World of Warcraft - News am 29.04.2012 - 13:01 von JohnnyRiot

Der Zirkel des Cenarius


Der Zirkel des Cenarius

Ich hatte letzten Sonntag die Vertreter des Lichts, die Argentumdämmerung und den Argentumkreuzzug, im Fokus, aber es gibt nicht nur Anhänger des Lichts in Azeroth, sondern auch diejenigen, die eher naturverbunden sind. Deshalb schreibe ich diesen Sonntag über den Zirkel des Cenarius und die Expedition des Cenarius. Meine Quellen sind dieses Mal: Das deutsche und englische WoWWiki, Forscherliga-Wiki, das Buch Sturmgrimm und meine eigenen Erinnerungen an die Warcraft-III-Kampagne.

Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass ich die deutschen Namen benutze, weil Blizzard diese so im Spiel haben möchte. Unabhängig davon, ob sie mir selbst gefallen oder nicht.



Gründung

Alles begann mit Malfurion Sturmgrimm und dem Halbgott Cenarius. Denn der Halbgott bildete Malfurion als ersten Druiden aus. So kam es dann nach der großen Teilung von Azeroth, dass einige Nachtelfen sich entschlossen hatten, von Malfurion lernen zu wollen. Dieser lehrte ihnen alles was er konnte und gründete auch den Zirkel des Cenarius. Die Wahl warum sie Druiden werden wollten trafen sie aus Ehrfurcht und dem Wunsch nach Wissen. Nach einer Weile aber bat er Remulos, einer der Söhne Cenarius, um Hilfe. Dieser wurde damit zu einem wichtigen Bestandteil des Zirkels. Remulos weihte die jungen Druiden in alle Geheimnisse ein. Der grüne Drachenaspekt Ysera sah die Werte und das Potenzial in ihnen was sie vorher nur in Drachen gesehen hatte. So lud sie die Druiden in ihr Reich, dem Smaragdgrünen Traum, ein. Währenddessen wuchs die Organisation immer mehr an und nicht nur Nachtelfen wurden Mitglieder des Zirkels. Das erste andere Volk waren die Tauren. Allerdings schafften es später auch Mitglieder anderer Rassen. Aber die Mehrheit des Zirkels sind bis heute immer noch Nachtelfen. Es gab drei Erzrdruiden: Malfurion Sturmgrimm Fandral Hirschhaupt und Hamuul Runentotem.



Nach der Teilung von Azeroth und der Rückkehr der Brennenden Legion.

Die meisten Druiden befanden sich nach der Teilung von Azeroth im Smaragdgrünen Traum. Als aber die Geißel unter der Führung der brennenden Legion in Kalimdor einfiel, machte sich Tyrande Wisperwind auf den Weg, um die Druiden aufzuwecken. Malfurion selbst war dabei in großer Gefahr, denn als er schlief, war die Geißel dabei, den ihn umgebenden Wald zu zerstören. Tyrande konnte ihn allerdings noch rechtzeitig aufwecken. Als sie aber die Druiden der Klaue aufwecken wollte, stieß sie auf das uralte Gefängnis von Malfurions Bruder Illidan Sturmgrimm. Beide waren verliebt in die Priesterin von Elune. Aber ihr Herz gehörte Malfurion, dennoch mochte sie Illidan. Sie glaubte, er könnte eine große Hilfe gegen die Brennende Legion sein und befreite ihn.



Als dann alle Druiden wieder versammelt waren, trafen sie auf eine Gruppe aus Menschen und Orcs. Die Menschenanführerin war Jaina Prachtmeer und der Kriegshäuptling der Orcs Thrall. So taten sich die drei Völker zusammen, um gegen die Brennende Legion zu kämpfen. Sie zogen zum Weltenbaum auf dem Berg Hyjal und kämpften gegen die Brennende Legion. Malfurion bereitete eine Falle vor, die schwere Konsequenzen für sein Volk haben sollte. Als dann Archimond, einer der Anführer der Brennenden Legion, zum Weltenbaum gelangte, war die Falle fertig und Archimond wurde dadurch zerstört.

