur in Europa den Preis und nicht in den USA? Und was spricht dagegen, daß Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen? Als die WoW-Marke eingeführt wurde haben viele Spieler sich mit dem Maximum an Marken eingedeckt. Ich glaube 10 Stück war das. Diese 10 Monate sind solangsam aufgebraucht und die Leute kaufen nach. Die Nachfrage steigt also. Die Angebotsseite dagegen dürfte maximal konstant sein - vermutlich aber eher rückläufig, da es im fortschreiten des Addons immer weniger Leute geben dürfte, die dringend Gold benötigen. Folge: Der Preis steigt.

Sorry, aber für blöd verkaufen brauchen die mich nicht. Die haben sicher ihre Finger da im Spiel!

Vergiß nicht die Rolle, welche die linksversiffte Lügenpresse in Verbindung mit den Illuminati und Chemtrails bei der Sache spielen!!!!!11

# am 18.02.2016 - 12:03
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myst2000 Mitglied
Ganz einfach, weil innerhalb 2 Wochen um ganze 20k der Preis anstieg. Gestern MIttag 78,6k Nachts dann 66k. Das sind einfach zu extreme Schwankungen. Ich beobachte seit Einführung der Marke die Preise in USA/EU täglich mehrmals, weil ich WoW nur durch die Marke finanziere. Sicher ist Angebot/Nachfrage ausschlaggebend, aber Blizzard hilft da jetzt noch mit... Jeder weiß es ist momentan viel Gold in WoW im Umlauf, weil es halt mit WoD mega easy ist zu verdienen. Und Blizzard hat ja schon öfters gesagt sie wollen die Währung wieder wichtiger machen und die Inflation drücken. Ganz doof bin ich auch nicht zähle 1 und 1 zusammen! Ist mir eig egal ab 100k sag ich nein und kauf mir die Gametime in Keystores wieder ein^^
# am 18.02.2016 - 13:01
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frost-and-fire-cardinal-bourdet-painting-A085229026.jpg Michiii Mitglied
Was ich gehört hab, haben die bei Blizz sogar eigene Angestellte, die sich um die Stabilität der Preise im AH kümmern. Ich glaube nicht, dass ihnen gerade die Marke egal ist, deshalb glaube ich da auch, dass Blizzard ein bisschen beisteuert. Ich glaube jedenfalls nicht, dass sie den Preis zu 100% ignorieren. 
# am 18.02.2016 - 16:02
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Illien Illien Mitglied
Damit der Preis in den USA so stabil sein kann muss es eine ausgeglichene Nachfrage an Käufern und Verkäufern der WoW Marke geben. Bei diesem äußerst niedrigen Preis halte ich dies aber für äußerst ungewöhnlich.

Denn umgerechnet auf den Euro bezahlt der Nordamerikaner  17,80
USD für 36k Gold.
Das wäre mir persönlich nicht wert. Auf
den Monat umgerechnet wäre das ein Aufwand von 1200g pro Tag und das
ist dank der Missionen fast  garnichts an aufwand.

Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, das Blizzard seinen Heimatmarkt manipuliert nur um mehr WoW Marken
verkaufen zu können, denn dafür
generiert sich das Gold in WoW zu schnell und das fast automatisch.

Ich vermute einfach mal das die Nachfrage an sellruns sehr hoch sein wird und viele sich das Gear und die Erfolge durch direktes Kapital kompensieren.
# am 18.02.2016 - 11:21
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gg.png Illien Mitglied
Hab den Text unterwgs mit meinem iPhone getippt. Also seht es mir nach das ich Tippfehler, automatische korrigierungen undSatzzeichen zum großen teil aus reiner Faulheit nicht beachtet habe. :D
# am 18.02.2016 - 11:44
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Onkelz Mitglied
ich denke es liegt daran, dass wenig zu tun ist und viele sich das Geld sparen und lieber ne Marke kaufen... Demnach ganz einfaches Angebot-Nachfrage-Prinzip.
# am 18.02.2016 - 11:01
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