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World of Warcraft - News am 04.03.2012 - 14:41 von JohnnyRiot

Der Scharlachrote Kreuzzug - Irre Fanatiker oder Krieger des Lichts?


Der Scharlachrote Kreuzzug - Irre Fanatiker oder Krieger des Lichts?

Heute behandle ich wieder eine der Fraktionen, gegen die wir in Azeroth schon öfter antreten mussten. Es ist der Scharlachrote Kreuzzug. Sind sie Krieger für das heilige Licht oder sind sie nur wahnsinnige Extremisten? Mit diesem Artikel möchte ich euch ihre Geschichte etwas näherbringen.



Tod des Aschenbringers

Während im dritten Krieg das Königreich Lordaeron fiel und die dort lebenden Menschen in Untote der Geißel verwandelt wurden, gab es dennoch einige Überlebende. Darunter befanden sich unter anderem einige Paladine der Silbernen Hand. Diese wurden von Alexandros Mograine angeführt, welcher das Schwert Aschenbringer führte. Sie griffen zusammen die verseuchte Stadt Stratholme an und konnten ihre Kathedrale dort zurückerobern. Dabei merkte niemand, wie in dieser Schlacht der Schreckenslord Balnazzar den Paladin Saidan Dathrohan tötete und in seinen Körper schlüpfte.

Balnazzar, Varimathras und Kel’thuzad schlossen allerdings einen Pakt. Sie alle wollten den Aschenbringer tot sehen. So begann Balnazzar, in der Gestalt von Saidan Dathrohan, einen der Söhne von Alexandros Mograine zu manipulieren. Renault Mograine war schon immer eifersüchtig auf seinen Bruder Darion, da dieser stets mehr Anerkennung und Liebe von seinem Vater erfahren hatte. Mit einer Lüge lockte Renault seinen Vater nach Stratholme. Er erzählte ihm, dass sein Bruder Darion und seine Krieger in Gefahr schwebten. Alexandros eilte mit seinem Berater Schönufer nach Stratholme. Dort schnappte die Falle zu, denn eine große Streitmacht der Geißel erwartete sie. Schönufer wurde unter ihr begraben, sodass Alexandros dachte, er sei dabei umgekommen. Dieser kämpfte weiter und konnte letztendlich siegen. Renault allerdings wollte den Tod seines Vaters und tötete ihn. Schönufer konnte das alles mit ansehen, doch Balnazzar sorgte dafür, dass Dathrohan weggesperrt wurde.



Gründung und Aufbau

Nach Alexandros Tod zerbrach die Silberne Hand. Die Meinungen der Mitglieder gingen schließlich zu stark auseinander. Maxwell Tyronsus war, unter anderem, offen gegenüber anderen Rassen, allerdings waren einige, wie Hochinquisitor Isillien und Hochgeneral Abbendis, der Meinung, dass solche niedere Völker wären. Die Silberne Hand teilte sich damit auf. Maxwell Tyronsus gründete die Argentumdämmerung und alle, die ihm nicht folgten, traten dem Scharlachroten Kreuzzug bei. Balnazzar wurde in der Gestalt von Dathrohan zum obersten Kreuzzügler. Er ernannte Renault Mograine zum Kommandanten des Kreuzzuges. Kurz darauf ist sogar eine kleine Gruppe von Kreuzzüglern nach Nordend aufgebrochen, allerdings kamen sie nie wieder zurück.

Während Maxwell Tyronsus und die Argentumdämmerung Hilfe bei den verschiedenen Völker suchten, rekrutierte der Scharlachrote Kreuzzug einen Großteil der überlebenden Menschen von Lordaeron. Einige Magier von Dalaran schlossen sich beiden Seiten an und sogar Zwerge und Hochelfen wurden kurzfristig vom Kreuzzug toleriert. Allerdings hielt dies nicht lange an und der Orden bestand danach nur noch aus Menschen.

Am Anfang konnten sie noch einige Gebiete erobern. Sie schafften es Stratholme West, Tyrs Hand, Herdweiler und Avalaon in ihre Hände zu bekommen. In Tirisfal ließen sie sich noch in dem verfallenden Kloster nieder und besetzten mehrere Wachtürme, von denen sie Angriffe auf die Verlassenen ausführten. Während sie diesen Kampf führten, begannen sie auch einen Krieg gegen die Argentumdämmerung.

