4. August 2021 - 08:13 Uhr

Activision Blizzard Q2 2021 Earnings Call - Mobile, Einnahmen und mehr!

Gestern Abend gab es erneut den sogenannten „Earnings Call“ von Activision Blizzard. In diesem wurden die Zahlen aus dem zweiten Quartal 2021 für die Investoren der Spieleschmiede besprochen. Die Prognosen für die Monate April bis Juni 2021 wurden übertroffen, obwohl die Leistung des Unternehmens im Vergleich zum letzten Quartal und der Leistung des Vorjahres leicht zurückgegangen ist. Zu den wichtigsten Ankündigungen gehören ein brandneues internes Entwicklerstudio für Mobile-Games, das an einem Call of Duty-Titel arbeitet und zwei Warcraft-Titel, die bereits bei Blizzard intern getestet werden.

Natürlich gab es auch eine Eröffnungsrede von CEO Bobby Kotick, die sich mit den jüngsten Vorwürfen von Fehlverhalten befasst. In dieser ging es vor allem um die Ankündigung, dass J. Allen Brack als CEO von Blizzard Entertainment zurücktreten ist und t durch die neue "Co-Leader" Jen Oneal (ehemalige Leiterin von Vicarious Visions und derzeitige Executive VP of Development bei Blizzard) ) und Mike Ybarra (ehemaliger Corporate VP von XBox und derzeitiger Executive VP von Battle.net). Das neu gewonnene Engagement des Unternehmens für eine bessere Unternehmenskultur wurde mehrfach wiederholt.

Abgesehen vom Führungswechsel, gehört zu den spezifischen Highlights von Blizzard Entertainment die Ankündigung, dass zwei mobile Warcraft-Titel bereits internen Tests bei Blizzard unterzogen werden, wobei der Mitbegründer des Unternehmens Blizzard Allen Adham das Inkubationsteam leitet, das neue Projekte bei Blizzard kultiviert. Darüber hinaus stiegen die Nettobuchungen von World of Warcraft trotz eines leichten Rückgangs der monatlichen aktiven User seit letztem Jahr um zweistellige Prozentsätze, was auf höhere Abonnentenzahlen und gespielte Stunden nach der Veröffentlichung von Burning Crusade Classic zurückzuführen ist.

Blizzard Entertainment verzeichnete insgesamt einen Rückgang des Gesamtumsatzes im Vergleich zum Vorjahr, was jedoch größtenteils auf geringere Einnahmen aus der Overwatch League und dem Produkttiming von Hearthstone zurückzuführen war, da die jüngste Erweiterung erst gestern veröffentlicht wurde.
 

Activision Blizzard Q2 2021 Earnings Call

Activision
  • Activision hatte im zweiten Quartal 127 Millionen MAUs, gegenüber 150 Millionen MAUs im ersten Quartal, gegenüber 128 Millionen MAUs im vierten Quartal 2020, gegenüber 111 Millionen im dritten Quartal und 125 Millionen im zweiten Quartal.
  • Call of Duty hat eine Reichweite, ein Engagement der Spieler und eine Geldinvestition durch die Spieler erreicht, die deutlich über dem Niveau vor der Einführung von Free-to-Play-Titeln liegt.
  • MAUs sind im Vergleich zum Vorjahresquartal konstant und mehr als dreimal so hoch wie vor zwei Jahren.
  • Warzone führte zu starken Prämienverkäufen, die um ein Vielfaches höher waren als das in den Vorjahren übliche Niveau.
  • Die Nettobuchungen für Konsolen und PCs im Spiel waren ähnlich wie im ersten Quartal und etwa viermal höher als im zweiten Quartal 2019.
  • Die Nettobuchungen von Call of Duty Mobile stiegen im Jahresvergleich und im Q/Q um zweistellige Prozentsätze, was auf die starke Umsetzung saisonaler Inhalte und die Einführung des Spiels in China zurückzuführen ist.
  • Call of Duty Mobile ist auf dem besten Weg, die Grenze von 1 Milliarde US-Dollar zu überschreiten, was Einnahmen durch Konsumenten angeht.

