18. August 2019 - 00:32 Uhr

Tavern Talk - Zu viel Story auf einmal?

Die Geschichte eines Spiels, einer Serie, eines Films oder eines Buchs ist immer ein sehr sensibles Thema in der Fangemeinschaft. Manchmal gefällt einem jedes Detail und manchmal fragt man sich, ob die Schreiber einen schlechten Tag hatten. Es kann jedoch auch einfach sein, dass mal anders gedacht wurde oder die Ansicht der Zuschauer sich von der der Autoren unterscheidet. Natürlich ist es oft auch eine Geschmackssache. Mit Battle for Azeroth hat es das Narrative-Team von Blizzard aber nicht leicht. Denn Kritik gibt es von allen Seiten. Es ist nicht so, als würde niemandem die erzählte Geschichte gefallen, aber es gibt mehr als genug negative Stimmen.

Genau darum geht es in der heutigen Ausgabe vom Tavern Talk aber nicht. Denn wie bereits geschrieben, der Inhalt einer Geschichte ist Geschmackssache und zu kritisieren, dass es wieder einen Fraktionskrieg gibt, man die Entwicklung von Sylvanas nicht mag oder sonst was, macht nicht viel Sinn. Anders ist es jedoch bei dem Aufbau oder der Struktur der Story. In Battle for Azeroth gibt es unglaublich viele verschiedene Charaktere und Storyfäden, die man versucht miteinander zu verbinden. Einige eher im Hintergrund, andere stehe im direkten Fokus. Doch könnte es sein, dass das alles etwas zu viel ist? Weniger ist bekanntlich manchmal mehr!

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Getegeeky - Mitglied
Also Story technisch bin ich nicht wirklich im Bilde was die Allianz Story angeht aber das rumgeheule es kamen keine Zivilisten zu Tode halte ich für falsch. Ihr habt wohl alle die Sequenz im Raid übersprungen die nach dem Jadefeuermeister kommt übersprungen oder seid ihr wirklich der Meinung das waren alles Krieger der Zandalari? Ist ja nicht so das die Allianz den Angriff auf Nazmir gefaket hat und die Streitmacht nach Nazmir gezogen ist während die Allianz in Dazar alor gewütet hat..... 
Selbes gilt übrigens nur nicht ganz so extrem für Lordareon. Ja die gute Sylvannas hat die Seuche ausgepackt aber der Angriff der Allianz hat da ja bereits unzählige Tote gefordert. 
Oh und zum Thema wir sind erst glücklich wenn Sylvannas das zeitliche segnet - denkt doch erst mal nach wie viele Anführer der Allianz die Horde in letzter Zeit getötet hat. Wenn ich mich recht erinnere kann man die in den Letzten 15 Jahre an einer Hand abzählen. Und Tirion geht ja mal defintiv nicht auf die Kappe der Horde :D
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Miroe - Mitglied
Ich bin normalerweise eher nur der stumme Mitleser, aber hier muss ich einfach mal sagen, dass du mir bezüglich der Story absolut aus der Seele sprichst.

Es gibt derzeit viel zu viele kleine Storyzweige, die überhaupt nicht weiter geführt werden.
Ab und zu hab ich sogar das Gefühl, dass die Entwickler selbst den Überblick verloren haben oder BFA nutzen möchten um soviele Storyzweige wie möglich für die nächsten Addons vorzubereiten...

Tyrande ist eine absolute Enttäuschung für mich und ich denke auch, dass es keine großen Veränderungen durch die Entscheidungsmöglichkeiten der Horde gibt. Hier sehe ich es ebenso wie du und bin jetzt schon davon überzeugt, dass diese Storyzweige ebenfalls sehr enttäuschend enden werden. Falls sie überhaupt enden werden. 
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Drachenseele - Mitglied

Ab und zu hab ich sogar das Gefühl, dass die Entwickler selbst den Überblick verloren haben oder BFA nutzen möchten um soviele Storyzweige wie möglich für die nächsten Addons vorzubereiten...
 

