Artikel Erstellt am 08.02.2012 - 10:38 Von JohnnyRiot

WoW-Lore: Der L├Âwe von Azeroth - Anduin Lothar

Hallo Vanion.eu Community,

ich bin der Neue im Vanion.eu Team und kümmere mich um die WoW-Lore. Ich habe mich übrigens für die deutschen Namen entschieden. Ich habe mir als erstes Thema Anduin Lothar, den Löwen von Azeroth oder auch Champion von Sturmwind ausgesucht. Habt ihr Wünsche über wen oder was ich einmal schreiben soll, schreibt es einfach in die Kommentare.



Anduin Lothars Statue in der Brennenden Steppe

Kindheit

Anduin Lothar wuchs zusammen mit dem ehemaligen König von Sturmwind Llane Wrynn und Medivh auf. Während eines Trollangriffes im Schlingendorntal bemerkten Llane und Anduin das erste Mal, dass Medivh von Sageras bessessen war.

Die Horde kommt und Sturmwind wird zerstört

Anduin Lothar hatte in der Armee von Sturmwind Karriere gemacht. Er bekam nicht nur den Titel "Champion von Sturmwind", sondern wurde auch Kommandant der Armee. In einem Gefecht mit den Orcs lernte er Khadgar, den Schüler von Medivh, und die Halborcin Garona kennen. Mit den beiden fand er heraus, dass das dunkle Portal von Medivh geöffnet und der Magier von Sageras kontrolliert wurde.  Anduin Lothar wurde so vor eine Wahl gestellt. König Llane glaubte nicht, dass die Macht der Horde stark genug war, dass Sturmwind hätte fallen können. Lothar war überzeugt, dass er den Kampf zu den Orcs tragen musste. So stand er vor der Wahl, ob er seinem König loyal blieb oder auszog, um gegen die Horde zu kämpfen. Anduin entschied sich für letzteres und zog mit Khadgar nach Karazhan und bekämpfte Medivh. Dieser Kampf setzte Khadgar hart zu. Mit seinen jungen Jahren ergraute Khadgar und sein äußerliches Erscheinungsbild sah älter aus, als er war und er sich fühlte.

In Sturmwind hingegen wurde Garona mit einem Zauber belegt und griff König Llane an und ermordete ihn. Die Horde überrannte die Stadt und zerstörte sie. Nur ein kleiner Teil ist übrig geblieben, der heute als Altstadt bekannt ist.

Flucht nach Lordaeron und die Gründung der Allianz

Anduin und Khadgar sammelten die letzten Überlebenden – unter anderem Varian Wrynn, den Sohn von König Llane – ein, und setzten Segel in Richtung Lordaeron. Terenas, der König von Lordaeron nahm die Flüchtlinge auf und berief die Herrscher der verschiedenen Königreiche und Stadtstaaten ein. Varian nahm er in seine persönliche Obhut und zog ihn bis zum Ende des Krieges wie seinen eigenen Sohn Arthas auf.



Es sollte zu einer Allianz der menschlichen Königreiche und Stadtstaaten kommen und es trafen die jeweiligen Vertreter der jeweiligen Reiche ein. Anwesend waren:

Für das Königreich Gilneas: Genn Graumähne
Für den Stadtstaat Kul Tiras: Admiral Daelin Prachtmeer
Für das Königreich Alterac: Lord Aiden Perenolde
Für das Königreich Stromgarde: Thoras Trollbane
Für den Stadtstaat Dalaran: Erzmagier Antonidas
Für das Königreich Lordaeron: König Terenas Menethil II.
Als Vertreter der Kirche des Lichts: Erzbischof Alonsus Faol
Außerdem anwesend: Der ergraute Khadgar und der Löwe von Azeroth Anduin Lothar
Und versteckt auf einem Balkon: Prinz Arthas Menethil und Prinz Varian Wrynn

Terenas ließ Anduin die Geschichte von Sturmwind erzählen und was dort geschehen war. Anduin Lothar wollte auch an diesem offiziellen Anlass seine inzwischen verbeulte Rüstung von Sturmwind nicht gegen Kleidung aus Lordearon tauschen. Die Herrscher der verschiedene Reiche waren sich uneins und wollten ihm nicht glauben bis Erzmagier Antonidas ein Machtwort sprach und die ernste Lage zu erkennen gab. Anduin wurde dennoch von manchen nicht akzeptiert, sie bezeichneten ihn als Fremden.  Aber erst als Terenas offen legte, dass Anduin Lothar der letzte Nachfahre von den Arathi war, wurde die hitzige Diskussion niedergelegt, ob eine Gründung der Allianz wirklich von Nöten wäre. Allerdings füchteten nun manche Herrscher ihre Machtposition, da Anduin der rechtmäßige Erbe ihrer Länder wäre. Diese Ansprüche legte er aber ab. Die Gründung der Allianz war damit beschlossene Sache.

