14. Dezember 2018 - 20:22 Uhr

Classilicious - Die Rückkehr des RPG-Gefühls

Wer World of Warcraft heutzutage spielt, der wird das interessante Gefühl der Levelphase kaum mehr erleben. Doch genau das hat einen Großteil des Erfolgs von World of Warcraft Classic ausgemacht. Einen neuen Charakter vom Bauern bis hin zum Champion der Nation heranwachsen lassen. Entscheidungen treffen, Gebiete erkunden, zum Handwerksmeister werden und so weiter. Im Grunde genommen, ist die Levelphase eines MMORPGs ein ganz anderes Spiel, als das Endgame und die danach folgenden Erweiterungen. Denn dieses Gefühl, seinen Charakter zu entwickeln, kommt dabei nicht mehr so zum Vorschein.

Und genau darum geht es auch in der heutigen Folge von Classilicious! Die Rückkehr des RPG-Gefühls in World of Warcraft dürfte einer der Faktoren sein, weshalb Classic zumindest für einige Zeit erfolgreich werden dürfte. Es ist wie ein Reset oder eine Art von World of Warcraft 2.0! Alles auf Anfang, neu beginnen! Zwar kennt der Großteil der Spieler die Geschichte schon, die Welt ist nicht neu und auch grundlegende Systeme sind so wie heutzutage, aber die vielen Stunden Spielzeit, die investiert werden, um auf Level 60 zu kommen, sind komplett anders, als man sie heute erlebt. Hinzu kommt dann natürlich auch noch der Nostalgie- und Retro-Faktor! 

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Aegwinn - Mitglied
@Andi: Ich denke du weisst, dass ich selten negative Kritik an deinen Beiträgen oder Video's äussere. Wenn, dann zu einem Thema, aber von diesem Video wurde ich wirklich enttäuscht. Für mich fühlte es sich wirklich an, als würdest du unvorbereitet ein paar Dinge aufzählen, die dich stören oder die dir gefallen. Aber um Classic selbst, ging es nicht wirklich. Wenn du es umbenannt hättest in:
Warum ich lieber WoW 2.0 haben möchte.

Dann wäre es was anderes Gewesen, aber sorry, wo bist du auf die Berufe eingegangen, dass man nicht einfach nur skillen konnte, sondern dahinter ein System war. Dass man als VZ erstmal eine VZ Rute vom Schmied brauchte. Dass man als Alchi für gewisse Dinge in einen Dungeon musste. Dass man allgemein noch Gegenstände brauchte wie den Stein der Weisen, Spitzhacke etc. etc. Dass man Kräuter und Erze noch verfehlen konnte, dass man ein solches mehrmals abbauen musste/konnte und das auch von jemandem geklaut werden konnte. 

Wo bist du auf die Details eingegangen, was nun so speziell war an der Levelphase, wie z.B. dass man in einem Gebiet nicht alles umrotzen konnte. Dass Gegner nicht skallierten, dass es gefährliche Zonen gab in vielen Gebieten, teilweise mit Elitegegener. Dass es im Gebiet selber Mobs verschiedenen levels hatte und man mit lvl 11 in der Dunkelküste auch Quests bekam, die dunkel Rot waren. Dass man Teilweise nur Richtungen hatte, in die man gehen musste. Dass Mobs kein Untertitel hatten, wie 0/12 oder ähnliches. 

Wo bist du auf Klassen eingegangen, die über Klassenquests verschiedenste Dinge überhaupt erst lernen konnten. Dass für starke Raid Buffs auch Materialien gebraucht wurden, dass gefarmt werden musste, dass fast alles im Spiel nicht einfach so da ist, sondern immer einen Grund hat. Dass man ein Feuer nicht aus dem nichts erstellen Konnte, sondern man Feuerholz und Zunder brauchte. Dass man den Rezz nicht einfach so hatte, sondern erst eine Quest absolvieren musste, um es zu lernen. Warum war es denn so spannend zu leveln, eben weil man einen Skillpunkt setzen konnte, es war nicht so harzig, weil man alle 2 Level in die Hauptstadt zurück kehren konnte und neues zu lernen. Was einem auch immer eine gewisse Pause verschaffte. Man konnte Dinge kaufen und Verkaufen.