Hallo erstmal :-) ! Also das sie den Überblick verloren haben glaube ich persönlich nicht aber das sie es übertrieben haben und auf künftige Gefahren oder Entwicklungen bezüglich neuer Addons hinweisen wollen. Das mit den Entscheidungen ist eben schade weil ich denke das sie die Spieler mehr mit einbeziehen wollen was ja grundsätzlich gut gedacht ist. Aber wie du schon sagst dadurch es am Ende keinen wirklichen Einfluss haben wird fühlt es sich eben falsch und unbefriedigend an. Es fühlt sich etwas halbherzig an, was schade ist
Kyriae - Mitglied
Ich persönlich denke, dass man beiden Fraktionen ihre Storyline hätte geben können, die schön sind, die tief gehen und wo es Spaß macht sie zu erzählen und vor allem für uns Spieler sie zu erleben. Man hätte es machen können. Die Frage ist nur, warum hat Blizzard das nicht.
1. Sie haben nicht wirklich eine Storyidee. Die Grundidee ja, aber keine Tiefere. Da die meisten Macher derzeit nun mal Main-Hordler sind, ist es ganz klar, dass man in die Tiefe bei der Fraktion geht, die man am meisten spielt. 
2. Es musste relativ schnell gehen, da man die Community nicht so lange warten lassen wollte. Immerhin steckt denen noch immer WoD in den Knochen und die Kritik der Community. Das BfA teilweise halbfertig war, hat inzwischen jeder gesehen (jedoch es mal mehr mal weniger schlimm empfunden; mir persönlich sind Spielmechaniken egal, die Story muss stimmen. Bei den meisten anderen ist es umgekehrt)
3. Das Geld wurde nicht zur Verfüngung gestellt bzw es wäre da, aber eben nicht genügend Leute fürs Storytelling.
4. Blizzard hat einfach kein Arsch in der Hose, traut sich nicht was Neues zu machen aus Angst vor der Reaktion der Community. Obwohl ich persönlich mir da denken würde, dass es egal ist, die Community motzt ja sowieso ;)

Für mich persönlich sieht es so aus, dass die Horde auf Zeit gesehen einfach die tiefere Storyline hat. Es gibt Momente, da ist die wenige Storyline der Allianz schöner als die der Horde, aber über Zeit gesehen, geht es nur um die Horde und die Allianz war mal wieder der Steigbügelhalter. Wie schon mehrmals.
Ich komme mir als Allianzspieler etwas verarscht vor: Eines unserer Völker wird fast ausgelöscht, die Stadt ist unbewohnbar und es passiert: NICHTS.
Ja, Undercity. Aber da kamen keine Zivilisten um und es war Sylvanas, die auch diese Stadt unbewohnbar gemacht hat. Der Sieg der Allianz in Undercity war somit ein verlorener Sieg.
Oh, Daz'ar Alor. Ja, auch hier kamen keine Zivilisten um, die Stadt steht noch, ist bewohnbar und gehört der Horde. 

Und wo sind unsere geilen Cinematics? Wieso bekommt die Horde nur welche in dem Stil wie "Lost Honor", "Safe Haven"? Was haben wir bekommen? WoW, das Dunkelküsten-Cinematic. Ja, das war von der Story ganz nett und mit Sicherheit so aufwändig wie das "Lost Honor"-Cinematic. Aber es kommt "billiger" rüber, da ein Ingame-Cinematic. Die für die Horde gab es "extra". 