Malfurions Koma und Teldrassil

Durch Archimond wurde der Weltenbaum korrumpiert und gewahr den Nachtelfen nun nicht mehr das ewige Leben und machte sie sterblich. Malfurion selbst fiel in ein Koma was Konsequenzen nach sich zog. Denn Fandral Hirschhaupt übernahm nun die Führung des Zirkel des Cenarius. Fandral konnte sich nicht mit der Sterblichkeit abfinden und so schuf er ohne Erlaubnis von Malfurion einen neuen Weltenbaum. Diesen nannte er Teldrassil und sollte bis heute die Heimat der Nachtelfen sein. Denn in seiner Krone bauten sie ihre Hauptstadt Darnassus. Allerdings wurde Fandral korrumpiert und so auch der Weltenbaum.

Expedition des Cenarius

Während Fandral seinen dunklen Machenschaften nach ging, öffnete sich das Dunkle Portal erneut. Jenes Dunkle Portal, durch das die Orcs das erste Mal kamen, um Azeroth zu zerstören und nun Heimat der Brennenden Legion und der Anhänger Illidans war. So schickte der Zirkel eine Expedition durch das Dunkle Portal, um Draenor, die ehemalige Welt der Orcs, mit den überlebenden Lebewesen und die dortige unerforschte Welt zu studieren. Angeführt wurden sie von Ysiel Windsänger. Ihre Hauptbasis schlugen sie in den Zangarmarschen auf wo, sie direkt auf die bösen Machenschaften der Naga und Lady Vashj trafen. Allerdings errichten sie auch Außenposten auf der Höllenfeuerhalbinsel,  in den Wäldern von Terokkar und im Schergrat. Obwohl sie offiziel zum Zirkel des Cenarius gehörten, wurde die Expedition des Cenarius immer autonomer und unabhängiger vom Zirkel. Unter anderem gehört auch die Druiden-Organisation D.E.H.T.A., die sich in Nordend positioniert haben, zu der Expedition des Cenarius.

Der Smaragdgrüne Albtraum

Irgendwann kam über ganz Azeroth ein dunkler smaragdgrüner Nebel auf, der alle die er traf einschläferte. Malfurion selbst wurde im Smaragdgrünen Traum vom ehemaligen Berater von Azshara, Xavius, gefangen gehalten. Xavius verwandelte den Smaragdgrünen Traum in einen Albtraum, den viele zum Opfer fielen, auch Remulos fiel diesem zum Opfer. Durch eine List konnte er letztendlich seinem Gefängnis, welches ein Baum war, entkommen. Die verbliebenen wachen Lebewesen von Azeroth holte er in den Smaragdgrünen Traum, wo sie unter Führung von Varian Wrynn gegen die Kreaturen des Albtraums kämpften. Malfurion, der nun wieder in der wachen Welt war, erkannte, dass Fandral genauso wie der neue Weltenbaum Teldrassil korrumpiert war. Er schaffte es Fandral zu besiegen, jedoch drohte Teldrassil dadurch auseinander zu brechen. Er drang also in die Seele des Baumes ein und konnte die Korruption lösen. Allerdings trieb Xavius noch immer sein Unwesen. Er machte sich deshalb auf den Weg und konnte ihn besiegen. Als der Albtraum dann endlich ein Ende hatte, schafften sie Fandral in ein Gefängnis auf dem Berg Hyjal.

Als alles überstanden war, beschloss Malfurion nun in der wachen Welt zu bleiben und seine geliebte Tyrande zu heiraten. Zu der Hochzeit kamen nicht nur Mitglieder der Allianz, sondern sogar abgesandte der Horde. Die wichtigsten Gästen waren allerdings Alexstrasza mit ihrem Gefährten Korialstrasz. Da Teldrassil, im Gegensatz zum alten Weltenbaum, nie von den Drachen gesegnet wurde, holten die beiden es an diesem Tag nach.