Wo bist du auf den Wert der Ausrüstung eingegangen, dass man durchaus mal ein grünes Item noch im AH kaufte, weil man es für die nächsten 10-15 level noch trug, was bedeutete für die nächsten 12-20h, je nachdem wie man levelte. 

Entschuldigung, aber das war einfach nichts, aus meiner Sicht. Zu viel Bla bla, was andere stören. Zu viel bla bla darüber, warum WoW heute nicht mehr so ist. Zu viel Bla Bla, dass 1000ende vor dir bereits in Foren Posts und Videos uns mitteilten. Schlussendlich war es für mich ein Monolog warum du Classic mochtest und was passieren müsste, damit du dieses Gefühl heute wieder hast. Sorry, aber das hat nix mit Classilicious zu tun, da haben mir die zwei Videos vorher DEUTLICH besser gefallen.

Ich würde mich wirklich freuen, wenn du das Video nochmals machst. Mit dem gleichen Titel, aber diesmal wirklich auf das RP Feeling eingehst, ins Detail gehst, was denn genau daran speziell war, warum es sich lohnte zu entdecken, warum es sich anfühlte, wie eine gefährliche Welt.
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Andi - Staff
Länger Beitrag aber eine ziemlich einfache Antwort: kommt noch? Falls du meine Videos schon länger schaust, solltest du gelernt haben, dass ich alles nach Thema behandle und nicht wild herumerzähle. Hätte ich all das erzählt wäre das Video länger als eine oder vielleicht sogar zwei Stunden geworden. Dann hätte ich eigentlich kaum mehr Themen für den Rest der Serie. Es ging in diesem Video, um das grundlegende Gefühl der Charakterentwicklung und wieso ich glaube, weshalb das ein großer Aspekt des möglichen Erfolgs von Classic sein dürfte. 

Das Video war die Einleitung zu unter anderem diesen ganzen Themen, die du da erwähnt hast. Doch hätte ich dieses Video hier nun nicht gemacht, hätte ich bei jedem anderen immer das gleiche erzählen müssen. Nämlich dass das alles zusammengehört und dem RPG-Gefühl zu gute kommt und so weiter. Nun kann ich bei den zukünftigen Videos einfach sagen: ... wie ich schon in Video X sagte. 

Also, abwarten und Tee trinken. Keine Sorge, ich werde weiterhin detaillierte Videos machen zu all den Unterthemen. Aber man muss eben halt auch einen Plan für eine langfristige Serie haben. Du glaubst nicht, wie sehr ich mir schon den Kopf darüber zerbrochen habe, wie ich das alles strukturiere. Denn wenn ich im Redefluss bin, passiert es gerne, dass ich auf einmal über alles Rede und ich mich somit auch in Videos wiederhole. Beim Video über Attribute und Ausrüstung wären mir noch 20 andere Sachen eingefallen, aber irgendwo muss man halt Grenzen setzen. 
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Aegwinn - Mitglied
Ich freue mich sehr darauf und kann dir nur sagen, dass ich dir gerne zuhöre, es ist mir ziemlich egal ob ein Video dann 1h dauert :) Mehr zum hören, mehr Unterhaltung. Ich habe mir unter dem Titel einfach etwas völlig anderes vorgestellt, aber ich verstehe was du meinst. 

