World of Warcraft - News am 01.06.2014 - 10:46 von JohnnyRiot

Der Aufstieg und Fall von Orgrim Schicksalshammer


Etwas aus dem Lore Sonntag Archiv kommt diese Woche zu euch: Es dreht sich um Orgrim Schicksalshammer.



Kindheit und Jugend

Er war der Sohn von Telkar Schicksalshammer und damit Erbe der gleichnamigen Waffe. Orgrim war auch sehr stolz diese Waffe irgendwann später tragen zu dürfen. Dadurch war seine Familie eine angesehene Familie des Schwarzfelsclans.
Während des Kosh’arg Festes, welches die Orcs abhielten um ihre Ahnen zu ehren, lernte er Durotan, den Vater von Thrall kennen. Durotan war der Sohn des Häuptlings der Frostwölfe. Es war unüblich für Mitglieder verschiedener Clans befreundet zu sein, deshalb wurden sie zwar toleriert aber standen unter Beobachtung.



Die beiden wetteiferten auch viel miteinander und während einer ihrer Wettstreite wurden sie von einem Oger angegriffen. Die beiden waren noch zu jung und unerfahren um gegen ihn bestehen zu können. Zur Rettung kam eine Gruppe Draenei. Das Volk der Draenei war den beiden Orcs noch sehr fremd; sie wussten zwar, dass es sie gab und dass sie friedlich mit den Orcs lebten, aber getroffen hatten sie noch nie einen. Der Anführer der Gruppe Restalaan brachte sie in die Stadt Telmor. Die Orcs wurden sogar zu Velen, dem Propheten gebracht. Orgrim freute sich immer darauf, irgendwann die Waffe seines Vaters zu schwingen – bis zu diesen Zeitpunkt. Velen machte ihm bewusst, dass bevor er die Waffe bekommen würde, müsste sein Vater ja sterben. Dies geschah auch einige Jahre später. Orgrim erbte die Waffe und arbeitete sich im Clan nach oben, so dass er am Schluss Schwarzfausts Stellvertreter als Häuptling wurde.

Der Krieg gegen die Draenei

Ner‘zuhl vom Schattenmondclan rief irgendwann alle Clans zusammen. Er hatte mit den Ahnen gesprochen, so glaubte er und wollte alle Orcclans vereinigen. Er sah in dieser Vision, die in Wahrheit von Kil’jaeden stammte, dass die Draenei die Orcs ausrotten wollten. So vereinte er die Orcs als Horde unter einem Banner und sie bereiteten sich auf den Krieg vor. Orgrim und Durotan, die die Draenei schon kennenlernten, konnten das nicht so richtig glauben aber folgten den anderen Clans. Sie griffen immer öfter vereinzelte Gruppen der Draenei an.

Die Elemente verweigerten inzwischen den Schamanen ihrer Dienste und Ner’zuhl wandte sich nun an die richtigen Ahnen und erkannte, dass dies alles nur ein Trick war. Aber es war zu spät. Kil’jaeden hatte Gul’dan schon in der Hand und tauschte ihn einfach gegen Ner’zuhl aus. Er bildete auch die ersten Hexenmeister der Horde, damit sie Kräfte hatten die ihn gehorchten und nicht welche die man erbitten musste.

Gul’dan brachte den Orcs nun den Kelch der Einheit. Er war gefüllt mit dem Blut von Mannoroth. In einer großen Zeremonie ließ er sein Volk daraus trinken. Der erste der trank war Grom Höllschrei. Orgrim trank nicht aus dem Kelch. Er wurde vorher von seinem Freund Durotan gewarnt, dass damit irgendwas nicht stimmt. Er sagte als Ausrede, dass er sich nicht auf die gleiche Stufe mit seinem Häuptling stellen will.


Aufstieg zum Kriegshäuptling

Die Orcs schafften es alle Städte der Draenei zu zerstören und zu erobern, allerdings fanden sie eine Person nicht. Prophet Velen war in der Zeit schon mit einigen anderen Draenei geflüchtet. Dreanor gehörte nun den Orcs. Aber die Welt wurde von der Verderbnis immer weiter heimgesucht. Zwar hatten sie eine Führung unter dem Kriegshäuptling Schwarzfaust, der von dem Schattenrat gelenkt wurde, aber sie waren wild und aggressiv wie nie zuvor und fingen immer mehr an sich selbst zu bekämpfen. Da Essen und Wasser auch immer knapper wurden, waren die Orcs in der Misere. Kil’jaeden sprach nicht mehr zu Gul’dan und überließ den Orcs ihren Schicksal.