Dann die Sprüche von Blizzard, eindeutig Horde:
Nein, Sylvanas wird KEIN Raidboss, dazu ist sie viel zu beliebt. Nein, sie wird nicht sterben (aus dem gleichen Grund). Man kann noch viel Story mit ihr erzählen. Etc blablablubb.
Das heißt für mich als Allianz-Spieler aber: Keine Genugtuung für Teldrassil. Denn es geht hier nicht um die Stadt, es geht hier um die tausenden von Zivilisten.
Und es geht ja noch weiter: Brennandam. Eine Stadt, die zu dem Zeitpunkt noch nicht mal zur Allianz gehörte (nur, weil ja viele Hordespieler sich beschweren warum die böse Allianz ein noch neutrales zandalar angreift, ihr habt das schon vorher gemacht). Wieder werden die Zivilisten ausgerottet, die Stadt in Flammen gesteckt. 
Wo ist da der Gegenpart?
Gut, es wird behauptet, dass die Allianz die Vulpera jagt und tötet. Habe ich zwar weder auf Allianz- noch auf Hordeseite gefunden diese Quest, lediglich bei dem Vol'dun Übergriff gibt es die WQ, dass man die Vulpera erschrecken und die Waren abfackeln soll. Aber von jagen und töten nichts gesehen. Sollte ein Hordespieler diese Quest zufällig noch wissen wie sie heißt: Gern her damit. Vielleicht hab ich sie übersehen. Das schließe ich nicht aus. 
Die Mounts. Antwort von Blizzard warum es bei der Allianz nur Pferde gibt: Gibt es nicht anders her. Bei der Horde ist es einfacher. 
Öhm. Kul Tiras gibt eine Menge Ideen für Mounts jenseits von Pferd und Greif her. Gut, wenn man keine Lust hat, nicht, dem stimme ich zu.

Das sind alles so Punkte, die mich persönlich ärgern. Und dieser Ärger kommt immer wieder hoch, wenn die Horde mal wieder ein super Cinematic außerhalb des Games spendiert bekommt.
Oder wenn ein Hordespieler rumweint, dass sie eine blöde Story haben. Sorry, ihr habt wenigstens eine. Unsere hörte auf, nachdem wir Jaina nach Hause gebracht haben. Danach kam nicht mehr wirklich viel Story, wenn man von dem Vorgeplänkel zum Raid absieht.
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Drachenseele - Mitglied
Irgendwie bin ich grad bissl Sad weil ich die Befürchtung habe das sie sich vlt ein bisschen übernommen haben und das Ding am Ende gegen die Wand fahren. Mir ist die Story immer sehr wichtig, ich mag es mitgerissen zu werden, mit zu fiebern und ein zu tauchen in das Warcraft Universum :-) ! Was die ganzen Storyzweige angeht muss ich mich auch immer zur Geduld mahnen und setze aber mein Vertrauen in die Entwickler das sie uns am Ende überraschen werden. Weis nicht ist am Ende vlt zu blauäugig von mir!