Ich denke die grosse Kunst ist es, die vielen Dinge, die Classic ausgemacht haben, in einzelne Teile zu unterteilen. Gerade als es um die Talente ging, gelang dir das sehr gut. Evt. wäre es gut, einfach mal die einzelnen Teile in je einem Video zu behandeln und dann ein Abschlussvideo quasi, bei dem du nochmals kurz die Punkte zusammenfassen könntest. Ich finde es übrigends auch nicht schlimm, wenn du dich wiederholst. Die heutigen Unterhaltungsmedien trimmen uns sowieso zur dauerhaften Wiederholung. Wenn dir das 1-2x passiert, merkt man das doch gar nicht, aber aus deiner Sicht natürlich schon. 

Ich finde, es hat Charme, wenn man bei Classic Videos ins Schwärmen gerät, ich finde es gehört dazu, denn das war Classic doch am Ende. Bei mir war es BC, aber am Ende das gleiche. Gerade dass es eben so viele wichtige Punkte gibt, sorgt dafür, dass man sich gerne erinnert. Das heutige WoW kann man kompakt zusammenfassen. Es gibt einzelne Punkte zack zack, fertig. WoW von früher war anders. Mehr verworren, verwirrendern. Ich konnte damals über 1h ein Freund etwas über WoW erzählen ohne mich jemals wiederholt zu haben. Das könnte ich halt heute nicht mehr. 
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rinoa - Mitglied
Was mich ineressieren würde, wäre, ob Blizzard die exakten Daten des Classic Servers übernimmt.
Damals wusste man nicht zu 100% was Drop- und Procraten sind und musste sich auf Gesammeltes von Thottbot verlassen. Leider ist eine Sammlung in dreistelliger Höhe kaum auswertbar. Erst ab mehreren Tausend Daten, kann man von echter Statistik sprechen.
Blizzard selbst hat zu den Zeiten keine Daten rausgegeben. Datamining wurde auch nicht richtig betrieben.
Gewisse Dinge sind noch immer mysteriös. Daher kann ein privater Server niemals zu 100% Classic sein, weil die genauen Angaben fehlen und Vieles nachkorrigiert werden muss.
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Demage - Mitglied
Blizz schrieb in einem Interview ( https://www.forbes.com/consent/?toURL=https://www.forbes.com/sites/hnewman/2018/01/30/classic-servers-cats-and-cute-things-the-world-of-warcraft-interview/ ) , dass sie ein Referenzsystem laufen haben. Sprich einen alten Server von damals. In dem Watercooler  ( zu deutsch, auf einen Kaffee mit den devs) (https://worldofwarcraft.com/de-de/news/21881587/auf-einen-kaffee-mit-den-devs-world-of-warcraft-classic) Sprechen sie davon, dass sie zwischen 2 Servern vergleichen, zwischen dem 2ten Prototyp und dem Orginalserver. Dadurch sind sie in der Lage das 1:1 nachzubauen.
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Togalu - Mitglied
Mich würde Classic nur interessieren, wegen der alten Map und den noch unveränderten Zonen. Aber sonst? Ich hab in Runes of Magic genug XP gegrindet um das nicht als erfüllend zum empfinden. 
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Kebab - Superhero
Kann mich der Meinung eigentlich nur anschließen. Ich shene mich stark nach der Levelphase weil es diese ganzen Bequemlichkeitselemente (Portale, zusätzliche Flugpunkte, Mounts ab 20, zusätzliche Friedhöfe) nicht gibt. Zusammen mit Quests die dich durch die halbe Welt schicken kommt da wieder ein Gefühl von einer zusammenhängenden Welt auf. Das wurde durch Cataclysm meiner Meinung nach zerstört, da hier jede Questzone in sich abgeschlossen und die Reihenfolge (größtenteils) beliebig ist.

Ich werde vermutlich niemals das max Level erreichen, geschweige denn raiden, da mir die Zeit fehlt aber die Levelphase wird mir Spaß machen.