Es gab viele Dinge zu besprechen, z.B. wie die Versorgung der Truppen ablaufen sollte. Jeder Herrscher fürchtete etwas seiner Macht zu verlieren oder benachteiligt zu werden. Es gab viele hitzige Diskussionen und sie tagten oft. Anduin trieb das an den Rand des Wahnsinns, da er nie ein so guter Politiker war, wie sein verstorbener Freund Llane. Einer der wichtigsten Punkte war, wer das Kommando der Armee übernehmen sollte. Terenas sagte, er hätte alle zusammen gerufen und er wäre das Reich mit der größten Armee, daher müsste er das Kommando übernehmen. Trollbane behauptete, er hätte die größte Kampferfahrung und müsse das Kommando übernehmen. Admiral Prachtmeer warf ein, seine Marine wäre ein wichtiger Bestandteil der Armee und deshalb sollte er das Kommando übernehmen. Graumähne glaubte, er müsste das Kommando haben, weil sein Land das erste sei, was angegriffen würde. Und Perenoldes Argument war, dass er das Kommando haben müsste, weil er seiner Meinung nach über die meiste Weisheit und Weitsicht verfüge. Erzbischof Faol und Erzmagier Antonidas hatten kein Interesse am Oberkommando. Also schlug König Terenas, um den Streit endlich zu beenden, Anduin Lothar vor. Die Herrscher waren sich einig und so wurde Anduin Lothar das Oberkommando über die Truppen der Allianz übertragen.

Die Gründung der Paladine und Lothars rechte Hand

Nach der Sitzung, in der Anduin Lothar das Oberkommando zugesprochen wurde, blieb Erzbischof Faol noch dort und unterhielt sich mit Lothar. Er schlug vor, einige Offiziere, die der Kirche unterstellt sind, einzusetzen und damit einen neuen Orden zu gründen. Er vereinbarte ein erneutes Treffen mit dem Erzbischof.
Als sie sich wieder trafen, versprach Faol dem Löwen von Azeroth, dass er Gelder für den Wiederaufbau von Sturmwind sammeln würde. Außerdem erklärte der Erzbischof seine Idee. Er wollte, dass die Vertreter der Kirche auch in der Lage waren, ihre Heimat zu verteidigen und für das Licht und mit dem Licht zu kämpfen. Faol meinte, dass er jetzt Leute ausgebildet hatte, die sich Paladine nannten. Er stellte die ersten vier Paladine vor: Uther Lichtbringer, Saidan Dathroban, Tirion Fordring und Turalyon. Khadgar (der von Erzmagier Antonidas abgestellt wurde, um Anduin Lothar zu assistieren) und Anduin führten einige Gespräche mit ihnen. Sie stellten fest, dass der mit den meisten Kampferfahrungen wohl Uther sein müsste, aber seine Frömmigkeit und der Glauben an Ehre gefiel ihnen nicht. Er wusste, dass man gegen die Orcs evtl. Taktiken einsetzen musste, die nicht so ehrenhaft waren. Er wusste nicht genau wen er zu dem Anführer der Paladine, die sich jetzt zum Orden der Silbernen Hand zählten, ernennen sollte.
Nachdem er dem Erzbischof noch einen seiner eigenen Leute namens Gavinrad empfohl, hatte sich Lothar entschlossen. Er machte zwar trotz seiner Zweifel Uther zum Anführer der Silbernen Hand, aber Turalyon – der ihm besser gefiel als Uther – sollte seine persönliche rechte Hand werden.



Hilfe von den Hochelfen

Ohne das Wissen von Anduin Lothar hatte König Terenas einen Boten nach Quel’Thalas, dem Reich der Hochhelfen geschickt. In dieser Botschaft forderte er Hilfe der Elfen an und erinnerte sie an den Pakt, den sie mit Anduins Vorfahren geschlossen hatten. Die Elfen sahen keine große Bedrohung in der Sache, aber schickten eine kleine Armee, die eher ein Symbol des Beistandes und keine Armee war. Angeführt wurde sie von Alleria Windläufer.