Da ich in BFA sowohl Allianz als auch Horde gespielt habe muss ich sagen das beide Storys wieder sehr schön inszeniert waren, wobei ich irgendwie auch das Gefühl hatte das die Horde eine tiefergehende Story hatte als die Allianz. Wobei man fährerweise sagen muss das wir in Legion auch unsere Story hatten siehe das mit Varian und Anduin oder die Sache mit Velen und Illidan also das gleicht sich immer wieder etwas aus. Wer weis aber was wir mit 8.2.5, 8.3 und vlt. sogar 8.3.5 noch kriegen werden da lass ich mich überraschen grad auch was 8.3. angeht. Was ich aber nicht hoffe, das am Ende alles N"Zoth war z.b die Stimmen die Voljin geraten haben Sylvanas zum Warchief zu machen etc. So nachdem Motto ihr habt dies und das und jenes und da gibt es noch die Bedrohung und das......ach ja und am Ende war alles N"Zoth......please no :-D
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Andi - Staff
Die Inszenierung ist halt einfach wirklich bombe. Und die Story zu Jaina fand ich auch super auf Seiten der Allianz. Das wars dann aber leider. 
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Leandratiara - Mitglied
Tyrande und die Nachtelfen hatten keinerlei Rache. Worin soll die denn bitte bestanden haben??? Tyrande hat ein Ritual durchgeführt, das bisher niemand überlebt hat. Sie ist nun die Inkarnation der dunken Seite von Elune. Und was hat sie bisher mit dieser Macht getan? Eine Val´kyr getötet. Das kann mit Sicherheit nicht alles sein. Wenn Blizz es dabei beläßt, ist das ein absoluter Fail! Die Rache von Tyrande und den Nachtelfen kann nur darin bestehen, Sylvanas zu vernichten oder es zumindest zu versuchen. Alles andere ist schwach. 
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Muhkuh - Mitglied
Rache bedeutet nicht immer, gleiches mit gleichem heimzuzahlen, die Rsche der Nachtelfen ist wesentlich subtiler als das simple "Auge um Auge und Zahn um Zahn", was auch viel passender für dieses Volk ist: Tyrande und die Nachtelfen haben Sylvanas letzte "Backup"-Val'kyr getötet, so dass sie nun entweder, falls sie jemand tötet, entweder wirklich stirbt oder den Lebenzweck ihres 3. Lebens, die "Erhaltung" der Verlassenen, verfehlt. Sie hat 3 Val'kyr, genau soviele wie sie braucht, um in ihr Unleben zurückzukommen. Somit wurde Sylvanas der Möglichkeiten ihrer "Aktivität" beraubt, denn sie kann nicht mehr so ohne Weiteres so offensiv und aggressiv agieren, wie es aber eigentlich ihrem Naturell entspricht, denn wenn sie getötet wird, hat sie entweder den Sinn ihres Lebens verfehlt und  "umsonst" erneut gelebt - und "gewütet" -  oder sie muss an den Ort, der ihr als einziges Angst macht.
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Serath - Mitglied
So würde niemand in dieser Situation denken.

Passt zudem weder zu ihren Auftritten in Wc3 noch zu denen in der Dunkelküste.
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jelzone - Mitglied
Muhkuh du lässt auch absolut keine Kritik an Blizzard zu was ? 
Um eine Valkyr zu töten hätte sie nicht dieses Ritual machen müssen. Blizzard hatte sehr wahrscheinlich etwas anderes im Sinn aber haben dann gemerkt das sie keine zeit dafür haben. 
Ist ja toll das du versuchst alles schön zu reden aber ab und zu solltest du auch mal Kritik zu lassen und nicht Krampfhaft versuchen jede Kritik
 abzuwehren. Ich glaube kaum das Tyrande sich nach dem heftigen Ritual von macht durchströmt als erstes dachte „so jetzt nehme ich der blöden sylvie eine Valkyre weg dann sind wir quitt und ich bin Befriedigt" als nachtkriegerin hat sie nicht mehr das sanfte Gemüt eines normalen nachhelfen.
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Blades - Mitglied
Das Problem an der Tyrande Story ist halt das es nicht unbedingt darum geht ob ihre Story weitergeht. Aber die Aussage der Entwickler sagt halt aus "Alles wieder gut, ihr hattet eure Rache, Friede, Freude, Eierkuchen". Und das ist einfach Unfug, Teldrassil schafft einen Hass auf die Horde und Sylvanas im besonderen, der sich bei einem Volk wie den Nachtelfen eben in Jahrtausenden messen wird.
Das will man nicht weil ab 8.2 wieder alle zusammenarbeiten sollen? Dann beginnt man so eine Storyline eben gar nicht erst, ganz einfach. Aber die Vorstellung das Tyrande zur Nachtkriegerin wurde um eien Val'kyr zu vernichten ist absurd. Der Gedanke das Blades (oder irgendein anderer Nachtelf) der Horde je verzeihen wird ist einfach absurd.
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Muhkuh - Mitglied
Du spielst Nachtelf und bist wirklich der Meinung, ein so stupides "Auge um Auge und Zahn um Zahn" würde dem Charakter dieses Volkes wirklich gerecht? Nachtelfen sind doch keine Orcs, die sind wesentlich komplexer gestrickt als das.
Noch dazu wissen wir ja gar nicht, ob mit "Tyrande hatte bereits ihre Rache" nur all das gemeint ist, was wir bisher Ingame gesehen haben. ;)
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Blades - Mitglied
Die Story ist einfach unlogisch erzählt! Tyrande wird zur Nachtkriegerin was viele versucht haben und alles sidn daran gestorben. Sie fordert Macht von Elune ein. Wozu? Um eine Val'kyr zu töten die zufällig da war und von der sie nicht mal was wusste? Und nein, es ist ausser dem nichts passiert.