Ich war bisher auch auf Classic Servern unterwegs habe aber immer aufgehört sobald ich auf eine Verbuggte Quest gestoßen bin. Und als einmal mein Level 31 Char weg war, da der Server dicht gemacht wurde wollte ich nicht wieder von vorn anfangen. Ich geh aber mal davon aus, dass wird mir bei den offiziellen Classic Servern nicht passieren :)
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lkionus - Mitglied
Ich will dir deine Meinung zu Classic nicht aberkennen oder so, aber das mit dem Gefühl der zusammenhängenden Welt ist quatsch.
Du sagst viele Questzonen wären im Vergleich zu Cassic. in Cata haben die Zonen eine richtige Story und sogar quests die dich von einer Zone in die Nächste leiten.
Das funktioniert zwar bei einigen Zonen besser als bei anderen, aber in Classic gab es nicht mal das.
z.B. die Nördliche Insel der Östlichen Königreiche hat eine größtenteils zusammenhängende story wohingegen i classic sich die Story zumeist in den einzelnen questreiehen geschlossen war.
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Wegarax - Mitglied
Es gibt und gab keinen einzigen "Privat-Server" auf dem man das Classic-Gefühl wirklich nacherleben kann/konnte.
Das was Classic zu dem gemacht hat was es war, war nicht Classic sondern die Community zu der Zeit.

Die heutige Community is derart vergiftet...
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Elorion - Mitglied
was classic zu classic gemacht hat war, dass es für die meisten das erste MMO war. Man hat unter jeden Stein geguckt und hinter jeden Baum um neues zu entdecken.
Es gab noch nicht für alles Addons, und auch keine Guides und Videos zu allem was das Spiel betrifft.
Die Community war früher kein Stück besser, evtl wurde weniger nach aussen kommuniziert, und viele haben sich evtl zurück gehalten weil sie ja auf ihren Server fixiert waren.
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rinoa - Mitglied
die communitiy war besser. man konnte nicht einfach sein ding durchziehen. bei uns waren schnell leute auf den blacklists.
namen wechseln? gibt es nicht.
server wechseln? nieeemals.
schnell hochleveln? nur mit guide und viel kaffee. und vielen nerven.
 
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Muhkuh - Mitglied
@rinoa: Das alles machte die Community aber nicht besser, ihr fehlten ihr nur Freiheiten, die generell aber eigentlich positiv sind. Ein Idiot mutiert nicht plötzlich zum Idioten, nur weil er mehr Freiheiten hat, sondern weil er eben ein Idiot ist.
Strengere Regeln und Vorschriften machen eine Gesellschaft nicht charakterlich besser.
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Aegwinn - Mitglied
@Muhkuh: Geb ich dir absolut Recht, aber eine Welt mit wenig Regeln wird nunmal schamlos ausgenutzt. Du machst aus einem Idioten zwar kein angenehmen Zeitgenossen, aber du kannst mir Regeln und Gesetzen dafür sorgen, dass er in seinem Idiotsein eingeschränkt wird und dich damit nicht belästigt. 

Bezüglich der Community: Man darf einfach nicht vergessen, dass als WoW rauskam, das Gamen noch als etwas peinliches gesehen wurde in der Gesellschaft. Man war der Nerd, der Freak, die ewige Jungfrau, oder wie ich kürzlich in einem Anime hörte, der Sockenfic*er. Sorry fand das Wort so witzig. Jedenfalls war man alles andere als cool, wenn man erzählte, man spiele WoW. Das schweisste natürlich die Menschen, die dieses Spiel spielten zusammen. Zwangsläufig formte sich sehr schnell eine Art Familie. Die Gilde was der Ersatz des Freundeskreises. Man konnte jemand sein, den man im RL nie sein konnte. Gerade das, schweisst Leute zusammen. Dadurch, dass wir heute in WoW nur noch anonym unterwegs sind. Kaum etwas wirklich einfluss auf die Community hat, man Gilden Wechseln kann wie Unterhosen, gibt es sowas nur noch sehr selten.