Auch mit der Horde und der Allianz lagen sie im Krieg. Die Horde bestand aus den Verlassenen und Nicht-Menschen und die Allianz lehnte trotz Botschaftern die Zusammenarbeit mit ihnen ab, da sie ihnen zu agressiv waren.

Naxxramas

Darion Mograine zog mit den Kriegern der Argentumdämmerung in Richtung Naxxramas. Aber sie wollten nicht den Herren der Nekropole töten, sondern Alexandros Mograine, der nach seinem Tod in einen Todesritter verwandelt wurde. Mit dem verdorbenen Aschenbringer war er eine große Gefahr und Darion wollte ihn erlösen.

Am Ende dieses Kampfes überlebte nur einer und das war Darion Mograine. Er nahm den verderbten Aschenbringer an sich, wobei er nicht wusste, dass die Seele seines Vater in dem Schwert innewohnte. Die Seele und das Schwert waren noch immer verdorben und Alexandros wollte Rache an seinem Sohn Renault. Darion wollte ihm helfen und zog zum Scharlachroten Kloster. Als Mitglied der Argentumdämmerung waren die Kreuzzügler über sein Erscheinen nicht so begeistert. Dabei wurde er von seinem Bruder fast getötet, aber die Seele seines Vater erschien und köpfte schließlich Renault.


Als eine Schlacht an der Kapelle des hoffnungsvollen Lichts tobte, opferte sich Darion Mograine, um die Seele seines Vaters zu erlösen. Allerdings hatte das schlimmere Konsequenzen für Darion als den Tod. Er wurde ein Todesritter und der neue Aschenbringer.

Nun arbeiteten Horde, Allianz, Argentdämmerung und der Scharlachrote Kreuzzug zusammen und stürmen die Nekropole. Einer Gruppe Helden gelang es schlussendlich den Herrscher über Naxxramas, Kel’thuzad, zu töten. Dessen Phylakterium brachten die Helden zu Vater Ingor Moloy, der dieses vernichten sollte. Er aber war ein Verräter und arbeitete für die Geißel und so konnte Kel’thuzad erneut ins Leben zurückkehren.

Tirion Fordring und die Reise nach Nordend

Taelen Fordring, der Sohn des Tirion Fordring, bat dem Kreuzzug Hilfe an und überließ ihnen die Stadt Herdweiler. Er war nicht so fanatisch wie der restliche Kreuzzug. Balnazzar, in Gestalt des Dathrohan, wollte ihn als Renault Mograines Nachfolger wissen. Aber Taelen gefiel die aggressive Haltung des Ordens nicht und wollte ihn deshalb verlassen. Der Kreuzzug wollte ihn aber nicht einfach gehen lassen und zusammen mit seinen Anhängern kämpfte er sich den Weg aus der Stadt. Doch Isillien hinderte ihn daran, indem sie ihn und seine Leute tötete. Tirion Fordring, einer der ersten Paladine, rächte sich an dem Scharlachroten Kreuzzug. Der Tod seines Sohnes gab ihm seinen Kampfeswillen wieder und sorgte dafür, dass er derjenige sein würde, der den Lichkönig töten sollte.

Der Scharlachrote Kreuzzug hatte nun einige Gebiete zurückerobert und die Geißel stellte in Lordaeron eine nicht mehr so große Gefahr dar. Also planten sie nach Nordend zu ziehen, um den Lichkönig zu töten. In der Siedlung Avalaon bereitete man die Reise zu dem eisigen Kontinent vor. Brigitte Abbendis war die Anführerin derjenigen, die hinübersetzen sollten. Obwohl Naxxramas verschwunden war, gab es eine andere, genauso gefährliche Bedrohung, die Nekropole Archerus. Die Todesritter, unter der Führung von Darion Mograine, vernichteten die Siedlung. Dennoch schafften es einige aufzubrechen.