Die Ankunft der Horde

Die Orcs hatten Schiffe gebaut und sich auf den Weg nach Norden gemacht. Einige blieben zwar zurück, um die Stadt Eisenschmiede noch zu belagern und einen evtl. Rückzug zu sichern, aber der Großteil der Horde kam mit. Orgrim Schicksalshammer wollte nun auch die nördlichen Gebiete Azeroths angreifen. Sie landeten in der Nähe von Süderstade, wo die Streitkräfte der neu gegründeten Allianz sie schon erwarteten. Die Allianz konnte in dieser Schlacht einen Sieg davon tragen, nicht ahnend, dass der Rückzug der Horde ein geschickter Plan von Orgrim Schicksalshammer war. Er zog seine Truppen ins Hinterland, wo die Zwerge des Wildhammer Clans lebten. Er selbst hatte einige Verbündete in Azeroth getroffen, wie die Trolle, die ihn unterstützten. Das Hinterland war aber nur eine Ablenkung. Er ließ vereinzelt die Zwerge angreifen und zog den Großteil seiner Truppen aus dem Hinterland heraus in Richtung Quel’Thalas. Als Anduin Lothar mit seiner Armee dort eintraf, hatte er keine andere Wahl als gegen die verbliebenen Mitglieder der Horde zu kämpfen. Er verbündete sich mit den Zwergen, dessen Anführer Krudran Wildhammer war. Als sie den Plan der Orcs erkannten, teilte er die Armee auf. Die eine Hälfte zog der Horde hinterher, die Quel’Thalas angreifen wollte. Diese wurden kommandiert von Turalyon und Alleria, die es ärgerte, dass sie nicht schon vorlaufen durfte. Anduin blieb mit dem Rest im Hinterland und bekämpfte die verbleibenden Mitglieder der Orcs.
Als er den Großteil der Horde aus dem Hinterland beseitigt hatte, erreichte ihm eine Nachricht, dass Lordaerons Hauptstadt belagert würde und, was noch schlimmer war, das Reich Alterac die Allianz verraten hatte. König Perenolde hatte ein Abkommen mit Orgrim Schicksalshammer geschlossen. Auch wenn Schicksalshammer mehr von seinem direkten Gegner Anduin Lothar hielt als von den feigen König, entschied er sich auf den Pakt einzugehen. Trollbane durchschaute das und stürzte den König von Alterac. Turalyons Armee traf noch rechtzeitig ein, um die Hauptstadt Lordaerons zu retten. Allerdings hatten sie damit auch nur Glück, da Gul’dan, der ehemalige Herrscher des Schattenrats und nun nur noch Assistent von Orgrim Schicksalshammer die Horde verraten hatte. Er war mit seinen Leuten aufs Meer hinausgefahren, wo unteranderem der Häuptling des Schattenmondclans, Cho’gal bei war. Dieser nahm auch all seine Oger mit, die bei der Belagerung einen wichtigen Faktor spielen sollten. Schicksalshammer hatte auf die Verstärkung von Gul’dan gesetzt und da die Drachen des Drachenmal Clans noch in Quel’thalas die Stadt Silbermond belagerten, blieb ihm nur noch der Rückzug.



Die Jagd nach den Orcs

Nachdem die Orcs geflüchtet waren, verfolgte Turalyon sie und traf dabei wieder auf die Truppen, die unter dem Kommando von Anduin Lothar standen. Nun da die Armee wieder vereint war, konnten sie zusammen nach Süden ziehen. Die Wildhammer hatten sich Sorgen um ihre Brüder in Eisenschmiede gemacht. Obwohl die beiden Clans sich nicht immer einig waren, bestand trotzdem die Sorge die Stadt könnte gefallen sein. Deshalb zog Anduin Lothar seine Truppen nach Eisenschmiede. Sie sahen wie sie die Orcs sie belagerten, aber nicht durch die verschlossene Tore der Stadt gelangten. Als die Armee der Allianz eintraf, strömten die Zwerge aus der Stadt und zusammen bezwangen sie die Belagerer. Nun hatte Lothar wieder neue Verbündete gewonnen. Die Zwerge von Eisenschmiede wurden geführt von Brann und Muradin Bronzebart. Zusammen zogen sie in Richtung Schwarzfelsfestung. Dort sollte die entscheidene Schlacht stattfinden. Lothar wusste, dass dies eine schwere Schlacht werden würde.