Dabei darf man aber nicht einfach nur Blizzard die Schuld geben, das hat die Gesellschaft und wir Spieler zu 90% beeinflusst. WIR haben nämlich gefordert, dass ein LFD eingefügt wurde. WIR haben CRZ gefordert, WIR haben uns mit der neuen Freiheit verzockt und uns ins eigene Fleisch geschnitten. Das einzige, was man Blizzard ankreiden kann, ist dass sie auf uns gehört haben. Wenn Blizzard WoW einfach ab BC weitergeführt hätte, den LFD nicht Realmübergreifend gemacht hätte, sondern nur Serverintern, dann hätten wir zwar nicht die Community von früher, aber eine deutlich angenehmere. 
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Muhkuh - Mitglied
aber eine deutlich angenehmere. 

Und, aller Wahrscheinlichkeit nach, so lassen es zumindest diverse Projekte anderer Hersteller vermuten, inzwischen deutlich kleinere.
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Kelturion - Mitglied
@Muhkuh: Nach deiner Argumentation müsste dann ja komplette Anarchie das Non-Plus-Ultra sein - und das kann ja nun wirklich niemand ernst meinen.

Natürlich gabs auch damals Idioten. Aber durch die Struktur des Spiels hattest du im Prinzip die Community als automatisch regulierenden Faktor mit drin, was soweit auch ganz gut funktioniert hat. Die Servercommunitys waren sowas wie ein großes Dorf. Man kannte sich eben und es war persönlicher - mit allen Vor- und Nachteilen. Und dadurch hattest du auch innerhalb dieses Systems sowas wie eine Reputation, auf die du geachtet hast.

Auch damals hattest du natürlich die völlige Freiheit dich aufzuführen wie ein Idiot. Du musstest dann nur eben mit den damit verbundenen Konsequenzen leben, dass dich niemand mehr mitnimmt. Und da das Spiel eben damals noch viel stärker auf Kooperation mit anderen Spielern ausgelegt war hast du dich damit dann mehr oder weniger selbst ins Aus geschossen. Das wusste eigentlich jeder und so hat sich der überwiegende Teil der Spieler auch weitestgehend vernünftig benommen.

Dieser Mechanismus funktioniert auch heute noch. Man kann das eindrucksvoll sehen, wenn man sich mal auf einem der kleineren Classic-Privatservern umschaut. Da gibt es teilweise solche Communitys auch heute noch.

Aber genau dieses Korrektiv hat Blizzard durch die zunehmende Anonymisierung des Spiels (Chartransfers, Charakterumbenennung, Crossrealm-Zeugs, LFR, LFG, usw.) komplett vernichtet - und daraufhin fingen dann natürlich viele Spieler an völlig frei zu drehen. Das Resultat dessen sieht man heute. Oder wie Aegwynn korrekt sagte: "eine Welt mit wenig Regeln wird nunmal schamlos ausgenutzt". Und das ist auch glaube ich einer größten Kritikpunkte, den viele alte Hasen Blizzard heute anlasten. Denn viele Aspekte der heutigen vergifteten Community sind leider absolut hausgemacht und nicht plötzlich unerwartet vom Himmel gefallen.
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Aegwinn - Mitglied
@Kelturion: Man darf aber auch nicht vergessen, das alles immer eine Schattenseite hat. Gerade solche Communities bieten einen sehr grossen Spielraum für Vetternwirtschaft und Korruption. Ich möchte nur an diverse Vorurteile hinweisen, bezüglich Loot Schlampe. Frauen, die dem RL schöne Augen machten, Fotos posteten um Loot zu kriegen etc. Solche Dinge sind durch die Anonymisierung halt auch entfernt worden. Ausserdem, warst du auf einem kleinen Server, warst du auch der Willkür mancher Gildenleitern ausgesetzt. Wolltest du raiden, musstest du dich mit ihnen gut stellen. Mochte dich jemand nicht und hat genug Einfluss, konntest mal sehen, wie dein Name in den Dreck gezogen wurde.