Blizzard
  • Blizzard hatte im zweiten Quartal 26 Millionen MAUs, gegenüber 27 Millionen MAUs im ersten Quartal, gegenüber 29 Millionen im vierten Quartal 2020, gegenüber 30 Millionen im dritten Quartal 2020 und gegenüber 32 Millionen im ersten Quartal 2020. Während der Zeit in der Pandemie hat das Unternehmen also keine monatlichen aktiven User dazugewonnen, sondern 6 Millionen verloren.
  • Die Nettobuchungen von World of Warcraft stiegen im Jahresvergleich um einen zweistelligen Prozentsatz, angetrieben durch die Einführung von Burning Crusade Classic. Abonnentenzahlen und gespielte Stunden waren nach der Veröffentlichung höher.
  • World of Warcraft bleibt in diesem Jahr auf dem Weg zu einem viel stärkeren Spieler-Engagement, als es sonst bei einem Einführungsjahr einer modernen Erweiterung typisch ist.
  • Die vorherige Hearthstone-Erweiterung, Forged in the Barrens, lieferte nach ihrer Markteinführung im März ein zweites Mal in Folge ein Wachstum der Nettobuchungen gegenüber der vorherigen Erweiterung.
  • Mit dem heutigen Start der Erweiterung United in Stormwind und der Planung von Mercenaries für die kommenden Monate wird erwartet, dass sich die finanzielle Leistung von Hearthstone in der zweiten Jahreshälfte verbessern wird.
  • Das mit Spannung erwartete Diablo II: Resurrected wird am 23. September für PC und Konsole erscheinen.
  • Diablo Immortal hat ausgezeichnetes Gameplay-Feedback erhalten, wurde jedoch auf die erste Hälfte des Jahres 2022 verschoben, da das Team versucht, den Titel für ein breiteres Publikum interessanter zu machen.
  • Blizzard macht weiterhin große Fortschritte bei Diablo 4 und stellt erhebliche Ressourcen bereit, um spannende Spielinhalte zu erstellen, um das Engagement über mehrere Jahre hinweg zu fördern.
  • Die Entwicklung von Overwatch 2 hat in den letzten Wochen einen wichtigen internen Meilenstein erreicht. Nach der großen Resonanz auf das jüngste Community-Update freut sich das Team darauf, in den kommenden Monaten mehr vom Spiel zu enthüllen, während sie sich den späteren Produktionsphasen nähern.
 


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akaji - Mitglied
Ausserdem, was ich auch recht lustig finde ist, das der Umsatz bei WoW zwar gestiegen ist. DIe Zahl der aktiven ABonennten dennoch gesunken. :shrug
Das nicht nur Blizzard sondern auch WoW gerade ein Problem hat (sowohl retail als auch classic) sieht man doch auch sehr gut anhand der COntend creaore, die einen nach dem anderen aufhören.

Bspl. sind eindeutig Asmongold, Bellura, Madseason, Preach.
Und im Classic bereich jetzt auch Willie.

Ich weiß nicht, wie gut man aktuell auch zeigen kann, das WoW sich nicht mehr lange halten kann/wird. Dafür hat Blizzard meiner Meinung nach für mich zumindest zu viel Vertrauen kaputt gemacht. Angefangen mit der Alligation, dem sehr stallen WoW Shadowlands, wo der Contendpatch einem NUR in den Hintern f*cked und als "Konsument" deren Produkte NICHT repsketiert wird. UND dann noch das schlimmste, was die JEMALS hätten machen können. Die WOW Community die SCHULD daran geben, dass wir die Entwickler ja dazu "genötigt" haben sollten, das die Ihre seltsame Arbeitsmoral seit Jahren nun bereits haben! Was zur den Skandal geführt hat, den Sie aktuell noch haben.

Ich muss sagen, die VErtrauensbasis bei Blizzard ist bei mir, als Konsument gerade richtig im Keller. Ich fühle mich so, als wäre dem Unternehmen meine Zeit nichts wert und da diese nicht mehr der Community, welche ja EIGENTLICH ein gutes SPiel haben wollen hören, sieht man ja auch sehr gut an Shadowlands. Jeder sagte auf den PTR das die Fraktionen broken sind. So viele ROgue spieler sagten in den PTR Foren, dass der Rogue Schmutz ist. Und TROTZDEM, wurde das alles, wo die Leute sich beschwerten aufm PTR, alles so auf die Liveserver gebracht wie es war.

