25. November 2020 - 00:00 Uhr

Shadowlands Guide - Oribos: Wo ist was in der Stadt?

Oribos ist eine antike Stadt, die im Herzen der Schattenlande liegt. Sie ist älter als jegliche Erinnerung eines bekannten Geschöpfs zurückreichen könnte und dient als Verbindungsglied zwischen den verschiedenen Domänen der Schattenlande. Der Tempel des Seelenrichters ist das Zentrum Oribos, von wo aus Wege in die vielen Reiche der Schattenlande führen. Die ewige Stadt dient zudem als Hauptknotenpunkt und Operationsbasis für Spieler in den Schattenlanden. Heißt also Oribos ist quasi die neue Hauptstadt. Die Besonderheit hierbei: es handelt sich um eine ganz eigene Zone in den Schattenlanden. Im folgenden Guide erfahrt ihr alles, was ihr zu Oribos wissen müsst!

Keine Stadt, sondern ein Turm!

Oribos ist eine Stadt, die es so noch nie in World of Warcraft gab. Denn es handelt sich um einen riesigen Turm, der mitten im Kosmos herumschwebt. Drumherum befinden sich die Animaströme in die unendlich vielen Reiche der Schattenlande, wenn diese denn aktiv sind. Oribos ist also ein einziges riesiges Gebäude mit mehreren Etagen. Von den Spielern aktiv besucht werden kann der Ring der Schicksale, die Hauptebene mit so ziemlich allen wichtigen Händlern sowie Funktionen, und der Ring der Übertragung, von wo aus man in die anderen Gebiete des Jenseits reisen kann. Reiten kann man in der Stadt nur im mittleren Bereich, aber nicht in den verschiedenen Vierteln. 

Portale in die Schattenlande

Beginnen wir mit einer der wichtigsten Fragen: Wie genau kommt man eigentlich in die Schattenlande? Die Hauptstadt Oribos ist das Zentrum des Jenseits und von hier aus beginnt jedes Abenteuer. Da wundert es also wohl auch niemanden, dass es Portale gibt, die euch in die Stadt führen. Diese stehen natürlich in den Portalkammern von Sturmwind sowie Orgrimmar. Sie werden während der Introerfahrung in der Levelphase dort beschwört und entsprechend gibt es auch in Oribos selbst ein Portal zurück in die Hauptstadt der Allianz und Horde. Ihr findet sie im Außenbereich der Hauptebene von Oribos. Magier können auf Stufe 52 Teleport: Oribos und auf Stufe 58 Portal: Oribos beim Portallehrer erlernen. 



Der Ring der Schicksale

Der Ring der Schicksale ist der Ort, wo man sich am meisten in Oribos aufhalten wird, denn auf der Hauptebene der Stadt befinden sich alle wichtigen Händler, Questgeber, NPCs sowie Funktionen. Auch wenn die Lebwesen im Jenseits ganz andere Bedürfnisse haben als Sterbliche, finden wir die üblichen Dinge, die es auch in den anderen Hauptstädten von World of Warcraft gibt. Folgend eine Auflistung der wichtigsten Orte sowie NPCs und eine Karte mit Markierungen, wo ihr alles fndet. 
 

Halle der Verwahrung

Halle der Formen
  • Alle Handwerkslehrer
  • Handwerksbedarfshändler
  • Schmiede und Kochstelle
  • Auktionshaus für Ingenieure

Die Enklave

Halle der Kuriositäten

Die Idyllia

Außenbereich
  • Geistheiler
  • Portale Sturmwind und Orgrimmar
  • Portallehrer Translokationsagent

Der Ring der Übertragung

In der oberen Etage von Oribos befindet sich der Ring der Übertragung. Dort kommt ihr hin, indem ihr eine der Teleportationsplattformen in Mitte vom Ring der Schicksale aktiviert. Beim Ring der Übertragung gibt es nicht ganz so viel zu sehen. Im Endeffekt befindet sich hier nur der Flugmeister, um in die anderen Reiche der Schattenlande fliegen zu können. Zumindest gilt dies für Revendreth, den Ardenwald, Maldraxxus und die Bastion. Wenn ihr (ab Stufe 60) den Schlund betreten wollt, müsst ihr in den Seelenstrom springen, der sich in der Mitte befindet. Das ist nur von dort aus möglich, da auf dem Ring der Schicksale ein Zaun davor gebaut ist. 



Die Leere Stadt füllt sich

Spannend an Oribos ist die Tatsache, dass die Stadt sich im Laufe der Zeit entwickelt. Startet ihr mit eurem Abenteuer in den Schattenlanden, ist Oribos ziemlich leer. Nur die Bediensteten und Mittler sind dort unterwegs, die Animaströme in die anderen Reiche sind deaktiviert und alles in allem kommt die Stadt einem etwas trostlos vor. Dies ist jedoch von der Geschichte her auch genau richtig. Während der Storykampagne der Levlephase werden die Wege in die einzelnen Reiche jedoch wieder geöffnet und immer wenn die Kampagne in einem Gebiet abgeschlossen wurde, besuchen wieder die Bewohner aus den Reichen die Hauptstadt, wodurch sie sich weiter und weiter füllt.



Was ist Oribos?