Wenn ich mir unsere toxische Gesellschaft anschaue und darüber nachdenke, dass man in WoW nur was erreichen konnte, wenn der Gildenleiter/Raidleiter einem Wohlgesonnen ist, wird mir übel. Und jetzt sagt mir bitte nicht, das wäre etwas neues für euch ;) Es ist nur alt und in Vergessenheit geraten. 
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Nighthaven - Supporter
Stochern im Brühschlamm!

Wehe, jemand hat die Quest unter 1h fertig!


 
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Demage - Mitglied
lohn aber ! da gibt es eine 10er Tasche für ! Die Wandert selbst mit lvl 10 noch auf die Bank :)
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Inastari - Mitglied
Ich bin da auch deiner Meinung. Meine Vermutung ist, dass es nur relativ wenige geben wird, die nicht nur bis Stufe 60, sondern auch bis in die Raids hineinkommen. Das Classic/Retro/was-auch-immer Gefühl kommt auch während der Levelphase auf und die ist schon extrem zeitintensiv. Das macht aber auch nix. Dann ist man eben noch mit Stufe 45 in Tanaris oder wo auch immer unterwegs und farmt noch nicht sein Raidgear zusammen. Na und?

In den letzten Jahren kamen ja auch viele Survival-Games raus - die sind für mich so ein klein wenig wie Classic. Zumindest vom Gefühl her. Man startet als Niemand mit nichts als einem Stock und dem Hemd, was man anhat, quält sich dann durch allmögliche Gefahren und hat irgendwann richtig schicke Ausrüstung, eine Basis, Waffen, usw.
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Kjel - Mitglied
Ich finde Warcraft bietet genau das Richtige für ein MMo das man uns praktisch als nicht helden rumgehen zu lassen. Man müsste einfach nur mehr die Namendlichen Charactere einbauen. Und uns als Footmanns einfach mit kämpfen lassen. Das würde dem spiel so viel besser tun. So kann man mehr von den Helden erfahren und mehr miitwirken bei dessen Guten und fehlentscheidung. Wie aufstieg und untergang.
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Muhkuh - Mitglied
Und dann wird wieder geheult, dass wir kämpfen und uns Thrall, Khadgar, Malfurion oder wer auch immer, den Sieg klaut und all die Ehre einsackt. ;)
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Faen - Mitglied
Man hätte vielleicht von Anfangan es so Kommunizieren müssen das wir (der Raid) niemals alleine Kämpfen. Das immer Footmans und Heroes dabei sind. (entsprechend hätte man die Friendly AI aber auch Programmieren müssen damit sie nicht Useless wirkt.)
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Kjel - Mitglied
Ich hätte wirklich nichts dagegen gehabt. Aber unsere Avatare die dann so garnichts schlechtes erleben loore Mässig... das ist langweilig.
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nyso - Mitglied
Stimme dir weitestgehend zu, das schönste an MMORPGs oder RPGs ist für mich einfach das vom absoluten Niemand zum Helden zu werden. Tatsächlich vermittelt einem dieses Gefühl einfach kein aktuelles (korrigiert mich bitte) RPG in egal welcher Form. Dieses Gefühl könnte Classic durchaus wieder erzeugen, jedoch fehlt der komplette Erkundungsaspekt, ich kenne das Spiel, in allen Details, jede Ecke jeden Winkel, ich kenne die Quests (zu großen Teilen noch) und leider kenne ich auch alle Komfortfunktionen aus der aktuellen WoW Welt, so wird für mich aus der Entdeckerlust leider auch sehr schnell Entdeckerfrust werden und somit auch ein kurzes Dasein meinerseits in WoW Classic.
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frozen - Mitglied
Und was ist Schuld? Das "Skalierung" zur Zeit in jedem(!) "RPG" als Heilbringer gehandelt wird.
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Ssar - Mitglied

Und was ist Schuld? Das "Skalierung" zur Zeit in jedem(!) "RPG" als Heilbringer gehandelt wird.

Welcher Zusammenhang besteht jetzt zwischen nyso's Beitrag und deiner Antwort?
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