Ich fühle mich durch und durch, gerade auch mit der langen Wartezeit dieses "contendpatches" nur noch von denen als Konsument verarscht.
Die sollen mal wieder anfangen Ihr eigens Spiel zu spielen bevor diese daran weiterarbeiten sollten. Dann können diese mal vielleicht besser erkennen, wie scheiße alles aktuell ist.
Muhkuh - Mitglied
Am ehestens wird Kritik adäquat angenommen und respektiert, wenn man diese mit möglichst derben Kraftausdrücken spickt.

lol
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Talyus - Mitglied
Asmongold dreht sein Fähnchen doch auch nur im Wind wie es grad passt. 
Highwind - Mitglied
Asmongold hat dazu gesagt: 
Sagen wir, du hast ein Monatsziel von zum Beispiel 100€ zu erreichen, 10 Leute zahlen dir je 10 Euro = du erreichst dein Monatsziel

Hast du jetzt aber nur noch 4 aktive Leute und du musst immer noch dieses Monatsziel von 100€ erreichen, müsste jeder Spieler 25€ zahlen.
Athanatos - Mitglied
WoW Retail ist leider leider vernachlässigt und ja langweilig geworden. Das schlimme ist shadowlands hatte Potenzial, im Nachhinein aber wurde zu wenig draus gemacht, also ich persönlich hake es ab. Mal schauen was in Zukunft kommt. 
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Talyus - Mitglied
@Muhkuh:
nein. nein. das hat doch keinen einfluss. weil die hocken doch zuhause nur am pc und tippen nen wenig drauf rum genau wie an der arbeit. das macht doch also keinen unterschied wo man das macht.

du weist doch wie einige ticken.
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akaji - Mitglied
Selbst wenn das Homeoffice arbeiten dafür Sorge trug, dass das Addon "Schmutz" wurde. Liegt es auch an diversen Arbeitsmoralen die Blizzard ja jetzt sehr gut gegen den Latz geworfen bekommt. Wenn ich eine Mitarbeiterin dort wäre, würde ich mich ebenfalls nicht so auf die Arbeit konzentrieren können ohne zu hoffen/wünschen, das die nächsten "Attacken" von Mitarbeitern oder Chefs nicht kommen. Und da es ja über Jahre so ist, sieht man ja anhand von BFA und Shadowlands jetzt, wieso die beiden Produkte einfach nicht mit Legion mithalten konnten/können. sehr schade. Aber mal schauen, Shadowlands hatte so viel Potenzial gehabt. Genauso wie WoD Storytechnisch.... Und jetzt? Jetzt fühle ich mich fast wie in BFA wo ich einfach keine Lust mehr habe das Spiel irgendwie aufzumachen. Aber naja. Genug bzw. mehr Zeit für FF14
Talyus - Mitglied
@akaji: du weißt doch garnicht wie die arbeitsmoral zu Legion war. Vielleicht hatten die Leute da noch mehr Druck? 

Vorallem bedenke das die Vorwürfe und somit der Druck von dem du da redest nicht in den letzten Jahren erst Endstand. Sondern schon sehr viele Jahre länger. Was es natürlich nicht besser macht. Aber eben zeigen sollte das das eher nicht der Hauptgrund ist. 

Und "schmutz" ist shadowlands gewiss nicht. 
 
Legendon - Mitglied
  • Call of Duty Mobile ist auf dem besten Weg, die Grenze von 1 Milliarde US-Dollar zu überschreiten, was Einnahmen durch Konsumenten angeht.
Und dank diesen schmarn dürfen wir jetzt auch noch bei Blizzard irwelchen Mobile Schrott angedreht bekommen.
Die sollen sich auf Ihre Main-Plattform Spiele konzentrieren und nicht son Dreck entwickeln.. die Ressourcen werden ganz klar woanders gebraucht.
Muhkuh - Mitglied
Die sollen sich auf Ihre Main-Plattform Spiele konzentrieren 

Die weniger Geld bringen, wenn sie ohne Mobile-Ableger laufen
die Ressourcen werden ganz klar woanders gebraucht.

Nämlich genau dort wo sie für ihren Einsatz am meisten Geld bringen - was uns wieder zurück zu Mobile-Ablegern der "Main-Plattform Spiele" bringt.