Auf einmal hatte Gul’dan eine Vision. Es war nicht Kil’jaeden wie sonst, sondern Sageras in der Form von Medivh. Gul’dan und die Orcs hatten neue Hoffnung und bauten das Dunkle Portal . Zusammen mit Medivh öffneten sie es und fielen in Azeroth ein. Durotan wollte nicht teilhaben bei dem Überfall und wurde als Strafe ins Exil geschickt. Die Horde überrannte danach weiter das Land und schaffte es die Stadt Sturmwind einzunehmen und zu zerstören.


Aber Durotan kam wieder. Er wollte noch einmal den Orcs ausreden gegen die nun neu entdeckte Rasse, die sich Menschen nannte, zu kämpfen. Gul’dan ließ ihn und seine Frau töten, doch er fiel dadurch in ein Koma was schlimme Konsequenzen für ihn bedeuten sollte. Während Gul’dan in seinem Koma gefangen war, tötete Orgrim Schicksalshammer seinen ehemaligen Häuptling Schwarzfaust und wurde so zum neuen Kriegshäuptling. Danach tötete er die Mitglieder des Schattenrats und den Großteil der Hexenmeister. Orgrim wollte damit der Horde wieder die Ehre zurückbringen. Als Gul’dan aufwachte, wollte Orgrim auch ihn töten aber Gul’dan gab ihn zu verstehen, dass er ihn noch brauchen würde und er versprach ihm eine neue Waffe gegen die Menschen.



Der Zweite Krieg

Orgrim Schicksalshammer wollte weiter vorrücken und erklärte die Schwarzfelsspitze als neues Hauptquartier der Orcs. Dort zeigte Gul’dan ihn seine neuen Krieger. Er hatte es geschafft, dass die Leichen der gefallenen Gegner wieder aufstanden, allerdings mit der Seele der Mitglieder vom Schattenrat. Orgrim gefiel es gar nicht, dass sie nun wieder da waren, aber sie schworen Schicksalshammer die Treue und stellten sich als nützliche Verbündete heraus. Sie mussten aber immer die Kapuzen über ihren Kopf tragen, damit niemand erkannte was ihre wahre Gestalt war. Ebenfalls fand er neue Verbündete die keine Orcs oder Oger waren. Er traf auf den Troll Zul’jin, der sich an den Hochelfen rächen wollte. Sie schlossen sich kurzerhand der Horde an.



Orgrim ließ Schiffe bauen und setzte mit seiner Armee Segel in Richtung Lordaeron. Dort kämpften sie ihre erste Schlacht mit der neu gegründeten Allianz. Als die Schlacht verloren ging, zogen sie sich ins Hinterland zurück. Dies sollte aber nur ein Trick von Orgrim Schicksalshammer werden und die Armee der Allianz ablenken. Er ließ nur einen geringen Teil seiner Armee dort und zog mit seinen Truppen Richtung Quel’Thalas. Dort schickte er die Trolle vor und sie fingen an die Hochelfen zu bekämpfen. Die Orcs hingegen begannen die Bäume zu fällen und abzubrennen. Aus den Steinen, die eine Schutzbarriere für Quel’Thalas erzeugten, stellte Gul’dan dann für die Horde neue Truppen her. Er nannte sie Altar der Stürme und schickte ein-köpfige Oger hoch. Andere, wie Cho’gall die 2 Köpfe hatten, waren intelligent genug um Hexenmeister zu werden. Die mit nur einem Kopf waren es nicht. Aber durch den Altar der Stürme bekamen sie einen zweiten Kopf und so erschuf Gul’dan Ogermagier. Zuluhed hatte auch noch Verstärkung geschickt. Ihm und sein Drachenmalclan war es gelungen, die Drachenkönigin Alexstrasza mit Hilfe der Dämonenseele zu versklaven. Und so kamen von Grim Batol die Drachen in Richtung Quel’Thalas. Die Drachen kämpften erbittert gegen die schützende Magie die Silbermond umgab. Orgrim war sich hier seines Sieges sicher und zog weiter. Er wollte nun die Hauptstadt Lordaerons angreifen. Gul’dan blieb vorerst dort. Er meinte, er wollte noch ein paar Experimente mit den Altären ausprobieren. In Wirklichkeit zog Gul’dan mit seinen Leuten auch weiter. Er hatte von Sageras große Macht versprochen bekommen, wenn er dessen Grab bergen würde.