Die Invasionsarmee, die nach Nordend aufbrach, nannte sich der Scharlachrote Ansturm. Sie schafften es zwar, in der Drachenöde die Stadt Neu-Herdweiler zu gründen, doch ging auch dort der Krieg gegen die Geißel, Horde, Allianz und dem neu gegründeten Argentumkreuzzug weiter. Mehrere hochrangige Offiziere ließen dabei ihr Leben. Unter anderem auch Brigitte Abbendis.

In Eiskrone gelang es ihnen, den Hafen des Ansturms zu bauen. Sie führten aber Krieg gegen alles und jeden und so legten sie sich auch mit den Todesrittern der schwarzen Klinge an. Diese erlangten schnell die Oberhand und schickten Helden aus, um Baeren Westwind zu töten. Nachdem er in einer Höhle gefunden und angegriffen wurde, zeigte sich seine wahre Gestalt als der Schreckenslord Mal’ganis. Dieser verlor den Kampf und zog sich in den Nether zurück.

Balnazzar



Während die meisten Kreuzzügler in Nordend waren, blieben einige zur Sicherung ihrer Städte zurück. Balnazzar, der immer noch die Gestalt von Saidan Dathrohan hatte, wollte diese Fassade nicht mehr lange aufrechterhalten. Er zeigte sein wahres Ich und tötete in Stratholme und Tyrs Hand alle Kreuzzügler und erweckte sie als Untote wieder, die nun für ihn arbeiten sollten. Zu guter Letzt verloren sie auch noch Herdweiler, das vom Argentumkreuzzug erobert wurde. So bleiben ihnen heute nur noch das Kloster und ein paar kleine Posten in Tirisfal.

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Sehr schön geschrieben!

Mich würde als nächstes die Brennende Klinge interessieren ;)
lazyork, am 04.03.2012 - 23:16
Der Lichkönig wurde von Terenas getötet, nicht von Tirion ;)
fcbayernfan, am 04.03.2012 - 23:19
Terenas war Arthas Vater und Terenas wurde nach der Warcraft III Menschen kampagne ermordet von Arthas selbst so konnte er ihn nicht töten. Tirion hat ihn aber in der Tat nicht getötet sondern wir spieler aber wie das so bei WoW ist kassiert ein anderer die Lorbeeren. Guck dir zu not noch mal die Lich King kill cinematic an da sieht man das Terenas nur als geist erscheint als Arthas sterbend am Boden liegt.
JohnnyRiot, am 05.03.2012 - 03:26
@Fcbayernfan Der Lichkönig wurde von den 10 Helden getötet, weder von Terenes noch Tirion. Die beiden ermöglichten dies lediglich, indem Tirion das Schwert zerstörte und Terenas uns wiederbelebte.
Markus509, am 05.03.2012 - 08:05
"Der Lichkönig" Ner´zuhl wie ihr ihn auch nennen wollt wurde von keinem getötet ;) es wurde nur der "besessene" Arthas getötet. Und der wiederum wurde von (weil man in der Geschichte World of Warcrafst nicht sagen kann wurde von Spielern erledigt)den Seelen die aus Frostmourne befreit wurden,getötet. Tirion hat den Seelen lediglich die Chance,durch das zerstören des Schwertes,gegeben sich zu Rächen.Tirionhat nur ein Schwert zerstört,mehr nicht ;) Typisch Paladine ^^ hätte mich nicht gewundert wenn er dannach die Bubble gezündet hätte und den Ruhestein benutzt hätte.
Stulle, am 05.03.2012 - 08:41
*World of Warcrafts
Stulle, am 05.03.2012 - 08:42
@Stulle
Die bubble hätte er lieber beim Eisblock benutzen sollen, der Trottel. -.-
Confuse, am 05.03.2012 - 15:18
Es geht hier um die Offizielen angaben. Weil Tirion oder Bolvar sagte es glaub ich das man nicht erzählen solle was dort wirklich geschehen war. So gibt es halt nur die "offizielen" angaben. Im Buch Weltenbeben denken viele der Hordler sogar Garrosh hätte den Lich King erschlagen. Also lassen wir mal lieber Tirion den Ruhm ;)
JohnnyRiot, am 05.03.2012 - 18:43
Schön geschrieben! :-)
Nargo, am 05.03.2012 - 22:52
Palas halt ;D
Stulle, am 06.03.2012 - 20:34
Ein netter Artikel, wenn man auch über eine Fraktion wie den Scharlachroten Kreuzzug ganze Internetseiten füllen könnte. Ich bin und bleibe ein Fan der Fraktion, immerhin hat sie meiner Meinung nach stärker als die Argentumdämmerung konsequent und menschlich gehandelt: Wenn die eigene Heimat zerstört und zu einer Zombie-Apokalypse geworden ist und die Untote Seuche weiterhin grasiert werden wohl die wenigsten Leute anfangen plötzlich zu ihrer Toleranz finden, vor allem nicht gegenüber Untoten!