Das mag für unser Verständnis traurig sein - wobei, wer masst sich an, zu bestimmen, was "richtiges Gaming" sein soll - aber absolut nachvollziehbar, dass ein börsengelistetes Aktienunternehmen schon alleine qua seiner Wirtschaftform dazu verpflichtet, möglichst wirtschaftlich zu arbeiten, auch den wesentlich, und zwar um einen nicht gerade kleinen Faktor, größeren Absatzmarkt mit bedienen "muss". 
Highwind - Mitglied
Das ein Unternehmen das Produkt ewig weiter entwickeln muss, damit es am Markt bestehen soll oder besser: neue Märkte erschließen muss, sollte dir klar sein, ne?
 
MMAchtzig - Mitglied
"dass zwei mobile Warcraft-Titel bereits internen Tests bei Blizzard unterzogen werden"

Mein S21 freut sich schon :)
Morscerebri - Mitglied
  • World of Warcraft bleibt in diesem Jahr auf dem Weg zu einem viel stärkeren Spieler-Engagement, als es sonst bei einem Einführungsjahr einer modernen Erweiterung typisch ist
Ja klar, der aktuelle Grindingcontent ist ja ausgeprägt wie nie...
Wenn ich überlege, was ich aktuell an Zeit investiere meinen Main zu equipen bzw. versuche zu equipen, da die Dropraten jenseits von Gut und Böse sind.
Letztes Addon konnte ich noch so Sachen machen wie alte Transmogs farmen oder Twinken...
*Augenroll
Wie war das noch? Wir haben die Community verstanden, in Shadowlands wird es keinen Rufgrind geben... klar sieht man an Venari und jetzt in Korthia... Plus Fraktionen, Anima, Stygia, Seelengedingse usw...
Ich bin die Kompletten 6 Monate jede Woche Raiden gewesen. Glaubt Ihr ich habe auch nur eines der Denathrius-Sets vollständig?
*grummelgrummel
Andi Vanion.eu
Man sollte dabei bedenken, dass dort Classic und Reatil zusammengerechnet sind. 
Foradon - Mitglied
@Andi: ... was man wohl nicht umbedingt machen würde, wenn retail gut laufen würde.
Kronara - Mitglied

Ja klar, der aktuelle Grindingcontent ist ja ausgeprägt wie nie...

Stimmt schlichtweg nicht. Im Vergleich zu Classic, Legion und BfA ist er WESENTLICH geringer und dazu noch viel optionaler!

was man wohl nicht umbedingt machen würde, wenn retail gut laufen würde

Was ebenfalls Blödsinn ist! Das machen sie, seit es Classic gibt. Und damals lief Retail gut und es hätte keinen Grund gegeben, die Zahlen deswegen zusammen zu legen.
Das machen sie, weil sie es nicht trennen können. Denn mit einem Abo bekommt man Zugriff auf mitlerweile 3 Games, zählt aber nur 1x, auch wenn alle 3 Games gespielt werden. Es dürfte auich nicht getrennt werden, da man eben Zugriff auf alle 3 Titel bekommt und gar nicht 3x zahlen könnte dafür, selbst wenn man wollte.
Man darf also nicht einfach die Spielerzahlen pro Game nehmen, sondern nur die aktiven Abos insgesamt, auch unabhängig ob diese Abonennten aktiv spielen oder nicht (auch ich zahle ab und an mal für 1-2 Monate ohne rein zu schauen bei ner Content Dürre am Ende einer Erweiterung).
Also es wird nicht so gemacht, weil die was verbergen wollen, sondern weil es GESETZLICH so vorgeschrieben ist!
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Andi Vanion.eu
@Kronara:
Ich würde nun nicht sagen, dass Retail zu Zeiten von Patch 8.1.5 super gut lief. 
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Talyus - Mitglied

Ja klar, der aktuelle Grindingcontent ist ja ausgeprägt wie nie...

ja ja.. wer kennt es nicht das kaum vorhandene grinding zu vanila oder bc zeiten. oder zu bfa.. zumal man es früher machen mußte. heute aber nicht. 

Wenn ich überlege, was ich aktuell an Zeit investiere meinen Main zu equipen bzw. versuche zu equipen, da die Dropraten jenseits von Gut und Böse sind.
Ich bin die Kompletten 6 Monate jede Woche Raiden gewesen. Glaubt Ihr ich habe auch nur eines der Denathrius-Sets vollständig?
*grummelgrummel

war immer an den zwei tagen da gewesen wo unser raid war. und hab das normale als auch das hero set vollständig.