Ich weiß auch nicht ob du dir klar machst das das Volk der Nachtelfen praktisch kaum noch existiert. Dunkelküste.. alles tot, Teldrassil, nur wenige gerettet. Dazu ein Mordversuch an Malfurion. Und ich glaube dir ist ev. nicht klar in welchen Zeiträumen Wesen denken die afaik über 10.000 Jahre alt sind. Da vergisst und vergibt man nicht so schnell. Nein, kein Auge um Auge... dann müsste ja die Horde komplett vernichtet werden wie "wir Nachtelfen". Aber Sylvanas muß tod sein, vorher kann es nicht vorbei sein.
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Blades - Mitglied
Natürlich wird Sylvanas nicht sterben, sie wird nur am Ende von BfA kein Warchief mehr sein. Es geht doch nicht darum das der Punkt in die Handlung rein soll. Aber bevor er erreicht ist hat Tyrande, hat Malfurion, haben "wir" Nachtelfen unsere Revanche eben noch nicht bekommen. Wenn das ein Storyschreiber sagt versteht er schlicht und ergreifend die Figuren nicht.
Es würde aber Möglichkeiten bieten, Sylvanas überlebt aber es gibt eben trotz Saurfang, trotz Thrall keinen Frieden zwischen Horde und Allianz. Oder es gibt dieses Frieden zwischen Anduin und Baine und die Nachtelfen um Tyrande verlassen angewidert die Allianz. Endlich könnte es mal in der Allianz richtig knallen. 
Kyriae - Mitglied
Blade - Das mit dem "angewidert verlassen die Nachtelfen die Allianz" würde nicht funktionieren, da es nicht nur von der Spielerschaft so sein wird, dass ALLE Nachtelfenspieler die Allianz verlassen wollen (was sie dann logischerweise müssten), sondern, dass es auch viele Nachtelfen-NPCs gibt, die da ähnlich denken wie Anduin.
Shandris ist da so ein Fall. Ja, sie liebt Tyrande, weil sie ihre Ziehmutter ist, ja, sie will Rache für Teldrassil. Aber eben nicht um jeden Preis. Shandris sagt, dass sie erst Ruhe gibt, wenn Sylvanas nicht mehr ist. Erst dann kann es Frieden mit der Horde geben. 
Und Shandris ist nicht irgendwer bei den Nachtelfen.
Genauso wie Maiev. Die war nie ein Allianz-Freund, hat das Bündnis der Nachtelfen mit der Allianz eher zähneknirschend akzeptiert. Aber jetzt tut sie es. Und auch sie redet davon, dass Sylvanas weg muss und jeder, der ihr TREU folgt. Sie redet nicht von der gesamten Horde.

Die Nachtelfen sind mehrere tausend Jahre alt, ja sie vergessen nichts und für Teldrassil wird es keine Vergebung geben (die gibt es auch nicht von den anderen Völkern der Allianz, egal welchen "guten" Grund uns Blizzard da evtl noch für geben will), aber die Nachtelfen sind nicht doof. Sie wissen, dass die Allianz die Horde braucht und die Horde die Allianz um gegen die Alten Götter/die Leere anzutreten. Allein ist jede Fraktion für sich, jedes Volk für sich, nur Bombenfutter. 

Und Tyrande und Malfurion haben lange genug mit den Draenei, vor allem mit Velen, zusammen gearbeitet um zu wissen, dass Vergebung manchmal sinnvoller ist als Rache. Denn wie heißt es doch so schön: "Willst du Rache, dann grabe zwei Gräber. Eines für das Objekt deiner Rache, das andere für dich."