Die Druiden der Flamme

Der von Todesschwinge ausgelöste Kataklysmus hatte in Azeroth viel Schaden angerichtet. Der Zirkel konnte allerdings an vielen Orten in Azeroth viel erreichen. So schafften sie es, dass in manchen Teilen von Desolace wieder Pflanzen wuchsen. Allerdings wollte Todesschwinge den Berg Hyjal angreifen und so holte er ein Grauen in diese Welt zurück, was vor einiger Zeit von einer größeren Gruppe von Helden bereits verbannt wurde. Er beschwor am Berg Hyjal den Flammenlord Ragnaros. Ragnaros fiel mit seinen Schergen über das Land her und bedrohte das Gefängnis von Fandral Hirschhaupt. Malfurion sah, dass Fandrals Korruption schon zu weit fortgeschritten war, um ihn laufen zu lassen. Die Wächter des Hyjals teilten seine Meinung und schickten extra einen Drachen los. Alysra, ein Großdrache des Grünen Drachenschwarms,sollte sich darum kümmern. Alysra holte Fandral aus seinem Gefängnis und brachte ihn zur Mondlichtung. Ysera ahnte schon, dass Alysras Entscheidung nicht die weiseste war. Hirschhaupt konnte so entkommen und er nahm Alysra mit. Fandral und Alysra wurden so zu Ragnaros´ Schergen. Währenddessen riefen die Wächter des Hyjals alle Kinder der Elune zusammen, um den Halbgott Cenarius wiederzubeleben. Als ihn dieses mit Hilfe von ein paar Helden gelang, gingen sie in den Angriff über. Sie schafften es, erneut Ragnaros zu besiegen und zurück in die Feuerlande zu verbannen. Die Druiden der Flamme hatten sich bis dahin noch nicht gezeigt. Erst als sich die Aspekte, Vertreter des Irdenen Rings und des Zirkel des Cenarius trafen, kamen sie aus ihrem Versteck. Sie wollten ein Ritual durchführen, um den alten Weltenbaum Nordrassil endgültig zu reinigen. Allerdings zeigten sich Fandral und seine Anhänger und spalteten Thrall in alle Teile der Elemente. Fandral und seine Anhänger zogen sich in die Feuerlande zurück, allerdings kämpften noch manche Druiden der Flammen gegen die Wächter des Hyjal.



Leyara, die ehemalige Geliebte von Fandrals Sohn, gelang es sogar Hamuul Runentotem so schwer zu verletzen, dass dieser beinahe starb. Malfurion schaffte es inzwischen in die Feuerlande einzudringen und dort einen Außenposten zu errichten. Mit vereinten Kräften von Horde und Allianz schafften sie es, den Feind dort zurückzudrängen. Als Malfurion und Leyara dann aufeinander trafen, warf sie ihm vor, dass er nicht die Stärke hätte, um irgendwen zu führen. Malfurion versuchte sie vor Fandrals Verderbtheit zu warnen, aber diese Warnungen ignorierte sie und wollte stattdessen seine Gefährten töten (so wie sie dachte, es auch mit Hamuul Runentotem getan zu haben). Ihr Plan wäre auch aufgegangen, wenn nicht auf einmal Hamuul Runentotem, der sich von seinen Verletzungen erholt hatte, auftauchte. Sie war sich sicher, dass er tot war und er versprach ihr sie von ihren Schmerzen durch den Tod zu helfen. So fand sie letztendlich ihren Frieden im Tod. Allerdings lebte noch der Majordomus der Druiden der Flammen, Fandral selbst. Fandral, der nun seine Druiden direkt aus Ragnaros' Reich steuerte, war schwer zu erreichen und so schickte Malfurion Helden aus, die ihn dann letzten Endes töten konnten.

Jetzt registrieren

Ein super Blog danke! Gibt es einen Link, wo man über die
Neuigkeiten in diesem Blog benachrichtigt wird?

danke
Hektor Dimansik
Immobilienmakler in Hamburg, am 03.05.2012 - 13:42
Nein gibt es nicht, aber jeden Sonntag vormittag kommt ein neues Thema von mir
JohnnyRiot, am 05.05.2012 - 03:52
1
Jetzt registrieren


Vanion.eu ist eine Webseite, die mit Videos, Interviews, Artikeln, Guides, Podcasts und News über Onlinespiele berichtet. Dabei liegen vor allem Spiele aus dem Hause Blizzard im Fokus. Doch auch andere Titel kommen dabei nicht zu kurz.



Piculet V-Media