Auf den Weg nach Lordaeron hatte Orgrim ein Treffen. Sein Gegenüber war König Perenolde. Perenolde war der König von Alterac und bot Orgrim an, dass die Horde Alterac in Frieden lassen soll und dafür würde er seine Truppen so aufstellen, dass die Orcs ohne Kampf durch das Land ziehen könnten. Orgrim gefiel der Mensch vor ihm nicht. Er sah ihm an, dass er wohl nie einen Kampf gefochten hatte und er fand ihn ehrlos, aber er wusste auch, müssten sie sich durch das Reich von Alterac schlagen, würden seine Truppen geschwächt in Lordaeron ankommen. Er ging also diesen Pakt ein und schickte seine Truppen durch die vorgegebenen Pfade. König Trollbane von Stromgrade erkannte den Verrat zwar, aber war es zu spät. Er konnte die Nachzügler von dem Rest der Armee abschneiden. Trotzdem griffen die Orcs die Hauptstadt Lordaerons an. Orgrim der sich sicher war, dass Gul’dans Oger sich hier bezahlt machen würden. Allerdings erschienen weder die Oger noch Gul’dan. Er wusste nun, dass er verraten wurde. Als Turalyon mit seiner Armee auftauchte, musste sich die Horde zurückziehen. Sie flüchteten zu ihrer Festung auf der Schwarzfelsspitze. Dort bereiteten sie sich darauf vor, dass die Allianz bald angreifen würde.

Die Menschen waren ihnen dicht auf den Fersen und als sie eintrafen, war die Horde unter der Führung von Orgrim Schicksalhammers gut vorbereitet. Als die Schlacht ausbrach, erspähten sich die beiden Führer der Fraktionen. Anduin Lothar und Orgrim Schicksalshammer begannen einen harten Kampf bis es Orgrim gelang das Schwert seines Kontrahenten zu zerbrechen. Nun da Anduin Lothar ohne Waffe war, konnte er ihn töten. Er rechnete aber nicht mit Turalyon, dessen Hammer nun heller leuchtete als nie zu vor und mit der Macht des Lichtes konnte er Orgrim bezwingen. Turalyon tötete ihn jedoch nicht. Er wollte einen Prozess. Der Rest der Horde flüchtete zum Dunklen Portal. Bevor es vernichtet wurde, konnte ein Teil der Horde in ihre Heimatwelt entkommen.

Nach den Krieg und das Ende von Orgrim Schicksalshammer

Er wurde nach Lordaeron gebracht und dort vor ein Gericht gestellt. Er wurde in die Unterstadt von Lordaeron eingekerkert, bis er dort entkommen konnte. So zog er so von Clan zu Clan. Als er bei den Frostwölfen ankam, lernte er den Sohn seines toten Freundes Durotan kennen. Thrall, der schon viel von dem Schicksalshammer von Drek’thar und Grom Höllschrei gehört hatte, wollte ihn testen und forderte ihn zu einem freundschaftlichen Kampf raus. Nur ein Orc vorher konnte Orgrim besiegen, aber Thrall schaffte es trotzdem über den Freund seines verstorbenen Vaters zu triumphieren. Orgrim machte ihn damit zu seinem Stellvertreter als Kriegshäuptling und sie fingen an, die Internierungslager wo die Orcs eingesperrt waren, zu befreien.

Als nur noch das Durnholde Lager und eines in Arathi übrig waren, zogen sie los das letztere zu befreien. In dem Kampf für die Befreiung des Lagers fiel Orgrim aber einem Reiter zu Opfer und starb. Als Stellvertreter von Schicksalshammer nahm Thrall nicht nur die Rüstung und die Waffe von Orgrim, sondern bekam auch seinen Posten. Ihm zu Ehren benannte er die jetzige Hauptstadt der Orcs nach ihm: Orgrimmar. Das Land drum herum nannte er nach seinem Vater: Durotar.