Das Ende von Anduin Lothar

Nun, ab hier muss ich leider eine kurze Erklärung abgeben. Bei meinen Erkundigungen über diese Geschichte bin ich über zwei Varianten, wie Anduin Lothar ums Leben gekommen ist, gestoßen. Einmal die, die in Warcraft II beschrieben wird und einmal jene, die im Buch "Im Strom der Dunkelheit" beschrieben wird. Daher schreib ich hier einfach beide.




Durch die andauernden Schlachten mit der Horde hatte sich Anduin Lothar entschlossen, zu den Orcs zu gehen, um Friedensverhandlungen mit ihnen zu beginnen. Allerdings war dies ein Hinterhalt und sie töteten ihn.



Die Streitkräfte zogen zur Schwarzfelsfeste und eine große Schlacht begann. Anduin Lothar erspähte Orgrim Schicksalshammer und ging richtigerweise davon aus, dass dieser der Anführer der Horde sein müsse. Die beiden gerieten in einen Kampf Mann gegen Orc, bis Schicksalshammer Anduin Lothar besiegen konnte und mit seiner gleichnamigen Waffe  den Anführer der Allianzsoldaten tötete. Turalyon, der Anduin als Vorbild und großen Helden sah, erschütterte es stark. Aber auf einmal begriff er, warum er ein Paladin war und er griff Orgrim Schicksalshammer an. Seine Waffe leuchtete so hell wie nie zuvor dabei. Im Kampf konnte er ihn dann letztendlich besiegen. Allerdings tötete Thuralyon den Kriegshäuptling nicht. Er forderte einen fairen Gerichtsprozess.

Als Andenken an Anduin Lothar errichtete Turalyon in der Brennenden Steppe eine Statue des gefallenden Helden.
Varian Wrynn nannte seinen Sohn nach Anduin Lothar und seinem Vater König Llane.



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Bymy Gast
Heyho, an sich wirklich toll geschrieben klasse weiter so, ich h├Ątte bez├╝glich der Lore einen Vorschlag. Wie w├Ąre es mit dem Sohn von Turalyon und Alleria der rastlos in der Ehrenfeste umherwandert. Arathor. Daf├╝r m├╝sstest du aber wirklich genaue bzw. eher erm├╝dende nachforschungen anstellen :D Liebe Gr├╝├če
# am 08.02.2012 - 17:29
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Fabbo Gast
sehr sch├Ân hat spass gemacht zu lesen und war sehr informativ obwohl mich eher die geschichte um k├Ânigin azshara intressieren w├╝rde und wie das sich mit den naga verh├Ąllt ^^ viel spass weitrhin und keep up the good work ^^
# am 08.02.2012 - 17:05
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JohnnyRiot Gast
@C├Żez Danke f├╝r den Hinwei├č hab da nicht ganz aufgepasst. Hab es aber ge├Ąndert. Welche Story nun stimmt ist eh fraglich weil im prinzip ist warcraft II ├Ąlter aber Blizzard hat mit WoW eh so viel davon wieder umgeworfen. Au├čerdem werden die Orcs in den Alten warcraft spielen auch etwas blutr├╝nstiger dargestellt.
# am 08.02.2012 - 16:06
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C├Żez Gast
Es hei├čt Turalyon, und ich denke das eher die zweite Version seines Todes stimmt da Orgrim Doomhammer ja die Ehre der Orcs wiederherstellen wollte, und jemanden aus dem Hinterhalt zu t├Âten sehr an Gul'dan und die Stormreavers erinnert. Sonst sehr sauber geschrieben, gef├Ąllt.
# am 08.02.2012 - 15:21
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JohnnyRiot Gast
@Gnomeister was denn?
# am 08.02.2012 - 14:12
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hhfdfgusw Gast
top, mach weiter so ;)
# am 08.02.2012 - 13:47
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Gnomeister Gast
ein paar fehler sind noch drin, aber im gro├čen und ganzen sch├Ân geschrieben.
# am 08.02.2012 - 13:03
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