Dennoch: Ich stimme hier zu. Das Storytelling der Allianz, besonders der der Nachtelfen, ist extrem mau.

Und ich widerspreche hier Blizzard: Man hätte beiden Fraktionen eine wundervolle Storyline geben können, eine die von der anderen Fraktion auseinander geht und dennoch immer wieder Berühungspunkte hätte. WENN man sich Mühe gegeben hätte (genauso wie bei den Mounts der Allianz, es hätten auch andere gepasst bei Kul Tiras außer Pferden).
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Blades - Mitglied
Nur ist Tyrande eben vor kurzem erst zur personifizierten Rache geworden. Die Zeiten in denen sie vergeben hat sind einfach vorbei. Tyrande ist zum nachtkrieger, zum Racheengel geworden und die sind nicht vernünftig.
Ich glaube hier übersehen eingie das Loretechnisch die Nachtelfen jetzt praktisch ausgerottet sind, es gibt uns kaum mehr. Hinzukommt das Wesen die derart lange leben wie Nachtelfen eine unglaublich geringe Geburtenrate haben. WENN man so einen riesigen Schnitt einbaut dann kann man nciht mir einem Schnips sagen:
"So.. eine Val'kyr ist tot... die beinahe Ausrottung der NAchtelfen ist damit gerächt".
Du sagtst dafür kann es keine Vergebung geben? Genbau das sagt aber eben die Storyabtielung Blizzards. Das wir unsere Revanche dafür hatten. Und das ist nicht der Fall solange Sylvanas lebt, da kann es auch keine Zusammenarbeit mit eienr von Sylvanas geführten Horde geben oder irgendwem der an Teldrassil beteiligt war. Also auch "dem Champion der Horde" alo eben Hordespielern. Ja, nach eienr Revolte innerhalb der Horde ist das anders, da wird das dann nur noch Sylvana sgelten. Aber aktuell sehe ich das wirklich komplett anders.
 
Ced2118 - Mitglied
@Mukuh

So, dann schauen wir uns das ganze doch nochmal an. Die Nachtelfen sind ein naturverbundenes Volk, friedlich aber wehrhaft wenn man sie angreift. Teldrassil ist nicht nur ihre geliebte Heimat, es geht schon in Richtung Naturheiligtum für die Nachtelfen. Jetzt greift die Horde ohne provoziert worden zu sein das Territorium der Nachtelfen an, erschlägt Wachen und Zivilisten. Brennt Teldrassil ab. Auf Teldrassil verbrennen tausende Zivilisten. Im Spiel sind das NPCs, in einer realen Welt wären es Familienmitglieder, Verwandte, Freunde und Bekannte. Und da sollen die jetzt sagen "ach mei, des passt schoa"? Ernsthaft?

Und was ist eigentlich mit Gilneas? Hat Anduin nicht versprochen Gilneas zurückzuerobern bevor der Krieg vorbei ist? Nachdem man sich in 8.2 wieder aneinander annähert um gemeinsam das große Übel zu bekämpfen, dürfte das vermutlich ebenfalls ausfallen.

Wenn man nicht in der Lage ist die Geschichte so zu Ende zu bringen, dass sie ich für die Lorefans einigermaßen rund anfühlt, dann sollte man am Anfang vielleicht nicht so viele Fässer aufmachen.

Aber vielleicht liege ich ja falsch. Vielleicht bringt Blizzard noch die Patches 8.3 bis 8.99 raus, und die Story wird noch rund. Vielleicht wird es aber auch wie bei den Chroniken, und der Leser reibt sich verwundert die Augen. Wer weiss...
Sousou - Mitglied
Wenn Sylvanas nicht stirbt, ist das ein Schlag ins Gesicht für jeden Allianzler.
Mein erste ertellter Character war ne Druidin, mein erstes Wochenende in WOW hab ich auf Teldrassil verbracht (damals levelte man noch nicht so fix).
Ich werd ganz sicher nicht mit der Horde zusammen arbeiten. Nie wieder! Lieber soll ganz Azertoth vernichtet werden...