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Sehr Schön geschrieben.
Aber dennnoch ein fehler hab ich gefunden :D

Das Land drum herum nannte er nach seinem Vater: Durator.

Nicht Durotar?
Deathtyrann, am 19.02.2012 - 13:16
"Schicksalshammer"

/facepalm. War das nicht der Onkel von Illidan Sturmgrimm aus Sturmwind?

l2english Kleiner1.
Facepalm, am 19.02.2012 - 13:45
Vanion Vanion Mitarbeiter
Ich verstehe das vollkommen :) Aber leider wird es von Blizz in dem Spiel und Büchern auf deutsch verbreitet.

Für Leute die das nun einmal nur auf deutsch kennen wäre das andere verwirrend. Dir sagt das deutsche allerdings etwas.
am 19.02.2012 - 13:48
ich habe mich dafür entschieden die deutschen namen zu nehmen weil es ja anscheinend von Blizzard so gewollt ist. Und die Bücher muss ich sagen haben dazu auch mehrere übersetzungsfehler was ein paar namen angeht. Beispiel: Ich habe 3 verschiedene versionen des namen Genn Graumähne gelesen.
Ich persönlich kenne die Englischen Namen da musste dir keine sorgen machen
JohnnyRiot, am 19.02.2012 - 20:16
Sehr schön geschrieben :-) ich finde die kurze Zusammenfassung der Geschichte klasse. So bekommt man einen sehr guten Überblick zu den Geschehnissen. An deinem Stil musst du allerdings noch etwas arbeiten. Die Artikel vor den hauptwörtern sind teilweise verkehrt ( deN statt deM ). Ich möchte aber sagen, dass dies Kritik auf hohem Niveau ist. Ich freue mich schon auf den nächsten Beitrag. Ist eine tolle Arbeit, und bestimmt nicht leicht, eine so umfassende Geschichte so kompakt zu gestalten. Daumen hoch. Mir gefällt es :-)

Gruß, Squish
Squish, am 22.02.2012 - 02:11
ich würde gerne mal wissen wo das ende von orgrim schicksalshammer shet...in* im strom der dunkelheit* steht nur bis da wo er von turalyon bezwungen wurde...aber im internet steht dass er dann entkam, thrall kennenlernte und so weiter, bis zu seinem tod...in welchem Buch stehen die details über diese *verlorene geschichte* habs nirgends gefunden
tensuke, am 22.05.2012 - 08:00
Erenjaeger Erenjaeger Mitglied
Wie und wo er stirbt, steht in Lord der Clans. Das Buch über Thrall.

PS: Jetzt gesehen, dass die News 2 Jahre alt ist. Dann kann es ja sein das du es schon weißt :)
am 01.06.2014 - 11:55
Oh Tensuke habe diesen Kommentar jetzt erst entdeckt. Ich selbst hab das Buch zwar nie gelesen aber soll wohl in Lord der Clans stehen.
JohnnyRiot, am 05.07.2012 - 06:05
steht in "Lord der Clans", sehr sehr schönes Buch übrigens, man erfährt viel über Thralls Werdegang.

Hätte da eine Frage:

Wo genau zieht man jetzt eig die Grenze zwischen 1. und 2. Krieg? Gibts da eine Zeitspanne, wo die Kämpfe eingestellt sind oder ähnliches? Im Artikel wirken die Geschehnisse sehr flüssig.
felix, am 06.08.2012 - 22:34
@Felix
1. Krieg vom einfall der Horde in Azeroth bis zu zerstörung von sturmwind
2. Krieg einfall der Horde in Lordaeron
3. Krieg Ausbruch der geißel
JohnnyRiot, am 08.09.2012 - 18:04
Blackbell Blackbell Mitglied
"Schicksalshammer".... da läuft mir die Kotze aus der Nase ( no offense)

Der Artikel war aber gut und für die grausame Loka kann nur Blizz was - thumbs up
am 01.06.2014 - 19:30
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