Letztes Addon konnte ich noch so Sachen machen wie alte Transmogs farmen oder Twinken...
*Augenroll

kann man jetzt auch noch hindert einen keiner dran. und man hat trotzdem viel zeit für andere sachen.

Wie war das noch? Wir haben die Community verstanden, in Shadowlands wird es keinen Rufgrind geben... klar sieht man an Venari und jetzt in Korthia... Plus Fraktionen, Anima, Stygia, Seelengedingse usw...

ja. und alles ist optional. nichts davon MUß man zwingend machen. oder aktuell halten. 
das es es aktuell halten muß wenn man was erreichen will sollte dabei aber verständlich und normal sein. wenn man im sport job oder sonst wo was erreichen will muß man sich halt auch rein hängen.

Ich würde nun nicht sagen, dass Retail zu Zeiten von Patch 8.1.5 super gut lief. 

ja es lief nicht super gut. aber es ändert auch nix daran das sie selbst wenn es super gut gelaufen wäre die zahlen zusammen genommen hätten. einfach weil man es garnicht trennen kann.
man kann von zb 500000 abo nicht sagen x spielen retail, y spielen classic und z spielen beides. man kann es nicht trennen weil es ein abo ist.
Scarr0 - Mitglied
@Talyus:

einfach weil man es garnicht trennen kann.
man kann von zb 500000 abo nicht sagen x spielen retail, y spielen classic und z spielen beides. man kann es nicht trennen weil es ein abo ist.

Ein milliardenschweres Unternehmen kann sowas also nicht aufdröseln?
Das kann ich doch jeder Hans und Franz bei Single-Sign-On Groupware mit geringstem Aufwand auslesen.

Die werden die Geschichte nicht einfach dem Zufall überlassen und nach dem Motto "wir schätzen die Zahlen der verschiedenen Versionen".
Jeder Login wird mitgeloggt und füttert somit interne Logs welche später von einem Team ausgewertet werden. 
Talyus - Mitglied
@Scarr0: Jeder Hans kann dir sagen wer was aus einem Abo spielt das drei Spiele umfasst? 

Warum kann das dann auch netflix, Amazon und Disney nicht für ihre Dienste sagen? Es ist genau das selbe. 
 
Kelturion - Mitglied
@Kronara: Als wirtschaftlich orientiertes Unternehmen wäre es aber äußerst fatal wenn sie nicht in der Lage wären festzustellen welche ihrer WoW-Varianten wie stark frequentiert ist. Auf welcher Basis wollen sie denn sonst entscheiden, in welchen Branch des WoW-Franchise sie wieviel Entwicklungskapazitäten stecken müssen und wo es offenbar Probleme gibt?

Natürlich werden sie diese Zahlen haben. Es wird ja kaum schwer zu ermitteln sein wieviele Spieler wie oft in welche Variante einloggen. Es gibt zudem ja auch sehr viele Spieler, die ausschließlich die eine oder ander Variante, aber nicht beide parallel spielen.

Ich denke die Zusammenlegung in den offiziellen Zahlen dient tatsächlich etwas dem Zweck die Zahlen zu beschönigen. Denn so kannst du super kaschieren, wenn es mal zeitweise in Retail oder auch in Classic etwas kriselt. Es darf ihnen halt nur nicht passieren, dass beide Varianten gleichzeitig ein Tief haben. :)
Muhkuh - Mitglied
Natürlich können sie ihre Zahlen aufdröseln und wissen selbst ganz genau, wer, wann, wie, wie lange, wohin einloggt und was macht. Für die Shareholder - und an die richten sich die Earning Calls - ist es allerdings Jacke wie Hose, denn zu zahlen ist halt ein Einheitspreis, egal was gemacht wird und die Franchise ist auch jedes Mal dieselbe und wenn die "Franchise WoW" dieses oder jenes Spieler-Engagement hat, ist es den Shareholder relativ egal, in welcher Variante dieses einen Produkts jetzt wie viele drin stecken oder in welcher Variante mehr Geld durch Mikrotansaktionen erarbeitet wird, etc..