Und zum Schluss noch etwas Geschichte, damit ihr auch wisst, an welch wundersamen Ort ihr euch aufhaltet. Die Stadt Oribos dient den Schattenlanden als Wegscheide. Hier urteilt die Richterin über sterbliche Seelen, bevor diese an ihr endgültiges Ziel geschickt werden, und schattenhafte Bewohner erzählen sich den neuesten Klatsch und Tratsch oder tauschen Anima. Bewohnt wird die Stadt dabei primär von den Bediensteten, aber auch Mittler können angetroffen werden.
 

Die Bediensteten
Dies sind rätselhafte Wesen, die erschaffen wurden, um für die Ewige Stadt Oribos zu sorgen, und die sicherstellen, dass die Richterin ihren Pflichten ohne Unterbrechung nachkommen kann. Ihre Entscheidungen orientieren sich an „der Vorsehung“, dem Glauben, dass die Richterin in ihrer unendlichen Weisheit einen Plan für die Schattenlande ersonnen hat, den es zu befolgen gilt. Die Verwalter sind für den Fortbestand der Funktionstüchtigkeit und Stabilität von Oribos verantwortlich. Sie kümmern sich um die Bedürfnisse der Richterin und stehen im Dienst des städtischen Betriebs. Die weisen Gelehrten verfügen über das Wissen der Ewigen Stadt. Aus diesen Kreisen wird auch die Geehrte Stimme erwählt, die für die ewig schweigsame Richterin spricht. Die Beschützer sind so stoisch wie unerbittlich und bilden eine Miliz, die Oribos sowohl verteidigen als auch im Inneren der Stadt für Ordnung sorgen kann.

Die Mittler
Sie stammen aus einem namenlosen Reich der Schattenlande und können von Natur aus Anima ausfindig machen, selbst in der momentan herrschenden Dürre. Sie scheinen erpicht darauf, den ankommenden Sterblichen in Oribos zu helfen, und bieten ihre Fachkenntnis beim Erwerb von Rohmaterialien und der Herstellung nützlicher Waren an. Die Mittler sind gerissen und anpassungsfähig, und so behalten sie ihre wahren Absichten für sich. Eines ist klar: Sie können eine große Auswahl an exotischen Waren und wertvollen Dienstleistungen anbieten … wenn der Preis stimmt.

Im Zenturm von Oribos befindet sich der Seelenstrom. Dieser fließt mitten durch die Stadt hindurch und trägt all die sterblichen Seelen mit sich, die in die Schattenlande kommen. Obwohl die Richterin eigentlich über sie urteilen und sie anschließend zu ihren verdienten Leben im Jenseits schicken sollte, landen alle Seelen – egal, ob edel oder boshaft – direkt im Schlund. Denn aus unbekannten Gründen ist die Richterin in einen Schlummer verfallen und führt die Seelen nicht länger mit gerechter Hand in ihre Leben im Jenseits...
 

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Smiles - Mitglied
Vielen Dank für den Guide.
Eine Frage hätte ich noch: Gibt es etwas vergleichbares wie den Schrott-o-matik 1000 in BFA? :) Danke für die Auskunft!
Shadeja - Mitglied
Wow, vielen dank für diesen Guide. der wird sehr hilfreich sein. 
Andi - Staff
Ah, ein guter Punkt, den werde ich hinzufügen. Nur in der Mitte kann geritten werden. 
Grodin - Mitglied
Gefällt mir sehr gut die neue Hauptstadt, endlich nicht mehr so weite Wege wie in Dazar'alor.
RubyFoxx - Mitglied
Ich hatte mich schon gewundert, als ich das erste Mal in Oribos ankam, wirkte wirklich alles sehr trostlos. Ich kam direkt vom leveln in Suramar City vom Live Server und im direkten Vergleich war ich dann doch sehr enttäuscht. Wenn sich das im Laufe des Spiels noch ändert, bin ich wieder voller Hoffnung. Zumindest was die Interaktion und das "Leben" angeht. So eine vollgestopfte, detaillierte Stadt wie Suramar würde auch nicht zu Oribos passen. Hoffe aber so etwas ähnliches in den Schattenlanden irgendwo zu finden. 
Andi - Staff
Leider gibt es so etwas aktuell nicht und ich vermisse es auch sehr. ;) 
Xerxii - Mitglied
Achtung Wortspiel: Sind es nicht Wir, die Leben in die Stadt bringen? ^^
RubyFoxx - Mitglied
@Xerxii Ja schon. Aber lachende und sprechende NPCs, dann diese Detailverliebtheit in den Städten, das war schon echt toll. Überall liegt was rum, überall gibt's was zu entdecken, sogar über den Dächern und in den kleinen vielen Häusern. Das war grandios. Hach schade, dass es sowas wieder nicht gibt :( @Andi Dann müssen wir wohl ganz viele Twinks in Legion leveln. 
RubyFoxx - Mitglied
@Andi:
Ja das stimmt. Das ist mir auch im Gedächtnis geblieben als ich kurz als Doppelagent unterwegs war. Aber als Hordler hab ich da nur wenig von :) 
Kronara - Mitglied
@Andi:
Naja, hab ja auch nen Doppelagenten und so optimal finde ich Boralus gar nicht. Vor allem finde ich da nie was, weil es entweder drinnen oder draußen und gleichzeitig noch oben oder unten sein kann. Und nein, ich merke mir beim Doppelagenten nicht, wo was ist. Da frag ich lieber ne Wache.
Da sind mir weite Wege lieber, als mehrere Etagen mit drinnen und draußen usw.
Andi - Staff
@Kronara:
Es hat auch niemand was davon gesagt, dass es alles spielerfreundlich sein muss. Es ging um das Stadt-Feeling. 
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