Allerdings muss man sagen das die Sturmwinder den Scharlachroten Kreuzzug zwar ablehnten, ebenso wie die Kirche nach offiziellem Standpunkt, sich aber tatsächlich bei den Nachtelfen in Desolace wie auch innerhalb von Sturmwind Botschafter befanden, was auf ein gespaltenes Verhältnis hindeutet, ebenso war Brann in den nicht mehr ganz offiziellen Corebooks als Freund von Abbendis Vater dargestellt.

Erwähnenswert an dem Artikel wäre vielleicht auch die alternative Gründungsgeschichte des Scharlachroten Kreuzzugs. Ursprünglich wurde er ja von Alexandros Mograine, Schönufer, Isillien und Abbendis ins Leben gerufen und war in sich eine rechtschaffene Fraktion. So stand auch die Farbe Rot ursprünglich für das lebende Blut in den Adern der Kreuzfahrer, als eine Art Provokation an den Untot mit dem man ausdrücken wollte das die Lebenden noch nicht vertrieben wurden. Der wachsende Fanatismus entstand erst nach Mograines Tod, als der als Saidan Dathrohan, einem der ursprünglichen der silbernen Hand, Paranoia und Fanatismus und Kreuzzug säete. Die Dämmerung war also im Original eine Abspaltung des Kreuzzuges. Ich empfinde diese Version sogar als erwähnenswerter da sie zu manchen Ingame Aussagen über die rechtschaffenen Wurzeln des Kreuzzuges passt, die es nach Comic nie gegeben hätte, und es ebenso eine Streitfrage ist inwieweit und wie genau die Comics Lore sind, immerhin werden sie von externen Künstlern nach einem groben Script gezeichnet und geschaffen, welche die vermutlich nicht die Lorekenntnisse der langjährigen Blizzard-Buchautoren wie Christie Golden oder Chris Metzen besitzen. Zudem wird die Darstellung des Comics auch im Spiel selbst, durch den geist Raymonde Georges hinter der Kapelle des hoffnungsvollen Lichts widerlegt, der entgegen des Comics deutlich als erster Anführer der Argentumdämmerung und Vorgänger von Maxwell bezeichnet wird.

Erwähnenswert wäre vielleicht auch eine weitere Abspaltung des Scharlachroten Kreuzzugs, durch den sein Geist auch im Argentumkreuzzug weiterlebt, die Bruderschaft des Lichts. Jene teilen den Fanatismus und die Rücksichtslosigkeit der Kreuzfahrer im Kampf für das Licht, dies geht soweit das Korfax, der Held des Lichts, in der alten Kapelle des hoffnungsvollen Lichts selbst aussagte man dürfe sie ruhig als bessere Scharlachrote betrachten, und spalteten sich nur die vorherrschende Folgsamkeit der Kreuzfahrer gegenüber der, ihrer Ansicht nach, inkompetenten Führung ab und liefen zum Argentum über, von dem sie sich schließlich ebenso abspalteten als dieser anfing Hordenvölker zu rekrutieren (nach alter Darstellung ein Schritt den sie aus mangelnden Rekrutierungszahlen gingen).

An sich aber ein solider Artikel, die Punkte die ich aufzählte werden wohl nur für einen Scharlachroten Kreuzzugs Freak wie mich interessant und wichtig sein.

Zu guter letzt ein Tribut an den Kreuzzug durch die Band Crysalys der die Fraktion im Grunde perfekt wiedergibt:

https://www.youtube.com/watch?v=NI8traVKMwA
Teldrias, am 03.07.2013 - 03:28
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